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Denver Airport: Tummelplatz für Aliens, UFOs und Geheimgesellschaften? Der Flughafen nimmt die Verschwörungstheorien mit Humor

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Der internationale Flughafen von Denver: ein Tummelplatz für Aliens UFOs und Geheimgesellschaften? Der Flughafen nimmt die Verschwörungstheorien jetzt mit Humor ... (Bild: Google Earth / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Teilansicht des internationalen Flughafens von Denver: Er gilt als “Treffpunkt” für Aliens, UFOs und obskurer Geheimgesellschaften. Jetzt nimmt der Airport selber die Verschwörungstheorien mit Humor … (Bild: Google Earth / Bearbeitung: keine …)

Verschwörungstheorien gibt es ebenso wie echte, reale Verschwörungen auf der seit Jahrtausenden aus der ganzen Welt. Neben den heutigen “Klassikern” wieder Mord an US-Präsident John F. Kennedy, die Mondlandung-Lüge, UFO-Vertuschungen oder 9/11 gibt es aber noch die kleinen Verschwörungstheorien. Eine davon dreht sich rund um den 1995  neu eröffneten internationalen Flughafen Denver in den USA. Am Denver International Airport (DIA) soll es einigen Verschwörungstheoretikern nicht im Rechten Dingen zu gehen. Es wird von UFOs und Außerirdischen gemunkelt, die unterhalb des Flughafens eine Art Geheimbasis betrieben. Hier hätten aber auch die Freimauer, Illuminaten, die “Neuen Welt Ordnung” (NWO) oder andere Geheimgesellschaften ihre Finger im Spiel. Jetzt “schlägt” der DIA humorvoll zurück – und bestätigt ganz offen all die Verschwörungstheorien, die seit nunmehr über 20 Jahren über den Flughafen kursieren. Schauen wir in diesem Posting einmal detailliert auf all diese Verschwörungen und “verborgenen Hinweise” und was jetzt die Flughafenbetreiber dazu sagen.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Denver International (UFO-)Airport

Der 1995 eröffnete internationale Flughafen von Denver ist nicht nur einer der jüngsten Airports der USA, sondern zugleich auch einer der größten Flughäfen der Welt. Über 61 Millionen Passagiere, 265.285 Tonnen Luftfracht und fast 583.000 Flugbewegungen verzeichneten die rund 35.000 Angestellten allein im letzten Jahr.

Mit einer Fläche von 13.727 Hektar, also rund 138 Quadratkilometern, ist der DAI flächenmäßig der zweitgrößte Flughafen der Welt. Und er könnte noch wachsen, da er auf zehn Lande- und Startbahnen ausgebaut werden soll, umso  jedes Jahr bis zu 100 Millionen Reisende abzufertigen. Ein gigantischer Komplex mit fast 150 Flugsteigen, dessen Wahrzeichen die Zelt-Dächer der Gebäude sind.

Sind die beeindruckenden Daten aber wirklich die ganze Wahrheit? Geht es nach einigen Verschwörungstheoretikern, dann ist es nicht mal die halbe Wahrheit. Ihren Spekulationen nach starten und landen am DIA nicht nur “Boeing”, “Airbus” & Co. mit ihren Fluggästen, sondern auch ganz andere Fluggeräte mit ebenso anderen Passagieren, die nicht von dieser Welt sind: UFOs und Aliens!

Nicht genug, dass hier Außerirdische im Geheimen agieren und irgendwelchen dunklen Tätigkeiten nachgehen sollen. Auch die US-Regierung soll tief unter dem Airport Top Secret-Einrichtungen betreiben. Sogar von Geheimgefängnissen und Folterkellern wird gemunkelt. Mit Blick auf diverse Aktivitäten der USA klingt zumindest das nicht ganz soweit hergeholt, wie angebliche UFO-Basen unter dem Flughafen.

Alternativ werden diese Spekulationen auch miteinander kombiniert. Also, dass hier Geheimagenten mit fremden Wesen von den Sternen gemeinsame Sache mache. Immer mit dabei sind natürlich auch diverse Geheimgesellschaften, die in diesem Kontext genannt werden. Etwa die Freimaurer, die Illuminaten oder irgendwelche anderen finsteren Gestalten der “Neuen Welt Ordnung”. Oder gleich die “Men in Black” als eine Art Dachverband aller dunklen Geheimbünde der Welt …

Der geheime “Denver Clan”

Woher diese zum Teil extrem wilden Spekulationen über einen geheimen “Denver Clan” am DIA kommen, ist schnell ausfindig zu machen: Vom Flughafen selber! Selbstverständlich ungewollt.

Grundsätzlich angefangen hat das mit den Baukosten des Airport. Für den Neubau wurden Kosten in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar geplant – und geworden sind daraus 4,8 Milliarden US-Dollar. Prinzipiell eigentlich ganz normal für solche Bauprojekte. Auch wir Deutschen bauen bekanntlich in Berlin einen neuen Flughafen, der nicht nur pünktlich seine Flugbahnen (irgendwann) öffnen wird, sondern auch dessen schlussendliche Baukosten natürlich auch voll und ganz im Rahmen blieben …

Für Verschwörungstheoretiker ist das aber ein erstes Mosaiksteinchen. Sie fragen sich, ob die drei Milliarden Mehrkosten nicht vielleicht in geheime Projekte in und unter dem Flughafen geflossen sein könnten. Und sieht man sich am Flughafen in Denver unter dieser Voraussetzung um, findet man dafür auf Schritt und  Tritt angeblich klare Anhaltspunkte und Hinweise, so die Mystery-Theoretiker. Sogar vom Schreibtisch aus mit Hilfe von Google Earth.

Blickt man mit Google Earth direkt von oben auf den Flughafen erscheinen die Start- und Landebahnen nämlich (mit etwas Phantasie) wie ein riesiges Hakenkreuz. Ein Hinweis auf dunkle Hintermänner? Nein sagt zumindest der Flughafen selber. Vielmehr seien es rein praktische Erwägungen gewesen, die bahnen in dieser Form anzulegen, die außerdem, so ein Flughafensprecher, aussehe wie ein Windrad und nicht wie ein Hakenkreuz. Zum Beispiel laut “The Telegraph” vom 28. Februar 2015 anlässlich des 20. Geburtstages des Flughafens.

Auch und vor allem die vielen Wandgemälde (z.B. HIER zu sehen) des Künstler Leo Tanguma innerhalb des Flughafens verleiten zu unzähligen Spekulationen und Verschwörungen und die “Neue Welt Ordnung”. Kunstwerke mit durchaus verstörenden Motiven, Szenen und Bildern, die sehr viel Spielraum für Interpretationen und Spekulationen lassen. Wie bei Kunst eigentlich durchaus üblich und gewollt.

Weltuntergang und “Neue Welt Ordnung”

Im DIA sehen die Fluggäste in den Hallen Bilder, die scheinbar Szenen der Apokalypse zeigen. Brennende Städte ebenso, wie angebliche Nazis bzw. “Deutsche” und “Juden” sowie einen Krieg gegen die Natur und Menschheit an sich. Immer wieder zu sehen auch Kinder aus aller Herren Ländern und “eines der Kinder hält eine Mayatafel, die das Ende der Zivilisation darstellt”, wie es heißt. Auch das Aussterben einer oder mehrerer Rassen werde hier in den verstörenden Wandbildern zur Schau gestellt oder sogar prophezeit.

Alles teil eines geheimen “Denver-Pan”, wie ein entsprechendes Buch des bekannten deutschen Autorenduos Grazyna Fosar und Franz Bludorf es nennt.

Ein kleines Mädchen, dass auf dem Gemälde mit Namen “Peace and Harmony with Nature” in einem Sarg zu liegen scheint, soll sogar “den Tod des jüdisch-christlichen Glaubens symbolisieren”, da sie angeblich eine Juden-Stern und eine Bibel in der Hand hält. Also folgen Verschwörungstheoretiker, das die Schöpfer der Kunstwerke keine Christen oder Juden waren, sondern einer bösen Geheimgesellschaft gehören. Eventuell der Loge der “Skulls & Bones”, da bei ihnen Särge angeblich wichtige Symbole seien.

Bibelfundamentalisten in den USA, etwa die Gruppe “Cephas Ministry”, warnten sogar bereits 2003 in einem Newsletter vor diesen satanischen Machenschaften des Flughafens! Denn der Untergang des Christentums sein hier im Gange. In den Katakomben werden sogar jene “Menschen, die Luzifer hassen” in Konzentrationslagern systematisch ermordet, behaupte ein Verschwörungstheoretiker bei YouTube.

Ein”farbigen Dunst” auf genau diesem Bild soll eine im Hintergrund gemalte Stadt umgeben, “als wäre von einer biochemischen Waffe angegriffen worden”. Ein auf einem weiteren Wandbild  in grellen Farben leuchtende zu sehende Pflanze, um die sich fröhlich und tanzend jungen Menschen versammelt haben, soll damit im Zusammenhang stehen. Denn dies zeige die neuen Welt mit genetisch neu erschaffenen Pflanzen, nachdem (wer auch immer) den Großteil der Menschheit vernichtet hat.

Grund für Verschwörungen ist auch das Kunstwerk direkt vor dem Eingang des Airport. Es ist das riesige “Pferd der Apokalypse” auf Fieberglas mit guselig-rot leuchtenden Augen. Es zeige demnach den Fluggäste sofort an, wo sie jetzt rein gehen werden. Dass der schaffende Künstler des “Pferd der Apokalypse”, Luis Jimenez, bei der Arbeit daran durch einen Unfall ums Lebens kam, macht die Sache für Verschwörungstheoretiker noch leichter. Hier steckt ein teuflisch-perfider Plan hinter allem!

Der “Blaue Mustang”, so der offizielle Name der Skulptur, heißt unlängst mit Spitznamen “Blucifer”, denn das Pferd sei der “mörderische Mustang des Denver Flughafens”. Dass hier in Colorado, im”Wilden Westen” der USA, wo bekanntlich Denver liegt, die edle Pferderasse Mustang natürlich äußert begehrt und beliebt ist, scheint man zu übersehen ..

Die Deutschen kriegen euch alle

Zu zahllose sind die Deutungen, Verschwörungen, Interpretationen und Vermutungen hinter den ganzen Bildern im DAI, als dass sie hier alle vorgestellt werden könnten. Und sollten. Eines der Kunstwerke mit dem Titel “Kinder der Welt träumen vom Frieden” soll jedoch einmal eingefügt werden:

Bild im internationalen Flughafen von Denver: "Die Kinder der Welt träumen vom Frieden" - und die Deutschen (Nazis) wollen die Weltherrschaft! (Bild / Ausschnitt: DAI)
Bild im internationalen Flughafen von Denver: “Die Kinder der Welt träumen vom Frieden” – und die Deutschen (Nazis) wollen die Weltherrschaft! (Bild / Ausschnitt: DAI)

Hier sehen die Anhänger einer düsteren Weltverschwörung um den Airport eine warnende Prophezeiung von Deutschland und den Deutschen. Kinder aus der ganzen Welt, gut zu erkennen an ihrer traditionellen Tracht, strömen auf eine Zentralfigur mit einem Hammer, die angeblich einen “Flugzeugflügel” hämmert. Eingewickelt in ihren Landesflaggen geben zum Beispiel Israel und die USA offenkundig bereitwillig dem schmiedenden Knaben in der Mitte ihre Waffen (Schwerter).

Unter der Szene liegt ein toter Soldat, für einige eben ein Nazi aus dem Zweiten Weltkrieg, auf dem zwei Friedenstauben sitzen. Die Verschwörungstheoretiker sehen hier allerdings Folgendes:

Der blonde Junge in der Mitte ist ein Deutscher, ein Bayer. Durchaus zu erkennen an seiner Tracht. Der Betrachter des Werkes soll nun das zukünftige Schicksal der Welt erkennen, die Deutschen als “ewige Nazis” wollen die Weltherrschaft an sich reißen. Alle, auch die USA selber, müssen oder werden sich dem beugen.

Völkermord, Hunger, Militärische Unterdrückung und Tod” sollen hier zu sehen sein. Ausgelöst und verschuldet von den Deutschen und angeblich Sinnbild, dass die Völker der Welt ihre Identität zugunsten der “Neuen Welt Ordnung” aufgeben sollen, müssen oder werden. Mit einer Weltarmee und einer Weltregierung, der sich auch die USA unterwerfen wild. Anführer der unterjochten Welt nach der Apokalypse wird Deutschland sein.

So wollen es jene, die dem Flughafen Denver die dunkelsten Absichten unterstellen. Naja, wenigstens lächeln die Kinder alle auf dem Gemälde. Dass der Künstler Leo Tanguma das Bild so erklärt, dass aus den Waffen ein landwirtschaftlicher Pflug und damit kein Flügel eines womöglichen Kampfjets gehämmert wird, sehen die NWO-Jäger nicht.

Dass am DAI teuflisches vor sich geht, “beweisen” übrigens auch Skulpturen von geflügelten Dämonen in den Hallen, die in geöffneten Koffern sitzen. Eigentlich aber sind es sogenannte “Gargoyle” des Christentums. Das sind jene dämonischen Flügelwesen, die als Wasserspeier an Regenablaufrinnen an Kirchen und  Kathedralen in ganz Europa zu finden sind. Seit Jahrhunderten bringt man sie an den Fassaden der Gotteshäuser an, um böse Mächte abzuwehren. Nicht um sie anzulocken!

