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Die Abtei von Glastonbury: Halfen Phänomene aus dem Jenseits einem Archäologen bei seinen erfolgreichen Ausgrabungen? (Artikel)

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Die angeblichen Geister der toten Mönche von Glastonbury - helfen einem Archäologen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Die angeblichen Geister der toten Mönche von Glastonbury – helfen einem Archäologen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Glastonbury Abby in Großbritannien gilt als einer der mystischen Orte des Landes. Wenn nicht der ganzen Welt. Hier sei angeblich Jesus als Kind gewesen, der Heilige Gral liege dort und auch der legendäre König Artus sei dort bestattet. Ein angeblicher Kraftort voller Sagen und Geschichten. Dabei ist ein erstaunliches Ereignis eher in Vergessenheit geraten: Die erfolgreichen Ausgrabungen eines Archäologen vor knapp 110 Jahren, der angab, dass er aus dem “Jenseits” Informationen bekomme. Aus einer anderen Welt oder sogar von verstorbenen Mönchen der Glastonbury Abtei, die ihm “sagten”, wo er graben soll. Was damals geschehen ist, was die Kirche als Auftraggeber der Grabungen letztlich dazu sagte und welche Kritiken es schon früh gab, lest Ihr in diesem Blog-Artikel.


Glastonbury: Ort der Sagen und Legenden

Einer der der mystischsten und legendären Orte in Großbritannien überhaupt, sind sicher die Ruinen der Abteil von Glastonbury und das berühmte Glastonbury-Tor in Somerset in England. Ein alter Ort, um den sich zahllose uralte und moderne Sagen und Legenden ranken.

So heißt es etwa, dass der berühmte Josef von Arimathäa mit samt dem Jesuskind vor 2.000 Jahren in Glastonbury gewesen sei. Dabei habe dieser sogar nach dem Tod von Jesus in Jerusalem den Heiligen Gral per Schiff nach Glastonbury gebracht haben. Bis heute sucht man dort nach dem Heiligen Gral oder Beweisen, dass tatsächlich Jesus als junger Knabe hier war. Glastonbury Abby selber wiederum soll durch Jünger von Jesus Christus gegründet worden sein.

Als Josef von Arimathäa, so die Legenden über ihn weiter, dort angekommen sei, habe er einen Stab in den Boden gerammt, der in nur einer Nacht zu einem Baum heranwuchs. Der legendäre „Heiligen Dornbusch von Glastonbury“, der im Mittelalter viele fromme Pilger anzog. Glastonbury sei ein wundersamer Kraftort, heißt es bis heute.

Nicht viel anders als die Legenden um König Artus. Diese identifizieren (unter anderem) Glastonbury als Avalon aus der berühmten Sage um König Artus, dem wundersamen Zauberer Merlin und den Rittern der Tafelrunde. Tatsächlich behaupteten im 12. Jahrhundert fromme Mönche der Abtei von Glastonbury, dass man das Grab des nebulösen wie weltberühmten Königs Artus dort gefunden habe. Das damals entdeckte Grab wird bis heute als Grab von Artus ausgegeben und von zahllosen Touristen besucht.

Glastonbury, Avalon und König Artus

Glastonbury, der Heilige Gral, Avalon und die Artus-Saga  wird heute immer wieder von modernen Grals-Autoren ins Blickfeld gerückt. Vor Ort selber werden die Legenden für die Touristen durchaus gepflegt. Etwa, dass auf dem rund 160 Meter hohen, pyramidenartigen Hügel, wo heute das Glastonbury-Tor aus dem 14. Jahrhundert steht, einst Avalon lag. Damals sei dies eine Insel gewesen. Tatsächlich wurde der Hügel schon in der Steinzeit genutzt und vor fast 2.500 Jahren siedeln an seiner Spitze bereits Kelten. Ob dies später Avalon von König Artus war – niemand weiß es. Zumindest will man in Glastonbury selber der wahre Ort von Artus sein.

Auch sollen unterirdische Kraftlinien, die bekannten Ley-Lines, sich an diesem Platz treffen, kreuzen und schneiden. Ein magischer Ort mit einer bewegten Geschichte durch das Mittelalter hinweg. Archäologen wollen von solchen Sagen nichts wissen. Sie datieren die Anfänge der Ruinen der Abtei auf frühestens das 6. Jahrhundert nach Christus. Wer sich mit mythischen Orten in Großbritannien beschäftigt, kommt dennoch nicht um Glastonbury Abby herum. Auch wenn die dortigen Ruinen und sagenhaften Ereignisse viele tausend Jahre jünger sind, als die zahlreichen Megalithanlagen und vorzeitlichen Stätten der britischen Inseln.

Legenden sind nicht selten dazu da, um an ihnen weiter zu stricken. Aus einer Sage wird so schnell ein ganzer Sagenschatz, dem immer neue Details hinzugefügt werden. Oder aus dem weitere seltsame Geschichten und Erzählungen hervorgehen. Bei Glastonbury war es ganz genauso. Und selbst mit der versunkenen Welt von Atlantis wurde dieser Ort schon in Verbindung gebracht., Wie so viele andere Plätze und Regionen der Erde.

In Vergessenheit geriet bei all den Sagen und Geschichten um die Abtei von Glastonbury nicht minder unheimlicher Bericht. Es geht um die archäologischen Arbeiten des englischen Architekten, Archäologen und „Mystery-Forscher“ Frederick Bligh Bond. Einem verwandten Nachfahren des berühmten Kapitän William Bligh, auf dessen Schiff „Bounty“ es 1789 wohl zur berühmtesten Meuterei zur See der Weltgeschichte kam.

Ausgrabungen in Glastonbury-Abby

Bond sprach bereits 1899 dafür aus, dass Glastonbury nach einer heiligen und verborgenen Geometrie erbaut wurde. Auch andere Bauwerke, so Bond in einer Veröffentlichung 1917, beruhen auf dieser geheimen Architektur, die heute weithin als „heilige Geometrieb“ bekannt ist. Für die englische Kirche war er damit scheinbar der richtige Mann für Ausgrabungen in Glastonbury. So wurde er 1908 zu Grabungsleiter der Glastonbury-Abtei ernannt. Ein lohnendes Forschungsprojekt, das die Kirche bereits 1539 unter Herrschaft von König Henry VIII. völlig zerstört und nie wieder aufgebaut.

Als die englische Kirche im Jahr 1907 für 36.000 Pfund das Gelände erwarb, kannte man die Lage der einzelnen Bauelementente schon lange nicht mehr. Die gesamte Abtei war in einem erschreckenden Zustand und Vandalismus hatte ihr gleichsam schwer zugesetzt.

Nun aber wurde Bond mit der Ausgrabung der Abtei beauftragt. Bond war aber nicht nur ein begnadeter Architekt, sondern befasste sich nebenher auch intensiv mit der Parapsychologie. Doch dies hielt er damals noch mehr oder weniger geheim. Immerhin war sein Auftraggeber die britische Kirche, und die würde seine Aktivitäten im Bereich okkulter Praktiken sicher nicht befürworten.

Seine Befürchtungen stellten sich später als wohlbegründet heraus …

Da Bond praktisch ohne große Geldsummen seine Arbeit beginnen musste, war er auf schnelle Erfolge angewiesen. Und so beschloss er, mit dem Schreibmedium John Allan Bartlett zusammenzuarbeiten. Einem pensionierten Kapitän der Marine mit angeblich übersinnlichen Fähigkeiten. Solche angeblich medial begabten Menschen gab es damals durchaus sehr zahlreich. Es sind Personen, die angeblich medial Kontakt mit dem Jenseits oder „anderen Dimensionen“ haben. In „Trance“ schreiben diese dann die empfangenen Informationen nieder. Unter der Bezeichnung „automatisches Schreiben“ kennt man dies bis heute in der Parapsychologie. Was übrigens auch nicht nur auf Schreiben begrenzt ist. Auch Malen und Komponieren gehört dazu, wie HIER ausführlich dargelegt.

Hilfe aus dem Jenseits

Am 7. November 1907 trafen sich die Bond und Bartlett in Bristol zu einer ersten Séance, die gleichzeitig den Anfang einer unglaublichen Geschichte darstellte. Die Sitzung selber verlief im Grunde genommen sehr einfach. Bond legte leicht seinen Finger auf die Hand des Mediums Bartlett und dieser begann sich zu konzentrieren. Dabei hielt er einen Stift in der Hand, der locker auf einem leeren Blatt ruhte. So wollte man einfach versuchen mit dem angeblichen Jenseits in Kontakt zu treten, um etwas über die Abtei von Glastonbury zu erfahren. Auf die Frage „Könnt ihr (die Geister, Anm. LAF) uns irgendetwas über Glastonbury sagen?“ begann das Schreibmedium langsam eine Grundrisskarte zu zeichnen. Es stellte sich schnell heraus, dass dieser die besagte Abtei darstellte.

Am östlichen Ende jedoch zeichnete das Medium ein längliches Rechteck, das Bond nicht einordnen konnte. Er forderte nun seine paranormalen Quellen auf, ihm mehr zu diesem Teil der Karte zu sagen. So zeichnete Bartlett nun einen zweiten Grundriss, diesmal von dem östlichen Teil, und schnell erkannte Bond, dass es sich hierbei um eine Kapelle handeln müsse. Auch die Frage nach dem Erbauer dieser unbekannten Kapelle bekam Bond eine Antwort, denn es soll der Abt Bere gewesen sein.

Nachdem Bond und sein Medium Bartlett am 11. November eine zweite Séance hielten, die von ebenso erfolgreichen Informationen begleitet wurde, beschloss er fortan regelmäßig mit diesem Medium zu arbeiten.

1908 gab es endlich die für die Ausgrabungen erforderlichen Gelder von der Kirche, so dass 1909 damit begonnen werden konnte. Bond wollte als erstes versuchen, die Informationen seines Schreibmediums zu überprüfen. Dabei stellte sich heraus, dass diese tatsächlich zutrafen. Die Kapelle existierte wirklich. Der „Informant“ aus dem „Jenseits“, der sich als Ego Johannes Bryant vorstellte, gab aber auch mittels Medium an, dass sich in der Nähe der Kapelle zwei Türme befanden. Als Bond im Mai 1909 mit den konkreten Ausgrabungen begann, fand er auch diese zwei Türme. Niemand hatte erwartet, an dieser Stelle die Überreste solcher Bauten zu finden. Seine Geldgeber waren mehr als zufrieden.

Paranormale Aktivitäten: Ein Schock für die Kirche

Bond arbeitete heimlich auch weiter mit dem Medium Bartlett zusammen und führte eine Reihe spiritistischer Sitzungen durch. Sämtliche Informationen des Schreibmediums erwiesen sich bei den nachfolgenden Grabungen als zutreffend. So erfuhr Bond zum Beispiel, dass die Decke der Edgar-Kapelle einstmals golden bemalt und verziert war und die Scheiben in einem untypischen azurblau gefasst waren. Die Grabungen legten Reste goldener Bemalung ebenso frei, wie Splitter azurblauer Fenster.

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Frederick Bond startete eine beispiellose, aber sehr kurze, Karriere. Seine Arbeitgeber waren mit den Ergebnissen seiner Arbeit mehr als zufrieden und staunten immer wieder über seinen Spürsinn, an Orten fündig zu werden, an denen andere nie gesucht hätten.

Nachdem auch andere Informationen der angeblich paranormalen Art sich als korrekt erwiesen, entschloss sich Bond, mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen. So veröffentlichte er 1918 das Buch „The Gate of Remembrance“, in dem er die Quelle seiner sensationellen Erfolge bei den Grabungen preisgab. Es seit die „Geschichte eines parapsychologischen Experimentes“ mit samt den Ergebnissen und Entdeckungen, die daraus resultierten, wie er schrieb. Das Vorwort schrieb Bartlett.

Mit diesem Schritt waren die beispiellose Karriere und der gute Ruf Bonds zerstört. Vor allem mit seinem Arbeit- und Auftraggebern der katholischen Kirche, die mit solchen okkulten Praktiken nichts zu tun haben wollen. Kontakt mit dem Jenseits und Botschaften von “Drüben”? Das war zu viel für die Kirche. Bond, dessen Grabungen in Glastonbury Abby in der Archäologie durchaus geschätzt werden, wurden die Gelder gestrichen und er durch alle erdenklichen Hürden bei seiner Arbeit behindert. Man setzte ihn nun dafür ein, Funde zu reinigen und zu katalogisieren, bis man ihn 1922 endgültig von den Grabungen in Glastonbury ausschließen ließ und entließ.

Natürlich wurden auch seine Bücher, darunter Arbeiten, die nichts mit seinem paranormalen Jenseitsaktivitäten zu tun hatten, aus den Regalen genommen. Der Versuch, durch andere Geldgeber seine Ausgrabungen wieder zu beleben, wurde durch die Kirche vereitelt.

Kontakt mit anderen Welten oder historische Aufzeichnungen?

