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Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als “Ancient Aliens Sekte”

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UFO-Sekten - bis heute ein Irrsinn (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)
UFO-Sekten – bis heute ein Irrsinn (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)

Die Beschäftigung mit den Gebieten der Prä-Astronautik – den “Ancient Aliens” – und auch der UFO-Forschung konfrontiert uns Journalisten des Unfassbaren und Mystery-Autoren immer wieder mit sehr fraglichen Gruppen, Aussagen und Weltanschauungen aus der esoterischen Sparte: der UFO-Sektierer. Und leider sind es schon immer genau diese Menschen, die das Bild der Öffentlichkeit in Sachen “Rätsel & Mysterien der Welt” bilden. Nicht alle, die sich mit diesen Themen befassen, sind aber auch “Verrückte”. Und die wenigstens überzeugten Menschen sehen in der Prä-Astronautik eine Art “Heilslehre”. Ebenso ist Erich von Däniken als bekannteste Person der Idee der Götter aus dem All kein Guru einer wie auch immer gearteten UFO- oder Alien-Sekte. Dieser Vorwurf steht immer wieder im Raum der Skeptiker. Warum erklärt dieser Artikel.

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Rassismusvorwürfe gegen Erich von Däniken: Das sagt der Astronautengötter-Jäger selber dazu – ein Statement

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Rassismusvorwürfe gegen Erich von Däniken: Das sagt der Astronautengötter-Jäger selber dazu (Bilder: Archiv Fischinger-Online/ E. v. Däniken)
Rassismusvorwürfe gegen Erich von Däniken: Das sagt der Astronautengötter-Jäger selber dazu (Bilder: Archiv Fischinger-Online/ E. v. Däniken)

Erich von Däniken – ein “Rassist” und “islamophob”? Seit über einem halben Jahrhundert ist von Däniken Autor auf den Spuren der Götter aus dem All. Und eben solange wird er von vielen Seiten kritisiert. Teilweise sogar mit unsinnigen oder sogar erfundenen Behauptungen. Doch seit geraumer Zeit wird auch gegen ihn die beliebte “Nazi-Keule” geschwungen. Vor allem von einem “Kritiker” in den USA. Was Erich von Däniken dazu sagt, erfahrt Ihr in diesem Statement von ihm selber.


Kritiker und Erich von Däniken

Man muss die Thesen und Spekulationen rund um antike Astronauten aus dem All weder glauben noch “toll” finden. Und kaum jemand, der sich für die Thematik der Prä-Astronautik begeistern kann oder selber in diesem Bereich forschend tätig ist, teilt all die Ideen rund um Götter aus dem Kosmos. Doch niemand kommt an der Person Erich von Däniken vorbei, der im Februar 1968 mit seinem ersten Buch “Erinnerungen an die Zukunft” die Prä-Astronautik, wie man sie heute kennt, geboren hat. Kein anderer Sachbuchautor, der sich vor ihm mit diesen Überlegungen um Astronautengötter befasst hat, fand auch nur annähernd soviel Gehör wie Erich von Däniken.

Damals wurde er von allen Seiten angefeindet – oder gefeiert. Das Gute hing schon damals vom Standpunkt des Betrachters ab. Man “glaubte” seinen Ideen, oder man lehnte sie ab. Wenige standen zwischen den Stühlen und sagten sich: “Vielleicht ist ja was dran?”

Grundsätzlich hat sich an der Situation gegenüber der Prä-Astronautik und vor allem der Person Erich von Däniken nichts geändert. Mit der Ausnahme, dass heute durch das Netz jeder alles und nichts von sich geben kann. Gerne auch anonym. Man muss nicht irgendwer sein, der seine Meinung (positiv wie negativ) in einem Artikel, einem Zeitungsbeitrag oder einer TV-Sendung verkünden kann und darf. Zu der diese Person dann auch erst mal einen Kontakt haben muss. Ein paar Klicks und schon ist es in der Welt. Unwahrheiten, Lügen und Irrtümer werden dabei erstaunlicherweise lieber geglaubt und bleiben eher hängen. Erstaunlich, eigentlich.

Die “Kritiken”, Unterstellungen und Vorwürfe sind dabei ausgesprochen vielseitig. Besser gesagt phantasievoll und oft vollkommen am Ziel vorbei. Da hieß es einst, Däniken ziehe Schuhe mit hohen Absätzen an, damit er vor dem Publikum größer und damit eindrucksvoller daherkommt. Oder, dass er von dämonischen Kräften oder Satan persönlich geleitet wird. Ja, vielleicht ist er es sogar selber. Dann wieder glauben einige, dass er eine Sekte gründen will. Eine neue Religion im Zeichen der Aliens. Und erst im September 2020 war zu “erfahren”, dass er mit seinen Büchern das unglaubliche Vermögen von 30 Millionen Dollar netto angehäuft habe.

Und doch kam in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit und Mainstream mehr und mehr ein neues Tonschlagargument hinzu: Die Nazi-Keule. Vor dieser ist niemand mehr sicher und ganz schnell rücken Menschen andere Menschen in die “rechte Ecke”. Das gilt natürlich nicht allein für die Grenzwissenschaft! Denn man kann längst nicht mehr alles sagen, ohne, dass vorschnell diese Keule geschwungen wird. Die Nazi-Phobie ist allgegenwärtig und im Alltag angekommen. Ob sie im Einzelfall zutrifft – denn auch das kommt vor -, spielt dabei keine Rolle. Ein Fall für Psychologen und Soziologen.

Auch von Däniken muss sich schon seit Längerem anhören, dass er ein Rassist und Islamfeindlich sei. Mehrfach habe ich das bereits über ihn gelesen und gehört. Nun wurde es dem Vater der der Prä-Astronautik zu viel, denn heute erreichte mich eine Stellungnahme von ihm zu genau diesen Vorwürfen. Auslöser sind Äußerungen des “Kritikers” Jason Colavito. Ich möchte dieses Statement hier ungekürzt wiedergeben.

Außerdem könnt Ihr Euch dieses als PDF von meinem Server laden, sofern Ihr es selber weiter (unverändert!) teilen wollt: In Deutsch HIER und in Englisch HIER.

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Stellungnahme von Erich von Däniken vom 4. Februar 2021

To whom it may concern

Sehr geehrte Damen und Herren

Seit Jahrzehnten gibt es immer wieder vereinzelte Gruppen von Menschen, die der Meinung sind, einige Inhalte meiner Bücher seine rassistisch. In neuerer Zeit macht sich ein Pseudo-Wissenschaftler des Names Jason Colavito damit wichtig. Ganz offensichtlich hat er meine Bücher weder gelesen oder nicht verstanden.

So wird behauptet, in meinen Büchern würden islamophopische Kommentare vorkommen und ich würde die arische Rasse loben. Nichts davon stimmt. In meinen Büchern gibt es weder islamophobische Kommentare noch taucht die arische Rasse irgendwo auf.

Insbesondere wird mir zur Last gelegt, ich würde schreiben, Ausserirdische hätten mit Menschen Sex gehabt, und daraus sei eine spezielle Rasse entstanden. Tatsache ist, dass derartige Gedanken nicht von mir stammen, sondern aus allen grossen Überlieferungen der Menschheit.

Ich zitiere das Alte Testament, 1. Moses, Kapitel 6, Vers 1:

“Als aber die Menschen anfingen, sich auf der Erde zu mehren, und ihnen Töchter geboren wurden, sahen die Gottessöhne, dass die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich zu Weibern, welche sie nur wünschten.”

Ebenfalls aus der Bibel stammt der Gedanke, irgendein Gott habe die Menschen geschaffen.

Ich zitiere das 1. Buch Moses, Kapitel 1, Vers 26:

“Und Gott sprach, lasset uns Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich…(Vers 1.27): ” …und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn.”

Je nach Bibelübersetzung wird in diesem Zusammenhang auch von “gefallenen Engeln” oder “gefallenen Gottessöhnen” gesprochen. Das Vergehen dieser “gefallenen Engel” wird im Buche des Propheten Henoch ausführlich beschrieben.

Nach der Betrachtungsweise von Jason Colavito und ähnlichen Kritikern müssten auch alle Überlieferungen über die sogenannte Sintflut rassistisch sein – und zwar in allen Kulturen der Welt – denn der jeweilige Gott lässt nur eine Gruppe am Leben und vernichtet die anderen.

Wir – die gesamte Menschheit – sind Nachfahren von Adam und Eva. Oder biblisch gesprochen, vom Schöpfungsakt eines Gottes. Da werden keinerlei Rassen privilegiert.

Ob rot-, gelb-, dunkel- oder hellhäutig, die gesamte Menschheit ist Nachfahre jenes eines Schöpfungsaktes. Genau so steht es auch in allen meinen Büchern. Dabei zitiere ich immer die grossen heiligen Bücher der Menschheit und mache klar, woher dieses Gedankengut kommt.

Jede Art von Rassismus ist mir völlig fremd. Ich hatte und habe auch nie etwas mit dem Gedankengut der NAZI gemeinsam. Ich selber habe weltweit Freunde in allen Kulturen. Wir kennen keinerlei Rassismus.

Bestimmte Kritiker werfen mir auch vor, ich würde den alten Kulturen die Fähigkeit absprechen, grandiose Tempel und Kunstwerke zu erbauen. Exakt das Gegenteil trifft zu. Es waren immer die Menschen, welche gigantische Tempel und die Pyramiden errichteten. Meine Fragen hatten eine andere Qualität: Weshalb taten die Menschen dies? Zu Ehren der Götter. Welcher Götter? Erst da beginnen meine Analysen.

In meinen Büchern schreibe ich auch, jene sogenannten “Götter” hätten versprochen in einer fernen Zukunft wiederzukehren. Tatsächlich wurde dieser Wiederkunftsgedanke Bestandteil aller Kulturen und Religionen – bis auf den heutigen Tag. Wenn Ausserirdische eines Tages wiederkehren, so betrifft das die gesamte Menschheit. Seit Jahrtausenden führen Menschen Kriege gegeneinander. Sowie uns bewusst würde, dass es eine Lebensform im Universum gäbe, die uns technologisch voraus ist und uns besucht, würde dies die Kriege zwischen den Menschen augenblicklich beenden. Das höhere Ziel wäre die Kommunikation mit den Fremden.

In neuerer Zeit haben sich namhafte Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaften zum Besuch von Ausserirdischen geäussert. Hier vier Beispiele:

“Mindestens vier verschiedene Spezies von Ausserirdischen haben die Erde seit Jahrtausenden besucht. Einige der Ausserirdischen sehen aus wie wir, und sie könnten die Strasse hinunter laufen und man würde es nicht merken.” (Paul Theodore Hellyer, Ex Verteidigungsminister Kanadas und 22 Jahre Mitglied des Kanadischen Kabinetts)

Professor Doktor Haim Eshed, der 30 Jahre lang das israelische Programm für Weltraumsicherheit leitete, gestand, Außerirdische seien hier auf der Erde und es existiere ein Geheimabkommen mit ihnen. [1]

Eshed wörtlich: “Wenn ich das, was ich heute sage, vor fünf Jahren gesagt hätte, hätte man mich ins Krankenhaus eingeliefert. Wo immer ich damit in der Wissenschaft hingekommen bin haben sie gesagt: <Der Mann hat seinen Verstand verloren>. Heute reden sie schon anders. Ich habe nichts zu verlieren. Ich habe meine Abschlüsse und Auszeichnungen, ich werde an den Universitäten im Ausland respektiert. Dort hat sich der Trend auch geändert.” [2]

Dr. Yves Sillard, immerhin der Ex-Chef der französischen Raumfahrbehörde: [3] “Die objektive Realität der UFOS unterliegt keinem Zweifel mehr…Das Klima des Misstrauens und der Desinformation, ganz zu schweigen vom Spott, lässt eine überraschende Form intellektueller Blindheit erkennen.”

Und ein weiterer Mensch, der es begriffen hat: ist Elon Musk. Er gehört zu den reichsten Menschen auf unserem Planeten und ist der Begründer des Unternehmens SPACE-X. Kürzlich sagte er in einem Interview: der Zweck des Menschen besteht darin, “dass wir zu einer multiplanetarischen Spezies und einer raumfahrenden Zivilisation werden”. [4]

Im Grunde genommen fällt der Rassimus-Vorwurf auf die Gruppe dieser Art von Kritikern zurück. Denn sie betrachten sich selbst als etwas Besonderes.

Dr. hc. Erich von Däniken,

[1] Jüdische Allgemeine vom 8. Dezember 2020

[2] Aliens exist and Donald Trump knows about it. Timesnownews, 9. Dec. 2020

[3] Alien technology, the best hope to save our Planet. In: OTTAWA CITIZEN, Kanada, 28. Feb. 2007

[4] WELT am SONNTAG vom 6. Dezember 2020.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die “Raumschiff-Vision” des Ezechiel: Hat der biblische Prophet den Thronwagen Gottes abgeschrieben? (Artikel + Videos)

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Die "Raumschiff-Vision" des Ezechiel: Hat der biblische Prophet abgeschrieben? (Bilder: gemeinfrei & Archiv E. v. Däniken / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)
Die “Raumschiff-Vision” des Ezechiel: Hat der biblische Prophet abgeschrieben? (Bilder: gemeinfrei & Archiv E. v. Däniken / Bearbeitung/Montage: Fischinger-Online)

Es gibt in der Prä-Astronautik eine Handvoll Themen, die man ohne Bedenken als Klassiker bezeichnen kann. Der biblische Prophet Ezechiel und seine „Visionen“ vom „Thronwagen Gottes“ gehören zweifellos dazu. Erlebt haben will der Prophet diese himmlischen Erscheinungen der „Herrlichkeit des Herrn“ vor nun rund 2.600 Jahren. Göttliche Visionen seien es gewesen, sagt die Theologie. Wogegen die Prä-Astronautik es seit über einen halben Jahrhundert als ein technisches Fahrzeug von Außerirdischen betrachtet. Was jedoch beim diesem Klassiker der Ancient Aliens-Thematik praktisch nie beachtet wird, ist, dass bereits Jahrhunderte vor Ezechiel diese „Vision“ auch ein anderer Prophet hatte. Und wie der Text des Ezechiel, so gilt auch seine Beschreibung als authentisches Werk des Propheten selbst. Sein Name: Jesaja. Dieser Artikel berichte von ihm und anderen seiner Mitstreiter Gottes.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

UFOs und Aliens in der Bibel

Autoren und Forscher der Prä-Astronautik stöbern auch und vor allem in alten Schriften und Texten nach möglichen Hinweisen auf die Götter aus dem All. Das ist tägliches Brot und ein Kernthema der gesamten These um Außerirdische, die vor Jahrtausenden unsere Erde besuchten.

Geleitet werden diese (und ich) von einer ganz einfachen wie spekulativen Grundannahme: Wenn die frühe Menschheit wirklich von Aliens besucht wurde, muss es in den religiösen Aufzeichnungen der Menschheit Spuren dieser Begegnungen geben. Und die gibt es in Massen in allen Mythen und Überlieferungen der Welt. Allerdings nur dann, wenn man diese religiösen Schriften, Texte und Bücher so deuten möchte.

Somit liegt es mehr als nahe, auch in der Bibel als das Religionsbuch überhaupt nach diesen Hinweisen zu suchen. Schließlich sind die Schriften des meist verkauften Buches der Erde (meistens) problemlos und umgehend zur Hand. Schnell kann man so nach den „UFOs und Aliens der Bibel“ suchen.

