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Hinweise in alten Texten: Gab es schon vor Jahrtausenden Atombomben-Explosionen in Indien? +++Artikel+++

Hinweise in alten Texten: Gab es schon vor Jahrtausenden Atombomben-Explosionen im Alten Indien? (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Hinweise in alten Texten: Gab es schon vor Jahrtausenden Atombomben-Explosionen im Alten Indien? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Haben Außerirdische, die Astronautengötter der Vorzeit, vor Jahrtausenden auf unserem Planeten Kriege geführt? Die Mythologien der unterschiedlichsten Völker sagen zumindest eindeutig, dass die “Götter” es taten. Auseinandersetzungen, Kriege und Kämpfe waren in der “glückseligen Welt” der Götter scheinbar an der Tagesordnung, wie es die weltweiten Überlieferungen erzählen. Aber haben diese  Himmelswesen dabei auch mit modernen Waffen ihre Schlachten ausgefochten? Nutzten die mutmaßlichen Ancient Aliens Atombomben auf unserem Planeten? Ein Text aus den alten Schriften Indiens scheint das nahezulegen.  Was sich hinter diesem “Atombomben-Zitat” aus den heiligen Büchern des alten Indien verbirgt, berichte ich in diesem Artikel.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

„Götter sind auch nur Menschen“, pflege ich gerne zu sagen. Warum?

Weil wir in den Mythologien der Erde ein Flut von Überlieferungen haben, die die vermeintlichen „Götter“ als überaus menschlich zeigen. Da gibt es Intrigen, Kriege, Mord, Zwietracht und Verrat sowie ganze (Sex-)Rebellionen der Götterwesen gegen ihren Höchsten. Letzteres finden wir in der jüdischen Mythologie, dem Christentum und sogar weltweit überliefert.

Von Amerika bis nach Asien beweisen die Überlieferungen der Völker, dass deren Götterwelt alles andere als das viel gepriesene „Himmlische Reich des Friedens“ war.

Das sind zuerst einmal Fakten.

Kriege der Astronautengötter

Angebliche Mythen-Kenner sagen das alles sei eigentlich auch kein Wunder: Die Menschen haben zu allen Zeiten in allen Teilen der Welt ihre irdische Gesellschaft auf bzw. in den Himmel projiziert. Zornige Götterwesen, die sich bekämpfen etc., haben ihren Ursprung ganz einfach im menschlichen Geist. Damit wären klar: alles Phantasie unserer Ahnen. Keine Realität.

Anhänger der Prä-Astronautik schmunzeln über derartige Erklärungen. Sie sind nicht bereit, Götter-Mythen als pure Erfindungen anzusehen. „Die Götter waren Astronauten!“, titelt denn auch Erich von Däniken in einem Buch.

Haben Außerirdische auf dem Mars einen Atomkrieg geführt? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Haben Außerirdische auf dem Mars einen Atomkrieg geführt? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wenn es Kriege der Götter gab, so fragt man sich denn auch, was für Waffen diese eingesetzt haben mögen. Und so kommt man schnell nach Indien und deren umfangreichen Mythenschatz. Deren uralte Texte berichten (wie viele andere auch) von Kriegen am Himmel zwischen Göttern oder auch Dämonen. Selbst mit modernen Waffen, feurigen Geschossen und sogar „Laserstrahlen“ soll hier vor Jahrtausenden gekämpft worden sein.

Im Rahmen der Ancient Aliens-Idee werden diese Schriften aus dem fernen Indien immer wieder ins „moderne Licht“ gerückt. Was geschah hier vor Jahrtausenden am Himmel? Und…gibt es Hinweise auf Atomwaffen, die sich in diesen indischen Texten finden lassen?

So beispielsweise las ich in einem Prä-Astronautik-Buch von 2007:

An der Tatsache, dass im Mahabharata die Explosion einer Atombombe detailliert beschrieben wird, ist nach menschlichen Maßstäben nicht mehr zu rütteln.“

Stimmt das so?

Atomkrieg in der Steinzeit?

Seit Jahrzehnten kursiert ein scheinbar sensationeller Bericht aus Indien in der Literatur der Grenzwissenschaft, der nur staunen lässt! Lesen wir diese alte Überlieferung, so kann es eigentlich keinerlei Zweifel darüber geben, dass vor unbekannten Zeiten einmal Wesen aus dem Himmel atomare Waffen benutzt haben.

Ich selber zitierte schon in meinem ersten Buch 1996 diese indische Überlieferung mit den Worten:

„Das Feuer dieser Waffe (der Götter, LAF) zerstörte die Städte, indem es ein Licht verbreitete, das heller war als hun­derttausend Sonnen.

Dann erhob sich ein Wind, und das Feuer der furchtbaren Waffe verbrannte die Elefanten, die Sol­daten, die Kampfwagen und die Pferde ohne dass man es sehen konnte, denn es war unsichtbar. Die­ses Feuer bewirkte es auch, dass den Menschen die Haare und die Nä­gel an den Händen und Füßen ausfielen. Es bleichte das Gefieder der Vögel, färbte ihre ver­krampften Krallen rot.

Um diesen Feuer zu entfliehen, warfen sich die Soldaten in die Flüsse, um sich selbst darin zu wa­schen und alles, was sie berüh­ren mussten.“ (nach Robert Charroux)

VIDEO: “Die Wahrheit über Aliens”: Was passieren kann, wenn man die Astronautengötter vor lauter Alien-Beweisen nicht mehr sieht (Bildmontage: L. A. Fischinger)
VIDEO: “Die Wahrheit über Aliens”: Was passieren kann, wenn man die Astronautengötter vor lauter Alien-Beweisen nicht mehr sieht (Bildmontage: Fischinger-Online)

Ein erstaunlicher und rätselhafter Text aus den alten indischen Schriften. Zugleich aber auch dahingehend sehr sonderbar, da es seit Jahrzehnten offenkundig unterschiedliche Versionen dieses angeblichen Textes gibt. Fast alle Veröffentlichungen, die sich in den vergangenen 60 Jahren mit dem Thema Astronautengötter & Co. befassen, scheinen andere „Variationen“ dieser Überlieferungen zu haben. Auch wenn es ein oder derselbe Autor ist.

`Zum Beispiel zitierte bereits der Bestsellerautor Charles Berlitz 1973 in seinem Buch “Geheimnisse versunkener Welten” diesen Bericht mit den Worten:

„…einem einzigen Geschoss, das die Kraft des Universums in sich trug. Eine weißglühende Säule aus Rauch und Flammen, heller als zehntausend Sonnen, erhob sich in all ihrem Glanz … Es war eine unbekannte Waffe, ein eiserner Donnerkeil, ein gigantischer Todesbringer, der das ganze Volk der Vrischnis und der Andhakas zu Asche verbrannte … Die Körper waren so verbrannt, dass sie unkenntlich waren. Ihre Haare und Nägel fielen aus. Tongefäße zerbrachen ohne ersichtlichen Grund, und die Vögel waren weiß geworden. Nach ein paar Stunden waren alle Nahrungsmittel vergiftet.

Um diesem Feuer zu entgehen, warfen sich die Soldaten in die Flüsse und versuchten, sich und ihre Ausrüstung abzuwaschen …

Die 2003 verstorbene Mystery-Autor-Legende Berlitz gab 1973 in seinem weniger bekannten Buch an, er habe diese Überlieferungen im Mahābhārata und dem Ramanyana gefunden. Uralte indische Texte mit enormem Umfang.

So umfasst der indische Sanskrittext Mahābhārata etwa 106.000 Verse, die in 18 Büchern gegliedert sind. Meine englische Gesamtausgabe aus dem 19. Jahrhundert ist zum Beispiel fast 5.000 Textseiten lang. Vor allem in der Prä-Astronautik sorgen diese spannenden Texte für hitzige Diskussionen. Denn darin werden auch „fliegende Wagen“ der Götter beschrieben, die „Vimāna“ (Vimana) heißen.

