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Das kostenlose Internetmagazin “Mystikum” feiert Jubiläum: Ausgabe Nr. 100 erschienen. Ein Spezial mit Interviews und Gewinnspiel.

Mystikum Jubiläums-Ausgabe 100 erschienen
Mystikum Jubiläums-Ausgabe 100 erschienen: Dass seit 100 Ausgaben kostenlose Mystery-Magazin als PDF abseits des Mainstream! (Bild: Mystikum Magazin)

“Heute schenkt einem keiner mehr was”, kommt sicher jedem mal schnell über die Lippen. Doch die sogenannte “Generation Kostenlos” verlangt schon fast, dass alles frei im Internet zu bekommen sein sollte. Bücher, Fachmagazine und E-Books kosten Geld und sind deshalb oftmals für diese Mystery-Fans “langweilig”. Doch das Magazin “Mystikum” ist hier seit 8 Jahren jeden Monat eine Ausnahme: Das Magazin ist kostenlos und feiert inzwischen die 100. Ausgabe. Der Erfolg des Magazins wird unter anderem mit einem große Gewinnspiel gefeiert. Ebenso erhält die Jubiläumsausgabe zahlreiche Interviews mit Autoren des Magazins (unter anderem mit mir). Das Jubiläum nehme ich zum Anlass, Euch das Mystery-Magazin aus Österreich hier einmal vorzustellen.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zu einem YouTube-Video von “Kollektiv” von Mario Rank, UFO-Forscher der DEGUFO Österreich, gratuliert auch Rank “Mystikum” zur 100. Ausgabe. So schreibt er:

Zeitgleich wie ,Kollektiv‘ startete auch das kostenlose Internet-Magazin für Grenzbereiche des Wissens, ,Mystikum’ In mittlerweile 100 Ausgaben, werden neben Grenzwissenschaften, Spiritualität, Außerirdisches, Prä-Astronautik, alternative Gesundheitsthemen, Esoterik, Geheimbünde und Verschwörungen, Sagen und Mythen, archäologische Rätsel und vieles Mehr behandelt.

Kostenlos und doch erfolgreich

Mario Rank ist selber Rubrikautor von “Mystikum” und damit Teil der Erfolgsgeschichte des kostenlosen PDF-Magazins. In dem Editorial der Jubiläumsausgabe schreibt Herausgeber Karl Lesina zum “Projekt Mystikum” unter anderem:

“Liebe LeserInnen, vor über 8 Jahren wollten wir ein Magazin erschaffen, das einen frischen Wind in die Szene der feinfühligen, andersdenkenden und aufgeschlossenen Menschen bringen soll.

Die Vorgabe war, ein kostenloses Magazin mit gutem Service zu gestalten. Fachbeiträge von fachkundigen Autoren und diverse Rubriken sollen den Leser monatlich informieren. Vom Layout sollte das Magazin begeistern können und damit auch Menschen ansprechen, die sonst wenig mit Themen abseits des Mainstreams zu tun haben.

Und das, so zeigt es ja die mitteile 100. Ausgabe, ist gelungen.

Autoren in Mystikum

In der Jubiläumsausgabe finden sich auch mehrere Interviews von vielen Autoren des Magazins. Zum Beispiel sind mit dabei (alphabetisch):

Gisela Ermel, Lars A. Fischinger, Frank Grondkowski, Reinhard Habeck, Joachim Koch, Eva Laspas, Gundula Ledl, Gabriele Lukacs, Werner J. Neuner, Mario Rank, Raphael R. Reiter, Thomas Ritter, Roland Roth, Herwig Steinhuber, Raimund Stix, Karin Tag und Martin Zoller.

Interview mit Lars A. Fischinger 2016 - Mystikum Jubiläumsausgabe Nummer 100 (Bild: Mystikum)
Interview mit Lars A. Fischinger 2016 – Mystikum Jubiläumsausgabe Nummer 100 (Bild: Mystikum)

Mystikum-Gewinnspiel

“In Zusammenarbeit mit unseren Sponsoren, freuen wir uns, euch zur Jubiläumsausgabe ein großes Gewinnspiel mit zahlreichen schönen Preisen präsentieren zu dürfen”, schreibt die Redaktion zum Jubiläum. Alle Details natürlich in der 100. Ausgabe hier.

Rubriken in Mystikum:

  • Mystikum News: Mario Rank (DEGUFO Österreich) mit den monatlichen News über globale und aktuelle Themen des Außergewöhnlichen.
  • Rüssselmops-Comic: Buchautor und Karikaturist Reinhard Habeck illustriert uns den monatlichen Rüsselmops-Comic.
  • Buch-und Filmtipps: Neue Buch- und DVD-Tipps. Präsentiert von OSIRIS-Buchversand.
  • Maya-Kalender: Alles aktuelle rund um den Maya-Kalender präsentiert Euch Cornelius Selimov.
  • Planeten-Botschaft: Die Astrologie-Rubrik von Raphael R. Reiter.
  • UFO-Sichtung des Monats: Präsentiert von der DEGUFO-Österreich.
  • SciFi-Filmtipp: Der SciFi-Filmtipp des Monats wird Euch von Roland Roth präsentiert.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

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Prä-Astronautik, Mysterien der Vergangenheit und die “Science-Fiction-Archäologie” von “Ancient Aliens”: Immer nur Feinde in den Mainstreammedien?

Prä-Astronautik, Mysterien der Vergangenheit und "Science-Fiction-Archäologie" in den Mainstreammedien: immer nur Feinde? (Bilder: LAF/E. v. Däniken/Archiv / Montage: Fischinger-Online)
Prä-Astronautik, Mysterien der Vergangenheit und “Science-Fiction-Archäologie” in den Mainstreammedien: immer nur Feinde? (Bilder: LAF/E. v. Däniken/Archiv / Montage: Fischinger-Online)

Die sogenannten Mainstreammedien standen schon vor 50 Jahren der Prä-Astronautik meistens “feindlich” gegenüber. In den Boomjahren der Idee, dass die Götter der Vergangenheit Raumfahrer aus dem All waren, hagelte es Kritik in den Massenmedien an diesen Spekulationen. Das ebbte mit dem Rückgang des öffentlichen Interesses an diesen Ideen ab. Bis vor rund 10 Jahren die TV-Serie “Ancient Aliens” aus den USA ins Fernsehen kam und damit dieser Thematik eine neue Beliebtheit verschaffte. Für die Medien erneut ein gefundenes Fressen, da seit dem die fragwürdige Serie “Ancient Aliens” als “die” Prä-Astronautik gilt. Sind sich also etablierte Medien und Themen aus der Welt der Rätsel der Archäologie erneut spinnefeind? Ja und nein, wie es zwei Beispiele aus ein und derselben Zeitung hier zeigen werden.


Ancient Aliens und der Mainstream

Die Idee, dass irgendwann vor Jahrtausenden Außerirdische auf der Erde waren, ist seit rund 50 Jahren weltweit als Prä-Astronautik bekannt. Seit den 1990ger Jahren auch häufig Paläo-SETI genannt und heute vor allem als „Ancient Aliens“ weithin ein Begriff. Hergeleitet von der erfolgreichen TV-Dokuserie aus den USA.

Gerade die TV-Dokumentationen von „Ancient Aliens“ sind es, die der Prä-Astronautik in den letzten 11 Jahren eine unverhoffte neue Bekanntheit bescherten. In bisher 15 Staffeln mit aktuell 191 Folgen seit dessen Start 2009. Ein neuer Boom, der das Thema für eine neue Generation kostenlos in das TV brachte, die sich dadurch über allerlei Mysterien der Welt und den Raumfahrern der Antike „informieren“ könne. Ohne, dass sie teure Bücher kaufen müssen.

Natürlich geht der Erfolg der Serie nicht unbemerkt an der etablierten Archäologie und den Mainstreammedien vorbei. Mit einem praktisch ausnahmslos kritischen Grundtenor gegenüber der Dokuserie. Vor allem online finden sich deshalb für jeden frei zugänglich diverse Kritiken und Beiträge, die der Fernsehserie mehr als skeptisch gegenüber stehen.

