Search Results for: Geisterjagd

Polizei NRW auf Geisterjagd: Geschnapptes Einbrecher-Trio wurden bei ihrer Tat von einem Geist verjagt! Ein kurioses Internet-Fundstück

Teilen:
Polizei NRW auf Geisterjagd: Geschnapptes Einbrecher-Trio wurden bei ihrer Tat von einem Geist verjagt (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Polizei NRW auf Geisterjagd: Geschnapptes Einbrecher-Trio wurden bei ihrer Tat von einem Geist verjagt (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

“Die Polizei , Dein Freund und Helfer”. Ich betone dies immer wieder gerne. In diesen Tagen sind die Polizeikräfte von NRW aufgrund der Straftaten Silvester in Köln in aller Munde. Doch die Polizei in in NRW hatte es kurz vor Jahreswechsel noch mit einem einem ganz anderen Fall zu tun: Sie ging auf Geisterjagd. Drei in Ennepetal gefasste Serieneinbrecher gaben an, sie seien bei ihrer letzten Tat von einem Geist verjagt worden – und gestanden gleich weitere Taten im Angesicht des “Unfassbaren”.

Blog-News hier abonnieren

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 27. Dezember begannen drei junge Männer in einem Industriegebiet bei Ennepetal ihr Unwesen. Durch eine Zeugenaussage konnte die Polizei die Täter schnell fassen und staunten, was die drei Ganoven ihnen bei der Vernehmung auftischten.

Als das Trio in einen Imbiss-Kiosk einsteigen und die dortigen Tabakwaren stehlen wollte, sei ihnen ein Geist erschienen! Nachdem die Drei mit einem Stein die Scheibe ein warfen erschien am Fenster drüber ein Geist, der zu ihnen sprach. Eine Art “weiße Frau”, die in der Parawissenschaft in der Tat als Spuk-Phänomen sehr bekannt ist.

Die drei Einbrecher flohen.

Nach der Ergreifung durch die Polizei gestanden die jungen Männer im Verhör, dass sie vor der Geistererscheinung derart Angst bekamen, dass sie Beine in die Hand nahmen. Sie gestanden nicht nur den Einbruchsversuch in den Imbiss, sondern sogleich auch andere Straftaten. Die Polizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis schreibt in ihrer Pressemitteilung vom 30. Dezember 2015:

Gibt es Parapsychologische Phänomene, Leben nach dem Tod und Geister? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO-Interview: Gibt es Parapsychologische Phänomene, Leben nach dem Tod und Geister? (Bild: L. A. Fischinger)

In ihrer Vernehmung räumen die Diebe ein, dass sie nach dem Einwurf der Glasscheibe einen Geist gesehen hätten und nach dem Schreck geflohen wären. Wie von Geisterhand gaben sie dann noch weitere Einbrüche in Gartenlauben und einen versuchten Büroeinbruch zu. Ob es sich um den verspäteten Geist der Weihnacht handelt, der die Einbrecher nun geläutert hat, bleibt abzuwarten. .

Nachdem sich die Beamten auf “Geisterjagd” zum Tatort begaben, entpuppte sich dieser “Geist” als die Inhaberin des Geschäftes. Sie sei durch den Lärm der zerborstenen Scheibe in einen weißen Bademantel an ihr Wohnungsfenster über dem Imbiss-Kiosk gegangen und habe von dort das Trio angesprochen …

Bei dieser Polizei-Meldung fragte ich mich sofort: Wie kommt man auf die Schnaps-Idee, nachdem man eine Scheibe eingeworfen hat, dass in der Wohnung darüber ein Geist erscheint und irgendwas sagt?!

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

 

Interessantes zum Thema:

Tagged , , , , , <

Polizei nimmt Randalierer in Bayern fest: Er handelte in Auftrag von Außerirdischen – kurioses Netzfundstück

Teilen:
Polizei nimmt Randalierer in Bayern fest: er handelte in Auftrag von Außerirdischen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Polizei nimmt Randalierer in Bayern fest: er handelte in Auftrag von Außerirdischen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Ein Mann geht in eine Polizeidienststelle – um zu melden, dass “Aliens einen Altkleidercontainer gestohlen hätten”. Unglaublich, aber laut einem Polizeibericht aus Bayern tatsächlich vor einigen Tagen so geschehen. Das war aber nur der Anfang, denn der besorgte Bürger erwies sich ein Randalierer, der nach eigenen Angaben von Außerirdischen zu seinen Taten mit Sachschaden verleitet wurde. Ein kurioses Fundstück aus dem Netz, wie Ihr hier lesen werdet.