“New World Airport Commission”

Ungenannt bleiben darf auf keinem Fall, was dem Besucher in der großen Eingangshalle begegnet. Es ist ein Marmorstein mit einer Zeitkapsel vom 19. März 1994, der nicht vor dem Jahr 2094 geöffnet werden soll. Groß und eindeutig ist auf dem Stein das Zeichen der Freimaurer sowie eine Art Unterschrift einer “New World Airport Commission” als Schöpfer des Steines sowie der Zeitkapsel zu sehen.

Das Problem ist, dass es die “New World Airport Commission” nicht gibt. Oder doch, fragen sich die Anhänger der Airport-Verschwörung. Und wenn ja, wer sind diese Leute und was führen sie im Schilde? Ehrlich gesagt sollten sich die Bauherren des Flughafens nicht wundern, wenn sie in der Eingangshalle einen solchen Stein mit derartigen Beschriftungen aufstellen, dass sie damit Verschwörungstheorien befeuerten! Die fraglos bizarren und  “kuriosen” Motive der riesigen Wandgemälde, laden den Betrachter geradezu dazu ein, hier mehr als mehr oder weniger geschmackvolle Kunst zu sehen.

Familienuntauglich sind die Bilder keinesfalls, die angeblich mysteriöse “New World Airport Commission” hier in Denver auf die Betrachter losgelassen hat. Beispielsweise ein weiteres Gemälde, auf dem ein riesiger bedrohlicher Soldat mit Gasmasse und automatischem Gewehr mit einem Krummschwert eine Friedenstaube ersticht. Während keine Kinder auf dem Schutt von Häuserruinen schlafen.

All das sei schlicht auch satanisch, “entlarvten” diverse Verschwörungstheoretiker. Tanguma wiederum sagt, dass der Soldat jeder sein könne:

Deshalb habe ich ihn mit einer Maske versehen. Ich wollte ihn nicht weiß oder schwarz machen. Ich wollte ihn schurkisch machen, um diesen Aspekt von etwas Bösem, etwas Wirklichem, etwas Bedeutendem zu geben.

Geheimbasis im Untergrund

Es wird den Baumeistern des Airport auch und vor allem unterstellt, dass sie das ganze Areal mit Bunkern und anderen unterirdischen Einrichtungen versehen haben. Jene Bauwerke, in denen einigen Stimmen nach eben auch die Außerirdischen ihren Plänen nachgehen sollen. Verschwörungstheorien und dunkle Unterstellungen an jeder Ecke des Geländes!

Andere verweisen hier auf den ganz einfachen Umstand, dass ein so gigantischer Flughafen eben zahllose unterirdische Tunnel und Räume hat und auch haben muss. Dazu gehören auch solche, in denen der normale Fluggast keinen Zutritt hat (ist das nicht normal?). Auch habe es eine Fehlplanung gegeben, die viele der unterirdischen Anlagen erklären würde. Geplant war eigentlich, dass der DAI ein automatisiertes Gepäckfördersystems unter der Erde bekommen solle, was aber nie fertiggestellt werden konnte. Was blieb sind die entsprechenden Tunnel etc., in denen das System arbeiten sollte. Verpulvert wurden allein für dieses nie einsatzbereite Fördersystem 700 Millionen Dollar.

Spekulationen gehen aber dahingehend, dass diese Tunnelsysteme im Erdreich einen noch größeren Umfang haben, als der offizielle Flughafen an der Oberfläche. Dies würde wiederum die Explosion der Baukosten in den 1990ger Jahren sowie die jahrelange Bauerverzögerung “erklären”. Vielleicht verzögert sich genau deshalb ja auch die Eröffnung des neuen Flughafens in Berlin. Und auch die Kosten des BER explodieren bekanntlich auch immer weiter …

Zynismus hin oder her, der Denver-Airport sieht das alles durchaus mit Humor, wie der aktuell zeigt.

Denver International Airport entlarvt

Verschwörungstheoretikern wurde es im Fall des DIA auch wirklich mehr als leicht gemacht, die “Wahrheit” aufzudecken.

Zum Beispiel dem Radiomoderator, Online-Unternehmer und Verschwörungstheoretiker Alex Jones aus Dallas, der als einer der ersten auf angeblich verborgene Dinge am Denver Airport hinwies. Auch hierzulande ist seine Webseite “InfoWars.com” durchaus ein fester Begriff. Professor Michael Butter von der Universität Tübingen, in unseren Breiten als ein scharfer Kritiker und Gegner von Verschwörungstheorien, UFOs etc. durchaus sehr bekannt, bezeichnet in seinem Buch Nichts ist, wie es scheint (2018) Jones sogar als “kommerziell erfolgreichsten Verschwörungstheoretiker (…) vermutlich der ganzen Welt”. Ein millionenschweres Imperium hätte sich Alexander Jones durch diese erfundenen Theorien erwirtschaftet, so Butter in einem Interview am 29. März 2018 zu seinem Buch.

Und so war es eben vor allem Verschwörungstheorie-Unternehmer und -Erfinder Jones, dessen Aussagen dem Flughafen Denver seinem Ruf einbrachte.

Man stelle sich vor:

Eine Geheimgesellschaft wie die Freimaurer und irgendwelche finsteren Gruppen (ink. Deutsche und Aliens), die eine “Neue Welt Ordnung” planen, wollen zu diesem Zweck in Denver eine Operationsbasis bauen. Den Bau des neuen Airport nutzten diese Leute deshalb zu Tarnung und Täuschung für irrere grausamen Vorhaben. Top Secret-Einrichtungen und all die dem Flughafen nachgesagten Dinge wurden hier also von der NWO und ihren Helfershelfern erschaffen. Natürlich in der Hoffnung, dass niemand etwas davon erfahren wird.

Dann aber “verstecken” diese Geheimbünde auf dem gesamten Flughafen riesige Gemälde mit überaus seltsamen Motiven und andere Kunstwerke, die “geheime Botschaften” beinhalten. Da diese ohne Frage allesamt “bizarr” aussehen, kann man diese “Geheimbotschaften” als Betrachter überhaupt nicht übersehen. Und falls jemand sich bei Google Earth den Airport einmal ansehen möchte, werden auch gleich die Lande- und Startbahnen im Form eines Hakenkreuzes angelegt. Nicht, dass jemand die “geheimen Zeichen” der Top Secret-NWO übersehen sollte.

Wie es sich gehört, wenn kein Mensch irgendwas davon erfahren soll, unterzeichnet man die direkt in der Haupthalle angebrachte Zeitkapsel mit einem rätselhaften Namen und dem nicht zu übersehende Logo der Freimaurer. Und dass aufgrund der verborgenen Geheim-Bautätigkeiten unter der Erde die Gesamtkosten von 1,7 Milliarden auf 4,8 Milliarden US-Dollar explodieren, wird in den Augen der NWO die Öffentlichkeit sicher auch nicht merken. Gleiches gilt für die sich um Jahre verzögerte Fertigstellung …

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Der Flughafen gesteht (erneut) alles!

Momentan in der Terminal den DIA während des laufenden Betriebes eine Baumstelle und wird umgebaut. Wie es sicher viel von Flughaufen-Umbauten kennen, ziehen sich deshalb durch das ganze Gebäude nackte kahle Wände als Absperrungen jener Bereiche, in denen gearbeitet wird. Meistens kann man als Fluggast nicht hinter diese Bauwände schauen und so einen Blick auf die Baumaßnahmen werfen.

Nicht anders beim DIA, der deshalb auf übergroßen Plakaten an den sonst kahlen Wänden auf “Mysterien”, “Alien-Aktivitäten” und “Ungereimtheiten” verweist, die hier vor sich gehen. Wirklich nur eine normale “Baustelle oder Vertuschung?”, fragen die Plakate des Airport die Reisegäste. Oder der Gast liest auf diesen auf die Frage “Was wir hier machen?”, dass dort ein “neues Hauptquartier der Illuminaten” entsteht sowie ein “Umbau der Höhle der Echsenmenschen“. Damit sind die außerirdischen Reptiloide gemeint, die, wie sollte es anders auch anders sein, ebenfalls hinter all dem stecken sollen (angebliche ernähren sie sich im Flughafen-Gewölbe von vermissten Kindern).

Vielleicht baue der Flughafen aber auch für “Zombie-Katzen”, “ein geheimes Portal im Untergrund” oder gleich “eine Area 52”, statt “coole neue Bereiche zum  Abhängen”.

Superverschwörungstheoretiker Alex Jones wird das mit gemischten Gefühlen sehen. Wahrscheinlicher jedoch in seine Welt von geheimen Machenschaften lückenlos mit einbinden.

“DEN Files” (“DEN” für den Flughafen) nennt der Airport seine humorvolle Kampagne während der Umbaumaßnahmen in seinen hallen. Fraglos eine Anspielung auf “Akte X” bzw. “X Files”. “Etwas Lustiges, über das man sich unterhalten kann”, seien die Plakate, so Flughafensprecherin Emily Williams gegenüber der “The Denver Post” am 5. September 2018.

“Ja, DEN hat einige Geheimnisse”, steht auf einem Plakat mit einem riesigen Alien. Und wer die Wahrheit erfahren will, wird auf eine eigens dazu eingerichtete Seite unter “DENFiles.com” verwiesenen mit den Hintergründen der Kampagne verwiesen.

Der gewitzte Airport

Die Betreiber des Flughafens haben jahrelang all die obskuren und wilden Spekulationen, Vorwürfe und Verschwörungen gegen sich abgewunken und ignoriert. Offenbar waren sie es nicht wert in irgendeiner Form kommentiert oder widerlegt zu werden. Nachvollziehbar. Das ging bis zum Jahr 2008 so, als Kim Day die neue Chefin des DIA wurde.

Day ging die Sache fortan so an, wie man sie (wenn überhaupt) angehen sollte: Mit Humor. Bei jeder nur erdenklichen Möglichkeit verwiest sie fortan selber auf die Verschwörungstheorien um ihren Flughafen. Es wurden Ausstellungen zu Aliens und den Thesen um den DIA realisiert und sogar Besichtigungstouren in den Top Secret-Anlagen der NWO unter der Erde verlost. Während einer Ausstellung im Oktober 2016 wurde sogar ein “Alien-Schädel” in einer Vitrine präsentiert. Natürlich ein Fake-Schädel (den sogar ich selber habe).

Um den ganzen quasi die Krone aufzusetzten, veröffentlicht der Flughafen auf seiner eigenen Internetseite regelmäßig die neuesten Enthüllungen über sich. Und als 2014 ein neues Hotel am Flughafen gebaut wurde, zeigte sich der Bauherr in den Medien mit einem “Alien”.

Aber die “New World Airport Commission”!?

Trotz diesem ganzen (auch selbst unverschuldeten) Verschwörungstheorie-Unsinn um den Airport, bleibt aber die eindeutige Tatsache, dass Zeitkapsel in der Halle mit dem deutlichen Zeichen der Freimaurer versehen ist. Gleiches gilt auch für die Nennung der ominösen “New World Airport Commission” auf dem Stein oder “seltsamer Zeichen” in den Gebäuden selbst

Zunächst einmal sind die Zeichen oder Markierungen keine vermutete Alien-Sprache. Es handelt sich um “Zeichen der Navajo-Sprache und Verweise auf andere Flughafenkünstler”, so “The Denver Post” am 12. April 2017 in einem Artikel zu den Spekulationen. Das Indianervolk der Navajo verehrt unter anderem auch im Gebiet von Colorado und dem DIA verschiedene Berge als heilig und mythisch-sporituelle Ursprungsregionen ihres Stammes bzw.. ihrer Stämme.

Alien-Sprache oder kleine Ehrung der Indianer sowie deren Künstler mit ihrer mehr als leidvollen Geschichte in Amerika?

Die geheimnisvolle “New World Airport Commission” soll ebenfalls alles anderer geheimnisvoll sein. Zumindest laut einem bereits am 30. August 2007 in “Westword” erschienen Artikel, der unter anderem anlässlich eines DIA-Radiobeitrages der Verschwörungstheorien-Tratschbude “Coast to Coast” vom 11. Juni 2007 erschien. Dazu muss man wissen, dass hunderte US-Radiostationen die Sendungen von “Coast to Coast” mit auszustrahlen und in dieser Radio-Show wirklich jeder alles als Wahrheiten verbreiten kann. Vor allem natürlich die Anrufer in der Show, die diese als Sprachrohr für die verstecktesten Behauptungen nutzen.

Beispiele zu der Sendung findet Ihr auf diesem Blog  HIER, HIER oder auch HIER.

“Westword” griff 2007 in  ihrem sehr umfangreichen Artikel die ganzen Verschwörungen um den Airport auf und vergaß dabei natürlich nicht den Marmorstein der “New World Airport Commission”. “Niemand hat sich die Mühe gemacht, Charles Ansbacher, den heutigen Dirigenten des Boston Landmarks Orchestra” zu dieser Kommission zu befragen, heißt es in dem Artikel. Ansbacher war jedoch in den 1990er Jahren einer der Vorsitzenden diesen mysteriösen Gesellschaft udn damit wohl einer der NWO in den Augen der Verschwörungstheoretiker.

Laut “Westword” lebte Ansbacher damals in Denver und gründete im Auftrag des neu entstehenden Flughafens eine “nicht gewinnorientierte Organisation, die dazu beitragen sollte, den neuen Flughafen den Einwohnern von Denver vorzustellen”. Namhafte Personen aus der Region waren in dieser Kommission damals Mitglied. Den Namen entlehnte der Kunstanwalt “Dvoráks New World Symphony”, da der DIA nicht nur der neuste Flughafen der Welt werde, sondern zugleich auch der erste seit Dallas in Texas aus dem Jahr 1973.