Auch auf diesem Blog war in der Vergangenheit „Ancient Aliens“ immer wieder Thema. (Link dazu HIER)

Innerhalb der „Anhänger“ der Prä-Astronautik sieht wohl die Mehrheit diese US-Serie ebenfalls mehr als kritisch. Zumal sie sich inhaltlich schon sehr lange vom eigentlichen Thema – kamen die Götter au dem All? – entfernt hat. Längst werden dort sämtliche Rätsel und Mysterien der Welt thematisiert. Angereichert mit oftmals nicht mehr nachvollziehbaren Spekulationen, Behauptungen und Aussagen rund um Außerirdische in der Vergangenheit und diverse ungelöste Rätsel der Menschheit.

Prä-Astronautik = „Ancient Aliens“

Für sehr viele „alte Hasen“ und offen an der Thematik interessierte Menschen ist deshalb die US-Dokuserie längst indiskutabel geworden. Befürworter der Überlegungen um Aliens in der Vorgeschichte sahen die 1. Staffel der Reihe (s. Link unten) noch vielfach mit Wohlwollen. Was sich aber im Laufe der Serie schnell änderte, wie man zumindest sehr deutlich im deutschen Sprachraum innerhalb der Interessierten erkennt.

Obwohl sicher Zuschauer der Sendung erst durch diese  ihr Interesse für Prä-Astronautik, UFOs und ähnliche Themen entdecken werden. Denn ein immer wiederkehrender Vorwurf ist, dass „Ancient Aliens“ das gesamte Feld der Grenzwissenschaft und der „Raumfahrt im Altertum?“ nur noch ins Absurde führt. Das heißt, dass dadurch eine sachliche Beschäftigung damit nicht mehr möglich ist. Die Öffentlichkeit und damit vor allem der Mainstream sehen nur noch: Prä-Astronautik = „Ancient Aliens“.

Tatsächlich zeigt sich in den letzten Jahren, dass die sogenannten „etablierten Medien“ ihr „Wissen“ rund um solche Phänomene vielfach aus genau dieser Serie herleiten. Was übrigens im wesentlich stärkerem Maße für die „neue Generation“ der Prä-Astronautiker gilt!

Objektive und neutrale Berichte, Artikel und Meldungen rund um Mythen und Rätsel der Menschheit waren schon immer Mangelware. Hier wird gerne schwarz-weiß gedacht. Entweder ist alles rund weg Quatsch von Phantasten oder eine „sensationelle Enthüllung“, wie es Boulevardmedien gerne anpreisen.

Ausnahmen sucht man meistens vergeblich. Und doch findet man sie – man muss nur lange genug nach ihnen suchen. Umso mehr freut es alles Freunde des Phantastischen, der Grenzwissenschaft und vor allem der Prä-Astronautik, wenn eine solche Ausnahme in den Mainstreammedien gefunden wird.

Rätselhafte Vergangenheit

So wie der Artikel „Rätselhafte Vergangenheit“ der Redakteurin Christina Mondolfo, der am 22. Mai in der „Wiener Zeitung“ erschien. Immerhin eine österreichische Tageszeitung mit einer über 300-jährigen Geschichte.

Offensichtlich ist die Autorin des umfangreichen Beitrages um Neutralität bemüht, während sie diverse Rätsel der Archäologie und Vergangenheit thematisiert. Aufgrund der dort ausgewählten Beispiele lässt sich erkennen, dass hier mehrere Quellen herangezogen wurden. Unter anderem entsprechende Dokus des ZDF, die bereits HIER vorgestellt wurden.

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Doch auf den so oft üblichen Hohn und Spott wurde hier verzichtet. Auch gegen die „Anhänger der Prä-Astronautik“, wie es dort heißt. Eine neutral verfasste Vorstellung großer und kleiner Mysterien, zu denen Mondolfo abschließend schreibt:

Die Liste mit rätselhaften Bauwerken, Artefakten oder Schriftstücken könnte vermutlich eine vielbändige Enzyklopädie füllen und da man vermutet, dass bisher erst ein kleiner Teil aller möglichen archäologischen Funde ausgegraben ist, kann dieses Lexikon des Geheimnisvollen noch viel umfangreicher werden. Doch schon Albert Einstein wusste: ‚Das Schönste, das wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle.‘ So gesehen können wir nur hoffen, dass Wissenschaft und Forschung noch viel Rätselhaftes finden.

Die Science-Fiction-Archäologie

Wer jetzt aber glaubt, dass die „Wiener Zeitung“ die Prä-Astronautik nicht auch ganz anders darstellen kann, der irrt. Geschehen bereits 2014 in dem Artikel „Die Science-Fiction-Archäologie“ von Edwin Baumgartner. Dessen scharfe Kritik an den Ideen der Prä-Astronautik leitet sich augenscheinlich von der Serie „Ancient Aliens“, da er dazu schreibt:

Prinzipiell wäre diese Science-Fiction-Archäologie kein Wort wert, würde sie nicht, nach merklichem Abflauen in den Achtzigerjahren, derzeit wieder an Boden gewinnen. Nicht nur das Internet macht’s möglich, wo ohnedies jede Verschwörung, jede fliegende Untertasse und selbstverständlich auch der Yeti Anhänger findet – die Präastronautik hat es sogar in einen Wissenschaftskanal des Fernsehens geschafft: ‚Ancient Aliens‘ (…)

Die totale Desinformation jenseits aller Wissenschaftlichkeit und Wahrheit ist dem History Channel im Grunde fremd. ‚Ancient Aliens‘ ist die Ausnahme.

Baumgartners Artikel beschreibt in weiten Teilen den Anfang der Prä-Astronautik und einige ihrer Vertreter bzw. Ideengeber um dann direkt festzustellen:

Damit sind wir bei der Gretchenfrage: Was ist dran an der Präastronautik? Die Antwort ist einfach: nichts.

Nicht, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, sondern, weil die gesamte Präastronautik auf einem Konglomerat von ignorierten Fakten und ignorierter Wissenschaft beruht – und auf einer fehlerhaften Erkenntnisfindung: Statt die beim Ansatz unbekannte These aus den Fakten abzuleiten, werden zur als Wahrheit angenommenen These Beweise gesucht.“

Hierzu nennt er einige wenige Beispiele, die er offensichtlich aus der Serie „Ancient Aliens“ hat. Zum Beispiel die Fakes des Autors Zecharia Sitchin, die auf diesem Blog bereits mehrfach zur Sprache kamen. Ebenso angeblich fragwürdige Interpretationen „der Präastronautiker“ von alten Darstellungen als Astronauten oder die Behauptungen um die Ruinenstätte von Puma Punku unweit des Titicacasee in Bolivien.

Alles in einen Topf?

Obwohl der Artikel nur am Ende leicht spezielle Themen der Prä-Astronautik anspricht, steht für den Autor fest, dass „Ancient Aliens“ und damit schlicht und einfach die gesamte Prä-Astronautik nichts als Unsinn ist:

Nicht ein einziger dieser sogenannten Beweise der Präastronautik hält auch nur diesem genauen Hinschauen stand. Unsere Vorfahren waren vielmehr clevere Kerlchen, die zu erstaunlichen Leistungen fähig waren. Sie waren weder eine tumbe Sklavenrasse noch brauchten sie Entwicklungshilfe von Raumfahrern aus hintergalaktischen Gefilden.“

An diesem nunmehr sechs Jahre alten Artikel in der „Wiener Zeitung“ sieht man sehr schön, wie aufgrund einer TV-Serie das gesamte Feld der Astronautengötter samt und sonderst im Mainstream „verteufelt“ wird. Auch wenn in Baumgartners Artikel nur im letzten Drittel auf das eigentliche Thema eingegangen wurde. Schon 2014, als der Artikel von Baumgartner erstmals auf diesem Bog in einem Posting vorgestellt wurde, schrieb ich:

Damit ist leider (zumindest in diesem Zeitungsartikel) genau das passiert, was ich immer mit Argwohn sehe: Die Ancient Aliens-Serie wurde mit der ‘eigentlichen Prä-Astronautik’ in einen Topf geworfen! Somit ist es auch kein Wunder, dass in dem Beitrag auch darauf hingewiesen wird, dass die Prä-Astronautik sehr oft an völlig überholten Ideen festhält. Es dürfte sicherlich ja auch kein Geheimnis sein, dass es wirklich neue große Themen bei den Ancient Astronauts schon lange nicht mehr gibt. Zumindest für all jene Mystery-Freunde, die sich schon lange mit diesen Ideen befassen oder sich intensiv diesem Hobby widmen …

Besser wurde es in den letzten sechs Jahre dabei nicht!

