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Grenzwissenschaft Classics Videos Folge #8: UFOs zwischen Esoterik, Forschung, Glaube & Fakten. TV-Bericht von 1990 über Pro & Contra Aliens mit zahlreichen Interviews (YouTube-Video)

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Grenzwissenschaft CLASSICS Folge #8: UFOs - Forschung & Ersatzreligion? (Bild: L.A. Fischinger)
Grenzwissenschaft CLASSICS Folge #8: UFOs – Forschung & Ersatzreligion? (Bild: L.A. Fischinger)

Grenzwissenschaft Classics Videos – die retro Mystery-Serie: Teil #8: Heute präsentiere ich Euch ein Zufallsfund aus meinem Archiv. Einen erstaunlich langen TV-Bericht von etwa 1990 aus der damaligen Fernsehreihe „Klartext“. Es geht um den UFO-Kongress „Dialog mit dem Universum“ (siehe dazu auch Classics-Folge #7!), die Pro- und Contra-Seite in Sachen UFOs und Außerirdische und vielem mehr. Inklusive zahlreichen Interviews und Statements. Die Themen reichen von einer Art „esoterischen Aufstieg der Menschheit“ bis zu „Nazi-UFOs“.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

„Die goldenen Jahre der UFO-Forschung“, das waren die 1990ger. Kein Zweifel und dieser TV-Beitrag meiner „Grenzwissenschaft Classics Videos„-Serie spiegelt das sehr gut wieder. Mein Gefühl sagt mir, das die Redakteure der 25 Jahre alten Sendung um Objektivität bemüht waren.

Die „Reporter-Reihe“ lief einst auf dem Privatsender „Tele5“. Achtete mal bitte bei recht genau Sekunde 31 was da steht 😉

Viel Spaß mit diesem Beitrag. …

Gerne könnt Ihr meine Arbeit mit einem Daumen hoch honorieren, also das Video liken, es teilen und kommentieren oder meinem grenzwissenschaftlichen Kanal abonnieren. Danke!

(Bitte seht mir nach, dass in der Serie „Grenzwissenschaft Classics Videos“ teilweise die Filmqualität zum Beispiel aufgrund des Alters der VHS-Quellen nicht optimal sein kann. Danke.)

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„Faszination Esoterik“, Sinnfindung, Quantenheilung & mehr: Zwei neue Dokumentationen zum Esoterik-Boom des Österreichischen Fernsehen sind online

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"Faszination Esoterik" - Thema am 16. 12. 2014 beim "ORF" (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)
„Faszination Esoterik“ – Thema am 16. 12. 2014 beim „ORF“ (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei)

Der Markt der Esoterik und Spiritualität boomt wie nie zuvor. Diese Tatsache ist nicht neu. Wer auch nur den entsprechenden Buchmarkt beobachtet, sieht dies allein schon an den entsprechenden Publikationen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Esoterik, Schamanismus, Heilungen, Esoterik-Messen, Sinnfindung & Co. auch immer wieder Themen für das Fernsehen sind. So hat sich auch der Sender „ORF“ aus Österreich am 16. Dezember 2014 unter anderem in der Reihe „kreuz und quer“ des Themas „Faszination Esoterik“ angenommen. Diese und die darauf folgende Sendung wurden nun online gestellt.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Was genau ist eigentlich Esoterik?

Ist die Prä-Astronautik, also die Frage, ob die Götter der Mythologie in Wahrheit Außerirdische waren, schon oder auch Esoterik? Sind Autoren, von Erich von Däniken bis zu mir selber, also alles Esoteriker? Nein. Sogar die Kritiker des Erich von Däniken und der gesamten Götter aus dem All-Themen sehen das so.

Esoterik sind eher Themen wie Heilung, Kontakte mit Engeln oder Geistführern, Magie usw. Ebenso aktuell das Thema „Quantenheilung“, aber eben nicht die Ancient Astronauts. Ich sehe das ganz genau so, wie die meisten Autorenkollegen der Rätsel der Vergangenheit. Ein archäologisches Mysterium kann man anfassen, ansehen und fotografieren – einen persönlichen Schutzengel nicht. Wobei natürlich auch die Definition von diesen „Engeln“ so eine Sache ist

In der Vorweihnachtszeit hat nun der „ORF“ dieser esoterischen Themen bezüglich einer Sinnsuche und der Vermengung von christlichen Glauben mit Spiritualität in zwei Sendungen angenommen. Der Film „Faszination Esoterik“ von Peter Beringer wurde mit folgenden Worten angekündigt:

Pendeln und Wünschelrutengehen, Kartenlegen und Astrologie, Kinesiologie und Quantenheilung, Schamanismus und Feng-Shui, Feuerlaufen oder Engelarbeit: nur eine kleine Auswahl an sogenannten esoterischen Praktiken, die heute immer mehr Menschen faszinieren. Der Markt esoterischer Angebote für religiöse Individualisten ist fast unüberschaubar geworden. Sogar Stadtverwaltungen scheuen sich nicht mehr, Esoterik-Messen zu organisieren. Und Volkshochschulen haben längst Angebote wie „Energiearbeit/Pendeln‘ oder ‚Grundkurs Tarot‘ im Programm.

