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Astronautengötter-Meeting der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ mit Erich von Däniken 2020 in Leipzig: Programm und Infos

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Astronautengötter-Meeting der "Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI" mit Erich von Däniken 2020 in Leipzig: Programm und Infos (Bilder: A.A.S. / Montage: Fischinger-Online)
Astronautengötter-Meeting der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ mit Erich von Däniken 2020 in Leipzig: Programm und Infos (Bilder: A.A.S. / Montage: Fischinger-Online)

Ende Oktober ist es wieder soweit: Das Jahrestreffen der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.) findet statt. Diesmal treffen sich die Forscher, Autoren und Interessierten rund um die „Götter aus dem All“ in Leipzig. Neben zahlreichen Mystery-Forschern und Prä-Astronautikern ist selbstverständlich auch Erich von Däniken wieder damit dabei. Alles über das diesjährige Treffen zu den Astronautengöttern und der Suche nach den Spuren der Ancient Aliens erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Jahrestreffen der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“

Das diesjährige Jahresmeeting der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.) findet am Samstag, den 24. Oktober, im Pentahotel in Leipzig statt!

Anreisetag ist Freitag, 23. Oktober, Abreisetag, Sonntag, 25. Oktober. Wieder mit vielen Vorträgen von Experten über Paläo-SETI Themen. Natürlich wird auch Erich von Däniken einen Vortrag halten, Bücher signieren und sich Frage und Antwort stellen.

Der Kongress ist damit jeweils auch eine Gelegenheit sich mit dem Bestsellerautor und den anderen Referenten zu unterhalten und zu diskutieren. Selbstverständlich werden auch wieder viele Fach-Publikationen angeboten und jeder kann persönliche Widmungen der Autoren erhalten. Beim 1-Day-Meeting ebenfalls sehr geschätzt sind auch das gesellige Beisammensein, am Vorabend und dann während der Tagung im Kongresshotel.

Dort werden in interessanten Gesprächen und Diskussionen neue Kontakte und auch Freundschaften geknüpft.

Das erwartet Sie

Schriftsteller, Forscher, Menschen mit Neugier auf das Unbekannte und Rätselhafte treffen sich in diesem Jahr zum A.A.S.-Meeting in Leipzig, Pentahotel. Bereits am Vorabend, Freitag, den 23. Oktober, trifft man sich zu interessanten Gesprächen und zum Kennenlernen an der Hotelbar.

Zusätzliches Angebot für den Freitag: Die Leipziger Stadtführerin und langjähriger EvD-Fan Sylvia Kolbe bietet Führungen durch Leipzig an: 16:00 und 18:00 Uhr, Dauer jeweils anderthalb Stunden.  Am Abend wäre noch ein Sagen-Rundgang zum Thema „Weiße Frau“ im Dunkeln möglich. Teilnahme: 5,- Euro pro Person. Anmeldemöglichkeit vor Ort im Tagungshotel (beim A.A.S. Stand fragen).

Frau Kolbe ist mehrfach geprüfte Gästeführerin in Leipzig seit 1984 und 3-Sterne-Guide mit Ausweis vom Bundesverband der Gästeführer Deutschland e. V. In Corona-Zeiten (falls die noch im Oktober gelten) ist sie mit Tourguide-System unterwegs und alle Sicherheitsauflagen werden erfüllt. Instagram Account von Fr. Sylvia Kolbe: https://www.instagram.com/kolbe.sylvia

Am Samstag, den 24. Oktober, präsentieren aktive Paläo-SETI-Forscher in attraktiven Multimedia-Vorträgen ihre neuesten Entdeckungen und spannende Forschungsergebnisse. Wie üblich finden am Abend in Hotel noch viele Diskussionen und Begegnungen in entspannter Atmosphäre statt. Außerdem ist dieser Abend (Ende der Sommerzeit) eine Stunde länger!

Das Programm

Zehn Referate, Postersession, Podiumsgespräch, Live-Vorführung eines Video-Roboter für die Cheops-Pyramide.

Freitag, 23. Oktober:

Zwangloses Treffen im Foyer, Restaurant und an der Bar des Tagungshotels.

Samstag, 24. Oktober:

  • 09:00 – 09:30 Uhr: StD Peter Fiebag – Eröffnungsvortrag: Highway zu den Sternen
  • 09:30 – 10:00 Uhr: Lars A. Fischinger: Das Depot des Dr. Cabrera

10:00 – 10:30 Uhr: Pause

  • 10:30 – 11:00 Uhr: Hartwig Hausdorf: Gegenwind für die Paläo-SETI
  • 11:00 – 12:00 Uhr: Dipl.-Ing. Friedhelm Krämer: Neuer Mini-Roboter erforscht Cheops-Pyramide

12:00 – 14:00 Uhr: Mittagspause und Live-Vorführung der Video-Roboter durch den Konstrukteur

  • 14:00 – 14:30 Uhr: Dipl.-Psych. Hermann Volkmann: Geheimnisse der Himmelsscheibe von Nebra
  • 14:30 – 15:00 Uhr: Dr. Friedrich Bude: Katastrophe aus dem All

15.00 – 15:30 Uhr: Pause und Postersession

  • 15:30 – 16:00 Uhr: Armin Schrick: Mauern, geschmolzen im Feuer
  • 16:00 – 16:30 Uhr: Dipl.-Ing. (FH) Dieter Bremer: Atomexplosionen vor Äonen
  • 16:30 – 17:00 Uhr: Luc Bürgin: Vergessene Geschichte(n)
  • 17:00 – 17:30 Uhr: Podiumsgespräch
  • 17:30 – 18:00 Uhr: Dr. h. c. Erich von Däniken: Schlussvortrag

Durch das Programm führt Andreas Kirchner.

Weitere Informationen und Details zum Hotel findet Ihr auf der Webseite der A.A.S. direkt HIER.

Ein YouTube-Video zu den einzelnen Referenten findet Ihr HIER.

Details und Veranstaltungsort

Veranstaltungsort:

Pentahotel
Großer Brockhaus 3
04103 Leipzig
Telefon: +49 (0)341 12920
E-Mail: info.leipzig@pentahotels.com

Veranstalter:

„Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.)

Karten:

Tickets 79 Euro – erhältlich vor Ort sowie im Online-Shop der A.A.S. HIER.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Ancient Aliens in einem Museum in China und in Leipzig? Über die Jagd nach Prä-Astronautik-Artefakten

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Ancient Alien in einem Museum in Leipzig? Über die Jagd nach Prä-Astronautik-Artefakten (Bilder: Fischinger-Online)
Ancient Alien in einem Museum in Leipzig? Über die Jagd nach Prä-Astronautik-Artefakten (Bilder: Fischinger-Online)

Seit Jahrzehnten nehmen die Vertreter der Prä-Astronautik an, dass vor Jahrtausenden Außerirdische auf der Erde waren. Sie wurden von den Menschen zu „Göttern“ erhoben und hinterließen in Mythen, Kunst, Kultur und auch Artefakten ihre Spuren. Und so suchen „Ancient Aliens-Jäger“ weltweit in Mythologien und Museen nach den Spuren dieser Götter der Sterne. Nicht selten werden sie bei ihrer Suche nach Artefakten der Astronautengötter auch fündig. Auf allen Kontinenten. So auch jüngst in Leipzig und in China. Wie man aber die Suche nach diesen Hinterlassenschaften der „Anderen“ deuten soll, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Götter waren Astronauten!

Das ist die Grundannahme der gesamten Prä-Astronautik. Gleichgültig ob man sie jetzt Paläo-SETI, Astronautengötter oder neudeutsch Ancient Aliens nennt. An der grundlegenden Idee ändert das nichts.

Vertreter der Prä-Astronautik haben alles andere als eine einheitliche Überzeugung, Herangehensweise oder These. Jeder Prä-Astronatiker kocht sein eigenes Süppchen, wie es in diesem Blog-Beiträgen HIER, HIER und HIER bereits sehr detailliert erläutert wurde. Nur die Idee, dass die Götter Astronauten waren, ist im Grundsatz bei allen zu finden.

Alle „Ancient Aliens-Jäger“ haben aber auch gemeinsam, dass sie Mythologien etc. sowie Artefakten der Vergangenheit auf Spuren der einstigen Besucher hin abklopfen. Das ist vollkommen legitim (wer sollte es auch verbieten?!) und meiner Überzeugung nach richtig!  Denn wenn Astronauten der Antike hier waren, dann sollten wir ihre Spuren eben genau in diesen Hinterlassenschaften finden. Eine Überzeugung, die bereits Jahre vor den klassischen Autoren wie Erich von Däniken oder Peter Krassa ausgesprochen wurde. Beispielsweise von der Astronomen-Legenden Carl Sagan 1966.

Und hat man diese Spuren und Hinweise gefunden? Ja, man hat. Und das in einer nicht zu überschauenden Zahl in nahezu allen Ländern und Kulturen der Erde. Einige Anhänger der Prä-Astronautik sprechen sogar von einer Fülle an Beweisen für die Astronautengötter. Was allerdings rund weg falsch ist und damit nicht stimmt.

Hinweise gibt es, die man im Sinne der Götter des Kosmos deuten kann. Ob die Interpretation deshalb richtig ist, weiß und kann niemand belegen.

Artefakte der Astronautengötter

Solche Hinweise veröffentlichte beispielsweise jüngst der Autor und Mystery-Jäger Alexander Knörr in dem Magazin „Mystikum“. In der Ausgabe 133 (März 2019) des kostenlosen Online-Magazins verweist er auf seltsame Artefakte, die er in dem Museum von Sanxingdui in China aufgespürt hat.

