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Religiöser Betrug oder Wunder Gottes? Der rätselhafte “Madonna-Hagel” von 1907 in Frankreich und die damalige “Erklärung”

Ein Wunder Gottes? Der rätselhafte "Madonna-Hagel" von 1907 in Frankreich (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Ein Wunder Gottes? Der rätselhafte “Madonna-Hagel” von 1907 in Frankreich (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Der 1932 verstorbene Autor Charles Fort war ein Pionier auf dem Gebiet der Grenzwissenschaft und der Mysterien der Welt. Sein Leben widmete er der Suche nach dem Unbekannten, Phantastischen und Unerklärlichen, worüber er (auch mit einem leichten Augenzwinkern) in einer Reihe von Büchern berichtete. Vor über 100 Jahren durchstöberte er deshalb zahllose Archive und Bibliotheken nach diesen ungelösten Wundern der Welt. Und seit dem nennt mal solche seltsame Erscheinungen auch „forteantische Phänomene“. Das beste Beispiel hierfür sind all die Berichte über ominöse Dinge, die vom Himmel regnen. Fische, Frösche, anders Getier oder auch Nüsse und Pflanzen, die scheinbar aus dem Nichts auf die Erde fallen. Ein ganz besonderes Ereignis dieser sonderbaren Mysterien der Welt ereignete sich 1907 in Frankreich. Ein scheinbar von Gott gesandter Hagelschauer mit Abbildungen der Mutter Gottes, für den die Wissenschaft damals eine nicht minder wundersame „Erklärung“ fand …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ein wundersamer Hagelschauer 1907

Am Abend des 26. Mai 1907 zog über der französischen Ortschaft Remiremont ein schweres Gewitter auf. An sich nicht ungewöhnliches. Doch was sich dabei laut dem Magazin „English Mechanic and World of Science“ (Nr. 87, 2. Juni 1908 & Nr. 87, 3. Juli 1908) ereignete, sorgte für Aufruhr. Und gibt bis heute Anlass zu zahlreichen Spekulationen.

Dokumentiert hat diesen wundersamen Hagel vor allem der Pfarrer des Ortes. Nichts ahnend saß Abbé Gueniot während des Unwetters in seiner Bibliothek und las ruhig in einem Buch. Bis plötzlich jedoch seine Ruhe unterbrochen wurde, als seine aufgeregte Haushaltshilfe zum ihm eilte. Sie wollte ihm unbedingt ein „Wunder“ zeigen, dass soeben mit einem Hagelschauer vom Himmel gekommen sei.

Neugierig aber auch widerwillig ging Gueniot nach draußen, um sich selber ein Bild von diesem Hagel zu machen. Und hier entdeckten er schnell unzählige von großen Hagelkörner, die dort gerade vom Himmel gefallen waren. Nichts ahnend hob einige von ihnen auf und blickte unverhofft und staunend auf das Abbild einer Frau in einem langen Kleid. Deutlich sah man auf den Hagelkörnern dieses rätselhafte Abbild, so der Abbé.

Es schien aber nicht aus dem Eis selber heraus, sondern erweckte den Anschein, als seien die Darstellungen der Frau in das Eis geschnitzt worden. Es waren Reliefdarstellungen, in denen Abbé Gueniot und zahlreiche Bewohner von Remiremont eindeutig die Mutter Gottes erkannt haben wollen.

Die Jungfrau Maria vom Himmel

Die Madonna als Zeichen von Gott? Der Geistliche Gueniot berichtete damals zu diesem Vorfall:

Um sie (die herbeigeeilte Haushalshilfe, Anm. LAF) zufriedenzustellen, habe ich einen flüchtigen Blick auf die Hagelkörner geworfen, die sie in der Hand hatte. Aber da ich nichts zu sehen beabsichtigt habe und ohne meine Brille sowieso nichts erkennen konnte, wollte ich mich wieder meinem Buch zuwenden. Doch sie drängte mich: ‚Ich bitte Euch, setzt doch Eure Brille auf.‘ Ich tat es und sah auf der Vorderseite der Hagelkörner, die im Zentrum leicht konvex und an den Rändern etwas unregelmäßig waren, ganz deutlich das Bildnis einer Frau. Sie trug ein Gewand, das unten umgeschlagen war wie der Talar eines Priesters.

Vielleicht sollte ich das Bildnis etwas genauer beschreiben und sagen, dass die Frau unserer Jungfrau der Einsiedler ähnlich sah. Rings um die Bilder lief eine Art Rinne, als seien sie mit einem Stempel aufgeprägt worden, aber sie waren kräftig gezeichnet.

Mademoiselle André wollte mich auf gewisse Details der Kleidung aufmerksam machen, doch ich habe mich geweigert, es mir länger anzusehen. Ich schämte mich wegen meiner Leichtgläubigkeit, denn ich war sicher, dass die Heilige Jungfrau sich wohl kaum mit solchen Photographien auf Hagelkörnern beschäftigen würde.

Ich sagte: ‚Aber sehen Sie nicht, dass diese Hagelkörner auf Pflanzen gefallen sind und dort Abdrücke bekommen haben? Schaffen Sie sie fort, ich kann damit nichts anfangen.‘ Ich wandte mich wieder meinem Buch zu, ohne weiter darüber nachzudenken. Nur über die einzigartige Form der Hagelkörner machte ich mir gewisse Gedanken.

Ich hob dann noch einmal drei von ihnen auf, ohne näher hinzusehen. Sie wogen zwischen sechs und sieben Unzen. Eines von ihnen war vollkommen rund. Es kam mir vor wie ein Ball, mit dem Kinder spielen. Rundherum lief eine Naht, als wäre es in einer Form gegossen worden.“

Fraglos ein mehr als sonderbarerer Bericht über einen nicht minder seltsamen Hagelschauer.

Betrug oder Zeichen Gottes?

Die Hagelkörner waren alle fast kugelförmig und zeigten ringsherum einen Rand (Grad), so als seien die Stücke wie Eisenkugeln in einer zweiteiligen Verschalung gegossen worden. Eine Laune der Natur schloss der Geistliche aus. Die Madonnen oder besser Frauengestalten waren auf den Körner klar und regelmäßig zu erkennen. Ein Irrtum sei Ausgeschlossen.

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Aber war dieses „Hagel-Wunder“ vielleicht sogar eine Fälschung? Sollte ein gewitzter Dorfbewohner die Eiskugeln mit dem Bild der Mutter Gottes selber angefertigt und dann in der Gegend verteilt haben? Auch das wurde angesichts der unzähligen Hagelkörner schnell wieder verworfen. Auch haben viele der Dorfbewohner von Remiremont mit eigenen Augen gesehen, wie die wundersamen Eisbälle vom Himmel gefallen sind.

Für Abbé Gueniot war der Hagel mit Sicherheit keine natürliche Erscheinung – eher ein wundersames Zeichen des Himmels:

Und wenn ihr Weisen euch noch so viel Mühe gebt, diese Tatsachen mit natürlichen Ursachen zu erklären, ihr werdet keinen Erfolg haben.