Rationalisten sehen Scharlatane am Werk und verweisen auf das einträgliche Geschäft mit der Spiritualität. Sie sehen Esoterik als Ausdruck einer ‚Wiederverzauberung‘ der Welt und als Niederlage der Vernunft. Anhänger betrachten esoterische Praktiken dagegen als überfällige Wiederverbindung des Menschen mit seiner religiösen Natur. Heilerfolge seien keineswegs Illusion, das esoterische Sinnangebot fülle die seelische Leere, die die technische Zivilisation erzeugt.“

Nach dieser, wie ich finde sehr ausgewogenen, Sendung lief noch die Dokumentation „Bekehrt“, zu der es heißt:

Was muss passieren, damit jemand sein Leben radikal ändert? Damit nichts mehr so ist wie vorher, damit alte Überzeugungen abgelegt und ganz neue angenommen werden können? Wie schwierig es ist, Gewohnheiten, Einstellungen, Charaktereigenschaften, Verhaltensweisen auch nur in winzigem Ausmaß zu verändern, weiß jeder – umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass es Menschen gibt, die nachhaltig und manchmal von einem Tag auf den anderen einen ganz anderen Weg einschlagen. Dieser Wandel kann durch ein bestimmtes Schlüsselmoment ausgelöst werden, manchmal ist das eine einschneidende Erfahrung wie ein Nahtoderlebnis, aber es gibt auch andere Ereignisse, die so überwältigend sein können, dass sie einen Wendepunkt markieren. Das Erlebte ist so real und durchdringend, dass sich diese Menschen „bekehrt“ fühlen. Das Spirituelle, für viele das ‚Göttliche‘, hält Einzug in ihren Alltag und verändert ihr weiteres Leben radikal.“

Ich danke Euch Euer Jäger des Unfassbaren

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Der Kornkreis von Raisting, die Presse und das sommerliche „Esoterik-Mekka“ in Oberbayern

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Der Kornkreis am Ammersee - nicht der erste der Region (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons)
Der Kornkreis am Ammersee – nicht der erste der Region (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons)

Vor wenigen Tagen entdecken Ballonfahrer nahe der Satelliten-Anlage bei Raisting am Ammersee ein rund 75 Meter großes Kornmuster auf einem Feld. Seit die „Augsburger Allgemeine“ und Sender wie „Sat1“ und „RTL“ und weitere Zeitungen über den Kornkreis berichteten, besuchen nun zahlreiche Neugierige und Esoteriker das Weizenfeld. Der Kornkreis ist jedoch nicht der erste in der Region und ein Video-Bericht der „Augsburger Allgemeine“ gibt zu denken.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Kornkreise sind schön anzusehen! Daran zweifelt heute wohl niemand mehr. Höchstens die Landwirte, auf deren Felder diese Piktogramme auftauchen und die dadurch ggf. einen finanziellen Verlust erleiden. Etwa durch unkontrollierbare Ströme von Schaulustige, die bei ihren Besuchen vor Ort weitere Teile der Felder zertrampeln. Doch gibt es bei diesem Thema auch „eine ausgewogene Berichterstattung“, wie ich bzw. wir bereits in dem Video „Herr der Ringe: Mythos Kornkreise“ fragten?

Aktuell ist der Kornkreis bei Raisting in Oberbayern am Ammersee in einem Feld des Landwirtes Christoph Huttner. Dieser ist nun ebenso durch die Medienberichterstattung und natürlich durch das Internet zu einem Ausflugsziel geworden. Am 29. Juli 2014 gab Huttner der „DPA“ gegenüber an, dass er nicht selber das Muster in seinem Feld angelegt habe. Auch halte sich der wirtschaftliche Schaden in Grenzen, wie Huttner betonte. Spätestens seit dem kommen angeblich tausende Menschen in die Region. Doch „die Leute sind sehr anständig und ziehen ihre Schuhe aus, bevor sie ins Feld gehen“, so der Landwirt (hier). Auch Anzeige gegen Unbekannt wegen Sachbeschädigung möchte er nicht stellen. Vielleicht wiegen auch die Spenden der Besucher den Schaden auf. Diese haben dort Spendenboxen für den Bauern aufgehangen.