Zwei Veröffentlichungen in ein und derselben Zeitung „des Mainstream“ – und doch mit zwei vollkommen unterschiedlichen Grundaussagen. Und damit ein ausgezeichnetes Beispiel, dass der Mystery-Jäger oder „der“ Prä-Astronautiker immer alle Seiten der Medaille lesen sollte.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Video mit Erich von Däniken: “Meine Geschichte” – Von Däniken über seinen Weg zum Autor der Prä-Astronautik

Erich von Däniken: "Meine Geschichte" - Der Weg von Dänikens zum Autor der Prä-Astronautik (Bilder: Screenshot YouTube / E. v. Däniken / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Erich von Däniken: “Meine Geschichte” – Der Weg von Dänikens zum Autor der Prä-Astronautik (Bilder: Screenshot YouTube / E. v. Däniken / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Vor allem seit die TV-Dokureihe “Ancient Aliens” aus den USA seit über 10 Jahren so erfolgreich läuft, gibt es eine Art neuen Boom um Erich von Däniken. Damit verbunden natürlich ein großes Interesse an den Thesen, Spekulationen und Ideen der Prä-Astronautik. Also jener Überlegung, dass die “Götter” der Vergangenheit in Wahrheit außerirdische Astronauten waren. Von Däniken machte sie mit seinem 1. Buch “Erinnerungen an die Zukunft” 1968 schlagartig weltberühmt (detailliert in diesem Artikel HIER). Wie es aber genau dazu kam, wissen im Internetzeitalter die neuen Generationen der Fans und Interessieren eher weniger. Genau das erzählt von Däniken in diesem spannenden Video auf YouTube. Mit einer scheinbar “überheblichen” Aussage, die vor allem seine Kritiker “sauer aufstoßen” könnte. Welche das ist und warum er damit schlicht und einfach Recht hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Der lange Weg des Erich von Däniken

Die Prä-Astronautik lebt heute fast ausschließlich von den sogenannten “neuen Medien” und vom Fernsehen- Vor allem seit rund 10 Jahren durch die US-Serie “Ancient Aliens”, die auch in Deutschland erfolgreich läuft.

Interessierte und Fans der Prä-Astronautik und damit untrennbar verbunden Erich von Däniken informieren sich heute (fast nur) online. Durch TV-Dokumentationen, Internetartikel oder YouTube-Videos, da diese kostenlos jederzeit verfügbar sind. Das kommt der “Generation Kostenlos” sehr entgegen. Auch von Däniken selber hat das erkannt. So ging er im April 2019 mit einem eigenen offiziellen YouTube-Kanal online, wie HIER berichtet.

Die Anfänge der Prä-Astronautik sahen natürlich vor über 50 Jahren ganz anders aus. Schlagartig wurde durch von Däniken diese Idee weltweit bekannt und ein Hit auf dem Buchmarkt.

Bis zum aufkommen des Internet folgten unzählige Bücher aus dem Bereich der “Astronauten aus dem All”. Und auch heute noch ist von Däniken als Autor der Prä-Astronautik aktiv. Da nützt es nichts, dass Kritiker immer wieder mit erhobenen Zeigefinger darauf verweisen, dass schon vor von Däniken andere Autoren Ideen der Prä-Astronautik in ihren Büchern publizierten.

Es bleibt unbestritten, dass erst von Däniken diese Thesen und Spekulationen berühmt machte, wie in diesem Blog-Artikel HIER detailliert nachzulesen.

Wie es dazu kam, dass ein Hotelier in der Schweiz ein erfolgreicher Bestsellerautor wurde, wissen im Detail heute wenige der “neuen Fans”. Auch wenn es zum Beispiel in diversen Bibliographien über ihn auf dem Buchmarkt nachgelesen werden kann. Denn Hintergründe sind, sofern man sich für diese Themen interessiert, immer sehr spannend. Und was könnte dabei spannender sein, als den Altmeister der Prä-Astronautik selber zuzuhören, wie er davon berichtet?

Genau das macht er in dem unteren eingebundenen Video.

Erich von Däniken und Nazca

Das Video “Erich von Däniken – Meine Geschichte” auf seinem offiziellen Kanal ist recht kurz. Es geht nur 15 Minuten. Angesichts dessen, was von Däniken zu den Anfängen seiner Arbeit als Prä-Astronautik-Autor zweifellos noch alles hätte erzählen können. Er beschränkte sich beim Dreh auf das wesentliche seiner Tätigkeit, bis im Februar 1968 sein 1. Buch auf dem Markt kam.

Anhand der Kommentare unter dem Video sieht man deutlich, dass auch nach einem halben Jahrhundert die Faszination an seinen Gedanken und vor allem an seiner Art, von diesen zu erzählen, noch immer die Fans begeistert. Zurecht!

Doch dann eine Aussage im Video, die ohne Zweifel vor allem Kritiker und Skeptiker “sauer aufstoßen” könnte:

Nur wegen mir ist Nazca weltberühmt geworden!

Ein gefundenes Fressen für seine Gegner und vielleicht auch Neider, da es mehr als überheblich klingt. Entspricht aber absolut den Tatsachen, was auch von Seiten der Archäologie zähneknirschend anerkannt wird. Natürlich nicht immer.

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Von Däniken hat selbstverständlich die Hochebene von Nazca und die weltbekannten Linien und Pisten von Nazca nicht selber entdeckt. Die waren schon Jahrhunderte zuvor von dem spanischen Eroberer Pedro de Cieza de León erstmals in “Chronik von Peru” 1553 erwähnt worden. Er glaubte hier Straßen oder Wegweiser der Inka vor sich zu haben. “In einigen Gebieten in der Wüste sind Zeichen zu sehen, damit sie den Weg finden, den sie nehmen müssen”, so de León.

Erst in den 1920ger und 1930ger Jahren folgte die wirklich Entdeckung vom Flugzeug aus. 1926 und 1927 erfolgten durch den US-Anthropologen Alfred Kroeber und dem peruanischen Archäologen Toribio Mejía Xesspe die ersten wissenschaftlichen Beschreibungen und Forschungen. Es folgte ab 1946 die Deutsche Maria Reiche, die gut 50 Jahre in Nacza blieb um die Bodenzeichnungen zu erforschen und zu dokumentierten.

Heute ist die 1998 verstorbene Forscherin eine Legende der Erforschung der Nazca-Linien.

Dass die Eben von Nazca aber weltberühmt wurde, ist in der Tat Erich von Däniken zu seinen “phantastischen Ideen” zu verdanken. Ebenso auch den Büchern des Franzosen Robert Charroux. Vor durch sein Werk “Das Rätsel der Anden”, dass erstmals 1974 in Frankreich erschien. Diese spektakulären Thesen über Zeichen für Außerirdische auf der Ebene im fernen Peru, machten die Region letztendlich im öffentlichen Bewusstsein erst bekannt.

“Ihre phantastischen Idee”

Die Autoren Dietrich Schulze und Viola Zetzsche schreiben in ihrer Reiche-Biographie “Bilderbuch der Wüste” (2005) zu Däniken und Charroux:

Ihre phantastischen Ideen wirkten auf die Pampa wie das Licht eines Scheinwerfers.

Fraglos klingt es viel faszinierender, dass die Bilder, Linien und Pisten von Nazca für Besucher aus dem All gedacht waren, als dass sie ein “astronomischer Kalender” waren, wie es Reiche annahm. Von Däniken wiederum hat 1968 in seinem 1. Weltbesteller Reiche nicht (direkt) erwähnt. Was er aber schrieb, war:

Uns vermittelt die 60 km lange Ebene von Nazca – aus der Luft betrachtet – eindeutig die Idee eines Flugplatzes!