Der Siegeszug der Kernwaffen der Vorzeit

Umfangreich hat der französische Kultautor Robert Charroux in seinem Buch „Phantastische Vergangenheit“ schon 1966 über „Atomkriege im alten Indien“ geschrieben. Jedoch eher von der Öffentlichkeit unbemerkt.

VIDEO & ARTIKEL: Ein Rentner spricht 1969 im britischen TV auf “Venusianisch” – und beherrscht dazu noch 16 weitere Alien-Sprachen (Bild: gemeinfrei/NASA/JPL / YouTube-Screenshot)
VIDEO & ARTIKEL: Ein Rentner spricht 1969 im TV auf “Venusianisch” – und beherrscht dazu noch 16 weitere Alien-Sprachen (Bild: gemeinfrei/NASA/JPL / YouTube-Screenshot)

Von Charroux fand das Kernwaffen-Thema kurz danach Einzug in Erich von Däniken seinem Weltbestseller „Erinnerungen an die Zukunft“ von 1968. Durch dieses weltweit erfolgreiche Buch über die Götter aus dem Weltall begann der Weg des Themas/Zitates in die phantastische Literatur über die Ancient Astronauts.

Der Franzose Charroux gibt wie meistens in seinen Büchern keine Quelle an, wo er den weiter oben zitierten Text in den altindischen Schriften gefunden haben will. Er spekulierte dazu allerdings 1966, dass die Texte „sich auf einen Atomkrieg beziehen, der sich 10.000 oder 20.000 Jahre früher abgespielt hat“. Einen Krieg, in dem Außerirdische gegen Menschen kämpften.

Letztlich hat US-Bestsellerautor Zecharia Sitchin den „Kriegen der Menschen und der Götter“ 1985 ein sehr umfangreiches Buch gewidmet. Auch Sitchin ist darin von atomaren Vernichtungen und Kriegen vor Jahrtausenden überzeugt. Seiner Meinung nach durch die Aliens mit Namen Anunnaki seines Planeten Nibiru …

UFOs von der Venus und die Kräfte des Kosmos

Die älteste Quelle der „Atombomben-Überlieferung“ stammt von George Adamski und seinem Co-Autoren Desmond Leslie aus dem Jahr 1953. Zumindest die älteste Quelle in der Mystery-Literatur, in denen der Text ziert wird, die mir bekannt ist. Adamski gehörte damals zu den sogenannten “Kontaktlern” im Bereich der UFO-Szene. Das waren Menschen, die vor allem in den 50er, 60er und 70er Jahren behaupteten, dass sie mit den Aliens aus den UFOs in direkten Kontakt stünden.

Eine sehr spezilelle UFO-Szene, die durchaus noch heute besteht.

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Damals, vor nun mehr knapp 65 Jahren, erschien das Buch „Flying Soucers have landed“ von Adamski und Leslie in London. Dieses UFO-Buch wurde vor allem ab 1957 durch die (zweite) deutsche Veröffentlichung „Fliegende Untertassen sind gelandet“ zu einem Klassiker. Bis heute. Leslie nimmt darin zahlreiche Themen der Prä-Astronautik vorweg, die teilweise bis heute noch diskutiert werden.

Adamski wiederum berichtet in diesem Buch über UFOs und deren Piloten von der Venus, mit denen er selber angeblich realen Kontakt habe. Ihr habt richtig gelesen: von der Venus…

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Leslie will mit einer Vielzahl von Zitaten beweisen, dass unsere Ahnen bereits über die Kräfte des Kosmos und deren Auswirkungen Kenntnis hatten. Anders als die späteren Autoren nennen Leslie und Adamski jedoch eine Quelle für ihre zahlreichen Zitate aus dem alten Indien.

Es handelt sich um die Übersetzung des Mahābhārata und den immer wieder in der Literatur erwähnten (Unter-)Texten wie „Drona Parva“, „Karna Parva“ usw. von Protap Chandra Roy. Erschienen ist sie 1889 in Kalkutta. Auch Erich von Däniken berief sich Jahrzehnte später (1977 und 2001) unter anderem auf diese englische Übersetzung. Auch Berlitz führt diese im Quellenverzeichnis.

Charroux als einer der Pioniere der Prä-Astronautik fügte seinen Büchern fast nie ein Quellenverzeichnis an. Allerdings erwähnte er in seinem Buch „Phantastische Vergangenheit“ von 1966 in einem vollkommen anderen Zusammenhang beiläufig das besagte Buch von Leslie und Adamski. Der Schluss liegt klar auf der Hand, dass Robert Charroux seine Zitate aus dem ihm offensichtlich bekannten Buch hat.

Alles nur erfunden?

Die beiden “Atombomben-Zitate” oben kursieren in vielen Büchern zur Grenzwissenschaft.

Jedoch wird oft (wenn überhaupt) eine andere Quelle der „Atombomben-Überlieferung“ angegeben. Den englischen Originaltext hatte dabei praktisch niemand benutzt, sondern es wurde via „Copy & Past“ der Mythos durch die Literatur übernommen. Auch von mir 1996 in einem meiner Bücher, wie oben erwähnt.

Ein Textvergleich mit den englischen Übersetzungen aus dem 19. Jahrhundert belegt allerdings, dass Leslie 1953 tatsächlich richtig aus den alten Texten zitiert hat. Doch der Zusammenhang der Verse wurde dabei in späteren Jahren missachtet, wie ein Blick in in sein Buch zeigt.

70 Jahre UFOs: Am 24. Juni 1947 wurden die Fliegenden Untertassen geboren (Bilder: gemeinfrei)
70 Jahre UFOs: Wie am 24. Juni 1947  die “Fliegenden Untertassen” geboren wurden (Bilder: gemeinfrei)

Bei einem genaueren Studium der ursprünglichen Übersetzungen von Roy und der Übersetzung von 1883 bis 1896 durch Kisari Mohan Ganguli (die mir vorliegt und die sich praktisch entsprechen) zeigt sich, dass die Aussagen der Zitate oben existieren. Die Aussagen aus den indischen Überlieferungen wurden grundsätzlich nicht einfach erfunden. Allerdings finden sie diese anderen Zusammenhängen und sogar anderen Büchern des Mahābhārata! Etwa aus den Büchern „Drona Parva“ (Buch XII) und „Mausala Parva“ (Buch XVI).

Das bedeutet, dass das Zitat über den Atomkrieg im alten Indien zusammengebaut wurde.

Auch Lutz Gentes, der 1996 eine Mammutarbeit vorlegte, in der er versuchte wissenschaftlich indische Texte modern zu analysieren, kennt keine Atombomben im alten Indien. Er ist auch der einzige Ancient-Aliens-Autor, der in seinem Buch “Die Wirklichkeit der Götter” möglichst genaue Quellen nennt.

Doch die umfassende Pro-Prä-Astronautik-Analyse von Gentes wurde nur wenig beachtet. Das liegt allerdings nicht zuletzt auch an dem großen Umfang und die Seltenheit des Buches sowie den schwierigen Texten darin. Allerdings merkte Gentes bereits 1995 in einer umfangreichen Analyse der alten Inder-Texte für die „Ancient Astronaut Society“ an:

Die von einigen Paläo-SETI-Autoren (…) aufgestellte Behauptung, im alten Indien seien Kernwaffen eingesetzt worden, hält (…) genauer Nachprüfung nicht stand.

Die alten Texte Indiens haben für die Forschung der Astronautengötter eine Vielzahl an spannenden Versen. Daran besteht kein Zweifel. Aber das legendäre Atombomben-Zitat existiert in dieser Form – nicht.