Und gerade bei den Schriften des Propheten Ezechiel wird man schnell fündig. Jahrzehnte schon sind seine Erlebnisse mit dem „Thronwagen des Herrn“ Paradebeispiele für die Prä-Astronautik. Immerhin berichtet der Gottesmann bereits zu Beginn seines von ihm selber verfassten Textes wie er einen Himmlischen Wagen hat vom Himmel fliegen sehen. Geschehen sie dies um das Jahr 593 vor Christus.

Das “Raumschiff des Ezechiel”

Ein Fahrzeug Gottes sei damals gekommen, wie Ezechiel einst glaubte. Und der Pilot dieser „Herrlichkeit des Herrn“ genannten Erscheinung war für ihn der Herr. Daran änderte sich auch nichts, als der Prophet bei einer späteren Begegnung mit diesem Wagen des Himmel vom Herrn mit auf einen Flug genommen wurde.

Heute kennt zweifellos selbst jeder Neuling der Astronautengötter-Themen diese Beschreibungen aus dem Alten Testament. Nachzulesen ab Kapitel 1 bei Ezechiel. Gleichfalls auch das „Raumschiff des Ezechiel“, wie es einstmals von NASA-Ingenieur Josef F. Blumrich anhand der Bibel „rekonstruiert“ wurde.

Für Bibelforscher und Theologen alles Unsinn, Blasphemie und Phantasie. Die „im Sturmwind“ mit Donner und Getöse Erscheinung, die zum Propheten geflogen kam, sei nichts als eine spirituelle Vision. Sagt die Bibelforschung. Vielleicht inspiriert durch Nordlichter, wie es Mitte des 19. Jahrhunderts in diese Diskussion gebracht wurde.

Grundsätzlich aber gilt, dass kein Wagen und auch kein echter Thronwagen mit Gott herbei flogen und Ezechiel kontaktierte. „Göttlich inspiriert“ seien die mehrfachen Erscheinungen des Flugobjektes schon (sonst stünde der Text auch nicht im Kanon der Bibel), aber eben nicht physisch.

Himmlische Flugwagen hatte der biblische Gott aber eine ganze Menge. „Die Wagen Gottes sind zahllos, tausendmal tausend“, weiß etwa schon Psalm 68,18 zu berichten. Und tatsächlich finden sich in den Texten des Alten Testamentes und vor allem auch in den Apokryphen unzählige Beispiele von Erscheinungen des „Thronwagen des Höchsten“. In dem Buch “Götter der Sterne” habe ich dieses Thema sehr umfassend darlegt. Im Rahmen eines Blog-Artikels ist das natürlich nicht möglich.

Allerdings kann man die Bedeutung des Buches Ezechiel für die Prä-Astronautik nicht deutlich genug betonen. Warum? Weil es eben fast immer nur seine Begegnungen mit „Gott“ sind, die rezitiert werden. Auch wenn es Ausnahmen gibt.

Jesaja und der “Thronwagen Gottes”

Eine Art Arbeitskollege des Ezechiel war in biblischen Zeiten der Prophet Jesaja. Auch dieser Jesaja hat eine alttestamentarische Schrift hinterlassen. Sein Buch wird heute aufgrund seiner sprachlichen Gestaltung von der Bibelforschung sogar als einer der Höhepunkte des Alten Testamentes angesehen.

Interessant ist auch hier die Berufung des Propheten, die sich bei ihm in Kapitel 6 findet. Der Text, so wie er heute im Alten Testament zu finden ist, datieren die Bibelforscher in Zeit um 735/734 vor Christus (s. auch 2. Kön. 16,5-9). Dabei ist es interessant, dass der erste Teil des Buches mit ziemlicher Sicherheit aus Jesajas eigener Feder stammt.

(Jes. 40-55 sind jedoch wahrscheinlich nachträglich angefügt worden, was uns aber an dieser Stelle nicht interessieren soll.)

Folglich hat der Prophet seine Beobachtungen selber niedergeschrieben. Wie Ezechiel. Denn in diesem ersten Teil findet sich die Berufung des Jesaja durch „Gott“ auf seinem Himmelswagen. Das sei um das Jahr 740 vor Christus, im Todesjahr des Königs Usija (Jes. 6,1) gewesen.

Also gut 150 Jahre vor der legendären Berufung des Ezechiel!

Anders als bei dem im Babylonischen Exil lebenden Ezechiel soll das in Jerusalem geschehen sein. Und so beginnt das sogenannte „Immanuelbuch“, die Berufung Jesajas zum Propheten, mit ähnlichen Elementen, wie sie vom „Raumschiff des Ezechiel“ bekannt sind:

Im Todesjahr des Königs Usija sah ich den Herrn. Er saß auf einem hohen und erhabenen Thron. Der Saum seines Gewandes füllte den Tempel aus. Serafim standen über ihm. Jeder hatte sechs Flügel: Mit zwei Flügeln bedeckten sie ihr Gesicht, mit zwei bedeckten sie ihre Füße, und mit zwei flogen sie.“ (Jes. 6,1-2)

Diese geflügelten Serafim oder Seraphe sind aus verschiedenen Texten bekannt. Zum Beispiel aus dem apokryphen Buch „Schatzhöhle“. Hier begleiten sie Adam und Eva als diese in das himmlische Paradies aufgenommen wurden (s. Video unten bzw. HIER). Seraphe und Cherube waren, so dies Apokryph, bei diesem Flug mit dem „Thronwagen Gottes“ ebenfalls dabei.

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Feurige “Flügelwesen”

Diese ominösen, geflügelten Gestalten sind eng mit den Cherube verwandt, wenn nicht sogar identisch. Serafim bedeutet etymologisch die „Brennenden“ und ihr Name soll mit einem „brennenden, strahlenden Lichtglanz“ zusammenhängen. Ein Strahlen, das diese umgab, weshalb sie auch als „Feuerengel“ bekannt sind. In der christlichen Tradition sind es schlicht Engel aus dem Reich des Herrn. Allerdings zwei unterschiedliche Klassen dieser angeblichen Geistwesen:

Es sind menschliche, aber mit sechs Flügeln versehende Gestalten; sie erinnern an die geheimnisvollen Wesen, die den Wagen Jahwes in Ezechiel 1 und 10 tragen (…) Die spätere Überlieferung hat zwei Engelklassen mit den Namen Serafim und Kerubim benannt.

Mit späterer Überlieferung ist natürlich das Christentum gemeint. Bekanntlich verdanken wir dem christlichen Eifer die nicht mit der Bibel übereinstimmende Erfindung allerlei Engel-Wesen und ihren Hierarchien. Mehr dazu in diesem Blog-Artikel HIER.

Jesaja sah also nach eigener Aussage eine überaus „strahlende“ und/oder „feurige“ Erscheinung kommen. Eben typisch für das Alte Testament und verwandtes Schriftgut. Es liegt auf der Hand, dass jeder der „Typ Seraphe“ mit sechs Flügeln versehen war, da es der Prophet selber überliefert. Aber nur zwei davon wurden bei diesem Flugmanöver benötigt. Eigentlich ein Widerspruch zur Tradition des Christentums, da hier Engel eigentlich nicht mit sechs Flügeln darstellt wurden und werden …

Diese Cherube des Thronwagens des Ezechiel und anderer „Augenzeugen“ besaßen je zwei Flügelpaare. Augenscheinlich ein einer Typ der Herrlichkeit vom Himmel. In der theologischen Auslegung heißt es allerdings, dass die „Wesen“ mit zwei Flügeln ihre Gesichter „aus Furcht, Jahwe zu schauen“, bedeckten. Dann würden sie also mit zwei weiteren „aus Furcht“ vor dem Höchsten ihre Füße bedecken? Auch wenn die „Füße“ in diesem Zusammenhang als die „Geschlechtsteile“ der Wesen interpretiert werden.

Alles in Allem soll Jesaja durch die Erscheinung „die Transzendenz Gottes und die Unwürdigkeit des Menschen offenbar“ geworden sein.

Der fliegende Herr

Prä-Astronautisch gesehen reichte schlicht nur ein Flügelpaar aus, um sich in dieser Situation fortbewegen zu können. Jahwe befand sich schließlich auch im Landeanflug, und die anderen Paare wurden vielleicht nur für weitere (schnellere) Flüge genutzt.

Natürlich fehlten bei Jahwes Niederkunft auch keine Erschütterungen und Qualm (Rauch) in der Umgebung, denn Jesaja notierte:

Die Türschwellen bebten bei ihrem lauten Ruf, und der Tempel füllte sich mit Rauch.“ (Jes. 6,4)

Dieser „Ruf“ soll sich, so Jes. 6,3, wie eine Lobpreisung an den Herrn angehört haben, da die Seraphe ständig „heilig, heilig“ etc. brüllten. Bringt aber eine Preisung der Engel die Erde zum Beben und lässt Rauch aufsteigen? Kaum, aber eine starke Antriebsleistung ist dazu im Stande.

Das zweite Buch Samuel beinhaltet ebenfalls einen interessanten Bericht über die donnernde Herniederkunft Jahwes. In diesem Beispiel wird berichtet, dass König David seinen Gott im Himmel anrief, der schließlich mit seinem fliegende Wagen zur Erde fuhr:

Da wankte und schwankte die Erde, / und die Gründe des Himmels erbebten. / Aus seiner Nase quoll Rauch, / aus seinem Munde kam fressendes Feuer, / (…) Er neigte den Himmel und fuhr herab, / und dunkles Gewölk lag ihm unter den Füßen. Auf einem Cherub saß er und flog dahin, / auf Sturmesflügeln schwebte er einher.“ (2. Sam. 22,8-11)

Bei dieser Erscheinung soll der Höchste sogar im Himmel „Donner rollen“ gelassen haben und mit „dröhnender Stimme“ umhergezogen sein. Noch dazu „schoss er seine Pfeile ab“ und „schleuderte Blitze“ (2. Sam. 22,14-15). Wie anders sollte ein technisch uninformierter Beobachter ein fremdes Fluggerät beschreiben?!

Die “Hand Gottes”

Auch der der Prophet Jesaja sah eine ähnliche Erscheinung, die ihm Angst bereitete. „Weh mir, ich bin verloren“, rief er aus und lag dabei sicher vor Ehrfurcht erstarrt auf dem Boden. Unreine Lippe haben er und auch das Volk um ihn herum, weswegen er um sein Leben fürchtet, heißt es in Jes. 6,5.

Bevor Jahwe das Wort ergriff, kam ein Seraph auf ihn zu, und berührte Jesajas Lippen mit einer glühenden Kohle (Jes. 6,6-7). Dadurch, so das Wesen, wäre seine Schuld getilgt, und der „Herr“ richtete das Wort an ihm, um Jesaja zum Propheten zu erheben (Jes. 6,7-13).

Es liegt auf der Hand, und der Bericht bestätigt dies, dass Jesaja den Wagen äußerst ängstlich bei seiner Landung beobachtete. So wie auch Ezechiel. Wie soll man aber die glühenden Kohlen deuten, die in der Theologie als „Sühneritus“ verstanden werden? Tatsächliche glühende Kohlen, die der Seraph laut Jes. 6,6 mit einer „Zange“ vom „Altar“ nehmen musste, waren es kaum.

Auch könnte diese „Zange“ der „Arm“ gewesen sein, den einst der Priester Ezechiel sah. Ein solcher Arm war an jedem Cherub angebracht, wie der Prophet notierte. Auch diese Arme wurden in der Prä-Astronautik durch das Buch „Da tat sich der Himmel auf“ von Josef F. Blumrich weltweit bekannt. Blumrich deutete sie, inspiriert durch Erich von Däniken sein Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ (1968) als mechanischen Greifarm. Eine Art Roboterarm mit Hand, die damit alles anderes als „die Hand Gottes“ war.

Interessant ist bei der Arbeit von Blumrich übrigens auch, dass die Texte von Jesaja gar nicht kannte. Zumindest nutze er ausschließlich bei der Arbeit an seinem “Raumschiff des Ezechiel” dessen Buch. So Blumrich in einem Interview mit mir, das Ihr HIER online findet.

Jesaja vs. Ezechiel

Es besteht nicht der geringste Zweifel, dass der Prophet Jesaja seine Erlebnisse vor Ezechiel hatte und niedergeschrieben hat. Das war vor 2.759 Jahren. Doch nur die Aussagen von Ezechiel wurden in der Grenzwissenschaft geradezu legendär. Ein Grund ist natürlich, dass seine Texte wesentlich umfangreicher, detaillierter und spannender sind.

Kein Zweifel besteht in der Bibelforschung aber auch dahingehend, dass beide Texte von den Propheten selber geschrieben wurden. Damit unterscheiden sie sich von den unzähligen anderen Erwähnungen des Thronwagens in anderen und zum Teil wesentlich jüngeren Texten und Büchern. Schriften, deren wirkliche Autoren wir nicht mehr kennen.

In diesem Zusammengang sind die Erzählungen von Adam und Eva fraglos das beste Beispiel. In diesen überaus interessanten und an anderen Stellen (HIER, HIER, & Video unten bzw. HIER) detailliert diskutierten Texten erzählt nämlich das erste Menschenpaar selber. Es sind teilweise Erzählungen unter christlichen Einfluss, in denen Eva und/oder Adam in der „Ich-Form“ von ihren Erlebnissen mit derartigen Gefährten vom Himmel berichten. Zum Beispiel im Garten Enden nach dem „Sündenfall“, als dieser tosend ins Paradies kam und landete. Oder auch, als die Leiche Adams damit weg geflogen wurde.

Es wird wohl niemand ernsthaft annehmen, dass Adam und Eva selber diese Schriften verfasst haben. Anders sieht es bei dem letzten Buch der Bibel aus.

Die Offenbarung des Johannes

Auch in der Apokalypse oder Offenbarung des Johannes finden wir den „Thronwagen Gottes“. Ein zweifellos christliches Buch aus dem 1. Jahrhundert, in dem sich jahrhundertealte Motive wiederfinden. In der Tradition vieler „göttlicher“ Offenbarungen findet sich auch zu Beginn der Apokalypse des Johannes der Hinweis, dass er entrückt wurde:

Danach sah ich: Ein Tür war geöffnet am Himmel; und die Stimme, die vorher zu mit gesprochen hatte und die wie eine Posaune klang, sagte: Komm herauf, und ich werde dir zeigen, was dann geschehen muss. Sogleich wurde ich vom Geist ergriffen. Und ich sah: Ein Thron stand im Himmel; auf dem Thron saß einer, der wie eine Jaspis und ein Karneol aussah. Und über den Thron wölbte sich ein Regenbogen, der wie ein Smaragd aussah.“ (Off. 4,1-3)

Schwer vorstellbar, dass Johannes in den Himmel geholt und vor einen königlichen Thron geführt wurde. Einem Thron, auf dem dann bequem „Gott“ saß. Oder mit den Worten des Johannes „einer, der wie Jaspis und ein Karneol aussah“, denn Gott nennt er nicht.

Natürlich ist auch das wiederum aus anderen Schriften bekannt. In einem Apokryph mit Namen „Ezechiel der Tragiker“ soll sogar Moses selber solch einen strahlenden Thron mit dem fremden Wesen gesehen haben. Weiter heißt es darin sogar, dass Moses diesen Thronwagen bestiegen habe und damit die Erde verließ (mehr im Blog-Artikel HIER).

Selbst der „Regenbogen“ in der Offenbarung, der Schein des Fluggerätes, ist im Buch Ezechiel zu finden (Ez. 1,26-28). Ebenso in anderen jüdischen und christlichen Texten zum Thema „Wagen Gottes“.