Bond selber war immer der Auffassung, er würde nicht mit Wesen im Jenseits kommunizieren, sondern sich einer Art „kollektivem Gedächtnis der Menschheit“ bedienen. Auch immer wieder verstorbene Mönche der Abtei genannt werden, die aus dem „Drüben“ ihr Wissen übermittelten. In diesem „Kollektivgedächtnis“ jedenfalls sollen alle Ereignisse aus allen Zeiten gespeichert sein. Eine übersinnliche Bibliothek des Wissens aus Vergangenheit, Gegenwart und sogar Zukunft. Vergleichbar mit der „Akasha-Chronik“ aus esoterischen und okkulten Kreisen, die man als übersinnliches Gedächtnis des Universums bezeichnen könnte. „Weise Meister“ oder „spirituelle Menschen“ sollen in der Lage sein, diese anzuzapfen.

War das auch vor über 100 Jahren in Glastonbury durch Bartlett so?

Das sah natürlich nicht nur die Kirche in Großbritannien anders, sondern auch die Kritiker. Schon 1922 veröffentlichte der Geistliche H. J. Wilkins eine erste Kritik zu den Behauptungen von Bond und Bartlett („The Spectator“, 9. Juni 1922). Die beiden haben ganz einfach „falsche parapsychologische Behauptungen“ aufgestellt, wie Wilkins Veröffentlichung überschrieben war. Denn, so war sich der Skeptiker sicher, alle Informationen konnten auf vollkommen irdischem Wege erlangt werden. Bond habe demnach die Situation vor Ort ausgezeichnet eingeschätzt und in einer emsigen Fleißarbeit sämtliche vorhandenen alten Aufzeichnungen studiert:

Alles, was in der Schrift (gemeint ist das Buch von Bond, Anm. LAF) wahr ist, konnte aus historischen Daten gewonnen oder durch intelligente Beobachtung bestehender Fakten und Bedingungen vernünftigerweise vermutet werden. Die historischen Daten für die Edgar-Kapelle und die Loretto-Kapelle waren für erfolgreiche Ausgrabungen ausreichend (…)“

“Alles Mist”

Heute teilt auch der Archäologe Kenneth L. Feder diese Ansichten. Historische Dokumente und Zeichnungen der Abtei, die „Bond mit ziemlicher Sicherheit bereits gesehen hat“, hätten ihn den Weg gezeigt, wo er graben soll. Bei dem übersinnlichen Aufzeichnungen selber der beiden habe es damals auch „keinerlei wissenschaftliche Kontrollen“ gegeben. Wer weiß da schon, wie und ob diese Kontakte mit dem Jenseits stattfand, so Feder in einem Beitrag in dem Werk „The Encyclopedia of the Paranormal.“ (1996).

Feder als Professor für Archäologie ist zumindest im englischen Sprachraum sehr bekannt. Nicht nur als Autor von Büchern, die sich gegen die Ideen der Prä-Astronautik, entsprechende „Betrügereien“, „Pseudarchäologie“ und Erich von Dänikens Bücher richten. Und, dies am Rande, selbst als Lehrbuch für einige Studiengänge verwendet werden.

Auch in zahlreichen TV-Dokumentationen trat er bereits auf, um gegen diese Spekulationen und wilden Ideen zu argumentieren.  Es sei „Mist“ und machte ihn „richtig sauer“, wie er in seinem Buch „Frauds, Myths, and Mysteries: Science and Pseudoscience in Archaeology“ schon 1990 schrieb. Seit dem erschien sein persönliches Standartwerk in mehreren, immer erweiterten Auflagen. Ebenso ist er Mitglied in einer Reihe Skeptiker-Organisationen.

In diesem Video HIER auf Mystery Files habe ich über Feder und eine seiner „Kritiken“ zu einer Prä-Astronautik-Idee bereits vor Jahren berichtet. Sie stammt aus einer britischen TV-Dokumentation, sie seit vielen Jahren auch im deutschen Fernsehen immer mal wieder zu sehen ist. Ihr werdet staunen …

Dennoch haben die Kritiker der Arbeiten von Bond natürlich damit Recht, das er nicht belegen kann, dass er Hilfe aus einem Anderswo bekam. Niemand hat die spiritistischen Sitzungen mit dem „automatischen Schreiben“ wissenschaftlich dokumentiert oder sie beobachtet. Stammen die Informationen also tatsächlich aus historischen Aufzeichnungen, die Bond in einer Fleißarbeit auszuwerten verstand? Verbunden mit purem Glück?

Ein Leben für das Paranormale

Bond selber scheint jedenfalls bis zu seinem Tode 1945 von der Welt des Paranormalen überzeugt gewesen zu sein. Schon vor seinen Ausgrabungen in Glastonbury war er Mitglied entsprechender Gruppen und Vereine, die sich mit  Okkultismus und grenzwissenschaftlichen Phänomenen beschäftigten. 1889 wurde er sogar bereits Freimaurer und 1895 Mitglied der bekannten „Theosophischen Gesellschaft“. Von 1921 bis 1926 war Blond auch Herausgeber einer entsprechenden Zeitschrift, die noch heute unter den Namen „Psychic Science“ existiert. Dann ging er in die USA, wo er bereits im Jahr 1930 das „Journal of the American Society for Psychical Research“ herausbrachte und auch in entsprechenden Vereinigungen Mitglied war. 1933 wurde er sogar zum Bischof der „Old Catholic Church of America“ geweiht (schon sein Vater war Geistlicher).

Ein Lebenslauf der darauf schließen lässt, dass Bond an die Macht und Welt des Übersinnlichen glaubte. Ob er in diesem Zusammenhang aber glaubte, dass das Jenseits ihn bei seinen Ausgrabungen unterstützte, wissen wir natürlich nicht. Hat er vielleicht tatsächlich jene Aufzeichnungen von Glastonbury gesehen, von denen die Skeptiker immer sprachen, und diese „Informationen“ dann (unbewusst) bei den Séancen seinem Scheibmedium buchstäblich an die Hand gegeben? Oder hat er ganz einfach betrogen, obwohl er sicher sein konnte, dass er seinen Job verliert?

Wir wissen es nicht. Fragen können wir da wohl nur das Jenseits …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Popstar Demi Lovato suchte nicht nur bereits Kontakt zu Außerirdischen: Jetzt startet sie eine Doku-Serie zum Thema – die Hintergründe

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Popstar Demi Lovato suchte nicht nur mit UFOlogen Kontakt zu Außerirdischen: Jetzt startete sie eine Doku-Serie zum Thema (Bilder: gemeinfrei & WikiCommons/R. Arvesen/CC BVY 2.0)
Popstar Demi Lovato suchte nicht nur mit UFOlogen Kontakt zu Außerirdischen: Jetzt startete sie eine Doku-Serie zum Thema (Bilder: gemeinfrei & WikiCommons/R. Arvesen/CC BVY 2.0)

Prominente sind auch nur Menschen – egal ob “Z-Promis” oder “echte Prominente”. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Personen des öffentlichen Lebens immer mal wieder wie aus dem Nichts plötzlich zu grenzwissenschaftlichen Themen äußern. Sei es nun über Prä-Astronautik, wie vor einiger Zeit von Elon Musk, oder über UFOs und Aliens. Genau zu letzteren hatte sich im Oktober 2020 die Schauspielerin und Sängerin Demi Lovato online geäußert. Demnach sei sie selber auf der Suche nach Alien-Kontakten, wie sie in einem Postings bei Instagram schrieb. Doch jetzt gab sie bekannt, dass sie selber zusammen mit einem TV-Sender eine entsprechende Doku-Reihe produzieren werde. Grund genug hier einmal genauer hinter die Kulissen dieser Aussagen zu schauen. Denn die offenbaren Erstaunliches, wie Ihr hier erfahrt.


Demi Lovato suchte bereits Kontakt mit Außerirdischen

Zugegeben, ich kannte die Sängerin Demi Lovato bis Oktober 2020 überhaupt nicht. Doch das sehen Millionen Fans ganz anders, denn die vor allem in den USA berühmte Sängerin hat allein bei Instagram mehr als 104 Millionen Follower. Zum Vergleich: Unsere Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel schafft es dort auf magere 1,8 Millionen Follower. Auch wenn man es nicht wahrhaben mag, ist es eine Tatsache, dass Promis mit derartiger Reichweite in der Öffentlichkeit und vor allem bei ihren Fans “Meinung machen” können. Sie bestimmen durch ihre Aussagen aufgrund ihrer vielen Millionen Online-Mitleser maßgeblich das eine oder andere Thema mit.

Ob man das gutheißen mag, steht dabei auf einem ganz anderen Blatt. Vor allem wenn es um “unsere” Themen aus dem Bereich Mystery Files, Grenzwissenschaft oder Außerirdische geht.

Neben dem üblichen “Promi-Postings” und Selbstdarstellungen fällt ein Posting von Lovoto bei Instagram deutlich aus der Reihe. In diesem schrieb sie schon im Oktober 2020:

Die letzten Tage habe ich mit einer kleinen Gruppe von Lieben und Dr. Steven Greer und seinem CE5-Team in Joshua Tree verbracht. In den letzten paar Monaten habe ich mich tief in die Wissenschaft des Bewusstseins eingegraben und nicht nur Frieden und Gelassenheit erlebt, wie ich sie noch nie gekannt habe, sondern auch die unglaublich tiefsten Sichtungen sowohl am Himmel als auch in naher Entfernung von mir erlebt.”

Dokumentiert hat sie diesen Ausflug mit dem auch und vor allem in der UFO-Szene umstrittenen Greer mit eigenen UFO-Aufnahmen, die sie für ihre Follower postet. Mehr als 335.000 von diesen “liketen” dieses UFO-Posting bisher. Steven Greer ist in der UFO-Forschung schon lange auch dafür bekannt, dass er fragwürdige und sehr teure “Seminare” anbietet, in denen Kontakt zu Außerirdischen hergestellt werden soll. Eine Art meditative Treffen in Stille und Abgeschiedenheit der Wüste, in denen nach UFOs am Himmel Ausschau gehalten wird. Wie beispielsweise in “Joshua Tree” außerhalb von Los Angeles.

Lovato jedenfalls war nach diesem Erlebnis mit Greer und der Gruppe überzeugt:

Dieser Planet befindet sich auf einem sehr negativen Weg zur Zerstörung, aber WIR können das gemeinsam ändern. Wenn wir 1 % der Bevölkerung dazu bringen würden, zu meditieren und Kontakt aufzunehmen, würden wir unsere Regierungen zwingen, die Wahrheit über das außerirdische Leben unter uns anzuerkennen und unsere zerstörerischen Gewohnheiten zu ändern, die unseren Planeten zerstören.

Dies ist nur ein Teil der Beweise unter den Sternen am Wüstenhimmel, die nicht länger ignoriert werden können und sofort weitergegeben werden müssen, um Kontakt mit sich selbst aufzunehmen.”

Kontakt mit Aliens via Handy-App

Die Sängerin, die es in den USA mit einer Single im Januar 2020 direkt  auf Platz 1 der US-iTunes-Charts schaffte, sorgte mit solchen Aussagen auch bei ihren Fans zum Teil für Verwirrung. So kommentierte einer Ihrer Follower:

Ich verstehe den Zusammenhang zwischen dem Kontakt mit außerirdischem Leben und der Verbesserung unseres Planeten einfach nicht. Können Sie erklären?

Eine direkte Erklärung hatte Demi Lovato nicht. Wohl aber einen Tipp, wie ihre Fans selber Kontakt zu Außerirdischen aufnehmen können:

Sie können die CE5-App herunterladen und sie bringt Ihnen die Protokolle bei, wie Sie sich mit der Lebensform jenseits unseres Planeten verbinden können!! (PS: Wenn es beim ersten Versuch nicht passiert – versuchen Sie es weiter – ich habe mehrere Sitzungen gebraucht, um eine ausreichend tiefe Meditationsebene zu erschließen, um Kontakt aufzunehmen!)

“Viel Spaß beim Kommunizieren”, gab Lovato ihren Fans noch mit auf dem Weg. Eine Applikation für das Handy und Tablett, mit denen man Kontakt mit einer weit überlegenden Lebensform von außerhalb der Erde aufnehmen kann? So sonderbar es auch klingen mag, was Lovato ihren Followern da empfahl, diese App gibt es tatsächlich.

Genaugenomen heißt sie “CE5 Contact” und ist in jedem App-Store bei uns für 10,99 Euro (9,99 US-Dollar, als Lovato das schrieb) zu haben. Mehr als 10.000-mal wurde sie bei uns bereits heruntergeladen und stammt – natürlich – von Steven Greer. “Lerne friedlichen Kontakt mit außerirdischen Zivilisationen aufzunehmen”, heißt es in der App-Beschreibung.

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Eigentlich ist aber schon der Name der Applikation irreführend. “CE5” ist ein Kürzel aus der UFO-Forschung. Eine Klassifikation von UFO-Sichtungen oder –Begegnungen, von denen es durchaus zahlreiche unterschiedliche gibt. Etwa die Einteilungen des legendären UFO-Forschers Dr. Allen Hynek von 1972 wie “DD” für eine UFO-Sichtung am Tage (“Daylight Disk”). “CE” bei sogenannten “Nahbegegnungen” wiederum gehen von “CE I” bis “CE V”. Dabei steht “CE I” für eine einfache Begegnung aus der Nähe und “CE V” für eine mehr als nur nahe UFO-Begegnung, die dauerhafte psychische Folgen oder Wirkungen hatte. Das können Verletzungen ebenso sein, wie der Tod.