Was wusste Dr. Robert Oppenheimer, der Vater der Atombombe?

In diesem Zusammenhang kursiert ein weiteres Gerücht:

Lars A. Fischinger: "Verbotene Geschichte: Die großen Geheimnisse der Menschheit und was die Wissenschaft uns verschwiegen hat"
Mehr zum Thema in: Lars A. Fischinger: “Verbotene Geschichte”

Dr. Julius Robert Oppenheimer, der „Vater der Atombombe“ der USA, sagte zur Explosion der ersten Atombombe 1945 in New Mexiko:

Wenn das Licht von tausend Sonnen am Himmel plötzlich bräche hervor, zu gleicher Zeit – das wäre gleich dem Glanze dieses Herrlichen.“

Zu einem „Erschütterer der Welten“ sei er nun geworden und zitierte dabei uralte indische Schriften. Also, so fragen sich einige, war sich Dr. Oppenheimer bewusst, dass am 16. Juli 1945 lediglich die erste Atombombe der Neuzeit detonierte? Hinweise auf atomare Vernichtungen von Jahrtausenden, die er kannte? Oder doch nur eine „Fake-News“ der Mystery-Literatur?

Nein – Dr. Oppenheimer zitierte 1945 soweit richtig. Eine Suche in den alten Texten der Inder zeigt, dass er aus der „Bhagavad-Gῑtā“ zitiert. Darin heißt es:

Wenn hunderttausende von Sonnen gleichzeitig am Himmel aufstiegen, gliche ihr strahlender Glanz vielleicht dem Glanz der Höchsten Person in jener universalen Form.“ (11,12)

Aber: der Zusammenhang der Schrift zeigt, dass hier nichts von „Götterkriegen“ oder Waffen zu finden ist. Das Zitat von Dr. Oppenheimer hat ursprünglich nichts mit (Atom-)Waffen der Astronautengötter zu tun.

Auch das Gerücht von etwa 2000, dass in Indien eine Stadt gefunden wurde, die von auf einer Fläche von fünf Quadratkilometern von radioaktiver Asche bedeckt war, ist fraglich. Angeblich soll dort vor 8.000 bis 12.000 Jahren eine Atombombe detoniert sein und zahllose Menschen getötet haben.

Wissenschaftliche Fakten hierzu sind nicht aufzufinden.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema:


Weitere Literatur:

  • Berlitz, Charles: Geheimnisse versunkener Welten. Frankfurt a. M. 1973
  • Charroux, Robert: Phantastische Vergangenheit. Berlin 1966
  • Däniken, Erich von. Erinnerungen an die Zukunft. Düsseldorf 1968
  • Däniken, Erich von: Beweise. Düsseldorf 1977
  • Däniken, Erich von: Die Götter waren Astronauten! München 2001
  • Fischinger, Lars A.: Göttliche Zeiten. Münster 1996
  • Ganguli, Kisari Mohan: The Mahabharata of Krishna-Dwaipayana Vyasa. Calcutta 1883 bis 1896
  • Gentes, Lutz: Der Krieg gegen Dwârakâ: Beschreibung eines Luftangriffs im altindischen Mahâbhârata und Bhâgavata-Purâna. In: Scientific Ancient Skies, Band 2, Berlin 1995
  • Gentes, Lutz: Die Wirklichkeit der Götter. München und Essen 1996
  • Gentes, Lutz: Zur Frage der Tatsächlichkeit von Kontakten zu Außerirdischen in Altertum und Vorzeit: Ein neuer Weg zur Beweisführung anhand eines Vergleichsverfahrens zur Psychologie plötzlicher Kontakte sowie altindischer Schriften zur Luft- und Raumfahrt. Ergänzungsband zum Bericht über die Tagung der MUFON – Central European Section. München 1977
  • Jungk, Robert: Heller als tausend Sonnen. Bern und Stuttgart 1962
  • Leslie, Desmond & Adamski, George: Flying Soucers have landed. London 1953
  • A.: Atomexplosion vor 8000 Jahren? In: Sagenhafte Zeiten Nr. 2/2001
  • Roy, Biren: Mahābhārata. München 1995
  • Sitchin, Zecharia: Die Kriege der Menschen und der Götter. München 1991
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Das letzte Interview mit Josef F. Blumrich, Vater des Raumschiff des Ezechiel: “Meine Ansicht ist unverändert.”

Prä-Astronautik-Legende Josef F. Blumrich - der Vater des "Raumschiffs des Ezechiel: Er starb 2002 und gab Lars A. Fischinger 1998 sein letztes Interview
Prä-Astronautik-Legende Josef F. Blumrich – der Vater des “Raumschiffs des Ezechiel: Er starb 2002 und gab Lars A. Fischinger 1998 sein letztes Interview (Bild: J. F. Blumrich / Montage: L. A. Fischinger)

Prä-Astronautiker wie ich suchen auch und vor allen in alten Texten, Mythologien, Überlieferungen und Sagen nach möglichen Spuren der Astronautengötter vor Jahrtausenden. Indianerlegenden aus Südamerika werden dabei ebenso studierte wie Sagen aus Australien oder eben – die Bibel. Das war vor über einem halben Jahrhundert so und ist noch heute so. Legendär und weltberühmt, weil nicht nur in Insider-Kreisen der Prä-Astronautik bekannt, ist dabei das “Raumschiff des Ezechiel”. Einem Propheten der Bibel, der dem “Thronwagen Gottes” begegnet sein will und der seit Beginn der Ancient Aliens-Ideen bekannt ist. Und so wurde auch der ehemalige NASA-Mitarbeiter Josef F. Blumrich bekannt, als dieser in den 1970gern das Raumschiff des des Propheten “technisch rekonstruierte”. Hochbetagt gab er mir 1998 für eines meiner Bücher ein Interview, das ich Euch hier online stellen möchte.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Spurensuche nach Hinweisen auf Außerirdische in der Bibel ist nicht neu. Sie ist heute ebenso fester Bestandteil der Beschäftigung mit der Prä-Astronautik, wie sie es schon vor über einem halben Jahrhundert war. Schon bevor der legendäre Götter-Jäger Erich von Däniken 1968 zum “Vater der Prä-Astronautik” wurde, suchten schon andere Mystery-Pioniere nach außerirdischen Hinweisen in den Texten der Bibel. Auch bei dem Propheten Ezechiel im Alten Testament.

Das Raumschiff des Ezechiel

Erst durch den grandiosen Erfolg von Erich von Däniken und seinen Büchern ab 1968 wurde die Prä-Astronautik und die Frage, ob die Götter aus dem All kamen, global bekannt. Die Geschichte und Entwicklung der Astronautengötter habe ich in diesem Artikel auf meinem Blog einmal nach gezeichnet.

In seinem Weltbesteller „Erinnerungen an die Zukunft“ behautet von Däniken damals:

Die „Vision des Propheten Ezechiel“ aus dem Buch Ezechiel (Kapitel 1) der Bibel sei in Wahrheit die Beschreibung der Landung eines außerirdischen Raumschiffes. Oder besser gesagt, der Prophet aus dem Alten Testamt sah Außerirdische, die er versuchte mit seinen Worten zu beschreiben. So wie auch der Franzose Robert Charroux oder der US-Amerikaner George Adamski vermutete auch von Däniken von nunmehr rund 50 Jahren, dass hier keine „Gottesvision“ vorliegt, sondern der Prophet eine reales Fahrzeug der Astronautengötter sah.