Damit war die Geschichte, von Däniken hält die Ebene in Peru für einen UFO-Flughafen der Vorzeit, geboren. Eigentlich ist das aber eine Aussage von – Maria Reiche! Nicht von ihm, wie ich es 2009 in einem meiner Bücher ausgeführt habe. Das mag viele Prä-Astronautik-Interessierte an dieser Stelle verwundern, ist aber eine Tatsache.

Von Däniken selber hat in seinem 1. Buch im Anhang zwei Veröffentlichungen von Reiche aufgeführt. Das von ihr erstmals 1949 in drei Sprachen im Eigenverlag veröffentlichte Büchlein “Mystery on the Desert” ist eine davon. Darin heißt es von ihr zu den Pisten und Ebenen von Nazca:

Einige könnte man für Flugplätze halten.

Eine Aussage, die man kennt. Kern des Mythos vom “UFO-Flughafen”.

In Peru wiederum sind auch von Dänikens Werke und die damit verbundene Puplicity für Nazca geehrt worden. 1981 von der Stadt Nacza sowie dem Ort Ica. Damit ist seine Aussage im unten stehenden Video nicht überheblich, sondern wahr. Auch in Reiche sieht bzw. sah er, wie gerne behauptet wird, kein “Feindbild”.

In seinem Nazca-Buch “Zeichen für die Ewigkeit” (1997) nennt er sie “die große alte Dame von Nazca”, würdigt mehrfach ihre “epochale Leistung” und schreibt:

Maria Reiche hat sich redlich alle Verdienste erworben, die in Peru nur möglich sind.

Video mit Erich von Däniken

YouTube -Video vom 20. Feb. 2020 von Erich von Däniken

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Erich von Däniken goes YouTube: Der Altmeister der Prä-Astronautik geht mit einem offiziellen YouTube-Kanal online (+ Videos)

Erich von Däniken goes YouTube: EvD geht mit einem offiziellen YouTube-Kanal online (Bilder: E. V. Däniken / Montage: Fischinger-Online)
Erich von Däniken goes YouTube: EvD geht mit einem offiziellen YouTube-Kanal online (Bilder: E. V. Däniken / Montage: Fischinger-Online)

Erich von Däniken, der Altmeister und Pionier der Prä-Astronautik und Ancient Aliens, hat nunmehr seit 1968 über 40 Bücher veröffentlicht und ist auch mit 84 Jahren unermüdlich unterwegs. Weltweite Vorträge, Kongresse, Lesereisen und Recherchen treiben den unermüdlichen Jäger der Astronautengötter in alle Welt. Doch von Däniken ist ein Kind der analogen Welt und online findet man sehr wenig Offizielles von ihm. Und wenn, dann kommt es vielen seiner Fans vor, als stamme es noch aus der Steinzeit des Internet. Das soll sich jetzt zumindest bei YouTube ändern, wo vor wenigen Tagen der erste offizielle Video-Kanal von Erich von Däniken gestartet ist. Was die User dort erwartet, wer genau dahinter steckt, wie der Trailer aussieht und was von Däniken selber dazu sagt, erfahrt Ihr hier. Aber auch was das Problem mit der Online-Arbeit ist.


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Digitale Götter der Vorzeit

Erich von Däniken feierte kürzlich seinen 84. Geburtstag. Doch an Ruhestand ist bei ihm nicht zu denken. “Die Götter lieben mich”, pflegt von Däniken gerne zu sagen, wenn er auf seine unermüdlichen Aktivitäten und die Rente angesprochen wird. Und solange die “Götter” ihn lieben, ist an ein Ruhestand in den Schweizer Bergen bei von Däniken nicht zu denken.

Der Bestsellerautor machte auch nie einen Hehl daraus, dass er vom Internet nicht wirklich viel hält. Zu viel Lug, Trug, Schwachsinn und Falschbehauptungen kursieren (nicht nur) seiner Meinung nach dort. Auch und vor allem über ihn und seine Person. “Jeder A…” könne dort eben schreiben was er will, so von Däniken häufig. Hinzu kommt die schamlose illegale Verbreitung seiner Arbeiten, Bücher, Dokumentationen und Videos. Ein Problem, dass natürlich alle Autoren, Videomacher, Künstler, Musiker & Co. haben. Vom Kleinsten bis zu Hollywood. Er selber ist auch nicht aktiv im Netz unterwegs bzw. pflegt dort eine Community.

Zumindest bei YouTube könnte sich das jetzt etwas ändern. Denn am 28. April 2019 ging dort der Kanal “Erich von Däniken Official” online, dessen Trailer und die Ankündigung von EvD ich unten eingebunden habe. Dazu heißt es:

Hier finden Sie Vorträge, Interviews, Präsentationen und Dokumentationen in deutscher Sprache vom weltbekannten Bestsellerautor von ‘Erinnerungen an die Zukunft’, ‘Zurück zu den Sternen’ und über 40 weiteren, weltweit sehr erfolgreichen Publikationen.”

Auch Erich von Däniken selber sagt in seiner Ankündigung, dass auf seinem neuen offiziellen Video-Kanal “die besten Filme und Dokumentationen” von und mit ihm zu finden sein werden. Und zu mir hieß es in einem Kommentar zum neuen Kanal:

Wir ziehen auf einen neuen Markenkanal um und wir werden viele Videos von klassischen Shows bis hin zu alten TV-Serien und auch neue Live-Stream-Events direkt mit Erich haben.”

Erich von Däniken offiziell

Der ein oder andere Däniken-Fan wird sich vielleicht wundern. Immerhin hat von Däniken seit dem 21. Februar 2011 bereits auf der Videoplattform einen Kanal. “Dies ist der offizielle und persönliche Kanal von Erich von Däniken”, heißt es auf diesem in der Beschreibung. Auch die unten eingebundene Ankündigung von EvD vor der Sphinx und den Pyramiden stammt von eben diesem Kanal.

Doch der bisherige “offizielle Kanal” wird wohl auf absehbare Zeit vollständig vom Netz genommen. Insgesamt gab es hier in knapp über acht Jahren auch nur rund 1.500 Abonnenten und bescheidene 45.000 Video-Aufrufe. Wobei die dortigen Videos bis auf die Ankündigung bereits entfernt wurden. Der neue Channel hat zum Vergleich schon jetzt über 500 Abonnenten.

Von Däniken wird aber eben nicht im hohen Alter noch zum YouTuber werden. Vielmehr ist es so, dass für den neuen Kanal unter anderem eine Agentur aus Großbritannien engagiert wurde. “Zohar Global Group“, “Media Invest Entertainment” und die “Erich von Däniken Stiftung” sind die Betreiber des neuen Kanal bei YouTube. Bereits 2016 arbeiteten diese bei der “Erich von Däniken Legacy Night” in London zusammen, bei der das Jubiläum von Dänikens ersten Buch “Erinnerungen an die Zukunft” gefeiert wurde.

Es wäre aber auch absurd anzunehmen, dass EvD zukünftig auf YouTube selber einen Kanal und eine dortige Community persönlich pflegt oder sogar Videos schneidet und hoch lädt.

Nur die Besten werden kopiert!

Da aber Videos und Filme von ihm bei YouTube ständig unerlaubt online gestellt werden (und nach einer Löschung durch die Plattform kurz darauf wieder woanders online sind), könnte durch diesen neue Channel bzw. die Agentur dahinter vielleicht diese Unart unterbunden werden. Zumindest teilweise. Von dem Schreckgespenst “Uploadfilter” ganz zu schweigen.

“Nur die Besten werden kopiert” hieß es in meiner YouTube-Community einst, da auch meine bald an die 400 dortigen Videos zeitweise auf Teufel komm raus kopiert wurden. Sie wurden dazu einfach eins zu eins von meinem Kanal heruntergeladen und auf verschiedenen winzigen anonymen Kanälen neu online gestellt. Teilweise gleich mehre Dutzend auf einmal, so dass hier System hinter steckt(e).