Nach Aussage des Abbé habe er insgesamt 50 Unterschriften von Zeugen gesammelt, die dieses Wunder vom Himmel mit eigenen Augen gesehen haben. Vielleicht war es eine Warnung von Gott, so Gueniot, der der „unfromme Stadtrat“ einige Tage zuvor einen religiösen Umzug untersagt habe. Das führte zu religiösen Unruhen in Remiremont.

Eine Untersuchung und „Erklärung“

Da man vor einem Rätsel oder sogar Wunder stand, wurde der Bischof von Sainte-Dié über das Ereignis unterrichtet. Dieser gab zur Klärung eine Untersuchung in Auftrag, bei der auch einige Wissenschaftler zu dem Vorfall befragt wurden. Unter anderem nennt „English Mechannic“ hier einen Monsieur de Lapparent, Sekretär der „Adadémie Française“.

Insgesamt 107 Menschen wurden dabei befragt, die bezeugten, dass sie den Hagel selber haben niedergehen sehen. Doch auch die Untersuchung erbrachte keinen Hinweis, auf einen derart umfassenden Schwindel. Auch verursachten die Hagelkörner mit dem Abbild keinen Schaden an Glasscheiben und Pflanzen. „Aber andere, nicht markierte Hagelkörner, haben beim gleichen Sturm erheblichen Schaden angerichtet“, heißt es weiter.

Es hatte auch den Anschein, dass der Hagel nur langsam und/oder aus sehr geringer Höhe auf die Erde fiel. Abbé Gueniot notierte dazu:

Besonders bemerkenswert erschien die Tatsache, dass die Hagelkörner, die entsprechend der Gesetze der Fallbeschleunigung hätten herunterprasseln müssen, allem Anschein nach aus einer Höhe von nur wenigen Yards herabgefallen sind.

Der an der Untersuchung beteiligte Monsieur de Lapparent bot letztlich auch eine „Erklärung“ des Phänomens an. Er „vertrat die Ansicht, ein Blitz hätte ein Medaillon der Jungfrau Maria getroffen und ihr Abbild auf die Hagelkörner vervielfältigt“ …

Eine zweifellos mehr als fragwürdige Deutung, die wohl nicht minder ein Wunder wäre! Dazu schrieb Charles Fort als der Vater des Phantastischen 1932 in seinem Buch „Wild Talents“:

Ich kann keine weiteren Angaben zu Hagelkörnern finden, die von Blitzen oder sonst etwas mit Bildern versehen worden wären. Es wäre schon ein großer Zufall, wenn zur Zeit einer religiösen Auseinandersetzung in Remiremont ein Blitz den einzigen bekannten oder berichteten Fall von Bildern auf Hagelkörnern produziert und dabei ausgerechnet religiöse Motive gewählt hätte.

Aber dass die religiöse Aufregung eine Menge mit den religiösen Bildern auf den Hagelkörnern zu tun hatte, das kann ich mir gut vorstellen.“

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die verschwundene Pyramide von Nizza: Archäologische Mysterien an der Côte d’Azur und Pyramiden in Frankreich +++ YouTube-Video +++

Die verschwundene Pyramide von Nizza: Archäologische Mysterien an der Côte d'Azur (Bild: Archiv LAF / gemeinfrei)
Die verschwundene Pyramide von Nizza: Archäologische Mysterien an der Côte d’Azur (Bild: Archiv LAF / gemeinfrei)

Denkt man die Pyramiden – denkt man als allererstes an Ägypten, dem „Land der Pyramiden“. Doch pyramidenartige Bauwerke haben nicht nur die Pharaonen vor fast 5.000 Jahren am Nil gebaut, sondern weltweit finden sich derartige Monumente. Bauwerke, die man landläufig als „Pyramiden“ bezeichnet, und die versunkene Kulturen von Peru über China bis in den Pazifikraum errichteten. So auch in Europa, hier speziell in Frankreich. Doch hier ist eine ca. 50 bis 60 Meter hohe “Stufenpyramide” Mitten in Nizza – verschwunden! Was hier geschehen hat und die Hintergründe erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Channel.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine rund 50 Meter hohe Stufenpyramide mitten in der berühmten französischen Stadt Nizza an der Côte d’Azur ist heute – spurlos verschwunden? Pyramiden in Frankreich?

Tatsächlich ist das so. Lediglich auf alten Fotos sieht man den treppenförmig bearbeiteten Berg noch …

Was aber ist hier geschehen und wieso existiert die Pyramide von Nizza heute nicht mehr? Eine spannende und zugleich sehr traurige Geschichte auf den Spuren des Phantastischen, wie Ihr es in diesem YouTube-Video von Grenzwissenschaft & Mystery Files sehen werdet!

Bleibt neugierig …

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Kanal-Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Video: Die Area 51, UFOs und die angeblichen Drohnen über Atomkraftwerken in Frankreich – Interview mit dem UFO-Forscher Marius Kettmann von der DEGUFO e.V. (“Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung”)

Die "Area 51" in Nevada, USA. Was geht da vor sich? (Bild: Space Imaging, München)
Die “Area 51” in Nevada, USA. Was geht da vor sich? (Bild: Space Imaging, München)

In der Area 51 in den USA befinden sich UFOs und Aliens. Das macht derzeit (wieder) die Runde, seit der angebliche Insider Boyd Bushman in einem Interview diese Aussagen als Ex-Raumfahrt-Ingenieur in einem Video schilderte. Stimmt das? Und was ist mit den UFOs über Atomkraftwerken in Frankreich, die offiziell bisher als rein irdische Drohnen angesehen werden? Dazu mehr in diesem Interview mit dem UFO-Forscher und Historiker Marius Kettmann von der der UFO-Forschungsorganisation DEGUFO e.V. auf meinem YouTube-Kanal zur Grenzwissenschaft.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Bei einem spontanen Besuch des 1. Vorsitzenden der DEGUFO e.V. (“Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung”) bei mir, entschlossen wir uns ebenso spontan ein Interview zu den Themen UFOs im Kalten Krieg, Area 51, UFO-Sichtungen in Frankreich über dortigen Atomkraftwerken usw. zu führen. Dieses ist nun online.

Alles zu diesen Themen in diesem YouTube-Interview-Video des Phantastischen. “Teilen”, kommentieren, liken und verbreiten ist natürlich wie immer erwünscht.

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Liegen die biblischen 10 Gebote im "Notre-Dame de Chartres" in Frankreich?

Ein Templerkreuz im Gewölbe, ein steinernes Labyrinth, das einem mathematischen Schlüssel gleicht, eine Krypta mit versiegelter Schatzkammer und ein architektonischer Geheimcode, der erst jetzt entschlüsselt werden konnte: Welches Mysterium verbirgt die Kathedrale von Chartres? Verrät sie den geheimen Aufenthaltsort der Gesetzestafeln von Moses – die 10 Gebote?