Irgendwie mehr als ein unpassender Name für diese App und die “Kontakt-Gruppe” des UFOlogen Greer. Übersehen sollte man aber bei all der Skepsis nicht, dass “CE V” (wie alle anderen Klassifizierungen auch) in der Auslegung nicht in Stein gemeißelt ist.  Das Kürzel wird auch für eine Kontaktaufnahme mit außerirdischen Lebewesen bzw. Intelligenzen verwendet. “CE IV” sind übrigens in dieser Einteilung die sogenannten UFO-Entführungen.

Meditieren und Alien-Kontakt für den Weltfrieden

Nun könnte man meinen, dass Demi Lovato in diesen Tagen “nicht ganz klar” im Kopf war. Immerhin ist es kein Geheimnis, dass sie immer wieder mit Heroin, Alkohol und psychosomatischen Erkrankungen zu kämpfen hatte. Ihr Posting und die von ihr geteilten UFO-Bilder kamen aber nicht aus dem Nichts. Denn schon fünf Wochen zuvor postete sie bei Instagram ein Bild von Greers aktuellem Buch “Unacknowledged” von 2017, das 2020 als “Offiziell geleugnet!”“ auch in Deutschland erschien. Vor allem in den USA ein sehr erfolgreiches UFO-Buch. Schon zu diesem Posting schrieb Lovato recht ähnliche esoterische Bekenntnisse. Etwa diese Aussage:

Wenn nur 1 % der Menschen täglich meditieren, hat es die Kraft, unseren Planeten zu verändern. Es wird uns als Individuen erheben und uns in eine positivere Umgebung bringen und die Frequenzen in der Welt um uns herum erhöhen. Vielen Dank für Ihr Wissen Dr. Steven Greer. Die CE5-App hat Wunder für mich gewirkt und könnte auch anderen helfen.”

Zweifellos für Greers App und Buch eine sehr gute Werbung. Woran natürlich erst mal nichts auszusetzen ist. Überaus fraglich finde ich es aber, wenn Prominente mit einer derartigen Reichweite eine Handy-App dahingehend anpreisen, dass man mit dieser Kontakt zu Aliens aufnehmen kann. Ich selber habe mir diese Applikation jedoch nicht gekauft und ausprobiert – dazu habe ich zu viele Zweifel an der Wahrhaftigkeit einer solchen “Methode”.

Zumindest Steven Greer persönlich wird sich über die Postings der Sängerin gefreut haben. Sie hatte ihn in diesen jeweils verlinkt/markiert und so zu seinem Konto bei Instagram verwiesen. Hier hatte Greer selber auf diese Veranstaltung am 16. Oktober in der Wüste mit Lovato geworben. “Begleiten Sie Dr. Steven Greer und Demi Lovato zu einer globalen CE5-Kontaktmeditation aus der Hochwüste”, schrieb der UFO-Kontaktler darin. Immerhin sei Greer “einer der weltweit führenden Autoritäten in Bezug auf UFOs, ET- Intelligenz und die Aufnahme eines friedlichen Kontakts mit ET-Zivilisationen”, wie er in seinem dortigen Profil schreibt. Auch auf seinem YouTube-Kanal kann man sich diese “Kontaktaufnahme” mit den Außerirdischen von ihm und Lovato anschauen.

Ein Popstar auf der Suche nach Beweisen für Außerirdische

Über ein halbes Jahr ist dieser vermeintliche Kontakt mit Wesen von den Sternen des Popstars nur her. Scheinbar ließ ihr das Thema keine Ruhe, denn bei Twitter verkündetet sie am 11. Mai erfreut:

Überraschung!!! Ich mache mich auf den Weg zu einem außergewöhnlichen Abenteuer für meine neue Show ‘Unidentified’ und nehme euch mit auf die Reise. Kommt bald zu peacockTV!! Ich kann es kaum erwarten, mehr zu teilen.”

“Peacock” wiederum ist ein Streamingdienst der zu NBC gehört. Nicht wenige Dokumentationen oder Serien an sich laufen heute über solche modernen Medien. Eine Art Fernsehen 2.0, das seit Jahren boomt. Hier will also die Musikerin Demi Lovato eine Doku-Serie starten, die “Unidentified with Demi Lovato” heißen wird. Ein Titel, der mit Sicherheit nicht zufällig an den Titel der UFO-Doku-Reihe “Unidentified: Inside America’s UFO Investigation” des US-Senders “History Channel” erinnert. In Deutschland bekannt als “Unidentified – Die wahren X-Akten“.

Geplant sind bisher nur vier Folgen, so “Fox News” am 11. Mai. Demnach will “sie tief in das UFO-Phänomen eintauchen und ihr Bestes geben”, um ihren skeptischen Freund Matthew und ihre Schwester Dallas zu überzeugen. Und zwar davon, “dass Außerirdische nicht nur existieren, sondern möglicherweise bereits hier auf der Erde sind”. Lovato reicht das aber nicht. Als überzeugte UFO-“Gläubige” hoffte sie “mit ihrer Stimme nicht nur ihre Freunde und Familie davon zu überzeugen, dass Außerirdische real sind, sondern auch ihre Millionen von Anhängern”. Folglich genau das, was weiter oben gesagt wurde. Wie sie das schaffen will, steht dabei auch schon fest:

Demi plant, durch Interviews mit Wissenschaftlern, außerirdischen Entführten und ihren eigenen Experimenten genug über die Außerirdischen zu lernen, um diese engen Begegnungen zu initiieren, Frieden mit den Außerirdischen zu schließen und uns letztendlich zu retten. Diese Serie wird eine eindringliche Doku-Follow-Erkundung von Demis Suche sein, die durch ihren einzigartig kühnen und unterhaltsamen Filter erzählt wird.

Ob die Dokuserie vom Lovato Skeptiker überzeugen wird, ist mehr las fraglich. Fraglich finde ich auch die Aussage, dass ein Ziel von ihr “Frieden mit den Außerirdischen” ist, um “uns letztendlich zu retten”. Zumindest ich wusste nicht, dass wir uns in einer Krieg mit den Aliens befinden und unsere zukünftige Existenz auf dem Spiel steht. Abgesehen von diversen Aussagen aus dem Bereich sensationell aufgebauschter Aussagen diverser Verschwörungstheorien.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Rätsel um den “Bräutigam aus der Anderswelt” und Eure Hilfe: Ein Gefangener zwischen Raum, Zeit und Jenseits – oder woher? +++ Artikel +++

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Der Bräutigam aus der Anderswelt - Ein "Gefangener des Jenseits"? (Bilder: gemeinfrei / Montage Fischinger-Online)
Der Bräutigam aus der Anderswelt – Ein “Gefangener des Jenseits”? (Bilder: gemeinfrei / Montage Fischinger-Online)

Paranormale Phänomen kennt jeder Mensch, sei es auch nur vom Hörensagen. Doch selbst wenn man persönlich kein Interesse an der überaus komplexen Welt solcher Phänomene hat, stellt sich jeder Mensch irgendwann mal die Frage, ob es eine Art “Jenseits” gibt. Ein Leben nach dem Tod und damit eine wie auch immer aussehende Weiterexistenz unseres “Ichs” nach dem irdischen Ende. Ob sie nun Paradies, Überwelt, Anderswelt oder Paralleluniversum genannt wird, so hoffen doch die meisten Menschen, dass es “sie” gibt. Hier öffnet sich unter anderem das weite Feld der Paranormalen Erscheinungen und Phänomene, die vielfach in Richtung Leben nach dem Leben gedeutet werden. Einen solchen Fall aus der Anderswelt möchte ich in diesem Artikel erneut aufgreifen und Euch vorstellen. Denn hierbei benötige ich Eure Hilfe!


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Besuch aus dem Jenseits

Als Jäger des Phantastischen befasse ich mich auch gerne mit Mysterien und Berichten aus der Welt des Unfassbaren. Mit Themen aus der Welt der Parapsychologischen Phänomene, die Geistererscheinungen, Phantome, Leben nach dem Tod? und viele andere “gruselige Geschichten” einschließen.

Alle diese und noch mehr Themen haben Berührungspunkte, wie ich es zum Beispiel sehr umfangreich in meinen Büchern “Der Tod: Irrtum der Menschheit” (2013) und “Begleiter aus dem Universum” (1999) geschildert habe. Das heißt, dass es scheinbar eine parallele Überwelt gibt, die auch mit dem Phänomen von Geistern und dem angeblichen Leben nach dem Tod in Zusammenhang steht.

Offenbar können sich diese fremde Anderswelt und unsere bekannte Welt berühren und “überlagern”. Eine der Kernmaussagen vieler Menschen, die sich mit Geistern & Co. beschäftigen, die von diesen gerne als “Seelen Verstorbener” interpretiert werden. Auch wenn empirische Beweise und echte unwiderlegbare Fakten fehlen!

Freuen Sie sich auf Ihren Tod? “Der Tod: Irrtum der Menschheit” – Buch von Lars A. Fischinger: Auszüge & Infos
“Der Tod: Irrtum der Menschheit” aus diesem Buch von mir stammt der online zu findende Artikel dem dem Mystery-Fall (Bilder: WikiCommons / gemeinfrei / Montage. L. A. Fischinger)

Ein solcher Vorfall aus der Welt des Unglaublichen ist folgender Bericht, den ich bereits vor Jahren einmal online publiziert habe. Wie ich gesehen habe, ist dieser Artikel in seiner ursprünglichen Form von einer Reihe Internet-User in den vergangenen Jahren immer weiter 1 zu 1 kopiert und verbreitet worden.

Er findet sich in seiner Ur-Fassung demnach noch immer auf verschiedenen Webseiten und stammt ursprünglich von mir.

Es handelt sich um einen herausgenommenen Teil des Buches “Der Tod: Irrtum der Menschheit“, das bereits 1998/99 begonnen wurde. Diese Tatsachen sind wichtig zu erwähnen, wie Ihr am Ende sehen werdet.

Doch warum geht es genau? Es geht um diesen “paranormalen Fall”, der hier nochmal neu in Worte gefasst werden soll.

Der Bräutigam aus der Vergangenheit: Ein Gefangener zwischen Raum, Zeit und Jenseits?

Es war gegen Mitternacht an einem Tag im Jahr 1933 in der damaligen Sowjetunion, da klopfte es beim Priester von Mischawen an der Kirchenpforte. Verwundert über den nächtlichen Besuch öffnete Pfarrer Litwinow seine Tür und sah sich einem etwa 20 Jahre jungen Mann in recht altertümlicher Kleidung gegenüber.

Litwinow hatte ihn selber nie zuvor gesehen und fragte dem Fremden Besucher nach seinem Namen. In einem sonderbaren Dialekt antwortete ihm der nächtliche Gast, dass er Dimitri Girschkow heiße und hier heute heiraten wolle.

Verwundert über diese Aussage ließ Pfarrer Litwinow den jungen Mann eintreten. Girschkow blickte den Geistlichen daraufhin erstaunt an – und meinte, dass er doch wohl nicht der richtige Pfarrer sei. Litwinow wiederum wurde die Sache mit seinem Besucher jetzt immer unheimlicher. Immerhin sei er bereits seit rund 15 Jahren Pfarrer in dieser Gemeinde, und somit gibt es keinen anderen Geistlichen in dieser Kirche.

Nun schilderte dieser seltsame Dimitri Girschkow die Geschichte seiner Trauung, die er eigentlich hätte heute

VIDEO: Aufruf an alle Freundinnen und Freunde des Phantastischen: Habt Ihr bereits „paranormale Erfahrungen” gemacht? (Bild: S. & L. A. Fischinger)
VIDEO: Aufruf an alle Freundinnen und Freunde des Phantastischen: Habt Ihr bereits „paranormale Erfahrungen” gemacht? (Bild: S. & L. A. Fischinger)

schließen wollen. Nur war er irgendwie “aus der Zeit gefallen“, wie es heißt:

“Als die Kutsche, die mich zusammen mit meinen Eltern und Verwandten in die Kirche bringen sollte, am Friedhof vorbei fuhr, befiel mich eine Depression, denn auf diesem Friedhof liegt mein guter Freund Alexej begraben. Wir hatten eine wunderbare Kindheit zusammen gehabt. Damals hatten wir uns gegenseitig versprochen, am gleichen Tag zu heiraten.

Nun ließ ich die Kutsche anhalten und begab mich über eine Abkürzung zum Grab meines Freundes. Als ich mich den Gräbern nährte, veränderte sich plötzlich die Landschaft. Ich sah eine unnatürliche Lichtfülle, in die die ganze Umgebung getaucht wurde. Ich sah die Grabsteine nicht mehr, aber ich sah einen Nebel, der über dem nahen Fluss wallte.

Plötzlich, so Girschkow weiter, erblickte er am anderen Ufer des Flusses seinen unlängst verstorbenen Freund Alexej. Und diese seltsame Erscheinung begann ebenso plötzlich der verwirrten Bräutigam zu zuwinken. Mehr noch, denn dieser vermeintliche Alexej rief Girschkow dabei zu, dass er über eine Brücke in der Nähe zu ihm herüber kommen solle, um “über die alten Zeiten zu sprechen”.

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Dimitri Girschkow wusste nicht, was geschah und hatte Bedenken, die Brücke über den Fluss überhaupt nur zu betreten.

Ein Besucher aus der Anderswelt?