Das sind Parallelen, die kein Bibelforscher abstreitet. Im Gegenteil, denn wenn man in biblische Nachschlagewerke, Anmerkungen und Lexika schaut, werden diese sogar immer unterstrichen. Auch Professor Robin Lane Fox, einer der bekanntesten Bibelforscher unserer Zeit, vertritt die Meinung, dass Ezechiels „Vision“ den Schreiber der Offenbarung stark „beeinflusst“ habe. Gleichzeitig habe sich der Autor bei seiner Erfahrung auch aus den Texten des Propheten Daniel (Dan. 7,1+) bedient, so Fox und die Bibelexegese. Und Jesajas ähnliche und zugleich älteste Beschreibung macht da keine Ausnahme.

Gesehen oder nicht?

Folgerichtig hat der Texter der Apokalypse Beschreibungen andere Propheten einfach übernommen. Das wiederum bedeutet, dass er diese Erscheinung in der Form überhaupt nicht hatte. Ist dies aber der Fall, sind auch die folgenden „Prophezeiungen“ der Apokalypse mehr als fragwürdig. Und das beim letzten und für das Christentum theologisch wichtigsten Buch der gesamten Bibel. Immerhin verspricht die Offenbarung im Kern allen Gläubigen das ewige Leben und eine Rettung vor dem Ende aller Tage …

Die Lösung könne ganz einfach sein: Ezechiel, Jesaja, Johannes und all die anderen Autoren sahen alle den „Thronwagen Jahwes“. Und so beschrieben sie ihn natürlich auch alle ähnlich. Ob deren Schriften nun Teil der Bibel sind, oder nicht.

Innerhalb der Bibel finden sich nur Bücher, die „göttlich inspiriert“ sein sollen. War aber Johannes von Gott inspiriert, als er aus Texten, die schon zu seiner Zeit Jahrhunderte alt waren, Beschreibungen übernahm?

Erstaunlich ist auch die religiöse Interpretation als „Visionen von Gott“ an sich. Der „Heilige Geist Gottes“ habe hier auf die Autoren direkt oder indirekt gewirkt und diese inspiriert (s. auch Blog-Artikel HIER). Dies tat er also im 1. Jahrhundert nach Christus ebenso wie 740 vor Christus …

„Wie lebende Wesen“

Es ist gleichgültig wie genau die „Wesen“ unter dem himmlischen Thron genau genannt wurden, immer sahen sie aus „wie lebende Wesen“. Und der Herr oben auf dem Gefährt sah auf „wie ein Mensch“. Trotzdem sind innerhalb und außerhalb der Bibel diese geflügelten Gestalten ein Kernelement dieser Berichte.

Beispiel „Apokalypse des Abraham“, in der wir ab Vers 18,1 lesen:

„(es) hebt sich empor das Feuer, das auf der Feste war. Ich hörte eine Stimme gleich dem Meeresbrausen, und durch des Feuers reiche Fülle hört sie nicht auf. Und wie das Feuer, in die Höhe steigend, sich erhebt, erblick ich unterm Feuer einen Feuerthron und rings um ihn Vieläugige, die jenes Lied vortragen, und unterm Thron vier Feuerlebewesen singen.

(…)

Die beiden Flügel an den Schultern bedeckten ihre Angesicher, die beiden Flügel an den Lenden ihre Füße; die beiden Mittelflügel breiten sie beim Vorwärtsfliegen aus.

(…) und auf den Rädern war ein Thron, den ich erblickt, und dieser war bedeckt mit Feuer, und Feuer floss ringsher um ihn; es war ein unbeschreiblich Feuer auch um eine Feuerschar.“

Hier erschien also auch der „Typ Seraph“ mit sechs Flügel. Und obwohl das Buch „Apokalypse des Abraham“ nicht in der Bibel steht, sahen die feurigen Wesen auch darin so aus, wie Ezechiel sie beschrieb. „Ein jedes hatte vier Gesichter“, heißt es in den Versen 18,4-6, die wie Löwe, Mensch, Stier und Adler ausgehen hätten. „Vier Häupter saßen auf ihren Leibern, so dass die vier Geschöpfe sechszehn Köpfe hatten“, heißt es in dem Apokryph.

Übrigens ist es mehr als spannend, was laut der “Apokalypse des Abraham” weiter geschah. Im weiteren Verlauf des Buches wird beschrieben, wie Abraham (oder wer auch immer es war) die Erde mit diesem Fluggerät verließ. So kam er zu einer sich drehenden Raumstation im All (s. Video unten)!

Vier Gesichter

Das klingt schon recht gruselig, ist aber doch im Kern identisch mit der „Vision“ des Ezechiel. Der fromme Mann notierte:

Ihre Angesichter waren vorn gleich einem Menschen, und zur rechten Seite gleich einem Löwen bei allen Vieren, und zu linken Seite gleich einem Ochsen bei allen Vieren, und hinten gleich einem Adler bei allen Vieren. Ihre Flügel waren nach oben ausgespannt. Mit zwei Flügeln berührten sie einander, und mit zwei bedeckten sie ihren Leib.“ (Ez. 1,10-11)

Abgesehen davon, dass man hier durchaus sechs Flügel interpretierten könnte (zwei nach oben, zwei berührten die der anderen „Wesen“ und zwei hingen herunter), hat schon das frühe Christentum diese Schilderung für sich gedeutet.

Der legendäre Kirchenvater Hieronymus (347 bis 420 nach Christus) meinte, dass die vier Gesichter ein Sinnbild der vier Evangelien sind. Also der vier anerkannten Schriften des Neuen Testamentes, die vom Leben und Wirken Jesus Christus erzählen. Demnach wäre Ezechiels „Vision“ fast 600 Jahre vor der Geburt Jesus eine Art Prophezeiung der späteren Evangelien, die in die Bibel aufgenommen wurden.

Hieronymus stellte sich das mit den Evangelisten und den „Wesen“ etwa so vor:

  • Mensch = Matthäus, da er am Anfang seines Evangeliums ein Geschlechtsregister aufführt; die sogenannte „Abstammung Jesu“ (ab Mt. 1,1).
  • Löwe = Markus, da er zu Beginn seines Evangeliums angeblich einen „löwenhaften“ Ruf besitzt.
  • (Opfer-)Stier = Lukas, da mit dem Opfer Sacharjas seine Schrift beginnt (ab Luk. 1,8).
  • Adler = Johannes, da sein Prolog  „adlerhaft“ sein soll. Im Sinne der Idee der Götter aus dem All wäre auch das denkbar:

Das kann man glauben, muss man aber nicht.

  • Flügel = Flug = Adler
  • Getöse und Lärm = brüllendes Tier = Löwe
  • Menschenhände = Mensch
  • Füße bzw. Fußsohlen wie Rinder = Stier

Auch das kann man glauben …

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der Prophet Esra, “der Schreiber der Wissenschaft des Höchsten”: Technische „Visionen“ und Geheimschriften der Astronautengötter +++ Artikel +++

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Der Prophet Esra, "der Schreiber der Wissenschaft des Höchsten", und seine rätselhaften Überlieferungen im Sinne der Prä-Astronautik gesehen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Der Prophet Esra, “der Schreiber der Wissenschaft des Höchsten”, und seine rätselhaften Überlieferungen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Prä-Astronautik-Forscher suchen seit Jahrzehnten auch und vor allem in alten Texten und Mythologien aus aller Welt nach möglichen Spuren der Götter aus dem All. Getrieben von der ganz richtigen Annahme, dass, wenn diese Astronautengötter hier auf der Erde waren, ihre Anwesenheit eben in solchen alten Überlieferungen Spuren hinterlassen haben muss. Weltweit werden dahingehend alten Schriften durchleuchtet. Natürlichkeit auch die Bibel und verwandte Texte, die man als Apokryphen kennt. Doch ein überaus rätselhaftes Buches außerhalb der Bibel wurde dabei eher weniger beachtet: Das 4. Buch des Propheten Esra. Und das, obwohl diese Jahrtausende Überlieferung ganz erstaunliche Aussagen und “Visionen” enthält. Von einen Gottesmann, der angeblich sogar fast 100 Bücher im Auftrag des Herrn verfasste – und von denen der Großteil geheimgehalten werden sollte! Wie Ihr in diesem Artikel lesen werdet, könnten die “Visionen” aber mehr als Phantastereien eines frommen Propheten sein. Kein Wunder also, dass genau dieses Buch des Esra nicht in der Bibel zu finden ist …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Propheten der Astronautengötter

Bei der Suche nach Spuren von möglichen Astronautengöttern in alten Schriften dient oftmals die Bibel als eine Art „erste Anlaufstelle“, da praktisch jeder ein solche besitzt. Von da aus ist es auch nur ein kleiner Schritt zu den alten biblischen Texten, die nicht im Kanon der Bibel zu finden sind

Hier sind die klassischen Beispiele natürlich die außerbiblischen Bücher des viel zitierten Propheten Henoch und die Apokalypse des Abraham. „Dieser Henoch ist mein Freund, ich bin ihm auf den Versen“, schrieb schon Erich von Däniken 1977 in seinem Buch “Beweise” über die Henoch-Bücher. Die Apokalypse des Abraham wiederum ist jene Schrift, in der die erstaunliche „Himmelsreise des Abraham“ zu einer „Raumstation der Götter“ beschrieben wird, über die Ihr HIER ein YouTube-Video findet.

Ein weiterer Name, der sich durchaus mit anderen Propheten und ihren „himmlischen Erscheinungen“ messen kann, ist der Prophet Esra. Auch dieser Mann Gottes wurde Zeuge ungewöhnlicher Ereignisse und ist der (theologischen) Bibelforschung wohl bekannt.

Esra war in der Zeit des Königs Artaxerxes II. (404 bis ca. 359 vor Christus) im persischen Babylon am königlichen Hof Priester und Schriftgelehrter. Dort regelte er jüdische Angelegenheiten, und führte im Jahr 458 vor Christus 1496 Juden aus dem babylonischen Exil zurück nach Jerusalem. Dort organisierte er die Rückkehr weiterer Menschen aus dem Exil. Durchaus also eine Ikone der biblischen Historie, dessen biblisches Buch etwa zwischen 400 und 200 vor Christus aus älteren Schriften und Urkunden von dem Autor der Chronikbücher verfasst worden sein soll.

VIDEO: Henoch und die Astronautengötter: Nichts als Träumereien eines Fantasten vor Jahrtausenden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO: Henoch und die Astronautengötter: Nichts als Träumereien eines Fantasten vor Jahrtausenden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Neben seinem kanonisierten Werk, tragen auch einige Apokryphen den Namen des jüdischen Priesters Esra. Eine Apokalypse, ein „Gesicht des Esdras“ und das 3.  bis 6. Buch Esra vor. Und vor allem das 4. Buch des Esra enthält einige überaus erstaunliche Schilderungen, die eine Deutung im Sinne der Ancient Aliens durchaus nahe legen.[6]

Rätselhafte “Visionen” des Esra

Dieses Buch war im Altertum die am weitesten verbreitete Apokalypse und entstand in der heutigen Form um das Jahr 120 nach Christus. In sieben Visionen („Gesichte“ genannt) schildert der Autor darin seltsame und interessante Erlebnisse und Ereignisse. Gleichfalls auch von seinen Begegnungen mit dem Herrn, der ihn letztendlich in den Himmel „entrückte“.

So lesen wir etwa im fünften Gesicht „Der Adler“, wie ein angeblicher „Adler“ aus dem Meer emporstieg. Ein Vogel, der seltsamer kaum aussehen könnte:

Und in der zweiten Nacht sah ich ein Traumgericht: Da stieg vom Meer ein Adler auf; zwölf Flügel hatte er, dazu drei Häupter.“ (9,1)

Einen natürlichen Adler sah der Beobachter wohl nicht; dies geht aus der Beschreibung deutlich hervor. Einen dreiköpfigen Adler mit 12 Flügeln gibt es nicht. Wir kennen aber einen sonderbaren Adler bereits aus dem mesopotamischen Etana-Epos, mit dem der Held Etana in den Himmel reiste. Es liegt eher der Gedanke nahe, dass hier etwas Technisches der Astronautengötter beschrieben worden sein könnte.

Im weiteren Verlauf werden bei Esra dann Vorgänge dieses „Adlers“ beschreiben, die durchaus an flugtechnische Manöver erinnern. So war das „Tier“ beispielsweise dazu in der Lage, seine Flügel nach Belieben ein- und wieder auszufahren. Über diesen windigen und wolkigen Vorgang heiß es:

Ich schaute, wie er die Flügel über die ganze Erde breitete, wie all des Himmels Winde auf ihn bliesen und Wolken sich um ihn zusammenballten. Dann schaute ich, wie aus den Flügeln Unterflügel wuchsen; sie wurden kleine und geringe Flügelchen.“ (9,2-3)

Seltsam: Aus welchem Adlerflügel können kleinere, geringfügigere Flügel hervor kommen? Die Aussage scheint eher einen technischen Ursprung zu haben: Das Fluggerät, pardon, der „Adler“, besaß kleine, ein- und ausfahrbare Stabilisatoren (insgesamt acht). Auch Stabilisatoren sehen aus wie Flügel(chen). Diese Vermutung wird auch durch spätere Verse erhärtet.

Der Adler ist gelandet

Der Prophet sah das Fluggerät am Himmel wie es „mit den Flügeln flog“, wobei er festgestellte, dass von den drei Köpfen der Mittlere „größer als die beiden anderen“ war. (9,4-5). Dann landete das „Objektes“ (auf den „Krallen“) und einen ungewöhnlichen Vorgang folgte:

Dann sah ich, wie der Adler, auf seinen Krallen aufgerichtet, zu seinen Flügeln also sprach: Macht nicht zusammen alle! Schlaft, jegliches an seiner Stätte, wacht nur zu eurer Zeit! (…) Ich sah, dass diese Stimme nicht aus seinen Häuptern kam, vielmehr aus seines Leibes Mitte.“ (9,7-10)

Nach der Ladung des „Adler“ soll eine Stimme gesprochen haben, die „aus seines Leibes Mitte“ kam. Erstaunlicherweise also nicht aus einem der drei Köpfe, wie man annehmen sollte. Wer also sprach da und befand sich dabei in diesem gelandeten „Gerät“?

VIDEO: Das “Raumschiff des Ezechiel”: Warum besaßen sie Ancient Aliens vor 2.500 Jahren derartige “Billig-Technik”? (Bild/Montage: Fischinger-Online / gemeinfrei / E. v. Däniken)
VIDEO: Das “Raumschiff des Ezechiel”: Warum besaßen sie Ancient Aliens vor 2.500 Jahren derartige “Billig-Technik”? (Bild/Montage: Fischinger-Online / gemeinfrei / E. v. Däniken)

Interessant auch die Aussage zu den Flügeln des vermeintlichen Wesens an sich. Nicht alle der 12 Flügel sollten nach der Landung zusammengeklappt bzw. eingefahren werden, sondern ein Teil an ihrem Platz „schlafen“. Ruhen, bis sie wieder benötigt werden …

So kam es dann auch. Esra beobachtete einige Zeit später, „wie auf der rechten Seite der erste Flügel aufwachte“. Erkennbar wurde dieser eingezogen, denn es ging mit ihm „zu Ende, und er verschwand, und seine Stätte war nicht mehr zu sehen.“ (9,12-13)

Auch der linke Flügel wurde eingezogen, „und er verschwand ganz wie der vorherige“, so 9,14. Genau ist hier folglich überliefert, wie ein Flügel nach dem anderen sich „erhob“ und verschwand (9,18ff.):

Und so ergings den anderen Flügeln allen (…) Da sah ich hin. Verschwunden waren die zwölf Flügel mit zwei Flügelchen. Am ganzen Adlerleib war nichts mehr übrig, als nur drei ruhende Häupter und nur sechs Flügelchen.“ (9,19-23)

Als der „Adler“ auf seinen Krallen fest auf dem Boden stand, fuhr er seine Flügel ein, bis sie nicht mehr zu sehen waren. Einem tatsächlichen Adler wird dies nie gelingen. Klar. Jedoch benötigt eine technische Flugmaschine natürlich keine Flügel mehr, wenn sie gelandet ist. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, hat Esra hier eine korrekte Beschreibung gegeben.

