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Überreste einer seltsamen Kreatur in Russland angespült: Wal-Baby, Ganges-Delfin, eiszeitliches Seemonster oder sogar ein Mammut?

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Wurde ein "Seemonster" in Russland angespült? (Bild: SakhalinMedia / The Siberian Times)
Wurde ein “Seemonster” in Russland angespült? (Bild: SakhalinMedia / The Siberian Times)

Der Pazifik hat an den Stand der russischen Insel Sakhalin nördlich von Japan die Überreste einer scheinbar sonderbaren Kreatur angeschwemmt. Der stark entstellte Kadaver mit Fell gibt derzeit den dortigen Bewohnern Rätsel auf. Während einige ihn für einen Baby-Wal halten, denken andere sogar an die Reste eines Mammut.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Seemonster, oder solche, die es sein sollen, werden immer wieder an die Stände in aller Welt gespült. Oftmals sind die Kadaver stark verwehst und auch von Meeresräubern angefressen, so dass auf den ersten Blick die Spezies nicht mehr erkannt werden kann. So jüngst auch ganz im Osten von Russland.

Am Strand der Insel Sakhalin spülten die Wellen einen rund vier Meter langen Kadaver an, der scheinbar einen Schnabel und sogar Fell hat. Russische Medien berichteten, dass erste Gerüchte von einem Delfin aus dem Fluss Ganges in Indien sprachen. Dagegen spricht jedoch, dass der Kadaver Fell habe und Ganges-Delfine nicht im salzigen Ozean überlebten können.

Nikolai Kim, der stellvertretende Leiter des Fischerei- und Ozeonographie-Instituts auf der Insel Sachalin, ist ebenso verwundert. Kim vermutet, dass es vielleicht ein Schwarzwal-Baby sein könne. Diese hätten tatsächlich nach der Geburt Fell, was aber im Laufe ihres Wachstums wieder verschwinden würde:

Wir haben alle Versionen untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass die am Strand gefundenen Überreste zu einem Baby-Wal gehören.

Der Meeresbiologe Professor David Smith (Essex University, Großbritannien) glaubt auch nicht an einen Delfin. Jedoch spekulierte er laut der “Daily Mail” vom 30. Juni 2015, das der Kadaver ein „urgeschichtliches Exemplar ist, das im Permafrost eingefroren war“. Professor Alex Rogers von der britischen Oxford University sieht das recht ähnlich. Sogar von einem “verfaulten Mammut” wird spekuliert

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+++YouTube-Video+++ Vortrag von Lars A. Fischinger: “Objekt M” – Ein UFO aus der Eiszeit? Plus neues zum Aluminium-Objekt von Aiud (2012)

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VORTRAG von Lars A. Fischinger 2012: "Objekt M" - Ein UFO aus der Eiszeit? Und: Neues zum Aluminium-Fund von Aiud. (Bild: M. L. Sievers / Montage: L. A. Fischinger)
VORTRAG von Lars A. Fischinger 2012: “Objekt M” – Ein UFO aus der Eiszeit? Und: Neues zum Aluminium-Fund von Aiud. (Bild: M. L. Sievers / Montage: L. A. Fischinger)

Was liegt im Erdreich von Tallinn in Estland? Ist der “Objekt M” genannte Fund tatsächlich ein “UFO aus der Eiszeit” oder doch nur Metallmüll der ehemaligen UdSSR? Und was ist von den Gerüchten zu halten, dass sich in Estland eine unterirdische UFO-Basis befinden soll? Das mysteriöse Thema des “Tallinn-UFO” ist unlängst sehr verschwommen, wie in diesem Vortrag vom Oktober 2012 in Dresden dargelegt, der nun auf meinem YouTube-Kanal der Rätsel der Menschheit online ist.

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Im Rahmen des Meetings der A.A.S. (“Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI”) im Oktober 2012 hielt ich einen Vortrag, in dem ich von meinen Recherchen zum Thema “Objekt M” von Estland berichte.