So die “Seite3.ch” am 9. März 2013. Und weiter:

Vor kurzer Zeit erschien ein Buch, das spannender nicht sein könnte. Der Wissenschaftspublizist Tobias Daniel Wabbel weist unter anderem nach, dass die Kathedrale von Chartres (Frankreich) 1194 durch den Tempelorden geplant und finanziert wurde. So entstand ein mythischer Bau, der nichts geringeres als den Standort der zehn Gebote verrät, die gemäss Bibel Gott Moses diktiert haben soll. Der Autor Tobias Wabbel ist überzeugt, dass sich die berühmten ,10 Gebote’ in der Kathedrale in Chartres befinden.” (Quelle)



Den Autoren Wabbel kenne ich. Vor allem durch sein sehr spannendes Buch “Der Templerschatz” von 2010. Aber “Seite3.ch” schreibt ein wenig Unsinn bzw. ist etwas spät. Das besagte Buch bzg. der “10 Gebote” erschien bereits vor einem Jahr. Nämlich Anfang 2012 …

Links zum Thema:
    Zum Thema

      Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”
      (Walter-Jörg Langbein, 1993 in “Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre”)
      www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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      Der Weltuntergang 2012 und ein Hilferuf aus Frankreich: "Kommen Sie nicht nach Bugarach!"

      Angeblich geht am 21. Dezember die Welt unter. So die erfundenen Aussagen der westlichen Welt und Medien zum Maya-Kalender. Das Dorf Bugarach in Südfrankreich fürchtet schon länger einen enormen Massenansturm von 2012-Fans, die glauben, dass hier UFOs erscheinen werden und/oder nur feiern wollen. Die Behörden haben nun in einem dramatischen Hilferuf die ganze Welt aufgefordert nicht in ihr Dorf zu kommen!

      von Lars A. Fischinger

      Ich richte einen Appell an die ganze Welt. Kommen Sie nicht nach Bugarach“, so der Bürgermeister des Dorfes Bugarach, Jean-Pierre Delord.
      Am Tag des “Weltuntergang-Unsinns” ist am Berg von Bugarach inzwischen praktisch alles verboten: von Camping über Wanderungen bis hin zu einem Verbot den Berg zu überfliegen (in Flugzeugen). Auch der Büroleiter des Präfekten im Département Aude, Nicolas Martrenchard, bittet in klaren Worten:
      Wir rufen die Leute auf, nicht nach Bugarach zu kommen.
      Auf diesem BLOG ist hier, hier und hier mehr zu dem “Wunderberg” zu erfahren. Ebenso zu einem “Wunderberg” in Agentienen, wo sich angeblich Esoteriker das Leben nehmen wollen bzw. sollen (hier)…

      Links

      Video zum Thema:
         Bücher zum Thema:

       

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      Bugarach – das Dorf der Apokalypse & Co. in Frankreich: Bürgermeister Jean-Pierre Delord sieht die öffentliche Sicherheit in Gefahr

      Apokalypse-Dorf in Frankreich: Weltenretter aus dem UFO

      Der Weltuntergang droht – und nur die Bewohner eines kleinen französischen Dorfes sollen überleben: Der Bürgermeister von Bugarach fürchtet, dass seine Heimat am 21. Dezember von Esoterikern überrannt wird und berichtet von seltsamen Prozessionen im Wald.

      Von Steve Przybilla

      Wer den Geburtsort einer neuen Zivilisation erleben will, muss erst mal ans Ende der Welt fahren. Zumindest fast. Denn am Fuße der französischen Pyrenäen, zwischen kargen Büschen und staubigen Felsen, liegt Bugarach. Allein schon die Anfahrt ist eine Tortur: enge Serpentinen, kaum abgesicherte Schluchten, sengende Hitze. 20 Kilometer vorm Ziel läuft plötzlich nicht mehr “Blow My Whistle” im Radio, sondern eine Hausfrauen-Quizshow. Der Sender heißt “Nostalgie”.

      Dass das 200-Einwohner-Dorf in diesen Tagen trotzdem ein gefragtes Reiseziel ist, hat mehrere Gründe. Einige kommen zum Wandern, andere zum Entspannen. Und so manche haben ein Ziel, das vollkommen jenseits der irdischen Sphäre liegt. Weil dieses Jahr am 21. Dezember der historische Maya-Kalender endet, feiert wieder einmal die Weltuntergangshysterie Auferstehung. Das Besondere: Ausgerechnet Bugarach soll das Fegefeuer erspart bleiben – so steht’s zumindest in einschlägigen Internetforen, die das Dorf zur modernen Arche Noah auserkoren haben. 

      Links:

       Alles zum Mythos rund um den 21. Dezember 2012 & Co.:

      Weitere Bücher zum Thema:

       
       

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      Religiöse Verschwörungstheorien: Corona (COVID-19) als Strafe Gottes für China und die Welt – oder als Teil der “jüdischen Weltverschwörung”

      Religiöse Verschwörungstheorien: Corona (COVID-19) als Strafe Gottes für China und die ganze Welt (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
      Religiöse Verschwörungstheorien: Corona (COVID-19) als Strafe Gottes für China und die ganze Welt (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

      Offensichtlich gibt es in den Medien längst kein anderen Thema mehr: Corona bzw. COVID-19. Das Corona-Virus hat die Welt, die Mainstreampresse, die Sozialen Netzwerke und die alternativen Medien fest im Griff. Scheinbar kennt die Öffentlichkeit und die ganze Welt kein anderes Thema mehr, wie diese Pandemie. Das hat natürlich längst auch Verschwörungstheorien auf den Plan gerufen, die nicht nur im Netz kursieren. Neben klassischen Fake-News haben sich auch überaus verstörende Behauptungen zu Corona verbreitet. Vor allem auch von der religiösen Seite her. Von einer unter Führung der USA und der „zionistische Lobby“ arrangierte Reduzierung der Bevölkerung bis zu einer Verschwörung gegen den Islam oder eine Rache Gottes ist alles dabei. Was hinter diesen zum Teil unheimlichen Verschwörungstheorien steckt erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


      Corona (COVID-19) hält die Welt in Atem

      In den Medien und der Öffentlichkeit gibt es derzeit fast kein anders Thema als das Corona-Virus. Egal ob Mainstreammedien, unzählige Sondersendungen am TV, alternative Medien, Soziale Netzwerke, Boulevardpresse, der Nachbar von Nebenan oder die Mainstreampresse Corona bzw. COVID-19 ist gefühlt rund um die Uhr in aller Munde.

      Vor allem die unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie bestimmten dabei den Alltag der Berichterstattung. Und natürlich auch die direkten und langfristigen Folgen der COVID-19-Pandemie. Die Frage woher das Virus eigentlich kam, wann und wo es ausbrach, ist längst zweitrangig geworden. Es war Ende Dezember 2019 und der Januar 2020 in der Stadt Wuhan in China, wo es sich zu einer Epidemie ausbreitete.

      Für die Medien damals durchaus von Interesse. Doch nicht zu vergleichen mit der aktuellen Situation, seit die Virus-Erkrankung zu einer Pandemie wurde.