War der Prophet Ezechiel im Alten Testament "der erste", der einen Thronwagen Gottes sah? (Bild: gemeinfrei / L A. Fischinger / Archiv E. v. Däniken)
VIDEO: War der Prophet Ezechiel im Alten Testament “der erste”, der einen Thronwagen Gottes sah? (Bild: gemeinfrei / L A. Fischinger / Archiv E. v. Däniken)

Hohn und Spott erntete der Schweizer Autor dafür – bis heute. So weiß doch die Theologie und Bibelforschung, dass es nur eine Vision war. Eine Vision voller Zeichen usw. die der Berufung des Mannes Ezechiel zum Propheten Gottes dient. Wirklich real sei nichts an diesen Visionen. Wohl eher, von der theologischen Seite aus gesehen, seien es “von Gott inspirierte Schriften“. Vielleicht, so wieder ganz andere Stimmen, war die Begegnung mit der “Herrlichkeit des Herrn” auch bloß eine Naturerscheinung gewesen. Oder solche “Erscheinungen” waren schlichte Spinnerei unserer Ahnen.

Von Däniken – und viel mit ihm – waren aber schon 1968 sicher: es war ein technisches Fahrzeug aus dem All. Es waren Außerirdische, die sich dem Propheten zeigten.

Josef F. Blumrich und der “Quatsch des Erich von Däniken”

Der ehemalige Leiter der Abteilung für Projektkonstruktionen des Marshall Space Flight Center der NASA, Josef F. Blumrich (1913 – 2002), bekam im Zuge der “Däniken-Welle” den Bestseller „Erinnerungen an die Zukunft“ ebenfalls in die Hände. Nach kurzem lesen in dem Buch, so Blumrich später, schmiss er den Bestseller nicht gerade leise in die Ecke. „Was für ein Quatsch“, war seine Meinung. Eine Meinung, die er änderte.

Blum"Da tat sich der Himmel auf" - Das Raumschiff des Ezechiel nach Josef F. Blumrichrich nahm sich selber den Text des Buches Ezechiel der Bibel vor und war nach einiger Zeit sicher, dass an der Idee doch etwas dran sein könnte. Obwohl er von Däniken eigentlich schnell widerlegen wollte. So wurde Blumrich mit nur einem Buch zu einem der bekanntesten Autoren der Prä-Astronautik überhaupt! In seinem Kultbuch „Da tat sich der Himmel auf – Die Raumschiffe des Propheten Ezechiel und ihre Bestätigung durch modernste Technik“ lieferte Blumrich 1973 dann seine Rekonstruktion des Raumschiff des Ezechiel.

So habe das UFO der Bibel ausgesehen, war sich Blumrich in seinem Buch sicher. Es war seiner Meinung nach real und der einstige Kritiker Blumrich stellte sogar deutlich fest: „Sie sind hier gewesen, also müssen sie hergekommen sein.“

Auch Presse-Artikel wie beispielsweise “NASA Engineer Believes Aliens Visited Earth 2.600 Years Ago” in der bekannten “Los Angeles Times” am 26. Oktober 1973 trugen nicht unerheblich dazu bei, dass das “Bibel-UFO” weltweit in aller Munde war. Er war daraufhin auch Referent auf mehreren Kongressen zur Prä-Astronautik.

Heute gilt der am 10. Februar 2002 verstorbene Blumrich als eine der Ikonen der Prä-Astronautik, über dessen Buch und Ansichten nun seit Jahrzehnten diskutiert wird. Zahlreiche grenzwissenschaftliche Autoren aber auch Skeptiker berufen sich bis heute auf ihn.

Interview mit Josef F. Blumrich (1998)

Trotz schwerster Krankheit und körperlicher Leiden ist Josef Anfang 1998 bereit gewesen, mir folgendes kurzes Interview zu seiner Arbeit zu geben. Es waren die letzten Äußerungen des “Vaters des Raumschiff des Ezechiel” zu seiner Arbeit. Er war bis zu seinem Tode überzeugt, seine Arbeit ist korrekt…

Lars A. Fischinger:

Herr Blumrich, wann bemerkten Sie, als Sie die These des Herrn von Däniken über die Schriften Ezechiels mit Ihren Kenntnissen überprüfen wollten, dass die Vision Ezechiels eine reale Grundlage zu besitzen scheint? Gab es eine Art „Schlüsselhinweis“ im Text, der Sie zu weiterer Arbeit ermutigte?

Josef F. Blumrich:

Das "Raumschiff des Ezechiel": Warum besaßen sie Ancient Aliens vor 2500 Jahren derartige "Billigt-Technik"? (Bild/Montage: L. A. Fischinger / gemeinfrei / E. v. Däniken)
VIDEO: Das “Raumschiff des Ezechiel”: Warum besaßen die Ancient Aliens vor 2500 Jahren derartige “Billigt-Technik”? (Bild/Montage: L. A. Fischinger / gemeinfrei / E. v. Däniken)

Es gab keinen „Schlüssenhinweis“. Was mich nach anfänglichem Unwillen veranlasste, den Bibeltext näher in Bezug auf von Dänikens Behauptungen zu untersuchen, war der Vers 7 des ersten Kapitels mit der Beschreibung der Beine jener Lebewesen, die da vom Himmel herunter kamen; denn das war eine treffende Beschreibung von Landehilfen, die ich selbst mit meinen Leuten Jahre vorher für eine Mondlandefähre konstruiert hatte. Das änderte meine harte Ablehnung und ich begann den Ezechiel Text langsam und vorsichtig zu lesen – sozusagen um jenem mir damals unbekannten von Däniken wenigstens eine Chance zu geben. Je öfter ich dann den Bibeltext las, um so mehr Beschreibungen technischer Art fand ich, mit denen ich aus meiner eigenen beruflichen Erfahrung vertraut war. Diese Tatsache, in Verbindung mit den schließlich möglich gewordenen Berechnungen, änderte nach langer Arbeit meine Vermutung zur Überzeugung.

L.A.F.

Ihre Aufsehen erregende Analyse des Ezechieltextes gilt heute als eine Meisterleistung für die Paläo-SETI-Hypothese. Sind Sie der Meinung, dass die ähnlichen Klingenden Schilderungen in Büchern wie etwa Jesaja ebenfalls auf das von Ezechiel beschriebene Fluggerät zurückzuführen sind?

UFOs in der Bibel? Die "fliegende Buchrolle" des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: UFOs in der Bibel? Die “fliegende Buchrolle” des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

J.F.B.

Ich habe Jesaja nie gelesen. Ganz allgemein ist zu sagen, dass Beschreibungen die den Eindruck machen: „das klingt so als ob …“ oder „das sieht aus wie …“ mit großer Vorsicht zu behandeln sind. Denn ohne konkrete weitere Angaben sind sie völlig wertlos.

L.A.F.

Nachdem Sie Ihre detaillierte Analyse des Textes publiziert haben, erhielte Sie da eher positive oder eher negative Resonanz im Kreise Ihrer Kollegen und Bekannten?

J.F.B.

Zur Zeit der Erscheinung meines Buches arbeitete ich im G.C. Marshall Space Flight Center, Alabama. Ich war mit meinem Büro intensiv an der Entwicklung  und Fertigstellung der 1. Stufe (des so genannten Boosters) der Saturn V – der Mondrakete – beschäftigt gewesen, der größten Rakete, die bis heute jemals von Menschen erfolgreich gebaut worden ist. Ich sage das nur, um die notwendigen kritischen und vorsichtigen Einstellungen aller Beteiligten wenigstens einigermaßen verständlich zu machen. Aus diesem Kreis erfahrener Ingenieure und Wissenschaftlern habe ich nur positive Beurteilungen erhalten.

L.A.F.

