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Rüdiger Nehberg verstorben: Was der Survival-Experte mit den Themen von Erich von Däniken zu tun hatte – Ein Abenteuer auf der Suche nach den Außerirdischen von Akakor (Artikel)

Rüdiger Nehberg verstorben: Was der Überlebenskünstler mit der Grenzwissenschaft zu tun hatte (Bilder: gemeinfrei / S. Schmid/Archiv W. Siebenhaar / WikiCommons/Chemikus69/gemeinfrei)
Rüdiger Nehberg verstorben: Was der Überlebenskünstler mit der Grenzwissenschaft zu tun hatte (Bilder: gemeinfrei / S. Schmid/Archiv W. Siebenhaar / WikiCommons/Chemikus69/gemeinfrei)

Der deutsche Abenteurer und Aktivist für Menschenrechte Rüdiger Nehberg ist verstorben. Ein weltbekannter Survival-Expert, den seine zahllosen Fans liebevolle “Sir Virval” nannten und den viele TV-Zuschauer kannten. Nicht nur deshalb, da er bei seinen Abenteuern und Überlebens-Tipps alles aß, was da irgendwo herumkrabbelte. Auch durch seinen Einsatz zum Schutz indigener Völker und zuletzt vor allem gegen die weibliche Genitalverstümmelung. Doch was die wenigstens wissen: Nehberg hatte einst weit mehr mit Grenzwissenschaft, Erich von Däniken und dem Thema “unbekannte Kulturen” zu tun, als es heute den Anschein hat. Denn er war maßgeblich an der Aufdeckung eines gewaltigen und vor allem tödlichen Betruges um ein versunkenes Reich namens Akakor in Brasilien beteiligt. Eine Story, die für Aufsehen sorgte und selbst Steven Spielberg seinen Film “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” beeinflusste. Ein Geschichte um Morde, Skandale, Betrug und der Suche nach einem fremden, rätselhaften Volk im Urwald Südamerikas, wie sie kein Autor erfinden könnte. Und dessen Hauptfigur, ein Deutscher, offenbar bis heute nicht von seinen Geschichten abrücken will. Was hinter dieser unglaublichen Geschichte steckt, was Rüdiger Nehberg einst aufdeckte, was die ARD und Erich von Däniken damit zu tun hat und warum die Ereignisse bis heute ohne Konsequenzen blieben, erfahrt Ihr in diesem Artikel.


Versunkene Kulturen und die Suche nach El Dorado

Sind die alten Kulturen und Völker der Vergangenheit von den Archäologen und Forschern in aller Welt bereits entdeckt? Wissen wir heute, wo und wann sich diese oder jene Zivilisation entwickelte und können wir in gerader Linie nachweisen, wie sich die Menschheit auf der Erde entwickelte? Gibt es noch heute unentdeckte Kulturen der Vergangenheit von denen wir – wenn überhaupt – nur in Mythen und Legenden erfahren?

Befasst man sich mit der Vergangenheit, so erscheint es, als sei alles lückenlos geklärt. Doch näher betrachtet streitet heute kein Archäologe der Welt mehr ab, dass es noch viele Fragen und unentdeckte Spuren der Ahnen gibt. Rund um den Erdball machen Wissenschaftler immer wieder neue Entdeckungen und immer wieder muss auch die Geschichte umgeschrieben werden. Ein Bruchteil der uralten Schriften der Vergangenheit ist zum Beispiel erst entziffert. Was mögen sie uns in Zukunft noch offenbaren?

Doch ist es nicht ein faszinierender Gedanke irgendwo auf der Erde neue und bislang unentdeckte Spuren unbekannter Zivilisationen und Völker zu finden? Beispielsweise wie die angeblichen “Bosnischen Pyramiden”, an denen seit Jahren gegraben wird. Oder auch die versunkenen Städte vor der Küste Indiens, die erst vor wenigen Jahren gefunden wurden und 9.000 Jahre alt sein sollen.

Auch Südamerika ist zum Teil noch ein weißes und unbekanntes Terrain. Das alte Kulturland Perus zum Beispiel verbirgt noch viele kulturelle und geschichtliche Fragen. Nicht nur die Inkas lebten hier, sondern vor ihnen bereits andere Zivilisationen. Selbst Pyramiden, die älter sind als die Pyramiden in Gizeh in Ägypten, finden sich in Peru.

Schon die Spanier suchten im 16. Jahrhundert versunkene Städte und Völker in Südamerika. El Dorado, die legendäre Goldstadt voller Reichtümer und Gold, wurde ebenso gesucht wie andere Orte in den Weiten des Kontinentes. Abenteurer und Reisende berichteten in den vergangenen Jahrhunderten auch immer wieder von versunkenen Städten unbekannter Herkunft und unbekannten Alters im riesigen Dschungelgebiet Brasiliens. Gefunden und erforscht wurden sie jedoch bis heute nicht.

Die Chronik von Akakor

Doch im Jahre 1976 erhielt die Suche nach versunkenen Völkern in Südamerika neuen, scheinbar sensationellen Aufwind.

In Deutschland erschien das Buch „Die Chronik von Akakor“ des Journalisten Karl Brugger. Und diese Veröffentlichung schlägt bis heute weite Wogen bei der Leserschaft. Auch über 30 Jahren nach seiner Erstauflage haben das Buch und vor allem die darin erzählte Geschichte ihre Fans. Obwohl schon damals die unglaubliche Geschichte in dem Buch mit keinerlei Beweisen aufwarten konnte. Auch wenn „Die Chronik von Akakor“ vom Verlag als „historisches und kulturelles Dokument“ beworben wurde.

Der Autor Brugger war bei Erscheinen seines Buches auch kein Unbekannter: Der 1942 nahe München geborene Brugger studierte Zeitgeschichte und Soziologie in München und Paris. Er gilt als Experte für Indianerfragen, arbeitete bis 1974 als Korrespondent für Fernsehen und Rundfunk und war außerdem Auslandskorrespondent der ARD in Rio de Janeiro in Brasilien. Folglich sah man in seinem Buch 1976 eine ernsthafte Veröffentlichung eines seriösen Journalisten aus Deutschland.

Doch was erzählte Brugger nun damals in seinem Buch?

Brugger schildert nicht weniger als die Geschichte eines unbekannten Indianervolkes in Südamerika mit einer sensationellen Herkunftsgeschichte. Der „weiße Häuptling“ der Ugha Mongulala genannten Indianer, Tatunca Nara, traf sich am 3. März 1972 mit Brugger und erzählte ihm die phantastische Story seines Indianervolkes und ihrer vor der Zivilisation versteckten Gesellschaft. Die vorrückende Zivilisation bedrohe die Existenz seines Volkes, und so wollte Tatunca Nara nach eigenen Angaben dafür sorgen, dass die Historie seines Volkes nicht untergeht.

Tatunca Nara, der “weiße Häuptling” der Ugha Mongulala

Angeblich, so schildert es der weißhäutige Häuptling dem deutschen Journalisten, begann die Geschichte seines Volkes vor weit mehr als 13.000 Jahren. Eine Zeit also, in der es nach der allgemeinen Geschichtsschreibung nirgendwo auf der Erde eine Zivilisation gab. Damals, so Nara weiter, kamen die leibhaftigen Götter aus dem Himmel zur Erde und wurden die Lehrmeister der Indianer Südamerikas. Mit glänzenden Raumschiffen seien sie von einem Planeten mit Namen „Schwerta“ gekommen. „In der Stunde Null, 10481 vor Christus in der Zeitrechnung der Weißen Barbaren, verließen die Götter die Erde“, so berichtete es Tatunca Nara.

Im Jahre 3166 vor Christus kamen die außerirdischen Götter wieder auf Erde. Es war die Zeit nach einer verheerenden Katastrophe und das Volk wurde immer kleiner. Die Außerirdischen verschwanden nach diesem Krieg der Sterne wieder und zurück blieb bis ihr Reich mit Akakor als Hauptstadt. Dieses legendäre Akakor liegt, so die Geschichte weiter, in Südamerika teilweise über und teilweise unter der Erde. Bis heute besteht dieses von den Außerirdischen gegründete Reich von Akakor und wird von einigen Tausend Menschen bewohnt. Es handelt sich um 13 unterirdische Städte, die von „künstlichen Licht“ erhellt werden.