Die interessanten Vorgänge, die Esra geschaut haben will, gehen noch sehr viel weiter. So etwa berichtet er uns, wie „die vier Unterflügel planten, sich aufzurichten und das Regiment zu führen“ (9,25). Aber auch die drei Häupter konnten Erstaunliches vollführen: In 9,29-30 wird beschrieben, wie der mittlere, große Kopf erwachte – und „die beiden Häupter mit sich selbst verband“. Später verschwand der mittlere Kopf wieder, und die beiden kleineren verbanden sich miteinander (9,33-35).

Nur “göttliche Visionen” und Eingebungen?

Die übliche Auslegung dieser „Vision“ des Propheten ist die, dass der „Adler“ aus dem „Meer“ für das Römische Reich am Mittelmeer stehe. Alles sei rein symbolisch und in einer Art Gleichnis zu verstehen. Die 12 Flügel wären dabei Symbole für 12 griechische Könige, und die acht „Unterflügel“ entsprechen dabei „Gengenkaisern“, die nach Kaiser Neros Tod (68 n. Chr.) vielfach ausgerufen wurden. Wobei diese Interpretation aber als unklar oder nicht sicher angesehen wird.

Auch die drei Häupter werden mit römischen Herrschern gleichgesetzt (Titus, Domitian und in der Mitte, der große, Vespasian), die zwischen Juni 69 bis 96 nach Christus an der Macht waren.

"Missing Time" bei den Gebrüdern Grimm: Ein seltsames Märchen und Männchen (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
ARTIKEL: Astronautengötter und die Gebrüder Grimm: Ein seltsames Zeitreise-Märchen und ein noch seltsameres “Zwerglein” (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Auch wenn diese Interpretation (hier nur in Kürze) von Seiten der Exegeten und des Übersetzers durchaus interessant klingt, so stellt sich doch die Frage, ob nicht auch eine technische Deutung möglich ist.

Wenn wir die Beschreibungen nicht als Symbole für Machtkämpfe politischer Größen ansehen, so liegt eine Ähnlichkeit zu flugtechnischen Begebenheiten auf der Hand. Auch wenn der Beobachter nichts davon verstanden hat, sondern versuchte, diese durch seinen Wissensstand zu begreifen.

Der fliegende “Mensch” aus dem Meer

Doch die „Adler-Vision“ ist nicht das einzige Kuriosum in den Schriften des Esra. So etwa das „sechste Gesicht“, in dem es heißt, dass der Prophet „einen Traum bei Nacht“ träumte (11,1), der heute als Vision des Messias oder die Ankunft des Heilands in der Endzeit angesehen wird. Wobei die Frage erlaubt sein muss, warum sollte der Messias am Ende aller Tage aus dem Meer (und nicht vom Himmel) kommen? So heißt es in dieser angeblichen Endzeit-Prophezeiung wörtlich:

Ein ganz gewaltiger Sturm erhob sich von dem Meer und regte alle seine Wogen aus. Ich sah, da führte jener Sturmwind aus des Meers Herzen, was einem Menschen glich. Ich sah und dieser Mensch flog mit den Himmels Wolken. Wohin er nur sein Antlitz wandte und blickte, erbebte alles, was er angeschaut.“ (11,2-3)

So, wie zuvor ein „technischer Adler“ aus dem Meer aufsteigen war, so beobachtete Esra nun erneut, wie sich etwas aus dem Wasser erhob. Vollkommen richtig erwähnt er zuerst, dass ein „gewaltiger Sturm“ aus „des Meeres Herzen“ erschien und dabei die Wasseroberfläche aufwühlte. Deutlich sei sogar zu erkennen gewesen, dass jemand „wie ein Mensch“ mit diesem Sturm und Wolken flog.

Wohin dieser „Mensch“ auch blickte, erbebte die Erde. Dies ist eine bekannte Begleiterscheinung solcher Flüge, Erscheinungen oder auch Niederkünfte, die vielfach in solchen Zusammenhängen beschrieben wurde.

Den mutmaßlichen „Antrieb“ des Gefährt bezeichnet der Text als „Mund“. Tatsächlich ist Lärm und Getöse bei solchen Begegnungen wiederum nichts  Ungewöhnliches. Die jeweiligen Propheten bzw. Texte aus biblischen und jüdischen Schriften sahen darin meist die tosende, donnernde und auch feurige „Stimme Gottes“. Zumindest wurde es damit verglichen und assoziiert.

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So auch bei Esra, was in folgender Aussage anschaulich wird:

Wohin die Stimme seines Mundes ging, zerschmolzen all, die seine Stimme hörten, wie Wachs zerfließt, wenn dieses Feuer sprüht.“ (11,4)

Hier zeigt sich deutlich, dass die „Stimme“ keine normale oder sogar sprechende Stimme gewesen sein konnte. Noch weniger die Stimme des Messias. Aber ebenso zeigt sich, dass die Stimme aus dem Mund „Feuer sprüht“, weshalb es sich gut um die lärmende Antriebseinheit handeln könnte.

In Esra 11,10-11 nutzt dieser „Mensch“ sogar seinen „Mund“ und das daraus hervor kommende Feuer als Waffe. Dazu aber gleich.

Ungleiche Kämpfe

„Ein unzählbares Heer von Menschen“, so 11,5, stürmte nun auf diesen Menschen zu, um ihn zu bekämpfen. Dabei flog er auf einen „Berg“ zu, den der vermeintliche Messias zuvor „losgeschlagen“ hatte. Auch dieser „Berg“ war kein gewöhnlicher, da Esra festhält:

Ich aber wünschte, die Gegend oder jenen Ort zu kennen, woraus der Berg war losgeschlagen; doch ich vermochte es nicht.“ (11,7)

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Der Prophet versuchte in seiner „Vision“ also selber zu ergründen, woher der „Berg“ plötzlich auf/über dem göttlichen Schlachtfeld erschienen war. Er konnte es sich aber schlicht und einfach nicht erklären.

Warum dies Fluggerät auf den „Berg“ zuflog, ist nicht beschrieben. In Esra 11,12 wird lediglich gesagt, dass er von diesem hernieder stieg, nachdem er alle Feine niedergemetzelt hatte …

Als die Menschenmenge den Berg sah, bekamen sie zwar Angst, aber dennoch „wagten sie den Kampf“ (11,8). Der Prophet war spätestens an dieser Stelle endgültig verwirrt. Zu seinem Entsetzen sah er, dass dieser Mensch mit seinem Fluggerät keine Hand erhob, kein Schwert benutzte, „noch eine andere Waffe“ (11,9), um die Menschen zu bekämpfen. Er nutzte allein den Rückstoß seines „Mundes“ um die unliebsamen Angreifer allesamt zu – verbrennen:

Ich sah nur das, wie er aus seinem Munde etwas ausgestoßen, das einem Feuerstrome glich, von seinen Lippen einen Flammenhauch. Von seiner Zunge lässt er Glutwind strömen, und alles mischt sich ineinander: Der Feuerstrom, der Flammenhauch, der große Sturm. Das überfällt im Ansturme das kampfbereite Heer, verbrennt es ganz.“ (11,9-11)

Ist das die Beschreibung einer Waffe oder des Rückstoßes eines Antriebes? Recht genau konnte Esra diese Ereignisse sehen und schildert sie mit seinen einfachen seinen Worten überaus treffend. Für die Angreifer war dieses Feuer der Astronautengötter zumindest absolut tödlich. Das gesamte Heer war ausgelöscht, es blieb nichts als Asche und Gestank zurück. Für Esra ein entsetzlicher Anblick:

Im selben Augenblick war von dem unzählbaren großen Heer nichts mehr zu sehen, als Aschestaub und Rauchgeruch. Bei diesem Anblick kam ich in Entsetzen.“ (11,11)

Nach diesem ungleichen Kampf stieg der siegreiche Mensch von seinem „Berg“ herunter und wurde von zahlreichen menschlichen Gestalten jubelnd empfangen. Andere hingegen, wahrscheinlich die Anhänger des getöteten Heeres, waren „traurig“, über das, was da passiert ist, wie es Esra 11,13 beschreibt.

Nachfrage bei Gott

Die Flugwagen des König Salomon
ARTIKEL: Die Flugwagen von König Salomon aus der Bibel: Spannende Märchen ohne Wahrheit? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wie andere Propheten auch, so hatte natürlich aus Esra Kontakt mit seinem Gott, nicht nur „Visionen“.

Bei dieser Gelegenheit ließ er es sich später auch nicht nehmen, ihn zu fragen, „weshalb ich den Mann aus dem Herzen des Meeres habe aufsteigen sehen“ (11,51). Gottes Antwort:

Wie niemand das erforschen und nicht erfahren kann, was in des Meeres Tiefen ist, so kann niemand von den Erdenbewohner je meinen Sohn erblicken, noch die Genossen , es sei denn nur zur Stunde seines Tages.“ (11,52)

Mit Genossen oder Gefährten ist das Heer der himmlischen Engel gemeint, die erst am Ende aller Tage zu sehen sein werden. Nur widerspricht dieses Bild eines „Mannes“ aus dem Meer klar der christlichen Tradition eines Messias vom Himmel. Auch die vermeintliche Erklärung “Gottes” ändert daran nichts. Es könnte sich hier eher um mythologische Aussagen handeln, die eigentlich nicht den Messias meinen.

Das sah schon der deutsche Theologieprofessor Dr. Hermann Gunkel vor über 100 Jahren so. Er fand das nicht nur, sondern merkte 1899 in einer Übersetzung von Apokryphen zum Alten Testament dazu an:

Ob dies wirklich die ursprünglich im Stoffe angelegte Deutung ist, erscheint sehr zweifelhaft. Dass der Zug überliefert ist, mag man daher vermuten, weil er sehr seltsam ist: nach der eschatologischen Dogmatik kommt der Christus vom Himmel, nicht aus dem Meere. Wenn der Stoff mythologischer Art ist, so liegt der Gedanke an einen Gestirngott nahe, der aus dem Meer auftaucht, zum Himmelsberg emporsteigt, seine Feinde mit seinen glühenden Strahlen verbrennt und dann sein Friedensreich stiftet.“ (in: Kautzsch, Emil: “Die Apokryphen und Pseudepigraphen des Alten Testaments”. Bd 2, Freiburg i. Br., S. 400)

Ein „Gestirngott“ aus mythologischen Quellen ist alles andere als der verheißene Messias beim Jüngsten Gericht.

Im Auftrag der Astronautengötter

Esra bekam in guter prophetischer Tradition natürlich von seinem Herrn auch einen Auftrag. Er sollte Bücher mit göttlichem Wissen verfassen, dass dieser ihm offenbaren werde. Einige dieser Schriften dürfe er danach veröffentliche, andere müsse er geheim halten bzw. „den Weisen insgeheim übergeben“, wie es bei Esra 12,26 heißt. Sei das erledigt, würde Esra aus den Reihen der Menschen „entrückt“ und in den Himmel aufgenommen werden. „Bei meinem Sohn und seinesgleichen“ werde er verweilen, versprach Gott ihm.

ARTIKEL: Zeitreisen schon vor 2500 Jahren? Wenn ein Mensch unwissentlich mehr als ein halbes Jahrhundert in die Zukunft reist! (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Zeitreisen schon vor 2500 Jahren? Wenn ein Mensch unwissentlich mehr als ein halbes Jahrhundert in die Zukunft reist! (Bild: NASA/JPL / WikiCommons / W.-J. Langbein / Montage: Fischinger-Online)

Für die Vorbereitung dieser göttlichen Mission und seiner anschließenden Himmelsreise sollte der Prophet sein Haus bestellen und nochmals das Volk zur Treue etc. ermahnen. Auch dürfe niemand den Propheten in den kommenden Wochen irgendwo suchen. So bekam er schließlich die himmlische Anweisung:

„Geh heim! Versammele dir das Volk und sprich zu ihm, es solle vierzig Tage dich nicht suchen! Du aber mache dir viele Tafeln fertig und nimm Saraja, Dabria, Selemia, Ethan und Asiel, fünf Männer! Denn sie verstehen, schnell zu schreiben. Dann komm hierher. Alsdann entzünde ich der Wahrheit Licht in deinem Herzen (…) bis du mit Schreiben fertig bist.

Bist du dann fertig, alsdann veröffentliche das eine! Das andere aber übergib den Weisen insgeheim.“ (12,23-26)

Daraufhin nahm der Gottesmann die fünf ausgesuchten Männer mit, um am Folgetag mit ihrer Arbeit zu beginnen. Hierfür bekam Esra einen wundersamen Kelch mit einem Trunk gereicht, der wie Wasser erschien, „doch seine Farbe glich dem Feuer“. Wie bei anderen Überlieferungen dieser Art (Johannes, Henoch usw.) verlieh ihm das wundersame Getränkt Einsicht und Weisheit, die er den fünf Schreibern in den kommenden 40 Tagen diktierte. In der theologischen Deutung heißt es dazu, „der Becher ist voll des heiligen Geistes; Esra wird inspiriert“ (Dr. Hermann Gunkel, S. 400).

“Der Schreiber der Wissenschaft des Höchsten”

In seltsamen „Zeichen, die sie nicht verstanden“ (12,42), schrieben sie fortan alles nieder. Das Ergebnis der Schreibarbeit: 94 göttliche Bücher! Bedauerlich ist nur, dass die meisten dieser Schriften nicht für das Volk, sondern für die Eliten der damaligen Zeit bestimmt waren. So heißt es in Esra 12,45-47:

Die vierundzwanzig Bücher, die du zuerst geschrieben, sollst du veröffentlichen, den Würdigen und Unwürdigen zum Lesen! Die letzten siebzig aber halte zurück und gib sie nur den Weisen deines Volks. In diesen fließt der Born der Einsicht, der Quell der Weisheit, der Strom der Wissenschaft.

Ein merkwürdiger Auftrag Gottes an seinen treuen Diener, der direkt nach der Erledigung der Arbeit „entrückt und an den Ort zu seinesgleichen aufgenommen“ wurde.

70 Geheimschriften, die nur in die Hände der Weisen gelangen sollten?

Mord und Totschlag im Namen Gottes: Wie das ZDF die Bibel für die Zuschauer schön redet (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Mord und Totschlag im Namen Gottes: Wie das ZDF die Bibel für die Zuschauer schön redet (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Das klingt fast schon so, als habe der Herr hier etwas vor dem einfachen Volk zu verbergen versucht. Wissen, dass nicht in falsche Hände geraten soll. Untermauert wird das nochmal deutlich im letztens Vers des 4. Buch Esra, in dem es heißt, dass Esra bis in alle Ewigkeit den Titel „der Schreiber der Wissenschaft des Höchsten“ tragen solle.