Schon am 26. Juli 2014 hatte die „Süddeutsche Zeitung“ (hier) von einer „Invasion im Weizenfeld“ berichtet. „Sie sangen, tanzten, spielten Gitarre, schwangen Pendel und haben im Feld übernachtet“, so eine Anwohnerin. Natürlich wird auch hier eine Botschaft von Außerirdischen als Deutung herangezogen.

Am 29. Juli 2014 legte auch „Focus Online“ die Meldung nach und sprach von einem „irren Hype“ um den Kornkreis von Raisting (hier). Auch „Focus“ schreibt:

Waren es Außerirdische, die uns eine Botschaft hinterlassen haben? Oder gibt es eine natürliche Erklärung? Tausende Esoterik-Anhänger pilgern nach Bayern zu einem rätselhaften Kornkreis. Sie sind sicher: Außerirdische wollten uns ihre Liebe zeigen.

Die Meldung der „Augsburger Allgemeine“ vom 29. Juli 2014 hebt sich jedoch von den anderen Berichten bzw. den übernommenen DPA-Meldungen ab (hier). Die Zeitung verweist zum Beispiel darauf, dass es bereits 2012 bei Andechs und 2007 bei Fischen in der Region Kornkreise gab. „Die Region um den Ammersee bietet für dieses Phänomen offenbar einen fruchtbaren Boden“, so die „AA“. Ebenso verweist der Beitrag darauf, dass der aktuelle Kornkreis „an die englische Kornkreis-Szene mit ihren komplexen Mustern“ nicht heran reiche. Spannender aber ist das dort verlinkte Video „Kornkreis am Ammersee verzückt Spirituelle aus ganz Deutschland“, dass versucht die Stimmung in dem Weizenfeld-Muster einzufangen (Szene davon sendete auch das Fernsehen).

Auch auf YouTube findet es sich:


Schon der dritte: Wer steckt hinter den Kornkreisen am Ammersee? – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Schon-der-dritte-Wer-steckt-hinter-den-Kornkreisen-am-Ammersee-id30841237.html

Schon der dritte: Wer steckt hinter den Kornkreisen am Ammersee? – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Schon-der-dritte-Wer-steckt-hinter-den-Kornkreisen-am-Ammersee-id30841237.html

„Wenn es die Leute freut“, gel? Da hat der Landwirt sicher recht, denn die Aussagen der Anwesenden könnte man auch ebenso gut in den 1990ger Jahren dokumentiert haben. Da gibt es seit Jahrzehnten kaum einen Unterschied in der Medienberichterstattung und natürlich in den Aussagen, Spekulationen, Gedanken, Gefühlen usw. der spirituellen Besucher der Kornkreise.

Ein Unterschied zeigt sich bei einer Dame in dem Video, die von einer „Zeitwende im Dezember 2012“ (Maya-Kalender) sprach, was ich in einem Buch zum Thema bereits umfassend darlegte. Ebenso in Videos auf meinem YouTube-Kanal. Auch die stetig wiederkehrende Verbindung von Kornkreisen mit Außerirdischen, Alien-Botschaften oder auch eine Art „Nachrichten einer hören Welt/Ebene des Seins“ sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Kornkreis-Hypothesen und -Spekulationen. Und mit Sicherheit suchen die Mainstream-Medien mit Vorliebe genau jene Menschen für ein Statement heraus, die nach deren Meinung die „verstecktesten Sachen“ erzählen. Dass kennen wir zu Genüge aus dem Fernsehen …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Der Kölner Dom und die Reliquien der drei heidnischen Esoteriker aus dem Irak: Die Heiligen Drei Könige und die Weihnachtsgeschichte

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Der Kölner Dom: Liegen hier tatsächlich die heiligen drei Könige? (Bild: Public Domain / L. A. Fischinger)
Der Kölner Dom: Liegen hier tatsächlich die heiligen drei Könige? (Bild: Public Domain / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Alle Jahre wieder, alle Jahre zu Weihnachten kommen auch sie wieder: Die „drei Weisen aus dem Morgenland“, die dem Jesus-Baby laut „Weihnachtsgeschichte“ huldigten. Mysteriöse Männer, die es wirklich gegeben haben soll. Mehr noch, denn seit dem Jahre 1164 sollen in Köln die Reliquien dieser „Heiligen Drei Könige“ aus dem Neuen Testament verwahrt werden. Grund genug ab dem 15. August 1248 mit dem Bau des weltberühmten Kölner Dom zu beginnen, in dem diese Knochen bis heute liegen. Aber stimmt das auch? Und wer waren denn diese Könige aus dem Morgenland und warum eigentlich sind sie heilig? Was sagt die Bibel überhaupt über diese Weisen aus dem Nahen Osten? Eigentlich erstaunlich viel und doch nichts, wie Ihr Ihr es hier lesen werdet.