Im Zentrum des Reiches liegt Akakor und die unterirdische Welt ist im „Sternbild der Götterheimat Schwerta“ angeordnet. Von hier haben die Götter über 362 Millionen Menschen und die ganze Erde geherrscht, erzählte Tatunca Nara.

Außerdem seien im zweiten Weltkrieg mindestens 2.000 Soldaten des Nazi-Regimes des Deutschen Reiches bis nach Akakor vorgedrungen. Ziel war es, die Akakor-Indianer zu unterstützten und den Kampf gegen Brasilien aufzunehmen. In der Story heißt es, dass der Hohe Rat von Akakor mit Adolf Hitler und dem Regime der Nazis einen Vertrag abschloss. Deutschland sollte nach dem Endsieg die brasilianischen Küstengebiete bekommen und das Volk von Akakor jene Region, die ihm vor Jahrtausenden von den Götter zugesprochen wurde.

Die Nachfahren dieser Deutschen Soldaten leben dort noch heute versteckt vor der Zivilisation des Westens. Auch Häuptling Tatunca Nara hat nach eigenen Angaben eine deutsche Ordensfrau als Mutter.

Da es Tatsache ist, dass die Nazis im Dritten Reich weltweit Expeditionen auf der Suche nach den Nachfahren der so genannten „Arier“ aussandten, wurde diese Behauptung vor 30 Jahren (bis heute) mit großem Interesse aufgenommen. Verantwortlich für derartige Expeditionen im Zeichen des Rassenwahns waren damals das Institut „Ahnenerbe“ in Berlin und die SS.

Tod und Verschwörungstheorien

Brugger nahm die Unterhaltungen mit dem Häuptling damals auf Tonband auf, fasst die sensationelle Geschichte zusammen und veröffentlichte letztlich alles in seinem erstaunlichen Buch über die Chronik von Akakor.

Seit nunmehr 40 Jahren kursiert die Legende von Akakor und den dort vor Jahrtausenden gelandeten Außerirdischen. Auch das Buch von Karl Brugger wurde 2002 neu aufgelegt und mit Verschwörungstheorien beworben. Dafür gab es auch einen triftigen Grund. Im Jahr 1985 wurde nämlich Karl Brugger in Brasilien erschossen. In der Nachrichtensendung „Tagesschau“ der ARD wurde am 3. Januar 1984 um 20 Uhr die Todesmeldung verlesen. Man sprach von einem Überfall auf offener Straße und dass der Zeuge Ulrich Encke, der Nachfolger von Brugger, unversehrt blieb.

Encke berichtete daraufhin in verschiedenen Hörfunksendungen über den Tot von Brugger, dass dieser ein neues Buch schreibe. Auch wusste Encke, dass Brugger sich in naher Zukunft auf die Suche nach einer verborgenen Stadt in Südamerika machen wolle. Was dies Akakor? Wusste Brugger zu viel über das geheime Reich Akakor, fragen sich die Anhänger der Akakor-Legende? Gibt es bei seinem Tod Ungereimtheiten?

Die Neuauflage des Buches wirbt nun damit, dass Brugger bei seinen Recherchen in Brasilien auf offener Straße erschossen wurde. Das gebe der Chronik noch mehr Brisanz. In Wahrheit jedoch wurde der Journalist Opfer eines schlichten Raubüberfalls und nicht von dunklen Mächten beiseite geschafft. Doch fraglich bleibt, warum der Räuber nach seiner Tat Brugger nicht dann doch ausraubte. Vielleicht hat er einfach nur nach dem Schuss Panik bekommen und floh…

Dennoch kann durchaus mehr hinter dem Tod von Brugger stecken, was sie nur noch immer nicht eindeutig belegen lässt!

Da nach der Legende auch einige Tausend Deutsche Soldaten nach Akakor geschickt wurden, nahmen auch gewisse Autoren und Verschwörungstheoretiker die Story auf. So genannte „Flugscheiben“ wie HANEBU oder VRIL, die angeblichen „UFOs“ der Nazis, seien dorthin gebracht worden. Deutsche Top-Wissenschaftler sind nicht nur in den Wirren der letzten Kriegstage nach Akakor geflohen, sondern sie haben dabei auch UFO-Technologie in den Dschungel Brasiliens gebracht. So die aktuellen Thesen diverser Autoren.

Eine Geschichte übrigens, die man sich auch über die Antarktis und das dortige Neuschwabenland erzählt. Ein 600.000 Quadratkilometer großes Gebiet der Südarktis, das von den Nazis bei einer Expedition im Jahre 1938/39 in Besitzt genommen wurde.

Rüdiger Nehberg und Tatunca Nara

Doch die Wahrheit hinter dem Mythos sieht wie so oft ganz anders aus.

Inzwischen ist bekannt, dass es Akakor ebenso wenig gibt, wie den weißen Häuptling Tatunca Nara, der eben ein Herrscher eines verborgenen Indianervolkes gewesen sein will. In Wahrheit hieß er allerdings vollkommen unspektakulär Günther Hauck, wurde am 5. Oktober 1941 in Grub am Forst nahe Coburg, Deutschland, geboren und wanderte Mitte der sechziger Jahre nach Südamerika aus. Nachdem er seine Frau und Familie im Stich ließ.

Er war also tatsächlich deutscher Herkunft – mehr auch nicht. Und sein Volk waren keine verborgenen Indianer in Brasilien. Wenn, dann waren es die deutschen Franken.

Rüdiger Nehberg als Survival-Experte und Abenteuer aus Hamburg nahm bei mehreren Vor-Ort-Recherchen in Brasilien Kontakt mit dem „Häuptling“ auf. Was steckte hinter diesem seltsamen Indianer, wollte er wissen. Und die Ergebnisse seiner Nachforschungen zeigten klar, dass Tatunca Nara ein Märchenerzähler und Betrüger ist!

Ein „Betrüger und mutmaßlicher Mehrfachmörder“ sei Tatunca sogar, so Nehberg zu mir, als ich ihn im Zuge meiner Recherchen zu meinem Buch “Historia Mystica” (2009) zu befragte. Eine Reihe von Personen, die mit Tatunca auf Expeditionen nach Akakor waren, kehrten nicht mehr zurück. Hat Tatunca mit ihren Verschwinden etwas zu tun? Sogar mit dem Mord an Karl Brugger wurde Tatunca in Verbindung gebracht. Und so fragte sich nicht nur die „BILD-Zeitung“ am 27. April 1989: „3 Morde im Regenwald: War´s der Indianer aus Nürnberg?“

Tatunca wehrte sich gegen die Vorwürfe von Nehberg und bezichtigte ihn, gegen ihn als armer Indianerhäuptling zu hetzen. Das Nehberg für seinen Einsatz in Sachen Menschenrechte und Indianer-Schutz bekannt ist, schien Tatunca nicht zu wissen.

Das ist der wahre Kern der erfundenen Akakor-Geschichte, die Nehberg vor allem in seinem Buch “Der selbstgemachte Häuptling: Tatunca Nara alias Günther Hauck – oder wie man der Welt einen Bären aufbindet: Eine Reportage” (1991) dokumentierte. Ein Buch, dass als Taschenbuchausgabe 1993 mit dem viel sagen Untertitel “Tatunca Nara alias Günther Hauck oder – Der Mörder im Regenwald” erschien. Auch eine TV-Dokumentation mit dem Titel “Das Geheimnis des Tatunca Nara” sendetet 1991 der WDR dazu.

Wir können heute nur raten, was Günther Hauck damals dazu bewegte, einem angesehenen deutschen Journalisten wie Brugger eine solche bizarre und erfundene Geschichte mit Außerirdischen und verborgenen Reichen zu erzählen. Und diese Geschichte bis heute zu erzählen. Dazu am Ende mehr. Hinzu kommt, so Martin Klenke, deutscher Konsul h. c. in Manaus, Brasilien, dass sich Tatunca 2003 „von einem angesehenen Arzt für verrückt erklären ließ“…

Erich von Däniken auf Spurensuche

Auch Bestsellerautor Erich von Däniken, der immer bemüht ist, Beweise für Astronautengötter auf der Erde zu finden, war angesichts der Geschichte begeistert. Er wollte vor Ort in Südamerika mehr über diese geheimnisvolle Welt Akakor erfahren.