Das uralte Buch "Die Apokalypse des Abraham" erzählt: Engel brachten Abraham in das "All". (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)
VIDEO: Die Apokalypse des Abraham und die Prä-Astronautik – Reiste der Stammvater mit den Astronautengöttern in das All? (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger / WikiCommons)

Der deutsche Ingenieur Hans Herbert Beier hat, wie Sie wissen, den Tempel des Propheten rekonstruiert. Sehe Sie, sofern die Arbeit von Beier korrekt ist, in Zukunft die Möglichkeit, dass dies Gebäude gefunden werden kann? (Anm.: Hans Herbert Beier: “Kronzeuge Ezechiel“. München 1985)

J.F.B.

Warum nicht?

L.A.F.

Abschließend noch die Frage: Kamen Ihnen im Laufe der Jahre Zweifel an der Stichhaltigkeit Ihrer eigenen Arbeit zum Buch Ezechiel, oder hat der Lauf der Zeit Ihre Ansicht immer weiter bestärkt?

J.F.B.

Meine Ansicht ist unverändert.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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Andere Zeiten, andere Aliens: Ein Rentner spricht 1969 im britischen TV auf “Venusianisch” – und beherrscht dazu noch 16 weitere Alien-Sprachen … (Artikel/Video)

1969: Renter spricht Venusianisch im Fernsehen und beherrscht über ein Duzend Alien-Sprachen (Bild: gemeinfrei/NASA/JPL / YouTube-Screenshot)
1969: Bernard Byron – ein angebliches Sprachgenie für fremde Alien-Sprachen (Bild: gemeinfrei/NASA/JPL / YouTube-Screenshot)

Die Geschichte der UFO-Forschung und UFOlogie ist immer wieder spannend und gleichfalls unterhaltsam. Alte TV-Berichte zu außerirdischen Themen, wie ich sie etwa in meiner YouTube-Serie “Grenzwissenschaft Classics Videos” zeige, regen dabei oftmals aber auch zum Schmunzeln an. So auch ein Interview von 1969, in dem ein Brite im englischen Fernsehen bei der BBC demonstriert, dass er angeblich fast 20 Sprachen von verschiedenen Aliens beherrscht. Darunter auch Venusianisch. Ein echtes Fundstück aus dem Netz.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Astronom Sir Patrick Moore aus Großbritannien hatte einst bei der BBC die TV-Serien “The Sky at Night” und “One Pair of Eyes”. In einer Folge sprach der Astronom im Jahre 1969 mit Bernhard Byron aus Romford in Essex. Dieser wollte Sir Moore am Fernsehen seine Fähigkeiten präsentieren, die er von Außerirdischen erlangt habe. Denn, so Byron, er spreche 17 verschiedene Sprachen der Aliens und könne sie auch schreiben. Darunter auch perfekt die Sprache der Venusianer, wie er in der Sendung eindrucksvoll demonstrierte.

Byron erlangte seine “sensationellen Sprachkenntnisse” jedoch nicht durch eifriges lernen mit den Außerirdisches selber. Vielmehr haben diese Fremden aus dem All ihm diese Fähigkeiten in sein Bewusstsein quasi via Channeling “eingepflanzt”.

Das Video unten wurde bereits 2008 bei YouTube hoch geladen. Jedoch stieß ich erst heute durch eine BLOG-Veröffentlichung meines Mystery-Freundes Fernando Calvo darauf. Eigentlich ein kleines Video, über das man nur schmunzeln kann – wäre da nicht noch mehr.

Auf der Venus waren die UFOs los!

3D-Ansicht der Venusoberfläche - dort wioll "Omnec Onec" gelebt haben und dort sollen solche UFOs existieren (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger)
Die Venus: dort will Omnec Onec gelebt haben und dort sollen solche UFOs existieren (Bild: NASA/JPL / L. A. Fischinger)

Das Jahr 1969 war das Jahr der ersten Mondlandung. Am 21. Juli betrat erstmals ein Mensch unseren Erdtrabanten und die Faszination Weltraum war weltweit auf seinem Höhepunkt. Anfang 1968 erschien auch das Buch “Erinnerungen an die Zukunft” von Erich von Däniken und löste damit parallele zum “Weltraumfieber” der Öffentlichkeit den Boom der Prä-Astronautik und der Götter aus dem All aus. Und Jahre später behauptetet dann Omnec Onec, dass sie selber von der Venus stammen würde und in Wahrheit also eine Art Alien sei. Aus dieser Epoche stammt also das Video der BBC. Einer Ära, in der alles zum Thema All begeisterte.

Dabei war die Venus in dieser Zeit tatsächlich spannend, da sie tatsächlich immer wieder als belebt oder sogar bewohnt angesehen wurde. Der damals noch undurchdringliche Wolkenschleier des Schwesterplaneten der Erde sorgte für zahllose Spekulationen. Diese reichten von intelligenten Außerirdischen mit Raumschiffen (UFOs) auf dem zweiten Planeten von der Sonne bis hin zu einem Himmelskörper, der von Dinosauriern bewohnt sein könnte.

Unerwähnt darf dabei auf keine Fall auch George Adamski aus den USA bleiben. einer der ersten einer ganze Reihe sogenannter “Kontaktler” der UFO-Szene, zu der durchaus auch Omnec Onec zählt. So behauptete Adamski in seinem Buch “Fliegende Untertassen sind gelandet” schon 1954, dass er Kontakt mit Menschen von der Venus habe. Auch George Adamski will von diesen großen blonden Venusianern Botschaften usw. bekommen haben. Jedoch lernte er keine angeblichen Alien-Sprachen – flog aber nach seinen Aussagen mit den Venusianern in ihren UFOs mit durch das All.

Großen Cousin der Erde im All gefunden? (Bild: NASA / L. A. Fischinger)
Wo ist die zweite Erde? Warum gibt es heute keine UFO-Kontaktler mehr, die sich auf einen der neu entdeckten Exoplaneten “berufen”? (Bild: NASA / L. A. Fischinger)

Natürlich wusste vor Jahrzehnten niemand wirklich, was auf der Venus vor sich geht und ob es da irgendwie Leben gibt. Doch Jahrzehnte später, als Omnec Onec die UFO-Bühne als Venusianerin betrat, nutzte sie identische “UFO-Typen” von der Venus, die schon Adamski fotografiert haben will. etwa zu sehen in dem Buch “Ich kam von der Venus” von Omnec Onec …

UFO-Kontakler: sind sie alle ausgestorben?

Heute haben wir tausende von Exoplaneten im Kosmos gefunden, von denen einige theoretisch Leben beherbergen könnten. Ernsthafte Wissenschaftler machen sich schon lange Gedanken darüber, wie solches Leben auf diesem oder jenem Planten aussehen könnte. Doch auch sie spekulieren nur. Vergleichbar mit der Vergangenheit, als man etwa dem Mars und eben der Venus belebte Oberflächen zu sprach. Auch der Schriftsteller Robert Charroux, einer der Urgesteine und eine Legend der Prä-Astronautik aus den 1960er Jahren hat in seinen Büchern immer wieder die Astronautengötter mit der Venus in Verbindung gebracht.

Dennoch gibt es einen gewaltigen Unterschied: Ich kenne bisher niemanden, der sagt er stünde mit irgendwelchen Aliens einer neu entdeckten und angeblichen Erde 2.0 in Kontakt wie es einstmals UFO-Kontaktler von der Venus sagten. Warum eigentlich nicht?

Hier das vollständige Video inkl. “Venusianisch”. Die Kurzversion findet Ihr hier.