Einen solcher Titel oder Ehre kennt man eigentlich nur von dem Propheten Henoch! So heißt es in 1. Henoch 12,4, dass der Prophet von den Wächtern des Himmels mit den Worten „Henoch, du Schreiber der Gerechtigkeit“, gerufen und angesprochen wurde. Im slawischen Buch Henoch 22,11 ist es sogar ein Engel mit Namen Bretil, „der weise ist und alle Werke des Herrn aufschreibt“. Und obwohl moderne Bibel kein Buch Henoch enthalten, preist ihn die Bibel fast schon über alle Maßen. Beispielsweise im Buch Genesis in 5,24, in dem wir lesen:

Und Henoch wandelte mit Gott und war nicht mehr, weil Gott ihn zu sich genommen hatte.”

Doch auch das Neue Testament huldigt Henoch und seine Taten in Hebräer 11,5 mit den Worten:

Durch Glauben wurde Henoch entrückt, so dass er den Tod nicht sah, und er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung wurde ihm das Zeugnis gegeben, dass er Gott wohlgefallen habe.

Solche biblischen Lobpreisungen eines Propheten, der nicht in der Bibel mit einer eigenen Schrift vertreten ist, zeit den enormen Stellenwert des Henoch, des “Schreiber der Gerechtigkeit“.” Esra ist folglich als “Schreiber der Wissenschaft des Höchsten“ Teil dieser ganz besonderen Auserwählten und später “entrückten”.

Es fragt sich nur, ob die technisch anmutenden „Visionen“ des Propheten zu den Büchern für die „Würdigen und Unwürdigen“ oder den im Geheimen den Weisen des Volkes übergebenen gehören. Das wissen wohl nur die Astronautengötter …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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29. & 30. Sep. 2018: Kongress “Rätsel Pyramiden – weltweit” und Erich von Däniken “50 Jahre Erinnerungen an die Zukunft” im Galileo-Park Lennestadt

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Kongress Rätsel Pyramiden weltweit und Erich von Däniken im Galileo-Park Lennestadt
Kongress “Rätsel Pyramiden weltweit” und Erich von Däniken im Galileo-Park Lennestadt (Bilder: Galileo-Park)

In den letzten Jahren organisierte der Galileo-Park, die “Sauerland-Pyramiden” in Lennestadt, immer wieder spannende Ausstellungen, Tagungen und Kongresse. So auch in diesem Herbst. Ende September finden im Galileo-Park bzw. in Lennestadt-Meggen erneut zwei spannende Veranstaltungen zu Themen aus der Welt der Grenzwissenschaft und Mystery Files statt. Ein “Pyramiden-Kongress” sowie am gleichen Wochenende eine Art Spezial von und mit Erich von Däniken anlässlich von 50 Jahren “Erinnerungen an die Zukunft”. Dem ersten Buch der Prä-Astronautik-Legende, das 1968 erschien. In diesem Posting habe ich für Euch sämtliche Informationen, das Programm, die Referenten und mehr zu beiden Veranstaltungen zusammengefasst.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die “Sauerland-Pyramiden” laden ein

Vielfach habe ich in der Vergangenheit auf Veranstaltungen etc. des Galileo-Park in Lennestadt auf meinem Blog hingewiesen. Sie sind immer wieder ein Highlight in einer faszinierenden Umgebung. Eben den “Sauerland-Pyramiden”. Auch Marie L. Sievers und ich haben das fünfjährige Bestehen meines YouTube-Kanal Grenzwissenschaft und Mystery Files 2017 im Galileo-Park mit einer Tagung mit Euch begangen. Mehr dazu findet Ihr HIER, HIER und in meinem Video HIER.

Am Wochenende um den 29. September 2018 lädt nun der Park zu einer neuen Veranstaltung in den “Sauerland-Pyramiden” auf den Spuren des Unfassbaren. Eigentlich zwei Meetings, denn der Park hat präsentiert auch Erich von Däniken mit einer Art “Jubiläums-Vortrag” zu “50 Jahren Erinnerungen an die Zukunft” im Pädagogischen Zentrum von Lennestadt-Meggen.

1.: Kongress “Rätsel Pyramiden – weltweit”

29. September 2018

Die großen Pyramiden von Gizeh – das letzte existierende Weltwunder der Antike. Scheinbar mühelos trotzten sie dem Zahn der Zeit und sind auch heute noch das vermutlich bedeutendste Baudenkmal der Welt. Unzählige Generationen von Forschern und Besuchern haben in den letzten 4.600 Jahren versucht, ihre Rätsel zu ergründen. Doch selbst heute gibt es noch zahlreiche Fragen: Wer waren die Erbauer und wie wurden sie errichtet? Warum wurden sie gebaut? Gibt es noch unentdeckte Kammern?

Aber nicht nur die ägyptischen Pyramiden geben uns Rätsel auf. Weltweit gibt es Pyramiden, die den meisten Menschen gänzlich unbekannt sein dürften. Die Pyramiden von Gizeh kennt wohl fast jeder. Und auch die Stufenpyramiden der Maya in Lateinamerika sind vermutlich den meisten bekannt.

Aber wer – außerhalb der Archäologie – hat denn schon von Cahokia Mounds der riesigen Erdpyramiden-Anlage im Mittleren Westen der USA gehört?  Oder von den großen Pyramiden Chinas, die an Größe und Volumen die Ägyptens sogar noch übertreffen. Geschweige denn von Pyramiden auf den Kanaren, den Azoren…?

VIDEO & E-Book: 45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden in China? Neue Fakten zum Rätsel des Dongting-See (Bild: R. Habeck / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO & E-Book: 45.000 Jahre alte und 300 Meter hohe Pyramiden in China? Neue Fakten zum Rätsel des Dongting-See (Bild: R. Habeck / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Der Kongress „Rätsel Pyramiden – weltweit“ beschäftigt sich mit dem Phänomen, dass wir fast überall auf der Erde Pyramiden oder pyramidenähnliche Gebäude finden. Standen die antiken Kulturen schon viel früher in Kontakt mit einander und haben sie einfach voneinander „abgekupfert“? Oder stammt das Konzept der Pyramiden von einer früheren Hochzivilisation, die alle späteren beeinflusst hat? Unabhängig von der Antwort, lösen wir die Rätsel des weltweiten Pyramiden-Phänomens, müssen wir vermutlich unsere Geschichtsschreibung ändern.

Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass wir diese Geheimnisse während des Kongresses lösen werden. Aber die verschiedenen Vorträge, der Austausch von Informationen und Meinungen, Fragen und Antworten könnte dabei helfen, der Lösung des Rätsels näher zu kommen.

Der Kongress „Rätsel Pyramiden  – weltweit“ bietet allen, die sich für Ägypten, Pyramiden, Geschichte oder Rätsel der Antike interessieren, die Gelegenheit, von Ägyptologen, Forschern und Sachbuchautoren neue Forschungsergebnisse oder Theorien zu erfahren, sie persönlich kennen zu lernen oder sich von Ihnen Bücher signieren zu lassen.

Um den Kongressbesuch möglichst vielen Interessierten zu ermöglichen, wurde er als Tageskongress (10:30 bis 18:00 Uhr, An- und Abfahrt am gleichen Tag)  mit niedrigem Eintritt (s. weiter unten!) konzipiert.

Viel Spaß bei einem Tag des Staunens. Wegen begrenzter Sitzplätze empfehlen wir, Karten im Vorverkauf zu erwerben.

(Text: Galileo-Park / Links: LAF)

Vorträge und Referenten:

Veranstaltungsort am 29. September 2018:

Kulturgemeinde Hundem-Lenne e.V.
Auf’m Ohl 12
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon 02723-608403
Fax 02723-60899403

Oder alternativ:
Galileo-Park
Sauerland Pyramiden 4-7
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon: 02721-60077-10

Zeiten:

  • Beginn/Einlass ca. 10.00 Uhr
  • Ende der Veranstaltung: ca. 18:00 Uhr

Eintritt:

  • 25,- Euro Vorverkauf
  • 30,- Euro Tageskasse

Tickets:

  • Erhältlich im Online-Shop des Galileo-Park oder direkt unter: 02721-6007710
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2.: Erich von Däniken “50 Jahre Erinnerungen an die Zukunft”

30. September 2018

Im Februar 1968 erschien Erich von Dänikens Sachbuch “Erinnerungen an die Zukunft”. Sechs Wochen später stand der Titel auf Platz eins sämtlicher deutscher Bestsellerlisten. Und dies für Monate. Das Buch wurde in 32 Sprachen übersetzt, in den USA brach – so die “New York Times” – ein neuer Virus aus: Dänikenitis.

50 Jahre sind vergangen, Erich von Däniken (EvD) publizierte 40 weitere Titel in denen es stets um denselben Grundgedanken ging: Erhielten unsere Urväter Besuch aus dem Weltall? Entstanden unsere Religionen aus einem Missverständnis – weil die Steinzeitmenschen annahmen, jene ETs seien „Götter“? Welche Indizien, welche Beweise unterstützen EvDs Hypothese?

Blog-Serie: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Erich von Däniken" (Bild: Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Erich von Däniken” (Bild: Archiv E. v. Däniken / Montage: Fischinger-Online)

Seine Gedanken sind inzwischen weltumspannend geworden. TV-Serien und Filme entstanden, andere Autoren behandelten das Thema. Die weltweite Auflage aller Titel zur liegt heute bei über 250 Millionen Exemplaren: Der US-History Chanel produzierte bereits 150 Fortsetzungen der Serie “Ancient Aliens” (Auch in deutscher Sprache).

Das Thema ist aktuell geworden, es geht um die Welt. Von Däniken präsentiert ein Feuerwerk seiner Indizien.

Der Besuch von ET`s in Indien. Hesekiel aus dem Alten Testament – ein biblischer Prophet beschreibt seine Begegnung mit den Fremden. Abraham fliegt um die Erde. Missverstandene Technologien – so genannte „Cargo-Kulte“ – rund um den Globus. Künstliche Mutationen – genetische Veränderungen – bei vereinzelten Vorfahren. Was stimmt nicht mit der großen Pyramide in Ägypten? Jährlich werden neue Räume, Schächte und Gänge darunter entdeckt.

Und wie sehen die wahren Bilder aus Nazca in Peru aus? Jene beeindruckenden Aufnahmen mit abgeschnittenen Bergkuppen und künstlich angelegten Pisten? Bilder, die der Öffentlichkeit nie gezeigt werden. Und was ist mit diesen UFOs und Kornkreisen? Alles nur Fälschungen? Mit welchen technischen Mitteln sollen Außerirdische die Distanzen im Weltall zurückgelegt haben. Und weshalb sollen die Fremden auch noch menschenähnlich sein?

Was immer Erich von Däniken präsentiert wird mit Bildern, Filmausschnitten und Computeranimationen untermauert. Die Zuschauer lernen das Staunen wieder. Was einst unvernünftig schien wird Wirklichkeit.

Eine Präsentation, die für jeden Besucher unvergesslich bleibt.

(Text: Galileo-Park / Links: LAF)

Veranstaltungsort am 30. September 2018 mit EvD:

Kulturgemeinde Hundem-Lenne e.V.
Auf’m Ohl 12
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon 02723-608403
Fax 02723-60899403

Zeiten:

  • Einlass: 17:00 Uhr
  • Beginn: 18.00 Uhr
  • Ende der Veranstaltung: ca. 21:00 Uhr

Eintritt:

  • 19,50- Euro Vorverkauf
  • 23,50,- Euro Abendkasse

Tickets:

  • Erhältlich im Online-Shop des Galileo-Park oder direkt unter: 02721-6007710

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der Bibel ist zu glauben! Von Fake-Propheten, echten Gottesworten und der Inspiration und Manipulation durch Gott

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Fake-News der Bibel sind zu glauben und Folge zu leisten! Aber wer ist der Urheber und bestimmt das? (Bild: Fischinger-Online / gemeinfrei)
Fake-News der Bibel sind zu glauben und Folge zu leisten! Aber wer ist der Urheber und bestimmt das? (Bild: Fischinger-Online / gemeinfrei)

In einem früheren Posting ging es um die Frage, ob Jesus Christus einem Menschen an Buch diktiert haben kann und er damit auch das Urheberrecht daran hat. Eine “spitzfindige Frage”, wenn man es so nennen mag, die eher aus dem Bereich Esoterik stammte. Und doch führt diese zu wesentlich weiter reichenden Überlegungen, Spekulationen, Problemen und  Ideen, wenn wir auf die Bibel, Jesus und die Propheten darin blicken. Woher kommen diese Inhalte und Aussagen, wie hat Gott die Bibel aus theologischer Sicht “geschrieben” und wer bestimmt das eigentlich wie? Und was sagt der biblische Herr zu den viel zitierten “falschen Propheten”? Spannende Gedanken mit nicht minder interessanten und zugleich erschreckenden Antworten, wie Ihr es in diesem Artikel erfahren werdet …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Am 16. April 2018 berichte ich auf diesem Blog über ein Gerichtsverfahren 2014 in Deutschland, in dem es zu klären galt: “Wenn Jesus Christus mir ein Buch diktiert: Haben dann er oder ich das Copyright?”

Ein Thema bzw. juristischer Streit am Oberlandesgericht Frankfurt am Main, was sich fraglos absurd anhören mag. Genauer betrachtet war diese Urheberrechtsfrage um ein angeblich von Jesus selbst einem Mensch “spirituell” als Stimme im Kopf diktierst Buch aber durchaus sehr aufschlussreich, wie es der Beitrag zeigte.

Wenn Jesus Christus, Gott und Heiliger Geist (was nach Dreifaltigkeit-Lehre Eins ist) aber irgendwas “diktieren” oder “aufschreiben” lassen, kommt man an der Bibel nicht herum. Wie sieht es mit deren angeblich vom Herrn stammenden Inhalten aus?

Die Bibel: „Alle Rechte vorbehalten“?

“Die Bibel ist das Buch Gottes”, “Die Bibel hat der Herr geschrieben” oder sie ist “Das Wort Gottes” – das haben sicher viele Menschen bereits gehört. Bibelfundamentalisten glauben das teilweise genau so. Eben, dass das Buch der Bücher die unveränderlichen Worte Gottes und natürlich Jesus Christus enthält. Eine Art Faktenbuch, diktiert vom Herrn an seine Propheten und Schreiber.

Theologen, Bibelforscher, Kirchen-Kritiker, Historiker und viele andere Menschen sehen das vollkommen anders. Eben als das, was die Bibel auch wirklich ist: Ein Sammelsurium von Texten, Textabschnitten und Büchern, die zu unterschiedlichen Zeiten von unterschiedlichen Autoren verfasst und später “zusammengesetzt” wurden. Ein Sammelband von älteren und in der Bibel veränderten Überlieferungen anderer Religionen, “Märchen”, Tatsachen und “Gleichnissen”.

Das heilige Buch ist zwar durchaus das “Wort Gottes”, nicht aber von ihm geschrieben. Es wäre auch eine absurde und mittelalterliche Vorstellung, das anzunehmen!

(c) Copyright by Gott?