Drogen, Gott und Aliens

Wer vor Jahrtausenden “Visionen” hatte und dabei mit Gott oder anderen himmlischen Mächten sprach, der wurde zum Propheten. Selbst dann, wenn er unter Drogeneinfluss stand und seinen Gott so nur im Rausch gesehen und gehört haben will.  So zumindest eine These, die vor Jahren die Erscheinungen Gottes im Alten Testament und Moses Kontakte mit seinem Herrn erklären wollte, wie 2012 in diesem Video HIER berichtet.

Um mit Gott, spirituellen Mächten, Ahnen, Geistern oder sonst welchen überirdischen Kräften, Wesen und Mächten in Kontakt treten zu können, waren und sind Drogen immer beliebt gewesen. In der Moderne aber kommen angebliche Außerirdische dazu, mit denen Personen unter Drogen Kontakt haben wollen.

Außerirdische stahlen einen Altkleidercontainer

So wie vor einigen Tagen ein junger Mann in Bayern, wie es die Polizei Oberstaufen am 4. Mai meldete:

Am 1. Mai 2020 beschäftigte ein 26-jähriger Mann die Polizei Oberstaufen. Der Mann erschien gegen 12.15 Uhr auf der Polizeistation und teilte mit, dass ‘Aliens’ einen Altkleidercontainer in Oberstaufen gestohlen hätten. Sein E-Bike hatte er zuvor an der Felge des vor dem Dienstgebäude abgestellten Streifenwagens festgekettet.

Der selbe Mann nötigte am Nachmittag zwei Autos zum Anhalten. Bei einem der beiden Fahrzeuge schlug er mit der Faust den Außenspiegel an der Fahrerseite ein, wobei ein Sachschaden in Höhe von 150 Euro entstand. Der Mann wurde daraufhin aufgesucht und zur Dienststelle verbracht. Dort wurde ein freiwilliger Drogentest durchgeführt, welcher positiv auf Amphetamin reagierte.

Nach Belehrung räumte er die Taten ein. Er habe auf außerirdische Weisung hin gehandelt.

Am 3. Mai 20 erstattete die Pfarrgemeinde Peter und Paul Anzeige, dass ein junger Mann auf einem E-Bike mit einem Stein ein Fenster in der Kirche eingeworfen hatte. Der Sachschaden beträgt ca. 500 Euro. Der Verdacht richtete sich auch bei diesem Vorfall gegen den 26-Jährigen. Auch hier zeigte er sich geständig. Neben der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wird auch das Gesundheitsamt in Kenntnis gesetzt.

Die Polizei, Dein Freund und Helfer

Da sieht man mal, welche Verrückten “Ideen” solche Substanzen auslösen können. Dass jemand persönlich bei der Polizei den Diebstahl eines Altkleidercontaines durch Außerirdische meldet, nahmen sicher auch die Beamten nicht mehr als Meldung eines “besorgten Bürger” ernst.

Dass vermeintliche Aliens hin und wieder auch der Polizeit zu schaffen machen, kam in den letzten Jahren immer wieder mal vor. Etwa der Fall einer Frau, die nach eigenen Angaben von Außerirdischen verfolgt wurde. Oder eine Person, die sich selber für einen Alien hielt und zur “Rettung der Erde” hier sei. Und dann war da noch der 2014 jener Mann in Augsburg, der in seiner eigenen Wohnung “gegen Außerirdische kämpfen musste”, so damals die Polizei nach der Ingewahrsamnahme des “Kämpfers”.

Selbst auf Geisterjagd musste sich die Polizei NRW Ende 2015 schon begeben.  Nachdem die Beamten damals Einbrecher schnappte, gaben diese an, dass sie bei ihrem Einbruch von einem Geist, einer “weißen Frau”, gestört und in die flucht getrieben wurden …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Tagged , , , , <

Rückschlag für die “Parapsychologische Beratungsstelle” in Freiburg i. Br.: Das Land Baden-Württemberg hat die Fördergelder gestrichen!

Teilen:
Rückschlag für die "Parapsychologische Beratungsstelle" in Freiburg i. Br.: Das Land Baden-Württemberg hat die Fördergelder gestrichen! (Bilder: gemeinfrei & SWR / Montage: Fischinger-Online)
Rückschlag für die “Parapsychologische Beratungsstelle” in Freiburg i. Br.: Das Land Baden-Württemberg hat die Fördergelder gestrichen! (Bilder: PixaBay/gemeinfrei & SWR / Montage: Fischinger-Online)

Menschen die glauben, dass es bei ihnen spukt, sie von Geistern besucht werden oder sonst etwas “nicht mit rechten Dingen” zugeht, suchen zum Teil Hilfe und Beratung aufgrund dieser Erfahrungen. Neben den unzähligen Geisterjägern und entsprechenden Gruppen, die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen, gibt es in Deutschland auch “offizielle Ansprechpartner” für solche Fälle: Die “Parapsychologische Beratungsstelle” in Freiburg, deren bekanntester Vertreter Dr. Walter von Lucadou ist. Bezahlt vom Bundesland Baden-Württemberg. Doch jetzt wurde der Beratungsstelle der Geldhahn zugedreht und die Förderung gestrichen. Ein herber Rückschlag für die dortigen “Geisterjäger”, wie Ihr in diesem Beitrag erfahrt. Denn eine solche Institution ist wichtiger denn je!