Weiter berichtete er dem Pfarrer:

Eigentlich wollte ich gar nicht über die Brücke, aber da war mein Freund, und er lebte plötzlich wieder. Dabei hatte ich mit eigenen Augen gesehen, wie man ihn vor einem Jahr beerdigte. Ich stand an der Brücke, und Alexej war auf der anderen Seite, um mich in die Arme zu schließen. Ich musste hart mit mir ringen, um nicht dem seltsamen Zwang, der von ihm ausging, zu erliegen. Irgendwie spürte ich, dass ich nie wieder zurückkehren würde, wenn ich die Brücke erst einmal überquert hätte.

Leben nach dem Tod? Nach einer Studie glauben bis zu 60 Prozent der Probanden, dass sie “Kontakt” mit ihren verstorbenen Partnern hatten (Bild: L. A. Fischinger)
Leben nach dem Tod? Nach einer Studie glauben bis zu 60 Prozent der Probanden, dass sie “Kontakt” mit ihren verstorbenen Partnern hatten (Bild: L. A. Fischinger)

Ich musste so schnell wie möglich dort weg, um meine Familie, meine Freunde und meine Braut nicht länger warten zu lassen. Plötzlich wurde alles um mich herum dunkel. Dann konnte ich auf einmal wieder die Bäume und die Grabsteine erkennen. Ich rannte in die gleiche Richtung zurück, aus der ich gekommen war, aber der Weg zur Kirche war nicht mehr derselbe. Und das Dorf erst? Was sind das für fremd aussehende Gebäude, und wo sind all die Holzhäuser geblieben? Selbst die Kirche sieht jetzt anders aus. Und wo ist Vater Barnichew, der uns trauen sollte, wo ist meine Braut?

Nach diesen verzweifelten Worten stürmte der junge Mann aus der Kirche in Richtung des besagten Friedhofes. Pfarrer Litwinow eilte ihm direkt nach, konnte Girschkow nicht mehr wieder finden. Der Mann verschwand in einer sonderbaren Nebelbank, die vom Fluss her aufstieg und von einem “seltsamen Leuchten” begleitet wurde.

Dimitri Girschkow war verschwunden, ohne eine Fußspur zu hinterlassen. Als habe er sich sprichwörtlich in Luft aufgelöst …

Den Pfarrer indes ließen dieser rätselhafte Besuch und die erregten Worte des jungen Besuchers keine Ruhe, und so kontaktierte er seinen Bischof. Aber auch der Bischof konnte bei diesem seltsamen Bräutigam nicht weiter helfen. Er ermunterte Pfarrer Litwinow allerdings dazu, die Chroniken seiner Kirchengemeinde einmal genauer zu studieren. Vielleicht finden sich darin Spuren von diesem Dimitri Girschkow und seiner Braut.

Und tatsächlich wurde Litwinow in den alten Aufzeichnungen der Kirche fündig. Allerdings erst, als er diese bis zurück in das Jahr 1746 durchstöberte! Fast 200 Jahre zuvor.

Damals, so verriet es die Kirchenchronik, sei ein Mann mit Namen Dimitri Girschkow auf dem Weg zu seiner Hochzeit an dem besagten Friedhof angehalten und dann spurlos verschwunden. Weiter recherchierte der Gottesmann Litwinow, dass seine Begegnung mit diesem Phantom oder Geist nicht die einzige Erscheinung des verschwundenen Dimitri Girschkow war. Im Laufe der rund 190 Jahre sei dieser junge Bräutigam zwei weiteren Pfarrern der Gemeinde Mischawen und einem lokalen Lehrer erschienen, wie Litwinow den kirchlichen Chroniken entnehmen konnte.

ARTIKEL: Zeitreisen schon vor 2500 Jahren? Wenn ein Mensch unwissentlich mehr als ein halbes Jahrhundert in die Zukunft reist! (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Zeitreisen schon vor 2500 Jahren? Wenn ein Mensch unwissentlich mehr als ein halbes Jahrhundert in die Zukunft reist! (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)

Quasi so, als sei dieser junge Mann ein Wanderer oder Gefangenen “zwischen den Zeiten” und “zwischen den Welten” …

Quelle? Unbekannt!

Was war hier im Jahr 1933 in Sibirien gesehenen? Wie lässt sich dieser unheimliche Vorfall mit einem scheinbar lange verstorbenen oder zumindest “in Luft aufgelösten” Menschen erklären? War diese Erscheinung des Dimitri Girschkow ein Geist, ein Phantom aus der Überwelt? Eine “unstete Seele”?

Um diese und viele weitere Fragen zu dem Mystery-Fall wenigstens zum Teil beantworten zu können, stellen sich weitere Fragen. Vor allem jene über die Quelle, die ursprüngliche Herkunft, des Berichtes. Die Ur-Quelle wird sicherlich russisch sein, was bei Recherchen immer ein großes Problem ist. Aber wo wurde sie beispielsweise erstmals in Deutsch oder Englisch veröffentlicht?

In meinem Buch “Der Tod: Irrtum der Menschheit” von 1998/99 zitiere ich den Fall aus einem unveröffentlichten Buch meines Autorenkollegen Roland M. Horn. Übernommen wurde sie darin von dem erfolgreichen Mystery-Autoren Ernst Meckelburg, der bis zu seinem Tode 2008 zahllose Bücher über (paranormale) Phänomene, Leben nach dem Tod, Zeitreisen usw. veröffentlichte. In diesen Bereichen war er seit seinem ersten Mystery-Buch “Der Überraum” von 1978 vor allem in deutschen Raum überaus bekannt.

Eines seiner über 20 Bücher aus der Welt des Unfassbaren hieß 1993 “Traumsprung“, und in diesem findet sich die Geschichte von 1933 wieder. Leider aber fehlen in dem Buch sämtliche Quellenangaben oder Verweise, was eine Recherche der nach der Herkunft mehr als problematisch macht! Nichtmal ein Literaturverzeichnis befindet sich im Anhang dieses Buches, was bei anderen Veröffentlichungen von Meckelburg meistens anders aussieht.

Wo kommt also diese Story um den unheimlichen Dimitri Girschkow her? Hat Ernst Meckelburg, der für seine Bücher und den Geschichten darin vielfach kritisiert wurde, sie erfunden? In keinem seiner anderen Bücher, in denen sich auch Quellen und Register befinden, habe ich diesen Fall nochmal gefunden. Mit Absicht, da Meckelburg dann auch irgendeine Form einer Quelle hätte angeben müssen?

Fragen über Fragen – könnt Ihr helfen?

Das Buch “Traumsprung” und einige ähnliche Titel wie etwa “Transwelt” (1992) oder “Zeittunnel (1991) von Meckelburg waren in jenen Jahren Bestseller. Grund war, dass diese Bücher sehr locker unheimliche und phantastische Berichte aus der Welt des Unerklärlichen schilderten. Ein weiterer Grund für den Erfolg dieser Bücher war die Boulevardzeitung “BILD”. Darin erschienen zeitgleich große Artikelserien mit Fällen und Beispielen aus diesen Büchern, die durch die “BILD” natürlich ein sehr weites Publikum fanden.

Interview mit dem Physiker Meltin Tolan: “Zeitreisen sind theoretisch möglich” (Bild: WikiCommons / NASA/JPL / Bearbeitung: L.A. Fischinger)
Interview mit dem Physiker Meltin Tolan: “Zeitreisen sind theoretisch möglich” (Bild: WikiCommons / NASA/JPL / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Obwohl ich fraglos ein überaus umfangreiches Archiv habe und sich darin auch die Meckelburg-Artikelserien der “BILD-Zeitung” befinden, war bei einer ersten Recherche nichts weiter zu finden. Deshalb benötige ich Eure Hilfe!

Da ich als wohlwollender Mystery-Jäger und -Autor einen absichtlichen Schwindel von anderen Autoren nicht immer direkt voraussetze, könnt Ihr mir vielleicht bei folgenden Fragen helfen:

  • Abgesehen von den von mir stammenden und von anderen kopierten Online-Artikel: Kennt Ihr den Fall aus einer anderen nationalen oder internationalen Veröffentlichung, als Meckelburgs “Traumsprung” von 1993?
  • Habt Ihr diese gruselige Geschichte in einem anderen Buch von Ernst Meckelburg selber gesehen, was mir entgangen ist?
  • Kennt Ihr die Namen der vorkommenden Personen – vielleicht im Zusammenhang mit anderen Berichten des Phantastischen?
  • Habt Ihr in diesem Zusammenhang vielleicht einmal eine ähnlich klingende “Grusel-Geschichte” gelesen, die als Vorlage gedient haben könnte?
  • Ist Euch der Ort oder das Dorf “Mischawen” bekannt, das “in Sibirien” liegen soll? Ich habe den Ort nicht mal online finden können!
  • Oder schreibt man den Ortsnamen wie auch die Personennamen eigentlich anders, da sie eben aus dem Kyrillischen kommen (könnten)?

Wenn Ihr mehr wisst, könnt Ihr es gerne unten in der Kommentarfunktion meines Blog posten. Oder Euch bei mir via E-Mail melden.

Herzlichen Dank – Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Leben nach dem Tod? Nach einer Studie glauben bis zu 60 Prozent der Probanden, dass sie “Kontakt” mit ihren verstorbenen Partnern hatten

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Nach einer Studie in Italien, glauben bis zu 60 Prozent der Probanden, dass sie "Kontakt" mit ihren verstorbenen Partnern hatten (Bild: L. A. Fischinger)
Nach einer Studie in Italien glauben bis zu 60 Prozent der Probanden, dass sie “Kontakt” mit ihren verstorbenen Partnern hatten (Bild: L. A. Fischinger)

Seien wir mal ehrlich: Irgendwie wünschen oder hoffen wir doch allem, dass es nach dem Leben irgendeiner Art und Weise “weiter geht”?! Sei es nun durch eine Wiedergeburt (Reinkarnation), ein Leben nach dem Tod in einem “Paradies”, einer Existenz im “Jenseits” oder was man sich gerne wünscht (oder die jeweilige Religion lehrt). Eine Untersuchung mit verwitweten Menschen in Italien hat nun gezeigt, dass bis zu 60 Prozent der Probanden glauben, dass sie auf die ein oder andere Art und Weise Kontakt mit ihren verstorbenen Partnern hatten. Wunschdenken, Posttraumatischen Belastungsstörung oder ein Blick ins Jenseits?

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das “Journal of Affective Disorders” veröffentlichte jüngst die Ergebnisse einer Befragung zum Thema “Leben nach dem Tod?”. Augenmerk dieser Untersuchung waren Witwen und Witwer und deren Erfahrungen bzw. Erlebnisse nach dem Tod deren Partner.

Tatsächlich hat die Befragung ergeben, dass bis 60 Prozent der Hinterbliebenen nach dem irdischen Ableben deren Partner bzw. Partnerinnen glauben, irgendwie “Kontakt” mit diesen gehabt zu haben. Sei es, dass sie “gespürt” oder sogar “gesehen” wurden. Die Zeitung “Cronaca Milano” zitiert am 16. März 2016 dazu:

“Alles deutet darauf auf eine auffallend hohe Prävalenz von halluzinatorischen Erfahrungen – im Bereich von 30 % bis 60 % – nach dem Verlust unter den verwitweten Personen hin, was dem Phänomen eine Beständigkeit und Legitimität verleiht.”

Wunschdenken, Stress, Wahrnehmungsstörungen oder das “echte Jenseits”?

Wie ist diese Untersuchung bei dem Thema “Sind wir alle unsterblich?” zu bewerten? Denn Studien, Umfragen oder dokumentierte Berichte zu diesen Thema gibt es quasi jeden Monat. Dies zeige ich sehr detailliert in meinem Buch “Der TOD: Irrtum der Menschheit? – PSI-Phänomene, Nah-Tod-Erfahrungen, UFOs und das Leben nach dem Leben“, in dem auch auch auf eine ganze Reihe von Widersprüchen bei diesen sensiblen Themen verweise. Aber auch auf scheinbar mehr als erstaunliche Zusammenhänge …

Interessant ist vielleicht hierbei auch der Umstand, dass nach derartigen Studien solche Nach-Tod-Kontakte wesentlich verbreiteter sind, als die berühmten Nah-Tod-Erfahrungen (NTE), die oftmals als eine Art von “Blick ins Jenseits” in der Grenzwissenschaft angesehen werden. Während keine 10 Prozent der Menschen in den westlichen Ländern eine NTE erfahren haben (oder sich nur nicht mehr daran erinnern), sind es bei Befragungen zu Nach-Tod-Kontakten bis weit über 70 Prozent.

Alles zum Buch "Der Tod - Irrtum der Menschheit / Hängt alles mit allem zusammen?" von Lars A. Fischinger (Bild: WikiCommons / L.A. Fischinger
Alles zum Buch “Der Tod – Irrtum der Menschheit / Hängt alles mit allem zusammen?” von Lars A. Fischinger (Bild: WikiCommons / L.A. Fischinger

Bis zu 61% der Hinterbliebenen in den Industrienationen berichten nach dem Tod ihrer Partner eben von solchen Nach-Tod-Kontakten. Bei den Eltern von verstorbenen  Kindern sind es sogar weit mehr. Für eine solche Studie 2004 wurden beispielsweise 162 Hinterbliebene befragt, von denen nahe Angehörige oder Freunde an Aids, Krebs oder durch Selbstmord plötzlich und vollkommen unerwartet starben. 75 Prozent dieser Menschen berichteten bei dieser Befragung von derartigen Nach-Tod-Erfahrungen mit den Verstorbenen (hier).