Bei einem Besuch dort starrten ihm aus den Vitrinen des Museums sonderbare Gesichter an, die alles andere als menschlich aussehen. 3.100 bis 4.500 Jahre sind diese „Fratzen“ laut Meinung der Archäologie alt. Herkunft könnte das mythische Volk der Shu sein. Eine Art Ur-Dynastie des alten China.

Ancient Alien in einem Museum in Leipzig - über die Jagd nach Prä-Astronautik-Artefakten - Bild 2 von Alexander Knörr
Beispiele der von Alexander Knörr im Museum von Sanxingdui in China von Alexander Knörr fotografierten „Fratzen“ (Bilder: A. Knörr / aus „Mystikum“ Nr. 133)

Knörr schreibt dazu:

Mehr als 60 bronzene Skulpturen, die Köpfe zeigen, wurden gefunden. Und jeder dieser Köpfe ist anders gearbeitet. Jeder einzigartig! Man erkennt individuelle Gesichtszüge und Attribute an jeder Skulptur. Diese stellen also nicht durchweg ein Götzenbild dar, sondern meiner Meinung nach wirkliche Personen, die diesen wie eben erwähnt Modell gestanden haben.“

„Auch ohne viel Fantasie“ erwecken die Abbildungen der Köpfe „als wären es außerirdische Besucher gewesen“, so der Autor Knörr weiter. Fraglos hat er da ebenso recht, wie all die anderen Autoren, die immer wieder auf derart fremdartige Abbildungen und Artefakte verweisen. Zumal immer im Hintergrund behalten werden muss, dass die meisten Kulturen- eben in ihren Religionen und Mythen von fremden Wesen aus dem Himmel sprechen.

Wenn diese real waren, dann darf (muss) man erwarten, dass sich deren Anwesenheit auch in der Kunst niedergeschlagen hat. War es auch bei diesen Darstellungen in China der Fall? Belegen lässt sich diese Spekulation nicht. In solchen Fällen wären sicher viele überzeugte Prä-Astronautiker lieber Archäologen. Immerhin ist deren Deutung und Erklärung einfach und allgemein anerkannt: „Kultobjekte“.

Als an den Mysterien-Interessierter sollte man in jedem Museum dazu immer die Augen offen halten.

Ein „Alien“ in Leipzig

Leser von Prä-Astronautik-Büchern machen das so oder so seit Jahren. Denn immer wieder stolpert man über „Kultobjekte“, die sich in die Idee der außerirdischen Besucher einfügen lassen. Steinchen ohne Beweiskraft, aber dafür Phantasie anregend.

Im Naturkundemuseum in Leipzig liegt so ein Artefakt zwischen allerlei archäologischen Fundstücken und Keramiken aus den vergangenen Jahrtausenden in einer Vitrine. Eine angebliche Gürtelschnalle mit einer menschlichen Figur. Ein „Kultgegenstand“ oder einfaches Schmuckwerk den Besucher ohne prä-astronautischen Hintergrund mit Sicherheit übersehen.

Der keltische Gürtelschmuck in einem Museum in Leipzig (Bilder: Fischinger-Online)
Der keltische Gürtelschmuck in einem Museum in Leipzig (Bilder: Fischinger-Online)

Der als „Gürtelhaken“ keltischen Ursprungs beschriftete Gegenstand zeigt eine Figur mit „typisch keltischen, gedrehten Halsring“. Also einen Kelten. Verstörend sind hier aber die riesigen und lang gezogenen Augen des „Kelten“ (s. a. Titelbild). Kein Mensch sieht oder sah so aus. Wohl aber sehen die angeblichen Aliens so ähnlich aus, die von UFO-Zeugen und unlängst Hollywood beschrieben werden. Man bezeichnet sie längst allgemein als „Kleine Graue“ bzw. „Greys“.

Viele Museumsstücke aus aller Welt erscheinen uns heute wie Aliens. Nicht nur die von Figuren aus China oder das Beispiel aus Leipzig. Alles nur Kultgegenstände! – sagen die etablierten Forscher. Künstlerische Freiheiten nahm sich der Mensch schließlich zu jeder Zeit. Mythische Erinnerungen an wahre Besuche aus dem Universum, vermutet die Prä-Astronautik.

In diesem Zusammenhang rufen die Kritiker immer das Zauberwort „Beweispflicht“. Nein, es lässt sich nicht beweisen, dass es Abbildungen von Aliens sind. Alles Spekulation.

„Kultobjekte“ im archäologischen Sinne sind auch Spekulation. Wobei diese „Mainstream-Deutung“ im Kern zu 100 prozentig korrekt und eigentlich sogar dieselbe wie in der Prä-Astronautik ist. Der kleine aber sehr feine Unterschied ist nur, dass die Alien-Götter-Idee eine handfeste Ursache zum Ursprung diese Kulte annimmt.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Du hast selber ein „mysteriöses Museums-Artefakt“ entdeckt? Dann schreib mir.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Rätselhafte Kugeln und bizarre Götter: Das Mysterium der Steinkugeln von Costa Rica und anderswo

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Rätselhafte Kugeln und Götter: Das Mysterium der Steinkugeln von Costa Rica und anderswo (Bilder: A. Kramer & S. K. Lothop)
Rätselhafte Kugeln und Götter: Das Mysterium der Steinkugeln von Costa Rica und anderswo (Bilder: A. Kramer & S. K. Lothop)

Schon seit Jahrzehnten spekulieren Archäologen wie auch Mystery-Autoren über die rätselhaften Steinkugeln von Costa Rica in Mittelamerika. Hunderte von ihnen sind heute noch bekannt, die über das ganze Land verteilt liegen. Einige mit einem Durchmesser von mehr als 2 Metern und fast perfekt von Menschenhand vor Jahrtausenden geschaffen. Doch die spektakulären Kugeln sind nur ein Teil der Rätsel von Costa Rica und sind nicht unbedingt einzigartig. Denn die Forschung hat im Zusammenhang mit diesen „Bällen“ längst noch andere, überaus bizarre Funde gemacht. Und selbst viele tausend Kilometer von Costa Rica entfernt finden sich Parallelen.


Die Steinkugeln von Costa Rica

Als die UNESCO im Frühjahr 2010 meldete, man erwäge, die Steinkugeln von Costa Rica zu Welterbe der Menschheit zu erklären, witterten viele „alternative“ Historiker Morgenluft. Denn diese zum Teil sehr großen Kugeln aus massivem Stein wecken schon seit Jahrzehnten bei vielen großes Interesse. Wie kann es sein, so fragen schon lange verschiedene Autoren, dass die Ureinwohner in Mittelamerika scheinbar sinnlos hunderte Steinkugeln in mühevoller Arbeit anfertigten? Zu welchem Zweck taten sie das?

Tatsächlich wurden diese erstaunlichen megalithischen Wunderwerke 2014 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Und so wurde auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Deutschland auf dieses Rätsel der Archäologie aufmerksam. In der „Terra X“-Reihe „Ungelöste Fälle der Archäologie“ des Senders ZDF widmete sich Moderator Professor Harald Lesch am 25. März 2018 in der Folge „Verlorenes Wissen“ diesen Kugeln.

Eine Erklärung konnte natürlich auch das ZDF nicht bieten, wozu diese Steinkugeln einstmals dienten. Hier in Costa Rica läge einer „der rätselhaftesten Fälle der Ärchäologie„, wieder der erstaunte TV-Konsument erfuhr. Damit hatte das ZDF sicherlich nicht untertrieben.

Vereinzelte Berichte über diese Steinkugeln sind bereits aus dem 19. Jahrhundert bekannt, doch größeres Interesse erregen die Gebilde erst seit den 1930er Jahren. Waldarbeiter der „United Fruit Company“ rodeten weite Urwaldflächen, um Bananenplantagen anzulegen, und stießen dabei auf diese nahezu perfekt geformten Steinkugeln aus einer Art Granit (Granodiorit), die allem Anschein nach seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden unentdeckt im Dschungel gelegen hatten. Die Kleinsten sind etwa so groß wie Äpfel, andere aber haben einen Durchmesser von annähernd 2,5 Metern und wiegen an die 13 bis 15 Tonnen. So die Schätzungen.

(Fast) perfekte Riesen-Kugeln

Heute sind etwa 350 dieser Steinkugeln dokumentiert, die meisten davon in Costa Rica, einige auch in Guatemala und anderen Gegenden. Doch viele liegen vielleicht noch immer im Dschungel und Erdreich verborgen. Die Präzision der Bearbeitung – in einigen Fällen weist die Form nur eine 0,2-prozentige Abweichung von der perfekten Kugel auf – zeugt von wahrer Meisterschaft der Steinmetzkunst. Andere sprechen bei Kugeln von über 2 Metern Durchmesser von einer Abweichung von kaum 5 Millimetern.

Genau diese Tatsache macht die Steinkugeln so erstaunlich für etablierte Archäologen wie auch Laien.

Manche Autoren ziehen sogar die Möglichkeit in Betracht, dass hier die Nachfahren des versunkenen Volkes von Atlantis am Werk waren. Oder – als Alternative – eine untergegangene, weltumspannenden Ur-Zivilisation.

Klaus Aschenbrenner zum Beispiel äußert in „Das neue Bild von Atlantis“ (2007) die Vermutung, dass die Atlanter „nach der Zerstörung ihrer Heimatinsel dort Zuflucht suchten“. Auch spekuliert er, dass die Anordnung der Objekte „astronomischen Beobachtungszwecken diente(n)“. Was sich jedoch bislang ebenso wenig bestätigen lässt, wie es eine Antwort auf die Frage gibt, welchem Zweck die Objekte sonst gedient haben könnten.