Geisterjäger

In den letzten Jahren boomen Geisterjäger und “Ghosthunter-Gruppierungen” in den westlichen Ländern. Auch bei uns im deutschsprachigen Raum, wo es unzähliger solcher Geisterjäger-Vereine oder -Gruppen gibt.

Alle diese Gruppierungen bestehen aus Laien und Hobbyforschern, die sich in ihrer Freizeit auf die Spuren von Paranormalen Phänomenen, Spuk und Geistern begeben. Oftmals handelt es sich dabei um mehr oder weniger lockere Zusammenschlüsse von Interessierten, die von solchen Themen aus der Welt der Unfassbaren oer schlicht der Frage nach einem Leben nach dem Tod begeistert sind.

So wollen sie mit ihren “Untersuchungen” den Phänomenen dahinter auf die Spur kommen.

Die Herangehensweise und Untersuchungen der einzelnen Gruppen und Geisterjäger ist dabei teils sehr unterschiedlich. Einige besuchen alte Gebäude, Spukorte und Spukhäuser, um dort mit diversen technischen Instrumenten unerklärlichen Phänomenen oder Erscheinungen auf die Spur zu kommen.

Andere gehen die Nachforschungen eher “spirituell” an. Sie versuchen auf “geistigem Wege” mehr über mögliche Spuk-Erscheinungen oder sogar Geistern zu erfahren. Meistens jedoch bedienen sich die Geisterjäger allen Möglichkeiten, von denen sie sich Ergebnisse versprechen. Von medialen Kontakten mit der Geisterwelt bis zur Messung von Störungen des Magnetfeldes der Erde an einem Spukort mit technischen Messgeräten.

Daran auszusetzen ist grundsätzlich nichts. Und, dass alle diese Erforscher des Paranormalen Laien und Freizeitforscher sind, ist natürlich klar. Eine anerkannte Ausbildung oder ein Studium an einer Universität zum Geisterjäger kann schließlich niemand machen. Ebenso wenig wie zum UFO-Forscher oder Prä-Astronautiker

“Parapsychologische Beratungsstelle”

Die einzigen Geisterjäger, die quasi “staatlich anerkannt” sind, sind die Mitarbeiter der “Parapsychologischen Beratungsstelle” in Freiburg. Eine Institution, die 1989 von der “Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Förderung der Parapsychologie e.V.” (WGFP) in Freiburg mit einem klaren Ziel gegründet wurde. Die Beratungsstelle möchte “auf dem Gebiet der Parapsychologie / ungewöhnliche Erfahrungen gezielte und sachgerechte Aufklärung zu betreiben”, wie sie sich auf ihrer Webseite vorstellen.

Weiter heißt es:

Aufgabe der Parapsychologischen Beratungsstelle ist es, Menschen Hilfestellung anzubieten, die durch ungewöhnliche Erfahrungen oder den Umgang mit Psychotechniken, okkulten Glaubenssystemen oder Psychogruppen Probleme bekommen haben. Ziel ist es, sie in die Lage zu versetzen, ihre Probleme selbst zu lösen. Hierzu gehört auch die gezielte psychotherapeutische Beratung von ‘Aussteigern’ aus sogenannte Psychosekten.

Die Beratungsstelle führt Fortbildungsveranstaltungen für psychologische, psychiatrische und pädagogische Fachkräfte durch und unterstützt diese bei ihrer Arbeit. Sie betreibt eine gezielte und breit gefächerte Öffentlichkeitsarbeit und bietet Vorträge und Seminare an Schulen, Volkshochschulen, Fachhochschulen und Universitäten an.”

Damit ist diese Anlaufstelle in Freiburg seit Bestehen weit mehr als nur eine Gruppe von Geisterjägern, die man rufen kann, wenn es bei einem daheim spukt. Das betont auch Dr. Dr. Walter von Lucdadou immer wieder, der durch seine Medienpräsenz das “Aushängeschild” der Beratungsstelle ist. “Deutschlands berühmtester Geisterjäger”, wie ihn die Presse schon mal nennt.