Bis heute ist es offen, was dort in der Erde der Hauptstadt von Estland liegt – und leider sind alle weiteren Recherche-Bemühungen in Estland und Russland (u.a.) aufgrund der dortigen Untätigkeit bisher ergebnislos geblieben. (Nachtrag 12. November 2016: mehr aktuell hier)

Mehr zum angeblich über 10.000 Jahre alten UFO in diesem Vortrag des A.A.S.-Treffen 2012. Ebenso wird darin das Thema “Objekt von Aiud” angesprochen.

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Das "Extraterrestrische Objekt" aus der Eiszeit: Neues vom Aluminium-Objekt von Aiud

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Es gibt Neuigkeiten: Meine Leser kennen das Rätsel des “Aluminium-Objektes von Aiud”, Rumänien, sicher schon aus meinen Büchern “Historia Mystica” (2009) und “Verbotene Geschichte” (2010) oder sogar früheren Veröffentlichungen von mir. Erstmalig berichtete ich bereits 1996 in meinem ersten Buch “Göttliche Zeiten” darüber. In dem Magazin “Sagenhafte Zeiten” der A.A.S. habe ich Ende 2009 ebenso den Stand der Dinge zum Thema “Aiud-Fund” zusammengefasst und diese auch in der Schweiz beim Meeting der A.A.S. 2010 in einem Vortrag dargelegt. Seitdem bereitete mir diese Geschichte immer mehr Kopfzerbrechen. Und ich versprach bei meinem Vortrag vor zwei Jahren im “Jungfrauen Park” in Interlaken auch, mich weiter um die Recherchen zu kümmern. 

von Lars A. Fischinger

Dies ist mir nun endlich gelungen. Ich werde, wie ich es in einem Video auf meinem “Youtube”-Channel “Rätsel & Mysterien der Welt” bereits kürzlich erwähnte, in Deutschland neu analysieren lassen. Der Labortermin steht und ich werde auch auf dem Meeting der A.A.S. am 27. Oktober 2012 in Dresden gerne dazu was sagen. Ich gebe dort gerne Auskunft, da bis dahin die Ergebnisse der neuen Analyse vorliegen sollen.

Es bleibt immer mal wieder spannend in der Grenzwissenschaft…

Übrigens: Wenn Ihr bei Wikipedia in den Hintergrunddiskussionen zu diesen Fund gelesen habt – vergesst bitte einige der dortigen Aussagen. Auch wenn ich “Haus & Hof” eines anonymen User dort eigentlich lange gewonnen habe…

Die Ergebnisse der bisherigen Recherchen findet Ihr umfassend hier:


Links:

Zum Thema:


“Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.”
(Walter-Jörg Langbein, 1993)

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Artikel: "Objekt M" – ein UFO aus der Eiszeit?

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Wenn es vor Jahrtausenden, lange vor der offiziellen Geschichtsschreibung der kulturellen Entwicklung der Menschheit, schon Zivilisationen gab, wo sind ihre Spuren?
Eine gute Frage – vielleicht in Estland? Eine sonderbare Geschichte, der ich bereits vor einigen Jahren auf die Spur gekommen bin …
Ein gut dokumentierter Bericht über einen mehr als rätselhaften Fund ist ebenso erstaunlich wie undurchschaubar. Es scheint, dass vor Jahren im Norden Europas etwas in der Erde gefunden wurde, das nicht nur die Form eines „UFOs“ hatte, offensichtlich künstlich aus Metall geschaffen wurde, sondern noch dazu aus der Eiszeit stammt.
Eine Kultur, die dieses Objekt geschaffen haben könnte, ist bis heute unbekannt. Oder kam die Kultur gar nicht von der Erde?
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Katsina-Figuren der Hopi-Indianer als Online-Ausstellung in Deutschland: Dahinter verbirgt sich eine unglaubliche Geschichte!