Rätselhafte Kugeln und Götter - das Mysterium der Steinkugeln von Costa Rica und anderswo - Beispiele (Bilder: S. K. Lothop)
Beispiele der frühen Ausgrabungen (Bilder: S. K. Lothop)

Kurz nach der Entdeckung der Kugeln kam das Gerücht auf, in ihrem Inneren seien Gold- oder andere Schätze verborgen. Aus Neu- und Habgier wurden deshalb viele von ihnen zerstört – vergeblich, denn sie waren massiv und enthielten nichts. Deshalb ist es heute kaum mehr möglich astronomische Ausrichtungen dieser Steinkugeln zu überprüfen. Sie sind entweder zerstört und in sehr vielen Fällen längst nicht mehr an ihrem ursprünglichen Platz. Mit einige Ausnahmen.

Das Material, aus dem die meisten von ihnen bestehen, ist ein granitähnlicher, sehr harter Stein, der in der direkten Gegend, in der die Objekte gefunden wurden, oftmals gar nicht vorhanden ist. Das heißt, sie oder gar die noch schwereren Rohlinge, hätten durch den dampfend-heißen Urwald an ihre späteren Fundstätten gewuchtet werden müssen. Wie? Auch das ist bislang ungeklärt.

Ein Rätsel der Archäologie

Bereits früh wurde auch Doris Stone (auch „Doriz“ in einigen Veröffentlichungen) auf dieses Rätsel der Archäologie aufmerksam. Sie suchte beispielsweise 1940 und 1941 zahllose Dschungelgebiete nach diesen Objekten ab, um sie genauer zu studieren. Im Jahr 1943 berichtete sie nach ihren eingehender Untersuchungen in dem Fachmagazin „American Antiquity“ (Vol. 9, Nr. 1) von ihren ersten Resultaten.

In diesem Artikel dokumentierte sie neben zahlreichen, damals noch auffindbaren, Anordnungen der Stein-Bälle auch von einer Reihe von gefundenen Artefakten in deren Umgebung. Vor allem Keramiken, „Steintische“ und Figuren von seltsamen mythologischen Wesen. Ich komme darauf zurück.

Vielfach wird Stone in diesem Zusammenhang mit folgenden Worten zitiert:

Die Kugeln von Costa Rica müssen zu den ungelösten megalithischen Rätseln der Welt gezählt werden.“

Auch wenn diese Aussage von ihr so nicht 1943 gefallen ist, wurde Samuel K. Lothrop durch ihre Forschungen auf die Steine aufmerksam. So ging auch er vor Ort diesem Geheimnis auf dem Grund und legte in der Folge 1963 seine umfangreiche Arbeit „Archaeology of the Diquís Delta, Costa Rica“ („Papers of the Peabody Museum of Archaeology and Ethnology“, Vol. LI., Harvard University, Cambridge) dazu vor. Beeindruckt hielt Lothrop darin fest (was wohl der Ursprung des angeblichen Stone-Zitates ist):

Die Steinkugeln des Diquís-Deltas aus einer von mehreren gut ausgearbeiteten Gruppen von megalithischen Skulpturen, die heute als Mysterien eingestuft werden müssen.“

Sinn und Zweck: Unbekannt

Lothrop setzte die Steinkugeln schon damals mit megalithischen Hinterlassenschaften auf der Osterinsel oder von den Maya in Mittelamerika gleich. Wozu sie dienten, konnte auch er nicht eindeutig beweisen. Bis heute wird ein Ahnenkult oder ein Kult der Sonne hierzu diskutiert. Da schon Stone nachweisen konnte, dass solche Steinkugeln in verschiedenen Gebieten Amerikas zu finden sind, muss sich dieser Kult, wie auch immer er aussah, von Costa Rica aus verbreitet haben. Denn dort liegt zweifellos das Zentrum dieses „Kugel-Brauchtums“. So schrieb Stone bereits 1943 über eine mögliche Ausrichtung der Stein-Bälle folgendes:

„(Es gibt) natürlich die Möglichkeit einer zeremoniellen oder kalendarischen Verwendung (…). Ein Blick auf die Karten der Fundorte der Steinkugeln zeigt weder eine Ähnlichkeit in der Lage der Kugeln noch eine Einheitlichkeit in der Größe der Kugeln. Am ehesten ist die Anordnung vieler großer Kugeln in Dreier- und Zweiergruppen konsistent.

Aber selbst das kann nicht allzu ernst genommen werden, wenn man sich an die verschiedenen Größen der kleinen Kugeln erinnert, die mit den größeren gemischt gefunden wurden, und an die zehn großen Kugeln, die paarweise und einzeln auf Farm 7 gefunden wurden. Es müssen noch weitere Steinkugelfundstellen untersucht werden, bevor wir einen eindeutigen Hinweis auf ihren Zweck erhalten.“

In der „Terra X“-Doku 2018 erklärte das ZDF dem Publikum, dass es solche Kugeln „so nur in diesem Teil der Erde gibt“. Ähnliche Kugeln an anderen Orten der Erde wären natürlich entstanden, wie es Harald Lesch den Zuschauern erzählte. Tatsächlich findet man solche Natur-Kugeln zum Beispiel an der Pazifik-Küste von Südamerika oder auf Franz-Josef-Land in der Arktis. Dort beeindrucken einige Exemplare dieser „Monster-Kugeln“ in der Tat durch ihre erstaunlich exakte Kugelform.

Steinkugeln auf dem Balkan

Doch über 10.000 Kilometer von Costa Rica in Richtung Osten finden sich in Bosnien (Bosnien und Herzegowina) ebenso derartige Kugel-Steine. Auch hier sind sie zum Teil von einer beachtlichen Größe, wie ich schon 2010 in meinem Buch „Verbotene Geschichte“ berichtete.

Nordwestlich von Sarajevo liegt die Kleinstadt Visoko, die heute vor allem durch ihre Berge bekannt ist, die gerne für Pyramiden gehalten werden. Denn angeblich wären einigen der umliegenden Berge in Wahrheit „Pyramiden“ von gigantischer Größe, die ein uraltes und unbekanntes Volk hinterlassen hat. Vor allem aber wären diese zugleich die ältesten der Welt. So behauptet es vor allem Dr. Sam Osmanagich (Sam Osmanagic), der in den dortigen Bergen seiner Heimat diese „Pyramiden“ vor rund 20 Jahren entdeckt haben will. Nach seinen Spekulationen sind diese „Bauten“ sogar weit über 10.000 Jahre alt.

Doch eben diese Region Südosteuropas hält ein wirklich spannendes Phänomen bereit: Steinkugeln, die mit denen im fernen Costa Rica praktisch identisch sind.

Auch hier unterscheiden sich die Objekte in der Größe. Auch hier sind viele offenbar aus dem harten Stein zu wunderbaren Kugeln gemeißelt und so angeordnet, dass man mit etwas gutem Willen eine bewusste Anordnung erkennen kann.

Für den Forscher Nenad Djurdjevic, der mir damals für mein Buch „Verbotene Geschichte“ freundlicherweise Material über diese Kugel-Funde zur Verfügung stellte, kann kein Zweifel daran bestehen, dass hier ein weiteres Rätsel der Welt seiner Lösung harrt. Für ihn und viele andere sind die Steinkugeln von Bosnien eindeutig künstlich. Und nicht, wie Kritiker sagen, durch eine Laune der Natur entstanden (s. Bilder).

Rätselhafte Kugeln und Götter: Das Mysterium der Steinkugeln von Costa Rica und anderswo - Zwei Kugeln auf dem Balkan (Bilder: N. Djurdjevic)
Zwei Kugeln auf dem Balkan: li. Ozimice bei Maglaj, re. bei Zavidovici (Bilder: N. Djurdjevic)

Jahrtausende alt

Die Einheimischen wissen allerdings schon länger von den Steinkugeln und schreiben ihnen „magische Heilkräfte“ zu. Doch was die Herkunft der Objekte angeht, sind sie auf Legenden angewiesen. Einer zufolge handelte es sich ursprünglich um Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – versteinerten und Kugelform annahmen.

Das erinnert an Legenden über die berühmten megalithischen Steinreihen in der Bretagne in Frankreich. Hier stehen noch heute zahllose Megalithen in mehreren Steinreihen zum Teil über mehrere Kilometer in der Landschaft herum. Mit Sicherheit waren es vor tausenden von Jahren noch weit mehr, als heute beispielsweise noch in Carnac zu sehen sind. Hierzu sagt eine Legende aufgrund ihrer gleichmäßigen Anordnungen in „Reih und Glied“, dass es versteinerte Soldaten Roms sind. Durch einen Zauber bis in alle Ewigkeit zu Stein erstarrt …

Wann aber diese Kugeln in Bosnien geschaffen worden sein könnten, welchen Sinn und Nutzen sie einstmals hatten, ist dort ebenso ungewiss wie in Costa Rica. Sie könnten mutmaßlich mit der Vinča-Kultur auf dem Balkan in Zusammenhang stehen, die bis heute viele Rätsel aufgibt. Diese Kultur der Steinzeit wurde erst vor rund 100 Jahren entdeckt und reicht fast 7500 Jahren zurück in die dunkle Vergangenheit. Bekannt sind vor allem ihren Symbole und Zeichen, die nach einigen Behauptungen sogar die älteste Schrift der Menschheit sein sollen, sowie ihre seltsamen menschenähnlichen Figuren.