Denn es gibt immer Menschen, die aufgrund ihrer ungewöhnlichen Erfahrungen oder Kontakte zu “alternativen Heimethoden” der Esoterik Rede- und Beratungsbedarf haben:

Die Parapsychologische Beratungsstelle bietet ein umfassendes Beratungsangebot für Menschen, die ungewöhnliche, paranormale, okkulte oder unerklärliche Erfahrungen gemacht haben und kompetente Gesprächspartner brauchen oder Hilfestellung für den Umgang mit ihren Erfahrungen benötigen.

Gleichzeitig berät und informiert die Parapsychologische Beratungsstelle auf wissenschaftlicher Basis über alle Angebote des Marktes der alternativen Heilmethoden und von esoterischen Anbietern.”

Geisterjagd auf Staatskosten

Der Umfang der Tätigkeiten und Beratungen des Teams um den Physiker und Psychologen von Lucadou ist überaus umfangreich. Sie stehen für zahllose Einzelgebiete beratend oder für Veranstaltungen zur Verfügung. Allein 3.000 telefonische Nachfragen erhält die Beratungsstelle nach eigenen Angaben jedes Jahr. Das zeigt deutlich, dass diese Art der “staatlichen Geisterjagd” offensichtlich notwendig ist.

Denn Menschen in “spirituellen Notlagen” oder mit Geistererfahrungen wird es immer geben.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Dies sieht das Land Banden-Württemberg nach drei Jahrzehnten jetzt allerdings nicht mehr so. Zu Beginn des Jahres 2020 wurde die finanzielle Förderung der Beratungsstelle ersatzlos gestrichen. Es bestünde kein Bedarf, wie es das Land der Beratungsstelle mitteilte. Walter von Lucadou schreibt dazu:

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport von Baden-Württemberg hat die institutionelle Förderung der ‘Parapsychologischen Beratungsstelle’ mit Ablauf des Jahres 2019 eingestellt. Als Grund hierfür wurde mitgeteilt, dass keine Haushaltsmittel mehr zur Verfügung stünden, weil eine ‘Ressortzuständigkeit’ für die gegebenen Fragestellungen nicht mehr vorhanden sei.

Alle bisherigen Versuche, die konstruktive und auf gegenseitigem Vertrauen beruhende, erfolgreiche Kooperation mit dem Ministerium, die seit 30 Jahren unzähligen Menschen in schwierigen Lebenssituationen wirkungsvolle Hilfe ermöglichte, aufrecht zu erhalten, hat sich als fruchtlos erwiesen.

Dass kein Bedarf mehr an einer solchen Art Beratungsstelle bestünde, sieht von Lucadou natürlich anders. Und das ist verständlich – nicht nur da er der Leiter des Institutes ist. Auch deshalb, da die dort angebotenen Hilfen, Beratungen, Untersuchungen und Aufklärungen nicht einfach plötzlich nicht mehr benötigt werden.

Allein gelassene “Sinnsuchende”?

Eher ist das Gegenteil der Fall. Die Arbeit der “Parapsychologischen Beratungsstelle” ist in der Vergangenheit offensichtlich wichtiger geworden. Nicht unbedingt deshalb, da es mehr Menschen gibt, die glauben, dass bei ihnen seltsame Dinge vor sich gehen oder sie von Geistern heimgesucht werden. Vielmehr gibt es immer mehr “Sinnsuchende”.  Menschen, die sich in spirituellen Notlagen befinden und damit anfällig für die unterschiedlichsten angebotenen “Lösungen” sind.

Diese “Lösungen” und “Hilfen” können dabei aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen, die von “sanfter Esoterik” bis Sekten und Okkultismus reichen. Vor allem leider auch in Negativen. An wen sollen sich diese Menschen wenden?

Eigentlich sind die Kirchen und ihre Geistlichen in solchen Fällen gefragt. Priester und andere Geistliche der Kirche sind die klassischen Ansprechpartner für jede Art von Lebenskrise. Durchaus auch und vor allem in spirituellen Belangen, die auch Spuk oder Geister mit einschließen. Schließlich glauben viele Betroffene, dass diese Erscheinungen in direkten Zusammenhang mit ihnen selber oder nahen (verstorbenen) Angehörigen oder Freunden stehen.

Die letzten Jahre und Jahrzehnte beweisen aber, dass sich die Kirchen selbst in einer deutlichen Krise befinden. Sie verlieren scharenweise ihr Schäfchen, haben mehr und mehr Autoritär verloren und vielfach ihr Vertrauen verspielt. Menschen mit entsprechenden Erfahrungen und Krisen wenden sich überall hin – nur nicht mehr an die Kirche, in denen mehr und mehr Menschen keinen Sinn mehr sehen.