„Weihnachts-Reliquien“ im Kölner Dom

Die katholische Kirche in der ganzen Welt wimmelt von Reliquien und solche, die es sein sollen. Diese heiligen Gegenstände des Christentums reichen dabei von zahllosen Nägeln vom angeblich echten Kreuz Jesus über die Gebeine oder Schädel von diversen Heiligen oder sogar der Großmutter von Jesus in Düren bei Köln bis hin zu Heiligtümern rund um die Gottesmutter Maria (s. a. HIER & HIER).

Bekannt sind hierbei vor allem in der Weihnachtszeit die Reliquien im Dom von Köln, die den „Heiligen Drei Königen“ aus dem Evangelium des Matthäus zugesprochen werden. Jene legendären Besucher aus der Weihnachtsgeschichte, die nach der Geburt von Jesus in Bethlehem auftauchten um das Jesus-Kind zu ehren. Jedes Kind kennt sie heute. Und jedes kleine und große Kind kann sie sich zum Spielen oder zur Dekoration in den den unterschiedlichsten Formen und Ausführungen kaufen. An Kitsch gibt es dabei kaum mehr Grenzen – sehr ähnlich wie bei den vermeintlichen „Engeln des Himmels“ heute. Vor allem in den Tagen vor Weihnachten.

Das erste Weihnachten vor zwei Jahrtausenden

Bei Matthäus im Neues Testament lesen wir ab Vers 2,1 über diese Ereignisse um die Geburt Jesus Christus und die „Heiligen Drei Könige“ vor über 2.000 Jahren. Dort findet sich quasi das erste Weihnachten der Weltgeschichte beschrieben und recht knapp erfahren wird darin über die mysteriösen Könige:

Als nun Jesus geboren war zu Bethlehem im jüdischen Lande, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern gesehen im Morgenlande und sind gekommen, ihn anzubeten. Da das der König Herodes hörte, erschrak er und ganz Jerusalem mit ihm. Und er berief alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammen und erfragte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. Sie aber sagten ihm: Zu Bethlehem im jüdischen Lande; denn also steht geschrieben durch den Propheten: ,Und du, Bethlehem im Lande Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird ein Herrscher hervorgehen, der mein Volk Israel weiden soll.‘

Da berief Herodes die Weisen heimlich und erkundigte sich bei ihnen genau nach der Zeit, wann der Stern erschienen wäre, und sandte sie nach Bethlehem und sprach: Ziehet hin und forschet genau nach dem Kindlein. Und wenn ihr es gefunden habt, so tut mir’s kund, auf dass auch ich komme und es anbete. Als sie den König gehört, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenlande gesehen, ging vor ihnen her, bis er kam und über dem Orte still stand, wo das Kindlein war. Da sie nun den Stern sahen, wurden sie sehr hoch erfreut und gingen in das Haus hinein und fanden das Kindlein samt Maria, seiner Mutter. Und sie fielen nieder, beteten es an, taten ihre Schätze auf und brachten ihm Gaben, Gold, Weihrauch und Myrrhen. Und da sie im Traum angewiesen wurden, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, entwichen sie auf einem andern Wege in ihr Land.“

Das war es dann auch zu den „drei Gästen“ aus dem Morgenland kurz nach der Geburt Jesus. Kein anderer Text des Neuen Testaments erzählt von diesem Besuch an der Krippe des Kindes. Dennoch hat die christliche Tradition rund um die drei Weisen aus dem Morgenland einen hinlänglich bekannten Kult entwickelt.

Drei Könige – Drei heilige Könige?

Warum sind es eigentlich drei Besucher? Matthäus schreibt – wie oben gesehen – von einer unbekannten Anzahl von Personen. Es könnten auch zwei oder 200 gewesen sein. Auch nennt er keinen einzige Namen der Gäste von Maria. Ihre Namen Caspar, Melchior und Balthasar erhielten die „Könige“ erst ab dem 6. Jahrhundert und sind biblisch nicht belegt.