Ich bin sicher, dass fast jeder Menschen kennt, die solche Erfahrungen gemacht haben oder machen. Oder persönlich gemacht haben. Auch ich selber habe bereits vor Jahrzehnten im Freundeskreis davon gehört. Und der verstorbene Prä-Astronautik-Autor Peter Krassa schilderte 1993 in seinem Buch “Die Palmblatt-Bibliothek” sogar die Nach-Tod-Erfahrungen mit seiner verstorbene Katze.

Die Frage ist nur: Sind solche Erlebnisse oder Erfahrungen reale Einwirkungen aus einer Art “Jenseits”? Oder nur Wunschdenken der Trauernden, die vielleicht verständlicherweise unter einer Stressstörung durch den Verlust (zeitweise) leiden? Mein Kollege Fernando Calvo der Internetseite “Terra Mystica” ergänzte in seiner Meldung vom 15. März 2016 zu der italienischen Studie, dass Dr. Jacqueline Hayes von der University of Roehampton (London) das Phänomen ebenso seit Jahren untersuche. Dr. Hayes benutzt für diese Erfahrungen den Begriff “Experiences of Continued Presence” (“Erfahrungen von fortgesetzter Anwesenheit”) und beschreibt sie so:

„Die Leute schildern Visionen, Stimmen, taktile Empfindungen, Gerüche sowie etwas, das wir das Gefühl einer Anwesenheit nennen und nicht unbedingt mit einem unserer fünf Sinne in Verbindung steht. Sie geschehen unbeabsichtigt und nicht während jemand bewusst in Erinnerungen schwelgt. Sie sind für die Hinterbliebenen stets sehr bedeutend und setzen einige Aspekte der Beziehung zu dem geliebten Menschen fort. Manchmal verstärken sie sie sogar noch.”

VIDEO: Gibt es Parapsychologische Phänomene, ein Leben nach dem Tod und Geister? (Bild: L. A. Fischinger)(Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Gibt es Parapsychologische Phänomene, ein Leben nach dem Tod und Geister? (Bild: L. A. Fischinger)

Kritiker und Psychologen sehen bei diesen Erlebnissen meistens natürlich keinen “Wink des Himmels”, sondern eher eine Posttraumatische Belastungsstörung. Dr. Hayes wiederum glaubt nicht an eine Belastungsstörung, sondern, dass sich hier bei den Hinterbliebenen mehr offenbart, als reine Psychologie. So schreibt der Mystery-Jäger Calvo auf seinem Blog zusammenfassend dazu:

“(Dr. Hayes) argumentiert, dass dieses Phänomen auch erst viele Jahre nach dem Tod des geliebten Partners auftreten kann und somit nicht mit einem Trauma erklärt werden kann, das durch die Trauer unmittelbar nach dem Verlust des Menschen ausgelöst wurde.”

Leben nach dem Tod? Der Glaube daran schwindet!

Ob es eine Weiterexistenz nach dem Leben, wie wir es kennen, geben wird … das wird sich jeder Mensch irgendwann im Leben sicher mal fragen. Die Religionen der Welt liefern dazu natürlich spirituelle Antworten, da diese Frage zweifellos der Grundpfeiler deren Daseinsberechtigung ist!

Doch auch dieser Glaube an ein Leben nach dem Leben schwindet offensichtlich. Das belegte zum Beispiel das Institut “Emnid” in einer aktuellen Umfrage für das evangelische Magazin “Chrismon”, die vom 19. bis 21. Januar 2016 unter 1007 Männer und Frauen in Deutschland durchgeführt wurde. Nach dieser repräsentativen “Emnid”-Umfrage sagen 33 Prozent der Befragten zwischen 14 und 29 Jahren, dass mit dem Tod alles zu Ende sei. Jene Probanden über 60 Jahre hingegen glauben dies zu 49 Prozent. Von den über 60jährigen glauben übrigens nur verschwindet geringe 4 Prozent an eine Hölle und einen Himmel, wie es auch das Christentum lehrt.

Meinungsumfrage: Mehr Deutsche glauben an UFOs und Außerirdische als an das Jüngste Gericht. Ein Alarmzeichen für die Kirche? (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Mehr Deutsche glauben an UFOs und Außerirdische als an das Jüngste Gericht. Ein Alarmzeichen für die Kirche? (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Das bestätigt auch sehr eindrucksvoll eine Umfrage, über die ich am 11. November 2015 berichtet habe. Demnach glauben wesentlich mehr Deutsche, Briten und US-Amerikaner an Außerirdische als an das ewige Leben oder das Jüngste Gericht.

Auch der Kölner Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki bemängelte den mangelhaften Glauben an die Lehren des C hristentums in der Gesellschaft. Die Lehren der Kirche haben sich, so Kardinal Woelki, unlängst in Wohlwollen aufgelöst. Die Christen glauben einfach nicht mehr an das, was die Kirche lehrt. Und das ist für den Kardinal mehr als beunruhigend, wie ich ihn in meinem Artikel zierte:

Dass nur ein Drittel der Deutschen an die Auferstehung Christi glaubt, müsste die Kirchen schon einigermaßen beunruhigen, wenn doch nach Aktenlage zwei Drittel Christen sind. (…)

Selbst unter den Gläubigen werden zentrale Inhalte der christlichen Botschaft massenhaft abgelehnt. 60 Prozent glauben nicht an ein ewiges Leben. Diese Form der Diaspora ist allerorten unsere pastorale Realität.“

Nun – irgendwann “wissen” wir es alle, ob es ein Danach gibt oder nicht. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt …

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Monster, Mythen und Mysterien: Urlaubsinsel Sylt jenseits von Promis, Party & Prosecco / +++Video auf YouTube+++

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Monster, Mythen und Mysterien: Urlaubsinsel Sylt jenseits von Promis, Party & Prosecco (Bild: L.A. Fischinger)
Monster, Mythen und Mysterien: Urlaubsinsel Sylt jenseits von Promis, Party & Prosecco (Bild: L.A. Fischinger)

Sylt – nur die Urlaubsinselinsel der Reichen und angeblich Schönen? Promis, Party und Prosecco? Auch. Sylt ist auch eine beliebte Urlaubsinsel der „normalen Deutschen“, da die Insel auch abseits der Promi-Szene viel zu bieten hat. Selbst für uns Mystery-Interessierte, denn auf der Insel soll es einst bis zu 2000 Gräber, Monolith-Anlagen und Hünengräber gegeben haben, die wir von ganz Nordeuropa und eigentlich von der gesamten Welt her kennen. Und selbst Riesen sollen dort einst gelebt haben … ich habe mich vor Ort einmal umgesehen. Mehr dazu auf meinem YouTube-Channel in einem neuen Video.

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Kampen ist ein bekannter „Promi-Ort“ auf der Insel Sylt, über den hin und wieder in den Medien eben genau aus diesem Grund berichtet wird. Doch es abseits der hübschen Villen existiert noch ein anders Sylt dort: Hünengräber (Erdhügel) und steinzeitliche Anlagen zu hunderten. Und das ist auf der Insel so normal, dass beispielsweise das bekannte Café „Kupferkanner“ eben in Kampen zum Teil in einem solchen Bau aus der Vorzeit liegt. Aber: Warum in der ganzen Welt – von Nordamerika bis Korea – solche Bauten praktisch identisch errichtet wurden, ist noch immer ein Rätsel.

Sagen von Zwergen, seltsamen Wesen und Riesen existieren dort ebenso wie Geschichten von angeblichen Gräbern dieser Titanen der Urzeit. Auf eben in einem solchen (jedoch umgesetzten!) Monolithen-Grab präsentiere ich Euch mehr zu diesem Thema.

+++Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und bei YouTube kommentieren oder meinem grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!+++

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Studie: (Irdische) Regentropfen sollen bei der Suche nach Leben im Universum helfen

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Studie: (Irdische) Regentropfen sollen bei der Suche nach Leben im Universum helfen (Bilder: Pixabay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Studie: (Irdische) Regentropfen sollen bei der Suche nach Leben im Universum helfen (Bilder: Pixabay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wasser in flüssiger Form gilt als die Grundlage für die Entwicklung von Leben, wie wir es kenne. Auch für Leben auf fernen Exoplaneten. Jetzt haben Forscher der  Harvard University eine Untersuchung veröffentlicht, in der sie der Frage nachgehen, wie die Erforschung von Regen (Regentropfen) und Wolken unter anderem auf der Erde Hinweise auf Leben im All liefern könnten.


Leben im All und der Regen

Längst ist es unter Wissenschaftlern zahlreicher Fachgebiete “Chic” Studien, Aufsätze und Untersuchungen zu veröffentlichten, die sich mit der Fragen nach Leben im All auseinandersetzten. Noch vor kaum 20 oder 30 Jahren war das undenkbar. Und bei einigen dieser Publikationen erschießt sich nicht sofort der Sinn und Zweck hinter den wissenschaftlichen Ausführungen.

In Videos auf meinem YouTube-Kanal stellte ich immer mal wieder solche Studien vor. Sie sind sind, vereinfacht gesagt, sehr oft lediglich Spekulationen in wissenschaftlichen Gewand. Aber auch mit eben einer solchen Grundlage. Zum Teil mag sich der ein oder andere die Frage stellen ob Wissenschaftler wie Astronomen nichts besseres zu tun haben …

Ähnlich hat es sich meiner Meinung nach mit der der StudieDie Physik fallender Regentropfen in verschiedenen Planetenatmosphären”, die im März im angesehenen “Journal of Geophysical Research: Planets” erschien. Autoren sind die beiden renommierten Wissenschaftler Kaitlyn Loftus und Robin D. Wordsworth vom “Department of Earth and Planetary Sciences an der Harvard University. Grundlage dieser Veröffentlichung ist die bekannte Annahme, das sich Leben auf anderen Planeten wie Mars oder auch weit entfernten Exoplaneten nur dann entwickeln kann, wenn es in flüssiger Form lang genug vorkommt. Zumindest jene Art von Leben, wie wir es kennen. Intelligentes Leben eingeschlossen.

In ihrer Untersuchung dokumentierten sie, “dass Regentropfen in verschiedenen Planetenumgebungen bemerkenswert ähnlich sind, selbst Planeten, die sich so drastisch unterscheiden wie Erde und Jupiter”. So zeigen Loftus und Wordsworth unter anderem, wie sich Regentropfen verhalten. In Größe, Geschwindigkeiten bei Fall aus den Wolken oder auch deren Verdunstungsrate, wie sie schreiben. Dies wäre bei erdähnlichen Planeten für “durch Regen verursachten Oberflächenerosion von Interesse”.

Planeten-Wetter

In der Studie heißt es weiter:

Das Verhalten von Wolken und Niederschlag auf Planeten jenseits der Erde ist kaum bekannt, aber das Verständnis von Wolken und Niederschlag ist wichtig, um das Planetenklima vorherzusagen und Aufzeichnungen über vergangene Niederschläge auf den Oberflächen von Erde, Mars und Titan zu interpretieren.

Tatsächlich kennen wir in unserem Sonnensystem zahlreiche Monde und Planeten mit Wolken. Einige sind sogar vollständig von Wolken umgeben. Was sich genau darunter abspielt, wissen wir nicht. Phys.org zitiert Loftus dazu mit den Worten:

Der Lebenszyklus von Wolken ist wirklich wichtig, wenn wir über die Bewohnbarkeit von Planeten nachdenken. Aber Wolken und Niederschlag sind wirklich kompliziert und zu komplex, um vollständig modelliert zu werden. Wir suchen nach einfacheren Methoden, um zu verstehen, wie sich Wolken entwickeln. Ein erster Schritt besteht darin, ob Wolkentröpfchen in der Atmosphäre verdampfen oder als Regen an die Oberfläche gelangen.”

Niederschlag von flüssigen Wasser, der auf erdähnliche Planeten fällt, gilt als eine der Voraussetzungen für die Entstehung von Leben. Deshalb sei “der bescheidene Regentropfen ist ein wesentlicher Bestandteil des Niederschlagszyklus für alle Planeten”, so Wordsworth. Deren Verhalten und Physik müssen wir verstehen lernen, um vor allem zu erfahren, ob es ein Tropfen überhaupt bis auf die Oberfläche schafft. Zu kleine verdunsten, zu große brechen “aufgrund unzureichender Oberflächenspannung auseinander”:

Wenn wir verstehen, wie sich einzelne Regentropfen verhalten, können wir Niederschläge in komplexen Klimamodellen besser darstellen.”

Regentropfen als Schlüssel für Leben im All

Dies sei der “Schlüssel zum Verständnis der Bewohnbarkeit von Exoplaneten” und Loftus ist überzeugt:

Wir können dieses Verhalten verwenden, um uns bei der Modellierung von Wolkenzyklen auf Exoplaneten zu unterstützen.”

Zweifellos ist die Grundüberlegung richtig und für jeden klar erkennbar: Auf einem erdähnlichen Planeten muss flüssiges Wasser aus Wolken abregnen und es bis auf die Oberfläche schaffen. Dort sammelt es sich in Meeren, Flüssen oder Ozeanen und alle gemeinsam waschen Mineralien und Nährstoffe aus dem Boden und Gestein. Grundlagen für dieses außerirdische Leben, dass wir natürlich unserem Heimatplaneten kennen.