      Ereignisse mit weltweiten oder weitreichenden Konsequenzen für die Gesellschaft ziehen häufig auch Verschwörungstheorien nach sich. Das zeigt uns die Geschichte seit Jahrtausenden. Nicht anders ist es beim Thema Corona. Wobei man momentan sieht, dass die Mainstreammedien sehr, sehr schnell dabei sind, sämtliche kursierende Fake-News dazu als „Verschwörungstheorie“ zu bezeichnen. Selbst vollkommen belanglose und harmlose Sprüche und Aussagen, die sich vornehmlich in Sozialen Netzwerken oder via Messangerdiensten wie WhatsApp verbreiten.

      Eine globale Seuche, eine Pandemie, die längst weltweit zahlreiche Tote forderte wirkt sich aber auch in anderer Hinsicht aus. Und zwar auf religiöse Vorstellungen von Menschen überall um den Globus. Das war schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben.

      Seuchen als Strafe Gottes

      Der Mensch hat schon immer Seuchen aller Art religiös interpretiert. Als „Strafe Gottes“ für Menschen, Ungläubige oder sogar die ganze Menschheit. Man denke an die Millionen Toten, die durch eingeschleppte Krankheiten bei der Eroberung der amerikanischen Kontinente unter den Ureinwohner zu beklagen waren. Oder die „Spanische Grippe“ am Ende des 1. Weltkrieges. Vor allem aber die verschiedenen Ausbrüche der Pest im Mittelalter in Europa mit Millionen Opfern.

      Denn vor allem in den Jahrhunderten, in denen immer wieder Pest-Epidemien in Europa wüteten, brachten die Menschen dies mit Gott in Verbindung. Eine Strafe Gottes sei über sie gekommen und allerorts predigten Geistliche und selbsternannte Endzeit-Propheten Buße und Umkehr. Die „Geißel Gottes“ entvölkerte ganze Gebiete in Europa. Tot und Elend war in den Zentren der Epidemien die Folge, und niemand kannte die wahre (biologische) Ursache davon. Also muss Gott sie gesandt haben …

      Viele Jahrhunderte sind seit der Pest vergangen. Und die allermeisten Menschen – auch und vor allem die religiösen Gläubigen – haben sich längst von dieser Art Aberglauben abgewandt. Fast niemand sieht in der Pest oder „modernen Seuchen“ etc. noch eine Strafe Gottes für eine ungläubige oder sündige Menschheit. In der Regel auch nicht in der Corona-Pandemie.

      Aber keine Regel ohne Ausnahme! Im Fall Corona sind einige (wenige) Verschwörungstheorien im Umlauf, woher dieser Virus „in Wahrheit“ stammen soll. Von Gott heißt es da durchaus ebenso wie von mächtigen dunklen Eliten.

      Bill Gates steckt dahinter!

      Zum Beispiel kursiert die Idee, dass „Microsoft“-Mitgründer Bill Gates hinter all dem stecken würde. Immerhin habe er schon im März 2015 erklärt, dass eine neue Seuche kommen werde. Das sei nur eine Frage der Zeit und „für den nächsten Ausbruch sind wir nicht vorbereitet“, so Gates damals. Hierbei bezog er sich auf den Ausbruch von Ebola 2014, der „dank Tausender selbstloser Helfer“ nicht zu einer globalen Pandemie wurde.

      „Es besteht kein Grund zur Panik“, so Gates, „aber wird müssen anfangen“ uns auf einen zukünftigen Seuchenausbruch vorzubereiten. Vor allem auch mit der Erforschung von Impfstoffen. Und jetzt, wo weltweit Corona um sich greift, vermelden Medien, dass seine Stiftung „Gates Foundation“ 100 Millionen US-Dollar zur Erforschung und Bekämpfung von COVID-19 spendet.

      Hauptziel ist natürlich die Entwicklung eines Impfstoffes. Immerhin hat Gates schon am 28. Februar 2020 im „New England Journal of Medicine“ gewarnt, dass sich der Corona-Ausbruch zu einer Jahrhundertseuche entwickeln kann. Hat Gates also diese Seuche selber lanciert, um ach letztlich an ihr (noch mehr) zu bereichern, so einige dunkle Überlegungen.

      Folglich, so wird dabei unterstellt, seien Gates Millionen eigentlich keine „Spende“ im eigentlichen Sinn zum Wohle der Menschheit. Vielmehr wäre das Geld eine wohl durchdachte Investition des Milliardärs.

      Es geht aber noch unheimlicher in Sachen Corona-Verschwörung. In Wahrheit, so zum Beispiel einige Spekulationen im Iran, ist Corona eine Biowaffe der USA. Absichtlich freigesetzt um Menschen zu töten, was ja auch fast immer der Zweck biologischer Kampfstoffe ist.

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      So makaber es sich anhören mag: Für eine biologische Waffe ist der COVID-19-Virus viel zu harmlos. Im Vergleich zu der Anzahl der weltweit infizierten sterben recht wenige Menschen daran. Für Anhänger dieser Verschwörung wäre das sicher kein Problem. Dann wäre diese Corona-Biowaffe halt absichtlich als eine leichte und abgeschwächte Waffe konzipiert worden. Vielleicht, damit sie eben nicht als eine solche erkannt wird.

      Corona ist eine jüdische Verschwörung

      Im Irak hat diese Verschwörungstheorie der Politologe Muhammad Sadeq Al-Hashemi bereits am 26. Februar 2020 verbreitet. Die „zionistische Lobby“ und die USA wollen mit der Freisetzung des Virus „die Weltbevölkerung reduzieren“, so Al-Hashemi. Dabei würden sie auch nicht vor den eigenen US-Bevölkerungen halt machen, da die jüdische Weltverschwörung Platz für das eigene Volk haben will.

      Die jüdische Familie Rothschild habe auch vor, so der irakische Verschwörungstheoretiker weiter, ein Drittel der Bevölkerung Schottlands auszurotten. Dazu besäße der reiche Familien-Clan ein Monopol an entsprechenden geheimen Laboratorien, in denen entsprechende biologische und sogar nukleare Waffen entwickelt würden, behauptet Al-Hashemi. Vor allem zähle auch das gefährliche Anthrax („Milzbrand“) seiner Meinung dazu (in der Tat wurde der Kampfstoff auf der schottischen Insel Gruinard Island 1942 bis 1942 an ca. 80 Schafen getestet).

      Sehr ähnliches hat auch Dr. Taha Al-Mutawakkil, der Houthi-Gesundheitsminister des Jemen, behauptete. In seiner am 20. März 2020 im Fernsehen gesendeten Freitagspredigt, schob er den USA die Schuld an Corona in die Schuhe. „Amerika ist in der Lage, alle Nationen der Welt zu massakrieren“ und habe auch „nichts dagegen, seine eigenen Bürger zu töten“. Schließlich hätten sie mit den Anschlägen am 11. September 2001 bereits getan, so Al-Mutawakkil „im Namen“ Allahs.

