Suchergebnisse: Erde 2.0

Die Jagd nach Erde 2.0: NASA verkündet Entdeckungen bei der Suche nach Leben im All! Alle Fakten dazu in einem neuen YouTube-Video

Diesen Beitrag teilen via ...
Die Jagd nach Erde 2.0: NASA verkündet sensationelle Entdeckung bei der Suche nach Leben im All! Alle Fakten dazu in einem neuen YouTube-Video (Bild: NASA/JPL)
Die Jagd nach Erde 2.0: NASA verkündet sensationelle Entdeckung bei der Suche nach Leben im All! Alle Fakten dazu in einem neuen YouTube-Video (Bild: NASA/JPL)

Am 22. Februar 2017 gab die NASA eine mit Spannung erwartete Pressekonferenz, um neue Ergebnisse bei der Suche nach Leben im All bzw. nach lebensfreundlichen Planten bekannt zu geben. Tatsächlich waren die dort präsentierten Forschungsergebnisse zu der Suche nach Exoplaneten und einer „Erde 2.0“ der NASA nicht nur für Astronomen und Weltraum-Fans eine Sensation. Alles und noch mehr dazu in meinem neuen YouTube-Video.

Die Jagd nach Erde 2.0: NASA verkündet Entdeckungen bei der Suche nach Leben im All! Alle Fakten dazu in einem neuen YouTube-Video weiterlesen

, , , , markiert <

Bewohnbarer Planet vor unserer kosmischen Haustür gefunden? Die Gerüchte um eine “Erde 2.0” um den Stern Proxima Centauri brodeln …

Diesen Beitrag teilen via ...
Neue Erde direkt in unserer Nachbarschaft gefunden? (Bild: NASA / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Neue Erde direkt in unserer Nachbarschaft um den Stern Proxima Centauri gefunden? (Bild: NASA / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Das Internet ist fraglos auch die größte Gerüchteküche des Planten – voller Falschmeldungen, Halbwahrheiten und Lügen. Doch seit heute kursiert ein Gerücht im Netz, dass aufhorchen lässt, da es eine sogenannte “seriöse Quelle” dieses in die Welt gesetzt hat. So berichtet ein deutsches Nachrichtenmagazin, dass Astronomen bei der Jagd nach Exoplanten – und hier speziell nach einer “Erde 2.0”, also einem bewohnbaren Planeten – bei unserem Nachbarstern Proxima Centauri in nur 4,2 Lichtjahren Entfernung fündig geworden seien. Eine Sensation des Jahrhunderts, wie es bereits hieß. Eine Zusammenfassung der bisherigen Gerüchte.

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Eine durchaus erstaunlicher Meldung geht seit dem 12. August 2016 um die Welt: Astronomen und Planeten-Jäger der Europäischen Südsternwarte (ESO) haben eine Exoplaneten um den roten Zwergstern Proxima Centauri gefunden. Einen Planeten, der flüssiges Wasser und außerirdisches Leben beherbergen könnte, da er seinen Mutterstern in genau dem richtigen Abstand umrundet. Also in der lebensfreundlichen oder auch habitalen Zone. Die ungarische Newsseite “24.hu”  weiß dazu sogar zu berichten:

“Das European Southern Observatory (ESO) plant, die wissenschaftliche Sensation Ende August zu verkünden.

Und diese Sensation sei nach “24.hu” sogar: “Erdähnlicher Planet wurden in der Umgebung des Proxima Centauri entdeckt.” – doch dabei handelt es sich bisher nur um ein Gerücht und es fehlt die Bestätigung. Selbst von einer “Erde 2.0” wird dabei bereits gesprochen. Ausnahmslos alle Online-Meldungen dieser oder ähnlicher Art weltweit berufen sich bisher aber nur auf eine einzige Quelle; nämlich einem Artikel in dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”.

Erde 2.0 gefunden? Die Fakten

Eine zweite Erde im All ist der heilige Gral der Astronomie, über die auch auf diesem Blog immer wieder berichtet wurden. Ein Planet wie unsere Erde in den Weiten des Kosmos – es muss sie einfach geben, da sind sich viele Astronomen einig.

Aber auch dieses derzeit kursierende Gerücht über die Entdeckung eines erdähnlichen Planeten ist nach Lage der “Gerüchte-Fakten” teilweise stark übertrieben. In der entsprechenden News-Meldung des Magazins “Der Spiegel”, die Quelle dieser Spekulationen, heißt es:

Neue Erde im All gefunden? Exoplaneten: Auf der Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Bild: NASA/JPL/DLR / L.A. Fischinger)
VIDEO: Neue Erde im All gefunden? Exoplaneten: Auf der Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Bild: NASA/JPL/DLR / L.A. Fischinger)

Auf der frem­den Welt herrscht ewi­ge Däm­me­rung. Der blut­ro­te Zwerg­stern, der dort am Him­mel glüht, spen­det nur ein Viel­tau­sends­tel des Lichts un­se­rer Son­ne. Den­noch könn­te die Wär­me­strah­lung ge­ra­de so aus­rei­chen, um ein le­bens­freund­li­ches Kli­ma zu schaf­fen.

Schon das klingt eben nicht nach einer “Erde 2.0“. “Es könnte darauf Wasser geben”, heißt es dazu weiter, “und damit auch Leben”. In einer ergänzenden Meldung schreibt “Der Spiegel”:

Der noch namenlose Planet ist mutmaßlich erdähnlich und bewegt sich offenbar in so günstigem Abstand um Proxima Centauri, dass auf seiner Oberfläche flüssiges Wasser vorkommen könnte – was als wichtige Voraussetzung für die Entstehung von Leben gilt.

Nie zuvor sind Wissenschaftler auf eine mögliche zweite Erde gestoßen, die so nahe ist.

Quelle der Informationen des bekannten Nachrichtenmagazins ist ein nicht genannter Astrophysiker. Dieser habe dem “Spiegel” unter anderem gesagt:

Den kleinen Himmelskörper zu finden, war ein hartes Stück Arbeit. Wir bewegten uns an der Grenze des messtechnisch Machbaren.

Andere Magazine und Webseiten, sprechen schon von einer Entdeckung eines bewohnbaren Planten. Obwohl “Der Spiegel” immer als Quelle angegeben ist, ist diese “Tatsache” verfrüht, wie oben gesehen.

Den Aliens so nahe …?

Zwei Fakten aber machen dieses Gerücht überaus spannend.

Erstes, ist der rote Zwergstern Proxima Centauri der nächste Stern von unserer Sonne aus und damit unser direkter Nachbar. Er liegt nahe an dem, berühmten Doppelsternsystem Alpha Centauri und könnte sogar als Teil davon dieses zu einem Dreifachsternsystem machen.

Zweitens, wird in dem nur 4,24 Lichtjahre entfernen Sternsystem seit Anfang 2016 mit dem Projekt “Pale Red Dot” von der ESO tatsächlich nach Planeten gesucht. Es gab Hinweise, dass es dort tatsächlich einen oder mehrere Planten geben könnte. Auch ein erdähnlicher Planet wurde von der EOS um Proxima Centauri vermutet, wobei die bis dato gewonnenen Daten das jedoch (bisher?) nicht klar bestätigten.