Allerdings war es das schon. Wir verstehen ja noch nicht einmal das Wetter- und Klimageschehen auf unserer Erde in all seiner Komplexität und mit all den Zusammenhängen. Wie soll man da irgendwelche Aussage über das Klima und Wetter auf weit entfernten erdähnlichen Exoplaneten treffen? Es gibt zwar bei den tausenden bekannten Exoplaneten durchaus welche, bei denen grob gesagt werden kann, was für Temperaturen usw. dort wahrscheinlich herrschen. Oder, dass es Wasserdampf in der Atmosphäre gibt. Mit dem Stand der Technik war es das derzeit auch. Von wirklichen außerirdischen Klimamodellen kann nicht im Entferntesten die Rede sein.

Um so unsinniger ist ein Artikel in “Der Westen”, der zu dieser Studie am 9. April erschien. “Wissenschaft mit spektakulärer Entdeckung – DAS könnte auf außerirdisches Leben hinweisen”, titelte “Der Westen” sensationshaschend dazu. “Wenn sie die Form und Beschaffenheit von Regentropfen bestimmen können, wüssten sie, ob diese auf die Erdoberfläche der Planeten treffen würden – und somit Leben potenziell möglich machen”, heißt es dort. Das ist alles andere als eine “spektakuläre Entdeckung”. Ganz zu schweigen davon, dass andere Planeten keine Erdoberfläche haben:

Wenn die Forscher nun herausfinden können, wie sich der einzelne Regentropfen verhält, können sie die Niederschläge in komplexen Klimamodellen darstellen und somit ihre Schlüsse ziehen.

Wenn …

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Lars A. Fischinger

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Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“

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Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“ (Bilder: NASA & R. M. Horn / Montage: Fischinger-Online)
Lars A. Fischinger im Interview mit Roland M. Horn: „Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“ (Bilder: NASA & R. M. Horn / Montage: Fischinger-Online)

Auf diesem Blog oder in Videos auf meinem YouTube-Channel fällt immer mal wieder der Name Roland M. Horn. Mit ihm veröffentlichte ich 1999 gemeinsam ein Buch. Doch wer genau  steckt hinter den Namen “Roland M. Horn“? Womit beschäftigt sich der Sachbuchautor und Mystery-Forscher noch? Da erst vor einiger Zeit das neue Buch “Die UFO-Fallakten” von Horn erschien, möchte ich ihn in diesem Interview selber einmal zu Wort kommen lassen.


Interview mit Roland M. Horn

1999 veröffentlichte ich mein Buch “UFO-Sekten”, das ich in Videos auf YouTube oder auch auf diesem Blog immer mal wieder erwähne. Ein Standartwerk rund um “UFO-Gurus”, bei dem der bewusst provokant gewählte Titel Programm ist. Dabei fällt auch immer der Name Roland M. Horn, mit dem ich damals das Buch geschrieben habe. Aber wer verbirgt sich hinter den Namen und womit beschäftigt sich der Sachbuchautor und Mystery-Forscher Horn noch?

Da kürzlich das neue Buch “Die UFO-Fallakten”(s. HIER) von Roland M. Horn erschien, möchte ich ihn in diesem Interview selber einmal zu Wort kommen lassen.

„Wir waren in uralter Zeit schon einmal auf dem Mars!“

Roland, wir kennen uns schon eine gefühlte Ewigkeit. Als ich 1989/90 in die Materie der „Rätsel der Welt“ und  Grenzwissenschaft einstieg, warst Du schon als Autor dabei. Wie kam es dazu, dass Du Dich solchen fraglos umstrittenen Themen zugewandt hast?

Oh je, das ist ja schon eine gefühlte Ewigkeit her.

Schon als Kind habe ich mich insbesondere für Astronomie interessiert und in ziemlich frühen Alter meine Mutter gefragt, warum der Mond nicht vom Himmel fällt. Später versuchte ich das und mehr zu ergründen. Übers Astronomie-Thema kam ich dann zum UFO-Komplex, angeregt durch einen Anhang in einem Astronomie-Buch. Dann begann ich mich mit Parapsychologie zu beschäftigen und so ging es immer weiter. Was mich dazu veranlasst, mich so sehr der Grenzwissenschaft zu verschreiben, weiß ich letztlich nicht. Vielleicht ist es meine ADHS, vielleicht mein Sternzeichen…

Vor einiger Zeit erschien ein Buch von Dir, das den provokativen Titel „Hitler – UFOs – Okkultismus: Die unheilvolle Verbindung“ trägt. Was haben diese Begriffe Deiner Meinung nach miteinander zu tun?

Im Laufe meiner Ermittlungen bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass wir nicht allein auf dieser Erde sind, sondern außer uns eine okkulte Macht existiert, die von jeher verantwortlich ist für eine große Zahl der UFO-Sichtungen und die Entstehung von Kulten, die sich z. T. um UFOs und angebliche Außerirdische drehen, aber auch für Kulte anderer Art. Kulte sind in der Regel irrational, irgendjemand oder irgendetwas wird angebetet, und eine Gesellschaft bildet sich um diesen Fokus. (Über das Thema Kulte im UFO-Bereich haben wir beide ja vor nun bereits 22 Jahren (!) zusammen das Buch „UFO-Sekten“ geschrieben.)

Okkultismus wird generell als etwas Negatives gesehen, und einige religiöse Zeitgenossen sehen hier den Satan und seine Dämonen wirken, während andere hier eine unbestimmte unheimliche dunkle Kraft wittern. Zu diesen Kulten gehören auch die Ariosophie und der aus ihr hervorgegangene Hitlerismus. Diese okkulte Macht ist weiter verantwortlich für die Entstehung der NWO, die ihrerseits wieder Hitler und andere Persönlichkeiten beeinflusst. So sind die Komponenten „Hitler“, „UFOs“ und „Okkultismus“ Teile einer unheilvollen Verbindung …

Ein weiteres Buch von Dir heißt „Die Rückkehr zum Mars“. Was ist an diesem Thema so reizvoll, da Du Dich mit diesem „Marsgesicht“ und anderen Rätseln des Roten Planeten schon in verschiedenen Büchern auseinander gesetzt hast? Ist das Thema „Marsgesicht“ nicht schon lange ausgelutscht, und hast Du selbst die Künstlichkeits-These nicht zwischenzeitlich verworfen?

Ja, das hatte ich, aber da wusste ich auch noch nicht, dass eines der neueren Bilder, auf dem das Marsgesicht für mich wie ein Schotterhaufen aussieht, in Wirklichkeit von der NASA gewissermaßen manipuliert wurde, in dem es verkehrt herum und leicht winkelverändert ins Internet gestellt wurde. Wenn die Absicht dieser Manipulation es war, die Betrachter des Bildes und Leser des Begleittextes von der Künstlichkeitsthese abzubringen, dann hat es zumindest bei mir funktioniert … Aber das Marsgesicht und die umliegenden Strukturen, die im Übrigen weit mysteriöser sind, als es ursprünglich den Anschein hatte, sind nur ein Teil, genauer gesagt: ein Kapitel des Buchs.

Interessant sind vor allen Dingen die Funde von technischen Artefakten, fließendem Wasser und Seen auf dem Mars und und und, die ich in diesem Buch auf über 100 Bildern dokumentiere. Letztlich aber enthüllt das Buch die letzten großen Geheimnisse des Roten Planeten: Eine uralte menschliche Zivilisation war schon einmal auf dem Mars. In einer Zeit, in der wir beginnen, selbst (wieder) Raumsonden zum Mars zu schicken, stellen wir fest, dass allem Anschein nach ein zweites verborgenes Raumfahrtprogramm läuft, das uns verheimlicht wird. Während wir unentwegt Beweise für flüssiges Wasser, Spuren von Vegetation, Fossilien und biologisches Leben auf dem Roten Planeten finden und auf Geschehnisse in der fernen Vergangenheit des Mars wie eine einstige dichtere Atmosphäre, deutliche Hinweise auf eine einstige Verschiebung des Marsäquators und sogar einen Atomkrieg auf dem Mars stoßen, beschleicht das unheimliche Gefühl des Déjà-vu: Wir waren schon einmal dort!

Thematisch bist Du mit Deiner Arbeit weit aufgestellt. So geht es in weiteren Büchern von Dir um die UFO-Forscher John A. Keel und Jacques Vallée und deren Thesen sowie um Reinkarnation. Also die Wiedergeburt. Was gibt es dazu zu sagen?

Ja, bei „Angriff aus das Superspektrum: John A. Keel und der Stein der Weisengeht es zum Einen um das Theoriengebilde von Keel – dem enfant terrible der UFO-Forschung, wie er in den USA genannt wird, der aber in deutschsprachigen Raum weitgehend unbekannt ist. Er hat eine Alternative zur Extraterrestrier-These vorgestellt, nachdem die UFOs – und nicht nur die – vereinfacht ausgedrückt aus dem für uns nicht zugänglichen Bereich des elektromagnetischen Spektrums stammen. Diese Lebensform nennt Keel die „Ultraterrestrier“. Darüber hinaus analysiere ich in diesem Buch auch klassische UFO-Sichtungen, die ich auf die von Keel angebotenen Erklärung abklopfe.

In „UFOs, Roswell und der letzte Vorhang: Jacques Vallée auf der Spur des UFO-Phänomens“ geht es weitgehend um drei Bereiche: Den Großteil des Buches nehmen die Thesen und Untersuchungsergebnisse des genialen Querdenkers der UFO-Forschung, Jacques Vallée, ein. Der stellt zahlreiche Argumente in den Raum, die nahelegen, dass die Annahme UFOs seien materielle außerirdische Raumschiffe schlicht zu einfach und die These, dass es in Wirklichkeit gar keine UFOs gibt, schon gar nicht zu halten ist.

Im zweiten Schwerpunkt des Buchs geht es um Enthüllungen zum Roswell-Fall, die erschütternd sind und nicht verschwiegen werden dürfen, auch wenn sich herausstellt, dass keine Aliens hinter dem Ereignis standen – die Enthüllungen sind weitaus spannender und brisanter: Allem Anschein nach basiert die Legende vom UFO-Absturz bei Roswell auf Experimente inklusive Menschenversuche, auch an behinderten Menschen, die in der Nachkriegszeit durchgeführt wurden. Möglicherweise bedarf es nicht nur einer Erklärung für das UFO-Phänomen, und vielleicht sind insbesondere die bekannten UFO-Sichtungen aus den Jahren 1947 und 1948 – einschließlich Kenneth Arnolds berühmter Sichtung der „Fliegenden Untertassen“, die das „moderne UFO-Zeitalter“ einleitete – letztendlich auf geheime Experimente zurückzuführen.

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Der dritten Säule des Buches liegt die verblüffende Erkenntnis zugrunde, dass die Themen „UFOs“ und „Nahtod-Erfahrungen“ unmittelbar miteinander verbunden zu sein scheinen und wir dadurch möglicherweise einer Antwort auf die Frage nach dem „Leben nach dem Tod“ näherkommen. Das Thema „Zeitreisen“ wird auch kurz gestreift, aber darüber habe ich ja bereits früher zwei Bücher geschrieben: „Sie kamen aus der Zukunft“ und „Geheimagenten aus der Zukunft“.

Bei „Reinkarnation –Kommen wir mehrmals auf die Welt?“ handelt es sich um eine Bestandsaufnahme zum Thema, aus der hervorgeht, dass es ein Leben nach dem Tod und die „Seelenwanderung“ tatsächlich zu geben scheint. Weiter wird die Frage erörtert ob, und wenn ja, wie, die im Westen vorherrschende Lehre von der Auferstehung von den Toten mit der ursprünglich hauptsächlich im Osten geprägten Reinkarnationsthese in Einklang gebracht werden kann.

Das Thema „Leben nach dem Tod“ bzw. „Nahtod-Erfahrungen“ im Kontext mit dem UFO-Phänomen sehe ich sehr ähnlich. Etwa in meinen Büchern „Der Tod – Irrtum der Menschheit“ oder „Begleiter aus dem Universum“. Siehst Du in diesem Zusammenhang auch Parallelen zu sogenannten Geistererscheinungen oder allgemein angeblichen Kontakten mit dem Jenseits, sofern Du Dich damit auseinander gesetzt hast?

Ich habe eine Menge von Ideen, aber keine konkrete Antwort. Grundsätzlich halte ich es für denkbar, dass die “Außerirdischen” oder vielleicht eher “Außerzeitlichen“, “Ultraterrestrier”, “Außerdimensionale” oder was sie auch immer sein mögen, auf einer irgendwie “höheren” Existenzebene als wir existieren und auch nach unserem Tod noch mit uns interagieren können und ihre Spielchen mit uns danach immer noch weiter treiben. “Ultraterrestrier” könnten sowohl für Geistererscheinungen als auch für UFO-Sichtungen verantwortlich sein. Doch dies ist nur eine meiner Ideen…

Was hat es mit Deinem Buch „Menschheitsrätsel reloaded“ auf sich?

Bei diesem Buch geht es um die ganze Palette von Menschheitsrätseln, über die ich bereits vorher hier und dort geschrieben habe: Das UFO-Phänomen, Spukerscheinungen, Atlantis, Lemuria, das Bermuda-Dreieck, das Sirius-Rätsel, Das Geheimnis alter Zivilisationen und der Pyramiden, das Philadelphia-Experiment, das Marsgesicht, die Frage nach der Reinkarnation, aber auch “moderne” Themen: Die rasante Zunahme von Erdbeben in unserer Zeit, Klimaänderungen und die Frage nach einer nahenden Polverschiebung.