Die Däniken-Produktionen sind dabei noch ein anderes Format, da diese beispielsweise von DVDs geklaut wurden. Und die Produktion dieser Sendungen und Filme kosteten eben Geld. Nicht wie bei mir, da ich 100 Prozent allein ohne Hilfe oder Profi-Agenturen hinter meinen Videos stehe. Die “Generation Kostenlos” von heute sieht das schon lange nicht mehr ein. Alles muss kostenlos im Netz sein! Und selbst Werbung bzw. Werbeeinblendungen ist für diese Kostenlos-Gierer schon zu viel. Bei kostenpflichtigen Abos fühlen diese sich dann sogar persönlich beleidigt.

Auch für Zeitschriften, Zeitungen und natürlich Bücher möchte “Generation Kostenlos” nichts bezahlen. Dass Produktionskosten oder Kosten für Recherche entstehen, ist ihnen egal. Klassische Abos von Magazinen aus dem Bereich Grenzwissenschaft und Mystery Files (andere natürlich auch) sind für sie so oder so indiskutabel.

Will man Menschen erreichen, muss man online arbeiten. Auch wenn dann wieder ewig-gestrige behaupten, dass man nur “Klicks” und “Likes” haben möchte. Das ist eben die neue Art von Auflagen, die früher Magazine, Bücher und Zeitungen analog hatten, als Interessierte dafür noch zahlen wollten (HIER könnt Ihr meinen YouTube-Kanal direkt kostenlos abonnieren).

Und vor genau diesem Hintergrund muss man meiner Meinung nach auch den Kanal “Erich von Däniken Official” sehen. Und das ist mit Sicherheit nicht verkehrt.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Videos von “Erich von Däniken Official”

Kurze Ankündigung von Erich von Däniken zum neuen Video-Channel vom 28. April 2019

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Trailer von Erich von Dänikens offiziellen YouTube-Kanal

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Taub – blind – faul: Die um sich greifende Faulheit und Bequemlichkeit in der Grenzwissenschaft – Mein “Brandbrief” zum Jahresende

In der Grenzwissenschaft greift die Faulheit und Bequemlichkeit immer weiter um sich! (Bild: PixaBay/A. Santana/gemeinfrei)
In der Grenzwissenschaft greift die Faulheit und Bequemlichkeit immer weiter um sich! (Bild: PixaBay/A. Santana/gemeinfrei)

Bald schreiben wir das Jahr 2017. Wieder ist ein interessantes Jahr auf den Spuren des Unfassbaren und Unerklärlichen vergangen. Doch auch in diesem Jahr fiel es mir wieder auf – und das mehr als jemals zuvor: Die Gemeinschaft der an den Mysterien der Welt Interessierten wird immer fauler und bequemer und damit auch oftmals immer peinlicher! Die Bequemlichkeit breitet sich aus. Lesen und denken ist zu viel verlangt und sogar das bloße anschauen von Filmen zu grenzwissenschaftlichen Themen wird zu einem scheinbar unüberwindbaren Kraftakt. Woher ich das weiß und warum ich mir herausnehme das beurteilen zu können, erfahrt Ihr in diesem “Brandbrief” an die Community der Grenzwissenschaft.


Tschüss 2016!

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende und wir haben inzwischen Weihnachten. Plötzlich und unverhofft wie jedes Jahr.

Ich bin seit Herbst 1989 ein begeisterter und leidenschaftlicher “Grenzwissenschaftler”, der bis heute von den Rätseln der Welt überzeugt ist. Treue Leserinnen und Leser meiner Bücher, dieses Blog bzw. des davor betriebenen Blog bei Google sowie User meines seit Sommer 2012 existierenden YouTube-Kanal wissen mit Sicherheit eines: Ich “stänkere” auch mal mit der Welt des Unfassbaren und Grenzwissenschaft herum. Und das hat mir schon lange viele Feinde und Hater eingebracht. Aber noch mehr Freunde.

So möchte ich auch zum Ende dieses Jahres erneut ein wenig stänkern, da mir 2016 eines aufgefallen ist: Die Mystery-Szene wird immer fauler.

Es ist ein Problem in den Reihen der Mystery-Fans, das sich durch die gesamte grenzwissenschaftliche Community zieht. Es ist die pure Faulheit und Bequemlichkeit innerhalb der Mysterien-der-Welt-Gemeinde, die sich offenkundig immer weiter ausbreitet. Vielleicht ganz ähnlich wie die japanischen drei Affen, die sich heute bei der oder dem ein oder anderen daheim als Deko befinden. Mit dem Unterschied, dass in dieser Gemeinschaft das Motto ist: nichts hören – nichts sehen – aber viel sagen …

Eine Unart, die teilweise schon längst ungeahnte Züge angenommen hat.

Faul, bequem, peinlich

VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: "Der Desinformant" Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens, NWO etc. etc. Desinformationen verbreite ...
VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: “Der Desinformant” Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens, NWO etc. etc. Desinformationen verbreite … (Bild: L. A. Fischinger)

Schon seit sehr vielen Jahren ist der Buchmarkt für Grenzwissenschaft, UFO und Mysterien in Deutschland am Boden. Es gibt sehr wenige Ausnahmen. Aber es ist ein Tatsache, dass schon lange der Wille, Geld für ein echtes Buch oder auch  Magazin auszugeben, in diesen Bereichen kaum mehr vorhanden ist. Von der Beschäftigung mit den drin (hoffentlich!) genannten Quellen ganz zu schweigen.

Und hier tun sich unlängst wahre Abgründe auf, die ich als “Jäger des Phantastischen 2.0” durchaus genau beurteilen kann. Durch mein Online-Aktivitäten wie YouTube, Blog und auch dem täglichen lesen von Mystery-Themen und -Diskussionen im Netz schreit es mir alltäglich entgegen: Faulheit, Bequemlichkeit, Unlust und daraus entstehende wahre Peinlichkeiten innerhalb der grenzwissenschaftlichen Community.

Es gibt dazu überaus anschauliche Beispiele aus dem Alltag:

Jemand (wie ich) postet eine News, einen Beirtrag dieses Blog, eine Meldung oder auch einen Video-Link bei Facebook. Schnell finden sich irgendwo in diesem Sozialen Netzwerk Personen, die dieses und jenes daran zu motzen haben. Oftmals vollkommen zu Recht, aber es gibt dabei vermehrt “Kritiker” eines ganz anders Schlages. Der Grund: Diese haben nur die jeweiligen Überschriften gelesen oder im besten Fall die Texte grob überflogen und wissen nicht, was genau da drin steht oder worum es geht.

Sie sind schlicht und einfach zu faul, den Link anzuklicken und den Beitrag dahinter auch zu lesen! Dabei ist es vollkommen gleichgültig, wer welchen Beitrag zu welcher Internetseite auch immer postet.

Inhalt? Egal!

So kommt es sehr häufig vor, dass entweder über was gemotzt wird, dass überhaupt nicht im Posting steht … oder aber auf etwas als “Hinweis” verwiesen wird, dass eben schon darin steht. So reicht also vielen Menschen unlängst eine reine Überschrift. Inhalt? – egal! Die Medienindustrie, von Mainstreammedien bis zu Bloggern, könnte auch einfach nur Überschriften mit leeren Seiten veröffentlichen. Die spart Zeit und Arbeit.

Das ist bei sehr vielen Posting in den Sozialen Netzwerken zu sehen. Nicht nur bei meinen eigenen. Ein absolutes Unding, dass seltener auch bei Büchern zu Mystery-Themen zu beobachten ist. Auch diese werden hin und wieder (meist von Kritikern) nur Anhand des Titels und/oder der Inhaltsangabe beurteilt. Seltener übrigens deshalb, da Internet-Texte natürlich ungleich häufiger erscheinen als echte Bücher aus Papier …

Ein anders Beispiel ist YouTube, wo es mich als YouTuber jeden Tag graust.

Da stelle ich beispielsweise Videos auf meinen Kanal online und eigentlich jedes Mal gibt es Kommentare, die sich in Peinlichkeiten ergießen. Ich beobachte (ähnlich wie bei Sozialen Netzwerken und in Internet-Foren), dass diese User sich über Themen, Aussagen oder Fakten aufregen, die überhaupt nicht(!) in den jeweiligen Videos vorkommen. Es geht aber noch schlimmer: Nicht wenige sind derart faul, sich vor ihren Kommentar das entsprechende Video nicht mal anzusehen und zuzuhören.