Der Anthropologe John Hoppes, Universität von Kansas, der die Costa-Rica-Funde schon lange erforscht, vermutet aufgrund von Radiokarbondatierungen in der Nähe gefundener Objekte, dass die Kugeln dort um die 1000 Jahre alt sind. Verschiedene Funde von Keramiken im Gebiet der Kugeln von Costa Rica, die schon Stone und Lothrop dokumentierten, reichen wiederum bis zu 2200 Jahren in die Vergangenheit.

Allerdings räumt auch Hoppes nach seinen intensiven Forschungen ein, es sei „sehr schwer zu sagen, wann genau sie (die Kugeln, Anm. LAF) hergestellt wurden“. Und eine Erklärung für die wunderbar gemeißelten und geschliffenen Wunderwerke hat auch Hoppes nicht zu bieten.

Phantastische Spekulationen

Anders Götter-Forscher Erich von Däniken. In „Zurück zu den Sternen“ berichtete er schon 1969 von seiner Spurensuche in Costa Rica, zum Beispiel am „Kugel-Hotspot“ des Diquis-Deltas.

Seinerzeit mutmaßte er in „Meine Welt in Bildern“ (1973) auch, die Kugeln könnten Stein gewordene Erinnerungen von Menschen an kugelförmige Raumschiffe Außerirdischer sein. Belegen lassen sich eine solche Interpretation natürlich auch nicht. Und so lehnt auch Hoopes diese Ideen pauschal als „wilde Spekulation“ ab.

Die Funde dieser unter größten Mühen und mit beachtlicher Sorgfalt geformten Kugeln diesseits und jenseits des Atlantiks sprechen aber dafür, dass sie für ihre Schöpfer eine große Bedeutung gehabt haben müssen. Nur welche? Und wieso existieren Zeugnisse eines möglichen Kultes der Steinkugeln sowohl in Mittelamerika als auch in Bosnien? Gab es da einen Kontakt über den Atlantis Ozean und das Mittelmeer?

Oder entwickelten die Menschen einen solchen Kult unabhängig voneinander, vielleicht auch zu unterschiedlichen Zeiten?

In diesem Zusammenhang sorgen auch immer wieder die bereits kurz erwähnten Steinkugeln auf Franz-Josef-Land für Spekulationen. Denn auch dort – vorwiegend am Kap Triest – befinden sich gewaltige Steinkugeln. Einige UFO-Fans sehen darin Hinterlassenschaften von Aliens. Doch diese These ist sicherlich etwas sehr weit hergeholt. Denn zu welchem Zweck hätten Außerirdische dort Steinkugeln von drei Metern Durchmesser anfertigen sollen?

Rätselhafte Kugeln und Götter - das Mysterium der Steinkugeln von Costa Rica und anderswo - Beispiele 2 (Bilder: I. Kapitanj)
Kugeln in Costa Rica – Beispiele (Bilder: I. Kapitanj)

Geologen sehen diese Kugeln nüchtern: Es seien nichts weiter als natürliche Gebilde. Denn man könne vor Ort sogar sehen, wie einige dieser Kugeln aus den Felsen der Insel durch Wind und Wetter kugelförmig herauswittern, wodurch Hohlräume im Gestein (= Geoden) entstehen. Dies würde auch erklären, warum immer wieder neue Fundstücke auftauchen. Eine schlüssige, sehr überzeugende Erklärung für die Kugel-Phänomene auf Franz-Josef-Land, die Kritiker auch bei den Kugeln von Bosnien als Erklärung annehmen. Auch die genannte „Terra X“-Sendung von 2018 erwähnt ganz beiläufig, dass die bosnischen Kugeln eine Laune der Natur sind.

Noch mehr Rätsel

Die Steinkugeln in Costa Rica waren und sind aber nicht die einzigen archäologischen Funde dort. Die Ausgrabungen von Doris Stone und später Samuel Lothrop brachten eine verblüffende Vielzahl an Artefakten zum Vorschein, von denen Stone schon 1943 in „American Antiquity“ einige präsentierte. Wobei sie sich hier auf die Steinkugeln konzentrierte. In ihrer Arbeit „Archaeology of the North Coast of Honduras“, die bereits 1941 erschien, legte Stone einen Grundstein für ihre späteren Forschungen in Costa Rica. Denn archäologische Funde und Befunde in Honduras in Mittelamerika weisen in Teilen durchaus Parallelen zum etwas südlich gelegenen Costa Rica auf.

Hierbei fallen vor allem „gebogene“ Steintische, Schleifsteine und steinerne „Sitze“ auf, die es so auch in Costa Rica in großer Zahl gibt. Auch einige seltsame Figuren in Menschengestalt und mit befremdlichen Aussehen in Honduras zeigen solche Parallelen. Doch offensichtlich war Costa Rica der Ursprung der Idee dieser mythologischen, menschenähnlichen Statuen sowie der Steinsessel, die in beiden Regionen teilweise mit Tieren oder mythischen Wesen geschmückt wurden.

Da in Costa Rica die Anzahl solche Funde weit größer ist, und nur dort auch die bekannten Steinkugeln in so großer Zahl vorkommen, muss hier das Zentrum dieser rätselhaften Kultur gelegen haben. Möglicherweise die Aguas-Buenas-Kultur, wie sie heute genannt wird.

In dem Fachmagazin „Journal de la Société des Américanistes“ (Tome 46, 1957) präsentierte Stone zusammen mit Carlos Balser weitere Forschungsergebnisse zu diesen Tischen, Sesseln, Schleifsteinen und vielleicht sogar Altären. Darin verweisen sie auf einen Zusammenhang mit den Funden in Honduras. Was sie aber nicht eindeutig bestimmen konnten, ist die Funktion dieser Objekte. Fraglos dienten einige zum Mahlen von Getreidekörnern. Doch andere erinnern (auch von ihrer Größe her) eher an Throne von Würdenträgern oder „Priester“ bei unbekannten, längst vergessenen Zeremonien.

Kugeln für die Götter

Ich vermute hier einen direkten Zusammenhang mit den Steinkugeln. Wozu auch immer die Kugeln dienten – die Schöpfer werden sie nicht einfach mühsam geschaffen haben, um sie dann ungenutzt irgendwo herumliegen zu lassen. Sie werden sicher im Zentrum von irgendwelchen religiösen, spirituellen oder auch astronomischen Handlungen gestanden haben. Der spirituelle oder politische Führer nahm auf diesen „Hockern“ Platz, um diesen beizuwohnen. Vielleicht platzierte man auf einigen auch Steinkugeln in kleineren Formaten, die bekanntlich auch überaus zahlreich gefunden wurden.

Und je mehr Steinkugeln für „Kulthandlungen“, je mehr steinerne Sitze. Wie in Costa Rica.

Kultische Handlungen ist eine vieldeutige und sehr überstrapazierte Aussage. Eigentlich sagt das nur aus, dass man nichts weiß. Nur, dass man dabei halt Ahnen, die Kräfte oder Geister der Natur oder himmlische beziehungsweise überirdische Mächte verehrte. Die Geister der Ahnen zu ehren ist die einfachste Deutung. Immerhin machen wir das heute überall auf der Welt tagtäglich noch immer. Und sei es nur, dass Katholiken an bestimmten Tagen eine Kerze auf dem Grab eines Verstorbenen anzünden.

Bauchschmerzen sollte man aus der Sichtweise unserer modernen Welt aber bei mutmaßlichen Ahnen-Kulten immer dann bekommen, wenn entsprechende menschenartige Figuren ebenso gefunden werden. Denn in sehr vielen Fällen sehen diese eher aus wie Monster und überhaupt nicht wie die verstorben Vorfahren aus. Das ist in Costa Rica ebenso der Fall.

Bizarre Götter-Figuren

Mehr noch, denn die dort entdeckte Fülle an seltsamen Steinfiguren lässt den Schluss zu, dass sie ein wichtiger Teil der Gesellschaft waren. Wohl nicht anders wie die Steinkugeln als Meisterleistung der Steinmetze an sich. Diese Figuren waren aber mit Sicherheit keine Ahnen, da ihre „Fratzen“ heute eher an typische Aliens erinnern. Erstaunlicherweise wurde diese Tatsache bisher bei der grenzwissenschaftlichen Diskussion um die Steinkugeln überhaupt nicht beachtet.

Hier lohnt sich vor allem ein Blick in das umfangreiche Buch „Archaeology of the Diquís Delta, Costa Rica“ von Samuel K. Lothrop, der 1963 darin seine Forschungen zu den Kugeln und anderen Artefakten vorstellte und diskutierte. Er dokumentierte eine Vielzahl an entdeckten Statuen und Figurien, die ausnahmslos alle nicht wie Menschen aussehen. Neben unzähligen kleinen Figuren gibt es auch solche, die mehr als 1,20 Meter groß angefertigt wurden.

Rätselhafte Kugeln und Götter - das Mysterium der Steinkugeln von Costa Rica und anderswo - Götter-Figuren von Costa Rica (Bilder: S. K. Lothop)
Götter-Figuren von Costa Rica (Bilder: S. K. Lothop)

Einige sind offensichtlich Mischwesen aus Tieren und Menschen. Andere – sogar die meisten! – sehen von ihren Gesichtszügen eher aus wie die „Kleinen Grauen“ aus der UFO-Forschung.

Eine sehr kleine Auswahl dieser Figuren ist im Bild oben zu sehen.