      Bechir Ben Hassen, ein in Frankreich lebender Geistliche aus Tunesien, sind in Covid-19 die Rache Allahs. „Nichts im Himmel oder auf Erden“ können diese Seuche Gottes aufhalten, da auch dieser Virus zu seinen „Soldaten“ gehöre. Für Hassan ist klar, dass dies eine Rache des Himmels gegen die Chinesen selber sei, da sie die muslimischen Volksstamm der Uiguren unterdrücken:

      Das Virus ist ein Soldat in Allahs Armee. Heute stürzt es Menschen, als wären sie Insekten. Die chinesischen Behörden haben eine Million uigurischer Muslime belagert, und jetzt werden 50 Millionen Chinesen wegen des Virus belagert, und sie können kein Heilmittel dafür finden, weil dies Gottes Wille ist.“

      Die Rache Allahs

      „Nachdem China eine Million Uiguren isoliert hat, isoliert Allah China von der Welt“, stimmte der ägyptische Geistliche Ahmed Issa al-Maasrawi von der Al-Azhar-Universität Hassen zu. Scharfe Kritik kam in einem Onlinekommentar eines Gläubigen zu diesen Behauptungen:

      Versetze dich nicht an Allahs Stelle. Allah rächt sich nicht kollektiv an einer ganzen Gemeinschaft. Er verbrennt den Weizen nicht mit der Spreu. Wenn du deine Religion gegenüber der Welt verteidigen willst, benimm dich wie ein Mensch.“

      Tatsächlich bereitet der Gedanken an einer Strafe des Himmels „muslimischen Geistlichen besondere Probleme, da das Virus in muslimischen Ländern“ bereits weit verbreitet ist. Diese Länder wären im Vergleich darauf auch vielfach westlich schlechter vorbereitet und dagegen ausgerüstet, so Zvi Bar’el in einem Artikel auf „Haaretz“ am 11. März 2020. Corona mache dabei „keinen Unterschied zwischen Sunniten und Schiiten oder zwischen arabischen und nicht-arabische Muslimen“.

      Vielleicht sei es aber nur eine Verschwörung gegen den Iran selbst, wie es Präsident Hassan Rohani glaubt:

      Unsere Feinde wollen den Iran aus Angst vor dem Coronavirus zu schließen. Dies ist eine Verschwörung unserer Feinde, und wir dürfen nicht zulassen, dass sie Erfolg haben.“

      Christliche Bibelfundamentalisten sehen katastrophale Ereignisse aller Art überaus gerne als Zeichen der Apokalypse. Auch sie sind dabei genauso in der Minderheit, wie fundamentale Prediger im Islam. Es mag allerdings durch auch Bibelfundamentalisten geben, die von der einen oder anderen Art einer Verschwörung sprechen. Überwiegend sehen es aber Anhänger des Christentums „gelassen“, wie es scheint.

      Also nicht als Strafe Gottes oder Ähnlichem. Inklusive dem Papst als deren geistliches Oberhaupt im Vatikan.

      Ein „geistlicher Corona-Virus“

      Der Virus sei wie die „Sünde“. Und wie die Sünde breitet sich auch die Pandemie unter den Menschen aus, sagt zum Beispiel die Webseite „Bibelpraxis“ in einem Podcast. Also soll man sich vor Corana ebenso „schützen und fernhalten“, wie es ein Christ auch von der Sünde tun sollte. Denn die Sünde sei ein „geistlicher Corona-Virus“, doch keine Strafe oder ähnliches von Gott.

      In einem Artikel zum Virus heißt auf der christlichen Internetseite auch:

      „Die Bibel spricht im Blick auf die Endzeit von Seuchen und Plagen. Die aktuelle Situation zeigt, wie realitätsnah diese biblischen Hinweise sind.

      (…) Das ist nicht die einzige Plage, die uns Menschen aktuell beschäftigt. Zurzeit fallen Milliarden von Heuschrecken über Ostafrika und Pakistan her. Die Felder der Bauern sind inzwischen zum Teil vollkommen verwüstet. (…)

      Vielleicht sollen das Coronavirus und die Heuschrecken dich aufwecken, damit du in deinem Leben eine geistliche Katastrophe verhinderst.“

      Recht ähnlich sieht es auch Reinhold Scharnowski in einem Artikel auf „Livenet“, dem „Webportal von Schweizer Christen“:

      Also: Lassen Sie sich grippeimpfen, waschen Sie die Hände gut und husten Sie in den Ellbogen – aber um Gottes willen, heben Sie dann den Kopf hoch! Gott hat die Kontrolle nicht verloren. Das Beste kommt erst noch.“

      Es sei zwar verständlich, „dass diese ‚Zeichen der Zeit‘ gern Angst erzeugen, so Scharnowski, aber das hat nichts mit einer „Endzeit“ zu tun. Von einer Verschwörung sprechen so oder so die wenigstens Christen.

      So zeigt sich wieder einmal sehr deutlich, dass einschneidende Ereignisse sehr schnell allerlei Verschwörungstheorien nach sich ziehen. Im Fall Corona scheint es aber so zu sein, dass neben den „üblichen Verdächtigen“ auch der Zorn des Himmels eine Rolle zu spielen scheint.

      Fehlt eigentlich nur noch die Behauptung, dass COVID-19 von Außerirdischen geschickt wurde. Als Teil einer Alien-Invasion

      Euer Jäger des Phantastischen

      Lars A. Fischinger

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      Der 10.000 Jahre alte “Mondkalender von Warren Field” in Schottland: Wirklich der älteste Kalender der Welt?

      Der 10.000 Jahre alte Kalender von Warren Field in Schottland: wirklich der älteste Kalender der Welt? (Bilder: V. Gaffney / Montage: Fischinger-Online)
      Der 10.000 Jahre alte Kalender von Warren Field in Schottland: wirklich der älteste Kalender der Welt? (Bilder: V. Gaffney / Montage: Fischinger-Online)

      Wann haben unsere Vorfahren wo den ersten Kalender der Menschheit erfunden oder sogar gebaut? Und wofür diente dieser dann unseren Ahnen? Diese Frage ist bis heute nicht eindeutig beantwortet. Es gibt jedoch Kandidaten, die als erste Mondkalender der Welt angesehen werden. Einer davon liegt in Schottland und wurde nach seiner Entdeckung 2004 auf ein Alter von 10.000 Jahre datiert. Wozu dieser Kalender von Warren Field aber genau diente ist unklar. Ebenso, ob die archäologische Stätte tatsächlich der erste Kalender der frühzeitlichen Kultur war. Andere Funde sind bis zu 30.000 Jahre alt und werden unter anderem auch als Mondkalender gedeutet. Wo und warum nahm also die “Zeitrechnung” ihren Anfang? Eine bis dato noch immer ungeklärte Frage, wie Ihr in diesem Artikel erfahrt.


      Wann begann die Zeitrechnung?

      Wann begannen unsere Vorfahren die Zeit zu messen und zu erfassen? Und wann wurden die ersten Kalender zur exakten Bestimmung von zeitlichen Abläufen und Zyklen von den Menschen geschaffen?