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Katsina Figuren der legendären Hopi-Indianer als Online-Ausstellung in Deutschland - doch was hat es mit diesen Wesen auf sich? (Bilder: NASA & Nordamerika Native Museum der Stadt Zürich / Montage: Fischinger-Online)
Katsina Figuren der legendären Hopi-Indianer als Online-Ausstellung in Deutschland – doch was hat es mit diesen Wesen auf sich? (Bilder: NASA & Nordamerika Native Museum der Stadt Zürich / Montage: Fischinger-Online)

Die Goethe-Universität in Frankfurt am Main bereitete 2020 eine Ausstellung vor, die sich ganz den Figuren namens Katsina oder Katchina der Hopi-Indianer aus den USA widmen sollte. Wie die Universität jetzt mitteilte, steht diese aufgrund der aktuellen Lage “zunächst unbefristet online zur Verfügung”. Doch kaum jemand wird diese Katsina-Puppen oder auch nur die Hopi aus Arizona kennen, der sich nicht mit Indianern beschäftigt. Anders bei den “alten Hasen” der Prä-Astronautik, die bei dem Volk der Hopi sofort aufhorchen. Denn hinter diesem Stamm und dessen Katsina-Figuren verbirgt sich eine unglaubliche Geschichte um antike Außerirdische und versunkene Kontinente. Welche das genau ist, erfahrt ihr hier.


Die Hopi-Indianer

Überall auf der Welt haben versunkene Zivilisationen, Kulturen und  Religionen unzählige Bildnisse ihrer „spirituellen Welt“ und Weltanschauung hinterlassen. Figuren, Zeichnungen, Reliefs oder andere Objekte, die Götter, Himmelswesen oder Geister zeigen sollen. Derartiges findet sich bis heute. Man denke nur an das Christentum, das auf frommen Darstellungen den „Himmel“ mit vermeintlichen Engeln und Heiligen wiedergibt.

Solche Relikte einer überirdischen Welt finden sich aber auch bei eher weniger bekannten Kulturen und Völkern, die noch heute existierenden. So wie bei dem Stamm der Hopi-Indianer aus den USA. Das Volk, das eigentlich „Hopituh Shinumu“, „friedliches Volk“, heißt, lebt im Nordosten des US-Bundesstaates Arizona. Sie zählen zu der Gruppe der Pueblo-Indianer, von denen die bekanntesten sicher die Anasazi aus den Staaten Utah, Colorado, New Mexico und Arizona sind. Deren „Cliff Palace“ im „Mesa-Verde“-Nationalpark in Colorado oder ihre Bauwerke und Dörfer im „Chaco Canyon“ in New Mexico sind heute legendär. Auch bei uns im Westen sind diese dank des Fernsehens in der Allgemeinheit zumindest vom Ansehen her durchaus bekannt.

Diese Hopi, aber auch andere Stämme der Region, stellen seit unbekannten Zeiten seltsame Puppen her. Katsina, Katchinas oder auch Katsinam nennen sie diese spirituellen Figuren, deren Deutung und Bedeutung sowie Aussehen überaus vielfältig ist. Hierzu hat die Goethe-Universität in Frankfurt am Main in einem interdisziplinären Lehrprojekt 2020 eine Ausstellung erarbeitet, die vor allem aus einer Schweizer Privatsammlung stammt.

Wie Dr. Anke Sauter in einer Pressemitteilung am 11. März bekannt gab, wird diese Ausstellung aufgrund der Corona-Lage in diesem Jahr (auch) virtuell stattfinden. So sollen möglichst viele Interessierte in den Genuss der Ausstellung „Die Wanderer: Katsinam, Tithu und Aby Warburg“ (www.diewanderer.info) kommen. Eigentlich war sogar ein Besuch von Stammesmitgliedern der Hopi zu der Ausstellung geplant, doch Corona machte auch hier ein Strich durch die Planungen. In der Pressemitteilung heißt es:

Wegen der Pandemie konnten sich die Studierenden nur online besprechen; ein Besuch von Mitgliedern des Hopi-Stammes in Frankfurt musste abgesagt werden; und auch die bereits organisierte Exkursion nach Zürich fand nicht statt. Die 18 Studierenden, angeleitet durch den Ethnologen Dr. Markus Lindner und die Kunsthistorikerin Dr. Hilja Droste (inzwischen an der Universität Bonn) machten das Beste daraus und befassten sich intensiv mit dem Material, das ihnen vom Nordamerika Native Museum der Stadt Zürich (NONAM) zur Verfügung gestellt worden war.“

Hierzu soll auch eine Publikation von Dr. Markus Lindner und Dr. Hilja Droste folgen und die Ausstellung selber „steht zunächst unbefristet online zur Verfügung“, wie es in der Mitteilung heißt.