"Waren die Götter der Heiden wirklich Astronauten?" fragt sich ein Bibelfundamentalist in einem Vortrag (Bilder: gemeinfrei/L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
“Waren die Götter der Heiden wirklich Astronauten?” fragt sich ein Bibelfundamentalist (Bilder: gemeinfrei/L. A. Fischinger / Montage: Fischinger-Online)

“Wort Gottes” wird von den Theologen aber nicht unbedingt als Worte aus Gottes Mund an des Menschen Ohr verstanden. Sie sehen darin Niederschriften, die der Schreiber durch Gottes Hilfe und Eingebung “empfangen” hat. Also als eine indirekte Beeinflussung der Schreiber und Propheten durch himmlische Mächte. In diesem Zusammenhang wird in der Theologie von der Inspiration der Propheten durch den heiligen Geist des Herrn gesprochen.

Beispielsweise wurde aber im 16. Jahrhundert auch der Standpunkt vertreten, dass die Bibel das unfehlbare “Gotteswort” sei. So etwa bilden Kunstwerke jener Epoche die vier anerkannten Evangelisten nicht bloß als Augenzeugen der Himmelfahrt Jesus Christus ab, sondern legten ihnen gleich Schreibzeug und Bücher in die Hände. Die Evangelisten haben nach dieser Vorstellung das unmittelbar Gesehene direkt notiert, wobei ihre Hände teilweise – auf den Gemälden –  von einem Engel geleitet wurden.

Erst am 24. April 1870 wurde auf der dritten Sitzung des ersten vatikanischen Konzils ausdrücklich festgelegt, dass nur Schriften, die “unter Eingebung des heiligen Geistes geschrieben, Gott zum Urheber haben und als solche der Kirche übergeben worden sind” (EB 77) als “heilig”, sprich echt, gelten dürfen. Also hat nach diesen Worten auch eine inspirativ erlangte Erkenntnis, die sich eben in der Bibel wiederfinden soll, “Gott zum Urheber”.

Ist dies der Fall, müssen, so, als hätte Gott persönliche gesprochen, die Berichte und Ereignisse dennoch von Gott stammen. So heißt es dazu im Beschluss des ersten vatikanischen Konzils vom 24. April 1870, EB 79:

Wenn einer die Bücher der Heiligen Schrift, vollständig mit all ihren Teilen, wie sie die heilige Kirchenversammlung von Trient aufgezählt hat, als heilig und kanonisch nicht annimmt oder wenn er leugnet, dass sie göttlich inspiriert sind (divinitus inspiratos esse), so sei er im Banne!

Klipp und klar sagt dies auch ein theologisches Handbuch zum Alten Testament, das ich in einem Buch 1997 bereits zitierte:

Gott ist Verfasser der heiligen Schrift.

Die göttliche Urheberschaft macht die heilige Schrift zum Wort Gottes, und die Kirche hat sie immer als solche betrachtet; dieser Aspekt der Bibel ist in letzter Instanz Ursache ihrer absoluten Geltung und unfehlbaren Wahrheit. Es kann daher gesagt werden, dass die heilige Schrift auf die Weise inspiriert ist, dass Gott ihr Verfasser ist (…)”

Biblische Fake-News sind zu glauben

Hinsichtlich des Alten und Neuen Testament, den Worten von Jesus Christus, den Propheten und all den anderen Inhalten der heutigen Bibel, ist der Fall also eindeutig: Die katholische Kirche hat nicht nur bestimmt, was genau in die Bibel hinein gehört und was nicht, sondern auch, dass der Inhalt in Gott seinen Ursprung hat.

VIDEO: Die Vatikanverschwörung: Geld, Intrigen, Macht und Sex: dunkle Machenschaften am Heiligen Stuhl in Rom? ( (Bild: WikiCommons / S. Ampssler / Fischinger-Online)
VIDEO: Geld, Intrigen, Macht und Sex: dunkle Machenschaften am Heiligen Stuhl in Rom? (Bild: WikiCommons / S. Ampssler / Fischinger-Online)

Die Schreiber, Propheten und alle dazugehörigen Redakteure der Heiligen Schrift standen bei ihrer Arbeit und in ihrem Handeln unter “geistigem Einfluss” Gottes. Dieser habe sie spirituell, wie man heute sagen würde, kontaktiert und sie veranlasst dieses oder jenes zu tun und zu schreiben.

All dies ist heute von ganz oben in der Kirche im Vatikan in Rom wortwörtlich abgesegnet. Und glaubt eine Person nicht an die göttliche Herkunft und Urheberschaft der Heiligen Schrift, “so sei er im Banne”! Sagt die Kirche.

Starke Worte, zweifellos. Folgerichtig muss der Gläubige auch alle in der Bibel zu findenden Fake-News als vom Himmel gegeben, eingegeben oder inspiriert anerkennen. Einem Dogma oder einer Vorgabe dieser Art und Weise ist aber nicht nur in diesem Fall zwingend Folge zu leisten. Praktisch ausnahmslos alle Sekten und Religionen bedienen sich dieser manipulativen Vorgehensweise. Entweder glauben oder – untergehen.

Selbst bei Themen der Grenzwissenschaft und Mystery Files ist das so. Viele Interessierte glauben bereitwillig alles, was sie hören. Vor allem natürlich bei UFO-Sekten. Teilt man nicht deren Alien-Lehren, ist man “im Banne” oder wird zu Saulus. Wie erst vor einiger Zeit ich selber, als man mir das in einem Kommentar zu meinem YouTube-Video zur Alien-Relgion um Ashtar Sheran vorwarf …

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Ein Fall für die Psychiatrie

In der Copyright-Streitigkeit um das Buch “A Course in Miracles” von Helen Cohn Schucman bzw. Jesus Christus war die Rechtslage klar. Das Oberlandesgericht  Frankfurt am Main sah in Jesus als angeblichen Urheber des Buches ein “außerirdisches Wesen”. Das stimmt per Definition schon, da Jesus eben nicht in oder auf dieser Welt physisch lebt und damit außerirdisch ist. “Überirdisch” eben, der seiner angeblich auserwählten Schreiberin Schucman seine Worte spirituell eingab oder diktierte.

Wenn Jesus Christus mir ein Buch diktiert - Haben dann er oder ich das Copyright ? (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)
Wenn Jesus Christus mir ein Buch diktiert – Haben dann er oder ich das Copyright? (Bilder: gemeinfrei / Montage/Bearbeitung: Fischinger-Online)

Nach Ansicht von Schucman habe sie also Kontakt mit dem Himmel und Jesus Christus bzw. Gott, dem Herrn. Das sagten und behaupteten auch all die Propheten in der Bibel. Die, wie oben dargelegt, einer göttlich inspirierten Eingebung folgten, wodurch “Gott ihr Verfasser” wäre. Wer aber kann das überprüfen? Niemand!

Hier bestimmen Glaube und kirchliche Lehren und Dogma die “Wahrheit”.

Warum aber haben wir heute keine Propheten mehr, die mit dem Herrn sprechen oder die Gott inspiriert? Ist Gott tot, nachdem Jesus vor 2.000 Jahren in Jerusalem starb? Oder hat Gott alles gesagt oder besser schreiben lassen, was von Bedeutung ist?

Oder ganz anders: Sitzen die “echten Propheten Gottes” heute alle in der Psychiatrie, da sie behaupten, dass Gott mit ihnen spricht oder sie beim Schreiben ihrer Werke inspiriert?

Schucman behauptete nur, dass sie eine himmlische Korrespondenz mit Jesus pflegte. Eine Stimme in ihrem Inneren habe angeblich mit ihr gesprochen, die sich dann als Christus zu erkennen gab. Oder sie hatten Erscheinungen des Himmels, die ursprünglich von Gott kamen.

Das behaupteten tatsächlich nicht wenige Menschen auf der ganzen Welt. Nicht nur in fernen biblische Zeiten oder in vergangenen Jahrhunderten, sondern bis heute ist das so. Extremfälle steigern sich sogar soweit in ihren angeblichen Kontakt mit dem Himmel hinein, dass sie sich letztlich selber für Jesus halten. Ein trauriges  und sehr bekanntes Beispiel waren die “Branch Davidians” (“Davidianer”) um Vernon Wayne Howell, der sich später David Koresh nannte. Im Februar 1993 kamen über 80 Davidianer in Waco, Texas, nach einer Belagerung des Anwesens durch die US-Behörden um …

Nimmt sich der Heilige Stuhl in Rom aber all dieser Schriften und Texte von heute und der Vergangenheit an, die von Gott “inspiriert” sein sollen? Überprüft die Kirche sie grundsätzlich überhaupt, um deren Inhalte auf ihre von Gott inspirierte Herkunft zu überprüfen? Wohl eher weniger.

Propheten, Verrückte und das Konsortium der Heiligen

Unzählige solcher Schriften existierten und werden seit Jahrhunderten geschrieben. Befinden sich darunter auch “echte Worte Gottes”?

Das "Blutwunder" des heiligen Januarius von Neapel: Es trat auch 2017 ein (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Das “Blutwunder” des heiligen Januarius von Neapel: Es trat auch 2017 ein (Bilder: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Vielleicht möchte der “Heilige Geist” heute überhaupt keine neuen Propheten berufen – oder sie sitzen alle als Verrückte in der Psychiatrie, da wir sie nicht erkennen? Wo sind die neuen Propheten des Herrn, wenn es sie gibt? Und gab und gibt es sich nicht: warum gibt es sie nicht?

Es ist schon ein sehr verlockender Gedanke, über den sich wunderbar debattieren und spekulieren lässt. Bekanntlich sind in den letzten 2.000 Jahren zahllose Personen als Gottes Sprachrohr und des Herrn Schreibknecht aufgetreten. Bis heute sind diese “falschen Propheten” der Nährboden für allerlei Sekten, Kulte und religiöse Untergruppen, wie es das traurige Beispiel von David Koresh 1993 zeigte.

Die katholische Kirche hat ein mehr als breit gestreutes Konsortium an sogenannten “Heiligen” im Angebot. Ein Fundus an verstorben Menschen,die in den Augen des Vatikan heilig und gottergeben in ihren Taten, Werken und Worten waren.

Auch diese “heiligen Menschen” haben nicht selten Schriften hinterlassen, die inhaltlich selbstverständlich den Lehren des Vatikan entsprechen. Sonst wären sie in den Augen der Kirche auch nicht heilig. Hier kann sich der gläubige Mensch in einem umfangreichen Katalog einen oder mehrere Heilige aussuchen und diese verehren, anbeten sowie deren eventuell vorhandenen Texte lesen.

Für jeden ist etwas dabei und der Gläubige kann frei wählen und deren entsprechenden Feiertage ehren (auch wenn diese nicht überall gleich sind). Das beste Beispiele ist hier natürlich der Heilige Nikolaus am 6. Dezember und natürlich die Heiligen Drei Könige am 6. Januar, obwohl es von diesen keine vom Herrn inspirieren Texte gibt.

Ist Gott tot?

Man könnte durchaus die kirchlichen Heiligen als die neuen Propheten Gottes ansehen. Sofern sie Bücher und Schriften verfasst haben, wären das folglich die neuen vom Heiligen Geist inspirierten Worte Gottes. In die Bibel kommen diese natürlich nicht, da diese quasi “voll” ist. So wie viele andere Evangelien und biblische Bücher (= Apokryphen), die zum Teil 2.000 Jahre und älter sind. Solche uralten Texte außerhalb der Bibel sind angeblich nicht von Gott inspiriert, da sie kirchlichen Ansichten teils entschieden widersprechen …

Setzten wir aber einmal mit kindlichem Gemüt Folgendes voraus:

Der biblische Gott, sein Heiliger Geist und Jesus Christus in der kirchlich behaupteten “Dreifaltigkeit” ist der wahre Gott ist. So, wie man sich ihn vorstellt, wenn man an ein solches metaphysisches Wesen als Schöpfer glaubt. Nehmen wir weiter an, dieser Herr von Allem inspiriert und beruft heute einen Menschen als Schreiber und Sprachrohr auf unserem Planeten.

ARTIKEL: "Das Alien-Grey-Dämonen-Evangelium" der UFOs und Astronautengötter: Wie Erich von Däniken bin auch ich ein dämonischer Verführer mit meinen Lehren (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
ARTIKEL: “Das Alien-Grey-Dämonen-Evangelium”! Angeblich bin ich ein satanischer Verführer mit meinen “Alien-Lehren” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wer würde diesem Menschen seine göttliche Mission und himmlische Inspiration glauben? Und warum sollte man der Person eigentlich nicht glauben?

“Falsche Propheten” ist hier der biblische und kirchliche Slogan- Ein Blick in das Neue Testament offenbart sehr schnell, dass es hier vor Warnungen vor diesen “falschen Propheten” nur so wimmelt. Jesus selber und andere Propheten warnen an sehr vielen Stellen in der Bibel vor diesen Verführern.

“Es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten” (Mk 12,22), heißt es da beispielsweise. Oder auch „böse Menschen aber und Betrüger werden es immer schlimmer treiben, indem sie verführen und sich verführen lassen“ (2Tim 3,13).

Beliebig ließen sich diese Warnungen und Mahnungen fortsetzten. Ein geschickter Schachzug der Heiligen Schrift und damit auch der Kirche. So etwa soll Jesus zu seinen Anhängern folgende wichtige Aussage zu den Fake-Christussen und Fake-Propheten gemacht haben:

Ihr aber, habt acht! Siehe, ich habe euch alles vorhergesagt.“ (Mk 13,23).

Mit dieser “Prophezeiung”, dass Menschen kommen werden, die seine Lehren in Frage stellen, leugnen oder auch “ausbauen”, hat sich Jesus abgesichert. Jeder zukünftige Mensch dieser Art ist ein (vom Satan gesandter) Verführer. Man muss kein Prophet sein, um so eine Weissagung zu machen. Aber schon sehr schlau, um allen Anhängern zu sagen, dass niemand nach ihm kommen wird, der auch wirklich von Gott gesandt und inspiriert ist.

Ist also Gott seit der Kreuzigung tot? Warum kommt kein Prophet mehr, der in seinem Namen handelt?

Tod den Ungläubigen

Bereits im Alten Testament heißt es nach dem Vorfall mit dem “Goldenen Kalb” am Berg Sinai (mehr HIER, HIER & HIER), das all jene, die versuchen Gläubige vom Herrn abzubringen, ermordet werden müssen. Egal ob die eigenen Kinder oder auch die Mutter. So lesen wir im 5. Buch Moses (12,7-11):

Wenn dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine Frau in deinen Armen oder dein Freund, der dir so lieb ist wie dein Leben, heimlich überreden würde und sagen: Lasst uns hingehen und andern Göttern dienen, die du nicht kennst noch deine Väter, von den Göttern der Völker, die um euch her sind, sie seien dir nah oder fern, von einem Ende der Erde bis ans andere, so willige nicht ein und gehorche ihm nicht.

Auch soll dein Auge ihn nicht schonen, und du sollst dich seiner nicht erbarmen und seine Schuld nicht verheimlichen, sondern sollst ihn zum Tode bringen. (…) Du sollst ihn zu Tode steinigen, denn er hat dich abbringen wollen von dem Herrn (…)”

Das gilt auch für Bewohner ganzer Orte und Städte inklusive den Tieren darin, die nach getaner “Arbeit” dann vollständig abgebrannt werden sollen. Sagt Gott.

VIDEO: Jahwe der Kriegsherr! Das geheime “Buch der Kriege Gottes”: Verschollen oder versteckt?(Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Jahwe der Kriegsherr! Das geheime “Buch der Kriege Gottes”: Verschollen oder versteckt? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Gott ist aber nicht tot, denn auch dafür wurde im Zusammenhang mit den “falschen Propheten” gesorgt. Und das, wie ich finde, auf eine ganz und gar perfide Art und Weise von Paulus selber. Also von eben jenem Paulus von den Jüngern Jesus, auf dessen “Stuhl” bis heute die Päpste in Rom sitzen.