      So einfach wie diese Fragen auch sind, so schwer lassen diese sich eindeutig beantworten. Denn periodische Abläufe der Natur und der Umwelt haben unsere Ahnen sicher schon vor zehntausenden von Jahren beobachtet und auch gekannt. Beobachtungen der Natur, der Sonne und des Mondes sowie der Sterne am Firmament zeigten schon den frühesten Jäger und Sammlern sehr schnell, dass hier regelmäßige Zyklen ablaufen.

      Dass die Jahreszeiten immer wieder kommen und gehen, entging auch den primitivsten Vorfahren nicht. Ebenso wenig wie die Bahnen der Sonne und des Mondes. Irgendwann aber begannen unsere Vorfahren damit diese wiederkehrenden Abläufe festzuhalten und aufzuzeichnen. Der Kalender war geboren.

      Weshalb genau sie das taten, ist unklar. Warum sie vor Jahrtausenden auch Bauwerke errichteten, die verschiedene Kalenderdaten enthalten, ist ebenso unbekannt. Die einfachste Erklärung ist die, dass die Menschen damit einen „Kalender für die Landwirtschaft“ – für Aussaat und Ernte – schaffen wollten. Oder, dass sie in „kultischen Handlungen“ Sonne und Mond damit verehrten als eine Art frühe Form von Religion.

      Solche Interpretationen der Archäologie sind zumindest teilweise falsch. Und zwar deshalb, da die Menschen der Vorzeit derartige „Kalenderbauten“ schon errichteten, als diese noch überhaupt keine Landwirtschaft betrieben. Eher waren es „Kultbauten“ für Jäger und Sammler, die damit die Himmelkörper verehrten.  Spirituelle Zentren, die den Eingeweihten Vorhersagen über die Abläufe des Jahres erlaubten. Damit fraglos auch Zentren der Macht einer Elite.

      Der älteste Mondkalender der Menschheit?

      Als eine der ältesten Kalender der Menschheit überhaupt gilt eine unscheinbare archäologische Stätte in Schottland. Warren Field nahe Crathes Castle in der Grafschaft Aberdeenshire (s. a. HIER & Video HIER). Hier entdeckten Archäologen der „Royal Commission on the Ancient and Historical Monuments of Scotland“ 2004 auf Luftbildaufnahmen eine im Erdreich verborgene Anlage. Daraufhin grub der Archäologe Vincent Gaffney mit seinem Team die aus der Luft gesichteten Überreste auszugraben und zu dokumentieren.

      Bei dem Fund handelte es sich um 12 tiefe Löcher oder Gruben von unterschiedlicher Größe. Sie erstrecken sich in einem leichten Bogen über eine Gesamtlänge von rund 50 Metern, wobei die größten Vertiefungen in der Mitte liegen. Schnell ergab die Datierung der Ausgrabung, dass der Fund 10.000 Jahre alt ist. Ein durchaus enormes Alter für eine Anlage, die scheinbar nur aus sinnlosen Löchern in der Erde besteht.

      Den Sinn und Zweck der Vertiefungen verstanden die Forscher zuerst nicht. Bis Gaffney die These formulierte, dass dies ein uralter Mondkalender sein könnte. Die 12 entdeckten Gruben würden damit den 12 Zyklen des Mondes entsprechen, so seine Überlegung. Und da die größten Gruben in der Mitte des mutmaßlichen Kalenders liegen, symbolisieren alle Löcher in Reihe betrachtet den zunehmenden bzw. abnehmenden Mond.

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      Auch eine „Linie“ innerhalb der Ansammlung der Löcher steht damit im Zusammenhang, so Gaffney. Sie ist auf den Sonnenaufgang der Wintersonnenwende hin ausgerichtet und dienten den Baumeistern als eine Korrektur. Da ein Jahr rund 11 Tage länger als 12 Mondzyklen ist, habe man mit Hilfe dieser Peillinie während der Wintersonnenwende den Kalender „resetet“.

      Die Ausgrabungen und Thesen von Gaffney sind überaus interessant. Mit einem Alter von 10.000 Jahren wäre die Anlage von Warren Field etwa doppelt so alte wie Stonehenge in Südengland. Jener legendäre „Kalender der Steinzeit“, der als ein Paradebeispiel entsprechender Bauten gilt. Vergleichen kann man Warren Field und Stonehenge allerdings nur bedingt. Allein die Unterschiede in der Architektur zeigend das überdeutlich. Sofern man bei Warren Field überhaupt von Architektur sprechen kann.

      Auch ein Vergleich mit dem rund 7.000 Jahre alten Sonnenobservatorium von Goseck in Sachen-Anhalt (s. Video HIER) hält der Kalender in Schottland nicht stand. Und doch zeigt Warren Field sehr überzeugend, dass bereits um 8.000 vor Christus dort Menschen die Zeit in einem Bauwerk messen wollten. Warum ist auch hier unklar. Landwirtschaft hat es nach der gängigen Geschichtsschreibung in jener fernen Vergangenheit in diesem Gebiet nicht gegeben. Deshalb kann auch ihr Entdecker Gaffney über den Sinn nur spekulieren.

      „Kultische Zwecke“, die in der Verehrung des Mondes wurzelten, können der Grund sein. Vielleicht verbunden mit einem spirituellen Treffpunkt der damaligen Menschen. Oder einen reinen gesellschaftlichen Nutzen für die Jäger und Sammler, um dadurch zu bestimmten Zeiten zu Versammlungen zu kommen.

      30.000 Jahre alte Kalender der Steinzeit?

      Wobei man sich bei der letzteren Idee fragen muss, warum die weit verstreut lebenden Menschen sich zu bestimmten „Mond-Zeiten“ genau an diesem Ort einfanden, an dem sie erst die entsprechende Zeit ablesen konnten. Und ein Blick auf den beispielsweise zunehmenden Mond weit von Warren Field entfernt zeigt ja, dass es „Zeit wird“. Umgekehrt also: Warum dann am Treffpunkt noch einen Kalender anlegen? Unwahrscheinlich ist es auch, dass die vorzeitlichen Bewohner Schottlands vor 10.000 Jahren mal eben zu ihrem Mondkalender liefen, „um auf die Uhr zu sehen“. Ein Blick in den Nachthimmel reicht.

      Ob Warren Field aber wirklich der älteste Kalender der Welt ist, ist ebenso unklar. Wie in diesem Blog-Artikel HIER umfangreich dargelegt, gibt es bis zu 30.000 Jahre alte Fundstücke, die als Vorzeit-Kalender interpretiert werden. Zum Beispiel ein gravierter Knochen, der 1950 entdeckt wurde und ca. 20.000 Jahre alt ist. Die dort zu sehenden Einkerbungen werden als Mondkalender interpretiert. Gleiches gilt für ein nur 5 Zentimeter kleine Knochenstück aus Dordogne in Frankreich, das vor 30.000 Jahren jemand mit 69 Zeichen gravierte. Auch das ein Mondkalender, so einige Thesen.