Das große Kirchensterben, das verlorene Vertrauen und natürlich die Tatsache, dass den Lehren der Institution Kirche immer weniger Menschen folgen wollen, beweist dies seit Jahren. Menschen, die nicht oder nicht mehr an irgendwelche angeblich “göttlichen Wege” glauben, suchen sich andere Ansprechpartner im Fall des Falles.

Und jetzt?

Natürlich kann eine Beratungsstelle wie jene in Freiburg keine Kirche ersetzten. Doch sie kann eben diese “verlorenen Schäfchen” oder deren Angehörigen beraten. Typische Geisterjagd ist schließlich nur eine von vielen Angeboten der “Parapsychologischen Beratungsstelle”!

Da aber das Land Baden-Württemberg die Förderung eingestellt hat, wird auch das Institut von Walter von Lucadou in absehbarer Zeit in eine Krise geraten. Dieser Umstand zeichnet sich schon jetzt ab, da von Lucadou dazu schreibt:

Um unsere Beratungsarbeit fortsetzen zu können, sehen wir uns daher leider gezwungen, für die Beratung einen Unkostenbeitrag in Höhe von 60 Euro pro Beratungsstunde zu verlangen. Durch eine Spende, die steuerabzugsfähig ist, können Sie ebenfalls mithelfen, dass die Beratungsstelle weiterhin existieren kann.

60 Euro pro Stunde ist alles andere als wenig. Und bei Geld hört bekanntlich nicht nur die Freundschaft auf. Personen, die sonst vielleicht in Freiburg angerufen und nach Beratung oder einen Termin gebeten hätten, werden sich das jetzt nicht nur zweimal überlegen. Zumal es kaum mit nur einer einzigen Stunde getan sein wird, was aber von Fall zu Fall fraglos variiert.

Im schlimmsten Fall wenden sich die Ratsuchenden dann lieber obskuren und auf den ersten Blick kostenlosen “Experten” zu. Niemand ist leichter zu manipulieren wie Menschen in Lebenskrisen aller Art. Im weniger schlimmen Fall kontaktieren sie dann doch kirchliche Institutionen, die ja kostenlos sind bzw. von den Kirchensteuern getragen werden.

Natürlich ist die Beratungsstelle alles andere als ein Kirchenersatz. Aber doch eine wichtige Anlaufstelle! Übrigens auch für die Forschung im Bereich Paranormale Phänomene & Co. und damit Grenzwissenschaft:

Die Beratungsstelle sammelt für Forschungszwecke Berichte und Erfahrungen aus diesem Gebiet und betreibt eigene parapsychologische Forschungsprojekte.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , <

Paranormales im Münsterland? Der WDR unterwegs mit Geisterjägern im Wasserschloss Senden

Teilen:
Paranormales im Münsterland: Der WDR begleitet Geisterjäger im Wasserschloss Senden (Bild: Schloss-Senden.de)
Paranormales im Münsterland: Der WDR begleitet Geisterjäger im Wasserschloss Senden (Bild: Schloss-Senden.de)

Viele Menschen glauben an Phänomene wie Geister, Spuk oder paranormale Erscheinungen. Oftmals in Verbindung mit der Überzeugung, dass es ein Leben nach dem Tod oder schlicht ein “Danach” gibt. Einige von ihnen wollen über solche Phänomene und Erscheinungen aber mehr erfahren und sie dokumentieren und erforschen. Sie nennen sich treffend Geisterjäger und suchen an Spukorten und anderen prädestinierten Plätzen unter anderem mit technischen Hilfemitteln dem Unerklärlichen. So auch kürzlich eine Gruppe aus Nordrhein-Westfalen, die zusammen mit einem Reporter des WDR das Wasserschloss in Senden im Kreis Coesfeld besuchten. Diese WDR-Sendung wurde jetzt online gestellt. Alles weitere dazu erfahrt Ihr hier.


Geisterjäger auf den Spuren des Paranormalen

Alte Burgen, Schlösser, Ruinen oder auch verlassenen Anwesen vielerlei Art gibt es in Deutschland sehr zahlreich. Auch im Münsterland in Nordrhein-Westfalen. Eine Region die aufgrund ihrer zahllosen Wasserschlösser auch weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist. Aber gibt es in diesen alten Gemäuern auch Paranormale Phänomene wie Spuk oder Geistererscheinungen?

Solchen Fragen gehen auch hierzulande verschiedene Gruppe und Vereine in ihrer Freizeit nach. Sie besuchen verschiedene historische Orte – mal verlassene und mal weiterhin bewohnte – an denen es angeblich zu solchen Phänomen kommen soll. „Geisterjäger“ nennt man diese Mystery-Interessierten allgemein. Und von denen gibt es auch in Deutschland erstaunlich viele.