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Grenzwissenschaft Classics Videos, Folge #6: “Unglaublich aber wahr”: Schwarze Magie, UFOs, Hexerei, Aberglaube & mehr. TV-Talk-Sendung von 1984 mit Karl L. Veit,

Grenzwissenschaft CLASSICS #6 "Unglaublich aber wahr": Schwarze Magie, UFOs etc. TV-Sendung von 1984 (Bild: L.A. Fischinger)
Grenzwissenschaft CLASSICS #6:”Unglaublich aber wahr”: Schwarze Magie, UFOs etc. TV-Sendung von 1984 (Bild: L.A. Fischinger)

Grenzwissenschaft Classics Videos – die retro Mystery-Serie: Teil #6. „Unglaublich ab er wahr“. Das war 1984 eine Talksendung zu Themen des Unglaublichen. In diesem YouTube-Video geht es um UFO-Sichtungen und UFO-Zeugen, um Aberglauben wie etwa Freitag der 13., um einen Mordfall 1982, der im Zusammenhang mit einer Wahrsagerin stehen soll und um die UFO-Landung im Randelsham Forest, die gerade jetzt wieder aktuell wurde. Mit in der über 30 Jahre alten TV-Talksendung ist UFO-Legende Karl L. Veit, einst Herausgeber der „UFO-Nachrichten“ und 1956 Gründer der “Deutsche UFO/IFO Studiengesellschaft” („DUIST“), der beispielsweise über den UFO-Kontaktler George Adamski spricht. Auch kommen Skeptiker und Kritiker in dem Classics-Video auf meinem Mystery-Channel zu Wort …

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der 6. Teil der „Classics Videos“ aus der Grenzwissenschaft ist heute mal sehr alt. 31 Jahre ist diese TV-Talkshow alt und es wird sich um die Welt des Unfassbaren gezankt. Besonders interessant ist neben Karl L. Veit die dortige Wahrsagerin …

Viel Spaß mit diesem Beitrag …

Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und kommentieren oder meinem grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

(Bitte seht mir nach, dass in der Serie „Grenzwissenschaft Classics Videos“ teilweise die Filmqualität zum Beispiel aufgrund des Alters der VHS-Quellen nicht optimal sein kann. Danke.)

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UFO-Alarm bei Google Street View: Rotglühendes “UFO” inklusive Alien-Pilot am Himmel über Montana in den USA entdeckt? (Video)

UFO via Google Earth gefunden? (Bild: WikiCommons / L.A. Fischinger / Google Earth)
UFO via Google Earth gefunden? (Bild: WikiCommons / L.A. Fischinger / Google Earth)

Im Internet kursiert derzeit eine Meldung, dass am Himmel über den USA via Google Earth (Street View) ein rotes oder rosa leuchtendes UFO entdeckt wurde. Inklusive einen kleinem grauen Alien an Bord. UFO-Alarm? Tatsächlich aber ist es nicht das erste vermeintliche „UFO“ genau dieser Art bei Google Street View – und es erinnert an die Fliegenden Untertassen des George Adamski aus den 1950ger Jahren. Dazu ein neues Video auf meinem Mystery-Kanal des Unfassbaren bei YouTube.

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Von Lars A. Fischinger

HALLO, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Es ist schon interessant, was da durch das englische Web geistert: Ein UFO in leuchtenden Farben auf oder in dem ein „Little Grey“ sitzt. Und dieser „UFO-Typ“ scheint bei Google Street View wohl öfter sein Unwesen zu treiben. UFO-Alarm?

Alles weitere dazu in diesem Video. “Teilen” und/oder verbreiten ist natürlich erwünscht und Ihr könnte den Kanal unter diesem Link auch gerne abonnieren.

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Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als “Ancient Aliens Sekte”

UFO-Sekten - bis heute ein Irrsinn (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)
UFO-Sekten – bis heute ein Irrsinn (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)

Die Beschäftigung mit den Gebieten der Prä-Astronautik – den “Ancient Aliens” – und auch der UFO-Forschung konfrontiert uns Journalisten des Unfassbaren und Mystery-Autoren immer wieder mit sehr fraglichen Gruppen, Aussagen und Weltanschauungen aus der esoterischen Sparte: der UFO-Sektierer. Und leider sind es schon immer genau diese Menschen, die das Bild der Öffentlichkeit in Sachen “Rätsel & Mysterien der Welt” bilden. Nicht alle, die sich mit diesen Themen befassen, sind aber auch “Verrückte”. Und die wenigstens überzeugten Menschen sehen in der Prä-Astronautik eine Art “Heilslehre”. Ebenso ist Erich von Däniken als bekannteste Person der Idee der Götter aus dem All kein Guru einer wie auch immer gearteten UFO- oder Alien-Sekte. Dieser Vorwurf steht immer wieder im Raum der Skeptiker. Warum erklärt dieser Artikel.

Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als “Ancient Aliens Sekte” weiterlesen

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Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens: Wie die Ancient Aliens wurden, was sie sind +++Artikel von Lars A. Fischinger+++

ARTIKEL: Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens: Wie die Ancient Aliens wurden, was sie sind (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)
Erich von Däniken und die Prä-Astronautik – die Geschichte einer astronauten-göttlichen Idee (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)

Februar 1968: Ein junger Schweizer mit dem wohlklingenden Namen Erich Anton Paul von Däniken veröffentlicht nach einer Odyssee durch dutzende von Deutschen Verlagen im Düsseldorfer ECON-Verlag sein kleines Büchlein “Erinnerungen an die Zukunft” mit einer Startauflage von 6.000 Exemplaren. Der Herausgeber ließ bei dem Thema Vorsicht walten. Doch schon im Dezember 1968 wurden rund 120.000 Bücher in etwa zehn Neuauflagen nachgedruckt, und 1970 waren 30 Auflagen mit über 600.000 Bücher längst überschritten. Ein “Mystery-Kult” war im Mainstream geboren, der “Kult” der Prä-Astronautik – der Ancient Aliens. Doch wie kam es dazu? Hier erfahrt Ihr die ganze  Geschichte der Idee der Götter aus dem All – und wie der mittlerweile über achtzigjährige Erich von Däniken mit dem Thema Astronautengötter einen Boom ins Leben rief.

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Die DEGUFO e.V. stellt sich vor