      Solche und ähnlich uralte Objekte der frühen Steinzeit könnten in Wahrheit die ersten Kalender der Menschheit sein. Anders als Warren Field wären diese unabhängig von einem festen Ort oder Kultplatz. Jeder frühe Steinzeitmensch konnte sie mit sich führen. Kritiker der Interpretation, dass hier Mondzyklen vor zehntausenden von Jahren eingekerbt wurden, eher „einen Fall von Wunschdenken“. So zum Beispiel Francesco D’Errico in „Current Anthropology“ (Nr. 1/1989). Andere deuten diese Gravuren schlicht als frühzeitliche Kunst oder Verzierungen.

      Der wissenschaftlich eindeutige Beweis für einen ersten Kalender der Menschheit steht also noch aus. Dass Warren Field zumindest einer der ersten Mondkalender der Menschheit ist, ist jedoch sehr wahrscheinlich. So lange bis noch ältere Stätten oder Artefakte eindeutig als „erster Kalender der Menschheit“ identifiziert werden.

      Euer Jäger des Phantastischen

      Lars A. Fischinger

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      Video mit Erich von Däniken: “Meine Geschichte” – Von Däniken über seinen Weg zum Autor der Prä-Astronautik

      Erich von Däniken: "Meine Geschichte" - Der Weg von Dänikens zum Autor der Prä-Astronautik (Bilder: Screenshot YouTube / E. v. Däniken / Bearbeitung: Fischinger-Online)
      Erich von Däniken: “Meine Geschichte” – Der Weg von Dänikens zum Autor der Prä-Astronautik (Bilder: Screenshot YouTube / E. v. Däniken / Bearbeitung: Fischinger-Online)

      Vor allem seit die TV-Dokureihe “Ancient Aliens” aus den USA seit über 10 Jahren so erfolgreich läuft, gibt es eine Art neuen Boom um Erich von Däniken. Damit verbunden natürlich ein großes Interesse an den Thesen, Spekulationen und Ideen der Prä-Astronautik. Also jener Überlegung, dass die “Götter” der Vergangenheit in Wahrheit außerirdische Astronauten waren. Von Däniken machte sie mit seinem 1. Buch “Erinnerungen an die Zukunft” 1968 schlagartig weltberühmt (detailliert in diesem Artikel HIER). Wie es aber genau dazu kam, wissen im Internetzeitalter die neuen Generationen der Fans und Interessieren eher weniger. Genau das erzählt von Däniken in diesem spannenden Video auf YouTube. Mit einer scheinbar “überheblichen” Aussage, die vor allem seine Kritiker “sauer aufstoßen” könnte. Welche das ist und warum er damit schlicht und einfach Recht hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


      Der lange Weg des Erich von Däniken

      Die Prä-Astronautik lebt heute fast ausschließlich von den sogenannten “neuen Medien” und vom Fernsehen- Vor allem seit rund 10 Jahren durch die US-Serie “Ancient Aliens”, die auch in Deutschland erfolgreich läuft.

      Interessierte und Fans der Prä-Astronautik und damit untrennbar verbunden Erich von Däniken informieren sich heute (fast nur) online. Durch TV-Dokumentationen, Internetartikel oder YouTube-Videos, da diese kostenlos jederzeit verfügbar sind. Das kommt der “Generation Kostenlos” sehr entgegen. Auch von Däniken selber hat das erkannt. So ging er im April 2019 mit einem eigenen offiziellen YouTube-Kanal online, wie HIER berichtet.

      Die Anfänge der Prä-Astronautik sahen natürlich vor über 50 Jahren ganz anders aus. Schlagartig wurde durch von Däniken diese Idee weltweit bekannt und ein Hit auf dem Buchmarkt.

      Bis zum aufkommen des Internet folgten unzählige Bücher aus dem Bereich der “Astronauten aus dem All”. Und auch heute noch ist von Däniken als Autor der Prä-Astronautik aktiv. Da nützt es nichts, dass Kritiker immer wieder mit erhobenen Zeigefinger darauf verweisen, dass schon vor von Däniken andere Autoren Ideen der Prä-Astronautik in ihren Büchern publizierten.

      Es bleibt unbestritten, dass erst von Däniken diese Thesen und Spekulationen berühmt machte, wie in diesem Blog-Artikel HIER detailliert nachzulesen.

      Wie es dazu kam, dass ein Hotelier in der Schweiz ein erfolgreicher Bestsellerautor wurde, wissen im Detail heute wenige der “neuen Fans”. Auch wenn es zum Beispiel in diversen Bibliographien über ihn auf dem Buchmarkt nachgelesen werden kann. Denn Hintergründe sind, sofern man sich für diese Themen interessiert, immer sehr spannend. Und was könnte dabei spannender sein, als den Altmeister der Prä-Astronautik selber zuzuhören, wie er davon berichtet?

      Genau das macht er in dem unteren eingebundenen Video.

      Erich von Däniken und Nazca

      Das Video “Erich von Däniken – Meine Geschichte” auf seinem offiziellen Kanal ist recht kurz. Es geht nur 15 Minuten. Angesichts dessen, was von Däniken zu den Anfängen seiner Arbeit als Prä-Astronautik-Autor zweifellos noch alles hätte erzählen können. Er beschränkte sich beim Dreh auf das wesentliche seiner Tätigkeit, bis im Februar 1968 sein 1. Buch auf dem Markt kam.

      Anhand der Kommentare unter dem Video sieht man deutlich, dass auch nach einem halben Jahrhundert die Faszination an seinen Gedanken und vor allem an seiner Art, von diesen zu erzählen, noch immer die Fans begeistert. Zurecht!

      Doch dann eine Aussage im Video, die ohne Zweifel vor allem Kritiker und Skeptiker “sauer aufstoßen” könnte:

      Nur wegen mir ist Nazca weltberühmt geworden!

      Ein gefundenes Fressen für seine Gegner und vielleicht auch Neider, da es mehr als überheblich klingt. Entspricht aber absolut den Tatsachen, was auch von Seiten der Archäologie zähneknirschend anerkannt wird. Natürlich nicht immer.

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      Von Däniken hat selbstverständlich die Hochebene von Nazca und die weltbekannten Linien und Pisten von Nazca nicht selber entdeckt. Die waren schon Jahrhunderte zuvor von dem spanischen Eroberer Pedro de Cieza de León erstmals in “Chronik von Peru” 1553 erwähnt worden. Er glaubte hier Straßen oder Wegweiser der Inka vor sich zu haben. “In einigen Gebieten in der Wüste sind Zeichen zu sehen, damit sie den Weg finden, den sie nehmen müssen”, so de León.

      Erst in den 1920ger und 1930ger Jahren folgte die wirklich Entdeckung vom Flugzeug aus. 1926 und 1927 erfolgten durch den US-Anthropologen Alfred Kroeber und dem peruanischen Archäologen Toribio Mejía Xesspe die ersten wissenschaftlichen Beschreibungen und Forschungen. Es folgte ab 1946 die Deutsche Maria Reiche, die gut 50 Jahre in Nacza blieb um die Bodenzeichnungen zu erforschen und zu dokumentierten.