Aber auch zu den “alten” Themen erhielt ich kurz vor Fertigstellung des endgültigen Manuskripts noch äußerst interessante neue Informationen und glaubhafte Theorien!

Dein Buch „Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel“ weicht ziemlich von Deinen vorherigen Publikationen ab, und außerdem ist es provokativ ausgesprochen pro-zionistisch. Was macht dich so sicher, dass du mit Deiner Sicht richtig liegst?

Sowohl aus historischer als auch auf biblischer, archäologischer und politischer Sicht muss gesagt werden, dass Israel eine Herzensangelegenheit ist, die polarisiert. Kaum jemand kann ohne Emotionen an dieses Thema herangehen. Entweder man ist Israel-Gegner oder -Befürworter. Israel-Gegner treten oft scheinheilig auf. Sie akzeptieren großzügig das „Existenzrecht“ des jüdischen Staates. Während eingefleischte Israel-Hasser und ganze Staatsregierungen wie die des Iran ganz offen die Auflösung des Staates Israel fordern, gestehen andere dem jüdischen Staat nur eine Art „Minimal-Existenzberechtigung“ mit starken Einschränkungen zu. Schließlich sei ja der Staat Israel ein künstliches von den bösen Zionisten, die bekanntlicherweise die ganze Welt beherrschen, in einem arabischen Land namens Palästina gegründetes Gebilde, dessen „ursprüngliche Bevölkerung“ bestialisch vertrieben worden sei, die seither auf den Tag der Rückkehr in „ihr“ Land warte, das ihnen weggenommen worden sei.

Viele versuchen ihre Meinung so zu kaschieren, dass beide „Völker“ in dieser Frage gleichberechtigt seien und sich einigen müssten, wie das Staatsgebiet Israels zwischen diesen beiden Völkern aufzuteilen ist. Zu dieser Frage äußern sich quasi alle Staaten und Institution der Welt. Das Schicksal des „palästinensischen Volkes“ (das es in Wirklichkeit gar nicht gibt!) scheint allen am Herzen zu liegen. Und wenn Israel von sogenannten Palästinensern angegriffen wird und es wagt, sein Gebiet zu verteidigen, wird Zeter und Mordio geschrien. Aber an Holocaust-Gedenkstätten wird Mitleid geheuchelt, bis der Arzt kommt!

Sowohl die dargelegten Beweise als auch meine Intuition sind es, die mich so sicher machen, dass ich mit dem Inhalt dieses Buches richtig liege!

Ein weiteres  Buch von Dir trägt den erstaunlichen Titel „Freimaurer im Weltraum“. Freimauer kennen wir natürlich alle – aber wie kommen Freimaurer in den Weltraum und was haben sie dort zu suchen?

Ein Teil dieses Buches ist quasi die Fortsetzung von Die Rückkehr zum Mars. Ich lege Bilder mit glasklaren Beweisen dafür vor, dass es auf dem Mars einst menschliche Aktivitäten gab und scheinbar z. T. heute noch gibt.

So findet sich im marsianischen Gebiet Aram Chaos auf einem hochauflösendem Bild ein Torbogen, der die Aufschrift “Atlas” trägt – und laut Plato war Atlas einer der ersten Herrscher von Atlantis. Intuitiv überkommt mich der Gedanke, dass die Anbringer dieser Aufschrift sagen wollten: “Wir sind wieder da. Grüße aus Atlantis.”

Aber um auf Deine Eingangsfrage zurückzukommen, muss festgestellt werden, dass die NASA offensichtlich von Mitgliedern eines Freimaurer-Ordens unterwandert wurde und spätere Raumfahrer dieses Ordens bestimmte dort übliche Riten auf dem Mond ausführten. Ganze Manöver hatten offensichtlich mit freimaurerischem Gedankengut zu tun! Darüber hinaus konnte ich Whistleblower interviewen, die angeblich im Rahmen eines geheimen militärischen Programms im Weltraum gewesen waren und nach ihrer Mission wieder in die Zeit vor ihr zurückversetzt wurden.

An diesen ganzen Unternehmungen sollen verschiedenen Rassen von Außerirdischen beteiligt gewesen sein. Klingt absolut unglaubwürdig, doch die Zeugen machten einen glaubwürdigen Eindruck auf mich. Bei einem besonders interessanten Skype-Interview mit einem solchen angeblichen Agenten hatte ich Schwierigkeiten, ihm zu folgen: Er sprach sehr schnell und in einem typisch amerikanischen Slang. Er sagte mir zu, mir das Ganze noch einmal schriftlich zukommen zu lassen, doch kurz nach dieser Zusage verstarb er unerwartet…

Ein weiterer Schwerpunkt dieses Buches sind Hinweise darauf, dass es tatsächlich lange vor der NASA eine gewissermaßen hoch entwickelte (Flug)-Technologie auf der Erde gab, die bis ins Preußen des 19. Jahrhunderts zurückreicht! Ich versuche in diesem Buch herauszufinden, was wirklich hinter dem allem steckt.

Dann hast Du erst vor kurzem noch ein Buch mit dem Titel „Die UFO-Fallakten“ auf den Markt gebracht. Ich hatte es auf meinen Blog bereits HIER vorgestellt. Worum geht es dabei, was sind das für Fallakten?

Hier geht es einmal um einige erstaunliche UFO-Fälle, die ich in meiner „Endzeit“ in der deutschen UFO-Szene untersucht und zum zweiten über klassische Entführungsfälle, mit denen ich mich ausführlich beschäftigt habe.

Insbesondere um Travis-Walton-Fall habe ich einige Menge Material gesammelt. Einiges scheint gegen die Authentizität seiner Aussagen zu sprechen, einiges aber auch dafür. Letztlich komme ich zu einem Urteil, dass man mit “im Zweifel für den Zeugen” umschreiben könnte, doch damit ist noch nicht gesagt, WER KONKRET hinter der Entführung – und anderen – steckt. Der erste Teil enthält Fälle, die ich noch für die GEP e. V. (in der ich sehr lange Mitglied und Falluntersucher war) und ich der DEGUFO (in der ich kurzzeitig 2. Vorsitzender war) untersucht habe.

Mittlerweile habe ich mich enttäuscht aus der deutschen UFO-Szene zurückgezogen, was ganz und gar nicht heißt, dass ich mich aus dem UFO-Feld zurückziehe. Im ersten Teil des Buches werden Fälle beschrieben, mit denen ich mich z. T. selbst persönlich getroffen habe, und in einem der Fälle könnte der berühmte Oz-Faktor beschrieben sein. Der persönliche Kontakt mit einem anderen Zeuge führen mich auch die Spur der “Freien Energie”.

Zu den von mit untersuchten Fällen, kommt einer, der einst von Illobrand von Ludwiger untersucht wurde – Der Langenargen-Incident. Der Debunker Rudolf Henke meinte im „Journal für UFO-Forschung“ der GEP die Sichtung auseinander nehmen zu müssen, und ich führe seine Argumentation ad absurdum.

Ich habe Signale dafür, dass der gleiche Verlag, in dem „Die UFO-Fallakten“ erschienen sind, auch ein Buch aus meiner Feder zum Thema „Lemuria“ veröffentlicht wird. Neben eigenen Ideen und Kommentaren entstammt der Inhalt des Buches in der Hauptsache dem Erbe des jüngst verstorbenen Atlantis- und Lemuria-Forschers Bernhard Beier.

Bernhard Beier ist ein gutes Stichwort, denn er ist leider kürzlich verstorben. Auch ihn kannte ich viele Jahre und schätzte seine Arbeit sehr. Vor allem als Redaktionsleiter von Atlantisforschung.de, dessen Herausgeber Du ja bist. Wie geht es dort nach dem viel zu frühen Tod des Kollegen Bernhard weiter? Immerhin ist Atlantisforschung.de ein Mammutprojekt nach Wikipedia-Art.

Zunächst habe ich kommissarisch die Redaktionsleitung selbst übernommen. Ich hoffe, dass ich irgendwann einen ambitionierten Atlantisforscher finde, der sich mit der Wiki-Software auskennt oder bereit ist, sich darin einzuarbeiten und bereit ist, für Bernhard in die Bresche zu springen, doch ehrlich gesagt habe ich da wenig Hoffnung.

Ich hoffe, dass unsere Gastautoren in der nächsten Zeit vermehrt Artikel schicken, denn Bernhards Schreibwut kann ich allein bei weitem nicht kompensieren!

Anfang 2019 hast du neben Deinen bereits bestehenden verhältnismäßig vielen Webseiten noch einen Blog online gestellt, der zunächst aus ziemlich lockeren, man könnte sagen, fast schon umgangssprachlich geschriebenen, Beiträgen bestand. Das Profil hat sich inzwischen aber etwas geändert. Wie kam es dazu?

Auf meinem neuen Blog auf https://blog-roland-m-horn.de mit dem ungewöhnlichen Namen „Der Papa bloggt das schon“ wollte ich mich ursprünglich hauptsächlich meinen potentiellen Lesern von einer anderen, persönlicheren, Seite zeigen. Bisher kennen mich die meisten meiner Leser nur aus Fachartikeln und Büchern und wissen nicht, wie der Typ, der dahinter steckt, ansonsten so tickt.

Dieses Wissen versuchte ich auf diesem Blog dem Leser zu vermitteln. Mittlerweile ist es aber tatsächlich so, dass der Blog beinahe ausschließlich aus Fachartikeln besteht, von denen nur ein Teil grenzwissenschaftlicher Natur ist. In den meisten Beiträgen geht es um Israel und den Zionismus, und zwangsläufig fühlte ich mich genötigt, mich auch in die Corona-Thematik einzuklinken. Insbesondere zu den letzten beiden Themen stammen die meisten Artikel von anderen Autoren, die ich freundlicherweise übernehmen durfte. Dazu kommen aber auch Auszüge aus meinen Büchern, insbesondere „Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel“, aber auch zu anderen Werken.

Vorhin erwähntest Du beiläufig „Lemuria“ und dass dazu in Zukunft wohl ein Buch von Dir kommen wird. Ich kenne Lemuria und Dich als Atlantis-Autor natürlich. Dich was hat es mit diesem „Lemuria“ auf sich?

In dem Buch spielen die Arbeiten von Bernhard Beier eine wichtige Rolle. Meine Beweisführung fußt größtenteils auf seinen Artikeln zu Themen wie den naturwissenschaftlichen Ursprung und die mythologischen Grundlagen der Lemuria-Hypothese sowie die geologischen, ozeanischen und archäologischen Grundlagen der These. Dazu kommt eine ausführliche Betrachtung der esoterischen Darstellungen zum Thema. Doch zumindest eine in dem Buch genannte Idee stammt von mir selbst und ist meine Herleitung aus Otto Mucks weithin unbekannten Buch „Geburt der Kontinente“.

Einiges spricht dafür, dass der „Lemuria-Gegner“ Muck Lemuria selbst entdeckt, aber nicht als solches erkannt hat. Weiter setze ich mich mit dem Mythos vom „verlorenen Kontinent Pan“ auseinander, der ebenfalls im Pazifik verortet wird. Die Argumente dazu stammen zwar von einer Anthropologin, fußen jedoch auf dem ominösen Buch „Oaspe – The New Bible“, das 1882 durch die Technik des Automatischen Schreibens entstand. Auch die wissenschaftliche Beweisführung der Autorin haut hinten und vorne nicht hin.

Weiter kommt in dem Buch Yonaguni zur Sprache, jüngst gefundene Hinweise auf einstigen uralten bisher unbekannten Kontinent um Mauritius und das Kasskara der Hopis, das ja ebenfalls in Pazifik gelegen haben soll. Letztlich bleibt als Resümee die Aussage, dass es Lemuria gegeben haben muss, nur Lage und Größe sowie die Art seines Untergangs bleiben weitgehend im Dunkeln.

Hier kann ich nur mehrere Ansatzpunkte geben.

Danke, Roland. Ich wünsche ich Dir viel Erfolg mit Deinen Büchern, Projekten und Webseiten!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Grenzwissenschaft und Mystery Classics, Folge #35: Visionen der Zukunft, Geister, UFOs von Greifswald und Paranormale Phänomene +++ Video +++

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #35: Mysteries - Geister Phänomene UFOs Kraftorte (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #35: Mysteries – Geister, Phänomene, UFOs, Kraftorte und mehr (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Themen zu “Mystery”, wundersame Erscheinungen, UFOs und Aliens, Paranormale Phänomene und alles, was irgendwie “nicht von dieser Welt” zu sein scheint, waren in den 1990ger Jahren allgegenwärtig. Auf dem Buchmarkt, in den Mainstreammedien der Presse sowie im Fernsehen. Gerade am TV erfreuten sich diese Themen besonders großer Beliebtheit. Die Folge Nr. #35 meiner Grenzwissenschaft Classics Videoszeigt, ähnlich wie die kürzlich online gestellte Folge #33, eine dieser damaligen TV-Reihen aus dem Jahr 1997. Eine damals überaus beliebte und bekannte Sendereihe, die in zahlreichen Folgen gesendet wurde. In dieser Show wurde Woche für Woche dem Zuschauer unterschiedliche Themen aus Esoterik, Grenzwissenschaft und Parapsychologie  präsentiert. Heute eine wahre Fundgrube für alle Mystery-Fans, wie Ihr sehen werdet.