Sonst würden solche Peinlichkeiten ganz einfach nicht möglich sein.

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Da wird dann gerne auch mal etwas fabuliert, wie man dieses oder jenes nur sagen oder behaupten kann, und beweist damit doch nur, wie faul man eigentlich selber ist. Denn oftmals wird in den Videos genau das Gegenteil gesagt oder das angesprochene Thema darin von mir als Unsinn dargelegt. Es kommen sogar Feedbacks, in denen geschimpft wird, das ich das und das nicht berücksichtige usw. obwohl genau das “bemängelte Thema” in dem entsprechenden Video diskutiert wird.

Unfassbar!  Doch so ergeht es natürlich nicht nur mir.

Singe mir ein Mysterium …

Die Jagd nach den Fake News ist eröffnet: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch in der Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Die Jagd nach den Fake News ist eröffnet: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch in der Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger)

Das beweist, dass viele Menschen inzwischen so unsagbar faul geworden sind, dass sie nicht mal mehr Videos (mit Ton) ansehen. Die Lese-Faulheit ist inzwischen bei einer “Sehen-und-hören-Faulheit” angekommen. Und die Themen vorzusingen … wäre wohl das Ende meines YouTube-Kanals … 😉

Es ist natürlich aufgrund so einer Bequemlichkeit und schlichten Faulheit klar, dass Menschen peinliche Feedbacks geben. Geradezu “erschüttert” war ich beispielsweise, als eines meiner Videos immer wieder von einem User (der seine Kommentare dann immer schön bearbeite!) als Unfug etc. bezeichnet wurde, weil ich einen gewissen Historiker überhaupt nicht beachtet habe.

Dabei ging es in diesem Video fast ausschließlich um diesen. So was kommt immer wieder vor.

Man stelle ich vor, jemand macht ein Video über Atlantis als bekanntes Thema und stellt dieses online. Daraufhin bekommt dieser Filmemacher Feedbacks in denen man ihm vorwirft, dass er das Thema Atlantis in seinem Video nicht berücksichtigt oder ob er schon mal was von dem Griechen Platon gehöre habe.

Ist das zu fassen?

Virale Bequemlichkeit

Nur wirkliche Hardcore-Fans der Grenzwissenschaft lesen Bücher, prüfen die Quellen, recherchieren selber oder ziehen weiteres Material hinzu. So wie ich, weshalb ich auch abertausende Bücher und Materialien im Archiv habe.

Eine Umstand übrigens, dem wieder einige der “bequemen Kritiker” nicht passt. Mehrfach habe ich in den letzten Jahren zu hören bekommen, dass meine Bücherwände im Hintergrund meiner Videos Angeberei seien. Die Mehrzahl all jener, die die Grenzwissenschaft fasziniert, lesen einfach darüber und sehen keine Grund zu einem Studium der Quellen. Das ist aber auch absolut OK und daran gibt es nichts auszusetzen.

Auszusetzen aber gibt es an die sich ausbreitende Faulheit. Nach meinem eigenen Empfinden scheint es, als wird die “Generation Facebook” immer und immer bequemer. Von Postings – und damit meine ich ausdrücklich nicht nur meine! – von verschiedenen Mystery-Fans werden nur noch die Überschriften gelesen und bei Videos im Netz reicht ebenso ein Titel. Obwohl man dort nicht mal mehr selber lesen muss. Die meisten YouTube-Videos haben unterhalb auch eine mehr oder wenige lange Beschreibung, die grundsätzlich viel über das Filmchen aussagt. Aber zu glauben, dass diese auch gelesen werden, ist ein Trugschluss.

Interview mit Lars A. Fischinger: "Die Prä-Astronautik ist keine Sekte oder Religion!" (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Lars A. Fischinger im Interview: Die Welt der Prä-Astronautik, die Skeptiker, der Papst und die „Ancient Aliens-Religion“ (Bild: L. A. Fischinger)

Das Ergebnis dieser viralen Bequemlichkeit sind peinliche Aussagen, Kommentare, Meinungen, Feedbacks & Co. Aus meiner täglichen Praxis kann ich unzählige Beispiele nennen. Wozu soll man Texte noch lesen oder Videos anschauen, wenn ich doch anhand des Titels schon alles (besser) weiß? Obwohl es Grenzwissenschaft-Themen sind, ist man schon hier zu bequem als “Fan” diese zu lesen bzw. sich anzusehen. Das gilt übrigens auch für Hinweise, Postings, Texte der Gegenseite; also der Skeptiker und Kritiker. Diese werden schon dreimal nicht genauer beachtet.

Die Szene der Grenzwissenschaft wird immer bequemer. Traurig, aber wahr.

Es gab einmal …

Obwohl eindeutig zu beobachten ist, dass die Szene immer fauler wird, ist noch nicht alles verloren.Und natürlich gibt es Ausnahmen unter den Interessierten. Das steht außer Frage. Sogar solche, die nicht jede Fake-News und jeden Quatsch zur Grenzwissenschaft schlucken. Ändern wird sich das meiner festen Überzeugung nach nicht mehr.

Lange Texte im Internet lesen war jedoch grundsätzlich noch nie beliebt. Obwohl sie im Gegensatz zu Büchern genauso kostenlos sind wie Videos – was die “Generation kostenlos” ja immer auch gerne verlangt. Das lange Texte unbeliebt sind, weiß ich beispielsweise von den Marketing-Strategen einer Internet-Firma, für die ich rund zehn Jahre als Autor arbeitete.

Ich selber lese sie auch nicht so gerne, das muss ich gestehen. Aber Videos?!

Einst gab es “nur” Autoren und Interessierte, die sich mit der Materie “Ungelöste Rätsel der Menschheit” befassten und darüber Bücher und Artikel geschrieben haben. Und die gibt es tatsächlich noch heute. Es gibt zum Glück noch immer Freundinnen und Freunde des Phantastischen, die sich intensiver mit den Themen beschäftigen. Erfreulicherweise denken sicher einige, denn von irgendwem müssen ja die Postings, Online-Artikel und Videos kommen, anhand dessen Überschriften die bequemen Mystery-“Fans” sich echauffieren können …

Euch allen tollen Weihnachten und ein noch tolleren Start in das Jahr 2017!

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

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50 Jahre Erich von Däniken und “Erinnerungen an die Zukunft”: Das sagen seine Fans und Leser heute (+ Videos)

50 Jahre Erich von Däniken und "Erinnerungen an die Zukunft": Das sagen seine Fans und Leser heute (Bilder: L. A. Fischinger & Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)
50 Jahre Erich von Däniken und “Erinnerungen an die Zukunft”: Das sagen seine Fans und Leser heute (Bilder: L. A. Fischinger & Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)

Im Februar 1968 publizierte der ECON Verlag in Düsseldorf das Buch “Erinnerungen an die Zukunft” eines bis dato unbekannten Schweizer Autoren mit Namen Erich von Däniken. Damit wurde von Däniken und mit ihm die Idee der Astronautengötter der Antike schlagartige weltberühmt (detailliert HIER). Über 50 weitere Bücher folgten und der “Vater der Prä-Astronautik” hat bis heute in aller Welt treue Leser und Fans. Vor allem in den USA ist von Däniken ein regelrechter Superstart der “Alien-Szene”. Viele Menschen wurden durch ihn inspiriert, sich mit Grenzwissenschaft und Ancient Aliens auseinander zu setzen. Nicht wenige wurde selber Autoren und Forscher des Unfassbaren. Ein halbes Jahrhundert später denken zum Jubiläum des Weltbestsellers “Erinnerungen an die Zukunft”, Freunde, Weggefährten, Kollegen und Autoren zurück. Was sie heute zum Ideengeber von Däniken sagen, worauf sie zurück blicken und wie seine Bücher von vielen das weitere Leben veränderten und bestimmten, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Däniken die “Hämorrhoide am Hintern der Archäologie”

Es war im vergangenen Jahr 50 Jahre her, dass “Erinnerungen an die Zukunft – Ungelöste Rätsel der Vergangenheit” von Erich von Däniken in Deutschland erschien. Die Folge war die viel zitierte “Dänikenites”, wie es US-Medien nannten. Ein Hype und Run auf von Däniken und sein 1. sowie die folgenden Bücher.