In seinem Buch „Beweise“ von 1977 berichtete von Däniken umfassend über die Story von Akakor. Über mehrere Seiten zitiert er die Erzählungen von Tatunca Nara, die erst ein Jahr zuvor in “Die Chronik von Akakor” von Karl Brugger erschien. Im selben Verlag wie Dänikens Buch “Beweise”, das noch vor dem gewaltsamen Tod Bruggers erschien. Die Aussagen von Tatunca Nara über den Besuch von Außerirdischen vor rund 15.000 Jahren, ihren Fluggeräte, wie sie der Menschheit Wissen und Weisheit brachte und wie sie als “Götter” verehrt wurden, waren verständlicherweise für von Däniken hoch-spannend.

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Ein Beispiel aus den Erzählungen des “Häuptlings”, wie sie auch von Däniken 1977 zitierte:

Nach den Überlieferungen unserer Vorväter muss es 3.000 Jahre vor der Stunde Null gewesen sein, 13.000 vor Christus. in der Zeitrechnung der Weißen Barbaren. Da tauchten am Himmel plötzlich goldglänzende Schiffe auf. Gewaltige Feuerzeichen erleuchteten die Ebene. Die Erde bebte, und Donner hallte über die Hügel. Die Menschen beugten sich in Ehrfurcht vor den mächtigen Fremden, die kamen, um Besitz zu nehmen von der Erde.

Dass derartige angeblich uralte indianische Überlieferungen jeden Prä-Astronautiker auch heute noch begeistern, dürfte außer Frage stehen. Was aber von Däniken in seinem Buch von 1977 nicht klar mitteilt, ist die Tatsache, dass er selber vor Ort in Brasilien bei Tatunca Nara war. Denn er selber bekam ernsthafte Zweifel an der Geschichte, als er sich bemühte, Akakor persönlich zu besuchen.

Trotz umfassender Vorbereitungen, Kontakten nach Südamerika und großen Geldsummen für eine Helikopter-Expedition scheiterte seine Recherche. Von Däniken traf zu diesem Zweck am 15. Juli 1977 Tatunca Nara im „Sheraton“ Hotel in Rio de Janeiro. Großspurig versicherte der Häuptling bei diesem Gespräch, dass er als Führer Erich von Däniken und eine Expedition in sein geheimes Reich bringen würde. Dort würde er auch außerirdische Relikte zu sehen bekommen.

Für von Däniken der lang gesucht Beweis für seine Thesen.

Viel Geld für leere Versprechungen

Die genannte Expedition bestand aus dem Götterjäger selber, seinem damaligen Sekretär Willi Dünnenberger, dem Schriftsteller Walter Ernsting und dem ehemaligen “Swissair”-Piloten Ferdinand Schmid. Schmid lebte zur damaligen Zeit in Brasilien, wo er mit Tantunca Nara Kontakt hatte. Nach allem, was über Neugierige heute bekannt ist, die mit dem “Häuptling” Akakor besuchten wollten, kann die Gruppe von Glück reden, dass aus ihre Expedition 1977 nichts wurde …

Erst 2006 hat Wolfgang Siebenhaar in seinem Buch “Die Wahrheit über die Chronik von Akakor” die Umstände der Recherchen von Däniken in den 1970gern veröffentlicht. Inklusive einer Abschrift des damals auf Tonband aufgenommenen Gespräches zwischen ihm und den Blender Tatunca Nara. Ein sehr langes Gespräch, in dem von Däniken ihn vor allem erst mal nur berichten lassen wollte. Und vor allem wuchsen in ihm mehr und mehr Zweifel an diesem seltsamen “Indianer” und seiner verrückten Geschichte.

Die genauen Hintergründe seiner Recherchen gab von Däniken erst 2015 in seinem Buch “Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe” preis. Am 18. November 1975 habe er von dem genannten Schmid einen 16seitigen Brief aus Brasilien bekommen, in dem dieser von Däniken über Akakor und die Nara-Story informierte. Von Däniken informierte sich daraufhin über Schmid selber. Ob er beispielsweise wirklich für “Swissair” arbeitete, was bestätigt wurde.

So folgte eine umfassende Korrespondenz mit ihm. Weitere Informationen zu Akakor folgten. Ebenso ein aufgezeichnetes Gespräch bzw. Interview zwischen Schmid und Tatunca Nara zu von Dänikens Wünschen Beweise für die Geschichte zu sehen und zu dokumentieren. Bereitwillig stimmte der “Eingeweihte” Nara zu, von Däniken reiste nach Brasilien und so kam es zum Treffen mit dem “Häuptling”. Und zur Absage des Besuches von Akakor durch ihn. Angeblich, da die “Götter” und “Weisen” von Akakor damit nicht einverstanden wären, so Tatunca Nara …

Zu diesem Zeitpunkt hatte Erich von Däniken bereits 80.000 Schweizer Franken investiert., Für den Helikopter ebenso wie Flüge nach Südamerika oder Hotels. Großspurig versprach ihn der “Häuptling” aber einen handfesten und greifbaren Beweis für Akakor zu liefern. Ein außerirdisches Artefakt. “Die Jahre vergingen, der Gegenstand kam nie an”, so von Däniken 2015. Heute wundert er sich darüber nicht mehr.

Dann kamen die verschwundenen bzw. ermordeten Personen im Umfeld des “Indianers” an Licht. Die Kriminalpolizei der Schweiz und das deutsche Bundeskriminalamt baten ihn “um Auskunft über Tatunca”. “Man machte mir klar, dass er vermutlich ein mehrfacher Mörder ist”, schreibt von Däniken zu den damaligen Ereignissen. Unter den Kriminalfällen, die er selber nochmals auflistet, war übrigens auch eine Bekannte von Däniken selber. Eine brasilianische Ethnologin namens Felicitas Barreto, die er einige Jahre zuvor in Brasilien traf.

Indiana Jones vs. Tatunca Nara

Interessant ist es, was bei meinen Recherchen 2008/2009 zu meinem Buch “Historia Mystica” über den Verbleib von Tatunca Nara zutage kam.

Eine niederländische Reiseagentur mit Büros in Eindhoven, Amsterdam und Rotterdam bot damals noch Abenteuerreisen in verschiedene Regionen der Erde an. So auch zum Beispiel nach Südamerika, speziell nach Brasilien ins Amazone-Gebiet des Rio Negro. Also exakt in dass “Herrschaftsgebiet” des Tatunca Nara.

Im Internet pries die Reisegesellschaft einen „einheimischen Indianer“ an, der Touristen tief in den Dschungel führen würde. Und dieser angebliche Indianer war kein anderer als Günther Hauk alias „Tatunca Nara“! Auf den Internetseiten der Agentur war zu lesen, dass der „Indianer“ noch immer in Barcelos am Rio Negro in Brasilien lebe und man seine Frau Anita Nara auf Wunsch kontaktieren kann.

Ob Tatunca Nara noch immer Interessiere auf die Spuren von Akakor bringt, stand dort jedoch nicht. Dass er schon seit Jahrzehnten auch als Führer tätig ist, macht die Sache nicht besser oder glaubhafter. Beispielsweise arbeitete er schon 1983 für den legendären Meeresforscher Jacques Cousteau als Führer, als dieser mit seinem nicht weniger legendären Schiff “Calypso” die Region erkundete …

Den jetzt verstorbenen Aktivisten und Abenteurer Nehberg ließ der Fall um den selbsternannten Häuptling scheinbar auch Jahre später keine Ruhe. So erschien 2004 erneut ein Buch zum Thema von ihm. In “Abenteuer Urwald” unterstrich er erneut, dass Tatunca Nara in Wirklichkeit Hansi Richard Günther Hauck sei – und er, trotz Ermittlungen des Bundeskriminalamt Ende der 1980ger Jahre, unbehelligt blieb.

“Die Morde um Tatunca Nara”, so ein Untertitel des Buches, konnte Rüdiger Nehberg hier penibel dokumentieren. Die Ermittlungen wegen Mordverdacht hingegen wurden in Deutschland eingestellt, da der Beschuldigte Hauck abwesend war. Abwesend im Urwald von Brasilien. Letzlich fehlen vor allem auch deshalb die endgültigen, juristischen Beweise in Deutschland.

Tatunca Nara selber gefällt seine wilde Geschichte von Aliens, Nazis und einer geheimen Stadt zweifellos.