Die Suche nach der Erde 2.0 und Leben im All: NASA gibt neue Ergebnisse der Kepler-Mission bekannt (Bild: NASA)
Die Suche nach der Erde 2.0 und Leben im All – sie macht Fortschritte: Die NASA hat neue Ergebnisse der Kepler-Mission bekannt gegeben (Bild: NASA)

So heißt es etwa auf der Internetseite des Beobachtungsprojektes “Pale Red Dot” überaus vielversprechend dazu:

Nach Jahren der Datenerfassung durch zahlreiche Forscher und Teams, wurde ein Signal identifiziert, dass auf die Existenz eines erdähnlichen Planeten hinweist. Das Projekt ,Pale Red Dot’ soll nun durch weitere detaillierte Beobachtungen versuchen, diesen Planeten zu bestätigen oder zu widerlegen.”

Ist es also Ende August soweit, dass die Entdeckung eines theoretisch bewohnbaren und (ebenso theoretisch) bewohnten Planten zu verkünden ist? Wer oder was auf einem solchen Expoplanetren keucht und fleucht ist natürlich Spekulation. Da aber Rote Zwerge wie Proxima Centauri zu jene Sonnen gehören, die im Kosmos am Meisten vorkommen, wäre ein erdähnlicher Planet um einen solchen Fixstern bei der Suche nach Leben im All ein Glücksfall!

Vielleicht hatte Regisseur James Cameron ja eine “prophetische Eingabe”, als er im Jahr 2009 den Kino-Welterfolg “Avatar – Aufbruch nach Pandora” in die Kinos brachte. Der Science-Fiction-Film spielt auf dem erdähnlichen Mond “Pandora” und dieser liegt im Alpha Centauri-System …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , markiert <

Die Suche nach der Erde 2.0 und Leben im All – sie macht Fortschritte: Die NASA hat neue und vielversprechende Ergebnisse der Kepler-Mission bekannt gegeben

Diesen Beitrag teilen via ...
Die Suche nach der Erde 2.0 und Leben im All: NASA gibt neue Ergebnisse der Kepler-Mission bekannt (Bild: NASA)
Die Suche nach der Erde 2.0 und Leben im All: NASA gibt neue Ergebnisse der Kepler-Mission bekannt (Bild: NASA)

Wenn die NASA ankündigt, dass sie spannende oder sogar sensationelle Entdeckungen veröffentlichen wird, kocht die Gerüchteküche immer hoch. Selbstverständlich bei Astronomen aber auch bei all jenen, die sich für Leben im All und fremde Planeten interessieren. So war es auch bei der der vorab angekündigten NASA-Bekanntgabe am Abend des 10. Mai. Zwar wurde keine Erde 2.0 oder sogar außerirdisches Leben im Kosmos gefunden, aber dafür durch die Kepler-Mission 1284 weiterer Exoplanten. Seit 20 Jahren steigt die Anzahl der gefunden Planten um ferne Sonnen immer stärker an. Tausende wurden bereits gefunden. Aber diesmal gab die NASA bekannt, dass neun “erdähnliche” Exoplanten nachgewiesen wurden, auf denen es theoretisch Leben geben könnte.

 

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Nein, am heute am 10. Mai hat die die NASA nicht bekannt gegeben, dass sie Leben im All gefunden hat. Sie hat auch kein intelligentes Leben oder eine zweite Erde gefunden. Aber sie hat bei der Suche danach erneut große Fortschritte gemacht. Dem Weltraumteleskop Kepler sei dank.

Das Teleskop Kepler startete 2009 in einen Erdorbit und sollte neue Planeten im All finden. Wie die NASA heute verkündet hat, erledigte das Teleskop diese Arbeit auch mehr als gut. 1.284 neue Planten wurden mit dem hoch empfindlichen Teleskop nach der Datenauswertung erneut entdeckt, wie die Weltraumbehörde in einem Live-Stream sowie auf “Twitter” bekannt gab. Damit sind inzwischen annähernd 5.000 fremde Welten und fremde Sonnen bekannt. Wobei hier die Angaben immer sehr schwanken!

Und natürlich gab es im Vorfeld die wildesten Spekulationen, was die NASA Spannendes der Welt mitzuteilen habe. In Sozialen Netzwerken wurde ebenso emsig spekuliert, wie in verschiedenen Online-Medien. Selbstverständlich auch über Aliens. Zumal die Kepler-Mission auch für die spannenden Meldungen rund um den “Fund” einer außerirdischen Super-Zivilisation bei dem Stern KIC 8462852 verantwortlich ist, über die ich auf meinem YouTube-Kanal ein Video online stellte.

Die Hoffnung auf eine weitere Erde steigt auch bei der NASA stetig!

Das "Giant Magellan Telescope" (Bild: gmto.org)
Auch dass “Giant Magellan Telescope” in Chile soll Erden im All suchen (Bild: gmto.org)

Inzwischen wissen wir, was die NASA entdeckt hat: Planeten!

Von den über 1.200 Exoplanten, die nach der Analyse der von Kepler übermittelten Daten jetzt zusätzlich bestätigt wurden, befinden sich 550 Planeten mit einer erdähnlichen Oberfläche. So die Angaben der NASA auf ihrer Presskonferenz. Das heißt, dass diese Objekte Gesteinsplanten sind und keine Gasriesen, die aufgrund ihrer schnellen Umlaufbahn um ihre Sonnen und ihrer Größe bereits zahlreich gefunden wurden. Leben wir wir es kennen, ist auf diesen “Hot Jupiters” genannten Exoplanten mehr als unwahrscheinlich.

Von diesen Gesteinsplaneten wiederum sind rund 100 in ihrer Größe mit unserer Heimatwelt Erde zu vergleichen. Von diesen 100 Exoplanten wiederum befinden sich 9 in der habitablen Zone um ihre jeweiligen Sonnen. Also jenen Bereich der Sonnensysteme, in dem Wasser in flüssiger Form existieren könnte. Genau diese Planten suchen die Wissenschaftler, womit die heutigen NASA-Neuigkeiten der Suche nach einer Erde 2.0

Dies ist je nach Größe und Energieabstrahlung einer Sonne unterschiedlich. Bei einem Stern vom Typ eines “Roten Zwerg” läge diese lebensfreundliche Zone beispielsweise nähre an dem Zentgralgestirn als in unserem Sonnensystem.

Von allen Planeten, die die Astronomie bisher kennt, hat allein das Teleskop Kepler 2.325 gefunden. 150.000 Sterne suchte Kepler dafür in vier Jahren ab. Insgesamt 21 dieser Exoplanten liegen damit in jener Zone, die Leben ermöglichen könnte, so die NASA am 10. Mai (s. Grafik unten). Diese Ergebnisse sagen aber grundsätzlich nichts darüber aus, ob es dort Aliens in welcher Art und Weise auch immer gibt. “Nur”, dass es dort theoretisch Leben geben könnte.