Flugshows, Galaabende und der Wille, Kunst in die Architektur zu bringen, gehörten zu den Aufgaben der “New World Airport Commission”. Daran arbeiteten 39 ausgewählte Künstler wie eben auch Leo Tanguma mit seinen in mexikanischem Stil geschaffenen Bildern.

Und die Freimauer?

“Die Vorstellung, dass etwas geheimnisvoll ist, ist absolut absurd”, sagte Charles Ansbacher 2007.

Und doch waren hier tatsächlich die Freimauer am Werk! Leugnen kann der Flughafen das so oder so nicht, da ihr “geheimes Symbol” für jeden sofort sichtbar die Zeitkapsel im Eingangsbereich ziert. Nun sind die Freimauer – egal, was ihnen alles nachgesagt wird – seit Gründung der USA in Amerika aktiv und vielfach vertreten. Ein Geheimnis ist das nicht. Im Gegenteil. Und abgestritten wird das dort auch nirgendwo.

Was natürlich auch alberner nicht sein könnte, da die Freimauer quasi die ganze USA mit ihren Logos und Symbolen vollgestopft haben. Der Geheimbund sei, so “Westword” zu ihren Zeichen auf dem Stein, “eine legitime brüderliche (und historisch geschlossene) Organisation mit bürgerlichen Bindungen zum Engagement des Flughafens”. Im Klartext heißt das, dass die Freimauer dem Airport den Stein für ihre Zeitkapsel sponserten.

Es gibt jedoch keine Anzeichen dafür, dass sie an der laufenden Planung oder Entscheidungsfindung in der zivilen Einrichtung beteiligt sind.

Mit diesem knappen Worten wird die Freimauer-Aktivität am Flughafen Denver abgetan. Ob die Organisation, der bekanntlich Personen von Rand, Namen und Einfuß angehören, beim Bau des DIA nicht doch mehr involviert haben, ist meiner Meinung nach allerdings durchaus zu vermuten. Sei es auch “nur” finanzielle Vetternwirtschaft innerhalb der Finanzierungen, Behören und Baufirmen bei der Errichtung des Flughafens …

Was denkt Ihr darüber? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Video: Fischinger-Online – ein YouTube-Kanal der Illuminati, Freimaurer oder einer anderen Geheimgesellschaft??!

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Fischinger-Online: Ein Illuminati?! Ein Freimaurer?! In einer Geheimgesellschaft?! (Bild: L. A. Fischinger)
Fischinger-Online: Ein Illuminati?! Ein Freimaurer?! In einer Geheimgesellschaft?! (Bild: L. A. Fischinger)

Gehöre ich einer Loge bzw. Geheimgesellschaft wie etwa den Freimaurern oder Illuminaten an? Seit dem Juni 2012 gibt es meinen YouTube-Channel “ANCIENT ALIENS & MYSTERY FILES” und auch einen entsprechenden News-BLOG. Und fast seit Beginn meines Video-Kanals bekomme ich immer wieder Anfragen oder Kommentare im Sinne von: “Hey, Lars, bist Du ein Freimaurer oder ein Illuminti?”. Bin ich das, Mitglied es eines Geheimbundes? Auf ein Wort dazu in einem neuen Film auf meinem YouTube-Channel des Unfassbaren.

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“Prä-Astronautik: Lenken Aliens seit Jahrtausenden die Welt?”: Fake-Jäger interviewen Erich von Däniken – und widerlegen Nicht-Gesagtes (+ Video)

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"Prä-Astronautik: Lenken Aliens seit Jahrtausenden die Welt?" - Fake-Jäger interviewen Erich von Däniken - und widerlegen Nicht-Gesagtes (Bilder: LAF & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
“Prä-Astronautik: Lenken Aliens seit Jahrtausenden die Welt?”: “Fake-Jäger” interviewen Erich von Däniken – und widerlegen Nicht-Gesagtes (Bilder: LAF & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wer sich mit Prä-Astronautik und antiken Göttern aus dem All beschäftigen will, kommt an Erich von Däniken nicht vorbei. Das sehen seien Fans ebenso, wie Kritiker und Skeptiker dieser Ideen, dass die “Götter” reale Wesen von den Sternen waren. Und natürlich sehen das auch all jene so, die dazu ein Interview oder irgendeine andere Art von Beitrag machen wollen. So auch die sogenannten “Fake Busters”, die von Däniken für einen Podcast zum Thema Außerirdische und Prä-Astronautik interviewt haben. Heraus kam ein erstaunliches Ergebnis! Denn die angeblichen Fake-Jäger “widerlegen” im Anschluss in ihrem Podcast Aussagen von Däniken, die er überhaupt nicht gemacht hat. Aussagen, die die “Fake Busters” verdrehten, um dann dazu die Meinung eines Experten einzuholen. Ein ganz erstaunlicher Podcast, den ich für Euch in diesem neuen Mystery-Review einmal genauer beleuchte.


Prä-Astronautik = Erich von Däniken

Es gibt Punkte und Tatsachen in der Welt der Prä-Astronautik, an die gibt es nicht das Geringste zu rütteln. Zum Beispiel besteht an folgenden Fakten kein Zweifel:

  • Es gibt keinen einzigen handfesten und wissenschaftlichen blitzsauberen Beweis, dass vor Jahrtausenden Außerirdische auf der Erde waren.
  • Jeder Autor und Forscher der Prä-Astronautik “kocht sein eigenes Süppchen” – so was wie ein einheitlicher Konsens existiert nicht.
  • Die prä-astronautische Community ist voll von wilden Spekulationen, Fakes und immer wieder werden aus Unwissenheit neue “Rätsel” erschaffen und verbreitet.
  • Niemand kommt beim Thema Astronauten aus dem Kosmos an dem Autoren Erich von Däniken vorbei.

Vor allem der letzte Punkt bietet damit eine gewaltige “Angriffsfläche” für Kritiker, Gegner und Skeptiker aller Art. Denn will man sich mit der Prä-Astronautik beschäftigen, so der einhellige Tenor, muss man sich mit den Ideen und Büchern von Erich von Däniken auseinandersetzten. Immerhin kam durch seine Bücher das Thema vor rund 50 Jahren erst richtig in Schwung. Alle anderen heutigen Forscher und Autoren folgen mit sehr weiten Abstand. Und von denen gibt es nicht wenige.

Wer im Rahmen eines Interviews über Prä-Astronautik berichten möchte, der wendet sich folglich an von Däniken. Und obwohl diese Interviews aufgrund häufig gleicher oder ähnlicher Fragen in den meisten Fällen damit auch wiederkehrende Antworten beinhalten, sind sie für viele interessant. Vor allem für den Laien oder Einsteiger in die Welt der Götter der Sterne. Selten sticht ein Interview dabei heraus, sofern man sie alle (wie ich) verfolgt.

Da vor allem im öffentlichen Bild und bei den Skeptikern Prä-Astronautik = Däniken ist, verfolge ich für Euch solche Interviews immer mit Spannung. So stieß ich am 22. September auf ein Interview mit Erich von Däniken, das unter anderem der österreichische “Kurier” online verbreitet. Ein Podcast zum Thema Prä-Astronautik der sogenannten “Fake Busters”, in dem ein Däniken-Interview integriert wurde.

“Ein Kritiker widerlegt die Thesen” von Erich von Däniken

Zu diesem Podcast heißt es einleitend unter anderem:

“(…) Ende der 60er (betrat) ein Mann die Bühne der Prä-Astronautik, der sofort zum Superstar dieser Parawissenschaft avancierte: Erich von Däniken. Der Autor argumentierte auf – angeblich – rein wissenschaftlicher und beweisfundierter Basis. (…) Spricht man über Prä-Astronautik, muss man mit Däniken sprechen, und das haben die Fake Busters getan. Wissenschaftsjournalist Florian Aigner liefert Gegenargumente.

Soweit, so richtig. Wäre da nicht die Falschaussage, dass von Däniken behauptet auf “rein wissenschaftlicher und beweisfundierter Basis” zu argumentieren. Eine reine Unterstellung der “Fake Busters”. Seit Jahrzehnten wird von Däniken nämlich nicht müde zu betonen, dass er populärwissenschaftliche Bücher schreibt. Bücher, die keine wissenschaftlichen Arbeiten sind. Das hat er nie – und hat es auch nie behauptet. Vielmehr hat er sogar immer wieder unterstrichen, dass seine Werke für den Laien sind. Anders hätten seine Bücher auch sicherlich nicht diesen Welterfolg gefeiert.

Er selber betonte noch dazu schon vor Jahrzehnten, dass er kein Wissenschaftler sei. Er sei ein “Sonntagsforscher”.

Bei “beweisfundiert” sieht es schon etwas anders aus. Denn in diesem Zusammenhang spricht von Däniken sehr gerne davon, dass “die Quellen stimmen”. Womit er vor allem diverse Zitate aus allen Schriften usw. meint. Einen “Beweis” für die einstige Anwesenheit von Aliens hat aber damit auch er – nicht. Wie alle Prä-Astronautiker steht auch von Däniken damit natürlich in der Beweispflicht.

“Ein Kritiker widerlegt die Thesen” von Erich von Däniken, ließt man in der Ankündigung des Podcast. “Bleibt skeptisch, aber hört uns gut zu”, mahnen die Fake-Jäger in ihrer Sendung. Und das sollte man in diesem Fall tatsächlich. Denn die trocken abgelesenen Fragen an Erich von Däniken beginnen direkt damit, was denn seiner Meinung nach das “stärkste Argument” sei, das für “einen frühen Besuch von Außerirdischen auf der Erde spricht”.

Eine Reise gen Himmel

Und jetzt wird es direkt sehr spannend. Hier führt von Däniken als Beispiel die “Apokalypse des Abraham” an und fasst diese Schrift unter anderem in seinen Worten zusammen. Im Video unten sowie in meinem Buch “Götter der Sterne” und in diesem Blog-Artikel HIER habe ich über diese Überlieferung sehr ausführlich berichtet.

Zusammengefasst: In dieser außerbiblischen Schrift wird beschrieben, wie ein Mensch (Abraham) von der Erde mit Gott bzw. seinen “Engeln” in den Himmel fliegt und so Erde verlässt (s. auch Video HIER). Mit diesen fremden Wesen oben angekommen, sieht er die Erde und die Sterne. Dabei befindet er sich in einem sich drehenden Ort, der anhand der Beschreibungen unschwer an eine rotierende Raumstation erinnert.

Eine Raumstation von Außerirdischen vor Jahrtausenden, wäre das in diesem Fall natürlich. Sofern man solche Ideen in Betracht ziehen möchte. Vielleicht sogar ein sich um die eigene Achse drehendes Generationenraumschiff der “Götter”. Rotieren deshalb, da so im Inneren eine “künstliche Schwerkraft” entsteht.

Genau das erzählt von Däniken unter Berufung auf diesen altjüdischen Text. Er spricht von einem “Mutterraumschiff”, in das dieser Mensch vor tausenden von Jahren gebracht wurde. Eine sehr spannende Schrift, die natürlich kein echter Beweis für Ancient Aliens ist. Nur ein Hinweis, wie ich es sehr gerne formuliere.

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In einem anderen Kontext spricht von Däniken weiter davon, dass wir vermutlich von diesen einstigen Astronautengöttern heute beobachtet werden. Sie seien wieder hier, so, wie sie es laut alten Mythen und Schriften einst gesagt haben sollen. Ich als Prä-Astronautiker und Autor denke zwar, dass sie nie weg waren, aber in diesem Fall denkt von Däniken an die “modernen” UFOs. Ein Thema, dem er sich früher kaum annahm, aber seit geraumer Zeit verstärkt zuwendet.

Jetzt kommen die “Fake Busters” mit ihrem zum Interview geladenen Experten Florian Aigner (Physiker und Wissenschaftspublizist an der Technischen Universität Wien) hinzu, um alles zu verdrehen. So können sie nämlich ihren Zuhörern aufzeigen, wie leicht sie von Dänikens Aussagen widerlegen können.

Ein UFO-Mutterschiff im Erdorbit?

Diese “Widerlegung” ist gelinde gesagt lächerlich! Denn die angeblichen Jäger von Fakes verbreiten diese selber, in dem sie nach dem Däniken-Interview Aussagen “widerlegen”, die er überhaupt nicht gemacht hat. Was allerdings seit Jahrzehnten von Prä-Astronautik- und auch UFO-Krikern immer wieder getan wird. Nicht nur bei von Däniken. Wobei es umgekehrt von Mystery-Jägern gegenüber der “etablierten Wissenschaft” teilweise nicht viel anders aussieht.

So stellen die “Fake Busters” ihrem Experten Florian Aigner gleich zu Beginn des Interviews eine Frage zu einer angeblichen Däniken-Aussage, die sie selber erfunden haben:

Herr von Däniken glaubt ja, wir werden beobachtet. Vermutlich von einem Mutterraumschiff. Warum hat dieses Schiff noch niemand entdeckt?

Unverkennbar haben die “Fake Busters” hier selber einen Fake in die Welt gesetzt.

Dass ein Mutterraumschiff von Aliens hier ist (im Erdorbit), hat weder Däniken noch sonst wer gesagt. Eine Lüge der “Fake Busters”. Von Däniken sprach von der “Apokalypse des Abraham”, was Jahrtausende her ist. Kein Wort davon, dass diese Raumstation oder das Mutterraumschiff hier ist und die Menschheit von dort beobachtet wird. Das steht auch in keinem seiner Bücher, noch in Büchern anderer Prä-Astronautiker. Zumindest keinem die ich kenne.