Damit war die Prä-Astronautik zwar nicht geboren, aber plötzlich weltweit bekannt. Jeder sprach nun über die Idee, ob vielleicht die mythologischen Götter usw. in Wahrheit nicht leibhaftige Außerirdische gewesen sein könnten. Götter der Sterne, die in längst vergangenen Zeiten die Erde unserer Vorfahren besuchten. Wesen aus dem Universum also, die hier auf der Erde in menschlichen Mythen, Religionen, Überlieferungen, Bauwerken oder auch Bildnissen ihre Spuren hinterlassen haben.

Fraglos ein spannender Gedanke, der damals Millionen Menschen elektrisierte. Es war das Zeitalter der Mondlandungen und der Auflehnung der jungen Generation gegen das alte Establishment. Von Däniken seine Bücher trafen den Nerv der Zeit – und der etablierten Archäologie, Theologie und Geschichtsforschung vor dem Kopf. Der bekannte Professor Harald Lesch meinte deshalb in einem Interview anlässlich des 80. Geburtstag von von Däniken 2015 (s. Blog-Artikel HIER):

“Erich von Däniken ist eine der Hämorrhoiden am Hintern der Wissenschaft gewesen. Er hat immer wieder gezwickt und damit die Archäologie und die gesamten historischen Wissenschaften ein bisschen herausgefordert. Und das hat ja offenbar das Publikum sehr gemocht.”

Das mag das Publikum immer noch. Vor allem in den USA, wo das Thema Götter aus dem All vor allem durch die TV-Serie “Ancient Aliens” wieder weithin bekannt wurde. Dort ist von Däniken ein Star, dem zehntausende Fans begeistert zuhören, wie er es vor einiger Zeit in diesem sehr interessanten Interview ebenfalls erzählte. Junge und alte Menschen finden seien Ideen spannend und nicht wenige halten sie für durchaus denkbar oder möglich.

Ein halbes Jahrhundert Erich von Däniken und die Götter aus dem All

All das wurde 1968 mit nur einem Buch erstmals ausgelöst. Es folgten rund 55 weitere Bücher des Götter-Jägers. Sachbücher, wenige (Sach-)Romane zum Thema und eine Reihe Anthologien, die er herausgegeben hat. Praktisch alle Autoren, die neben von Däniken heute über Prä-Astroanautik schreiben, wurden irgendwann durch ihn “angefixt”. Nicht unbedingt bereits vor 50 Jahren, doch auch die “junge Generation” kam irgendwann mit dem Schweitzer in Berührung.

Ich persönlich zum Beispiel im September 1989, als ich zufällig zwei Dokumentationen von und mit von Däniken im TV sah. Mein ganz persönlicher “Einstig in die Materie”, wie ich es sehr detailliert in meiner Autoren-Vita HIER schildere.

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Was liegt also näher, als anlässlich 50 Jahre “Erinnerungen an die Zukunft” Kommentare und Statements von Menschen zu sammeln, deren Leben durch dieses (oder ein folgendes) Buch verändert wurde?

Genau das hat die “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) getan, und nach und nach in dem Magazin “Sagenhafte Zeiten” veröffentlicht. Einige Dutzend dieser Erinnerungen hat die A.A.S. inzwischen als PDF auf deren Internetseite für jedermann veröffentlicht. Für jeden Däniken-Fan und -Leser ein spannender Abriss der unterschiedlichsten Werdegänge. Und obwohl alle Erinnerungen an die “Erinnerungen” unterschiedlich sind, ähneln sie sich doch sehr.

Kritiker, Fans und Ignoranten

Unter den Statements befindet sich auch eines von mir:

Seit Kindesbeinen begeisterten mich der Weltraum, Aliens, Science Fiction, fremde Kulturen und alles ‘Phantastische’.

Doch dann jener Tag im September 1989: Im TV liefen die Dokus ‘Erinnerungen an die Zukunft’ und ‘Botschaft der Götter’ von und mit unserem EvD, von dem ich als Teenager bis dato noch nie etwas vernommen hatte. Ich war von dem, was der Herr mit dem komischen Dialekt dort berichtete, augenblicklich elektrisiert! Umgehend wurde ‘Erinnerungen an die Zukunft’ als mein erstes Buch zum Thema (analog) bestellt und die VHS-Aufzeichnungen der Doku-Wiederholungen von ‘Pro7’ immer wieder angesehen. Weitere EvD-Titel und Bücher anderer Autoren folgten. Wenig später dann die UFOs, die damals in aller Munde waren (belgische UFO-Welle).

Die Begeisterung an den Rätseln der Welt ließ mich von da an nie wieder los. Bis heute, wo ich als Autor und Mystery-Jäger aktiver bin denn je. Danke, Erich!

Es blieb nicht aus, dass bereits vor 50 Jahren Dänikens Bücher von vielen Seiten her hart und harsch attackiert und kritisiert wurden. Das lag und liegt in der Natur der Sache, da in diesen nicht weniger als die gesamte Weltgeschichte auf den Kopf gestellt wird: Aliens kamen zur Erde, wurden von unseren technologisch primitiven Vorfahren gesehen und für Götter gehalten, die Anwesenheit der Fremden fand Niederschlag in der globalen Mythologie, in sakralen Bauten sowie den Weltreligionen und letztlich ist Gott ein Außerirdischer.

Durch die “Dänikenites”, und da die ersten Bücher von Däniken die Bestsellerlisten anführten, mussten Medien und “etablierte Wissenschaften” reagieren. Was folgte war von der einen Seite ein jahrzehntelanger Shitstorm, wie man es heute nennt, und von der anderen Seite pure Begeisterung. Kritiker, Hater, Neider, Fans, “Ungläubige” und “Gläubige” gaben ihr Stelldichein. Andere wiederum ignorierten es einfach. Aus mangelndem Interesse oder da es in ihren Augen eh Unsinn ist.

Auf der Suche nach mehr “Input”

Eigentlich war es damals nicht anders als heute. Der einzig Unterschied bestand nur darin, dass all die Debatten und auch Schlammschlachten über Pro und Contra analog ausgefochten wurden. Recherchen waren überaus mühsam und Quellenmaterial schwer zu bekommen. Vor allem für den Laien war es eine langwierige und auch kostenintensive Arbeit. Und für mehr “Input” in Sachen Astronautengötter und Rätsel der Vergangenheit musste man auf neue Däniken-Bücher, Magazine oder TV-Sendungen warten.

Nicht wenige Sendungen und Medienberichte nahmen sich den Däniken-Aussagen an. Meistens kritisch, in dem dieser oder jener Experte oder Professor gegen die Idee der Prä-Astronautik aussprach. Aber auch von Däniken selber wurde schnell zu einem gefragten Gast im TV oder für Interviews.

Wollte jedoch ein Fan oder Kritiker die Aussagen, Behauptungen und Materialien überprüfen oder selber studieren, wurde es noch schwerer. Und teurer. Immerhin reiste von Däniken stetig in der Welt herum und lieferte spannende Bilder und Geschichten, von denen der Ottonormalverbraucher noch nie etwas gehört hatte. Entsprechende Fachliteratur gab es höchstens durch Fernleihe an Bibliotheken oder Universitäten, die dann womöglich noch in einer Fremdsprache war.

Bei all den Ländern, Kulturen, Stätten, Religionen, Mythen, Völkern, Göttern und vielem mehr, die in den Büchern von Däniken bis heute vorkommen, konnte damals niemand wirklich selber aus erster Hand forschen. Obwohl es schon früh erste kritische Bücher zu den Thesen Erich von Dänikens auf dem Markt gab. Doch die “etablierte Wissenschaft” hatte wahrscheinlich schlichtweg auch keine Lust und Zeit all die unzähligen Einzelthemen zu überprüfen oder sogar zu widerlegen.

Die “Input-Flut”

Heute ist das anders. Ganz anders!