Bisher bekannte Exoplanten in der lebensfreundlicher Zone (Bild: NASA)
Bisher bekannte Exoplanten in der lebensfreundlicher Zone [zur Großansicht anklicken] (Bild: NASA Ames/N. Batalha and W. Stenzel)
Auf der Presskonferenz der NASA in Washington sagte Timothy Morton von der Princeton University in New Jersey, einer der Hauptautoren der entsprechenden Studie im “Astrophysical Journal”:

Das ist die größte Zahl von Exoplaneten, die je auf einmal bekanntgeben worden sind.

Und NASA-Chefwissenschaftlerin Ellen Stofan ergänzte hoffnungsvoll:

Das macht uns Hoffnung, dass wir irgendwann da draußen bei einem Stern ähnlich unserem eigenen eine weitere Erde entdecken.”

Vielleicht wird der Nachfolger des überaus erfolgreichen Planetenjägers Kepler, das kommende NASA-Teleskop “TESS” (“Transiting Exoplanet Survey Satellite”), einen Planeten wie unsere Heimatwelt finden. Mehr als 200.000 Sterne soll “TESS” dabei unter die Lupe nehmen und wer weiß, was nach dem für Juni 2018 angesetzten Start der Mission diesem neuen Planetenjäger im All vor die Linse kommt …

In der Tat: wir lebe in einer spannenden Zeit!

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Interessantes zum Thema:

, , , , , , markiert <

“Giant Magellan Telescope”: der Grundstein für das größte Teleskop der Welt ist gelegt. Wird es auch Außerirdische oder eine Erde 2.0 finden?

Diesen Beitrag teilen via ...
Das "Giant Magellan Telescope" (Bild: gmto.org)
Das “Giant Magellan Telescope” GMT (Bild: gmto.org)

Die beiden “Magellan-Teleskope” der chilesischen “Las Campanas-Sternwarte” im Hochland der Anden Chiles bekommen bald einen neuen Nachbarn. Der Grundstein für das riesige “Giant Magellan Telescope” ist jüngst gelegt worden und das Teleskop soll nach seiner Fertigstellung in etwa sechs Jahren das größte Teleskop der Erde werden. Rund eine halbe Milliarde US-Dollar Baukosten sollen der Wissenschaft im wahrsten Sinne des Wortes neuen Welten eröffnen. Viellicht sogar Außerirdische …

Blog-News hier abonnieren

“Giant Magellan Telescope”: der Grundstein für das größte Teleskop der Welt ist gelegt. Wird es auch Außerirdische oder eine Erde 2.0 finden? weiterlesen

, , , , , markiert <

Wieder eine Erde 2.0 im All entdeckt: Planet “Kepler-452b” ist ein “größerer und älterer Cousin der Erde” – aber nicht die Erde 3.0…noch nicht!

Diesen Beitrag teilen via ...
https://www.fischinger-blog.de/2016/02/7958/
Großen Cousin der Erde im All gefunden (Bild: NASA / L. A. Fischinger)

Das Weltraumteleskop “Kepler” ist bei seiner Suche nach Planten außerhalb unseres Sonnensystems (Exoplaneten) immer für Sensationsmeldungen in den Medien und der Online-Community gut. Zahllose Planten hat das Teleskop bereits gefunden und immer wieder gab es in der Vergangenheit Medienberichte über den Fund der “Erde 2.0”. Einem Gesteinsplaneten von ähnlicher Größe wieder unsere Mutter Erde und in einer Zone um seine Sonne, in der theoretisch Leben existieren kann. Nun hat die NASA wieder diese “Erde 2.0” im Universum gefunden, die den Namen “Kepler-452b” trägt und 1400 Lichtjahre von uns entfernt ist. Wie kann dieser von der NASA bejubelte Fund verstanden werden?

Blog-News hier abonnieren

Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seit genau 20 Jahren finden emsige Astronomen nun ferne Planeten außerhalb unseres eigenen Sonnensystems. Diese Exoplaneten sorgen dabei immer mal wieder für ein großes Echo in den Medien und innerhalb der Internet-Gemeinschaft von Astronomie-Freunden. So auch die neue Entdeckung der NASA eines erdähnlichen Planeten mit Namen “Kepler-452b”, der die Wissenschaft jubeln lässt. Ein “größerer und älterer Cousin” unseres Heimatplaneten, wie es die NASA am 23. Juli auf einer Pressekonferenz bekannt gab!

Die NASA hat ein eBook zur Frage des "Kontakt mit Aliens" veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)
Die NASA hat bereits ein eBook zur Frage des “Kontakt mit Aliens” veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)

Dieser Planet ist 60 Prozent größer als unsere Erde (s. Titelbild), umkreist seine Sonne “Kelpler-452” in rund 385 Tagen und zieht dabei seine Bahnen in der “bewohnbaren Zone” um seinen Stern. In dieser Zone bleibt Wasser flüssig und kann so eine Voraussetzung für die Entstehung von Leben schaffen. Auch ist die neue “Erde 2.0” wahrscheinlich ein Gesteinsplanet wie die Erde und dabei sogar um einiges älter als unsere Heimat. Dr. Jon Jenkins von der NASA und der Datenanalyst der “Kepler-Mission” kommentierte diese Entdeckung nach der “New York Times” am 23. Juli 2015 mit den Worten:

Wir können uns Kepler-452b als einen älteren, größeren Cousin der Erde vorstellen. Es ist faszinierend, wenn man sich vorstellt, dass dieser Planet sechs Milliarden Jahre in der bewohnbaren Zone eines Sterns verbracht hat Länger als die Erde. Das ist eine wesentliche Möglichkeit für die Entstehung von Leben – wenn denn alle wesentlichen Voraussetzungen und Konditionen dafür auf diesem Planeten existieren.”

Das verlockt zu Spekulationen: Gibt es dort Leben, dass sich viel früher als das irdische Leben entwickelt hat und somit heute weit älter ist? Ist es intelligent? Gibt es dieses Leben überhaupt noch? Auch Dr. Jenkins hofft, das irdische Radioteleskope nun diesen Planeten einmal nach außerirdischen Radiosignalen “abhorchen”, wie er der Zeitung sagte. Auch könnte sich der Mensch selber an die doppelt so hohe Anziehungskraft auf dem “Cousin der Erde” gewöhnen, so Dr. Jeffrey Coughlin vom SETI Institute auf der Pressekonferenz der NASA. Coughlin weiter:

Wir wissen nun, dass rund 25 Prozent der Sterne in unserer Galaxie Planeten haben. Wir werden wohl nicht hinreisen, aber unsere Kindeskinder vielleicht. Der nächste Schritt, den wir unternehmen wollen, ist eine bemannte Mission zum Mars.

Eine zweite Erde zu finden ist nur eine Frage der Zeit!