Geister, UFOs von Greifswald und Paranormale Phänomene und mehr!

Themen aus der Grenzwissenschaft hatte in den 1990ger Jahren Hochkonjunktur. Es waren regelrechte Boomjahre.

Ob UFOs, Geister, Kontakt mit dem Jenseits, Leben nach dem Tod und andere “spirituelle Themen”, Aliens und Prä-Astronautik, Paranormale Phänomene … alle Themen aus der Welt des Unfassbaren waren überaus beliebt. Auf dem Buchmarkt ebenso wie in den Mainstreammedien von Presse und Fernsehen. Eine Zeit, in der auch und vor allem am TV entsprechende Sendungen, Talkshows, Dokus und Berichte sich großer Beliebtheit erfreuten.

Die Folge Nr. #35 meiner Classics-Videos zeigt eine dieser damaligen TV-Reihen aus dem Jahr 1997. Eine damals sehr beliebte und bekannte Sendereihe, die in zahlreichen Folgen gesendet wurde (einige Teile sind in der “Classic”-Playlist bereits zu finden).

In dieser Folge geht es neben vielen anderen Themen schwerpunktmäßig auch um die legendären UFOs von Greifswald aus dem Jahr 1990. Eine Formation seltsamer Lichterscheinungen über der Ostsee, die von mehreren Kameras damals gefilmt wurde. Bis heute sicher ein Klassiker der deutschen UFO-Forschung.

Euch damit viel Spaß mit Folge Nr. #35 der “Grenzwissenschaft und Mystery Files Classics Videos“.

Bleibt neugierig …

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Grenzwissenschaft Classics, Folge #33: Mysteries: Astralreisen, Geister, Leben nach dem Tod und UFOs +++ Video +++

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #33: Von Leben nach dem Tod und Astralreisen bis UFOs und Geister (Bilder: PixaBay / Montage: Fischinger-Online)
Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #33: Von Leben nach dem Tod und Astralreisen bis UFOs und Geister (Bilder: PixaBay / Montage: Fischinger-Online)

Themen rund um Mystery, UFOs und Aliens, Paranormale Phänomene und alles, was irgendwie “nicht von dieser Welt” zu sein scheint, waren in den 1990ger Jahren allgegenwärtig. Auf dem Buchmarkt ebenso wie in den Mainstreammedien von Presse und Fernsehen, wo sie sich besonders großer Beliebtheit erfreuten. Die Folge Nr. #33 meiner Grenzwissenschaft Classics Videoszeigt eine dieser damaligen TV-Reihen aus dem Jahr 1997. Eine damals sehr beliebte und bekannte Sendereihe, die in zahlreichen Folgen gesendet wurde. Dem Zuschauer wurden Woche für Woche darin unterschiedliche Themen aus Esoterik, Grenzwissenschaft und Parapsychologie  präsentiert. Heute eine wahre Fundgrube für alle Mystery-Fans, wie Ihr sehen werdet.


Geister, UFOs und die Welt des Paranormalen

Themen aus der Grenzwissenschaft hatte in den 1990ger Jahren Hochkonjunktur. Es waren regelrechte Boomjahre.

Ob UFOs, Geister, Kontakt mit dem Jenseits, Leben nach dem Tod und andere „spirituelle Themen“, Aliens und Prä-Astronautik, Paranormale Phänomene … alle Themen aus der Welt des Unfassbaren waren überaus beliebt. Auf dem Buchmarkt ebenso wie in den Mainstreammedien von Presse und Fernsehen.

Eine Zeit, in der auch und vor allem am TV entsprechende Sendungen, Talkshows, Dokus und Berichte sich großer Beliebtheit erfreuten.

Die Folge Nr. #33 meiner Classics-Videos zeigt eine dieser damaligen TV-Reihen aus dem Jahr 1997. Eine damals sehr beliebte und bekannte Sendereihe, die in zahlreichen Folgen gesendet wurde (einige Teile sind in der „Classic“-Playlist HIER bereits zu finden).

In der TV-Reihe wurde damals Folge für Folge die unterschiedlichsten Themen aus der Grenzwissenschaft und Parapsychologie den Zuschauern präsentiert. Eine wahre Fundgrube für alle Mystery-Fans und damit Euch viel Spaß mit Teil #33 der „Grenzwissenschaft Classics“.

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SETI und die Suche nach Außerirdischen: “Breakthrough Listen” veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (+ Videos)

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SETI und die Suche nach Außerirdischen: Breakthrough Listen veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (Bilder: gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)
SETI und die Suche nach Außerirdischen: Breakthrough Listen veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (Bilder: gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)

Die Suche nach Leben im All – sie macht gigantische Fortschritte. Nicht nur bei der Suche nach bewohnbaren Exoplaneten (einer “Erde 2.0”) oder bei der Fahndung nach möglichem Leben in unserem eigenen Sonnensystem. Auch bei SETI, der Suche nach außerirdischer Intelligenz mittels Radioteleskopen und anderen Technologien. Wie berichtet, ist das ehrgeizigste SETI-Projekt derzeit die privat finanzierte Forschungsinitiative “Breakthrough Listen“. Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, die systematisch das Universum nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen absuchen. Jetzt hat “Breakthrough Listen” ihre bisher gewonnenen Daten ihrer Suche nach den Außerirdischen öffentlich zugänglich gemacht. Und die Menge der Daten ist gigantisch!


Außerirdische und SETI

Seit Jahrzehnten sucht die Menschheit mit Radioteleskopen nach Signalen aus dem All, die von intelligenten Außerirdischen stammen. Diese Projekte unter dem Kürzel SETI (“Search for Extraterrestrial Intelligence”) gehen dabei von drei ganz einfachen Voraussetzungen aus:

  1. Es gab oder gibt technologische außerirdische Zivilisationen im Universum
  2. Diese Außerirdischen nutzten oder nutzten zumindest zeitweise Radiowellen
  3. Da Radiowellen sich mit Lichtgeschwindigkeit im All ausbreiten, könnte man diese auf der Erde mit Radioteleskopen empfangen

Über 50 Jahre horcht die Menschheit nun ins All und fand – nichts. Absolutes Schweigen im Universum. Kein Signal aus den Tiefen des Kosmos konnte je eindeutig einem intelligenten außerirdischem Absender zugeordnet werden. Doch vielleicht haben haben wir die Signale der Außerirdischen auch nur verpasst. Um 100, 1.000 oder 100.000 Jahre.

Es besteht unter SETI-Astronomen aber ungebremster Optimums, dass doch eines Tages ein derartiger Beweis für Intelligenzen im All empfangen wird. Man muss nur lange und intensiv genug danach suchen. Um so mehr Sterne und Funkfrequenzen man abhört, um so wahrscheinlicher wird es, dass der große Treffer dabei sein wird. Eine Mammutaufgabe angesichts der Größe des Kosmos und der Vielzahl an möglichen Frequenzen.

Hinzu kommt natürlich der Faktor Zeit. Das Signal muss (absichtlich oder unabsichtlich) in Richtung Erde geschickt worden sein, dass es genau jetzt bei der Menschheit ankommt. Eine außerirdische Zivilisation in 100 Lichtjahren Entfernung, die vor 10.000 Jahren Funksignale in das All und vor allem Richtung Erde abstrahlte, finden wird nicht. Deren Signal wäre vor 9.900 Jahre an unserem Planten angekommen …

“Breakthrough Listen”

Breakthrough Listen“, ins Leben gerufen von dem russische Milliardär Milner, soll diese Signale der Aliens finden. Mit mehreren Radioteleskopen sucht das Projekt den Himmel nach diesen ab. Geleitet von der Hoffnung, dass der große Treffer dabei ist, und wir den ersten Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation haben. Dieser “Kontakt” würde zwar recht einseitig ausfallen, da beispielsweise ein Absender in 1.000 Lichtjahren Entfernung unsere Antwort erst in 1.000 Jahren empfangen könnte, doch immer wüsste wir dann, dass wir nicht allein sind.

Die Initiative hat in den letzten vier Jahren bei ihrer intensiven Suche nach diesen Signalen gigantische Datenmengen angesammelt. Dank der fortgeschrittenen Technologie ist SETI heute nicht mehr mit entsprechenden Projekten zu vergleichen, die in den 1960ger oder auch 1990ger Jahren durchgeführt wurden. Die Automatisierung hat hier längst Einzug gehalten.

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Und so hat “Breakthrough Listen” jetzt bekannt gegeben, dass sie die Öffentlichkeit bei der Auswertung der gewonnenen Datenmengen mit einbeziehen will. Nicht nur ein paar Astronomen und “Künstliche Intelligenz” (KI). Unglaubliche zwei Milliarden Megabyte (= zwei Petabyte) gilt es auszuwerten und nach künstlichen Signalen von Außerirdischen hin abzusuchen. Gleichzeitig muss diese Datenmenge auch von Störsignalen “gesäubert” werden. Also jene Daten, die nicht von Aliens stammen können, da sie beispielsweise von Satelliten und astrophysikalischen Phänomenen stammen (s. a. Video unten).

Damit sind die gewonnen Daten auch für die Astrophysik spannend, die darin beispielsweise natürliche Radioquellen nachweisen können. “Fast Radio Burst” zum Beispiel. Sich sehr schnell und periodisch wiederholende “Radioblitze”, die Astronomen noch immer vor ein Rätsel stellen. Über 70 solcher schnellen “Radioblitzen” haben die Forscher bereits gefunden. Systemadministrator Matt Lebfosky dazu:

Seit der ersten Veröffentlichung der Breakthrough Listen-Daten im vergangenen Juni haben wir die Menge der erfassten und öffentlich verfügbaren Daten verdoppelt”, sagte Matt Lebfosky, leitender Systemadministrator von Breakthrough Listen. “Wir sind begeistert von den vielen Anwendungsfällen für diese Informationen und hoffen, dass diese Datensätze letztendlich neue Erkenntnisse liefern – sei es ein Beweis für ein anderes intelligentes Leben im Universum oder noch unentdeckte natürliche astronomische Phänomene.

Der Großteil der Daten stammt von dem Parkes-Observatorium in Australien und dem Radioteleskop von Green-Bank in den USA, wie “Breakthrough Listen” dazu mitteilte. Sie umfassen ein Frenquenzbreite zwischen 1 und 12 Gigahertz.

Riesige Datenmengen aus dem All

Das Green-Bank-Observatorium ist hierbei so was wie eine Legende der SETI-Forschung. Dort fand 1961 der erste Konferenz zum Thema SETI und die Suche nach Leben im All der Geschichte statt. Auf dieser Tage entwickelte der Astronomen Frank Drake die nach ihm bekannte “Drake-Gleichung” oder “Drake-Formel”, mit der man theoretisch die Anzahl von außerirdischen Zivilisationen berechnen kann. Die Gleichung ist heute ebenso Legende, wie der SETI-Pionier Frank Drake selber (s. a. HIER, HIER & HIER).

“Das ist die größte Veröffentlichung von SETI-Daten in der Geschichte”, so Andrew Siemion von der Universität von Kalifornien und Chefwissenschaftler von “Breakthrough Listen”. Und auch Juli Milner ist begeistert:

Für die gesamte Menschheitsgeschichte hatten wir eine begrenzte Datenmenge, um nach Leben jenseits der Erde zu suchen. Daher konnten wir nur spekulieren. Jetzt, wo wir eine große Menge Daten erhalten, können wir echte Wissenschaft betreiben – und mit der Bereitstellung dieser Daten für die breite Öffentlichkeit auch jeder, der die Antwort auf diese tiefe Frage wissen möchte .

“SETI@home” von der Universität von Kalifornien in Berkeley kann ebenso zur Auswertung der Daten genutzt werden, so Siemion. Dazu bedarf es nur einen Computer mit Internetzugang, der irgendwo auf diesem Planeten steht. Da aber die gewonnenen Datenmassen so umfangreich sind, können diese nicht mehr so einfach online über das Internet an die Nutzer von “SETI@home” verschickt werden. Supercomputer rechnen diese erst herunter, ohne dass die Sensibilität im Signalspektrum verringert würde, wie die “Breakthrough Listen” mitteilte.

Seit der ersten Veröffentlichung der Breakthrough Listen-Daten im Juni letzten Jahres haben wir die Menge der erfassten und öffentlich zugänglichen Daten verdoppelt. Wir sind begeistert von den vielen Anwendungsfällen für diese Informationen und hoffen, dass diese Datensätze letztendlich neue Erkenntnisse liefern – sei es ein Beweis für ein anderes intelligentes Leben im Universum oder noch unentdeckte natürliche astronomische Phänomene.

 “Wir haben noch keine Außerirdischen gefunden, aber wir setzen dem Vorhandensein einer technologisch fähigen Spezies sehr strenge Grenzen, indem wir zum ersten Mal nach Daten zwischen 4 und 8 Gigahertz im Funkspektrum suchen”, so Siemion.

Ob sich jetzt darunter ein Signal von Aliens befindet – wird sich zeigen.

Videoauswahl zum  Thema

Mehr Videos zur Suche nach Leben im All und SETI HIER.

Video vom 20. Juni 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 29. Jan. 2019 auf Fischinger-Online

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