Die Katsina der Hopi

Die meist aus Holz geschnitzten Figuren oder Puppen wiederum unterscheiden sich zum Teil sehr in ihrem Aussehen:

Manche sehen aus wie Adler im Menschengewand, manche wie bunt behangene Außerirdische. Eine Art Clown mit Kopf und Körper einer Biene schleckt an einem Lutscher. Ein überdimensionierter Kopf ist von Kaktusblättern umkränzt. – Die Phantasie der Hopi beim Schnitzen ihrer sogenannten Katsina-Puppen scheint grenzenlos zu sein.“

Als „spirituelle Vorbilder“ und „spirituelle Wesen“ werden diese Katsinas auch in der Pressemitteilung der Goethe-Universität bezeichnet. Imaginäre „Gotteswesen“ oder Mittler zwischen den Welten in der Theologie der Hopi-Indianer. Über die Indianer vom Stamm der Hopi selber wiederum weiß indes der „Ottonormalbürger“ eigentlich überhaupt nichts. Von den rund 1.180(!) indigenen Völkern, die allein in den USA und Kanada anerkennt sind, kennen die meisten kaum mehr als die Gruppe der Apachen. Verbunden mit einem verträumten Indianer-Bild aus Hollywood.

Anders bei den „alten Hasen“ der Prä-Astronautik. Sie werden bei der Erwähnung des Hopi-Stammes und der Katsinas hellhörig. Warum?

Die Hopi fertigen seit Jahrhunderten diese Puppen an, die sie selber Katsinas nennen. Angeblich stellen diese himmlische Wesen dar, die einst von genau dort zu den Vorfahren der Indianer gekommen sind. Sie brachten den frühen Hopi Wissen, Weisheit, Technik und halfen ihnen, bevor sie wieder verschwanden, wie es die „klassische Prä-Astronautik“ sagt. Denn, so heißt es weiter, vor unbekannten Zeiten einmal seien die Urahnen der Hopi-Indianer aus einem fremden Land gekommen, das im Ozean versunken ist. Erst nach einer langen Reise voller Gefahren fanden sie eine sichere Heimat. Dort, wo sie heute noch leben. Ich komme am Ende darauf zurück.

Die Katsina: Außerirdische?

Spannende Legenden, die Millionen Menschen vor Jahrzehnten sicher erstmals hörten. Und zwar in dem Dokumentarfilm „Botschaft der Götter“, der nach dem Film „Erinnerungen an die Zukunft“ nach den Büchern von Erich von Däniken gedreht wurde. Darin wurden sehr viele Themen der Prä-Astronautik erstmals einem weiten Publikum in Wort und Bild erstmals präsentiert, die noch heute Teil der Ancient Aliens sind. Etwa das Raumschiff des Ezechiel, die Steine von Ica, die Goldflieger aus Südamerika, die Linien von Nazca oder auch die Ruinen von Pumpa Punku.

1976 hatte dieser heute längst legendäre Dokumentarfilm seine Uraufführung. Wie ich immer wieder gerne erwähne, war es genau dieser Film im September 1989, der mich zum Thema Prä-Astronautik brachte, als ich ihn damals zufällig am deutschen Privatfernsehen (Pro7) sah …

In „Botschaft der Götter“ wiederum rezitiert der Sprecher auch eine Legende der Hopi über ihre mythische Herkunft:

Von Insel zu Insel zogen sie dem Festland entgegen. Immer wenn sie eine Insel verließen, versank diese im Meer. Nur wenige Hopi-Krieger errichten das Festland, und auch sie hatten alle ihre Waffen verloren.