Neue Erde im All gefunden? Exoplaneten: Auf der Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Bild: NASA/JPL/DLR / L.A. Fischinger)
VIDEO: Exoplaneten und die Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Bild: NASA/JPL/DLR / L.A. Fischinger)

Tatsächlich hat das Teleskop “Kepler” bereits fast 5000 ferne Planeten gefunden (1030 davon bestätigt), seit es 2009 in das All geschickt wurde. Aber eben nicht eindeutig eine Erde Nummer zwei mit Leben. Bei all den Meldungen über den Fund einer “Erde 2.0” der vergangenen Jahre muss man bei der Entdeckung einer tatsächlichen zweiten Erde also wohl schon von einer “Erde 3.0” sprechen …

Das ändert oder schmälert aber keineswegs den Fund des Planeten “Kepler-452b”. Im Gegenteil. Auch wenn derzeit noch unklar ist, ob es dort flüssiges Wasser gibt (von Leben ganz zu schweigen), zeigt dieser ferne Planet dennoch, dass es mit Sicherheit gelingen wird eine bewohnbare Welt in den Tiefen des Kosmos zu finden und nachzuweisen.

Auch wenn unserer Verwandter im All wahrscheinlich die fünffache Masse und die doppelte Einziehungskraft der Erde besitzt, ist theoretisch auch intelligentes Leben dort nicht ausgeschlossen. Welche Erscheinungsform es auch immer haben mag. Dr. Jenkins am Ende der Konferenz:

Könnten wir überhaupt Leben entdecken? Absolut. Würde es dramatisch anders und bizarr aussehen im Vergleich zum bekannten Leben auf der Erde? Ja!”

Professor Didier Queloz, der 1995 bei der Entdeckung des ersten Exoplaneten bei dem Stern “Pegasi 51” an der Universität Genf beteiligt war und heute an der Universität Cambridge arbeitet, war ebenso begeistert:

Das ist eine großartige Zeit, in der wir leben. Wenn wir weiter so gut und so enthusiastisch arbeiten, ist es nicht zu optimistisch zu denken, dass wir in der Zukunft das Rätsel vom Leben auf einem anderen Planeten lösen können.

Genau so ist es …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Links zur Grenzwissenschaft:

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , markiert <

Neue Erde im All gefunden? Exoplaneten: Auf der Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Video)

Diesen Beitrag teilen via ...
Neue Erde im All gefunden? Exoplaneten: Auf der Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Bild: NASA/JPL/DLR / L.A. Fischinger)
Neue Erde im All gefunden? Exoplaneten: Auf der Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Bild: NASA/JPL/DLR / L.A. Fischinger)

Seit Jahren berichten Medien immer wieder davon, dass es gelungen sei eine neue Erde im Kosmos zu finden. Eine Erde 2.0, die schon lange gesucht wird. Tatsächlich haben die Astronomen bereits tausende Exoplaneten im Universum finden und nachweisen können. Aber wirklich auch die heiß gesuchte “neue Erde”, wie einige Berichte es zu suggerieren scheinen? Leider nein! Bisher war die Suche nach einem weiteren Planeten wie unsere Erde vergeblich. Wieso es bisher erfolglos war und wie man Planeten im All findet, erfahrt Ihr in einem neuen Video auf meinem Mystery-Kanal des Unfassbaren bei YouTube.

Blog-News hier abonnieren

Neue Erde im All gefunden? Exoplaneten: Auf der Suche nach Erde 2.0 und Erde 3.0 (Video) weiterlesen

, , , , , , , markiert <

Erderwärmung, Treibhausgase und Klimawandel: Experten warnten bereits vor über 100 Jahren vor dem Treibhaus Erde

Diesen Beitrag teilen via ...
Erderwärmung und Klimawandel: Experten warnten bereits vor mehr als 100 Jahren! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Erderwärmung und Klimawandel: Experten warnten bereits vor mehr als 100 Jahren! (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

US-Präsident Donald Trump hält ihn für eine Erfindung (der Chinesen) oder zumindest für nicht von Menschen verursacht: Den Klimawandel und die Erderwärmung. Endlose Debatten ziehen sich seit Jahren dahin, wie die Menschheit die Erwärmung der Erde stoppen oder verhindern kann. Ein Klimaabkommen hier, eine gute Willenserklärung da –  doch beim Thema Treibhausgase udn Klimawandel steht die Staatengemeinschaft mehr oder weniger still. Dabei haben schon vor über 100 Jahren(!) Experten vor Treibhausgasen durch die Verbrennung von fossiler Brennstoffe gewarnt. Noch vor dem 1. Weltkrieg warnten sie vor einer Treibhaus-Erwärmung der Erde, wie Ihr es hier lesen werdet.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Klimawandel und Erderwärmung

Dass unsere Erde mit ihrem sensiblen Klima und der scheinbar so stabilen Umwelt nicht immer der Planet war, der er heute ist, belegt die Vergangenheit. Unzählige Klimawandel hat es in den vergangenen Millionen und Milliarden Jahren bereits gegeben. Teils drastische Eiszeiten nicht kaum zu zählender Anzahl und nicht minder dramatische Hitzezeiten.

Klima-Experten streiten keinesfalls ab, dass solche Klimawandel vollkommen natürliche Prozesse des Planeten sind. Zahlreiche Faktoren spielen hierbei eine Rolle. Ein sehr neuer Faktor soll aber der Mensch und seine unlebendige Gier nach Energie sein. Billiarden Tonnen Abgase – sogenannte Treibhausgase – wurden bereits in die Umwelt geblasen und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Staatengemeinschaft schachert hier um jedes Zehntel-Grad Erderwärmung, das zu viel ist.

Uneins ist man hingegen durchaus darin, wie weit die Menschheit und ihre Industrie zur Erwärmung unseres Heimatplaneten beiträgt. Einige zweifel sogar zur Gänze an, dass der Mensch überhaupt eine Mitschuld am Klimawandel hat. Hier wird eher eine Klima-Verschwörung vermutet.

Ungeachtet der endlosen Klima-Debatten und -Abkommen unserer modernen Welt gab es diese Diskussionen bereits vor über 100 Jahren. Und das ist ohne Frage mehr als erstaunlich. Im Zeitalter der rasant boomenden Industrialisierung vor dem 1. Weltkrieg machte sich eigentlich niemand über solche Belanglosigkeiten wie Klimawandel und Erderwärmung Gedanken. Fraglich, ob sich überhaupt jemand derart zukünftige Szenarien vorstellen konnte.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTube

Werde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Eine wärmende Decke für die Erde

Anders sah es zum Beispiel am 17. Juli 1912 im “The Braidwood Dispatch and Mining Journal” aus. Da erschien unter der eindeutigen Überschrift die Meldung “Kohleverbrauch beeinflusst das Klima”. In dieser, auch von anderen Zeitungen gebrachten Meldung, hieß es:

Die Öfen der Welt verbrennen momentan etwa 2.000.000.000 Tonnen Kohle pro Jahr. Wenn diese verbrannt wird, indem es sich mit Sauerstoff verbindet, fügt es der Atmosphäre jährlich etwa 7.000.000.000 Tonnen Kohlendioxid hinzu. Dies tendiert dazu, die Luft zu einer effektiveren Decke für die Erde zu machen und ihre Temperatur zu erhöhen. Die Wirkung kann in einigen Jahrhunderten beträchtlich sein.

Auch die Australische Zeitung “Rodney and Otamatea Times” brachte diesen warnenden Beitrag wortgetreu am 14. August 1912. Eine “effektive Decke für die Erde” die einen Temperaturanstieg zur Folge hat, ist nichts anderes als der Treibhauseffekt. Verursacht durch die Verbrennung von Kohle.