Auch Hollywood-Legende Steven Spielberg beeindruckten und inspirierten die Märchen des Deutschen offensichtlich sehr. In seinem Spielfilm “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” aus dem Jahr 2008 sind entsprechende Parallelen zu ihnen unverkennbar. Hier sucht der Held Indiana Jones die am Amazonas verborgene Stadt “Akator” und das fremde Volk der “Ugha Mogulala”. Wie Tatunca Nara in seinem klassischen Auftreten als “Häuptling” trägt bei Spielberg der Indianer eine Feder und einen Lendenschurz.

Günther Hauck gibt nicht auf

Erst vor sechs Jahren betrat Hauck erneut die Bühne der Presse. Der “Spiegel” (Nr. 27/2014) nahm seine Spur in Südamerika wieder auf und besuchte ihn vor Ort. Niemand würde ihn trauen, so erfuhren die Reporter des “Spiegel”, und “die Leute scheinen Angst vor ihm zu haben”. Er habe sogar sein Haus “mit Dynamit gespickt”. “Unheimlich, der Mann”, so der US-Auswanderer Patrick Falterman zu den Journalisten.

Schließlich trafen sie Tatunca Nara in einem Einkaufszentrum in Manaus. Bereitwillig redete er mit den Reportern und beharrte darauf, dass er nicht der Deutsche Hauck sei und selbstverständlich  auch seine Geschichten wahr sind. Umgebracht habe er auch niemanden. Außer als Soldat, wie er betont, nicht aber die im Urwald vermissten Menschen, die unter anderem Akakor besuchen wollten. Nara:

Ich lebe mit meinem Gewissen. Ich habe viele umgebracht, aber als Soldat, die hatten eine Waffe in der Hand – ich bin nicht unschuldig. Aber ich habe die drei nicht umgebracht, wie sie mir vorgeworfen haben.

Zu seiner versunkenen Welt Akakor meine er gegenüber dem “Spiegel”:

Im November habe ich die Häuptlingswürde abgegeben. Der Chefpriester hatte zwei von diesen drei Meter großen Dienern der Götter bei sich. Er sagte, die Altväter kehren zurück, sie haben den Tunnel geöffnet.

Es gibt Deutsche in meinem Volk. Natürlich sind sie nicht mit U-Booten gekommen. Dazu ist das Wasser dort zu niedrig. Sie müssen vorher umgestiegen sein.”

Riesen leben also in dieser geheimen Welt, die den Göttern aus dem All dienen. Und noch wenige Monate zuvor habe er sie selber gesehen! Weiter heißt es:

“‘Wollt ihr nach Eldorado?’, fängt er an. ‘Das ist keine Legende. Ich habe Mauern gefunden wie die von Machu Picchu. Ich kann euch hinführen.’

Ohne Zögern nimmt er Stift und Notizblock und beginnt, den Weg nach Eldorado aufzuzeichnen. Es liegt irgendwo auf einem Hochplateau zwischen Rio Araçá und Rio Demini.

Günther Hauck sei auch eine ganz andere Person, wie der “Indianer” wiedermal betonte. “Ich bin Tatunca. Punkt.” Außerdem stehe in seinem brasilianischen Personalausweis, dass er “Indianer” ist. Die Recherchen von Nehberg seien außerdem sowieso alle falsch und erfunden: “Der ist schizophren, der Nehberg. Ein Lügner.” Nehberg selber schrieb noch im Mai 2014 an den “Spiegel”:

Tatunca will mich persönlich im Rio Negro ersäufen.

Frust bei “Familie Nara”

Was bleibt, außer einem Verdacht, von einem Fantasten, einem Blender und begnadeten Selbsterfinder, einem Menschen, dem seine Geburtsurkunde nicht mehr war als eine bloße Möglichkeit?

Resümieren die Journalisten nach ihren Gesprächen mit dem “weißen Indianer”. Dennoch trafen sie auch Seder Helio, dem Sohn von Tatunca. Er erlangte offensichtlich die nicht Häuptlingswürde als Erbe, nachdem sein Vater sie nach eigenen Angaben “im November abgegeben” habe. “Vorarbeiter” sei Helio geworden, der aufgrund seines fairen Umganges mit den Yanomami-Indianern geschätzt würde. “Ganz ohne Kontakt zu Außerirdischen, zu Altvätern und nach Eldorado”, so Alexander Smoltczyk in seinem Bericht für den “Spiegel”.

Trotzdem ist Helio frustriert. Das Gerede um seinen Vater als Mörder habe diesen ruiniert und nicht mal aus Hollywood gab es einen Cent:”

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Jäger der verlorener Schätze”: Große Indiana Jones-Ausstellung im Thurgauer Museum für Archäologie eröffnet (plus Videos)

Jäger der verlorener Schätze: Indiana Jones-Ausstellung in der Schweiz eröffnet (Bild: A. Dragone / Montage: L. A: Fischinger)

Der Held und Archäologe Indiana Jones alias “Indy” fasziniert seit Jahrzehnten auf der Kinoleinwand. Als Jäger der verschwundenen Bundeslade der Bibel, des heiligen Gral oder sogar auf den Spuren von außerirdischen Kristallschädeln ist der Kinoheld auch vielen Mystery- und Prä-Astronautik-Fans ein fester Begriff. Die wohl größte Sammlung von Objekten, Artefakten und Exponaten rund um die Indiana Jones-Filme jenseits von Hollywood ist nun in der Schweiz im Archäologischen Museum in Frauenfeld zu bestaunen. Eine Privatsammlung, die schon viele große und kleine Menschen begeisterte und die für einen guten Zweck bis Januar 2018 geöffnet sein wird.

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Schweitzer Andreas Dragone ist Indiana Jones-Fan durch und durch. Ein begeisterter Sammler von allem, was mit den Filmen von “Indy” zu tun hat – von der Nachbauten von Reliquien und Ausstattungen der Filmreihe bis zu Original-Objekten aus Hollywood.

Seine private Ausstellung “Jäger der verlorenen Schätze” seiner Exponate spricht Jones-Fans und Mystery-Interessierte gleichermaßen an. Auch Erich von Däniken zeigte sich begeistert, als Dragone seine beeindruckende Sammlung im Juni 2014 im “Jungfrau Park” in Interlaken präsentierte.

Ich muss gestehen, dass auch ich als “Indy”-Fan Star (und STAR WARS-Sammler) von den zusammengetragenen Objekten begeistert bin. Obwohl ich die Sammlung bisher nie selber gesehen habe und sie nur von Fotos früher Ausstellungen her kenne.

Der berühmteste Archäologe aller Zeiten ist zurück!

Zur Ausstellung von Andreas Dragone, die in den vergangenen Jahren bereits mehrfach an verschiedenen Orten zu sehen war, heißt es:

Wer für den schillernden Archäologen schwärmt, sollte sich die faszinierende Ausstellung ,Jäger der verlorenen Schätze’ nicht entgehen lassen. Folgen Sie dem Filmhelden Indiana Jones bei seinen Abenteuern und nehmen Sie die wertvollen Artefakte in Augenschein wie einst der Professor tat. Zu sehen gibt es eine große und exklusive Kollektion von Filmrequisiten darunter die berühmte Bundeslade, die magischen Sankara Steine, den Heiligen Gral und den einzigartigen Kristallschädel. Zusätzlich zeigen wir Kostüme und vieles mehr, das die Szenen der Filme noch einmal nacherleben lässt.

Der Jones-Fan Dragone hat bis heute 35 Jahre an seiner Sammlung gearbeitet. Doch mit der aktuellen Ausstellung in einem Museum für Archäologie erfüllt er sich selber einen Traum:

Mit der eigenen Ausstellung geht ein langersehnter Traum für mich in Erfüllung. Ich wollte meine Sachen schon immer in einem Museum präsentieren.

Mehr zur Bundeslade auch auf meinem Video-Kanal bei YouTube HIER (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei / WikiCommons/ Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Mehr zur Bundeslade auch auf meinem Video-Kanal bei YouTube HIER (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei / WikiCommons/ Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Und das ist mehr als nachvollziehbar für einen privaten Sammler. Immerhin ist die Hollywood-Figur “Indiana Jones” (der eigentlich Dr. Henry Walton Jones Jr. heißt) alles andere als ein “klassischer Archäologe”. Dem Bild eines realen Archäologen und dessen tatsächlich Arbeit jenseits der Kinoleinwand entspricht er ebenso wenig.