Da kamen aus glänzender Sonne seltsame Wesen, die ihnen Werkzeuge brachten, welche besser waren als alles, was sie vorher besaßen. Diese Wesen sahen anders aus, als die Menschen unserer Welt. Sie hatten unglaubliche Kräfte und ihr Zauber war stärker als Feuer und Blitz. Die Hopis nannten sie: Katsina.“

Für Prä-Astronautiker ein klarer Hinweis auf eine Überlieferung, die an die Götter aus dem All erinnert. Auch wenn die „Hopi-Thematik“ heute wohl kaum mehr in der Diskussion um Astronautengötter vorkommt. Genau diese Katsina-Puppen, die in solchen vielfältiger Form zu finden sind, werden in „Botschaft der Götter“ gezeigt und mit Darstellungen antiker Astronauten verglichen.

“Weißer Bär”

Auch „Weißer Bär“ („Sohn des letzten Hopi-Häuptlings“) kommt in dem Film zu Wort. Er erklärt zur Herkunft und Bedeutung dieser Katsinas:

„(…) Katsinas waren jene Wesen, die meinem Stamm einst in seinem Lebenskampf geholfen haben. Eines Tages haben sie uns verlassen. Sie versprachen jedoch zurück zu kommen. Damit nun unsere Kinder nicht erschrecken, wenn diese seltsamen Wesen wieder auftauchen, haben  wir über viele Geschlechter hinweg diese Puppen angefertigt, die wie Katsinas aussehen.“

Um die 400 verschiedene Arten solcher Figuren mit ihren sonderbaren Aussehen sollen es bei den diversen Stämmen geben. Auch werden solche Stücke unlängst für Touristen angefertigt und zum Teil für hohe Summen verkauft. Vor rund 100 Jahren begann aufgrund des Interesses der „Weißen“ an diesen Figuren deren Kommerzialisierung. Unter 100 Dollar geht es für einfache kleine Figuren los – und hört bei 2.500 Dollar für detailreiche Puppen auf. Wer hier ein Geschäft der Indianer mit den Touristen vermutet, liegt richtig. „Verwerflich“ ist diese Form des Dazuverdienen ganz und gar nicht! Was sich der normale Tourist sicher nicht leisten kann, sind alte Original-Puppen, die auf Auktionen durchaus mal fast 300.000 US-Dollar pro Stück kosten können.

Nur: Weiß der Besucher oder jemand, der sie online im Shop des „Kachina House“ (oder eBay, Etsy…) bestellt, dass diese Puppen angeblich Astronautengötter darstellen?

Ethnologen haben die Schnitzpuppen der Hopi schon lange im Visier. Sie verweisen immer wieder darauf, dass es grundsätzlich keine einheitliche Deutung der Wesen gibt. Sie sind alles in allem höre Wesenheiten, die mal Geister, mal Ahnen oder auch Götter bzw. Botschafter zwischen Himmelswesen und Menschen sein können. Ebenso Repräsentanten der Natur und Naturkräfte wie Wasser. Schon Kinder bekommen solche Puppen geschenkt, damit sie sich an deren Aussehen gewöhnen können. In sehr einfach gehaltenen Variationen dienen sie den Kleinen sogar als Spielzeug, worauf schon 1936 Gene Meany Hodge in „The Kachinas are coming“ hinwies.

“Vermittler zwischen den Göttern und den Menschen”

Sehr gut fasst die Seite Welt-der-Indianer.de dies zusammen:

Kachina wirken als Vermittler zwischen den Göttern und den Menschen und bringen den lebensnotwendigen Regen zur Erde. Sie sind also heilige Geistwesen, die viele Aspekte der Natur repräsentieren und mit Tanz und Gesang gefeiert wurden. Den Kachina zu Ehren, welche für die Indianer übernatürliche Wesen waren, wurden komplexe Maskenrituale durchgeführt.