„Anthropomorphe Gottheiten“

Vor allem die riesigen, schräg stehenden Augen in „Mandel-Form“ sind geradezu charakteristisches und überall genutztes Merkmal dieser Kreaturen von Costa Rica. Einige besitzen dazu Münder von Raubtieren und andere sehen mit ihren exakten Kanten aus wie Roboter der Science-Fiction der 1950er und 60er Jahre. Besonders verblüffend ist eine Ähnlichkeit dieser Darstellungen mit jenen der rätselhaften Sanxingdui-Kultur im weit entfernten China (Bild unten). Hier werden in den letzten Jahren verstärkt solche „Dämonen“ in großer Zahl ausgegraben, wie zum Beispiel in diesen Mystery Files-Beiträgen HIER, HIER und HIER berichtet.

In China gelten diese uralten Funde als archäologische Sensation. Gewisse Ähnlichkeiten erkennt man aber auch zu einigen Figuren der Vinča-Kultur aus Südost Europa. Und natürlich den bereits erwähnten Funden aus Honduras.

Rätselhafte Kugeln und Götter - das Mysterium der Steinkugeln von Costa Rica und anderswo - Sanxingdui-Kultur (Bilder: A. Knörr)
Götter der Sanxingdui-Kultur in China (Bilder: A. Knörr)

Was wollten uns die Vorfahren der Boruca, der Ureinwohner von Costa Rica, die die Steinkugeln geschaffen haben sollen, mit diesen Figuren sagen? Ahnen waren diese fremdartigen Wesen gewiss nicht. Jeder Verstorbene würde sich wohl im Grabe umdrehen, wenn seine Nachfahren ihn in derart befremdlicher Form ihre Ehre erweisen würden. Lothrop selber nennt diese Kreaturen schlicht „anthropomorphe Gottheiten“ oder „Idole“. Demnach also Tier-Mensch-Kreaturen, bei denen die Eigenschaften beider Spezies miteinander verschmolzen wurden. Auch wenn natürlich kein Tier oder Mensch solche Augen hat und viele Figuren überhaupt keine tierischen Merkmale aufweisen.

Götzen aus purem Gold

Überaus interessant sind auch weiter archäologische Entdeckungen im Land der Steinkugeln, die vor allem in Gräbern gefunden wurden. Es sind kunstvolle Objekte aus purem Gold, von denen im „Museo del Oro Precolombino“ in San José eine Auswahl zu bestaunen ist. Einige stellen unverkennbar Tiere dar. Andere wiederum präsentieren sich als geflügelte Wesen oder Mischwesen mit den unterschiedlichsten Details. Neben unheimlichen „Fratzen“ wie bei den Stein-Figuren erinnern einige Körper mit ihren Flügeln und Unterkörpern fast schon an Engel-Darstellungen der christlichen Tradition. Es wären, so Lothrop, Kunstobjekte, die Götter von Fledermaus, Adler und Jaguar darstellen.

Da die Künstler vor Jahrtausenden einigen dieser geflügelten Gold-Objekte einen „Schnabel“ oder eine riesige „Hackennase“ gaben, lag für Lothrop die Deutung als „Adler-Gottheit“ sicher nahe. Obwohl sonst praktisch nichts an einen Adler erinnert. Genauso könnte man sie anhand der Ohren bei einigen Exemplaren auch als „Gremlin“ ansehen. Diese „Adler-Gottheit“ wird auch mit dem himmlischen Schöpfer Sibú oder Sibö gleichgesetzt. Ein überirdisches Wesen der lokalen Mythologie, der auch die Menschen erschaffen haben soll und als ihr Beschützer fungierte.

Doch waren das vielleicht sogar jene Götter oder überirdischen Wesen nach der Interpretation der Ureinwohner, zu deren Ehren sie auch hunderte von Steinkugeln schufen?

Einige der Stein-Bälle tragen abstrakte Gravuren, die an jene Verzierungen erinnern, die auf verschiedenen archäologischen Artefakten dort ebenso zu finden sind. Etwa auf den genannten Stein-Tischen und –Hockern. Auf den Kugeln sind sie seltener nachzuweisen. Und wenn, dann sind sie fast gar nicht zu erkennen. Wobei natürlich spätere Generationen diese Gravuren nachträglich auf längst fertige Steinkugeln hätten anbringen können.

Parallelen in Kolumbien

Warum man sich einst für die Form der Kugel entschied, wird sich wohl niemals mehr klären lassen. Schriftliche Zeugnisse existieren nicht, da die Ureinwohner keine Schriftsprache kannten. Wieso haben sie nicht Form eines Eis gewählt, das in der Natur um sie herum allgegenwärtig war? Die Menschen konnten zusehen, wie aus einem Ei wie durch ein göttliches Wunder ein neues Leben das Licht der Welt erblickt.

Das Gelege von Meisen ist beispielsweise kugelrund. Adler-Eier wiederum sind oval wie bei einem Huhn. Steinkugeln wären dann wohl eher ungeeignet, um den „Adler-Göttern“ nach dieser Spekulation Ehrfurcht zu zeigen. Obwohl man den damaligen Steinmetzen der Kugeln durchaus zubilligen kann, dass sie auch perfekt geformte Stein-Eier hätten schaffen können. Letztlich erzählen Völker rund um die Welt entsprechende Schöpfungsmythologien, die sich um himmlische, göttliche oder kosmische Eier drehen.

Die Kunstfertigkeit der Goldschmiede in Puerto Rico mit ihren seltsamen, fliegenden Wesen hat aber durchaus ein Gegenstück. Und zwar in Südamerika und hier vor allem in Kolumbien. So finden sich unter anderem in den dortigen Goldmuseen „Museo del Oro Zenú“ in Cartagena de Indias sowie dem weltbekannten „Museo del Oro“ in der Hauptstadt Bogotá sehr ähnliche Artefakte aus Gold. Von hier stammen übrigens auch die sogenannten „Goldflieger“ aus der Prä-Astronautik, über die HIER genauer berichtet wurde.

Die reichhaltigen Goldschätze in diesen Museen beeindrucken nicht nur durch ihre Kunstfertigkeit und Anzahl. Auch die offenkundige „künstlerische Freiheit“ der Handwerker vor Jahrtausenden versetzt die Besucher in Staunen. Die gestalterische Ähnlichkeit zu den Artefakten aus Costa Rica ist teilweise so deutlich, dass das kaum Zufall sein kann. Einige der Objekte in den beiden Ländern sehen sich sogar so ähnlich, dass man überhaupt nicht sagen kann, welches woher stammt (Link)!

Einige Beispiele sind im Bild hier zu sehen.

Rätselhafte Kugeln und Götter - das Mysterium der Steinkugeln von Costa Rica und anderswo - Götter-Figuren aus Gold von Costa Rica (Bilder: S. K. Lothop)
Götter-Figuren aus Gold von Costa Rica (Bilder: S. K. Lothop)

Wer verbreitete den „Kugel-Kult“?

Demnach dürfte es zwischen Kolumbien und Costa Rica ein Austausch von weltanschaulichen Ideen gegeben haben. Ob der Kugel-Kult sich aber soweit ausgebreitet hat, wie es schon Stone in ihrer Veröffentlichung 1943 dokumentierte, bleibt fraglich. Denn sie verweist auf solche (kleineren!) „Bälle“ von Patagonien im Süden Südamerikas über Mittelamerika und Mexiko bis nach Tennessee, Kalifornien und Ohio in den USA. Kleine Exemplare fanden die Archäologen auch auf der Insel Puerto Rico und in Haiti, die bis zu 2000 Kilometer über das offene Meer von Costa Rica entfernt liegen.

Wie kam der Brauch dorthin? Durch Seefahrer der Antike, die das Wagnis solcher Reisen nicht scheuten? „In Südamerika sind die Berichte über Steinkugeln zu zahlreich, um sie einzeln aufzuführen“, so Stone 1943. Dort, sowie natürlich in Costa Rica, ist der Ursprung zu suchen. Wobei man bedenken muss, dass viele der Kugeln in all diesen Gebieten sehr klein sind und längst nicht klar ist, wofür sie jeweils dienten. Einige messen sogar nur knapp 3,2 bis 8,4 Zentimeter.

Auch Stone bemerkt, dass einige zum Spielen gedacht waren und es unklar sei, ob und wo genau ein Austausch dieser Ideen stattfand. Dennoch „ist zu bedenken, dass viele der Maya aus Britisch-Honduras (heute Belize, Anm. LAF) seefahrende Händler waren“, merkt Stone an. So könnte auch das bekannte Volk der Maya zur Verbreitung dieses Brauchtums beigetragen haben, wie sie vermutet.

Sonnenkulte und überirdische Wesen

Inzwischen werden die noch existierenden Steinkugeln von Costa Rica rund 80 Jahre genauer erforscht, dokumentiert und diskutiert. Und ausnahmslos niemand kann zufriedenstellend dieses Rätsel der Archäologie bis heute erklären. Vor allen nicht dann, wenn die Kugeln in Südost Europa ebenfalls einen derartigen „Kult“ entstammen sollten. Mutmaßlich waren es Ehrenbezeugungen für die Götter des Himmels. Auch wenn andere Deutungen neben astronomischen Interpretationen von Wegweisern, Landmarken oder reinen Statussymbole sprechen. Vielleicht liegt die Wahrheit in der Mitte oder aus einer Kombination aus mehreren Interpretationen.

Die Geschichte lehrt, dass überall auf der Erde und zu allen Zeiten von allen Kulturen für die Götter nichts zu schwer und mühsam war. Monumente und megalithische Werke von kolossalen Ausmaßen waren praktisch immer zu Ehren überirdischen Wesen und Mächte. Selbst das älteste Monument der Menschheit, die gewaltigen Megalithanlagen von Göbekli Tepe in Anatolien, wurde vor weit über 10000 Jahren zu diesem Zweck erbaut.