“Indy” gräbt auch nicht einfach nur Scherben und “Schutt” aus dem Schmutz der Geschichte, der er dann als Archäologe in mühevoller Kleinarbeit sortiert und dokumentiert. Bei dem Hollywood-Archäologen sind seine Arbeitsgeräte nicht Pinsel und Bleistift, sondern seine legendäre Peitsche und der Revolver. Dr. Jones gräbt auch nicht irgendwelche Tonscherben oder oxidierte Pfeilspitzen aus dem Dreck der Vergangenheit – bei ihm sind es gleich die Bundeslade der Bibel (auch wenn sie im Film nicht der Beschreibung der Bibel entspricht) oder ein Kristallschädel von Außerirdischen der Vorzeit. Und wer die Filme kennt, der weiß auch, dass Indiana Jones nicht gerade zimperlich mit den archäologischen Hinterlassenschaften der Vorzeit umzugehen pflegt …

Das alles macht den Leinwandhelden auch in der Prä-Astronautik und Grenzwissenschaft zu einer beliebten Figur. Verständlich, dass “etabliere Archäologie-Museen” und Archäologen ein mulmiges Gefühl bekommen, wenn sie eine Ausstellung wie die von Dragone unterstützen sollen.

Durchaus aber “zieht” die Hollywood-Figur Interessierte ins Museum und bringt ihnen damit echte Archäologie näher. So sieht es auch Dr. Urs Leuzinger, Leiter des Thurgauer Museums für Archäologie, der von dieser ganz speziellen Ausstellung in seinen Räumen begeistert ist:

Am meisten hat mich die enorm positive Reaktion der Leute überrascht. Plötzlichen haben sich Nachbarn und Freude als heimliche Indiana-Jones-Fans geoutet. Die Ausstellung bietet die ideale Möglichkeit, die Archäologie auf eine attraktive Art der Bevölkerung zu vermitteln und lockt hoffentlich viele neue Besucher an.

“Von Fans für Fans”

+++YouTube-Video+++ Erich von Däniken im TV-Interview 1978 über die Manna-Maschine, die Bundeslade, Astronauten in der Bibel und seine Suche nach der Wahrheit
VIDEO: Erich von Däniken im TV-Interview 1978 über die Bundeslade und Astronauten in der Bibel (Bild: YouTube-Screenshot / Archiv / Montage: L. A. Fischinger)

Andreas Dragone und sein “Indy”-Kollege José Ortega Godoy sind aber nicht nur Fans des imaginären Indiana Jones, sondern, so die Zeitung “Berner Oberländer” am 30. Mai 2014, “auch noch Fans von einem anderen Forscher”. Damit ist Erich von Däniken gemeint.

So hat zum Beispiel EvD schon in seinem ersten Buch “Erinnerungen an die Zukunft” 1968 über die heile Bundeslade aus dem Alten Testament geschrieben. Eine goldene Truhe, die angeblich genau nach den Anweisungen Gottes von den Israeliten beim Auszug aus Ägypten gebaut worden sein soll. Mehr noch, denn laut dem Buch Exodus hat Gott dem Moses sogar ein Modell der Lade präsentiert, das er nachbaue sollte.

Über 2.600 Jahre ist die Bundeslade inzwischen spurlos verschwunden und war damit ein klarer Fall für den ersten Film “Jäger des verloren Schatzes” der Indiana Jones-Reihe. Dieser kam 1981 in die Kinos, gefolgt von bisher drei Fortsetzungen und einer TV-Serie.

Ebenso waren Kristallschädel Thema bei von Däniken. Zum Beispiel eindrucksvoll in ersten Dokumentationen Mitte der 1970ger Jahre, die nach seinen Büchern gedreht wurden. Solche (Alien-)Kristallschädel sind Kern des bisher letzten Jones-Filmes “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” von 2008, in dem auch UFO der Vorzeit vorkommt.

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Ungelöste Rätsel der Vergangenheit”, so der Untertitel von EvD seinem ersten Buch, sind schlichtweg die Themen des Prä-Astronautik-Pionier und aller ihm folgenden Autoren.

“Es gibt Däniken – dann kommt ganz lange gar nichts und dann kommen die anderen Autoren”, sagte ich etwa in einem jüngst veröffentlichten YouTube-Video zum Thema “Grenzwissenschaft in der Schule?“. Eine Tatsache, da kein anderer Autor der Prä-Astronautik auch nur annähernd den Bekanntheitsgrad des von Dänikens hat.

So sollte es nicht verwundern, dass “Indy”-Fan Andreas Dragone auch Fan von EvD bzw. seinen Ideen der Astronautengötter ist. In einem interessanten Interview mit von Däniken anlässlich der Eröffnung der Jones-Ausstellung 2014 im “Jungfrau Park”, kommt auch genau das zur Sprache.

Ausstellung für einen guten Zweck

Die Dr. Jones-Ausstellung mit all ihren Exponaten von Andreas Dragone ist von ihm als “Indy”-Fan für andere Fans. Doch nicht nur große und kleine Freunde des Leinwand-Archäologen sollen dabei auf ihre Kosten kommen, betont Dragone. Er möchte gleichzeitig mit dieser Präsentation im Thurgauer Museum für Archäologie Gelder für einen guten Zweck sammeln, die der Kindernothilfe Schweiz zugute kommen sollen.

Auch diese Unterstützung steht ganz im Zeichen von Indiana Jones, wie Dragone betont:

Im zweiten Film hilft Indiana Jones Kindern in Indien und befreit sie aus der Sklaverei. Auch ich will Kindern helfen.

Video-Tipps zur Bundeslade auf meinem YouTube-Kanal

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Lars A. Fischinger

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Religiöse Mythen und was sich tatsächlich dahinter verbirgt: Neues Buch von Erich von Däniken erschienen: “Das unheilige Buch”

Das neue und unheilige Buch von Erich von Däniken (Bild: Kopp Verlag / E. v. Däniken)
Das neue und unheilige Buch von Erich von Däniken (Bild: Kopp Verlag / E. v. Däniken)

Nach dem jüngst erst erschienen eBook “Das Ende des Schweigens” von Erich von Däniken legt dieser nun ein neues Buch nach: “Das unheilige Buch”. In diesem geht von Däniken den Ungereimtheiten religiöser Überlieferungen nach und entmystifiziert diese. Mithilfe harter Fakten und vielen – teilweise unglaublichen – Fotos ermöglicht er seinen Leserinnen und Lesern, das Offensichtliche zu erkennen: Vor mehreren tausend Jahren landeten Besucher von fremden Planeten auf der Erde. Sie waren es, die die Geschichte der Menschheit bestimmten.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Religiöse Mythen und was sich tatsächlich dahinter verbirgt”, so verspricht es das neue Buch von Erich von Däniken. Das neue Buch von Däniken erschien auch diesmal als Fortsetzung seiner dortigen Buchreihe beim Kopp Verlag.

Und auch diesmal verspricht der Bestsellerautor seinem (auch und vor allem neuen) Publikum:

Unverrückbare Fakten und sensationelle Fotos

  • Abraham gilt als Urvater der Menschheit. Doch der Blick auf seine Familie bringt Erstaunliches ans Licht: Abrahams Vater Therach lebte in Ur, der ,Stadt der Himmlischen’. Priester betrieben dort einen Sternenkult. Sie verehrten ,Götter, die vom Himmel gekommen waren’. Stammte Abraham von ihnen ab?
  • König Salomon konnte auf wundersame Weise große Distanzen zurücklegen. Offenbar nutzte er ein Flugobjekt. Dafür sprechen Anlagen, die er errichten ließ. Sie lagen auf Bergen und waren Tausende Kilometer voneinander entfernt. Auf zum Teil über 3.000 Metern Höhe fand man seltsame Bauwerke, die möglicherweise bei der Navigation halfen oder eine Art Bodenstation waren.
  • Die Bundeslade ist gemäß den großen Religionen eines der wichtigsten Heiligtümer. Ein Kasten zur Aufbewahrung der Zehn Gebote? Falsch! Die Bundeslade war ein gefährliches, technisches Gerät. Der Kontakt mit ihr führte zu Haarausfall, Schuppen und Erbrechen. Typische Symptome einer Verstrahlung!
  • In Überlieferungen des Alten Indiens wird über Himmelsschiffe berichtet. Auch hier ist religiöse Mystik fehl am Platz. Präzise Beschreibungen deuten darauf hin, dass es sich um ,Space Shuttles’ gehandelt haben könnte. Sie waren dreieckig, drei Stockwerke hoch und verfügten über Räder, die eingezogen werden konnten.