Eine dieser Gruppierungen sind die in Wuppertal gegründeten „Ghosthunter-NRWUP & RLP“. Ein Team von rund einem Dutzend Mitgliedern, die sich zum Teil nach eigenen paranormalen Erlebnissen zusammengefunden hatten. Seit dem bieten sie auch all jenen Menschen, die glauben, dass bei ihnen „Seltsames“ vor sich geht, ihre Hilfe an. Wie die meisten Geisterjäger kostenlos.

Auf ihrer Internetseite schreiben sie dazu unter anderem:

Bei unseren paranormalen Untersuchungen kommt qualitativ hochwertiges Fotoequipment zum Einsatz, welches fachmännisch entsprechend unserer Anforderungen modifiziert wurde, so dass wir in unterschiedlichen Wellenbereichen Foto- und Videoaufnahmen machen können. Auch arbeiten wir mit den üblichen Ghosthunter-Gerätschaften (Mess-/Diktiergeräte) und eigenen weiter entwickelten unterschiedlichen Verfahren.

Wir sind Ihr seriöser, offener und erfahrener Ansprechpartner, wenn es um die Aufklärung von möglichen paranormalen Vorfällen in Ihrem Umfeld geht. Vertrauensvolle und diskrete Bearbeitung Ihres ‚Falles‘ ist uns sehr wichtig!

Spuk und ähnliche Erscheinungen sind fraglos das sensibelste Thema innerhalb der Grenzwissenschaften. Wenn Personen „Stimmen und das Lieblingsparfum eines Verstorbenen wahrnehmen“, wie es die NRW-Geisterjäger schreiben, ist Diskretion fraglos ein oberstes Gebot. Immerhin, so eine Studie vor einigen Jahren, “fühlten” 60 Prozent der Probanden, dass sie “Kontakt” mit ihren verstorbenen Partnern hatten.

Das Wasserschloss Senden

Geisterjäger werden aber nicht nur von Betroffenen oder Zeugen gerufen. Sie besuchen in ihrer Freizeit auch all jene Orte, von denen Menschen behaupten, dass es dort spuken soll oder sie einen Geist gesehen haben. Die Leidenschaft für das Thema treibt diese Mystery-Jäger an. Und so besuchte die „Ghosthunter-NRWUP & RLP“ zusammen mit dem Radiosender WDR 5 vor einiger Zeit im Münsterland das Wasserschloss Senden im Kreis Coesfeld. Nicht um dort gemeldeten Spuk zu „vertreiben“, sondern um diesen Ort erstmals zu untersuchen.

Das Wasserschloss in Senden hat dabei eine eher traurige Geschichte. Zumindest was die Historie der Neuzeit betrifft. Ludeke Droste (1405 – 1466), Spross eines adeligen Rittergeschlechts, und sein Sohn Sander II. Droste zu Senden erbauten das später mehrfach erweiterte Wasserschloss vor rund 600 Jahren. Im Laufe der Geschichte widerfuhr dem Anwesenden mehrfach Plünderung, Zerstörung und Brandschatzung. Zuletzt gegen Ende des 2. Weltkrieg, als britische Soldaten es plünderten und zum Teil zerstörten.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Es folgten Nutzungen als Hotel, Internat, Künsterschule und Altenheim sowie ein Brand des Daches. Fortan verfiel das leerstehende Schloss Senden zusehends, so dass der Eigentümer 2014 drohte es vollständig abzureisen. Die Kosten für den Erhalt und die Sanierung (6 – 9 Millionen Euro!) waren schlicht und einfach nicht zu bezahlen. Private Vereine, Initiativen, Denkmalschutz-Stiftungen und Fördermittel des Landes und Bundes konnten schließlich das Schlimmste verhindern. 2018 wurde es sogar „Denkmal des Jahres“.

Leben nach dem Tod

Ein Wasserschloss diese Art zieht Geisterjäger natürlich magisch an. Ob es dort Geschichten von unerklärlichen Vorgängen gibt oder nicht. Bei den „Ghosthunter-NRWUP & RLP“ war es nicht anders, als ihre Mitglieder Tom O. und Hagen M. die Burg zusammen mit dem WDR 5- Radio-Reporter Jean-Pierre Fellmer besuchten.

Zuvor nur für eine Erstbegehung, um den Ort erst einmal kennenzulernen, wie sie am 31. Oktober 2019 in der Radiosendung „Auf Geisterjagd im Münsterland“ berichten.

Bei einem 2. Besuch in Senden folgte dann eine Art „paranormale Untersuchung“, bei denen zwei weitere Teammitglieder anwesend waren. Mit diversen technischen Hilfsmitteln erkundeten die Geisterjäger daraufhin das Wasserschloss und erklärten ihre Gerätschaften. Reporter Fellmer selber hat keine „Anzeichen für paranormale Aktivitäten bemerkt“. Doch das Thema bzw. diese Phänomene stimmten ihn durchaus nachdenklich, wie er berichtet.