Wenn die “Fake Frager” also Aigner direkt mit einer solchen Aussagen konfrontieren, und ihn nach dem Wahrheitsgehalt dazu befragen, kann Aigner nicht anders antworten, als er es in dem Podcast tat. Denn er legt dar, dass ein solches Mutterschiff längst im Erdorbit auch mit unseren Technologien entdeckt worden wäre. “Detektiert”, wie es Aigner formuliert. Zweifellos sind seine Ausführungen dazu richtig. Widerlegt hat er durch diese ausgedachte Frage natürlich nichts. Wie auch, wenn diese mutmaßliche Raumstation vor Jahrtausenden hier war?

Aigner antwortet lediglich korrekt auf eine falsche Frage. Allerdings – dies der Vollständigkeit halber! – seit Jahrzehnten kursieren Spekulationen, dass sich Außerirdische irgendwo im Sonnensystem vor uns verbergen. Im Asteroidengürtel, auf/im Mars, in Monden des Mars, auf/in unserem Mond. Davon war im Interview jedoch keine Rede.

“Dunkle Mächte”?

Wissenschaftsjournalist Florian Aigner geht auch noch auf andere Fragen und Aussagen der “Fake Busters” ein. Etwa zu weltweiten Pyramiden. Seiner Meinung nach ist es nur logisch, dass sie überall auf dem Planeten stehen, da die Pyramide die einfachste Form darstelle, die hoch und zugleich stabil ist. Selbst kleine Kinder, so Aigner, würden mit Bauklötzen Pyramiden bauen, wenn sie den Auftrag bekämen, einen stabilen Turm zu errichten.

Keine neuen Aussagen zum “Pyramiden-Rätsel”. Sollte die Lösung so einfach sein? Schließlich geht er mit keinem einzigen Wort darauf ein, welchen Zweck diese Bauten dienten. Sie waren alle, mit Variationen, zu Ehren der Götter des Himmels oder des Jenseits im Kreise der “Götter”. Womit man sich wieder im Kreis dreht. Wer waren denn diese “Götter”? Die Form dieser Bauwerke ist da eher zweitrangig.

Fast schon dramatisch wird es, wenn die “Busters” danach fragen, ob es stimmt, dass sich etablierte Wissenschaftler nicht mit Aliens & Co. befassen wollen, weil sie sich nicht lächerlich machen möchten. Diese Frage bezog sich vor allem auf eine Aussage im Däniken-Interview zu einer Akte der CIA. In dieser wurde bereit vor Jahrzehnten tatsächlich klipp und klar festgeschrieben, dass solche Themen lächerlich gemacht werden sollen. Ob UFOs an sich, UFO-Gruppen und -Forscher oder Personen, die sich dafür interessieren. Eine Verschwörungstheorie ist das nicht, wie auch von Däniken betont, da die fragliche CIA-Dokumente heute freigegeben sind.

Aigner spricht hier von “absurden Vorstellungen”, dass irgendwelche “dunklen Mächte” oder eben die CIA die Wissenschaft in der Hand hat. “Vollkommen lächerlich” sei diese Behauptung. Eine Aussage die – wiedermal! – niemand traf. Weiter führt Aigner aus, dass es eben in der Wissenschaft keine Interesse an Däniken-Themen gibt, da es dafür keinerlei Anhaltspunkte gäbe. Wären sie da, würde sich auch die Wissenschaft damit befassen. Sie sind es aber nicht, so Aigner. Sonst wäre das “ein Ticket für Reichtum und Ruhm und einer glänzenden Karriere” in der Wissenschaft.

Nicht unbedingt. In welchem wissenschaftliche Betrieb sollte sich jemand diese Themen vornehmen, ohne das Gespött seiner Kollegen auf sich zu ziehen? Man denke an die Thesen über das interstellare Objekt “Oumuamua” von Prof. Abraham Loeb von der Harvard Universität und den Reaktionen seiner Astronomie-Kollegen (s. dazu Video HIER). Oder den Astronomen Dr. Carl Sagan, heute längst einen Legende, als dieser sich ernsthaft ab 1966 mit Außerirdischen auseinandersetzte (auch in der Vergangenheit – s. auch Video HIER) und das Video HIER).

 Grabplatte von Palenque

Es ist aber sicher auch eindeutig, dass sich ein Forscher aus dem wissenschaftlichen Betrieb im Wust der Prä-Astronautik erst mal ein Thema herauspicken müsste. Wo soll derjenige anfangen und was ist tatsächlich mehr als nur ein Hinweis auf raumfahrende “Götter” im Altertum? Hier kann man Aigner sicher zustimmen.

In diesem Zusammenhang kommt ein immer wieder sehr gerne genanntes Beispiel ins Gespräch: Die Grabplatte von Palenque in Mexiko, über die auf Fischinger-Online bereits mehrfach berichtet wurde. Von Däniken nennt sie selbst als Beispiel in seinem Interview mit den “Fake Busters” als eines seiner Indizien. Deshalb nehmen die “Busters” sie im Anschluss im Podcast auch noch einmal auf. Um dieses Indiz des Herrn von Däniken zu “widerlegen”.

“Man sieht einen Menschen umgeben von Leitungen und Knöpfen”, so die “Fake Busters”. Zumindest könne man es “so interpretieren”. Für von Däniken ist diese Darstellung auf der wuchtigen Grabplatte bekanntlich ein Raumfahrer. Besser gesagt ein Mensch, den der Maya-Künstler in ein stilisiertes Fahrzeug der antiken Astronauten platzierte. Archäologen sehen hier eine Art symbolischer Reise des Verstorbenen in den Himmel, ins Jenseits, und seiner Wiedergeburt.

Die Deutungen im Sinne von Raumfahrt im Altertum ist für die “Fake Busters” kein Problem. Solche Ideen zur Grabplatte können sie schnell “widerlegen”:

Von wenigen Jahren fanden Archäologen dann aber ein Kanalsystem unter dem Grabstein. Bei den Leitungen (auf der Grabplatte, Anm. LAF) soll es sich um diese Kanäle handeln und um Wurzeln des Weltbaumes, die in der Maya-Mythologie in die Unterwelt reichen.

So könnte zumindest eine Thesen des Prä-Astronautikers widerlegt werden.

Gemeint ist damit die Entdeckung des Archäologen Arnoldo González Cruz und seinem Team 2015/2016. 2012 gab es mittels Bodenradar erste Hinweise auf diesen 60 Zentimeter kleinen Kanal, der unter der Grabkammer im “Tempel der Inschriften” her führt. Dort, wo sich tief im Inneren im Boden die Grabkammer mit der Platte befindet. Tatsächlich für Archäologen ein Hinweis auf ein Art “Verbindung zur Unterwelt”.

Aber kein “Kanalsystem”, das auf der berühmten Grabplatte abgebildet worden sein soll. Die Deutung, das auch der “Weltenbaum” der Maya mit auf der Platte abgebildet ist, ist dabei auch alles andere als neu. Als Symbol der Welt mit Unterwelt, Erde und Kosmos hat von Däniken selbst diesen in zahllosen seiner Bücher erwähnt …

Video zum Thema

Video vom 12. Juli 2012 auf Fischinger-Online

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Im Bann des Mondes: Die ersten Kalender der Menschheit – Von Steinzeit-Uhren und Taschenkalendern der Steinzeit +++ Artikel +++

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ARTIKEL: Im Bann des Mondes. Wann und warum entstanden die ersten Kalender der Menschheit? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / A. Marshack)
ARTIKEL: Im Bann des Mondes. Wann und warum entstanden die ersten Kalender der Menschheit? (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / A. Marshack)

Wann und warum entstanden die ersten Kalender der Menschheit? Dienten Megalithbauten oder Ringwallanlagen in Europa (oder anderswo auf der Welt) tatsächlich nur als “Kalender für die Landwirtschaft”? Waren die astronomisch nach den Zyklen von Sonne und Mond ausgerichteten Bauwerke wirklich nichts weiter als “nur” Zeitmesser für die ersten Landwirte und Viehzüchter? Geht es nicht einfacher und steckt nicht weit mehr hinter diesen Hinterlassenschaften der Steinzeitmenschen? Und warum haben unsere Ahnen diese Anlagen über Jahrtausende hinweg immer wieder errichtet und erweitert? Spannende Rätsel unserer Vorzeit, denen in diesem neuen Blog-Artikel einmal genauer nachgegangen werden soll. Denn alle möglichen Antworten führen zu immer neuen Fragen.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Sonne, Mond und Sterne in der Steinzeit

Anhand von Megalithanlagen, Steinkreisen oder auch Ringwallanlagen aus der Steinzeit wissen wir heute, dass die Erbauer dieser Anlage ein enormes Wissen auf dem Gebiet der Astronomie besessen haben müssen. Kenntnisse über die Bewegungen der Sterne, des Mondes und der Sonne sowie deren entsprechende Zyklen. Und das vor vielen Jahrtausenden.

So zum Beispiel ist der in der berühmten Megalithanlage Stonehenge „eingearbeitete“ Mondzyklus zwischen seinem südlichsten und nördlichsten Stand nur durch langwierige Beobachtungen der Gestirne zu ermitteln. Er dauert fast 19 Jahre. Andere Bauten, die noch weit älter als Stonehenge sind, zeigen ganz ähnliche Ausrichtungen. Und diese Kosmologie der Urahnen wurde über Generationen weiter vermittelt. Ohne eine Schrift dieser Steinzeitmenschen, da wird bisher keine eindeutigen Belege dafür haben.

Beispielsweise die weltbekannte „Himmelsscheibe von Nebra“ aus Deutschland vor unserer Haustür. Ihre Entstehung wird offiziell vor 3.700 bis 4.100 Jahren angenommen und gilt als eine der ältesten astronomischen Darstellungen des Himmels überhaupt. Sie datiert stammt natürlich nicht mehr aus der (dortigen) Steinzeit, da sie bekanntlich aus Metall ist. Was bei dieser Bronzeplatte nicht minder erstaunt ist der Umstand, dass dieses Wissens auf der Himmelsscheibe bereits tausende Jahre früher bekannt war. Und zwar findet man dieses bereits in der Ausrichtung der Kreisgrabenanlage von Goseck eingebaut (s. Video dazu HIER).

Diese ausgegrabene Kreisanlage gilt als eines der ältesten Sonnenobservatorien der Welt und soll vor fast 7.000 Jahren erbaut worden sein.

Hier in Mitteldeutschland haben also unsere Vorfahren in der Steinzeit astronomisches Wissen über Jahrtausende weiter gegeben. All dies sei ein „Kult“ gewesen, sagen die Forscher, der in ganz Europa blühte. Prinzipiell sogar weltweit.

Der Kult der Ringwallanlagen

Den Ursprung dieses Kultes um derartige Ringwallanlagen siedeln Archäologen vor fast 7.000 Jahren in Ungarn und der Slowakei an. Von hier haben ihn verschiedene Steinzeit-Kulturen und –Völker übernommen und in ganz Europa verbreitet. Mehre Jahrtausende lang überdauerte diese Epoche der Baumeister, und selbst 5.000 Jahre später errichtete man noch solche Ringanlagen. Wobei aber auch die rätselhafte Megalithkultur Europas diesen Sonnen- und Himmelskult übernahm. Auch zahllose ihrer Bauten aus gewaltigen Megalithen sind astronomisch ausgerichtet worden.

Ein Problem haben die Archäologen mit der Interpretation dieser Anlagen. Nicht nur, dass die gefunden Reste Jahrtausende umspannen, sondern sie hatten nicht alle den gleichen Zweck. Einige dienten als „Sonnentempel“, „Versammlungsplatz“ und „Kalender“ der Steinzeit. Andere Ringwallanlagen scheinen hingegen keine kosmischen Bezüge zu haben. Sie werden deshalb als einfache „Verteidigungsanlagen“ interpretiert. Vielleicht auch als geschützter Handelsplatz oder politischer Versammlungsort von Stammesherrschern und Clan-Chefs. Der Übergang ist dabei aber oftmals wohl fließend.

Belegt ist bei vielen Ringanlagen aber eben auch Megalithbauten der Vorzeit der „Himmels-Kult“. Man verehrte hier offensichtlich den Mond und auch die Sonne, da deren periodische Wenden und Bahnen in den Bauwerken durch sogenannte Visierlinien oder Peilpunkte ermittelt und bestimmt werden konnten. Die vorzeitlichen Priester, Herrscher oder spirituellen Führer konnte anhand dieser Anlagen quasi die Zukunft vorhersagen. Geht die Sonne oder der Mond hier oder dort auf, beginnt ein neuer Zyklus. Ein neuer Monat oder die Tage werden wieder länger und die dunkle Jahreszeit geht zu Ende.

Fraglos ein Machtinstrument für all jene Personen, die die Ausrichtung dieser Bauwerke richtig „lesen“ konnten.

Archäologen sehen das grundsätzlich ebenso. Sie sprechen von einem „Sonnenkult“ als Quelle allen Lebens. Vor allem sprechen sie immer wieder davon, dass die ersten Ackerbauern damit einen verlässlichen Kalender für die Landwirtschaft hatten. Die richtigen Zeiten für Aussaat und Ernte wäre ein elementares Wissen in dieser Gesellschaft gewesen. Sie haben kaum der Kultur der Jäger und Sammler den Rücken gekehrt und waren sesshaft geworden. Also beobachteten sie Jahrzehnte den Himmel, gaben ihr Wissen weiter und errichten letztlich Ringanlagen und Megalithbauten als Vorzeit-Kalender.

Vorzeit-Kalender

Soweit – so schlecht.