Im 2. Brief des Paulus an die Thessalonicher im Neuen Testamt steht diese interessante Warnung vor dem “Mensch der Bosheit” und den teuflischen Verführern. Gesetzlose und Abgefallene würde der Herr bei seiner herrlichen Wiederkehr durch den “Hauch seines Mundes vernichten”, heiß es darin (2. Th, 2,1-12).

Und weiter, dass jene, die die Wahrheit Jesu durch Satans Verführungskünste nicht annahmen, verloren und verdammt seien:

“(…) ihn, dessen Ankunft gemäß der Wirksamkeit des Satans erfolgt mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben.”

Gott ist nicht tot!

Warne Aussagen dieser Art sind typisch für die Bibel und auch anderen Religionen. Schließlich führt der Weg zum ewigen Leben und zu Gott durch Jesus, wie er selber gesagt haben soll. Nicht durch Satan oder seinen Helfern. Fällt man von diesen Lehren ab, und begibt sich auf einen dunklen Pfad, ist man verloren und damit verdammt. Aus religiöser Sicht ist das nachvollziehbar und logisch.

Was dann aber kaum mehr nachzuvollziehen ist, ist der Vers nach diesem über die “Verdammten”. Denn Gott höchst selber sendet eine “Kraft”, damit Menschen eben genau diesen Irrlehren, vor denen Jesus und die Bibel warnt, glauben. Sie sollen es durch die Kraft Gottes, damit sie alle verdammt werden. Es heißt:

Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben, damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit.

"Grenzwissenschaft und Mystery Files" von Lars A. Fischinger auf YouTube
“Grenzwissenschaft und Mystery Files” von Lars A. Fischinger auf YouTube

Gott ist also auch nicht tot. Nein, er ist vielmehr damit beschäftigt bis zum Jüngsten Gericht bzw. seiner Rückkehr “eine wirksame Kraft des Irrwahns” oder Irrglaubens zu senden, um die von ihm so manipulierten Menschen dann zu richten!

Mit der oft rezitierten biblischen Aussage “an ihren Taten sollt ihr sie erkennen” kommt man demnach auch nicht weiter. Woher will das gläubige Individuum denn auch wissen, dass man nicht durch die “Kraft des Irrwahns” von dem Herrn manipuliert wurde?!

Unglaublich, dass Anhänger von eben diesen neuen und falschen Propheten und boshaften Menschen durch des Herrn mit Absicht “falsch inspiriert” werden. Durch seine magische Zauberkraft, “dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben”.

Folglich ist die weiter oben genannte göttliche Kraft der Inspiration ein zweischneidiges Schwert. Der Herr inspiriert “echte Schreiber” und gleichzeitig bis heute auch Menschen, damit sie den falschen Lehren folgen …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Harald Lesch in Interviews zu Erich von Däniken, der “Hämorrhoide am Hintern der Archäologen” – und warum auch er “begeisterter von Däniken-Anhänger” war

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Harald Lesch im Interview 2002: "Erich von Däniken ist ein außerordentlich interessanter Ideengeber" (Bild: Screenshot ZDF/Lesch Kosmos)
Harald Lesch im Interview 2002: “Erich von Däniken ist ein außerordentlich interessanter Ideengeber” (Bild: Screenshot ZDF/Lesch Kosmos)

Am 15. August 2012 verwies ich auf meinem alten Blog auf ein Interview mit Professor Harald Lesch aus dem Jahr 2002. Geführt hatte das sehr umfangreich Gespräch der Betreiber einer privaten Webseite, der von sich selber sagt, dass man ihn als “Querdenker, Spinner, Realist, Gedankenakrobat oder was auch immer bezeichnen” könne. In diesem Interview äußerte sich der bekannte Astrophysiker und TV-Moderator nicht nur zu “grünen Schleim” und den Wunders des Universums, sondern auch zu Erich von Däniken und dessen Ideen rund um die Prä-Astronautik. Da das entsprechende Interview wegen technischer Veränderungen lange nicht erreichbar war, möchte ich das Thema in einem neuen und erweiterten Beitrag an dieser Stelle auf Grenzwissenschaft und Mystery Files erneut für Euch online stellen. Mehr oder weniger aus aktuellem Anlass, doch vor allem aufgrund der interessanten Antworten, die Lesch darin zu von Däniken gab. Welche anderen Aussagen Lesch an anderen Stellen noch zu EvD machte, und warum er selber Däniken-Anhänger war, erfahrt Ihr wie immer hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Pseudowissenschaft

Etablierten Wissenschaftler stehen bereits Jahrzehnte mit grenzwissenschaftlichen Ideen und Autoren auf Kriegsfuß. Die Grenzwissenschaft wird von vielen “Mainstream-Wissenschaftlern” inklusive Professor Harald Lesch fast immer in ihrer Gesamtheit als “Pseudowissenschaft” bezeichnet. Ein schon lange bekannter Begriff, den Wikipedia beispielsweise so beschreibt:

Pseudowissenschaft (…) ist ein Begriff für Behauptungen, Lehren, Theorien, Praktiken und Institutionen, die beanspruchen, wissenschaftlich zu sein bzw. scheinbar wissenschaftlich sind, aber die Ansprüche an Wissenschaftlichkeit, insbesondere das Kriterium der Nachprüfbarkeit, nicht erfüllen.”

Eigentlich eine Bezeichnung, die keinerlei feste Grenzen hat, was genau als “Pseudowissenschaft” zu benennen wäre. Wiki schreibt in dem dortigen, gut zusammenzufassenden Artikel unter anderem auch:

Viele verbreitete Vorschläge zu einer groben Begriffsbestimmung kommen zumindest in zwei Punkten überein:

  1. Pseudowissenschaften treten mit dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit auf.
  2. Pseudowissenschaften stehen im Widerspruch zu den anerkannten wissenschaftlichen Methoden.

Punkt 1 trifft auf “die Grenzwissenschaft” wohl nicht zu, da es keine Bücher gibt, die wissenschaftlich diese Thesen beweisen wollen oder können. Die allermeisten “Pseudowissenschaftler” treten alles andere als wissenschaftlich auf, sie wollen es auch gar nicht. Gleichgültig ob UFO-Forscher oder eben Prä-Astronautiker, fast alle bezeichnen sich als “Hobbyforscher” oder “Sonntagsforscher”. Fast alle, denn gerade und vor allem in der Esoterik wimmelt es an solchen “Pseudowissenschaftlern”, die für sich in Anspruch nehmen, ihre Sache XY sei wissenschaftlich. Oder sogar wissenschaftlich erforscht und belegt …

Der 2. Punkt ist eigentlich richtig, was sicher jedem Mystery-Fan und -Leser einleuchtend erscheint. Da sich die veröffentlichten Spekulationen, Ideen, Hypothesen etc. der GreWi “im Widerspruch zu den anerkannten wissenschaftlichen Methoden” bewegen. Nicht eine Pro-Veröffentlichung ist eine wissenschaftliche Arbeit.

Das Problem mit dem Ausdruck “Pseudowissenschaft” ist aber, dass er schon lange zu einem negativen Ausdruck für die Skeptiker gegen, in deren Augen, “alles unwissenschaftliche” geworden ist. Eine Art Kampfbegriff, ähnlich wie “Verschwörungstheoretiker”.

“Viel Feind – viel Ehr” Artikel von Dr. h. c. Erich von Däniken über angeblich gekaufte Doktortitel und anderen Anmaßungen (Bilder: E. v. Däniken / Kollage: L. A. Fischinger)
“Viel Feind – viel Ehr” Artikel von Dr. h. c. Erich von Däniken über angeblich gekaufte Doktortitel und anderen Anmaßungen (Bilder: E. v. Däniken / Kollage: Fischinger-Online)

Auch und vor allem der bekannte “Vorzeige-Wissenschaftler” Harald Lesch als Moderator der öffentlich-rechtlichen TV-Sender nutzt gerne den Begriff “Pseudowissenschaft”. Und darum sollte man die Erläuterungen oben beim folgenden Interview mit ihm im Hinterkopf haben, wenn Professor Lesch über Erich von Däniken spricht. Zumal er in den Medien immer mal wieder als “Anti-Däniken” bezeichnet wurde und wird.

“Ich bin niemand, der auf dem Herrn Däniken herum hackt”

Auf der Video-Plattform YouTube finden sich unzählige Videos von und mit Harald Lesch auf ebenso unzähligen verschiedenen Channels. Offizielle und illegale. Was man dort aber nicht findet, ist ein Interview, das ein gewisser Manuel Uhl 2002 persönlich mit Lesch führte. Immerhin mache sich Uhl “Gedanken über alles”.

Auf die Frage an Lesch, dass er auch „der Anti-Däniken“ genannt wurde, antwortete der Astrophysiker:

Haha, also ich kenne den Erich von Däniken persönlich. Er ist ein ganz wunderbarer Mensch und ich kann nichts böses über ihn sagen. Ich weiß nicht so genau – wer glaubt mehr an seine Hypothesen – seine Leser oder er.

Auf jeden Fall sind seine Hypothesen immer sehr interessant. Es lohnt sich, sich damit auseinander zu setzen und sie sind zwar sehr gewagt, aber da könnte ich fast dagegen halten, denn in der Physik gibt es auch jede Menge gewagter Thesen. Solche Theorien wie ‘Stringtheorien und Paralleluniversen’ sind mindestens genauso gewagt wie die Vorstellung, dass hier pausenlos irgendwelche Außerirdischen landen.Aber ich würde sagen: Erich von Däniken ist ein außerordentlich interessanter Ideengeber.”

Von Däniken sei ein “außerordentlich charismatischer Redner” und fülle immer wieder bei seinen Vorträgen die Säle, so Lesch weiter in seiner umfangreichen Antwort. Der Wissenschaftler aus München sieht das alles recht gelassen, wenn er weiter sagt:

Ich bin niemand, der auf dem Herrn Däniken herum hackt. Ich versuche nur, dagegen zu halten, was ich gerne unter ‘gesundem Menschenverstand’ zusammen fassen würde.

Zweifellos klingen diese Aussagen alles andere als die von einem “Anti-Däniken” und von einem etablierten Wissenschaftler, der mit der “Pseudowissenschaft” auf offenem Kriegsfuß steht. Natürlich stehen alle etablierten Wissenschaftler den zahlreichen Ideen der Grenzwissenschaft kritisch und auch ablehnend gegenüber – eben auf Kriegsfuß, da sie nichts mit der Arbeit ausgebildeter Wissenschaftler zu tun hat – aber hier zeigt Lesch seine freundliche Art.

Auch wenn Harald Lesch zehn Jahre später im Zusammenhang mit EvD und dem 21. Dezember 2012 des Maya-Kalender offensichtlich groben Unfug erzählte, wie Ihr es HIER nachlesen und sehen könnt.

“Online-Kritiker” der Prä-Astronautik, des von Däniken oder allgemein der Grenzwissenschaft sind da ein ganz anderes Kaliber.

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Däniken die Hämorrhoide …

“Spinner”, “Phantast” oder auch “Märchenonkel” sind wohl die meist verbreiteten Bezeichnungen der freundlicheren Art, die man in 50 Jahren für Erich von Däniken gefunden hat. Denn vor einem halben Jahrhundert wurde er 1968 mit seinem ersten Buch “Erinnerungen an die Zukunft” zum Bestsellerautoren. Weitere Bezeichnungen für seine Person von Kritikern, Hatern, Neidern, Skeptikern und entrüsteten Wissenschaftler sind zu unflätig, als dass ich ich sie hier nennen mag. Wobei sich “Phantast” der Bestsellerautor allerdings auch selber nennt.

Eine neue Umschreibung der Person EvD brachte Harald Lesch selber ins Spiel: “Däniken ist eine Hämorrhoide am Hintern der Archäologen”. Das sagte Lesch beispielsweise schmunzelt aber doch klar anerkennt im Mai 2012 in einer UFO- und Alien-Dokumentation auf dem TV-Sender “Phoenix”. Es war nicht als Beleidigung des angeblichen “Anti-Däniken” Lesch gemeint.

ARTIKEL: Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens: Wie die Ancient Aliens wurden, was sie sind (Bild: Archiv E. v. Däniken / L. A. Fischinger)
Erich von Däniken und die Prä-Astronautik – die Geschichte einer astronauten-göttlichen Idee (Bilder: Archiv E. v. Däniken / Fischinger-Online)

Im Gegenteil. Er meinte damit, dass es von Däniken durch seine Thesen und Bücher wie kein anderer Autor der “Pseudowissenschaft” geschafft hat, Altertumsforscher und Archäologen herauszufordern. Die trockenen, altgedienten und eben auch und vor allem etablierten Wissenschaften wurden hier von einem vollkommen Laien provoziert und mit frischem Wind wach gerüttelt.

Bekanntlich wurde dieser unterhaltsame Wind zu einem Sturm, und viele Menschen zeigten plötzlich Interesse an der Vergangenheit der Menschheit und anderen Däniken-Themen.

Viele Kritiker stimmen zumindest hier zu.

… und Lesch der Ex-Däniken-Anhänger

“Ein Kind seiner Zeit”, wäre von Däniken gewesen, als vor 50 Jahren sein erstes Buch erschien, so Professor Lesch. Eine Tatsache, die Ihr in meinem Blog-Artikel “Erich von Däniken, die Prä-Astronautik und die Geschichte eines Mystery-Phänomens” umfangreich nachlesen könnt.

In diesem Telefon-Interview mit Harald Lesch, das er anlässlich zu von Dänikens 80. Geburtstag am 14. April 2015 führte, outete sich der Professor sogar als ehemaliger Däniken-Anhänger:

Ich war als 14, 15jähriger begeisterter von Däniken-Anhänger, ich fand diese Ideen unglaublich interessant. Und dabei ist es dann auch geblieben.

Sie sind eben nur interessant, es sind einfach nur interessante Gedankengänge, die ja zu der Zeit auch viele Wissenschaftler auf dem Plan gerufen haben, die erst mal gesagt haben, dass ist alles Unsinn. Aber die dann doch gedacht haben, ok, dann geben wir doch den Argumenten dieses Mannes mal nach, und schauen mal, wie können wir denn wissenschaftlich seriös argumentieren und nicht nur einfach spekulieren. (…)”

Natürlich gratulierte auch Lesch “ganz herzlich” zum 80. Geburtstag und betont auch in diesem Interview:

“Erich von Däniken ist eine der Hämorrhoiden am Hintern der Wissenschaft gewesen. Er hat immer wieder gezwickt und damit die Archäologie und die gesamten historischen Wissenschaften ein bisschen herausgefordert. Und das hat ja offenbar das Publikum sehr gemocht.”

Dr. Lesch traf tatsächlich im Laufe seiner Karriere hin und wieder auch auf von Däniken. Was eigentlich nicht verwunderlich ist, da er ein medial stark vertretener Wissenschaftler ist, und von Däniken der erfolgreichste “Alien-Autor” der Welt ist. Wenn man es so sagen mag. So auch vor ziemlich genau acht Jahren, als sich beide bei einer ZDF-Talkshow zum Thema Raumfahrt und Außerirdische trafen.

Markus Lanz lädt zum Alien-Talk

Zu dem Thema “Gibt es Außerirdische?” lief am 1. September 2010 auch die Talkshow “Markus Lanz“ am ZDF. Gäste waren Lesch, von Däniken und der ehemalige Astronaut Ulrich Walter.