Aber sie heißen auch nicht in allen Teilen der Welt so, da diese regional unterschiedliche Namen tragen. Die Christen in Äthiopien nennen sie etwa Tanisuram, Mika, Sisisba und Awnison, Libtar, Kasäd. Auch die Reihenfolge der Namen ist nicht immer identisch. Da aber die fremden Besucher mit drei Gaben (Gold, Weihrauch und Myrrhe) dem Kindlein huldigten, ist es natürlich sehr verlockend auch von drei Personen zu sprechen.

Doch aus welchen Königreichen kamen denn diese Könige vor 2.000 Jahren eigentlich? Auch dazu sagt die Bibel (fast) nichts: dort sind sie nicht einmal als „Könige“ bezeichnet. „Weise aus dem Morgenland“ nennt sie Matthäus in den klassischen Bibeln. Nicht Könige und auch nicht Heilige. Aber „Weise“ ist eine interessante Spur …

Esoteriker aus dem Osten

Die Männer kamen aus dem Morgenland und werden konkret in der Bibel „Magoi“ genannt, was schlicht „Sterndeuter“ und/oder „Magier“ sind. Demnach waren es Astrologen und heute würde man diese Personen sicher schlicht „Esoteriker“ nennen. Auch ist es bezeichnet, dass die Bibelforschung darauf hinweist, dass im Matthäus-Evangelium in Vers 2,2 zu lesen ist, diese Herren suchen den „König der Juden“.

Diese Bezeichnung wird bei Matthäus (etwa in 29,37) im Neuen Testament ausschließlich für „heidnische“ Personen benutzt. Also keine Juden, die nämlich die Bezeichnung „König Israels“ (etwa Vers 27,42) verwenden. Folglich, so die Interpretationen weiter, waren die Männer heidnische Esoteriker aus Mesopotamien – dem Morgenland im Osten von Israel. Doch auch diese vermeintlichen „Heiden“ der Weihnachtsgeschichte starben natürlich eines Tages und hinterließen dabei natürlich ihre Gebeine. Knochen, die heute als Reliquien noch immer existieren sollen.

Wird im Dom von Köln zu toten Esoterikern aus dem Irak gebetet?

Astrologie ist nicht Astronomie. Gerne wird das vertauscht. Vor Jahrtausenden gab es bei unseren Ahnen hier jedoch keine klare Trennlinie zwischen der Deutung der Sterne im Sinne von „was bringt das Schicksal?“ und der Erforschung der Gestirne als rein physikalische Massen im Räderwerk des Kosmos. Heute ist das ganz anders.

Einfach kann man es so ausdrücken: Ein Horoskop anhand von Sternbildern oder sogar „Astro TV“ ist Astrologie. Die Suche nach fremden Planeten im All oder auch SETI ist Astronomie. Und jene Personen, die dem kleinen Jesu-Kindlein ihre Ehre erwiesen, waren eben solche Sterndeuter, die vermutlich aus dem Bereich Babylonien im heutigen Irak kamen („Morgenland“). Und heute sollen die sterblichen Überreste dieser Astrologen/Esoteriker/Wahrsager in Köln ruhen. Aber warum?

Wessen Gebeine liegen seit 850 Jahren in Köln?

Das Thema Reliquien – das nicht nur auf das Christentum beschränkt ist! – ist recht spannend.

Erst am 23. Juli 1164, also vor 850 Jahren, erreichten die angeblich authentischen Gebeine der „Heiligen Drei Könige“ nach einer Irrfahrt durch die Geschichte Köln. Da waren diese Sterndeuter also bereits über 1.000 Jahre tot und „ihren Dom“ gab es noch nicht. Ursprünglich gefunden wurden sie angeblich von der Heiligen Helena (etwa 250 – 330), der Mutter des legendären römischen Kaisers Konstantin I., in Jerusalem bzw. Israel. Dort hatte die berühmte Helena dem Bischof Maraios im Jahre 326 berichtet, dass sie das Grab Christi gefunden habe, das unter einem römischen Tempel der Göttin Venus von Kaiser Hadrian liege.

Heute steht dort die Grabeskirche von Jerusalem als heiligste Stätte des Christentums.

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Weiter heißt es, dass Helena in diesen Tagen nicht nur Teile des Kreuzes von Jesus fand, sondern eben auch Gebeine der Weisen aus dem Morgenland. Fast 1000 Jahre später überreichte Kaiser Friedrich I. (bekannt als „Barbarossa“) diese Reliquien am 23. Juli 1164 Rainald von Dassel, damaliger Erzbischof von Köln. Zwei Jahre zuvor hatte Friedrich Barbarossa diese bei der Eroberung von Mailand gestohlen (wohin 1903 Teile davon zurückgebracht wurden). Doch wer sind die Toten von Köln in Wirklichkeit? Das kann kein Mensch genau sagen und belegen.