Mit Blick auf die derzeitigen Streitigkeiten in Sachen Kohleausstieg oder Braunkohleabbau am Tagebau Hambach, eine Warnung, die aktueller wohl nicht sein könnte. Auch wenn sie 106 Jahre alt ist.

Diese kurze Meldung vom Sommer 1912 hatte aber auch einen Ursprung, der genauer auf die Klimaprognosen damals einging. Es war ein Artikel von Fancis Molena in dem Magazin “Popular Mechanics” vom März 1912. Unter der Überschrift “Bemerkenswertes Wetter von 1911: Die Wirkung der Kohleverbrennung auf das Klima – Was Wissenschaftler für die Zukunft vorhersagen” wird dort auf mehreren Seiten unter anderem eine düstere bzw. warme Zukunft der Erde prophezeit.

Auf Seite 341 findet sich eine Illustration, die die Luftverpestung durch Kohlenutzung drastisch veranschaulicht. Genau diese Bildunterschrift ist es, die von verschiedenen Zeitungen 1912 als eigene Meldung veröffentlicht wurde:

Erderwärmung und Treibhausgase: Wissenschaftler warnten bereits vor über 100 Jahren in dem Magazin "Popular Mechanics"
Erderwärmung und Treibhausgase: Wissenschaftler warnten bereits vor über 100 Jahren in dem Magazin “Popular Mechanics”

Dieser Beitrag ist zwar kein Thema zu Grenzwissenschaft und Mystery Files, zeigt aber eines mehr als deutlich und gehört somit doch dazu: Man kann nur aus der Vergangenheit lernen!

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , markiert <

Müssen alle unsere Religionsbücher umgeschrieben werden, wenn wir Aliens finden oder Kontakt mit ihnen haben?

Diesen Beitrag teilen via ...
Müssen alle Religionsbücher umgeschrieben werden - wenn wir Aliens finden? Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Müssen alle Religionsbücher neu geschrieben werden – wenn wir eines Tages Kontakt mit Aliens haben? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Drei Fragen bewegen Menschen immer wieder: Gibt es Gott? Gibt es intelligente Außerirdische? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Alle Religionen der Welt kombinieren die erste und dritte Frage in ihren Heilslehren, Dogmen und Weltanschauungen. Die Angst vor dem Tod und einem möglichen “Danach” ist das Fundament aller Religionen, gleich wie genau sie dieses angebliche Leben nach dem Tod jeweils ihren Anhängern verkünden. Aber brächte die direkte oder indirekte Entdeckung von anderen Zivilisationen im All diese Glaubenslehren ins Wanken? Müssten die Religionsbücher “neu geschrieben” werden, wenn wir eines Tages Aliens entdeckten? Wichtige Fragen, die ich in diesem zusammenfassenden Artikel beantworte.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Suche nach den Aliens

Noch haben wir sie nicht gefunden, die Aliens, die Außerirdischen. Bisher sind wir allein auf unserem Planeten Erde und wissen nicht, ob und wo sich andere intelligente Spezies im Universum befinden. Aber wir vermuten oder glauben, dass es sie gibt!

Heutige Astronomen leben und arbeiten in einem für sie unfassbar faszinierenden Zeitalter der Entdeckungen im All. Nicht nur, da unlängst die allermeisten sicher sind, dass es irgendwo auch andere Intelligenzen und Zivilisationen im Universum gibt. Begeistert sind viele “Weltraumforscher” auch deshalb, da sie sicher sind, dass noch zu unseren Lebzeiten diese Aliens gefunden werden.

Ob wir jetzt Mikroben auf anderen Himmelskörpern unseres Sonnensystems finden, ein Radiosignal einer Alien-Zivilisation durch SETI empfangen oder einen bewohnten Exoplaneten finden werden: Wir werden anders Leben im All finden. Wenn die fremden Wesen nicht eines Tages plötzlich mit ihren Raumfahrzeugen die Erde besuchen, suchen Astronomen weltweit eben nach diesen “Anderen”.

Das sind nüchternen Fakten. Wobei natürlich der Unterschied zwischen gefundenen Mikroben irgendwo in unserem eigenen Solarsystem und einer fremden Intelligenz irgendwo im All natürlich gewaltig sind.

Was aber würden die Weltreligionen dazu sagen, wenn wir eines Tages (SETI-)Kontakt mit einer anderen Rasse aus dem Weltraum haben werden? Stampfen sie dann ihre Religionsbücher ein oder werden diese “umgeschrieben” und erscheinen dann als “Bibel 2.0” oder “Cosmic Koran”? Spannende Fragen, die ich schon seit Jahren auf Grenzwissenschaft und Mystery Files in Artikeln und Postings immer wieder behandel.

So auch aus “aktuellem Anlass” zusammenfassend an dieser Stelle.

Update der Religionsbücher?

Auf der Webseite “Gutefrage.net”, auf der ich immer wieder Themen meiner Kategorie “Netzfundstück” finde, erschien vor zwei Tagen die Frage:

Müssen alle Religionsbücher umgeschrieben werden, wenn Radiosignale von Außerirdischen die Erde erreichen oder wenn sogar Außerirdische auf der Erde landen?

Eine einfache Frage die man grundsätzlich ganz einfach beantworten kann: Nein!

Man kann sie aber auch wesentlich umfassender beantworten und diskutieren, wenn man die Konsequenzen dieser Entdeckung für Religionen mit in die Antwort einbezieht. Eben so, wie ich es in vielen Blog-Postings getan habe (z. B. HIER, HIER, HIER, HIER & HIER uvm.). Die Folgen für Religion und Gesellschaft und vor allem auch für die individuellen Gläubigen dieser Religionen wären weltweit kaum fassbar. Von katastrophal bis ignorant.

“Umschreiben” kann man aber Religionsbücher deshalb nicht. Ob Koran, Bibel oder externe Religionsbücher zu den verschiedenen religiösen Texten, sie alle stehen fest. Der Inhalt der Bibel vor allem ist seit Jahrhunderten zumindest im großen Kern festgelegt. Obwohl es unzählige Schriften außerhalb der Bibel gibt, die nicht in die Bibel aufgenommen wurden. Das gilt für Evangelien ebenso wie für Propheten-Bücher oder Apokalypse.

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

Grenzwissenschaft und Mystery Files auf YouTubeWerde Fan von Grenzwissenschaft und Mystery Files auf Facebook+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Zusätzlich ist die Bibel nicht das Wort Gottes, sondern wurde im Laufe der Jahrtausende immer und immer wieder verändert, wie in diesem Artikel dargelegt. Sollten jetzt also SETI-Signale von intelligenten Aliens empfangen werden oder die Fremden gleich hier landen – kann man nicht einfach die Religionsbücher “umschreiben”.