      Heute ist die 1998 verstorbene Forscherin eine Legende der Erforschung der Nazca-Linien.

      Dass die Eben von Nazca aber weltberühmt wurde, ist in der Tat Erich von Däniken zu seinen “phantastischen Ideen” zu verdanken. Ebenso auch den Büchern des Franzosen Robert Charroux. Vor durch sein Werk “Das Rätsel der Anden”, dass erstmals 1974 in Frankreich erschien. Diese spektakulären Thesen über Zeichen für Außerirdische auf der Ebene im fernen Peru, machten die Region letztendlich im öffentlichen Bewusstsein erst bekannt.

      “Ihre phantastischen Idee”

      Die Autoren Dietrich Schulze und Viola Zetzsche schreiben in ihrer Reiche-Biographie “Bilderbuch der Wüste” (2005) zu Däniken und Charroux:

      Ihre phantastischen Ideen wirkten auf die Pampa wie das Licht eines Scheinwerfers.

      Fraglos klingt es viel faszinierender, dass die Bilder, Linien und Pisten von Nazca für Besucher aus dem All gedacht waren, als dass sie ein “astronomischer Kalender” waren, wie es Reiche annahm. Von Däniken wiederum hat 1968 in seinem 1. Weltbesteller Reiche nicht (direkt) erwähnt. Was er aber schrieb, war:

      Uns vermittelt die 60 km lange Ebene von Nazca – aus der Luft betrachtet – eindeutig die Idee eines Flugplatzes!

      Damit war die Geschichte, von Däniken hält die Ebene in Peru für einen UFO-Flughafen der Vorzeit, geboren. Eigentlich ist das aber eine Aussage von – Maria Reiche! Nicht von ihm, wie ich es 2009 in einem meiner Bücher ausgeführt habe. Das mag viele Prä-Astronautik-Interessierte an dieser Stelle verwundern, ist aber eine Tatsache.

      Von Däniken selber hat in seinem 1. Buch im Anhang zwei Veröffentlichungen von Reiche aufgeführt. Das von ihr erstmals 1949 in drei Sprachen im Eigenverlag veröffentlichte Büchlein “Mystery on the Desert” ist eine davon. Darin heißt es von ihr zu den Pisten und Ebenen von Nazca:

      Einige könnte man für Flugplätze halten.

      Eine Aussage, die man kennt. Kern des Mythos vom “UFO-Flughafen”.

      In Peru wiederum sind auch von Dänikens Werke und die damit verbundene Puplicity für Nazca geehrt worden. 1981 von der Stadt Nacza sowie dem Ort Ica. Damit ist seine Aussage im unten stehenden Video nicht überheblich, sondern wahr. Auch in Reiche sieht bzw. sah er, wie gerne behauptet wird, kein “Feindbild”.

      In seinem Nazca-Buch “Zeichen für die Ewigkeit” (1997) nennt er sie “die große alte Dame von Nazca”, würdigt mehrfach ihre “epochale Leistung” und schreibt:

      Maria Reiche hat sich redlich alle Verdienste erworben, die in Peru nur möglich sind.

      Video mit Erich von Däniken

      YouTube -Video vom 20. Feb. 2020 von Erich von Däniken

      Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
      Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

      Euer Jäger des Phantastischen

      Lars A. Fischinger

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      Deutsche UFO-Forscher der Organisation DEGUFO veröffentlichen ihre Ergebnisse im “UFO-Jahrbuch 2018”

      Deutsche UFO-Forscher der Organisation DEGUFO veröffentlichen UFO-Jahrbuch 2018 (Bilder: DEGUFO & PixaBay/gemeinfrei)
      Deutsche UFO-Forscher der Organisation DEGUFO veröffentlichen UFO-Jahrbuch 2018 (Bilder: DEGUFO & PixaBay/gemeinfrei)

      Seit sieben Jahrzehnten werden unbekannte Sichtungen und Objekte am Himmel nunmehr als UFOs bezeichnet. Und mindestens genauso lange gibt es auch Gruppen, Forscher und Organisationen, die sich mit der Erforschung des UFO-Phänomen beschäftigen. Im deutschsprachigen Raum ist die “Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung” (DEGUFO e.V.) eine der bekanntesten UFO-Forschungsorganisationen. Deren UFO-Forscher und -Ermittler haben kürzlich ihre neusten Forschungsergebnisse in einem “Jahrbuch 2018” veröffentlicht.


      UFOs in Deutschland

      Es gibt weltweit zahllose Gruppen und Vereinigungen, die sich mit dem Thema UFOs und UFO-Forschung beschäftigen. Auch in Deutschland. Wobei im deutschen Sprachraum keine Handvoll derartiger Gesellschaften existieren, die wirkliche Organisationen sind.

      Allerdings sind mittlerweile die Übergänge und Grenzen dieser UFO-Forschungsorganisationen fließend und nicht klar umrissen. Zum Glück für die UFO-Forschung in Deutschland, denn diese Vereinen arbeiten unlängst zusammen.

      Eine davon ist die “Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung” (DEGUFO e.V.), die sich seit rund 25 Jahren mit der UFO-Thematik beschäftigt. Deren Forscher haben im Oktober ihr “DEGUFO Jahrbuch 2018” veröffentlicht, zu dem der 1. Vorsitzende und Herausgeber Marius Kettmann auf der Facebook-Seite der DEGUFO schreibt:

      Es ist ein wirklich lesenswerter Band geworden. Insgesamt haben sich acht AutorINNen beteilgt, welche insgesamt sechs Artikel und acht Rezensionen beigetragen haben.

      Mit 224 Seiten ist das Buch umfangreich geworden. Die Einnahmen kommen wie immer weder den Autoren noch dem Herausgeber zu Gute, sondern gehen ausschließlich an die DEGUFO und damit direkt in die Erforschung des Phänomens.

      Als Herausgeber bleibt mir ein Dank an die AutorINNen und den NIBE Verlag, welcher das Buch sponsort und lediglich Druckkosten abrechnet. Ich würde mich sehr freuen, wenn das Buch von vielen gelesen wird.

      “Was wissen wir wirklich über UFOs und was sagt die Wissenschaft?” – so die DEGUFO. Weiter heißt es über das Jahrbuch 2018 der UFO-Forscher unter anderem:

      Im Jahrbuch 2018 erfahren Sie den neuesten Stand der UFO-Forschung und bekommen neben Fallschilderungen und Untersuchungsberichten auch einen umfangreichen Überblick über Fragestellungen und Forschungsmethoden sowie eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit den neuesten Publikationen zur UFO-Thematik.

      Das Buch ist leider nicht über amazon erhältlich, sondern nur über den Online-Shop des Nibe-Verlages. Unter diesem Link HIER sind alle weiteren Details der neuen UFO-Publikation zu finden.

      Euer Jäger des Phantastischen

      Lars A. Fischinger

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