Historiker zweifeln an den Reliquien

Wie bei so vielen Reliquien der Welt gibt es auch hier keine lückenlose und unstrittige Geschichte und Historie. Doch Reliquien waren im Mittelalter gleichzeitig auch immer ein boomendes Geschäft. Reliquien-Pilger brachten Geld und damit wirtschaftliches Wachstum in die jeweiligen Städte. Das ist heute nicht viel anders. Es wird wohl in den Tagen von Barbarossa & Co. niemand ernsthaft an der Echtheit bzw. ihrer wahren Natur der Gebeine gezweifelt haben. Heute zweifeln viele Historiker.

Eigentlich ist der Zweifel der Historiker kein Wunder, da schon das Neue Testament unseren heutigen „Drei-Könige-Kult“ nicht belegt: Keine Namen, keine Anzahl der Gäste, keine Weisen, keine Könige – und wohl auch keine „Juden“ sondern eher „Heiden“. Man kann die Story bei Matthäus 2 eben auch so deuten, dass drei heidnische Esoteriker aus dem Irak kamen, um das Kindlein zu preisen.

Damit wäre die Botschaft der „Weihnachtsgeschichte“, dass damals auch die Nicht-Juden (sprich: „Heiden“) erkannten, wer da von Maria geboren wurde …

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Video: Über den Tellerrand blicken und das Schubladendenken in der Wissenschaft, Esoterik und Grenzwissenschaft

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Der Blick über den Tellerrand - in der Grenzwissenschaft wichtig! (Bild: M. Sievers / L. A. Fischinger / Public Domain / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Der Blick über den Tellerrand – auch in der Grenzwissenschaft wichtig! (Bild: M. Sievers / L. A. Fischinger / Public Domain / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

„Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört.“ – Das sagte ganz richtig schon der deutsche Chemiker Justus von Liebig (1803 – 1873). Und heute? Heute heißt es gerne, dass man „über den Tellerrand blicken“ muss. Oder auch, dass man sich vom „typischen Schubladendenken verabschieden“ soll. Eigentlich ganz richtig – doch auch mir wirft man in letzter Zeit genau dies vor. Was genau also „darf, soll oder muss“ ein Grenzwissenschaftler alles „glauben“ bzw. vertreten? Dazu ein YouTube-Video auf meinem Mystery-Files-Channel.

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Das Milliardengeschäft mit der Esoterik, "Astro TV" & Co.

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Die Zeitung „WAZ“ hat sich in einem Artikel dem Boom der Esoterik in Deutschland angenommen. Mit Engel, „Heilungen“, Weissagungem, Esoterik-Messen und dem TV-Sender „ASTRO TV“ & Co. werden rund 25 Milliarden Euro im Jahr umgesetzt. Nur in Deutschland. Ein Thema, das seit sehr vielen Jahren auch immer wieder übel aufstoßen lässt.

von Lars A. Fischinger

Den Sender „ASTRO TV“ (hier) sehe ich persönlich oft am TV. Wenn Serien wie „Mitten im Leben“, „Verklag mich doch“, Familien im Brennpunkt“ & Co. nicht dämlich genug sind – schalte ich zu meiner Belustigung halt auf den Wahrsage-Sender…

Auch online ist er live zu sehen und „best of ASTRO TV Unsinn“ findet sich sehr zahlreich bei „Youtube“. Der Sender und sein Shop ist ein widerlich-peinliches Übel im Bereich Esoterik! Wie auch viele Dinge auf Esoterik-Messen an sich, wie ich immer wieder sage (z.B. hier oder hier).


Laut dem „WAZ“-Artikel „Engel, UFOs, ASTRO TV – Warum Esoterik Milliarden bringt“ (hier), arbeiten bei „ASTRO TV“ rund 2500 „Berater“ und der Sender macht mit seinem Blödsinn angeblich einen Jahresumsatz von 60 Millionen Euro.