Die „Kalender-Theorie“ ist auch unter den Archäologen nicht immer unumstritten. Sie verweisen beispielsweise auch auf den Umstand, dass man nicht weiß, woher dieses Wissen eigentlich ursprünglich stammt. Einige Forscher vermuten sogar das frühzeitliche Mesopotamien als Ursprung. Andere verweisen darauf, dass die schriftlichen Aufzeichnungen über Himmelsbeobachtungen in Mesopotamien viele Jahrtausende jünger als die Bauten in Europa sind. Hier klafft eine zu große Lücke. Ausschließen, dass Einwanderer aus dieser Region im Nahen Osten dieses Wissen und die Fähigkeit zur Bestimmung solcher Himmelsbeobachtungen von dort mitbrachten, kann man aber nicht.

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Vielmehr scheint es aber unabhängig voneinander an verschiedenen Orten eine solche Entwickelung gegeben zu haben. Der Mond als das „Licht in der Nacht“ scheint in der Vorzeit möglicherweise den ersten „Kult“ ausgelöst zu haben. Jäger und Sammler verehrten ihn, da er ihnen in der Nacht Licht für ihre Jagd gab. Auch der Menstruationszyklus der Frau könnte damit in Verbindung gebracht werden, vermuten einige Forscher. Als Symbol für Fruchtbarkeit und das Leben.

Erst später gesellte sich der Sonnenkult dazu, als unsere Vorfahren bereits Ackerbau und Viehzucht betrieben. So zumindest eine These.

Die Venus von Laussel

Interessant ist hierbei die rund 25.000 Jahre alte Venus von Laussel aus Frankreich. Ein Relief einer typischen europäischen Venus von 42 Zentimeter Höhe, die in ihrer rechten Hand einen sichelförmigen Gegenstand hält. Dieses Objekt in der Hand erinnert an die Mondsichel, auch wenn es wahrscheinlich das Horn eines Bisons ist. Auf diesem Horn wiederum finden sich 13 Einkerbungen, die als Mondphasen und/oder die Zahl der jährlichen weiblichen Zyklen interpretiert werden. Da die nackte Venus die linke Hand auf ihrem üppigen Bauch liegen hat, wird die Darstellung als Zeichen der Schwangerschaft gesehen. Eben im Zusammenhang mit einem Mondkalender bzw. mit den Mondzyklen.

Ob diese Interpretation als eine Art „Mondkalender“ zutrifft, bleibt Spekulationen.

Eine andere Deutung geht aber ebenso in die Richtung eines „Kalenders“. Dale Guthrie vermutete 2005 in „The Nature of Paleolithic Art“, dass das Horn in der Venus-Hand das Horn eines Steinbock sein könnte. Die 13 eingebrachten Kerben würden seiner Meinung nach für 13 Jahre stehen. Angeblich wäre dies das beste Alter eines Steinbocks, um ihn zu jagen. Wobei es mehr als fraglich ist, wie Jäger vor 25.000 Jahren bei der Jagd erkennen sollen, dass der erspähte Steinbock das perfekte Bejagungsalter hat.

Und haben sie jünger Tiere dann verschont, um sie erst mit Erreichen des 13. Lebensjahrs wieder zu suchen und letztlich zu erlegen?

Die “ersten Wissenschaftler der Welt” und der Mond

Nicht weniger umstritten sind die Thesen von Dr. Phillip J. Stooke von der Universität von Western Ontario zu der rund 5.000 Jahre alten Megalithanlage Knowth. Sie liegt nördlich von Dublin in Irland. Dort finden sich an den Steinen der fast zwei Dutzend Megalithgräber sonderbare Gravuren in Form von Kreisen, Sicheln und Spiralen, die Stooke als Mondumläufe interpretiert. Ähnliches findet sich auch innerhalb der des magalithischen Ganggrabes von Gavinis in der Bretagne. Stooke glaubt nach einem Abgleich mit modernen Mondfotos sogar, dass die Erbauer von Knowth eine Karte der Mondoberfläche skizziert haben. Zumindest so gut, wie sie es damals mit dem Augen sehen konnten.

In seiner Veröffentlichung „Neolithic Lunar Maps at Knowth and Baltinglass, Ireland“, die am 1. Februar 1994 im renommierten „Journal for the History of Astronomy“ erschien, ist Stooke sicher, dass nicht er Leonardo da Vinci die erste Karte des Mondes zeichnete. Die Steinzeitmenschen von Irland kamen ihm rund 6.500 Jahre zuvor. Es seien damit die „ersten Wissenschaftlern überhaupt“ gewesen, denn „deutlich sind seine Oberflächenstrukturen wiederzuerkennen, vom Mare Humorun bis zum Mare Crisium“, schreibt der Forscher.

Dass im sehr dünn besiedelten Europa der Steinzeit sich die ersten hart arbeitenden Viehzüchter und Bauern zusammen schlossen, um Megalithbauten und Ringwallanlagen zu errichten, ist eine erstaunliche Tatsache. Auch und vor allem jene, die offenkundig als Kalender und der Himmelsbeobachtung dienten. Es kann aber nicht zutreffen, dass diese Bauten der Landwirtschaft dienten, wie es immer wieder angenommen wird. Sinn und Zweck müssen wesentlich tiefer liegen, als nur Kalendarien für Aussaat und Ernte.

“Atomuhren der Steinzeit”

Obwohl selbst Stonehenge als klassisches Beispiel solcher Bauten in seiner ursprünglichen Form lediglich als Holz bestand, bedarf es nicht derart gewaltiger Anlagen. Die zuvor über sehr viele Jahre gemachten Himmelsbeobachtungen kann man wesentlich einfacher festhalten. Wenn man sie denn wirklich für die Landwirtschaft nutzen wollte …

Zum Beispiel könnte jede steinzeitliche Dorfgemeinschaft für ihre Landwirte einfache Stöcke an entsprechende Positionen in die erste stecken. Man muss dafür keine riesigen Anstrengungen unternehmen, um die Zeitmesser aller Art mit teilweise erheblichem Aufwand zu bauen. Noch weniger muss man das Jahrtausende lang. Allerdings könnte man spekulieren, dass Ringwallanlagen und Megalithbauten dieser Natur so was wie die „Atomuhren der Steinzeit“ waren. Verbunden mit einer Verehrung der Gestirne. Das heißt, dass man diese Gemeinschaftsprojekte für die Priesterkaste oder eben Herrscherklasse erbaute, an denen das gemeine Volk ihre Kalender und Zeitmesser mehr oder weniger „stellen“ konnte. Boten – quasi Mitarbeiter der Himmelspriester – brachten von dort aus die Kunde in alle Winkel der Region, um die einzelnen Sippen zu informieren.

Dass die Steinzeit-Ackerbauern den beschwerlichen Weg zu einem solchen Mond- und Sonnenkalender auf sich nahmen, um „mal eben auf die Uhr zu sehen“, ist sehr fraglich. Außer, das wird auch durch archäologische Funde bestätigt, zu festlichen Anlässen und sogar regelrechten Gelagen. Zu Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen hochgestellter Persönlichkeiten sicher ebenso.

Die älteste Uhr der Welt

Vor 10.000 Jahren haben unsere Vorfahren den angeblich ältesten Kalender der Welt in Schottland gebaut. Entdeckt wurde er auf einem Feld nahe dem „Crathes Castle“ in Aberdeenshire (s. a. Beitrag HIER) von Forscher der Universität von Birmingham. Dort zeigten sich eine Reihe von dunklen Verfärbungen im Feld, die sich nach Untersuchungen von  Vincent Gaffney und seinem Team mittels Grabungen und Bodenradar schnell als uralte Pfostenlöcher herausstellten. Insgesamt sind es ein Duzend Gruben, von denen die Größten mehr als 2 Meter Durchmesser haben. Computersimulationen und eine Überprüfung der Lage der Funde mit der Umgebung zeigte schnell, dass hier eine Urzeit-Uhr entdeckt wurde.

Unterschiedliche Bahnen und Zyklen von Mond und Sonne wurden hier für die Ermittlung der Zeit verfolgt und markiert, so Gaffney und sein Team in der Veröffentlichung „Time and a Place“ vom Juli 2013. „Als wir merkten, mit was wir es hier zu tun haben“, so der Forscher, „wurde uns schlagartige die Tragweite bewusst“.

Löcher im Erdreich, in denen mal Holzpfosten zur Zeitmessung von Sonne und Mond steckt, sind eine vergleichsweise einfache Technik. Natürlich unter der Voraussetzung, dass vor 10.000 Jahren genügt Experten mit dem Wissen um solche Kalender vor Ort waren.

„Taschenkalender“ für den allgemeinen Bedarf wie eben die Landwirtschaft waren das aber auch nicht. Hier wäre die Himmelsscheibe von Nebra wesentlich geeigneter. Wobei aber auch dieser Fund aufgrund der dafür verwendeten wertvollen Materialien mit Sicherheit der Führungsklasse zuzuordnen ist. Speziell in diesem Fall aus der Region des Fundortes, da die Scheibe an dessen geographische Lage ausgerichtet ist.

Tatsächlich aber gibt es einige Funde, die darauf hindeuten könnten, dass der „Höhlenmensch“ von vor bis zu 38.000 Jahren, die ersten Mondkalender der Welt schuf. Taschenkalender auf Knochen, auf die Alexander Marshack vom Peabody-Museum der Universität Harvard in einer Reihe Veröffentlichungen immer wieder hinwies.

Taschenkalender der Steinzeit

Marshack zählt in seinem Buch „The Roots of Civilization“ (1972) eine ganze Reihe solcher mutmaßlichen Kalender auf. Etwa den Ishango-Knochen, der 1950 in Belgisch-Kongo entdeckt wurde. Ein mindesten 20.000 Jahre alter und nur 10 Zentimeter langer Knochen eines Pavian, auf dem drei Spalten von Einkerbungen zu finden sind. Bei seinen Untersuchungen dieses Artefaktes fand Marshack heraus, dass die Kerben in dem Knochen in unterschiedlicher Tiefe, Art, Richtung und Form eingebracht wurden. Einen Umstand, den er auch an anderen Funden dieser Art aus Europa feststellen konnte.

Für ihn ein eindeutiger Hinweis, dass es sich hierbei um einen Mondkalender handeln muss. Denn auch die Zyklen unseres Trabanten konnte er anhand der Kerben herleiten. Kritiker bezweifeln diese Theorie von einem Urzeit-Kalender. Sie sei nicht nur unwissenschaftlich, sondern die Kerben wären nichts weiter als afrikanische Kunst. So beispielsweise Mark Siegltuch in seiner Studie „Lunar Calendars or Tribal Tattoos?“ (2014) oder Francesco D’Errico in „Current Anthropology“ (Nr. 1/1989). D’Errico bezeichnet die Mondkalender-These von Marshack darin als „einen Fall von Wunschdenken“.

Nichtsdestotrotz hat Marshack in seinen Publikationen zu seinen Untersuchungen eine ganze Sammlung von solchen mutmaßlichen Mondkalendern vorgelegt. Insgesamt mehrere Dutzend.

Ein mit 69 Zeichen oder Symbolen verziertes Knochenstück erwies sich seiner Meinung nach dabei ebenso als Volltreffer. Das nur 5 Zentimeter kleine Stück wurde in der Dordogne in Frankreich gefunden und ist rund 30.000 Jahre alt (s. Titelbild). Die Einkerbungen in diesem Fundstück wurden nach seinen Untersuchungen mit zahlreichen unterschiedlichen Werkzeugen über einen längeren Zeitraum hinweg dort eingebracht. Einige sind deutlich bogenförmig und weisen in verschiedenen Richtungen. Für Marshack ein klarer Hinweis, dass hier von Urmenschen Mondzyklen in den Knochen eingraviert wurden.

Kalender oder sogar Vorläufer der Schrift?

In seiner Veröffentlichung „The Tai Plaque and Calendrical Notation in the Upper Paleolithic“ („Cambridge Archaeological Journal“, April 1991) verweist Marshack auf ein rätselhaftes graviertes Stück eines Rentiergeweihs. Gefunden in der Höhle „La Marche“, Frankreich, in der ab 1937 zahllose Rizzeichnungen von Tieren und gut 155 Menschen entdeckt wurden. Teilweise wirken diese so modern, dass Archäologen sie erst für neuzeitliche Kunst und damit Fälschungen hielten.

Dennoch sind sie bis zu 15.000 Jahre alt. Ebenso wie das Stück Geweih, auf dem neben deutlichen Darstellungen von zwei Tieren eine ganze Reihe von Kerben zu erkennen sind. Auch sie enthalten nach den Interpretationen von Marshack kalendarische Information und stehen mit Mondbahnen in Zusammenhang.

Kritiker, wie der weiter oben bereits erwähnte Francesco D’Errico, sehen das auch hier wieder anders. Sie glauben auch in diesem Fall nicht an die Thesen von den urzeitlichen Zeitmessern und Mondkalendern. Allerdings, und das ist nicht minder spannend, spekuliert D’Errico, dass es sich hierbei vielleicht um den Vorläufer einer Schrift handeln könnte. In seiner Kontroverse mit Marshack im „Cambridge Archaeological Journal“ mutmaßt er über „künstliche Erinnerungs-Systeme“ oder „Speicher-Systeme“, mit denen Informationen weitergegeben werden konnten.