Die Kachina-Puppen wurden den Kindern übergeben, um sie in spielerischer Art in die religiöse Welt der Erwachsenen einzuführen. Aus diesem Grund sind die Puppen exakte Kopien der Masken und Kostüme, die von den erwachsenen Kachina-Tänzer getragen werden, einschließlich der Symbole und Farben.“

Dort wird auch eine andere Geschichte über die „Entstehung der Katchinas“ zitiert, wie sie der Pueblo-Stamm der Zuni erzählen soll:

Vor langer Zeit, als das Volk auf der Suche nach der heiligen Mitte der Welt einen Fluss durchwatete, glitten einige Kinder ins Wasser und wurden dann in Wasserwesen verwandelt. Sie trieben bis zum Zusammenfluss des Zuni und des Colerado River. Nach vielem Beten und Opfern des Volkes kamen die Kinder als Kachinas zurück und brachten Regenwolken mit, welche die Felder fruchtbar machten. Nach dieser Begegnung wollten immer mehr Mütter in diese Kachina-Stadt, um ihre Kinder zu sehen. Da es aber nicht genügend Platz für alle gab, ließen die Kachinas die Zuni wissen, dass in Zukunft nur noch ihre Geister in die Tänzer der Zeremonien fahren werden.“

Diese Legende unterscheidet sich sehr von den Erzählungen von „Weißer Bär“ in der Dokumentation „Botschaft der Götter“. Parallelen sind aber zweifellos zu erkennen.

Die versunkene Welt Kasskara

In das Bewusstsein der Prä-Astronautik-Forscher kamen die Hopi und ihre Mythen um die Katsinas erst durch das Buch „Kasskara und die sieben Welten“ (1979) von Josef F. Blumrich. Es ist jener legendäre Autor, der zuvor das Buch „Da tat sich der Himmel auf“ (1974) veröffentlichte, in dem er die heute allseits bekannte „Rekonstruktion des Raumschiffs des Ezechiel“ aus dem Alten Testament vorlegte. Das Werk des NASA-Ingenieurs über die Hopi ist dagegen ungleich weniger bekannt.

Grundlage von Blumrichs Buch sind Aussagen von „Weißer Bär“, die er alle auf Tonband dokumentierte. Im Vorwort schrieb Josef F. Blumrich über den Indianer damals:

In seiner Darstellung von Tatsachen, Ereignissen und Einzelheiten war er unbeirrbar.“

Demnach gäbe es in der Mythologie der Hopi und auch zu den seltsamen Puppen zahllose Hinweise auf Außerirdische vor Jahrtausenden. Sie können an dieser Stelle keinesfalls alle rezitiert werden, doch zusammenfassen kann man sagen:

Die Hopi glauben, dass sie in einer vierten Welt leben und die dritte Welt Kasskara gewesen sei. Ein untergegangenes Land im Westen – also im Pazifik. Zeitgleich habe es im Osten, also Atlantik, einen weiteres Land gegeben, womit ausdrückliche Atlantis gemeint war. Während Atlantis schnell unterging, sei Kasskara als Urheimat der Hopi recht langsam „versunken“.

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Auch die Katsina wären alles andere als nur spirituelle Geistwesen, sondern waren physische Wesen von den Sternen. Seit der ersten Welt weilten diese bereit hier, wie „Weißer Bär“ Blumrich erzählte. Es waren Lehrmeister und Helfer der Hopi-Ahnen, die in Fluggeräten über den Himmel fuhren. Sie halfen auch bei der Umsiedlung der Hopi nach Amerika.

Der verlorene Kontinent

So erreichten sie letztlich auf drei verschiedene Arten Südamerika, während ihre Heimat nach und nach im Meer versank. Einmal durch „fliegende Schilde“, eine anderem Mal mit „großen Vögeln“ und die dritte Welle der Einwanderer kam mit Booten. Die Osterinsel wird dabei als die einzige Insel genannt, die bei ihrer Flucht anschließend nicht in den Fluten versank. Von Südamerika aus begann ihre Wanderung bis in die heutigen USA. Immer „unter dem Schutz der Kachinas“, so „Weißer Bär“: Blumrich zitiert ihn mit den Worten:

Das geschah natürlich alles vor sehr langer Zeit, denn der Anfang der Wanderung, die Ankunft der ersten Clans auf den Fliegenden Schilden, liegt etwa 80.000 Jahre zurück.“

Nach und nach begann so die Besiedlung und Landnahme auf den beiden amerikanischen Kontinenten.