Das ZDF und Harald Lesch gehen in Terra X ungelösten Fällen der Archäologie nach (Bilder: ZDF / gemeinfrei / LAF / Montage: Fischinger-Online)
Das ZDF und Harald Lesch gehen in Terra X ungelösten Fällen der Archäologie nach (Bilder: ZDF / gemeinfrei / LAF / Montage: Fischinger-Online)

Nachdem in der Sendung von Däniken seine Überlegungen zu den Astronautengöttern erklärte, vor allem in Bezug auf uralte religiöse Texte und Schriften über diese, entgegnete ihm Harald Lesch:

Aber stellen sie sich doch mal vor: In 5- oder 6.000 Jahren macht man Archäologie dieses Teils der Erde. Und dort findet man Plastiktüten. Plastiktüten von ’ner bestimmten Sorte. Da gibt es also zum Beispiel Plastiktüten mit dem großen Buchstaben ,A’ am Anfang und Plastiktüten mit dem großen Buchstaben ,L’.

Und dann vermuten die Archäologen: Ja, damals muss es zwei große Religionsgruppen gegeben haben, nämlich die ‘A’s’ und die ‘L’s’, und die haben in Tempeln… es gab sogar großen Tempelanlagen, wo die alle hingegangen sind und saßen sie in Regalen. Also man kann ja wahnsinnig schief liegen, wenn man einfach nur das interpretiert (…)”

Hiermit wollte Lesch sagen, dass die Prä-Astronautik von Interpretationen lebt, die eben auch vollkommen falsch liegen können. Texte, wie die bei “Lanz” von EvD genannten Schriften des Propheten Henoch (umfangreich dazu HIER) oder indische Schriften, könne man nicht für “wahr” nehmen. Ohne an dieser Stelle auf “wahr” oder “unwahr” einzugehen, zeigt diese Talkwunde vor allem, dass auch hier Lesch seinem “Feind” sehr freundlich gegenüber steht.

Über die Religion der Plastiktüten meint von Däniken, dass “beide Humor haben” und es sein “eine Freude sei, mit ihnen diskutieren zu dürfen”. “Solche Beispiele sind vernünftig”, so der Astronautengötter-Jäger bei “Markus Lanz” weiter, und erklärt daraufhin seine Sicht der Dinge genauer.

Ich persönlich finde, dass die oft überaus bösen “Kritiken” von der Pro-Prä-Alien-Seite zu Harald Lesch aufgrund seiner Ablehnung der Prä-Astronautik maßlos am Ziel vorbei schießen. Das sollten diese Beispiele zeigen. Vor allem in der (nicht vorhandenen) Diskussionskultur der Sozialen Netzwerke wie Facebook begegne ich als Pro-Prä-Astronautik-Anhänger und als Lesch-Fan diesen leider immer wieder, bei meinen alltäglichen “Up-to-Date-Arbeiten” im Netz.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Mehr zu Harald Lesch und Erich von Däniken auch bei amazon.de:

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Talk mit Erich von Däniken im Schweizer TV: “Nimmst Du Drogen oder hast Du Dich mal untersuchen lassen, da Du solche Ideen hast?”

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TV-Talk mit Erich von Däniken im Schweizer Fernsehen (Bild: Screenshot srf.ch/sendungen/schawinski)
Ein lohnender TV-Talk mit Erich von Däniken im Fernsehen (Bild: Screenshot srf.ch/sendungen/schawinski)

Erich von Däniken als Urgestein der Prä-Astronautik wird in den letzten Jahren immer wieder mit den Bereich der Verschwörungstheorien in Zusammenhang gebracht. Seine Ideen rund um die Astronautengötter aus dem Kosmos gelten hier und da deshalb immer häufiger als Verschwörungstheorien. Genau dazu hat jüngst der TV-Sender SRF (Schweiz) ein überaus interessantes Video der Talksendung “Schawinski” mit von Däniken online gestellt. Ein TV-Talk mit EvD, in dem es auch und vor allem über teils absurde Verschwörungen  geht und dass sich jeder Mystery- und Däniken-Fan unbedingt ansehen sollte. Warum erfahrt Ihr wie immer hier.

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Neuerscheinung: Erich von Däniken, seine Arbeit und die Prä-Astronautik als Thema einer Doktorarbeit

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Erich von Däniken und die Prä-Astronautik als Thema einer Doktorarbeit (Bilder: Archiv L. A. Fischinger)
Erich von Däniken und die Prä-Astronautik als Thema einer Doktorarbeit (Bilder: Archiv L. A. Fischinger)

Dass die Ideen, Spekulationen und Hinweis, dass die Götter der weltweiten Mythologie einstmals reale Astronauten aus dem Kosmos waren, in den letzten Jahrzehnten zu einem kaum mehr überschaubares “Konstrukt” anwuchs, wissen vor allem “alte Hasen” der Prä-Astronautik. Vor vier Wochen erschien nun eine Doktorarbeit mit dem Titel “Götter-Astronauten: Erich von Däniken und die Paläo-SETI-Mythologie”, die sich genau diesen Themen angenommen hat. Die 366-seitige Dissertation von Dr. Jonas Richter, den man selber durchaus als “Mitglied” der grenzwissenschaftlichen Szene sehen kann, möchte ich Euch an dieser Stelle einmal vorstellen.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Dr. Jonas Richter (Universität Göttingen) ist innerhalb der Community der Prä-Astronautik (oder, wie Richter sie in seiner Dissertation nennt: Paläo-SETI) für viele Menschen sicher kein Unbekannter. Er selber publizierte dazu einige Artikel und besuchte auch verschiedene Tagungen zur Grenzwissenschaft. Zum Beispiel auch zweimal das jährliche Seminar “Phantastische Phänomene” in Bremen, das erst am letzten Wochenende wieder stattgefunden hat.

Astronautengötter? Möglich, aber unwahrscheinlich

Was denkt der Autor Dr. Richter selber über die Ancient Aliens?

Dazu schreibt er in seiner Anfang Februar 2017 beim LIT Verlag veröffentlichte Doktorarbeit:

„Zwar halte ich bei der gegenwärtigen Indizienlage den Paläokontakt zwischen Irdischen und Außerirdischen für unwahrscheinlich, aber ich kann ihn nicht prinzipiell ausschließen. Ob Außerirdische jemals die Erde besucht haben, ist bis heute nicht wissenschaftlich bewiesen, aber auch nicht mit Gewissheit zu verneinen.“

Richter vertritt also einen Standpunkt, den sicherlich die meisten Erich von Däniken– und Prä-Astronautik-Kritiker vertreten bzw. vertreten sollten/müssen. Wie sollte man auch etwas widerlegen, was gar nicht belegt ist?! Die Forscher der Paläo-SETI sind selbstverständlich in der Beweispflicht, diese Ideen zu belegen. Nicht die Kritiker, diese zu widerlegen.

Man muss sich (meiner Meinung nach) als überzeugter Vertreter oder Publizist der Idee, dass die Götter in Wahrheit leibhaftige Außerirdische waren, eingestehen, dass es dafür keinen einzigen echten Beweis gibt! So schreibt Dr. Richter in seiner Arbeit aber auch ganz richtig zu Erich von Däniken:

Auch wenn Dänikens Behauptungen von Befürwortern und Gegnern der Paläo-SETI-Hypothese sehr unterschiedlich eingeschätzt werden, herrscht doch Übereinstimmung bezüglich seiner Leistungen und seines Einflusses auf das Thema. Däniken gilt als ,Kopf’ und Anführer nicht nur innerhalb der deutschsprachigen Prä-Astronautik. Auch eine Würdigung wie eine Folge in der TV-Dokumentationsserie Ancient Aliens (…), die ihm gewidmet ist, zeugt von der Anerkennung, die er weltweit genießt. Meinen Beobachtungen zufolge entspricht die große Bedeutung Dänikens, die ihm in der bisherigen Forschungsliteratur über Prä-Astronautik zugesprochen wird, der Anerkennung, die ihm in diesem Feld gezollt wird.

Dazu sei ergänzt, dass EvD erst im Herbst 2016 in London eine durchaus pompöse weitere Anerkennung für seine Arbeiten bekommen hat. Mehr dazu HIER.

Die Szene der Prä-Astronautik und Dr. Jonas Richter

Richter wirft auch einen vollkommen korrekten Blick auf die Community der Prä-Astronautik-Szene an sich. Denn, so Richter, “Darstellung des Umfeldes, in dem diese Bücher rezipiert werden, ist nützlich zur besseren Kontextualisierung des untersuchten Weltbilds”.

Da der jetzige Dr. Jonas Richter über viele Jahre hinweg selber aktiv in der der Szene war bzw. seit Jahre ist, sind alleine schon seine Betrachtung der Szene selbst den Kauf seiner nicht gerade preiswerten Dissertation wert. Viele Jahre besuchte er verschiedene Treffen der Szene und beteiligte sich auch online innerhalb der Community. Da ich ihn persönlich online und offline kenne, kann ich seine Beobachtungen daher bestätigen!

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So etwa spricht Richter von einem “unsichtbaren Feld anonymer” Mitglieder der Szene, die beispielsweise Bücher dieser Themen lesen oder sich online darüber informieren. Das ist meiner Meinung nach sogar der weitaus grüßte Teil der grenzwissenschaftlich Interessierten. “Sichtbare Personen”, wie Jonas Richter sie nennt, wären meiner Meinung nach beispielsweise Teilnehmer von Meetings. Grundsätzlich ist nämlich “die” Szene ein bunter Haufen von Interessierten. So schriebt Richter:

Meinen Eindrücken von der Szene nach ist die Paläo-SETI-Forschung heterogen; ihre Anhängerschaft umfasst viele unterschiedliche Ausprägungen, die von esoterisch-lebenspraktischen Orientierungen über touristische Schwerpunktsetzungen, Schreibtischforschung, bloß intellektuell-anregende Spekulation bis hin zu politisch randständigen Alternativkulturen reicht. Es bestehen Überlappungen zu manchen Strömungen innerhalb der UFOlogie, zur Beschäftigung mit mutmaßlichen Entführungen durch Außerirdische, zur weiter gefassten ,Phänomene’-Forschung (Magie, Geister, Parapsychologie, Geomantie u. v. a. m.) und zu Verschwörungstheorien.”

Genau so ist es auch. Es gibt, und Dr. Richter stellt es mehrfach dar, nicht “die Prä-Astronautik-Szene“. Ein Umstand, auf den auch ich immer wieder verweise. Es gibt auch nicht “die Prä-Astronautik” und nicht “die Prä-Astronautiker”, da quasi jeder sein eigenes Süppchen kochte. Inklusive UFO-Sekten wie vor allem die Sekte der Rael-Bewegung, die mehr als deutliche Parallelen zum Thema der Astronautengötter in ihren Lehren hat.

Es ist aber nicht Kern der Dissertation von Richter, die Astronautengötter-Idee zu widerlegen oder zu belegen oder ähnliches:

“Ich stelle mich auf den Standpunkt, dass der Streit um die Richtigkeit der Paläo-SETI-Hypothese bereits seit langem in entsprechenden Publikationen geführt wird und hier deswegen nicht eigens thematisiert zu werden braucht. Dänikens Argumentation genügt meiner Auffassung nach wissenschaftlichen Maßstäben nicht, wie oben gezeigt wurde. Ich möchte jedoch nicht den Fehler machen, daraus abzuleiten, dass niemals Außerirdische unser Sonnensystem erreicht haben. Ein entsprechender ,negativer’ Beweis ist unmöglich zu erbringen.

Zwar halte ich bei der gegenwärtigen Indizienlage den Paläokontakt zwischen Irdischen und Außerirdischen für unwahrscheinlich, aber ich kann ihn nicht prinzipiell ausschließen. Ob Außerirdische jemals die Erde besucht haben, ist bis heute nicht wissenschaftlich bewiesen, aber auch nicht mit Gewissheit zu verneinen. Ich kann daher nicht behaupten, dass Dänikens Theorie zwingend falsch ist – wohl aber, dass die Plausibilität seiner Argumente nach wissenschaftlichen Maßstäben als sehr gering einzuschätzen ist.

Dr. Richter geht natürlich auch die Frage ein, ob die Idee der Götter der Sterne eine Art “Religion” ist. Sprich: ob das Weltbild der Prä-Astronautik eine “Sekte” darstellen könnte, um es auf den Punkt zu bringen. Ein Vorwurf übrigens, den ich selber immer wieder energisch verneine!

Für alle, die auch hinter die Kulissen der Prä-Astronautik und Erich von Däniken seinen Arbeiten sehen möchten, ist “Götter-Astronauten: Erich von Däniken und die Paläo-SETI-Mythologie” mehr als nur spannend und eine klare Empfehlung von mir.

  • Ihr könnt unter diesen Link eine Leseprobe als PDF der Arbeit herunterladen. Die Doktorarbeit selber bekommt Ihr zum Beispiel HIER.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

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War der Prophet Ezechiel im Alten Testament eigentlich der “erste Zeuge”, der einen Thronwagen Gottes sah? +++Verschollenes YouTube-Video von 2012+++

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War der Prophet Ezechiel im Alten Testament "der erste", der einen Thronwagen Gottes sah? (Bild: gemeinfrei / L A. Fischinger / Archiv E. v. Däniken)
War der Prophet Ezechiel im Alten Testament “der erste”, der einen Thronwagen Gottes sah? (Bild: gemeinfrei / L A. Fischinger / Archiv E. v. Däniken)

Immer wieder heißt es in der Grenzwissenschaft, dass der biblische Prophet Ezechiel einen “Thronwagen Gottes” sah, der in der Prä-Astronautik vielfach als Raumschiff gedeutet wird. Keine Frage, diese “Visionen des Ezechiel” stehen auch tatsächlich im Alten Testament beim Propheten beschrieben. Keine Frage auch, dass diese Schilderungen von der Herniederkunft des Herrn mit seinem “Thronwagen” seit rund 50 Jahren in der Paläo-SETI weithin bekannt sind. Aber Ezechiel war lange nicht der erste Prophet, der in seinen Schriften behauptet, das er diesem Wagen des Herrn hautnah beobachtet habe. Es gibt sehr ähnliche Beschreibungen dieses Fahrzeug Gottes in älteren Texten der Bibel, so dass die Bezeichnung “Raumschiff des Ezechiel” eigentlich falsch ist. Wo und welche das sind, beschreibt dieses (verschollene) YouTube-Video auf meinem Fischinger-Online-Channel

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Heute habe ich auf meinem Video-Kanal ein Video hochgeladen, in dem es um die “fliegende Buchrolle” des Propheten Sacharja im Alten Testament geht. Eine Vision des Sacharja, bei der er ein zylindrisches Objekt am Himmel fliegen sah, dass rund 10 Meter lang und 5 Meter breit war.

Dabei fiel mir auf, dass seit seit dem 9. Juli 2012(!) auf meinem YouTube-Kanal ein Video online steht, in dem es um den “UFO-Zeugen” Ezechiel und seine Visionen vom “Thronwagen des Herrn” geht. Ein Video, das auf diesem Blog scheinbar im Valhalla des Cyberspace verschwunden war und somit nicht online zu finden war. Ein Umstand, der technisch bedingt scheinbar auf mehrere Videos zutrifft.

Dies soll nun nachgeholt werden.

Was es mit der Sichtung der “Herrlichkeit des Herrn” in seinem “Thronwagen”, die vor dem Propheten Ezechiel geschehen ist, berichte ich in diesem Video von 2012:

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