Seit Jahrzehnte sage und schreibe ich (hier oder hier): „Lass die Leute ihre Hartcore-Esoterik – wenn es ihnen Spass macht.“ Aber ich sage auch: „Vorsicht wenn es zum bestimmenden Lebensinhalt wird.“

Die „WAZ“ schreibt zum Beispiel:

Esoterik ist ein Milliardengeschäft. Nach Schätzungen des Heidelberger Zukunftsforschers Eike Wenzel beziffert sich der Umsatz, der mit Esoterik in Deutschland gemacht wird, auf 25 Milliarden Euro im Jahr. Er sieht voraus, dass diese Zahl in den kommenden zehn Jahren auf 35 Milliarden steigen wird. Dabei handelt es sich nicht immer um harmlose Freizeitbeschäftigung: Manche Esoterikgläubige flüchten sich von Heilsversprechen zu Heilsversprechen, stürzen sich in Schulden oder geraten in Panik vor bösen Flüchen. Oder meinen gar, dass ihr neu gefundener Glaube den Arztbesuch ersetzt.

25 Milliarden Euro allein in Deutschland, das ist ein dicker Batzen. Im Jahr 2004 soll der Umsatz bei schlanken 10 Milliarden gelegen haben. Zum Vergleich: Den, wohlgemerkt weltweiten, Umsatz mit Pornografie schätzt man auf 60 Milliarden Euro.“

Hier weiter …

Das Problem ist aber:
Alles im Bereich „Mystery“ usw. ist heute einfach und pauschal: Esoterik! 
 
Links zum Thema:
Zum Thema

    Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.“
    (Walter-Jörg Langbein, 1993 in „Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre“)
    www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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    Ebay USA verbietet Auktionen mit faulem Zauber aus dem Bererich der Esoterik

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    Neue Richtlinien beim Online-Auktionshaus Ebay verbietet faulen Zauber.

    Die wahre Liebe kostet nur 12,80 Euro und ein wundertätiger Stein 3000 Dollar – zumindest bei Ebay. Neben Kleidung und Büchern lassen sich auf den Seiten des weltgrößten Online-Auktionshaues auch Liebeszauber und heilende Sitzungen ersteigern. Bis jetzt. 

    Es ist nur ein kleiner Stein. Er ist etwa handtellergroß, auf der Vorderseite ist ein roter Fleck mit blauem Rand zu sehen. Doch schier Unglaubliches soll auf diesem Stück Geröll erschienen sein: Die „Jungfrau von Guadalupe“. In Mexiko wird sie als Nationalheilige verehrt, ihre Erscheinung hat im 15. Jahrhundert angeblich Millionen Azteken zum katholischen Glauben konvertieren lassen. Das Bildnis der Jungfrau in der Basilika von Mexiko-Stadt ist eines der wichtigsten Marienheiligtümer der Welt und zieht jährlich Millionen Pilger an.

    Bücher zum Thema

     
     

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    Zu Besuch bei den UFO-Esoterik-Nazis: „Nazi bedeute eine geheiligte Person.“ Von Flugscheiben und Neuschwabenland

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    Zu Besuch bei den UFO-Esoterik-Nazis: "Nazi bedeute eine geheiligte Person’" (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons)
    Zu Besuch bei den UFO-Esoterik-Nazis: „Nazi bedeute eine geheiligte Person’“ (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons)

    „Was machst du, wenn du verzweifelt, verloren, unzufrieden oder paranoid (oder alles zusammen) bist? Du suchst dir einen charismatischen Führer (einer Sekte, eines Kults, einer Partei etc.) und glaubst einfach alles, was er sagt.“ Johannes Niederhauser besuchte die Nazi-UFO-Fans in Berlin.

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    UFO-Esoterik-Gläubige geben bekannt: Erster Kontakt mit den Aliens ab dem 4. August 2012!

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    Und wieder finde ich meine seit spätestens 1999 vertretene Meinung über die wirren UFO-Esoteriker bestätigt: Ein „Channel-Medium“ kündet an, dass ein hohes Konzil von den Plejaden und andere galaktische Aliens bei den Olympischen Spielen die Menschheit kontaktieren werden.


    Das „Medium“ „Micah“ erzählt in der Botschaft, dass das plejadische hohe Konzil mit vier anderen galaktischen Konzilen in Vereinbarung mit dem „Glaktischen Kodex“ zum Schluss kam, dass am 4. August der erste Kontakt mit der Menschheit stattfinden solle.

    In den folgenden acht Tagen wird dieser dann ausgebaut. Natürlich ist es wieder nötig laut dieser wirren „Botschaft“, weil die Erde in Gefahr ist etc. pp. usw. usf. Kennen wir ja schon alles seit den 50ger Jahren, wie ich es es in dem Bestseller „UFO-Sekten“ aufzeigte. Aber auch aktuell in unserem Buch „Die Akte 2012 – Wahn und Wirklichkeit„.