Weiter heißt es, dass die Völker Mittelamerikas wie Maya und Azteken (abtrünnige) Angehörige der Hopi waren. Mehr noch, denn die himmlischen und real anwesenden Katsina haben den Menschen in der weltberühmten Maya-Stadt Palenque in Mexiko Wissen und Weisheit vermittelt! Palenque sei demnach eine Stadt der Hopi. Eine Art Universität, in dem die Fremden aus dem All die Menschen unterrichteten. Letztlich sind eines Tages diese Wesen wieder zu den Sternen zurückgekehrt.

Verständlicherweise folgte viel Kritik auf das Buch von Blumrich. Vor allem, da er die Katsina als leibhaftige Lebewesen wiedergibt und nicht als Geistwesen aus spirituellen Sphären. Ebenso auch, da er von Fluggeräten bzw. sogar Raumfahrtzeugen in der Hopi-Mythologie und über die versunkene Welt Kasskara spricht. Dem „Mutterland“ der Hopi, was „Kasskara“ bedeuten soll. So meinen Kritiker auch, dass die Hopi überhaupt kein Kasskara kennen würden. Alles sei frei erfunden. Anstoß wurde auch genommen, dass „Weißer Bär“ eindeutig von Atlantis als gesprochen haben soll. Bekanntlich ist Atlantis ein „westlicher Mythos“, den wir dem Griechen Platon verdanken.

Katsinas als Lehrmeister der Menschen

Übersehen wird von den Kritikern dabei aber, dass „Weißer Bär“ selber zu Blumrich sagte, dass er „bei diesem Namen bleiben“ will, „weil er dir geläufiger ist“. Bei den Hopi hieße das „Land im Osten“ nicht Atlantis, sondern werde als „Taláwaitichqua“ bezeichnet. Dies beute in Etwa so viel wie Land „Land in Richtung Morgen“ oder „Sonnenaufgang“ – also im Osten.

Hierzu muss man anmerken, dass das Standartwerk „Das Buch der Hopi“ (1977) von Frank Walters (aber auch andere Bücher) eindeutig zeigen, dass Blumrichs Ausführungen unter Berufung auf „Weißer Bär“ alles andere als aus der Luft gegriffen sind. Oder sein könnten. Bei Walters, der mehre Jahre unter den Hopi lebte, und die Überlieferungen von rund 30 Stammesmitgliedern verschiedener Clans aufzeichnete, findet sich das „Mutterland“ Kasskara als „Kuskurza“. Seine aufgezeichneten Überlieferungen sind ähnlich und im Kern mit den Schilderungen von Blumrich oft identisch. Auch bei ihm ging die Hopi-Urheimat unter. Und gleichfalls finden sich „Fluggeräte“ in der von ihm dokumentierten Theologie der Hopi. Blumrich selber vermerkt mehrfach, das “Das Buch der Hopi” sein Interesse an diesem Volk weckte.

Während Blumrich aber das Stichwort „Atlantis“ nutzt, findet sich bei Walters kein Verweis auf eine im Ozean versunkene dritte Welt. Was sich aber bei ihm findet, sind detaillierte Schilderungen, dass diese Wesen in der Maya-Stadt Palenque die Menschen in Wissenschaft schulten. Unter anderem lehrten diese Wesen:

  • „Geschichte und Bedeutung der vergangenen drei Welten“
  • „Aufbau und die Wirkungsweise des menschlichen Körpers“
  • „tieferes Wissen über die Gesetze der Natur“
  • „die Gesetzmäßigkeiten des planetaren Systems“
  • (wie diese) „die Sterne das Klima, die Ernte und den Menschen selbst beeinflussen“

Wissenschaftliche Erkenntnisse?