Mit diesem “umschreiben” der heiligen Schriften inkl. ihrer Sekundärliteratur ist natürlich gemeint, dass man diese korrigieren und ergänzen würde. Das würde bei Texten und Büchern, die teilweise Jahrtausende alt sind, überhaupt nicht gehen. Wer sollte sich beispielsweise hinsetzten, das heute jedem bekannte Neue Testamt in die Hand nehmen und dort Ergänzungen vornehmen? Zum Beispiel um irgendwelche Aussagen zu außerirdischem Leben hinzuzufügen, die dann vielleicht sogar Jesus Christus zugesprochen werden …

Natürlich gilt das auch für die jüdische Thora und den Koran. Kein Rabbiner oder Imam würde es auch nur wagen in den Schriften etwas umzuschreiben und zu ändern,”nur” weil jetzt Außerirdische gefunden wurden. Eher wäre das Gegenteil der Fall.

Das Ende der Religionen?!

Religiöse Schulbücher könnte man selbstverständlich einfach erweitern. Einfügungen in dem Sinne, dass der Herr überall im Kosmos Leben erschaffen hat, wären hier durchaus realistisch. Gleiches gilt für all die zahllosen Bücher, die Gott und seine Texte interpretieren etc., die es bekanntlich ja auch von verschiedenen Päpsten gibt.

Alles andere wäre auch naiv, schließlich sind Außerirdische in diesem Gedankenexperiment ja eindeutig bewiesen oder sogar hier. Vielmehr werden die Religionen der Welt statt ihre Bücher “umzuschreiben” diese für ihre Anhänger neu deuten und auslegen. Der Vatikan hat zum Beispiel kein Problem mit anderen Völkern im All. Sofern diese Aliens nie von Jesus besucht worden wären, da es nach deren Ansicht nur hier auf der Erde Jesus als Erlöser gab.

Viele Religions-Fanatiker werden sicherlich die Außerirdischen dämonisieren und verteufeln. Für mich steht das außer Frage. “Normale” Anhänger dieser oder jener Religion werden aber sicher auf entsprechende Aussagen und Deutungen ihrer geistigen und spirituellen Führer warten und hören. Immerhin finden sich in Thora, Bibel und auch Koran keine klaren Aussagen für die gläubigen Leser, dass es noch andere Wesen im All gibt. Aber auch keine dagegen. Auch bei “Gutefrage.net” wird dies in einer Reihe von Antworten richtigerweise betont.

Ob das nicht dennoch das Ende vieler Religionen sein wird, steht auf einem anderen Blatt.

Betrachtet man aber diese heiligen Bücher modern und im Sinne von Außerirdischen im All, wird man durchaus an vielen Stellen fündig. Man muss dabei nicht einmal ein Prä-Astronautiker oder allgemein Grenzwissenschaftler sein, der (wie ich) solche Schriften nach Astronautengötter-Spuren der Vergangenheit hin untersucht. Solche Stellen, Verse oder Aussagen sind dann für die geistigen Oberhäupter quasi “Hintertürchen” für ein neue bzw. erweiterte Deutung der religiösen Bücher.

Religiöse Hintertüchern für die Gläubigen

Nehmen wir den ersten Satz der Bibel und damit der Thora im Buch Genesis:

Am Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.

Schon hier haben wir ein Hintertürchen. Auch wenn in vielen modernen Bibeln nicht mehr “die Himmel” steht, sondern nur “den” , so schuf der Herr doch mehre Himmel. Für die Neuauslegung nach dem Kontakt mit Außerirdischen ist schon das wunderbar dazu geeignet, den Gläubigen zu sagen: “Seht her, es gibt noch andere Himmel und damit Welten.”

Beispiele für solche Textstellen, die aufgrund der Entdeckung von Aliens neu interpretiert werden können, gibt es viele in der Bibel.

Einfacher haben es da aber die Muslime mit dem Koran, denn hier könnte der Imam zum Beispiel auf folgende Verse verweisen:

Seht ihr nicht, wie Allah sieben Himmel erschuf, einen über dem anderen (…)“ (71. Sure, “Noah”, Vers 16)

Und er (Allah, L.A.F.) bildete in zwei Tagen zu sieben Himmel und teilte jedem Himmel seine Aufgabe zu, und wir schmückten den untersten Himmel mit Leuchten aus und stellten ein Wache hin.“ (41. Sure, “Die deutliche Erklärung“, Vers 13)

Natürlich können auch die Christen die angeblichen Worte von Jesus “In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen” (Joh. 14,2) in dieser Hinsicht deuten. Es steht ja nicht geschrieben, dass diese “Wohnungen” nur Menschen vorbehalten sind.

Die zahllosen Gläubigen in Indien und Asien, die ihrem National-Epos Mahabharata treu sind, finden darin ähnliche Aussagen. So etwa über die hinduistische Gottheit Indra, in deren Zusammenhang auch von einem “Weltenhüter” gesprochen wird. Was sind oder waren das für “Welten”, die Heimatwelten von Außerirdischen?

In jüdischen Schriften außerhalb der Bibel (Apokryphen) sowie in den weltbekannten Schriftrollen von Qumran gibt ebenso viele Alien-deutbare Verse für die Gläubigen. Im rund 2.000 Jahre alten “Genesis-Apokryphon” (früher “Lamech-Rolle” genannt) aus Qumran lesen wir zum Beispiel in 1QapGen II  bis V Aussagen wie diese über Gott:

Ich möchte, dass du schwörst, beim Allerhöchsten, beim obersten Herrn, dem König aller Welten, dem Führer der Söhne des Himmels (…)“

Ich schwöre es du durch den Heiligen Großen, den König der Himmel (…)”

König “aller Welten” und “der Himmel” ist problemlos als Gott oder Schöpfer von anderen Planeten und deren Bewohner auszulegen.

Auch wenn nach der Entdeckung von Aliens sicher keine Religionsbücher “umgeschrieben” werden müssen (oder können), werden viele Gläubige trotzdem fragend in den Himmel blicken. Ob zu den Außerirdischen oder ihrem jeweiligen Gott sei mal dahingestellt. Sicher wird aber eine nicht geringe Anzahl der Gläubigen ihre spirituellen Führer fragen, warum sie nicht viel früher ihre heiligen Schriften dahingehend betrachtet haben.

“Jetzt, wo die fremden Wesen im All gefunden wurden, könnt ihr uns viel erzählen!” So oder so ähnlich könnte ich mir deren Vorwürfe und Zweifel vorstellen.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema bei amazon.de:

, , , , , , , , , , markiert <

Die Jagd nach einer “zweiten Erde” im All: Euphorie über die Entdeckung des “lebensfreundlichen Planeten” Ross 128b

Diesen Beitrag teilen via ...
Die Jagd nach Leben im All: Über euphorische Medienberichte und eine dabei untergegangene Meldung (Bild: NASA/R. Ramirez)
Die Jagd nach Leben im All: Über euphorische Medienberichte und eine dabei untergegangene Meldung (Bild: NASA/R. Ramirez)

Dass sich hin und wieder Meldungen und Berichte auf dem Bereich Grenzwissenschaft & Mystery Files “überschlagen”, ist nicht neu. Ebenso wenig ist es nicht neu, dass sich daraufhin oftmals auch Spekulationen und Diskussionen häufen und sehr gerne ausufern. Beispielsweise in den Sozialen Netzwerken aber auch in der Presseberichterstattung selbst. Die jüngsten Entdeckung rund um den nur 11 Lichtjahre entfernten Exoplaneten “Ross 128b” ist ein solches Beispiel, da es auf diesen erdähnlichen Planeten sogar außerirdisches Leben geben könnte. “Sensations-Fund” und “neue Erde entdeckt!” sind einige der Schlagzeilen dieser Tage. Was es genau mit dieser wissenschaftlich spannenden Entdeckung des Planeten “Ross 128b” auf sich hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Sensationsfund: “Zweite Erde Ross 128b”

Vorweg: Es wurde keine “Zweite Erde” in 11 Lichtjahren Entfernung um den roten Zwergstern Ross gefunden. Es wurde dort im Sternbild Jungfrau ebenso kein Planet mit Leben entdeckt. Die Astronomen haben bei dem jetzt gefundenen Exoplaneten “Ross 128b” auch nie davon gesprochen, dass es ein “Planet wie die Erde” ist.