Um all diese Dinge geht es im unheiligen Buch. Erich von Däniken zitiert Belege aus alten Schriften, die zwar kontrollierbar, aber nicht jedermann zugänglich sind. Dabei greift er auch Themen aus seinen früheren Büchern auf und ergänzt sie durch die neuesten Erkenntnisse.

Sehen Sie zudem Fotos, die Sie sprachlos machen: Ob es die Buddha-Figur ist, die offenkundig im Cockpit eines Flugapparates sitzt, oder aber ob es sich um die Verzierungen an einem indonesischen Tempel handelt, die an Fliegende Untertassen erinnern...die Aufnahmen machen deutlich:

,Die Zeit ist reif, unseren religiös-psychologischen Blindflug der vergangenen Jahrhunderte zu beenden und die Dinge mit einem befreiten Verstand zu betrachten.‘” (Quelle)

Ich danke Euch Euer Jäger des Phantastischen

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Astronautengötter-Jäger Erich von Däniken zu Besuch bei den angeblichen “Pyramiden von Bosnien” in Visoko: Warum und was davon zu halten ist

Erich von Däniken und die "Pyramiden in Bosnien" (Bild: D. Herper / Google Earth)
Erich von Däniken und die “Pyramiden in Bosnien” (Bild: D. Herper / Google Earth)

Erich von Däniken kennt keine Freizeit: Im April 2014 besuchte der Ancient Aliens- und Mystery-Jäger die weltberühmten “Pyramiden von Bosnien” und die unterirdischen Tunnels nahe der Ortschaft Visoko. Vor über zehn Jahren machte Dr. Semir Osmanagic diese angeblich ersten Pyramiden der Menschheit weltweit bekannt und liefert seit dem immer neue “Beweise” für seine Thesen. Nun stattet von Däniken dem “Tal der Pyramiden” selber vor Ort einen Besuch ab. Die Hintergründe, warum er dies tat und was von diesen “Bosnischen Pyramiden” eigentlich zu halten ist, erfahrt Ihr hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die “Pyramiden” von Visoko in Bosnien

Die angeblichen Pyramiden in Bosnien und Herzegowina sind seit Jahren auch im Kreise der Grenzwissenschaft ein (Dauer-)Streitthema. Selbst von dem “größten Schwindel der Geschichte” wurde unlängst in einem Video gesprochen. Auch ich als Mystery-Jäger habe in den Bergen bei Visoko in Bosnien nie künstlich gebaute Pyramiden gesehen.

Bereits nach den ersten Meldungen, dass in Bosnien riesige Pyramiden von “vor der Sintflut” stehen sollen, hatte ich persönlich daran erhebliche Zweifel. Etwa, als ich vor über 10 Jahren darüber mit meinem Autorenkollegen und Mystery-Jäger Alexander Knörr diskutierte. Es waren und sind für mich nichts weiter als natürliche Berge. Eine Aussage, mit der ich mir im Laufe der Jahre nicht immer Freunde machte …

Trotzdem kursieren sogar angebliche “Datierungen”, dass diesen “Bauwerke” auf dem Balkan fast 30.000 Jahre alt sein könnten. Oder sogar mehr. Damit würden diese angeblichen Monumente klar von einer unbekannten und lange versunkenen Kultur stammen. Atlantis wird hier gerne im Zusammenhang genannt, da in jener fernsten und dunkelsten Vergangenheit der Menschheit kein Volk bekannt ist, das auch nur annähernd so gewaltige Pyramiden hätte bauen können.

Archäologen laufen Sturm!

Die etablierte Archäologen-Community lief schon nach den ersten Berichten über diese Pyramiden Sturm gegen diese Meldungen.

VIDEO: Riesige Pyramiden in Deutschland – Sind vor unseren Augen sensationelle Entdeckungen verborgen? (Bild: Fischinger-Online / Google Earth)
VIDEO: Riesige Pyramiden in Deutschland – Sind vor unseren Augen sensationelle Entdeckungen verborgen? (Bild: Fischinger-Online / Google Earth)

Semir Osmanagic ( Sam Osmanagich), der Entdecker der angeblichen Bauten, ist bis heute bemüht durch immer neue Funde und Grabungen seine Ideen der Weltsensation in seiner Heimat zu belegen. Kritiker verweisen dabei auf zahlreiche unseriöse Arbeiten von ihm (s. a. hier & hier), und dass hier nur eine Art “Tourismus” des lieben Geldes wegen aufgebaut werden soll. Künstlich aufgebaut, dass nichts an dieser vermeintlichen Sensation dran wäre.

Ein Höhepunkt der Kritik an der Pyramiden-Idee war beispielsweise ein Protestschreiben von zahlreichen Wissenschaftlern an die UNESCO am 12. Juni 2006, in dem deutlich vor diesen Hypothesen und den Arbeiten von Osmanagic vor Ort gewarnt wurde.

Für Archäologen aber auch zahlreiche andere Kritiker sind die “Pyramiden von Bosnien” nichts weiter als ganz normale Berge. Es ist leider recht beliebt, dass einige Menschen in jedem noch so seltsam aussehenden Berg eine “künstliche Pyramide” sehen wollen. Gleichgültig, ob diese nun im Schwabenland in Süddeutschland, in der fernen kalten Antarktis oder sogar auf dem Planeten Mars stehen sollen: Überall wittern viele Mystery-Fans künstliche Pyramiden!

Erich von Däniken und die “Pyramiden” von Visoko

Am 30. April schrieb mir Erich von Däniken “wie üblich im Stress”, dass er gerade aus Visoko zurück sei. Auf der Internetseite Bosnische-Pyramiden-Reisen.de sind nur ein paar Bilder dieses Besuches vor Ort an der “Sonnenpyramide” zu sehen.

In einem Bericht vom 7. Mai 2014 auf der Webseite des Ausgrabungen der “Pyramiden” wird EvD mit den Worten zitiert wird:

ARTIKEL: Gigantische Pyramide, UFO oder Atlantis? Über die Entdeckung einer „perfekten Pyramide“ am Grund des Pazifik – und anderswo (Bild: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Gigantische Pyramide, UFO oder Atlantis? Über die Entdeckung einer „perfekten Pyramide“ am Grund des Pazifik – und anderswo (Bild: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Ich bin sehr beeindruckt von dieser Entdeckung hier. Seit 50 Jahren befasse ich mich mit dem Phänomen der Weltmysterien und ich weiß ganz genau, was natürlich und was Hand gemacht ist. Die Tunnels und Mauern darin sind zweifelsfrei von Menschenhand gemacht worden. Die Ausgrabungsstellen auf der Sonnenpyramide, die ich gesehen habe, sind mit Betonblöcken abgedeckt worden.

Ich verstehe darum nicht, wieso die bosnische Regierung dieses Projekt finanziell nicht unterstützt. Dieses Pyramiden-Projekt sollte man doch mit viel Geld unterstützen, Millionen von Dollars sogar.

Doch warum genau machte sich Erich von Däniken trotz vollem Terminkalender auf den Weg in das “Tal der Pyramiden” in Bosnien? Das schrieb er vor seinem Besuch am 28. April Semir Osmanagic selber.

Bei seinen Vorträgen, so von Däniken, fragen ihn anschließend immer wieder Teilnehmer, was er selber von diesen “Bosnischen Pyramiden” halten würde. Doch dazu konnte er nie etwas Konkretes sagen, da er selber nie vor Ort gewesen sei. Deshalb, so der Götter-Forscher, sei er nun endlich erstmals selber an den Pyramiden auf dem Balkan gewesen …

Die “Bosnische Pyramiden-Show”

In dem grenzwissenschaftlichen Magazin “Mysteries” (Juli/August 2014) des Autoren Luc Bürgin geht von Däniken selber genauer auf seinem Besuch ein. Hier liest sich das ganze jedoch wie folgt:

“(Semir Osmanagic) macht grundsätzlich einen ganz sympathischen Eindruck. Er kleidet sich wie Indiana Jones, hat immer seinen Hut auf und ein Lachen auf den Lippen. (…)

Zuerst hat er mich und meinen Mitarbeiter Ramon (Zürcher, LAF) an eine Stelle gebracht, wo man den Berg frontal sieht. Er zog einen Kompass aus der Tasche und zeigte mir, dass das Monument in Nordsüd-Richtung ausgerichtet ist. Das stimmt auch. Später sind wir in Löcher und Tunnels hinein gekrochen. Diese scheinen definitiv künstlich gefertigt.