    Schade um den „Ruf der Szene“.
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    Der Transit der Venus und die 2012-Esoterik

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    Der Planet Venus (NASA)

    Gerade haben wir ein wundervolles Spektakel am Himmel: Der Transit des Planten Venus vor der Sonne. Eine Art „Mini Sonnenfinsternis“, wie es gerade durchaus treffend am Fernsehen hieß. Und natürlich hat das für die Astrologie wieder diese oder jene Bedeutung. Ebenso für einige Fans des „Wandels 2012“.


    Nicht nur UFOs
    oder die „Götter der Sterne“ der Vorzeit sollen einst von der Venus gekommen sein (oder sogar Außerirdische von dort leben hier). Auch ist unser Wissen um den heißen und lebensfeindlichen Höllen-Planeten von der NASA gefälscht etc. da er in Wahrheit bis heute bewohnt ist…

    Doch der Planet hat noch mehr zu bieten. So auch und vor allem aktuell für einige 2012-Freunde, wie wir es in unserem Buch „Die Akte 2012“ beschrieben. Als eine Art „Hilfe für den Aufstieg der Menschheit“, der ja in diesem Jahr kommen soll (oder ab diesem Jahr beginnt, da die Zeit nun doch knapp wird). Aber all das hat natürlich schon begonnen. So wird denn auch eben wieder mal die Astronomie als „Beweis“ für derartige Thesen genannt:


    Der Transit des Planeten Venus am 8. Juni 2004 soll zum Beispiel männliche und weibliche Energien zur Erde geschickt haben. Unser Aufstieg wird dadurch weiter beschleunigt und gipfelt im erneuten Transit der Venus am 5./6. Juni 2012. „Die neue Welt der Bewusstheit werde zwischen dem 05./06. 06. 2012 in der Zeit des Venus-Transits geboren“, will zum Beispiel „Projekt Cheops“ auf ihren Webseiten wissen. Auch P. M. H. Atwater, Autorin einer ganzen Reihe esoterischer Bücher, ist sicher, dass der Transit eine Epoche Prüfungen und Vorbereitungen darstellt. Vorbereitungen auf die neue Welt. In dieser Epoche liefern sich Gut und Böse (= Licht und Dunkelheit) heftige Kämpfe, schrieb sie schon 2007 in „Indigo-Kinder und die neue Zeit ab 2012„.

    Der esoterische Autor Johannes Holey ist auch von spirituellen Einflüssen der Venus überzeugt. In „Der Jesus Code“ schreibt er schon 2007 dazu:

    „Seit dem 8. Juni 2006 kommt die Liebesenergie der Venus immer stärker in unsere Empfindungen, und Aquaria, die Energie des Wassermann-Äons, ermöglicht die Zunahme der eigenen Schöpfungsmöglichkeiten unserer DU- und WIR-Ebenen.“ [i]

    Auch über den Venus-Transit am 8. Juni 2004 weiß Holey zu berichten. Er glaubt:

    Der zweite große Energiewandel unserer Tage ist der aktuelle Venus-Sonnen-Transit, der vom 8. Juni 2004 bis zum 6. Juni 2012 besteht. Er kam zeitlich nach der ,weiblichen Sonnenenergie’ und wirkt natürlich noch verstärkend, denn mit dem Planeten Venus ist die kosmische Energie des Weiblichen, der Gefühle und der Liebe in allen nur denkbaren Formen verbunden. Seit Jahrtausenden war das so (…).“ [ii]

    Das alles ist natürlich Humbug. Ganz zu schweigen davon, dass der Transit der Venus nicht vom 8. Juni 2004 bis zum 6. Juni 2012 dauert, sondern dann ein neuer Transit erfolgt.

    Doch warum Humbug?

    Das Transitereignis ist ein Highlight der Astronomen, keine Frage. Aber es ist nichts besonderes, da bekannt. Auch zum Beispiel 1761, 1769, 1874 und 1882 kam es zu einem solchen – zugegeben seltenen – Transit. In 130 Jahren kommt dieses Schauspiel zweimal vor und wurde erstmals vom deutschen Astronomie-Pionier Johannes Kepler (1571 bis 1630) beim Venustransit am 7. Dezember 1631 beschrieben. Am 11. Dezember 2117 und 8. Dezember 2125 ist es auch wieder soweit. Wird auch dann die Erde mit Kräften und Energie bestahlt? Sind wir dann nicht nach einigen 2012-Esoterikern mit unserem Aufstieg oder was auch immer schon fertig oder leben sogar schon in einem neuen und wunderbaren Zeitalter?

    Die 2012-Promoter schweigen (bisher) dazu…


    [i]Holey, Johannes: Der Jesus Code. Fichtenau 2007, S. 323
    [ii]Ebenda, S. 325f.

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