Vor alle als einige Woche später der Geisterjäger Tom sich erneut bei ihm meldete. Auch einem Tonbandmitschnitt aus dem Schloss glauben er und andere Mitglieder des Teams eine Stimme zu hören. Kein Beleg für irgendwelche Geister, wie Tom selber sagt, aber ein Beweis für die Faszination an diesem Thema. Denn auch er ist (wie eigentlich alle Geisterjäger oder jene Menschen, die sich mit dem Thema beschäftigen) davon überzeugt, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. “Es wird von uns irgendwas geben, wenn der leiblicher Körper nicht mehr ist”, so Geisterjäger Tom im WDR.

Ihr findet den Radiomitschnitt des Sendung in der WDR-Mediathek HIER online.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

Tagged , , , , , , , <

Geister, Spuk und Paranormale Phänomene: Mit Geisterjägern unterwegs und warum “Ghosthunter”-Gruppe mehr schaden als helfen könnten

Teilen:
Mit den Geisterjägern von NRW auf den Spuren des Unfassbaren (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Mit den Geisterjägern von NRW auf den Spuren des Unfassbaren (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

In Deutschland gibt es eine ganze Reihe von Gruppen, Einzelpersonen und Vereinigungen, die sich mit der “Geisterjagd” befassen. Das heißt, dass diese Menschen versuchen Meldungen über Geistererscheinungen, Spuk oder schlicht paranormalen Erscheinungen mit den unterschiedlichsten Methoden auf den Grund zu gehen. Von Untersuchungen bzw. Messungen mit technischem Equipment bis zu medialer Kontaktaufnahme mit den Geistern ist hierbei alles vertreten. Weltweit ist das fast schon als Boom anzusehen. In Nordrhein-Westfalen gibt es beispielsweise die Gruppe der “Ghosthunter NRW”. Ein gutes Beispiel dafür, wie man sich solche Geisterjäger vorstellen kann – denn der Trend ist ungebrochen und kann auch zu ernsthaften Problemen führen.

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Auf der Internetseite der “Ghosthunter NRW” stellt sich das seit sechs Jahren bestehende Team in knappen und klaren selber vor:

Sie sind der Meinung ein paranormales Phänomen/Spuk zu erleben und möchten dies von einem seriös arbeitendem Geisterjäger Team untersuchen lassen? 

Dann sind Sie bei uns genau richtig. Wir nehmen Sie, Ihre Anfrage und Ihre Schilderungen ernst und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Seien Sie sich sicher, wir finden heraus was in Ihren Räumlichkeiten vor sich geht.

Unsere Arbeit ist diskret und kostenlos.”

Das klingt schon mal nach sehr großem Selbstbewusstsein, dass das “starke Geisterjäger-Team in Sachen Spuk und paranormalen Phänomene”, wie es auf deren Webseite zu lesen ist, offenbar besitzt. Immerhin geben diese an, dass sie sicher herausfinden werden, was hinter dem jeweiligen “Phänomen” steckt.

Geisterjäger im Dauereinsatz!

Praktisch kein einziger Geisterjäger ist von Beruf wirklich ein Geisterjäger. Wie auch, da man diese Tätigkeit nicht klassisch im Rahmen einer Berufsausbildung studieren oder lernen kann und sich jeder so nennen darf. Das sieht man auch an der Gründerin der NRW-Gruppe, Melanie Schindler, die ihres Zeichens Bürokauffrau ist. Auch ich selber unterschreibe ja meine Postings auf diesem Blog auch mit “Euer Jäger des Phantastischen”. Auch das ist kein klassischer Beruf, das ist eine Berufung! Das gilt auch für das Team um Schindler und eigentlich für fast alle anderen ähnlichen Gruppierungen überall auf der Welt.

Das solche Tätigkeiten mehr Berufung als Beruf sind, sehen wohl auch die NRW-Spuk-Jäger so, wie es am 10. Mai 2016 die “Rheinische Post” in einem doch sehr umfangreichen Artikel über die Gruppe berichtet hat. Monate im Voraus seien sie ausgebucht und jedes 2. Wochenende auf der Jagd nach dem Paranormalen. Weiter heißt es:

VIDEO auf YouTube: YouTuberin "Noobaffairstalk" im Interview mit Lars A Fischinger Gott, Leben nach dem Tod, Aliens und Geister/Spuk (Bild: Noobaffairs / YouTube-Sceenshot)
VIDEO auf YouTube: YouTuberin “Noobaffairstalk” im Interview mit Lars A Fischinger Gott, Leben nach dem Tod, Aliens und Geister/Spuk (Bild: Noobaffairs / YouTube-Sceenshot)