Kritiker wie Fans finden in den Weiten des Internet buchstäblich alles Relevante zu nahezu allen Themen. Und ist es nicht direkt in digitaler Form am PC verfügbar, findet man schnell heraus, wo man es bekommt. Nicht minder schnell findet man auch neuen “Input” zu diesem oder jenem oder einem ganz anderen Rätsel der Welt (oder solche, die es sein sollen) und sehr zügig Gleichgesinnte für einen Austausch.

Das ist bekanntlich Fluch und Segen zugleich.

Aufgrund der heutigen “Input-Flut” im Netz – inklusive unzähliger Fakes, Halbwahrheiten und Falschbehauptungen! – spielt sich die Auseinandersetzung mit von Däniken und der Prä-Astronautik online ab. Meistens anonym prügelt hier die eine Seite auf die andere ein. Neueinsteiger in die Themen werden überschüttet mit angeblichen Mysterien und “Fakten” zur Grenzwissenschaft und die Mystery Files der Welt. Überprüft wird fast nie, genau gelesen oder nachgelesen ebenso wenig. Zur Bildung einer Meinung und zum Erhalt von “Wissen” reicht vielen Menschen allein die Headline eines Beitrages oder Artikels.

Wichtig ist heute oftmals: Bitte wenig Text. Und wenn, dann bitte ganz einfach verfasst. Quellen, sachliche Fußnoten oder sogar der Hinweis auf Bücher sind überflüssig. All das muss spektakulär und vor allem vollkommen kostenlos (und werbefrei) sein. Sensationelle “Enthüllungen” sind gefragt – nicht Fakten!

Wen wundert es da, dass viele Fans und frühe Leser von Erich von Däniken heute fast schon wehmütig auf die “gute alte Zeit” zurückblicken? Das zeigen auch die von der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” veröffentlichten Statements zu 50 Jahren “Erinnerungen an die Zukunft” sehr gut.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Video-Auswahl zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

YouTube-Video vom 21. Nov, 2015

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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YouTube-Video vom 27. Okt. 2014

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Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Mehr zu Erich von Däniken bei amazon.de (s. a. HIER):

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Geld scheffeln mit YouTube-Videos zu Mystery-Themen und Grenzwissenschaft: Ist das wirklich alles so einfach?

Geld scheffeln mit YouTube Videos: Ist das wirklich so einfach? (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Geld machen mit YouTube-Videos: Ist das wirklich so einfach? (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Unzählige Stunden Videomaterial werden jede Sekunde auf der Videoplattform YouTube von den Usern hochgeladen. Längst reicht ein Leben nicht aus, um sich dort alle diese Filme und Filmchen anzusehen. Immer mal wieder berichten dabei die Medien über sog. “YouTuber”, die mit ihren Videos und Kanälen dort eine Menge Geld gemacht haben. Tatsächlich ist es aber hierzulande so, dass es geradezu als Schande gilt, wenn man auf diese Art und Weise Geld verdient. Auch ich kenne das, da ich nun bereits fünf Jahre einen grenzwissenschaftlichen Kanal dort betreibe. Aber wie ist das eigentlich so mit dem vielen Geld, dass wir YouTuber aus dem Bereich Phänomene der Welt angeblich scheffeln? Dazu hat der YouTube-Kollege “Mythen Metzger” auf seinem Mysterie-Kanal jüngst ein ausgezeichnetes Video hochgeladen, das ich Euch hier vorstellen möchte.

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seien es lustige Tier-Videos, Musik-Clips, Mystery-Filme, Tutorials, Sport-Clips, Spielfilme oder was auch immer: Die Plattform YouTube “platz aus allen Nähten”!

YouTube ist im Internet die Anlaufstelle für Videos aller Art und Unart. Ein Sammelsurium an Filmen, in dem für jeden was dabei ist. Dazu gesellen sich zahlreiche YouTuber mit eigenen Kanälen, in denen diese von Comedy über Film-Kritiken bis Kosmetik-Tipps und Software-Tutorials wirklich alles präsentieren. Solche Channel dort nennt man VLOG. Das ist eine Wortschöpfung aus “Video” und “Blog” und damit ganz einfach ein “Video-Blog.”

YouTube und das große Geld

In den Mainstream-Medien tauchten immer mal wieder “Vlogger” auf, die angeblich mit ihren Videos und Kanälen auf YouTube hunderttausende Dollar oder Euro verdienen. Wahre “Idole der Generation YouTube”, wie die Presse diese auch gerne nennt, die durch Werbeeinnahme steinreich geworden sein sollen.

Diese YouTuberinnen und YouTuber gibt es tatsächlich. Hier stehen praktisch aber immer Firmen, Sponsoren und Konzerne hinter, die diese mit-bezahlen und durch die eben solche “YouTube-Großverdiener” ihr Geld bekommen.

Doch zu illustren Gesellschaft solcher Video-Macher gesellen sich unzählige kleine YouTuber, von denen niemand spricht. Personen, die mit ihren Kanälen jeglicher Art vor sich her dümpeln und nicht in den Medien gefeiert werden. Wie kann das sein, wo man doch angeblich mit YouTube-Videos so viel Geld scheffeln kann?

In Deutschland ist es – ganz anders als in den USA! – so, dass man sich oft geradezu rechtfertigen muss, wenn man mit modernen Medien wie eben YouTube Geld verdient. Hierzulande muss nicht nur alles kostenlos sein, sondern man darf selber auch kein Cent an seiner Arbeit verdienen. Ich möchte es mal mit einem Musiker vergleichen: Dieser Künstler hat nicht nur seine produzierte Musik kostenfrei dem Konsumenten anzubieten, nein, er hat gefälligst auch nichts daran zu verdienen. Erzielt dieser Einnahmen durch seine Arbeit, ist das ein Unding.

So denken tatsächlich viele Menschen/Neider/Hater/Trolle, da man das Beispiel eben auf YouTuber übertragen kann. Auf Autoren von Büchern sowieso.

Auf YouTube gibt es auch einige sehr wenige Aktive, die Kanäle bzw. einen VLOG zur Grenzwissenschaft betreiben. Eben wie ich meinen Channel “Grenzwissenschaft und Mystery Files” seit dem Sommer 2012. Und so höre ich mir seit 5 Jahren immer wieder den Quatsch an, dass mein Kanal auf Klicks und damit viel Geld aus ist. Wäre einzig und allen der Sinn meines Kanal das Geld, würde ich ganz andere Videos zu Phantastischen Phänomenen hochladen. Videos, die die Sensationsgier befriedigen und deren Inhalt gleichgültig ist. Irgendwelche ausgedachten Mysterien, Themen und spektakulären Sensationen … und die Kasse klingelt. In Peru wird es derzeit ja auch gerade wieder mit den “Alien-Mumien” gemacht.

Der “Geld scheffelnde Mythen Metzger” bei YouTube

Auch der Kollege “Mythen Metzger” bei YouTube kennt diese dummen Sprüche zu seinen Videos. Auch er produziert Videos zu den Rätseln der Welt auf seinem eigenen Channel, den es seit dem April 2015 gibt. Und auch der “Mythen Metzger” muss sich immer wieder anhören, dass er “klick-geil” sei. Ebenso natürlich – wie eben auch ich – dass er von irgendwelchen Geheimbünden oder diversen Gesellschaften als Troll und Desinformant bezahlt wird.

Der “Mythen Metzger”, der übrigens weit mehr Abonnenten und Video-Aufrufe als ich hat, und den viele Grenzwissenschaft-Interessierte unlängst kennen, hat am 14. Juli 21017 genau zu diesen Geld-Vorwürfen ein neues Video hochgeladen. Ein Video, in dem er darauf eingeht, was er von diesen dummen Kommentaren, dass er nur Geld scheffeln will, hält.

Da der Metzger der Mythen (genau wie ich) keine Sponsoren oder überhaupt irgendwelche Unterstützer hat, sind seine Erläuterungen mit Sicherheit auf die meisten YouTuber übertragbar. Es wird von diesen Trollen übrigens auch immer gerne vergessen, dass es praktisch keine thematisch passenden Kooperationspartner etc. gibt, die grenzwissenschaftliche Kanäle durch ihre Waren oder Dienstleistungen mit finanzieren könnten …

Ab etwa Minute 15:15 in seinem neuen FAQ-Video erfahrt Ihr dazu mehr:

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Lars A. Fischinger

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