Warum sollte es in Costa Rica anders gewesen sein?

Träfe der Erklärungsansatz von einem „Sonnenkult“ zu, den auch das ZDF 2018 in „Terra X“ ihren Zuschauern präsentierte, bleibt offen, woher die Ureinwohner wussten, dass die Sonne eine Kugel ist. Die „Sonnenscheibe“ war bei derartigen Kulten das Maß der Dinge rund um die Welt. Oftmals auch mit Flügeln dargestellt. Scheiben, aber auch runde Gebilde und mutmaßliche Kugeln, waren bei vielen alten Kulturen „Objekte“, die mit den Göttern zu tun haben. Oftmals sitzen diese sogar in solchen Kugeln, Ringen oder Scheiben, die durch angebrachte Flügel offensichtlich fliegen konnten. Auch wenn nicht immer Flügel mit dargestellt wurden.

Vor allem die versunkenen Zivilisationen in Mesopotamien wie auch die alten Ägypter fertigen diese Motive ihrer Götter zu zehntausenden an.

„Intelligenzen, die in einer Kugel auf unseren Planeten gelandet sind“

Das wiederum spielt den Spekulationen von Erich von Däniken aus seinem Buch „Meine Welt in Bildern“ von 1973 sehr in die Hände. In diesem zeigt er dutzende Beispiele und schildert, wie die „Raumschiffe der Zukunft“ zwischen den Sternen aussehen könnten. Wenig verwunderlich favorisiert er dabei aus verschiedenen Gründen eine Kugelform oder zumindest rundlich.

Damit führte von Däniken seine Ideen aus seinem vier Jahre zuvor erscheinenden Buch „Zurück zu den Sternen“ fort. Denn er konnte vor Ort in Costa Rica das Rätsel der Steinkugeln auch nicht lösen, wie er schreibt. Trotz seiner erkennbaren Begeisterung für dieses Mysterium, halfen auch Forscher vor Ort nicht bei der Entzauberung. Dennoch habe sich seine „Vermutung gefestigt, dass die prähistorischen Kugeln (…) in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem Besuch fremder Intelligenzen stehen“. Und weiter schreibt er:

„(…) von Intelligenzen, die in einer Kugel auf unseren Planeten gelandet sind. Sie wussten bereits und hatten es erprobt, dass die Kugel die zweckmäßigste Form für interstellare Raumflüge ist.“

Kann man solche phantastischen Ideen mit Blick auf weltweite Kugeln am und vom Himmel wirklich ganz ausschließen?

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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ABORA-Kongress am 10. und 11. Juni 2022: Auf den Spuren uralter Seefahrer – Alle Infos und das Programm

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Abora Kongress am 10. und 11. Juni 2022: Alle Infos und Programm (Bilder: Abora.eu & nuoflix.de)
Abora Kongress am 10. und 11. Juni 2022: Alle Infos und Programm (Bilder: Abora.eu & nuoflix.de)

Das Warten hat ein Ende: Am 10. und 11. Juni 2022 findet in Braunsbedra unweit von Leipzig der nächste ABORA-Kongress statt. In Zusammenarbeit mit NuoFlix (NuoViso) geht es an diesem Wochenende um die Frage, ob schon vor Jahrtausenden verschiedene Völker die Meere und Ozeane als „Autobahnen“ nutzten. Handel und kulturellen Austausch zwischen den Kontinenten – lange bevor Kolumbus kam. Alle Infos und das Programm findet Ihr hier.


ABORA-Kongress: Auf den Spuren der Seefahrer der Antike

In Kooperation zwischen ABORA und NuoFlix (vormals NuoViso) findet unser erster Kongress nun endlich nach langer Wartezeit statt. Am 10. und 11. Juni könnt Ihr zahlreiche hochkarätige Referenten, Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen und ein Get-Together mit dem gesamten NuoFlix und ABORA-Team erleben.

Durch den Kongress führen die Moderatoren Robert Stein und Frank Stoner, welche Euch ebenso wie Dr. Dominique Görlitz, die Referenten und alle anderen aus dem NuoFlix Team für Gespräche und ein gemütliches Zusammensein zur Verfügung stehen.

Referenten und Moderatoren:

  • Dr. Dominique Görlitz, Biogeograph und Experimentalarchäologe
  • Prof. David Rohl, Historiker und Ägyptologe
  • Prof. Hans Giffhorn, Kulturhistoriker
  • Dale Bell, TV Produzent und Oscar-Preisträger
  • Robert Stein, Moderator
  • Frank Stoner, Moderator

Programm

Freitag, 10. Juni:

  • 16.45 Uhr – Einlass
  • 17.30 Uhr – Eröffnung und Vorstellung der Referenten
  • 18.15 Uhr – Film 1 mit Prof. Hans Giffhorn: Krieger aus Spanien in den Anden Perus – vor über 2000 Jahren?
  • 18.50 Uhr – Hans Giffhorn stellt seine Hypothese vor
  • 19.15 Uhr – Film 2 mit Dr. Dominique Görlitz: Dare to Voyage (=  „13 Stürme“)
  • 20.15 Uhr – Get together mit allen Gästen und Referenten

Samstag, 11. Juni:

  • 09.00 Uhr – Einlass
  • 10.00 Uhr – Eröffnung durch Gastgeber
  • 10.15 Uhr – 1. Vortrag: Kam Kolumbus 6.000 Jahre zu spät? (Deutsch) – Dr. Dominique Görlitz, Biogeograph und Experimentalarchäologe
  • 11.30 Uhr – 2. Vortrag: The Phönix and the West (Englisch) – Prof. David Rohl, Historiker und Ägyptologe

12.45 Uhr – Mittagessen mit Ausstellungsbesuch

  • 14.30 Uhr – 3. Vortrag: Krieger aus Spanien in den Anden Perus – vor über 2000 Jahren (Deutsch) – Prof. Hans Giffhorn, Kulturhistoriker

15.30 Uhr – Pause zum Wechseln

  • 16.00 Uhr – 4. Vortrag: The Ocean as a Highway for Cultural Transfer (Englisch) – Dale Bell, TV Produzent und Oscar-Preisträger

16.40 Uhr – Pause zum Wechseln

  • 17.00 Uhr – Zusammenfassung mit Podiumsdiskussion
  • 17.45 Uhr – Kongressende und anschließend Get together mit allen Gästen und Referenten

Details und Veranstaltungsort

Veranstaltungsort:

Zentralwerkstatt Pfännerhall
Grubenweg 4
06212 Braunsbedra
Telefon: +49 (0)3463390825
E-Mail: info@pfaennerhall.de

  • Parkplätze stehen vor Ort zur Verfügung.

Catering und Versorgung:

  • Für das Mittagessen am Samstag wird durch den Betreiber vor Ort ein Buffet zur Verfügung gestellt. Dieses beinhaltet auch kostenfreie Softdrinks während des Mittagessens. Die Kosten hierfür betragen 20 Euro und können gleich mit dem Ticket zusammen gebucht werden, was wir auch aufgrund der zeitlich begrenzten Mittagszeit dringend empfehlen. Auch aus Kalkulationsgründen ist eine Zahlung vor Ort wahrscheinlich nicht mehr möglich.
  • Unabhängig des Mittagessen am Samstag ist während des gesamten Kongresses die Verpflegung sichergestellt. Getränke und kleinere Snacks stehen jederzeit gegen Bezahlung zur Verfügung.

Tickets:

Sonstiges

  • In den Pausen und während der Vorträge stehen die Ausstellungen in der „Zentralwerkstatt Pfännerhall“ für alle Kongressteilnehmer kostenfrei zur Besichtigung bereit
  • Bitte beachten Sie, dass ein Teil der Vorführungen und Vorträge in englischer Sprache sind. Eine Simultanübersetzung findet nicht statt, daher sind grundlegende Englischkenntnisse sicherlich kein Nachteil.
  • Übernachtungsmöglichkeiten in Braunsbedra sind begrenzt. Bei Bedarf finden Sie Hotels im nahegelegenen Merseburg oder in den Großstäden Leipzig und Halle (Fahrtzeit etwa 30 bis 45 Minuten).

Text vom NuoViso-Shop/NuoFlix übernommen und leicht geändert.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Wundersames Objekt am Himmel über Niedersachsen: Der fliegende „Kessel“ von Ahlshausen – eine frühe UFO-Sichtung? (+ Videos)

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Wundersames Objekt am Himmel über Niedersachsen: Der fliegende "Kessel" von Ahlshausen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Wundersames Objekt am Himmel über Niedersachsen: Der fliegende „Kessel“ von Ahlshausen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Auch wenn „klassische“ UFOs erst seit Ende der 1940er Jahre in die Welt der Moderne kamen, gab es Sichtungen von unbekannten Dingen oder Flugobjekten zu allen Zeiten. Überliefert sind solche Berichte in alten Chroniken ebenso wie in mündlichen Überlieferungen. Und fast immer wird ihre Erscheinungsform oder Äußeres mit etwas verglichen, das die Zeugen aus ihrer Umwelt kannten. Nicht anders wie bei vielen UFO-Fällen heute. So auch in einer Sage aus Niedersachsen, in der ein Mann einen äußerst sonderbaren „fliegenden Kessel“ am Himmel sah. Und der sich bei genauerer Betrachtung durchaus als klassische UFO-Sichtung deuten lässt.


UFO: Heute und gestern

Autoren und Forscher, die nach historischen UFOs oder entsprechenden Sichtungen in der Antike fahnden oder sich der Prä-Astronautik widmen, verweisen immer wieder darauf, dass man bei derartigen „antiken Begegnungen“ nicht alles wortwörtlich nehmen darf. Vor allem da unseren Ahnen der richtige Wortschatz für ein „UFO“ fehlte, wie wir es alle kennen. Gemeint ist damit ein moderner Wortschatz.