===========
DEGUFO e. V.
Deutschsprachige Gesellschaft für UFO Forschung
Bad Kreuznach
24-Stunden Hotline: 0049/1621749301
Telefax: 0049/67169756
Email: Info@degufo.de
www.degufo.de
Die Deutschsprachige Gesellschaft für UFO Forschung Degufo e. V.
wurde am 05.06.1993 gegründet, um eine Organisation zu schaffen, die
dem UFO-Thema den Stellenwert ermöglicht, den es in Ländern
außerhalb des deutschsprachigen Raumes schon längst erreicht hat.
Die Aufgaben und Ziele der Degufo sind:
Konkrete Erforschung und Analyse der UFO-Vorkommnisse im
deutschsprachigen Raum auf rationaler und wissenschaftlich
nachvollziehbarer Basis. Kategorisierung, Katalogisierung und
Publikation der entsprechenden Daten und Informationen, um so
langfristig bestehenden Vorurteilen gegenüber der UFO-Thematik
entgegenzutreten und entsprechende Aufklärung zu betreiben.
Kontakt- und Informationsaustausch mit anderen UFOForschungsgruppen
weltweit. Daraus resultierend Information der
Mitglieder und anderer Interessierter über weltweite Entwicklungen und
Tendenzen.
Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen, Presse, Rundfunk und
Fernsehen, um durch eine effektive Öffentlichkeits- und
Aufklärungsarbeit die Glaubwürdigkeit des UFO-Themas hervorzuheben
– weg vom Image der „Grünen Männchen“.
Vorträge, Seminare, Workshops und andere Veranstaltungen, die der
Informationsverbreitung und Fortbildung dienen. So konnte die Degufo e.
V. im März 1994 die bisher größte und erfolgreichste UFO-Ausstellung
im deutschsprachigen Raum organisieren, bei der innerhalb 14 Tagen
mehr als 250 000 Besucher gezählt werden konnten.
Die Degufo e. V. publiziert die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift
„Deguforum“. Das Jahresabonnement beträgt 20 € in Deutschland (30 €
im Ausland) und ist bei Mitgliedern im Mitgliedsbeitrag enthalten. Der
Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 50 € im Jahr zuzüglich einer einmaligen
Aufnahmegebühr von 15 € Studenten, Schüler und Arbeitslose etc.
zahlen jeweils den halben Betrag, so dass der jährliche Beitrag jeweils
25 € beträgt. Eine monatliche oder vierteljährliche Zahlungsweise ist
möglich. Die Beiträge sollten möglichst im Abbuchungsverfahren oder
per Dauerauftrag überwiesen werden.
Fördermitgliedschaft oder Spende für die Degufo e. V.
Unterstützen Sie die Arbeit der Degufo ab
einem monatlichen Betrag von
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als Fördermitglied! Füllen Sie noch heute
den Antragsbogen aus und senden diesen
an uns!
Liebe Interessentin, lieber Interessent,
zuerst einmal freuen wir uns, dass Sie zu uns gefunden haben. Wir
hoffen sehr, dass die Vielfalt der für Sie zusammengestellten Daten
Ihrem Informationsbedürfnis zum UFO-Thema entgegenkommt und wir
im Rahmen unserer Möglichkeiten einen kleinen Beitrag leisten können,
der mit dazu beiträgt, diese vielfältige und sehr komplexe Thematik in
der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Die Degufo e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich hauptsächlich
durch Mitgliedsbeiträge und den Verkauf unserer viermal jährlich
erscheinenden Zeitschrift „Deguforum“ finanziert. Die Zahl unserer
Mitglieder und Abonnenten ist – verglichen mit der Anzahl der Besucher
unserer Internetauftritte – relativ klein.
Nun sind wir nicht so vermessen, davon auszugehen, dass jeder
Besucher unserer Homepage oder unserer Seiten bei sozialen
Netzwerken bei uns Mitglied oder Abonnent unserer Zeitschrift werden
möchte, obwohl uns dies natürlich freuen würde.
Es würde uns aber sehr weiterhelfen und die ehrenamtliche Tätigkeit
unserer aktiven Mitglieder wirklich unterstützen, wenn wir Sie dafür
gewinnen könnten, Fördermitglied der Degufo zu werden, oder uns
durch eine einmalige oder regelmäßige Spende zu unterstützen.
Damit Sie nur einen kleinen Einblick davon bekommen, was an
Aktivitäten von der Degufo ausgeht, hier nur einige ausgesuchte
Beispiele:
  • – durch unsere 24-Stunden Hotline erreichen uns Meldungen über
  • UFO-Sichtungen, denen wir nachgehen
  • – wir erhalten Anfragen zu bestimmten Themenkonstellationen, die
  • wir im Rahmen der uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten
  • beantworten
  • – wir veranstalten Tagungen und halten Vorträge zur UFO Thematik
  • – wir betreiben eine aktive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • – wir geben viermal jährlich das Deguforum heraus, überwiegend mit
  • Beiträgen unserer eigenen Forschungen, unserer Mitglieder und
  • Abonnenten
Dies alles ist nicht nur sehr zeitintensiv, sondern kostet Geld, das durch
Mitgliedsbeiträge und Abonnementgebühren nur unzureichend gedeckt
werden kann.
Insofern ist jeder – auch noch so kleine finanzielle Beitrag – für uns eine
willkommene Unterstützung unserer Arbeit.
Eine Fördermitgliedschaft bei der Degufo können Sie ab einem
monatlichen Mindestbeitrag von
1,00 €
abschließen. Ein Betrag, den eigentlich jeder aufbringen kann, um die
UFO Forschung in Deutschland und im deutschsprachigen Raum zu
unterstützen!
Sollten Sie sich dazu entschließen, uns ihre Unterstützung zukommen zu
lassen, möchten wir uns auf diesem Wege recht herzlich bedanken. Auf
Wunsch stellen wir gerne eine Spendenquittung aus.