Im Prinzip also der Vorläufer einer Schrift. Vor 15.000 Jahren …

Geheimgesellschaften der Steinzeit

Über den Sinn dieser mutmaßlichen „Kalender“ kann man nur spekulieren. Aber ohne Zweifel lassen diese unsere Vorfahren in einem anderen Licht erscheinen. Primitive Höhlenmenschen, die grunzend mit schwingenden Keulen hinter Tieren her jagten, sind schwerlich mit dem Bild, die uns durch diese Funde vermittelt werden, zu vereinbaren. Dass der Mensch immer den Himmel beobachtete, sollte außer Frage stehen. Ebenso wenig kann man ernsthaft bezweifeln, dass  unsere Vorfahren aus den Zyklen von Sonne, Mond und Sternen versuchten Parallelen für ihre Umwelt abzuleiten. Werden die Tage kürzer – kommt die kalte Jahreszeit. Logisch.

Allerdings konnten das unsere Vorfahren ganz einfach an der sie umgebenen Umwelt ablesen. Kalender in Form von Megalithanlagen oder Ringwallanlagen benötigen sie dafür nicht. Blüht die Natur auf, kommt Frühling. Fällt das Laub, kommt der Herbst bzw. Winter. Dieses Wissen muss kein Steinzeitvolk in Stein meißeln, da es allgegenwärtig zu sehen ist.

Sie musste auch keine gigantischen Arbeitsleistungen für diverse und verstreut errichtete Kalenderbauten vollbringen. Entsprechend gravierte Holzstücke oder Knochen als mobile Taschenkalender funktionieren ebenso. Selbstverständlich nach Unterweisung durch einen kundigen Priester oder Himmelsgucker aus der höheren Gesellschaft. Solche Kalender oder Zeitmesser werden archäologisch heute aber extrem schwer zu finden sein, da der Zahn der Zeit sie zerstört. Anders als entsprechende Bauwerke, die wird heute noch finden oder deren Reste wir entdecken.

Man könnte abschließend aber auch vermuten, dass diese Bauwerke einer Clique von Eingeweihten unterstanden, die ihr astronomisches Wissen nicht weiter geben wollten. Eine Geheimgesellschaft der Steinzeit, die durch ihre Kenntnisse der Gestirne und der Zyklen der Welt sowie deren exakte Vorhersagen ihre Macht festigten konnte. Ziehen wir dann noch die Spekulationen über eine weltweite Ur-Kultur vor 12.000 oder mehr Jahren hinzu, auf die verschiedene Spuren (auch astronomisch ausgerichtete) hindeuten sollen,  passt die “einfache” Kalender-Theorie kaum mehr in diese Überlegung …

Was denkst DU über das Thema? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die anonyme “Denunzianten-Seite” Psiram: Jetzt hat es auch Lars A. Fischinger erwischt! Doch was steht drin – und was nicht?

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Lars A. Fischinger: jetzt auch auf der umstrittenen anonymen "Hetz-Seite" Psiram vertreten (Bild: Fischinger-Online)
Lars A. Fischinger: jetzt auch auf der umstrittenen anonymen “Hetz-Seite” Psiram vertreten (Bild: Fischinger-Online)

Das Online-Lexikon Wikipedia kennt zweifellos jeder in der Netzgemeinde. Es ist fraglos die (erste) Anlaufstelle für den Suchenden, der zu diesem oder jenem Thema mehr Informationen möchte. Nahezu jeder schaut hier vorbei – Schulkinder, Mainstreammedien, Autoren und einfach nur Menschen, die mehr erfahren wollen. Obwohl Wikipedia bekanntlich auch immer wieder in der Kritik steht. Doch es gibt noch ein anders kleines Lexikon, dass sich ausschließlich mit Grenzwissenschaft, Pseudowissenschaft & Co. befasst: Psiram. Für viele nichts weiter als eine anonyme Hetz-Seite von Denunzianten. Jetzt wurde auch ich – Lars A. Fischinger von Grenzwissenschaft und Mystery Files – in Psiram mit einem anonymen Eintrag “geehrt”. Was die “Verleumdnungsplattform” über mich schreibt, behauptet, weiß oder zu wissen glaubt, erfahrt Ihr diesem Beitrag. Denn das ist durchaus sehr erstaunlich.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Psiram: Das anonyme Wikipedia der “Pseudowissenschaften”

Wikipedia ist ohne Frage die erste Anlaufelle für Informationen im Netz. Ein Online-Lexikon-Gigant, in dem der Interessierte gefühlt jedem Thema der Welt einen Eintrag findet. Mal sehr umfangreich, mal nur kurz und knapp. Mal sehr detailliert mit Quellen und Fußnoten versehen, mal aber auch mit unbelegten Aussagen angefüllt.

Wikipedia-Artikel und -Aussagen zu grenzwissenschaftlichen Themen werden bekanntlich von sehr vielen rund weg abgelehnt. Vor allem aufgrund der (meistens) anonym schreibenden Wiki-Autoren dahinter. Aber auch und vor allem mit einem teilweise fraglichen Umganges mit Quellen und deren Anerkennung. Ein Problem, dass aber auch außerhalb der dortigen “Mystery-Themen” immer wieder für Streit und negativen Schlagzeilen sorgt. Offensichtliche Spaßvögel treiben sich dort ebenso rum.

Eine Art “Abklatsch” von Wikipedia ist das Lexikon Psiram, das sich selbst als “Wiki der irrationalen Überzeugungssysteme” versteht. Ein Online-Lexikon mit Wikipedia-Technik, in dem sich ausschließlich Einträge zu Themen aus Grenzwissenschaft, Esoterik, Pseudowissenschaft und verwandte Gebiete befinden. Das alles vollkommen anonym. Die Autoren der Einträge sind ebenso anonym, wie die gesamte Webseite auch.

Online ist dieses Nachschlagewerk im Prinzip schon seit 2007, wo es noch unter den Namen “EsoWatch” zu finden war. Derzeit sind dort nur knapp über 3.400 Einträge zu finden. Ein Winzling im Vergleich zu Wikipedia.

Vollkommen absichtlich wollen die Psiram-Autoren und Hintermänner ihre Identitäten verbergen. Nicht mal ein Impressum findet sich auf der im Ausland gehosteten Seite. Laut Psiram geschieht das alles aus guten Grund. Man möchte so “die Autoren vor Belästigungen und Schlimmerem schützen”, da bereits Autoren belästigt wurden. Weiter heißt es im “Impressum“:

Es ist uns klar, dass Anonymität erst mal der Glaubwürdigkeit nicht dienlich ist. Aber sie sollen uns ja nicht glauben. Sie sollen sich ein eigenes Urteil bilden. Entsprechend ist Psiram bemüht, zu allen Beiträgen genügend Quellenmaterial anzugeben, damit dies möglich ist.

Für viele ist das eine faule Ausrede.

Denunzieren und dunkle Hintermänner

So hat die Skeptiker-Seite Psiram längst den Ruf eines reinen Denunzianten-Lexikons. “Andersdenkende” aus Grenzwissenschaft, Esoterik, Alternativ-Medizin und all den anderen Gebieten des weiten Feldes der “Pseudowissenschaft” sollen dort schlicht verleugnet werden. Gleichgültig ob es sich um Personen aus diesen Bereichen handelt oder das Thema an sich. So die mehrheitliche Kritik an Psiram.

Psiram greift Themen aus der Esoterik, den Grenzwissenschaften und der alternativen Medizin auf und berichtet darüber aus kritischer, aufgeklärter Sicht.”

So stellt sich die kleine Plattform selber vor. Und im FAQ-Bereich heißt es unter anderem zu den Hintermännern:

Psiram wird von einer Gruppe von Leuten betrieben. Zum Teil haben wir uns im Internet kennengelernt, einige kannten sich aber auch schon vorher. Die meisten von uns sind Akademiker. Ein akademischer Grad ist aber keine Voraussetzung, um mitmachen zu dürfen.

“Wir wissen schon, warum wir anonym sind”, so das Lexikon. Belästigungen oder Bedrohungen sollen dadurch von vornherein ausgeschlossen werden. Kein Wunder, dass immer wieder vermutet wird, das irgendwelche dunklen Hintermänner dahinter stecken. Wer anonym im Netz in einer derart intensiven Art und Weise agiert, muss was zu verbergen haben. So denken viele. Die geheimen Köpfe dahinter brüsten sich aber damit, dass es bisher nicht oft passierte, “dass wir was zurücknehmen mussten, weil wir uns geirrt hatten”.

Und die Autoren mobben auch nicht Unschuldige, wie sie meinen:

Alle unsere ‘Opfer’ sind von sich aus mit ihren Ideen in die Öffentlichkeit gegangen. So wie sie ihre Ansichten äußern dürfen, äußern wir unsere eben auch. Wenn wir Aussagen treffen, dann sind die aber mit Zitaten und Verweisen belegt. Es kann sich also jeder selbst ein Urteil bilden, ob stimmt, was wir sagen.

In einem Artikel in der “Saarbrücker Zeitung” vom 12. Dezember 2017 wird das Lexikon als Online-Pranger bezeichnet. Es “werden Menschen für ihr Verhalten oder ihre Äußerungen öffentlich bloßgestellt”, so die Zeitung. “Auf die persönlichen Datenschutzrechte nehmen die Betreiber dieser Seiten keine Rücksicht”, wird kritisiert. Gemeint sind dabei allerdings auch andere Internet-Pranger.

Meine “Adelung” bei Psiram

Diese Hintergründe geben all jenen, die Psiram nicht kennen, einen ersten Überblick dazu. Denn ein neues “Opfer” bin nun auch ich geworden, wie mir am 13. August 2019 mein Mystery-Freund Sven P. bei Facebook mitteilte.

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Ehrlich gesagt sehe ich selber sehr selten bei Prisam rein und kenne kaum Artikel dort. Kann sie also auch nicht beurteilen. Es liegt einfach daran, dass mich der bei weitem größte Teil der Einträge thematisch nicht interessiert. Jedoch wunderte ich mich schon hin und wieder, warum ich als Jäger des Phantastischen und einer der aktivsten Grenzwissenschaftler im deutschen Sprachraum dort nicht vertreten bin.

Irgendwann werden die anonymen Autoren dort aber sicher auch mich “auf den Kieker haben”. Immerhin bewege ich mich eindeutig in der Grenzwissenschaft und passe somit als “Opfer” dazu.

Je mehr “Pseudowissenschaft” etc. man öffentlich verbreitet, je schneller landet man dort. Das ist klar. Ober irgendeinem der anonymen Autoren und angeblichen “Akademiker” dort passt schlicht deine Nase nicht. Im Forum des Lexikon fand ich zumindest im Bereich “Hinweise und Vorschläge für Psiram-Artikel” keinen Vorschlag zu meiner Person. Da ich keinen Account habe, kann ich allerdings auch nicht das dortige Forum detailliert durchsuchen.

Trotzdem wurde mein Eintrag am 26. Juli 2019 von einem User mit Namen “Abrax” in dem Nachschlagewerk angelegt. Ein anonymer Autor, der offensichtlich YouTube-Videos zu “Verschwörungstheorien” geradezu hasst. Und all jene, die sich diese ansehen, sind nach seiner Meinung “Idioten”, wie es in seinem Nutzer-Profil zu lesen ist:

Du ‘forscht’ nicht, wenn du Verschwörungsvideos auf YouTube guckst. Du bist nicht ‘skeptisch’, wenn du den Unsinn in diesen Videos glaubst. Du ‘philosophierst nicht, wenn du diesen Unsinn jedem ungefragt erzählst. Du bist einfach nur ein ganz normaler Idiot.”

Starke Worte. Eine Erklärung oder Differenzierung, was nach seiner Meinung “Verschwörungsvideos auf YouTubegenau sind, verrät er nicht. Man kann aber anhand des Beitrages erahnen, warum ich jetzt bei den Skeptikern von Psiram “geadelt” wurde.

Was Psiram über mich zu sagen hat (oder auch nicht)

Mein Eintrag im “Online-Pranger” Psiram verwundert mich persönlich wirklich sehr! Auch die Länge des Artikel zu meiner Person.

Selbstverständlich fiel mir als Autor diverser Sachbücher zur Grenzwissenschaft sofort auf, dass dort nicht alle meine Bücher unter “Werke” aufgeführt sind. Schwamm drüber. Auffällig ist ebenso, das dort ungefragt und ohne Quellenangabe ein Foto von mir mit Papst Benedikt XVI. aus dem Jahr 2007 geklaut wurde. Oder, dass unter “Links” oder “Quellennachweisen” nicht ein Link zu mir zu finden ist. Keine einzige (bzw. nur eine einzige!) Aussage innerhalb des Eintrages, wurde mit einer exakten Quelle zu mir belegt.

Klares Fazit an dieser Stelle: Unsachlich und absolut unprofessionell. Aber schauen wir mal genauer in meinen Eintrag, um uns ein Urteil zu erlauben. Darin heißt es, dass ich angeben würde “Mitglied im Autorenforum ‘Montsegur’ zu sein. Das suggeriert, ich würde das einfach so (warum?) behaupten. Obwohl ich Jahre dort nicht aktiv war, ist es aber so. Mein Name dort ist “Spacelars”.

Dann ist dort zu lesen “ein wissenschaftliche Rezeption der Veröffentlichungen von Fischinger ist in Datenbanken unauffindbar”. Es bleibt zwar geheim, in welchen “Datenbanken” hier gesucht wurde, aber was will der anonyme Autor damit sagen? Von mir wird man keine wissenschaftliche Veröffentlichung (falls das gemeint sein sollte) finden, da es sie nicht gibt. Wurde auch nie behauptetet.