Um exakt das zu beschrieben, was sie sahen oder erlebten, kannte sie kein derartiges Kürzel, dass heute allgemein bekannt ist. Das gilt auch für Wörter wie „Alien“ oder „Außerirdische“.

Also bediente man sich in der Vergangenheit realen und greifbaren Beschreibungen und Vergleichen mit Alltagsgegenständen. Eine klassische „fliegende Untertasse“ wird so schnell zu einem „fliegenden Schild“. Ein kugelförmiges UFO eben zu einer „fliegenden Kugel“ und ein zylindrisches Objekt zu einem „Speer“, einer „Lanze“ oder einer „Standarte“.

Unsere Vorfahren nutzen das „Sieht-aus-wie-Prinzip“, was bis zu einem gewissen Grad sicher auch so funktionierte. Für heutige UFO-Sichtungen gilt das durchaus noch nimmer. Auch hier verwenden die Zeugen seit jeher Begriffe wie „Ball“, „Kugel“, „Football“, „Scheibe“, „leuchtende Kugel“, „Ball aus Licht“, „Diamant“, „Bumerang“ oder „Zigarre“ („Flying Saucer Review“, Vol. 9, Nr. 1, Jan./Feb. 1963). Oder man beschreibt mit Worten wie „eine in der Mitte abgeflachte Kugel mit zwei hervorstehenden Stücken auf jeder Seite“ („Surrey Advertiser“, 6. Oktober 1962) einfach nur das, was man sah.

Und durch ein UFO-Video der US-Navy wurde sogar der Vergleich mit einem „Tic-Tac“ weltberühmt. Damit also wurde ein fliegendes beziehungsweise gesichtetes Etwas mit einem winzigen Lutschbonbon am Himmel verglichen. Ohne an dieser Stelle eine Bewertung über die wahre Natur der individuell gesehenen Objekte vornehmen zu wollen.

Ein fliegender „Kessel“

Wenig verwunderlich ist es demnach, dass in den alten Überlieferungen, Aufzeichnungen sowie Märchen und Sagen nahezu alles irgendwo schon einmal herum geflogen sein soll. Details oder „Verhaltensweisen“ dieser Objekte in den Schilderungen machen sie dann erst zu etwas Rätselhaften und damit für die UFO-Forschung interessant.

Von einer solchen Begegnung erzählt eine Geschichte aus Niedersachsen, die der deutsche Germanist und Volkskundler Georg Schambach bereits 1855 veröffentlichte. In dieser sieht ein Topfhändler aus dem Ort Hohenstedt eines Sommertages während einer Dienstreise in das nahe Dorf Sievershausen etwas Ungewöhnliches auf ihn zufliegen. In der Überlieferung heißt es dazu:

Als er abends zurück kam, sah er auf dem Wege zwischen Ahlshausen und Sievershausen, da wo derselbe eine Biegung macht, von Ahlshausen her auf dem Kirchwege eine Leuchte rasch daher kommen. Er dachte bei sich, die Leuchte soll doch nicht eher zu der Biegung kommen als ich, und verdoppelte deshalb seine Schritte. Dennoch war die Leuchte auf einmal unmittelbar vor ihm.

Nun sah er, dass es ein großer Kessel war, inwendig ringsum mit Ringen versehen, worin hell brennende Lampen waren. Er erschrak sehr, als er dies sah, und fing an zu beten; als aber der Kessel trotz dem nicht verschwand, fing er an zu fluchen.

Da erhob sich der Kessel mit einem Male in die Luft und flog nach der hin, nach einem Orte, der Warnecken Rot genannt wird. Am andern Tage ging der Topfhändler wieder nach Sievershausen und erzählte dem dortigen Krüger sein Abenteuer.“

Ungewöhnliche Eigenschaften

Tatsächlich scheint es, dass dem Händler seine Story sogar vom erwähnten Krüger, einem Gastwirt, geglaubt wurde. Denn die Geschichte endete damit, dass dieser dem Händler sagte, dass er den „Kessel“ hätte an sich nehmen sollen, da er sicher voll „Gold und Silber gewesen“ sei. Demnach also einer der legendären Kessel voller Gold, von denen viele Fabeln erzählten. Gerne auch jene, dass am Ende eines Regenbogens ein solcher Schatz von einem Kobold bewacht werde.

Es bleibt dennoch eine mehr als ungewöhnliche Erscheinung oder Beschreibung in der Sage. Folgende Einzelheiten in diesem ausgewählten Beispiel verdienen unsere Aufmerksamkeit. Neben dem Umstand, dass die genannten geographischen Angaben der Realität in Niedersachsen entsprechen. Was längst nicht immer der Fall bei derartigen Erzählungen ist.

Da wäre zuerst natürlich die Form, die der Topfhändler passend zu seinem Beruf als „Kessel“ beschreibt. Also rundlich oder leicht zylindrisch mit einer flachen Ober- wie Unterseite, wobei die Unterseite auch abgerundet sein kann.

Ort des angeblichen Geschehens: "...auf dem Wege zwischen Ahlshausen und Sievershausen, da wo derselbe eine Biegung macht..." (Bild: Google Earth)
Ort der angeblichen Begegnung des Mannes aus Hohnstedt: „…auf dem Wege zwischen Ahlshausen und Sievershausen, da wo derselbe eine Biegung macht…“ (Bild: Google Earth)

Jedoch wissen wir nicht, wie herum dieses Objekt am Himmel geflogen sein soll. Vielleicht sogar so, wie es die freie Interpretationen der Geschichte im Titelbild dieses Postings zeigt. Also die Öffnung nach unten. Immerhin wird behauptet, dass der Mann im Inneren unter anderem Lichter sah. Lichter an der Unterseite des fliegenden Etwas mögen so erschienen sein, als kämen sie von innen.

Über die Größe des Flugobjektes erzählt diese Sage leider nichts, nur, „dass es ein großer Kessel war“. Was grundsätzlich bei der Story keine Rolle spielt, da wir keinerlei angaben über etwaigen Entfernungen oder Höhen dazu haben. Für moderne UFO-Forscher sind das zwei sehr wichtige Faktoren bei der Bewertung oder Identifizierung einer gemeldeten Sichtung. Demnach erschien es nur wie ein großer Kessel in der Luft. So wie ein Unbekanntes Flugobjekt in der Moderne wie ein eigentlich winziges „Tic-Tac“ erscheint.

Eine UFO-Begegnung der II. Art?

Jedoch erfahren wir etwas mehr über das angeblich Innere des fliegenden Kessels, was die Fremdartigkeit der Sichtung weiter unterstreicht.

Denn nach der Sage befanden sich innen mehrere vollständig herumlaufende „Ringe“ und in diesen wiederum „hell brennende Lampen“. Wie ein „Kessel“, den der Topfhändler aus seinem Alltag kannte, klingt das nicht. Auch nicht, dass das Objekt sich in die Luft erhob und davon geflogen sei, nachdem er sich zuvor nur als „Leuchte“ schnell nährte und plötzlich vor dem Mann erschien. Die legendären „Kessel voller Gold“ fliegen normalerweise nicht, sondern befinden sich in der Obhut von Wesen aus der Anderswelt wie Zwergen, Gnomen oder Kobolden.

Mag hier ganz einfach die beleuchtete Unterseite mit ringförmigen Strukturen des Objektes beschrieben worden sein?

Schambach selber hat Mitte des 19. Jahrhunderts diese aufgezeichnete Sage in „Niedersächsische Sagen und Märchen“ der Sagen-Kategorie über „Schätze“ zugeordnet. Heute klingt sie nach einer klassischen UFO-Begegnung der II. Art, wie man spekulieren könnte.

Ist diese „Gold-Kessel-Behauptung“ vielleicht nichts weiter als eine Interpretation der „aus dem Munde des Volkes gesammelten“ (wie es Schambach 1855 vermerkte) Sagen und Märchen einer Sichtung? Demnach die Begegnung mit einem runden und offensichtlich aus Metall bestehenden Objekt, das fliegen konnte und noch dazu Lichter besaß.

Der Vergleich mit einem „Kessel“, also rundlich oder als (kurzer) Zylinder, würde auch der Form eines Fasses entsprechen. Auch wenn ein Fass wohl wahrscheinlicher aus Holz war. Nicht aus Metall wie ein Kessel.

Ein „fliegendes Fass“ über Nürnberg 1550

Und genau ein solches fliegendes Fass erschien im August 1550 „um Nürnberg herum, am heiligten Himmel“, wie es 1680 Erasmus Francisci in „Der wunder-reiche Überzug unserer Nider-Welt oder erd-umgebende Lufft-Kreys“ notierte. An diesem Tage sei die Sonne in „unterschiedlichen Farben gesehen worden, und über ihr ein Fass“, überliefert Francisci.

Dieses fliegende „Fass“ senkte sich einige Zeit später und es lief „Blut“ heraus, weshalb sich die Sonne verfärbt haben soll. Damit nicht genug, denn neben dem angeblichen Himmelszeichen erschien ein „Adler“ mit ausgestreckten Flügeln „doch ohne Füße“. Unter dem ganzen Szenario wiederum „saß ein Regenbogen“, unter dem ein „Mann“ erschien, der ein Pferd und einen Jagdhund mit sich führte. „Der Herr erkläre mir solches!“, notiert Francisci erstaunt dazu.