Schindler und ihr Team sind Selfmade-Geisterjäger. Schon seit ihrer Kindheit interessierte sich die Rheinländerin für ungewöhnliche Phänomene. Geisterjägergruppen gibt es tatsächlich mehrere in Deutschland – nachdem Schindler als Erwachsene in keinem der bestehenden Teams aufgenommen wurde, beschloss sie kurzerhand, selbst eines zu gründen. Seitdem ist sie Pressesprecherin, Managerin und Geisterjägerin in Personalunion. Als erstes offizielles Mitglied folgte Dunja Kutschat, Schindlers langjährige Freundin und Nachbarin, die als Medium Geister im Raum erspüren können will. Schnell bekamen die zwei Spuk-Expertinnen Anfragen von Freunden und Fremden zur Teamerweiterung. Seit 2014 bestehen die ,Ghosthunter NRW’ in ihrer aktuellen Konstellation.

Das könnte man durchaus als einen “klassischen Werdegang” von Geisterjägern bezeichnen. Doch es gibt auch Kritik an solchen Gruppen. Nicht nur von Seiten der Skeptiker, die paranormale Erscheinungen wie eben Spuk oder Geistererscheinungen rund weg für Mumpitz halten, sondern auch von dem einzigen “echten Ghosthunter” Deutschland: Dr. Walter von Lucadou.

Hobbyjäger des Paranormalen vs. Wissenschaft

Die kritischen Einwände des Parapsychologen Walter von Lucadou zum Hobby der Geisterjagd, hat die “Rheinische Post” in ihrem Artikel nicht verschwiegen. So lesen wir dort unter anderem, dass er “für Geisterjäger trotz seines ungewöhnlichen Lebenslaufs kein Verständnis hat”. Von Lucadou wird mit den Worten zitiert:

Wenn man sich an solche Gruppen wendet, dann ist das, als ob man mit einem entzündeten Blinddarm zu jemanden geht, der sich hobbymäßig für Chirurgie interessiert, statt zu einem richtigen Arzt. Diese Menschen sind oftmals psychisch labil oder leiden gar unter einer Psychose. Geisterjäger haben aber keine psychologische Ausbildung und können großes Unheil anrichten.

(…)

Aufruf von Lars A. Fischinger auf YouTube: Habt Ihr bereits paranormale Erfahrungen gemacht? (Bild: S. & L. A. Fischinger)
VIDEO-Aufruf von Lars A. Fischinger auf YouTube: Habt Ihr bereits paranormale Erfahrungen gemacht? (Bild: S. & L. A. Fischinger)

Wenn Menschen ein Problem haben, das sie nicht bewusst wahrnehmen, zeigen sie häufig psychosomatische Reaktionen. Ich glaube, dass ein Spuk ganz ähnlich funktioniert. Nur äußert sich das Problem nicht als Störung des eigenen Körpers, sondern als Störung der Umgebung.

Und jetzt stellen Sie sich vor, jemand glaubt, in seiner Wohnung gibt es Geister. Dann kommen die Geisterjäger und sagen, es handle sich dabei um den verstorbenen Ehemann… Wenn sich das Ehepaar im Leben gut verstanden hat, ist das kein Problem, aber wenn der Ehemann ein Tyrann war, kann das einen enormen Schock auslösen.”

Solche Bedenken sind nicht unbegründet. Nur das Problem ist meiner Meinung auch, dass wohl kaum jemand, der glaubt, dass es bei ihm spukt, damit öffentlich hausieren geht! Hier bekommt man sicherlich genauso schnell den “Spinner-Stempel” aufgedrückt, als würde man herum erzählt, dass man ein UFO gesehen habe.

Was soll der oder die Betroffene also tun?

Gerade die Jagd nach Geistern als mutmaßliche “Verstorbene” oder Seelen aus dem Jenseits ist überaus sensibel anzusehen und anzugehen! Nur leider gibt es hier keine Standards und so wird mit Sicherheit jeder selbsternannte Geisterjäger anders mit sensiblen Themen umgehen. Das gilt ausnahmslos für alle “Ghosthunter-Gruppen” weltweit, die keine psychologisch ausgebildeten Teammitglieder haben. Von daher sind die Bedenken von Walter von Lucadou ernstzunehmen.

Dr. von Lucadou ist übrigens auch am 25. Juni 2016 auf der 2. Tagung der GEgP, der „Gesellschaft zur Erforschung grenzwissenschaftlicher Phänomene“, einer der teilnehmenden Referenten. Sein Vortrag wird den “Stand der parapsychologischen Forschung” zum Thema haben.

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

Tagged , , , , , <