All diese Behauptungen sind nichts weiter als unsachlich aufgebauschte Aussagen der Presse. Die britische Boulevardzeitung “The Sun”, die aufgrund ihrer großen medialen Verbreitung einer der Auslöser für diesen neuerlichen “Erde 2.0-Boom” ist, titelte beispielsweise am  15. November:

Ist das draußen jemand? Der erdähnliche Planet Ross 128b könnte ein ,komfortables’ Zuhause für außerirdisches Leben sein und kommt von  Tag zu Tag näher. Astronomen entdecken eine mysteriöse Welt, die die endgültige Antwort auf die Frage geben könnte, ob wir alleine im Universum sind.

Das klingt überaus spannend und ist es auch. Aber eine “neue Erde” oder etwas ähnliches ist der Planet “Ross 128b” längst nicht. Und selbst die Sensationszeitung “The Sun” schreibt:

Es ist unklar, ob dort Wasser existiert, aber das chilenische La Silla-Observatorium baut jetzt ein extrem-großes Teleskop, um ihn auf Lebenszeichen zu untersuchen, die als Biomarker angehen werden.

Ein Planet wie die Erde, von dem unbekannt ist, ob es dort Wasser gibt?

Die NASA glaubt, dass sie in 20 Jahren außerirdisches Leben finden wird (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Die NASA glaubt, dass sie in 20 Jahren außerirdisches Leben finden wird (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Das klingt unter den sensationellen Schlagzeilen doch eher ernüchternd. Es stimmt übrigens auch nicht, dass das La Silla-Observatorium in Chile, das zur Europäischen Südsternwarte (ESO) gehört, jetzt nur deshalb ein riesiges Teleskop baut, um Spuren von Leben auf dem Planeten “Ross 128b” zu suchen. Die ESO baut dort nämlich schon länger an solchen Teleskopen und dabei ist auch das genannte “Extremely Large Telescope“, das laut Plan 2024 fertig gestellt sein soll.

Planet “Ross 128b”: Alle 10 Tage Silvester

Abseits der weit verbreiteten Boulevardmedien wie eben “The Sun” findend man natürlich auch Berichte, die sich auf die bisherigen Fakten zu “Ross 128b” konzentriert haben. Erschienen sind diese Fakten in einer Studie am 8. November 2017 in “Astronomy & Astrophysics” (Pdf HIER). Darin berichten die ESO-Forscher des La Silla-Observatoriums, dass der Planet “Ross 128b” ein “erdähnliches Klima” haben könnte.

Nach den Untersuchungen der internationalen Astronomen der Europäischen Südsternwarte mit dem “High Accuracy Radial velocity Planet Searcher” (HARPS) seien sie sicher, dass auf diesem nahen Exoplaneten Temperaturen von minus 60 bis plus 20 Grad Celsius herrschen könnten. Das sind für das Vorhandensein von Wasser in flüssiger Form sehr gute Voraussetzungen. Ob es dort aber auch tatsächlich existiert, das wissen die Forscher um Xavier Bonfils von der Universität Grenoble Alpes (Frankreich) selber nicht:

Allerdings ist es unklar, ob der Planet innerhalb, außerhalb oder an der Grenze der habitablen Zone liegt, innerhalb der flüssiges Wasser auf der Oberfläche eines Planeten existieren kann.

Auch das klingt nicht wie eine “Zweite Erde”. Auch die Umlaufbahn des Planeten ist alles andere, als mit unserer Erde zu vergleichen. “Ross 128b” umkreist seinen Stern auch in einem sehr geringen Abstand, der etwa nur 5 Prozent des Abstandes Erde-Sonne beträgt. Und obwohl es sich um einen Gesteinsplaneten wie die Erde handelt, hat er die 1,35-fache Masse unserer Heimat im All und kann deshalb keine “Erde 2.0” sein. Aufgrund des sehr geringen Abstandes zu seinem Zentralgestirn dauert dort ein Jahr auch nur 9,9 Tage.

Das Böse im All heißt "Hercólubus oder roter Planet": Was uns die Alcione-Gesellschaft sagen will (Bilder: NASA / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Das Böse im All heißt “Hercólubus oder roter Planet”: Was uns die Alcione-Gesellschaft sagen will (Bilder: NASA / Montage/Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Man stelle sich also vor, dass ein irdisches Jahr nicht 365 Tage sondern 10 Tage dauert. Das Klima wäre dann alles andere als angenehm und stabil und wohl niemand möchte gern auf einer solchen Welt leben. Auch wenn es wie unsere Erde ein Gesteinsplanet ist, ist dieser Exoplanet eben nur erdähnlich. Das sind auch unsere beiden Nachbarplaneten Venus und Mars. Auch diese beiden Welten aus Gestein in unserem eigenen Solarsystem sind erdähnlich, können aber unterschiedlicher wohl kaum sein!

Wohl niemand würde Mars oder Venus auch als “neue Erde” bezeichnen …

Die Vermutung, dass es auf “Ross 128b” flüssiges Wasser und damit die Voraussetzung für außerirdisches Leben geben könnte, hat vor allem auch mit seinem Zentralgestirn zu tun. Der ferne Planet umrundet zwar seine Sonne in einem derart extrem nahen Orbit, aber diese ist dabei lediglich ein massearmer Roter Zwergstern.  Diese Art Stern katalogisieren Astronomen als eine “Spektraltyp M4-Sonne” und der Rote Zwerg von “Ross 128b” habt dabei nur 0,3 Prozent der Leuchtkraft unserer eigenen Sonne.

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Wie Eis in der Sonne …

Nichtmal ein halbes Prozent der Energie unseres Heimatstern also geht von dieser Sonne aus. Damit ist der Rote Zwerg extrem schwach, woraus folgt,, dass sich die dortige habitable Zone sehr, sehr nahe um ihn befindet. Das heißt, das jener Bereich um diese Sonne, in denen theoretisch die Möglichkeit für flüssiges Wasser und damit Alien-Leben existiert, mit unserer heimatlichen Lebenszone der Erde überhaupt nicht zu vergleichen ist. Wäre unsere Sonne ein solcher schwach strahlender Roter Zwerg, wäre es hier auf unserer Erde eiskalt und es gäbe hier kein menschliches Leben.