Ein klassisches Wunderzeichen, über die auf diesem Blog und in einigen Mystery Files-Videos bei YouTube bereits vielfach berichtet wurde. Übrigens seien laut Francisci im selben Jahr nachts über Leipzig „etliche feurige Kugeln erschienen“, die er in seiner Chronik aber nicht genauer beschrieb.

„Fliegende Untertassen“ haben sich seit den ersten Berichten über „moderne“ UFOs seit 1947 als klassische Form etabliert. Sie sind Mainstream. Was allerdings ein Zerrbild der beobachteten Objekte wiedergibt, die heute gesehen und gemeldet werden, da nahezu jede erdenkliche Form bereits beobachtet wurde.

Die „Scheibenform“ ist aber dahingehend „klassisch“, da sie auch in der Antike als „fliegende Schilde“ zu finden ist, die auf Mystery Files bereits mehrfach thematisiert wurden. Folglich flache und runde oder eckige Objekte, die von den historischen Beobachtern optisch mit Schutzschilden der Armee verglichen wurden. Denn es „sieht aus wie“. Das ist heute so, und war schon damals so.

Video-Auswahl zum Thema auf Mystery Files

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Video: Forscher rätseln über „Kultstätten“ von Schimpansen: Haben Affen in Afrika eine eigene „Proto-Religion“ entwickelt?

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Video: Rätselhafte Affen - Haben Schimpansen in Afrika eine "Proto-Religion" entwickelt? (Bilder: gemeinfrei & H. J. Kühl / Montage: Fischinger-Online)
Video: Rätselhafte Affen – Haben Schimpansen in Afrika eine „Proto-Religion“ entwickelt? (Bilder: gemeinfrei & H. J. Kühl / Montage: Fischinger-Online)

In Afrika zeigen Affen, genauer gesagt Schimpansen, ein unerklärliches Verhalten, dass Forscher vor ein Rätsel stellt. Offensichtlich suchen die Tiere regelrechte „Kultstätten“ auf, an denen sie Seltsames machen: Sie werfen ausgewählte Steine an ebenso ausgewählte Bäume oder legen mitgebrachte Steine in diese hinein. Nach den Beobachtungen sprechen die Forscher in einer Studie von einer Art „Proto-Religion“. Das könnte auch ein neues Licht auf die frühe Ur-Menschheit werfen.


Seltsame Affen in Afrika

Wissenschaftler haben in Afrika ein rätselhaftes Verhalten bei Schimpansen dokumentiert: Einzelne Tiere werfen Steine an und in Bäume und legen dabei sogar regelrechte Steinhaufen an. Den Grund dafür weiß bisher niemand – sollte es eine „Proto-Religion“ oder ein „Affen-Kult“ sein?

Tatsächlich sprechen die beteiligten Forscher nach den Beobachtungen dieses Verhaltens in einer Studie davon, dass dieses Verhalten kulturelle Züge habe. Es ähnelt dadurch einer Urform einer Religion. Doch das bei Schimpansen, bei Affen?

Bekannt ist seit langen, dass unter anderem diese Tiere Werkzeuge nutzen. Zum Beispiel Steine zum Knacken von Nüssen. Doch Steine zu sammeln und sie an einen Baum zu werfen, hat nichts mit Nahrungsbeschaffung zu tun. Dieses Verhalten ist für die Forscher schlicht sinnlos und ein Rätsel.

Die Beobachtungen erfolgten unter anderem in Zusammenarbeit mit dem „Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie“ (Leipzig) an verschiedenen Orten in Afrika. Demzufolge zeige diese „Proto-Religion“ der Affe tatsächlich „kulturelle Elemente“. Und verweisen dabei auf ähnliche Steinhaufen aus der Urzeit der Menschheit, die Archäologen immer wieder finden.

In diesem Mystery Files-Video vom 23. Dezember 2021 zeige ich Euch einige der spannenden Aufnahmen. Was mag hier in Afrika vor sich gehen? Sehen dort, wie die Evolution der Affen eines Tages den „Planet der Affen“ Realität werden läßt? Urteilt selbst.

Video

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Video: Versunkene Spuren und Megalithen einer fremden Vorzeit: Die „Vergessene Vergangenheit in unseren heimischen Wäldern“ – Vortrag von Ramon Zürcher

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Video: "Vergessene Vergangenheit in unseren heimischen Wäldern" - Vortrag von Ramon Zürcher (Bild: R. Zürcher & R. Rupert)
Video: „Vergessene Vergangenheit in unseren heimischen Wäldern“ – Vortrag von Ramon Zürcher (Bild: R. Zürcher & R. Rupert)

In vielen fernen Ländern stößt man an ebenso vielen Orten auf beeindruckende Spuren einer längst vergangenen Zeit. Oft sind es Spuren in Form von Megalithen und steinernen Monumenten, die von einer vergessenen Vergangenheit zeugen. Doch solche Spuren der Vorzeit findet man auch bei uns, in unseren heimische Wäldern. Der Mystery-Jäger Ramon Zürcher begab sich auf Spurensuche und berichtet in diesem Vortrag von seinen Entdeckungen.


Megalithen der Vorzeit

Die Rätsel der Vergangenheit sind ein spannendes Thema. Denn wir finden sie in fernen Ländern und auch direkt vor unserer Haustür. Deshalb ist auch Ramon Zürcher diesen Mysterien der Menschheit auf der Spur – weltweit und auch quasi vor der Haustür mitten in Europa.

Denn auch hier in Zentral-Europa liegen versunkene Orte und Stätten aus einer fernen Vorzeit. Oftmals liegen diese mitten in unseren Wäldern und oftmals reichen solche Megalithanlagen bis in die Steinzeit zurück.

Zürcher begab sich unter anderem zusammen mit Ralf Rupert vom YouTube-Kanal „Mysterien der Vergangenheit“ auf Spurensuche. Davon berichtet er in seinem Vortrag „Vergessene Vergangenheit in unseren heimischen Wäldern“ vom Oktober 2020 Zürcher über diese versunkene Vergangenheit in unseren Wäldern.

Aufgenommen habe ich diesen Vortrag auf dem Jahrestreffen der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.) 2020 in Leipzig. Wie unter anderem auf diesem Blog berichtet, gab es bei dieser Veranstaltung (wie in jedem Jahr) zahlreiche Vorträge, in denen sich die Referenten mit den großen Rätseln der Welt und den Universum sowie der Idee der Götter aus dem Weltraum beschäftigten. Diese Vorträge habe ich vor Ort für Euch gefilmt.

Übrigens hielt auch ich dort einen Vortrag, den Ihr HIER auf dem Mystery-Files-Kanal online findet.

Bleibt neugierig …

Video

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Lars A. Fischinger

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Video: Gene der Götter: Charles Darwin und eine „gelenkte Evolution“? Vortrag von Erich von Däniken

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Video: Gene der Götter: Eine gelenkte Evolution? Vortrag Erich von Däniken 2020 (Bilder: E. v. Däniken & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Video: Gene der Götter: Eine gelenkte Evolution? Vortrag Erich von Däniken 2020 (Bilder: E. v. Däniken & PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Im Jahr 1859 veröffentlichte Charles Darwin seine bahnbrechende Evolutionstheorie „über die Entstehung der Arten“. Demnach war nicht Gott für die Entstehung des vielfältigen Lebens verantwortlich, sondern die Natur durch Selektion und Mutation der einzelnen Arten. Dadurch war die These der Evolution war geboren. Und sie hat bis heute Kritiker und Zweifel. War wirklich alles so, wie es diese Lehre sagt? Der bekannte Autor Erich von Däniken fasst in diesem Vortrag die Zweifel an der Evolutionstheorie zusammen. Denn er vermutet, dass es einen „Eingriff von außen“ in irdische Entwicklung des Lebens gab.


Alles Evolution – oder was?

Jedes Kind weiß heute: Durch die Evolution entstanden all die Arten des Lebens auf der Erde. Dies habe die Evolutionstheorie von Charles Darwin im 19. Jahrhundert gezeigt. Und doch hat diese Theorie Skeptiker. Einer von Ihnen ist Erich von Däniken.

Der bekannte Autor rund um die Rätsel der Vergangenheit ist zwar überzeugt, dass es eine Evolution gibt oder gab. Eine Veränderung der Arten durch natürliche Selektion und Mutation, wie sie Darwin mit seinen Thesen postulierte. Doch irgendwas stimmt bei dieser Lehre von der Abstammung der Arten nicht, ist Däniken sicher. So wie andere mit ihm.

Vielmehr vermutet er, dass es einen intelligenten Eingriff in die natürliche Evolution gab. Einen Eingriff von außen – durch Außerirdische. Diese Idee erinnert an die „Lehre“ vom „Intelligent Design“. Also die Überzeugung, dass eine „intelligente Gestaltung“ hinter der Vielfalt des Lebens steckt.

Über diese Zweifel berichtet Erich von Däniken in diesem Vortrag von 2020, in dem er auch sein Buch „Alles Evolution – oder was?“ vorstellt.

Gehalten hat er den Vortrag auf dem damaligen Jahresmeeting der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.) in Leipzig. Wie auf diesem Blog berichtet, gab es bei dieser Veranstaltung zahlreiche Vorträge, in denen sich die Referenten mit den großen Rätseln der Welt und den Universum sowie der Idee der Götter aus dem Weltraum beschäftigten. Diese habe ich vor Ort für Euch gefilmt und der Vortrag von Erich von Däniken war der Abschlussvortrag.

Übrigens hielt auch ich dort einen Vortrag, den Ihr HIER auf dem Mystery-Files-Kanal online findet.

Bleibt neugierig …

Video/Vortrag vom 24. Oktober 2020 auf Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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