Was bietet die Degufo ihren Mitgliedern?
Wie sieht es in der Praxis aus?
Was macht die Degufo? Was können Sie machen, wenn Sie bei uns
Mitglied werden? Was bietet Ihnen die Degufo?
Fragen über Fragen – sie alle erschöpfend zu beantworten, würde den
Rahmen dieser kleinen Informationsschrift sprengen, aber wir wollen
Ihnen zumindest einen Einblick in unsere Arbeitsweise, unsere
„Philosophie“ geben, damit Sie eine annähernde Vorstellung von dem
haben, was zum Thema UFO-Forschung alles dazugehört.
Der Begriff des UFOs im weitesten Sinne:
Alle, von einem beliebigen Beobachter zu einem beliebigen Zeitpunkt an
einem beliebigen Ort gemachten Beobachtungen einer unbekannten und
nicht näher identifizierbaren Erscheinung im Luftraum, d. h. auch Lichter
und Leuchterscheinungen gegebenenfalls ohne feste Stukturen.
Der Begriff des UFOs im engeren Sinne:
Was nach genauer und sorgfältiger Prüfung durch geschultes,
fachkundiges Personal unter Berücksichtigung aller Fakten und
Umstände weiterhin als ein unidentifiziertes Flugobjekt erhalten bleibt.
Sind dies nicht alles Hirngespinste abgedrehter und ausgeflippter
Egozentriker und Weltverbesserer?
Wenn wir nicht davon überzeugt wären, dass es UFOs im engeren Sinne
gibt, würde es die Degufo nicht geben!
Der Begriff UFO bedeutet ja zuerst nichts anderes als dass es sich dabei
um ein beobachtetes Phänomen handelt, dass in die uns bekannten,
herkömmlichen Raster nicht hinein passt. Also kein Flugzeug, kein
Zeppelin, kein Wetterballon, kein Ultraleichtflieger, kein erklärbares
Naturschauspiel, kein Meteorit, etc.
UFOs demonstrieren erstaunliche Eigenschaften z. B. enorme
Geschwindigkeiten, abrupte Richtungs- und Höhenänderungen,
Verschwinden innerhalb von Sekundenbruchteilen, um dann in kürzester
Zeit an einem anderen Ort wieder aufzutauchen.
UFOs wurden fotografiert, gefilmt, auf Radarschirmen festgehalten. Also
kurz und knapp: Es gibt UFOs – nur wir wissen nicht, was sie sind,
woher sie kommen, welche Intention sie haben.
Es gibt noch eine Fülle anderer Aspekte, die das UFO Thema so
faszinierend erscheinen lassen und die man nicht ignorieren darf, wenn
man wirklich ernsthaft – ohne Scheuklappen und Vorurteile – an dieses
Thema herangehen möchte. Und darum bemühen wir uns tagtäglich. Wir
nehmen jeden Bericht der an uns herangetreten wird ernst. Wir
unterstellen nicht von vornherein, dass der- oder diejenige, die an uns
herantreten, ein Lügner, Spinner, psychisch krank oder sonst verwirrt ist.
Wir garantieren jedem absolute Anonymität. Und wir versuchen, eine
mögliche Erklärung für das jeweilige Phänomen zu geben, soweit dies
möglich ist.
Natürlich versuchen wir zu allererst einmal, alle „natürlich erklärbaren“
Varianten abzuklopfen. Und wenn wir – nach gründlicher Recherche und
Analyse – festgestellt haben, dass es sich nicht um z. B. einen
Hubschrauber, ein Flugzeug, die Venus, einen Zeppelin oder ein
anderes erklärbares Phänomen handelt, erst dann wird die Sichtung
entsprechend eingestuft. Der Sichtungszeuge wird immer auf dem
Laufenden gehalten. Ebenso werden die Fälle und Erklärungen in die
UFO-Datenbank im Internet eingetragen, über die auch jeder
Sichtungszeuge seine Sichtung melden und der jeweiligen UFO
Forschungsgruppe zuordnen lassen kann. (www.ufo-datenbank.de)
Aber es gibt eben auch Fälle, die nicht auf „natürliche Art und Weise“ zu
erklären sind, für die wir auch keine befriedigende Erklärung haben, die
wir aber deshalb nicht einfach unter den Tisch fallen lassen.
Wirkliche Wissenschaft bedeutet eben nicht an diesem Punkt halt zu
machen, sondern vorurteilsfrei und trotzdem sachlich und kritisch an den
jeweiligen Fall heranzugehen und dabei bewusst auf eigene
Interpretationen zu verzichten. Fakten und Informationen, soweit sie
verfügbar sind zu sammeln, ohne zugleich immer eine Schublade bereit
zu haben, in die man das jeweilige Phänomen einzuordnen hat.
Wir sind gegenüber Aspekten zu einem „höheren Bewusstsein“ und
Kontaktlern offen, aber kritisch eingestellt und bemühen uns auch hier
aufklärend, wenn notwendig auch im Sinne von entlarvend tätig zu
werden.
Eine wichtige Diskussions- und Informationsplattform ist – neben den
persönlichen Kontakten und unserer Homepage und dem
Erfahrungsaustausch untereinander – unsere viermal jährlich
erscheinende Zeitschrift „Deguforum“. Der größte Teil der Artikel
entstammt der Feder unserer Mitglieder. Hierauf sind wir besonders
stolz. Denn dies zeigt, dass ein lebendiger und aktiver Dialog stattfindet,
der die Degufo auszeichnet. Aber auch namhafte Autoren wie Luc
Bürgin, Ernst Meckelburg, Armin Risi, Jaques Vallee und Prof. Walter
von Lucadou gehören, um nur einige Namen zu nennen, zu den Autoren
des Deguforum.
Facetten der UFO Thematik
Historische UFOs
Seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte beobachteten unsere
Vorfahren den Himmel und seine Erscheinungen. Viele derartige
Darstellungen sind uns überliefert.
Ebenso war es schon immer ein Menschheitstraum, fliegen zu können.
Doch spätestens seit der griechischen Sage von Ikarus wissen wir von
den damit verbundenen tödlichen Gefahren. Dennoch spornte Mut und
Forschergeist die Flugpioniere immer wieder zu neuen Versuchen an. So
erreichte der Mensch nach nicht einmal 70 Jahren seit den ersten
Motorflügen bereits den Mond.
Lassen sich erste „UFO-Wellen“ 1896/97 in den USA vielleicht noch als
Vorläufer der beginnenden Zeppelin-Ära erklären, so stehen wir doch
fassungslos vor den biblischen Berichten eines Hesekiel! Sein Flugobjekt
und die Rekonstruktion durch den Ex-NASA Ingenieur Josef Blumrich
und die dazu passende, vom deutschen Ingenieur Hans Harald Beier
unabhängig wiederentdeckte Bodenanlage (Tempel Salomon) werfen
noch heute viele Fragen auf, die vor allem Erich von Däniken, aber auch
viele andere Forscher publik gemacht haben.
Der Mythos von den „fliegenden Untertassen“
Sie Sichtung von Kenneth Arnold am 24.06.1947 bescherte uns diesen
Mythos als eine Schöpfung der US-Presse. Da scheinbar herkömmliche
Erklärungen ausgeschlossen waren, inklusive einer als eine deutsche
Geheimwaffe des Dritten Reiches, blieb als UFO-Herkunftsort nur noch
der Weltraum. Niemand vermochte bisher einen Beweis dafür oder
dagegen zu erbringen, dennoch fasziniert uns diese
Erklärungsmöglichkeit bis heute, ungeachtet der uns bekannten
interstellaren Entfernungen. Weiterhin halten sich hartnäckig Gerüchte
von Abstürzen solcher Objekte und der Verschwörung der US-Regierung
und der NASA mit deren Besatzungen. Seit 1970 klagen US Gruppen
zum Teil erfolgreich auf die Herausgabe von geheimen Dokumenten. Bis
zum heutigen Tage spiegelt sich dieser Glaubenskrieg und die Vielfalt
der verschiedenen Meinungen in der überaus zahlreichen Literatur zum
Thema wieder.

Vom Kontaktler zum Entführten
Bald fanden sich Menschen, die quasi als Mittler zu den UFOs auftraten
und sich selbst zum Sprachrohr der Außerirdischen machten, so z. B.
George Adamski als Bindeglied zu den „Venusiern“. Ebenso schnell
uferte diese Bewegung aus und alsbald waren alle Planeten unseres
Sonnensystems von menschenähnlichen Wesen bevölkert. Die „großen
Brüder“ kontakten noch heute „Billy“ Meier in der Schweiz im
malerischen Örtchen Hinterschmidrüti. Seit dem 19.09.1961 bekam
diese Art der Beziehung aber eine neue Dimension: Nun waren
Menschen plötzlich Opfer einer schmerzhaften medizinischen
Untersuchung, was vielen Untersuchten zunächst gar nicht bewusst
geworden war. Erst im Laufe der Zeit und/oder nach
Hypnoserückführungen konnten sie ihre zum Teil erschreckenden
Erlebnisse schildern. Zwar ist nach wie vor sehr strittig, ob diese
Erlebnisse etwas mit Außerirdischen zu tun haben, unstrittig sind aber
die festgestellten posttraumatischen Schockreaktionen.
Die neuesten Sichtungsmeldungen
Seit der Wiedervereinigung in Deutschland ist auch eine Verlagerung der
Aktivitäten der UFOs nach Mitteleuropa feststellbar.
Beherrschten 1988/89 noch Puerto Rico und Gulf Breeze (Florida)
vornehmlich die Schlagzeilen der UFO Presse, so sind seit November 89
über 18 Monate lang die belgischen Dreiecke und im August 1990 die
Lichtbälle über Greifswald in Deutschland darin bestimmend. Hinzu
kommt ein Wust an bekanntwerdenden sowjetischen Materialien von
ganz unterschiedlicher Güte. 2008 überschwemmte eine Welle an
Miniaturheißluftballonen und deren Sichtungen die UFO Gruppen in
Deutschland. Tausende dieser sog. MHBs wurden gemeldet und in
dieser Flut gingen die wenigen UFO Sichtungen, die nicht von diesem
Urheber ausgelöst wurden, fast unter.
Geheimnisvolle Spuren im Korn

Die achtziger Jahre brachten eine wachsende Zahl an Kreisformationen
auf den südenglischen Feldern in die Schlagzeilen. Obwohl mindestens
seit Mitte der sechziger Jahre in australischem Sumpfgras bereits
bekannt, stürzten sich Anfangs die Medien und Fangemeinden auf das
„neue“ Rätsel.
Lösungsvorschläge wurden ebenso schnell geboren wie wieder
verworfen, nur die Kreise blieben. Zwar konnte bisher keine direkte
Verbindung zu den UFOs nachgewiesen werden, aber ein Auftreten
beider Phänomene in gleichen Regionen ist feststellbar. Dann
„exportierten“ sich die Kreise in andere Länder und in Sand, Stein und
Schnee und ab 1990 traten richtiggehende Bodenkunstwerke in das
Rampenlicht einer erstaunten Öffentlichkeit (sogenannte Piktogramme).
Nachdem eine Vielzahl als Fälschung entlarvt wurde, ist die Kornkreis-
Szene heute stark verunsichert. Fest steht definitiv nur eins: trotz aller
Anforderungen und einer unübersehbaren Zahl an Fälschungen sowie
der nachfolgenden Ächtung des Themas durch die getäuschten Medien
bleibt auch dieses Phänomen immanent und ist im Kern nach wie vor
ungelöst!

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