Danach hat uns Osmanagic über allerlei Steinstufen auf den Berg hinaus geführt. (…) Oben auf der Pyramide hat er uns an zwei Stellen steinerne Platten gezeigt und gemeint, dies sei uralter, künstlicher Beton. Ehrlich gesagt: Das hat mich nicht überzeugt.

Ich bin mir fasst sicher: Der ganze Berg ist natürlich entstanden und zufälligerweise in Nordsüd-Richtung gelegen. Wir haben bei mir zu hause am Thunersee einen ähnlichen Berg, den Niesen. Der sieht ebenfalls aus wie eine Pyramide. Den könnte man Touristen ebenso gut als ‘künstlich’ verkaufen.

Tatsächlich künstlich gefertigt sind dagegen wohl so manche Gänge, Schächte und Mauern im sogenannten Ravne-Labyrinth von Visoko. Vielleicht findet Herr Osmanagaic darin eines Tages tatsächlich ein Wunder. Man kann es ihm nur wünschen.

(…) Das Fragezeichen bleibt. Irgendetwas ist sonderbar. Auch wenn der Berg meiner Meinung nach nicht künstlich ist.

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Also eine Art “Touristenfalle”, um das kleine Örtlichen Visoko weltweit bekannt zu machen? Ausschließen kann man das nicht. Aber man auch nicht ausschließen, dass Semir Osmanagic tatsächlich an seine zehntausende Jahre alten Pyramiden in Bosnien glaubt.

Suchbild: Wer findet die “Bosnischen Pyramiden”

Weltweit bekannt und im Netz immer wieder präsentiert, in ein Foto der “Sonnenpyramide”, die nahe Visoko steht. Dieser Berg gilt als das “Sahnestück” der sich dort angeblich stehenden Pyramiden aus unbekannten Urzeiten. Vor allem deshalb, da dieser Berg dort der größte seiner Art, den man als Pyramide ansieht. Der Name “Sonnenpyramide” ist da eigentlich sehr gut für gewählt. Wenn es denn eine wäre.

Das klassische Foto dieses Berges zeigt ihn aber immer nur aus einer Perspektive, also aus einer Richtung aus aufgenommen. Mit Fantasie erkennt man eine dreieckige Erhebung, die man durchaus als “pyramidenförmig” bezeichnen könnte. Doch leider war es das dann auch.

VIDEO: Liegt im Meer vor den Azoren eine Pyramide unter Wasser? Atlantis im Atlantik, die Pyramide auf dem Meeresgrund und andere Mysterien … (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / gemeinfrei)
VIDEO: Eine Pyramide unter Wasser? Atlantis im Atlantik, die Pyramide auf dem Meeresgrund und andere Mysterien … (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / gemeinfrei)

Aus anderen Richtungen usw. betrachtet, sieht die “Sonnenpyramide” ganz und gar nicht mehr so “pyramidenartig” aus, wie viele es sich wünschen.

Mittlerweile kann man sich darüber sehr gut via “Google Earth” davon ein Bild machen. Die Koordinaten der “Sonnenpyramide” sind etwa:

  • 43°58’41.90″N
  • 18°10’40.74″E

Um den Unkenrufen der Pyramiden-Befürworter, dass “Google-Earth”-Bilder der Berge nicht den richtigen Eindruck vermitteln, zuvor zu kommen:

Bei der Betrachtung der “Pyramiden von Bosnien” sollten bei “Google Earth” unbedingt die von Usern eingestellten Fotos mit beachtet werden. Sie zeigen andere Perspektiven der Berge als Vor-Ort-Fotos und geben damit die Realität klar wieder! Gleichfalls finden sich dort auch Fotos der Ausgrabungen sowie auch der tatsächlich künstlichen und angeblich künstlichen Funde auf diesem natürlichen Berg …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Artikel: Ein Fall für Indiana „Indy“ Jones: Exodus und Bundeslade bei den Azteken in Mexiko und in der Bibel?

Gab es eine Art Bundeslade auch in der Alten Welt bei den Azteken? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei / WikiCommons/ Bearbeitung: L. A. Fischinger
Gab es eine Art Bundeslade auch in der Alten Welt bei den Azteken? (Bild: L. A. Fischinger/ Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Die Welt der Wissenschaft und natürlich auch der Grenzwissenschaft beinhalten auch ein Thema, das seit Jahrzehnten immer wieder ins Licht des Interesses rückt: Hatten die Völker und Zivilisationen der Frühzeit auch über die Ozeane hinweg miteinander Kontakt? Und das lange – zum Teil sogar sehr lange – vor Christoph Kolumbus? Viele verschiedene Autoren und Hobbyforscher wie etwa zum Thema „Atlantis“ versuchen genau das nachzuweisen. Aber gab es auch eine „Bundeslade“ und einen „Exodus“, die im Alten Testament zu finden sind, auch in Mittelamerika?

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Neue Erich von Däniken-DVD: "Außerirdische Besucher in der Vorzeit?" – die Vorträge des One-Day-Meetings der A.A.S. 2012

“Außerirdische Besucher in der Vorzeit?” – präsentiert von Erich von Däniken. Wurde die Erde in grauer Vorzeit von außerirdischen Raumfahrern besucht? Die von Erich von Däniken mitbegründete “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) sammelt seit Jahrzehnten rings um den Erdball Indizien für diese Theorie. Beim One-Day-Meeting der A.A.S. 2012 in Dresden präsentierten die Forscher ihre neuesten Erkenntnisse in Sachen Prä-Astronautik und SETI.

Gefilmt wurde der Kongress im Oktober 2012 von “EXOPOLITIK Deutschland” (hier)

Der Trailer der DVD:

 Inhalt der Doppel-DVD:

  • Träger des bewegten Gottesnamens – Peter Fiebag
  • Geheime Zeichen in Südamerika – Marie-Marthe Rennel, Wolfgang Siebenhaar
  • Unmöglich! Technologietransfer in der Vorzeit – Alexander Knörr
  • Teufelswerk: Totenkult und Auferstehungsglaube – Daniela Machnitzke
  • Cart Ruts auf den Azoren – Hans-Dieter Gau
  • Faszinierende Objekte ungeklärten Ursprungs auf der Marsoberfläche – Dr. Detlef Hoyer
  • Monstrum Humanum Rarissimum – Alien oder Missgeburt? – Angelika Jubelt
  • Neues zu Objekt M von Tallinn – Lars A. Fischinger (Buch zum Thema hier)
  • Verborgene Einsiedler und fliegende Wagen – Dr. Algund Eenboom
  • Neue Rätsel im Mysteries-Land – Luc Bürgin
  • Die Rückkehr der Götter – Erich von Däniken
  • Diskussion

Spieldauer: ca. 380 Minuten

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    Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”
    (Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
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    Exorzismus in Deutschland: Angebliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel endet tödlich! Und weshalb “STAR WARS” direkt zum Satan führt …

    Exorzismus in einem Frankfurter Hotel endet mit dem Tod (Grafik: L. A. Fischinger)
    Angeblicher Exorzismus in einem Frankfurter Hotel endet mit dem Tod (Grafik: L. A. Fischinger)

    Die Welt steckt voller Dämonen, teuflischer Gesellen und der Satan persönlich ist eine ständige Gefahr für die Menschheit. Das hilft nur ein Exorzismus! Das ist keine Glaubenslehre irgendwelcher “obskuren Kulte” in Afrika oder anderswo, sondern die offizielle Lehre der katholischen Kirche. Um dem Treiben des Teufels Einhalt zu gebieten hat der Vatikan dafür auch eigene Exorzisten. Nun aber ist ein Fall aus Frankfurt a. M. bekannt geworden, bei dem scheinbar eine Familie selber Exorzist spielte und eine “vom Teufel besessene” Frau zu Tode folterten.