Bei “Ross 128b” ist das anders, da er eine enge Kreisumlaufbahn um seinen Stern hat, also der Radius des Orbit zwischen ihm und dem Roten Zwerg viel kleiner ist. Darum dauert dort ein volles Jahr auch nur rund 10 Stunden. Aufgrund dieser nahen Umlaufbahn bekommt “Ross 128b” aber die 1,4-fache Sonneneinstrahlung wie unsere Erde von unserem Fixstern ab. Also, so das wissenschaftliche Team um Xavier Bonfils, liegt der Planet in der bewohnbaren Zone seiner Sonne und könnte flüssiges Wasser und sogar einfaches Leben tragen. Hier schmilzt das Eis sprichwörtlich in der Sonne

Gibt es eine "Erde 2.0" im Sonnensystem Alpha Centauri? Ein privates Forschungsprojekt will sie finden (Bild: NASA)
Gibt es eine “Erde 2.0” im Sonnensystem Alpha Centauri? Ein privates Forschungsprojekt will sie finden (Bild: NASA)

Vollkommene Laien der Astronomie können sich das sehr vereinfacht so vorstellen:

Man nehme eine 100 Watt-Glühbirne als unsere wärmende Sonne und halte bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt einen Eiswürfel als Erde in einiger Entfernung vor die Lampe. In dem Abstand, wo dieser Eiswürfel schmilzt und damit flüssig wird, befindet sich die habitable Zone mit unserem Planten.

Nun nimmt man eine winzige Kerze oder noch besser eine Glühbirne mit einer Leistung von bescheidenen 0,3 Watt als den Roten Zwergstern und einen zweiten Eiswürfel als Exoplaneten “Ross 128b” und wiederholt das “Experiment”. In der Entfernung von dieser “Mini-Sonne”, wo dann auch dieser Eiswürfel schmilzt und zu Wasser wird, liegt die diese angebliche “zweite Erde”.

Planet mit Kurs auf die Erde? Ja, aber ..

Das ist natürlich kein wissenschaftlicher Versuchsaufbau aber veranschaulicht doch, um was es sich bei “Ross 128b” und seinem Mutterstern handelt. Trotzdem ist die Entdeckung mit dem Spektrografen HARPS der Astronomen der Europäischen Südsternwarte sehr spannend. Viele Medien überschlugen sich in den letzten Tag mit sensationell klingenden Überschriften zu dieser Entdeckung. Neben den Stichworten “Zweite Erde” und “Aliens” bzw. “bewohnbarer Planet im All” hieß es auch, dass sich dieser Planet auf Erde zu bewegen würde.

“,Erde 2′ rast auf unsere Erde zu – mit Aliens?” schrieb etwa heute.at am 16. November. “Erdähnlicher Planet nährt sich unserem Sonnensystem” titelte eine Zeitung (“Die Welt“, 16. November) und die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” schrieb entsprechend am 16. November, dass ein “Planet mit Kurs auf die Erde” entdeckt wurde, auf dem es vielleicht Leben gibt. Und bei “InTouch” klang es dann am 16. November geradezu schockierend: “Neue Erde nimmt Kurs auf uns – darauf könnten Aliens leben!”

Bewohnbarer Planet vor unserer kosmischen Haustür gefunden? Die Gerüchte um eine “Erde 2.0” um den Stern Proxima Centauri brodeln … (Bild: NASA / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Neue Erde direkt in unserer Nachbarschaft um den Stern Proxima Centauri gefunden? (Bild: NASA / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Solche Headlines, die sich weltweit in ähnlicher Form in den Medien finden, klingen irgendwie nach drittklassigen Science-Fiction B-Movies aus Hollywood der 1960er Jahren. Mit dem Unterschied, dass sie prinzipiell sogar stimmen.

“Der soll nur kommen”, schrieb ich vor einigen Tagen auf meiner Facebook-Seite zu einem entsprechen Posting von mir. Und das macht er auch, wobei es allerdings noch zehntausende Jahre dauern wird, bis “Ross 128b” bei uns ist. “Bei uns” wird er dann aber auch nicht sein, obwohl sich das ganze Sternsystem auf uns zu bewegt.

Das Sonnensystem wird in etwa 79.000 Jahren, so schätzen es die Astronomen in ihrer Studie, in dem Sinne “bei uns” sein, dass es dann unser nächster Nachbarstern im All sein könnte. Das ist derzeit der berühmte Stern Proxima Centauri in nur 4,24 Lichtfahren Entfernung, der in den letzten Jahren bei der Suche nach erdähnlichen Planeten und Leben im All immer wieder für spannende Diskussionen sorgte. Der Rote Zwergstern “Ross 128” und seine “Erde 2.0” würden bei ihrer kosmischen Wanderung demnach in rund 80.000 Jahren Proxima Centauri den Titel “nächster Nachbar der Erde” streitig machen.

Um das ferne Jahr 81.000 nach Christus wäre er dann natürlich immer noch Lichtjahre von unserer Heimat entfernt … auf der es dann möglicherweise nicht mal mehr Menschen gibt.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , , markiert <

Die NASA sucht jemanden, der die Erde vor Aliens beschützt. Aber warum eigentlich? +++ YouTube-Video +++

Diesen Beitrag teilen via ...
Sucht die NASA wirklich jemanden, der die Erde vor Außerirdischen beschützt? Und was macht dieser Mitarbeiter genau? (Bild: NASA)
Sucht die US-Weltraumbehörde wirklich jemanden, der die Erde vor Außerirdischen beschützt? Und was macht dieser Mitarbeiter genau? (Bild: NASA)

Vor einiger Zeit machte eine offizielle Stellenausschreibung der NASA Schlagzeilen in der Presse. Darin wurde ein neuer „Planetenschutzbeauftragter“ gesucht, der unsere Erde „vor Aliens beschützen“ soll. Ein Jobangebot, das auf den ersten Blick recht seltsam erscheint und doch überaus ernste Hintergründe hat. Welche spannenden Hintergründe sich hinter dem Job als „Planetenschutzbeauftragter“ im Dienst der US-Raumfahrtbehörde stecken, erkläre ich Euch in diesem YouTube-Video.

+++ Blog-Newsletter HIER abonnieren +++

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ein „Planetenschutzbeauftragter“ bei der NASA klingt nach einer spannenden Aufgabe. Ein “Guardian of the Galaxy”, der unsere Erde vor bösartigen Außerirdischen verteidigt, mag man denken.

Das klingt sehr nach Science-Fiction und irgendwie überhaupt nicht nach einem seriösen Stellenangebot der Raumfahrtbehörde in den USA. Befürchten die Wissenschaftler etwa eine Invasion von Aliens auf unseren Planten? Muss deshalb ein Mitarbeiter für den Schutz der Erde eingestellt werden?

So “einfach” ist die ausgeschriebene Stelle dann doch nicht, wie Ihr in meinem neuen Video auf meinem YouTube-Channel erfahrt.

Bleibt neugierig …

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

(Geschäfts-E-Mail: FischingerOnline@gmail.com)

►► Eure Unterstützung: Paypal.me/Fischinger

Interessantes zum Thema:

, , , , , , , , , , , , , markiert <