Weiter lese ich dort, dass Sebastian Bartoschek mich der “2. Generation von Prä-Astronautikern” zuordnet. Ich würde zwar schon 3. Generation sagen, aber das ist nicht so wichtig. Interessanter ist der genannte Bartoschek selbst, auf dem sich in meinem dortigen Eintrag an einigen Stellen berufen wird. Er ist quasi die Hauptquelle dort. Sebastian Bartoschek ist Mitglied der Skeptiker-Vereinigung GWUP, die im Kreise der Grenzwissenschaft nicht weniger unterbliebt ist, wie Psiram selbst. Und er ist mir wohl bekannt.

Psiram “übersieht” und “vergisst” gerne

Bartoschek besuchte mich vor einigen Jahren, um mit mir ein Interview rund um meine Arbeit zu führen. Ein Gespräch mit einem sympathischen und gut vorbereiteten Skeptiker, an das ich mich gerne erinnere. Darum habe ich sein Video des umfangreichen Interviews für Euch unten eingebunden. Denn Psiram hat es natürlich nicht auf YouTube verlinkt.

Mehr noch, denn im dortigen Eintrag ist überhaupt nichts(!) über meine Arbeit im Detail zu finden. Es fehlt nicht nur die Erwähnung meines YouTube-Kanal. Auch dieser Blog hier wird nicht erwähnt – wobei ich aber auch als “Blogger” vorgestellt werde. Von Verlinkungen, etwa zur eigenen Meinungsbildung, auf die das Lexikon laut Selbstverständnis ja wert legt, ganz zu schweigen (mit einer Ausnahme – s. unten).

Eintrag zu Lars A. Fischinger auf der anonymen Seite Psiram (auf eine Gesamtansicht verkleinerter Screenshot)
Eintrag zu Lars A. Fischinger auf der anonymen Seite Psiram (auf eine Gesamtansicht stark verkleinerter Screenshot)

Was aber in dem Eintrag irreführend zu lesen ist, ist, dass ich “Betreiber eines ‘Online-Shops zur Grenzwissenschaft'” und “Mitarbeiter des Internet-Projekts NuoViso” bin. Das wäre demnach meine Arbeit, so Psiram suggestiv. Nun, den besagten Shop findet Ihr HIER – schaut mal hinein. Bei NuoViso bin ich bin der Tat mit Videos zu finden, ganz richtig. Aber als “freier Mitarbeiter”. Ein kleiner und sehr feiner Unterschied. Ein einfacher Blick in dieses entsprechende Video HIER zum Thema der Zusammenarbeit hätte gereicht …

Indirekt findet sich aber mein Blog dann doch in dem Lexikon-Artikel. Es wird ein Screenshot dieses Blogs gezeigt, auf dem mein Beitrag bzw. Video zur “Alien-Autopsie” im Santilli-Film vom 23. Juli 2019 zu sehen ist. Darunter der Text:

Blog von Lars A. Fischinger 2019: gefälschte Filme von Ray Santilli über angebliche Aliens in der Area 51 sollen echt sein.”

Der der anonyme Autor “Abrax” laut Eigenbeschreibung YouTube-Zuschauer zum Thema Verschwörungen für “Idioten” hält, hat er offensichtlich mein Video zum “Alien-Autopsie-Video” des Santilli nicht gesehen. Denn dann wüsste er, dass ich nicht behauptet, dass der Film echt ist. Es geht im Beitrag um etwas anderes und ich sage darin nicht, dass der Film doch authentisch ist. Alles zu sehen in diesem Video HIER von mir.

Die Bildunterschrift erweckt also einen falschen Anschein.

Suggestiv oder nur unklar ausgedrückt?

Eine indirekte Unterstellung folgt beim Thema “Black Knight Satellit“. Dazu heißt es über mich:

Fischinger ist Verbreiter von Behauptungen zu einem hypothetischen Black-Knight-Satellit. Dabei soll es sich um einen angeblichen künstlichen Erdsatellit außerirdischen Ursprungs handeln, der die Erde seit ca. 13.000 Jahren umkreisen soll. Belege für die Existenz eines solchen Objektes existieren nicht, häufig präsentierte Fotos des angeblichen Satelliten stammen von der NASA und zeigen eine von einem Astronauten des Endeavour-Fluges STS-88 im Jahr 1998 verlorene und abgedriftete Decke zur Wärmeisolierung, die auf der einen Seite schwarz, auf der anderen silbern aussieht.”

In diesem Fall wird von Psiram auf meinen Beitrag und Artikel “Der Black Knight Satellit der Ancient Aliens und ein 1955 explodiertes UFO im Erdorbit: Die Fusion zweiter Mysterien” auf diesen Blog (mit einem Link inkl. kleinen Tippfehler) verwiesen. Immerhin, da ich dort in der Tat sehr umfangreich das Thema behandelt habe. Falsch ist aber die Behauptung, ich sei ein “Verbreiter von Behauptungen” zu diesem “Black Knight Satellit”. Außer natürlich wenn ein Artikel (entlehnt aus einem meiner Bücher) auf diesem Blog einen Autoren schon zu einem “Verbreiter von Behauptungen” macht …

Psiram schreibt ausgesprochen unklar, was diese “abgedriftete Decke zur Wärmeisolierung” betrifft, und von der ein NASA-Foto als Bild des “Black Knight Satellit” im Netz kuriert. Hier wird der Anschein erweckt, dass auch ich dieses Bild in Zusammenhang mit dem Thema bringe. In Wahrheit ist das genaue Gegenteil der Fall und im besagten Artikel steht kein Wort drüber.

Ich verweise immer wieder selber darauf, dass das Bild nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat. Erst kürzlich habe ich auf Facebook dazu geschrieben, dass dieses Bild “zum Thema dazu erfunden wurde – warum auch immer”.

Am Thema absolut vorbei!

Der anonyme Schreiber meines Eintrages dort widmet dem meisten Raum einen vollkommen belanglosen Thema aus meiner Arbeit. Es ist geradezu verwunderlich, dass 99 Prozent ignoriert wurden, und ein Thema, das ich einmal in all den Jahrzehnten behandelt habe, bei Psiram die größte Aufmerksamkeit bekam. Dazu weiter unten aber mehr. Als Thema hat sich der Autor meiner “Adelung” meinen Beitrag “Ältestenrat der Inuit: Es gibt keinen Klimawandel durch Menschenhand – die Erdachse ist gekippt!” ausgesucht, den ich am 20. November 2018 online stellte.

Wie meine treue Leserschaft und Community weißt, ist wohl kaum eine Veröffentlichung ungeeigneter meine Arbeit vorzustellen, als dieser Ausnahmebeitrag. Was den Lexikon-Mitarbeiter dazu bewogen haben mag, kann man nur vermuten. Wohl um mich in die Ecke der Klimawandel-Leugner zu stellen. Ist zwar Unsinn, aber nicht so dramatisch wie ein Vermerk innerhalb des Absatzes, dass “viele Nibiru-Anhänger” etwas ähnliches sagen, wie in meinem Posting behauptet. Auch dazu unten mehr.

Worum geht es in dem Beitrag, der ja den Großteil dort ausmacht? Kurz gesagt darum, dass die Inuit “eine plötzliche Verlagerung der Erdachse bemerkt hätten und nun Sonne und Sterne an anderen Orten zu finden seien als zuvor”. Das wäre ein oder sogar der Grund für den Klimawandel. Hier habe ich “inhaltlich einen Bericht der Scharlatanerie-Seite Natural-News” irgendeines Mike Adams übernommen, heißt es dort.

Das stimmt.

Angeblich habe ich in diesem Beitrag unter anderem allerdings “die Präzession der Erdachse mit dem Wandern des magnetischen, arktischen Nordpols” verwechselt. Wo genau im besagten Beitrag, weiß ich aber nicht. Weiter heißt es, dass ich “spekulativ eine angebliche Änderung der Drehachse der Erde als mögliche Ursache für die aktuelle Klimaerwärmung” nennen würde. Stimmt so nicht, denn ich sage nicht (auch nicht spekulativ), dass das eine “mögliche Ursache” für die Klimaerwärmung ist. “Wäre die Erdachse verschoben” schrieb ich unter anderem.

Allerdings heißt es im besagten Beitrag von 2018 von mir eindeutig:

Ergebnis wäre weniger Sonnenenergie und somit Wärme, damit sinkende Temperaturen und damit mehr Eis. Genau das Szenario, dass die Klimaforscher beobachten …

Durchaus kann man daraus ableiten, dass ich hier eine “mögliche Ursache” vermute.

Was Psiram verschweigt

In meinem Inuit-Beitrag finden sich einige kritische Anmerkungen zu dieser Story, die Psiram nicht benennt. Trotzdem sollte man sehr kritisch sein, was die Aussagen der Inuit in diesem Zusammenhang betrifft. Die angebliche “Scharlatanerie-Seite” war nicht die einzige Quelle, die ich verlinkte. Psiram nennt aber Argumente, die die Aussagen der Inuit in einem fragwürdigen Licht erscheinen lassen. Diese habe ich in der Tat nicht beachtet. Aus diesem Grund ist ab sofort der Beitrag passwortgeschützt. Das Passwort für Euch ist: “Inuit“.

Mein Eintrag bei Psiram verrennt sich in einem Großteil in belanglosen Kram. Eben diese Inuit-Sache. Verständnis habe ich dafür nicht, da es meine Tätigkeiten ganz einfach falsch darstellt. Falsch in dem Sinne, dass eigentlich keine meiner Hauptthemen dort erwähnt wurden. Erstaunlicherweise nicht mal die kritischen, mit denen ich mir in den letzten Jahrzehnten auch viele Hater eingefangen habe.

Nicht erwähnt wurde beispielsweise meine Kritiken und sehr häufigen Warnungen von UFO-Esoterikern und UFO-Sekten. Schon vor zwei Jahrzehnten habe ich mit Roland M. Horn dazu das gleichnamigen Buch “UFO-Sekten” veröffentlicht. Seit dem werde nicht müde, solche Gruppen von der UFO-Forschung klar zu trennen. Gleiches gilt für meine Veröffentlichungen und Videos, in denen ich immer wieder auf die nicht zu zählenden Fakes, Lügen, Falschbehauptungen, Unwissenheiten und Irrtümer in Sachen Prä-Astronautik und angelehnte Themen verweise. Weite Teile meiner Online-Arbeiten handeln immer wieder davon. Wie ich weiß, schätzt unter anderem genau das meine aufgeschlossene und treue Community an mir.

Auf Psiram findet sich davon kein Wort. Gleichgültig ob zu UFO-Sekten, den erfundenen Planeten Nibiru mit den dort lebenden Aliens oder all die tägliche “Sensation” aus der Welt des Unfassbaren. Ebenso nicht der Bereich “christliche Mystik”, wie Wikipedia ihn nennt, die Themenwelt des Paranormalen, der (wissenschaftlichen) Suche nach Leben im All oder auch allgemein “Religion und Aliens”.

“Prä-Astronautik, Mythologie antiker Göttervorstellungen (‘Astronautengötter’) und Ufologie” seien meine Schwerpunkte, ist dort zu lesen. Stimmt sogar – findet sich nur nicht im dortigen Eintrag.

Verschwiegen wird im Lexikon auch, woher genau die dort von mir aufgelisteten Zitate stammen. Wahrscheinlich deshalb, da man dort sonst hätte auf meinen Blog verlinken müssen. Ob die Zitate von mir alle stimmen, weiß ich so nicht. Ich denke aber schon.

Erbsenzählereiresümee

Viele werden jetzt denken: Was eine Erbsenzählerei zu einem Eintrag in einem Skeptiker-Lexikon, in das so oder so kaum jemand hineinsieht. Zumindest niemand aus der Gemeinde rund um die Themen aus Grenzwissenschaft und Mystery Files. Immerhin liegen zwischen Wikipedia und Psiram Welten.

Das stimmt. Ich wäre aber kein Autor des Unfassbaren … wenn ich nicht immer und mit großer Leidenschaft “zwischen den Zeilen” lesen würde. Und quasi alles rund um “meine Themen”, wie ich es immer wider betone. Geht es dann um meine Person an sich, ist die Sache klar.

Der Eintrag zu “Lars A. Fischinger” wurde mit Stand heute zuletzt am 26. Juli 2019 bearbeitet oder geändert. Und er ist – entgegen dem Ruf von Psiram als Denunzianten-Seite von Skeptikern! – wertneutral verfasst. Der anonyme Autor “Abrax” hat sich sichtlich Mühe bei der Erstellung des Textes gegeben. Schaut man über die irreführenden oder suggestiven Teile sowie fehlenden und unwichtigen Informationen hinweg, ist dort nichts Falsches zu finden.

Zahlreiche Details und Aussagen zu meiner Person und meinem Werdegang als “Jäger Phantastischen” sind vollkommen korrekt. Ihr könnt sie in meine Autoren-Vita HIER sehr umfangreich selber nachlesen. Vieles scheint auch der Verfasser von dort übernommen zu haben. Ebenfalls von Wikipedia, was dort auch verlinkt wurde. Leider eben alles ohne Links zu mir. Da der Autor “Abrax” offensichtlich ein “Feind” entsprechender Mystery-Videos bei YouTube ist, wundert mich allerdings, dass er meine dortigen Arbeit mit keinem Sterbenswörtchen erwähnt. Schließlich hätten entsprechende Verweise der Philosophie von Psiram entsprochen:

Sie sollen sich ein eigenes Urteil bilden. Entsprechend ist Psiram bemüht, zu allen Beiträgen genügend Quellenmaterial anzugeben, damit dies möglich ist.”