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    Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

    Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

    “Der Satan ist an allem schuld!” – so heißt ein Kapitel in meinem aktuellen analytischen  Prä-Astronautik-Buch “Rebellion der Astronautenwächter“. Doch Satan, Luzifer, Beelzebub etc. ist in meinen Augen jemand ganz anders als ein “Höllenfürst aus der Unterwelt” …

    Dennoch ist die offizielle Lehre der katholischen Kirche davon überzeugt, dass es Menschen gibt, die von Dämonen oder gleich dem Teufel selber besessen sind. Aus diesem Grund hat die Kirche eine “Armee” eigener Exorzisten, die gegen diese teuflischen Machenschaften auf Erden kämpfen. Doch diese kirchlichen Exorzisten sind machtlos, wenn Gläubige quasi in “Heimarbeit” selber einen Exorzismus durchführen. Der auch mit dem Tod enden kann … und das kommt immer wieder vor.

    Derartige Berichte tauchen immer mal als kleine Randnotizen in den Medien auf und geschehen dabei (meist) in fernen Ländern. Oder bei religiösen Fundamentalisten, wie es beispielsweise ein Fall aus Texas, USA, im Frühjahr 2015 zeigte.

    Doch nun ereignete sich eine solche Tragödie erneut bei uns in Deutschland: Ein angeblicher Exorzismus-Fall in einem Hotel in Frankfurt am Main, der mit dem Tod der “Besessenen” und einem verletzten zweiten Opfer endete.

    Zu Tode gefoltert

    Was war gesehenen?

    In einem Hotel in Frankfurt am Main hat die Polizei den Medienberichten nach die Leiche einer 41 Jahre alten Frau gefunden, die offenkundig über Stunden zu Tode gequält wurde. Geschehen oder Angefangen seien die Folterungen der Frau bereits am letzten Samstag (5. Dezember). Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat daraufhin fünf Personen festgenommen, die an der Verstorbenen quasi einen “familiären “Exorzismus” durchgeführt haben sollen. Denn alle Tatbeteiligten sind Familienangehörige der Toten – einer ihr 15 Jahre junger Sohn.

    Der Autor Erich von Däniken soll von Satan manipuliert werden (Bild: S. Ampssler / L. A. fikschinger
    Der Autor Erich von Däniken soll von Satan manipuliert werden (Bild: S. Ampssler / L. A. Fischinger

    Die Familie kam vor nicht einmal zwei Monaten aus Südkorea nach Deutschland. Und brachten scheinbar einen fanatischen Glauben an Dämonen und den Teufel mit nach Frankfurt. Die Verstorbene wurde von ihrer Familie geknebelt und immer wieder mit Schlägen gegen Brust und Bauch bis zum Tode gefoltert. Sogar einen Kleiderbügel habe man ihr in den Rachen gesteckt.

    Erst nach dem Tod der angeblich Besessenen riefen die Angehörigen einen katholischen Priester ins Hotel, der daraufhin Alarm schlug. “Ersticken infolge massiver Brustkorbkompression und Gewalteinwirkung auf den Hals” sei nach der Staatsanwalt die Todesursache. Zudem war die Leiche übersät mit zahllosen Blutergüssen und Hämatomen gewesen. Weiter zitiert zum Beispiel “Die Welt” am 9. Dezember die Behörden mit den Worten:

    “Nach derzeitigem Kenntnisstand fügten die Beschuldigten dem Opfer über einen Zeitraum von mindestens zwei Stunden Schmerzen und Qualen zu, wobei ihr Handeln von einer gefühllosen und unbarmherzigen Gesinnung getragen war (…)”

    Oberstaatsanwältin Nadja Niesen sieht hier eine außergewöhnliche und zugleich grausamen Tat. “So etwas habe ich noch nicht erlebt”, so zitiert die “Frankfurter Allgemeine” am 9. Dezember die Staatsanwältin.

    Stundenlange Folterungen und ein zweiten Exorzismus der Familie?

    Im Verhör der Polizei gestand die teuflische Familie schließlich noch am 5. Dezember, dass in ihrem Haus in Sulzbach ein weiteres Opfer sei. Hier entdeckten die Ermittler in der Garage des Hauses eine schwer verletzte und fast verdurste Frau, die in Frischhaltefolie eingewickelt und stark unterkühlt war. Aber zum Glück lebte. Auch ein Opfer eines derartigen Exorzismus?

    Nach einem anderen Medienbericht lebte die Familie sehr zurück gezogen in Sulzbach und auch nur kurzzeitig. Die Koreaner hätten den Nachbarn auch immer wieder davon erzählt, dass in dem Haus Geister leben würden. So heißt es dazu:

    Die Koreaner lebten in dem Haus in Sulzbach offenbar sehr zurückgezogen. Die Rollläden waren nach Angaben der Nachbarn so gut wie immer heruntergelassen, alle Bewohner hätten jeden Vormittag gemeinsam das Haus in Richtung S-Bahn verlassen. Anfangs, als noch viele Männer mit in dem von einem Hofheimer vermieteten Haus gewohnt hätten, sei nachts stundenlang Gekreische aus dem Keller zu hören gewesen.

    Papst Benedikt XVI. und Lars A. Fischinger - Angeblich ist der Papst der Satan in Person (Bild: Archiv L.A. Fischinger)
    Papst Benedikt XVI. und Lars A. Fischinger – Angeblich ist er Satan in Person (Bild: Archiv L.A. Fischinger)

    Was mag dort Grausiges geschehen sein? Zogen die Koreaner vor kurzem versehentlich in ein “Spukhaus” und machten die beiden Opfer dafür verantwortlich? Hat die Familie im religiösen Wahn dann selber versucht, den beiden Frauen den vermeintlichen “Teufel auszutreiben”? Eine Meldung vom Januar 2014 auf diesem BLOG ist dazu vielleicht noch in Erinnerung. Darin hieß es, dass im November 2011 eine Familie in den USA ein Haus bezog, in dem angeblich über 200 Dämonen hausen sollen. Ein wahres Horrorhaus nach den Berichten damals.

    Der Vatikan hat seine eigenen Exorzisten und ebenso strenge Regeln was einen Exorzismus angeht. So was macht man mal nicht nebenbei im Kreise der Familie. Eigentlich, egal für wie gläubig oder “fromm” man sich auch selber halten mag. Ich vermute, dass die Koreaner Christen sind, da sie nach der Tat im Hotel am vergangenen Samstag auch einen katholischen Pfarrer riefen. Da war es leider schon zu spät für eines der Opfer.

    Nach den Lehren der Kirche bedarf es einer gründlichen Prüfung des Falles bevor ein Exorzismus durchgeführt werden kann oder soll. Auch einer medizinischen Untersuchung geht dem voran. Und eine solche “Teufelsaustreibung” muss daraufhin erst noch von dem verantwortlichen Bischof persönlich genehmigt werden. Diese Erlaubnis für einen Exorzismus gilt dabei auch nicht für jedermann, sondern für einen Priester/Exorzisten der Kirche selber.

    Der Beelzebub boomt in Polen

    Star Wars Episode VII von J.J. Abrams und Disney - Was kommt da auf uns zu?
    VIDEO: “STAR WARS – Episode VII” von J.J. Abrams und Disney – Was kommt da auf uns zu? (Bild: L. A. Fischinger)

    Im katholischen Polen beispielsweise arbeiten 130 Exorzisten. Der Teufel boomt dort. So können dort beispielsweise seit 2012 die Gläubigen das Magazin “Egzorcysta” (Der Exorzist) kaufen, und sich darin über den Kampf gegen Luzifer informieren. Monatlich werden davon 40.000 Exemplare gedruckt – angefangen mit 15.000 im Jahr 2012.

    Besonders übel beim Teufels-Boom in Polen ist eine Nachricht für alle Fans von “STAR WARS” inkl. mir selber natürlich: Die Diözese Warschau-Praga hat einen Fragenkatalog verteilt, anhand dessen man überprüfen kann, ob man nicht vom Teufel besessen oder verführt ist. 60 Fragen enthält der Bogen. Und wer “böse Filme” wie eben “STAR WARS” oder auch “Indiana Jones” schaut, könnte dem Satan verfallen.

    “Hello Kitty” ist nach diesen “analytischen Fragen” übrigens kein Teufelswerk …

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