Selbstverständlich möchte jeder in einem “glänzenden Licht” dastehen. Nur ist das als anerkannter Grenzwissenschaftler oder Prä-Astronautiker prinzipiell kaum möglich. Das liegt schon in der Natur der Thematik und der Sache an sich.

Der Autor “Abrax” scheint mich aber zu “mögen”. Auf welche Art auch immer. Denn mein Eintrag dort ist der längste aller entsprechenden Autoren aus dem Bereich Prä-Astronautik und Grenzwissenschaft. Weit mehr als doppelt so lang wie der selbstverständlich dort ebenso vertretene Eintrag zu Erich von Däniken. Und um Längen umfangreicher als der Psiram-Artikel zum Thema “Prä-Astronautik” an sich.

Und das finde ich am Erstaunlichsten.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Video zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

 

YouTube-Video vom 9. Oktober 2013 auf Fischinger-Online

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Peruanische Luftwaffe bestätigt (erneute) UFO-Sichtungen in der Nähe des Flughafens von Lima +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Peruanische Luftwaffe bestätigt UFO-Sichtungen in der Nähe des Flughafens von Lima (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Peruanische Luftwaffe bestätigt UFO-Sichtungen in der Nähe des Flughafens von Lima (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Was geht in Peru vor sich? Nachdem vor wenigen Jahren der Flugbetrieb am internationalen Flughafen von Lima in Peru aufgrund von UFO-Sichtungen einige Stunden lahmgelegt wurde, sind sie scheinbar jetzt zurück. Zumindest nach diversen Medienberichten wie etwa von “CNN Espanol”. Denn nach diesen Meldungen sollen erneut UFOs über den Flughafen von Lima aufgetaucht und auch gefilmt worden sein. Wie es hieß, habe auch das peruanische Militär dies jüngst bestätigt. Ich bin in diesem YouTube-Video der Sache einmal nachgegangen, denn tatsächlich hat die Luftwaffe von Peru diesen neuerlichen UFO-Vorfall bestätigt. Allerdings mit durchaus sehr sonderbaren Aussagen und Deutungen, wie Ihr es in diesem Video erfahrt.


Auch wenn sich seit 2017 die “mediale UFO-Landschaft” aufgrund von Berichten über UFOs und die US-Navy fast ausschließlich auf die USA konzentriert, sind UFOs natürlich ein weltweites Phänomen. Und so ging eine UFO-Meldung bzw. UFO-Sichtungen aus Südamerika hierzulande ziemlich unter.

Demnach sollen im Februar erneut über den internationalen Flughafen von Lima UFOs gesehen und sogar gefilmt worden sein. Dies wurde auch laut Medienberichten auch von der peruanischen Luftwaffe bestätigt.

Tatsächlich meldete sich das Militär zu Wort – allerdings mit durchaus sehr sonderbaren Aussagen und Deutungen …

Was aber ist tatsächlich dort vorgefallen und was genau sagte die Luftwaffe von Peru zu diesen UFOs von Lima? Das erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.

Bleibt neugierig …

Video vom 30. Juni 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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“Verschwörungstheorien sind fantastisch oder dramatisch”: Radio-Interview mit dem Skeptiker Holm Gero Hümmler (und die Frage: warum das alles)

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"Verschwörungstheorie sind fantastisch oder dramatisch": Radio-Interview mit dem Skeptiker Holm Gero Hümmler
“Verschwörungstheorie sind fantastisch oder dramatisch”: Radio-Interview mit dem Skeptiker Holm Gero Hümmler (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Verschwörungen und Verschwörungstheorien gibt es seit Jahrhunderten in allen erdenklichen Bereichen. So ist es kein Wunder, dass auch und vor allem in der Grenzwissenschaft oder anderen “Parawissenschaften” solche großen und kleinen Verschwörungstheorien gibt. Auffällig ist hierbei allerdings, dass es scheinbar immer mehr Menschen und sogar ganze Vereine gibt, die gegen solche Thesen und Spekulationen “kämpfen”. Einer von ihnen ist der Physiker und Autor Holm Gero Hümmler, der jetzt dem “Hessischen Rundfunk” ein Radiointerview zu diesen Themen gab. Anlass war sein neues Buch, in dem Hümmler “mit naturwissenschaftlichen Argumenten und Spaß aufklären will”. Was der Skeptiker zu verschiedenen Verschwörungstheorien zu sagen hat, lest und hört Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Verschwörungstheorien

Verschwörungstheorien sind prinzipiell überall um uns herum. Und es ist kein Geheimnis, dass es reale Verschwörungen schon immer gab und wohl auch immer geben wird. Die Frage ist nur, wann ist was genau eine Verschwörungstheorie? Und – wie in diesem Beitrag HIER im März 2015 bereits gefragt – ab wann ist man selber ein Verschwörungstheoretiker?

Ein überaus komplexes und vor allem kontroverses Thema. Das liegt in der Natur der Sache. Denn Kern einer Verschwörung ist es ja, dass man sich im Geheimen für dieses oder jenes zusammenfindet und bespricht und das dann im Verborgenen in die Tat umsetzt. Sei es jetzt, dass man Julius Cäsar plant zu ermorden, die Mondlandungen der NASA fälscht, den 11. September inszeniert, den Planeten Nibiru vor der Öffentlichkeit vertuscht oder die in Wahrheit flache Erde vor der Menschheit verschweigt.

Dabei ist der Übergang von echter Geheimhaltung, Falschinformationen, Fake-News, Lügen und Irrtum fließend. Einheitlich ist allerdings wohl der Umstand, dass man gerne an Verschwörungen gewaltigen Ausmaßes glauben will. So fühlt man sich als Teil und Eingeweihter von etwas Großem, von dem die breite Masse eben keine Ahnung hat. Man selber hingegen schon, da man “aufgewacht” sei und sich “informiert” habe.

Und genau hier beginnt das grundlegende Problem zwischen Skeptikern, Kritikern und Verschwörungstheoretikern. Informationen, Quellen, Studien, Literatur usw. der einen Seite wird von der anderen Seite nicht anerkannt oder schlicht ignoriert. Eine endlose Debatte ist die Folge, die damit wohl niemals enden wird. Und durch die Vermischung und Verbindung verschiedener Verschwörungstheorien ist prinzipiell für jeden etwas dabei.

Man muss sich nur seine individuelle Verschwörung heraussuchen und eventuell noch mit anderen Aussagen und Thesen vermischen. Videos dazu findet Ihr auf meinem YouTube-Kanal Grenzwissenschaft und Mystery Files.

Skeptiker vs. Verschwörungstheoretiker

Persönlich hatte und habe ich an den meisten der sogenannten Verschwörungstheorien noch nie Interesse. Sie interessieren mich einfach nicht. Was aber auffällig ist, ist der Umstand, dass gefühlt immer mehr Gruppen, Vereine und Personen (Wissenschaftler wie Laien) diversen Theorien dieser Art “den Kampf angesagt” haben. Einer von ihnen ist Physiker Dr. Holm Gero Hümmler, der dazu den Blog “Relativer Quantenquark” betreibt und einige Bücher veröffentlichte.

Hümmlers Blog und Arbeit richtet sich dabei gegen “Esoterik, Verschwörungsmythen und Spekulatives unter dem Mäntelchen der Physik”, wie er schreibt. Denn viele Anhänger diverser Verschwörungen nutzen einen wissenschaftlichen klingenden Wortschatz und berufen sich auf diverse etablierte Wissenschaftler. “Bewusst oder fahrlässig” werden von diesen eine “falsche Verwendung physikalischer Begriffe und Konzepte” genutzt:

Wer sich auf Einstein, Heisenberg oder Schrödinger beruft, beansprucht wissenschaftliche Seriosität und schreckt unangenehme Fragen ab. Was steckt aber wirklich hinter den Theorien der modernen Physik, und wie viel Überirdisches lässt sich damit tatsächlich erklären? Wo entstehen Missverständnisse durch missglückte Wissenschaftskommunikation, und wo machen sich Physiker selbst zu Kronzeugen zweifelhafter Glaubenssysteme?

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Deshalb wolle Hümmler mit seinem in der Freizeit betriebenen Blog “auf Missstände aufmerksam machen”und schreibe als Hobby Bücher dazu. Sein neues Buch “Verschwörungsmythen – Wie wir mit verdrehten Fakten für dumm verkauft werden” ist hierbei seine jüngste Veröffentlichung. Es ist auch der Anlass, warum Hümmler unter anderem “hr-iNFO” ein Radinterview rund um Verschwörungstheorien gab, dass am 26. Juni als Podcast online gestellt wurde.

Dazu heißt es:

Die Zutaten einer Verschwörungstheorie sind meist fantastisch oder dramatisch: Nazis im ewigen Eis der Antarktis, ausgestattet mit Wunderwaffen; Außerirdische, die im Kern unserer Erde leben; giftige Wolken, die von Flugzeugen über unseren Köpfen versprüht werden. Der studierte Physiker Holm Gero Hümmler beschäftigt sich intensiv mit solchen ‘Theorien’ und will ihnen etwas entgegensetzen.

Das klingt nach klassischen Verschwörungstheorien, denen sich der Skeptiker Hümmler annimmt. Und so ist es auch.

Die neuen Klassiker

Schaut man auf dem Blog oder in das neue Buch des Kritikers Hümmler fällt eines schnell auf: Er setzt sich fast nur mit den bekanntesten Verschwörungen auseinander, die im Internet und Sozialen Netzwerken kursieren. Zum Beispiel, wobei der Umfang der Themen stark schwankt:

Bei all den organisierten und nicht organisierten Skeptikern, die in den letzten Jahren zweifellos enormen Zuwachs bekamen, ist das schon eine Art “Spezialisierung”. Verschwörungen und Unsinn zum Thema UFOs, Aliens, Prä-Astronautik oder versunkene Ur-Kulturen sucht man bei Hümmler vergeblich. Das verwundert mich als überzeugter Prä-Astronautiker und Mystery-Autor schon sehr. Immerhin kursieren in diesem Bereich zahllose wilde Verschwörungen, Falschbehauptungen und Spekulationen, auf die ich bekanntlich seit 1999 immer wieder hinweise.

Allerdings scheinen hier “neue Klassiker” unter den Verschwörungstheorien unlängst Fuß gefasst zu haben. Und es scheint sich inzwischen tatsächlich zu lohnen, sich gegen allerlei Verschwörungstheorien aus dem Internet zu stellen. Der Buchmarkt bietet in Sachen Mystery und Verschwörungen keine Plattform mehr. Wohl aber der Seite der Skeptiker. Eine durchaus erstaunliche Entwicklung.

Holm Gero Hümmler selber ist allerdings in der “Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften” (GWUP) seit den 1990er Jahren organisiert. Im Podcast mit dem “Hessischen Rundfunk” sagt er dazu, dass diese “skeptische Szene” etwa 1.700 Personen umfasst, womit er wohl die GWUP meint. Ein Verein von Skeptikern, der selbst bei einigen anderen Kritikern als “ideologisch” und “hardcore” gilt.

Wobei es interessant ist, dass bereits einige der aktiven GWUP-Mitglieder Bücher gegen Verschwörungstheorien und allerlei “Aberglaube” veröffentlicht haben. Zum Teil sogar mehrere, die auch in den großen und etablierten Verlagen erschienen.

Ein seltsames Völkchen

Skeptiker werfen diversen Verschwörungstheoretikern und Autoren gerne vor, dass diese immer wieder dasselbe veröffentlichen und sagen. Es gäbe nichts wirklich spannendes Neues, was beispielsweise die Prä-Astronautik und UFOs betrifft. Alles sei schon mal da gewesen, weshalb auch die großen Publikumsverlage solche Bücher bekanntlich kaum mehr verlegen wollen. Allerdings sei der Vollständigkeit halber betont, dass grenzwissenschaftliche und esoterische Bücher, die mit den wildesten und “sensationellsten” Enthüllungen und “Thesen” daher kommen, auch in Kleinverlagen reißenden Absatz finden …

Da man meiner Meinung nach immer beide Seiten beachten und lesen sollte, ist es anders herum aber sehr ähnlich. Die Frage muss erlaubt sein, wie oft man noch online und offline diverse Verschwörungstheorien “widerlegen” will?! Denn auch bei den Skeptikern und “etablierten Wissenschaftlern” wiederholen sich die Themen immer wieder. Doch die Leserschaft scheint ein seltsames Völkchen zu sein, da sie scheinbar diese oftmaligen Wiederholungen dennoch gerne liest.

Was bei praktisch allen Kritikern, Skeptikern und Anti-Verschwörungstheorie-Autoren sowie entsprechenden Gruppen und Vereinen immer gleich ist, ist nicht minder seltsam: Immer geben diese an, dass sie mit ihrer Arbeit und ihren Publikationen gegen allerlei Unsinn und Verschwörungen kämpfen wollen. Sie möchten durch ihre Veröffentlichungen und ihr Arrangement erreichen, dass die Menschen nicht jeden Mumpitz glauben und wollen so “Fakten” und “Wissenschaft” dagegen stellen.

Das klingt erst mal sehr gut … und das kann auch so stehen lassen.

Das Problem ist nur, dass genau diese Skeptiker eigentlich ausnahmslos im gleichen Atemzug sagen, dass man überzeugte Verschwörungstheortiker mit Wissenschaft, Belegen und Argumenten so oder so nicht überzeugen kann. Sie würden diese als “Teil der Verschwörung” rund weg ablehnen und als Kritiker redetet man quasi gegen die Wand. Fakten interessieren sie nicht. Und wenn, dann werden sie nur von der eigenen Seite gelesen.

Warum aber dann dieser ständig sich wiederholende Kampf gegen diverse wilde Thesen?

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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