Zu diesem Zweck nahmen die Geistwesen „die Gestalt gewöhnlicher Menschen an und galten als Kachinaklan“. Folglich verwandelten sie sich geradezu, um Menschengestalt anzunehmen. Sie übernahmen daraufhin eine gewisse Zeit die Führung der Menschen in der neuen, vierten Welt. Nach dem Untergang oder der Vernichtung der dritten Welt, die Blumrich eben als Kasskara wiedergibt, sei dies vor allem geschehen. Nach reinen unsichtbaren Geistwesen klingt das nicht.

Wohlgemerkt, diese Ausführungen stammen nicht von einem Autor des Phantastischen oder Prä-Astronautik! Sie stammen aus dem Buch von Waters, der noch weitere Überraschungen bereithält:

Man weiß heute auch, dass es in verschiedenen Erdepochen ‚Sprünge‘ des magnetischen Felds der Erde gegeben hat, so dass sich die magnetischen Pole an wechselnden Stellen befanden, so lag der Nordpol wahrscheinlich auch einmal mitten im Pazifik und einmal im Südwesten der USA. Die Parallele zu dieser wissenschaftlichen Entdeckung findet sich in der Mythologie der Hopi in der Behauptung, dass sich die polare Mitte der Erde aus der verschwunden Dritten Welt in das Heimatland der Hopi in der gegenwärtigen Vierten Welt verlagerte.“

Wie konnten das die Hopi wissen? Ähnlich wie der Mythos, dass einige Clans der Hopi von einem Gott in den hohen, vereisten Norden gesandt wurden. Ausgerüstet mit magischen Kräften sollten sie durch Gebete gegen die voranschreitende Vereisung des Nordens ankämpfen. Letztlich gelang es nicht und das Vordringen des Eises war unaufhaltsam. Das klingt nach einer Erinnerung an die letzte Eiszeit und Vergletscherung Nordamerikas.

Sogar der Anthropologe Harold Courlander und sein Koautor Stephan Dömpke verweisen in ihrem Werk „Hopi – Stimmen eines Volkes“ (1986) auf das erstaunliche Wissen der Hopi. Die Wissenschaft würde das Können der Indianer in der Landwirtschaft „vor bisher ungelöste Rätsel“ stellen, so die Autoren. Mit dem Buch von Blumrich, dies am Rande, sind sie wiederum alles andere als zufrieden. Wie die meisten Indianerforscher. Richard S. Kelly zum Beispiel sah schon 1988 in „Spiritueller Imperialismus oder die Vereinnahmung der Hopi“ die Arbeit von Blumrich schlicht als „wertlos“ an. Sie sei voller „ungezügelten Dilettantentum“, so Kelly.

Geistwesen oder real?

Ob „Weißer Bär“, der mit vollen Namen Oswald „White Bear“ Fredericks heißt, in seinen Erzählungen uns den sprichwörtlichen Bären aufgebunden hat? Sicher zumindest scheint, dass er ein angesehenes Mitglied der Häuptlingssippe war. Wohl nicht, wie in „Botschaft der Götter“ behauptet, der Sohn des Stammesführers. Eher der Neffe des Häuptlings Oraibi, wie es auch Walters wiedergibt.

Anhand der oben zitieren Mythologien ist klar, dass es unter den Clans oder Stämmen der Hopi keine einheitliche und verbindliche Weltanschauung gibt. Die alten Überlieferungen und Legenden  variieren, was auch auf die wahre Natur der Katsina zutrifft. Sie sind oder waren offenbar beides, physische Wesen einer fernen Vergangenheit und rein spirituelle Geister. Das eine schließt das andere nicht aus. Auch in andere Religionen, Kulturen oder Theologien haben sich Götter, die einst real auf Erden gewandelt sein sollen, später zu Geistwesen gewandelt. Selbst für Jesus gilt das.

Interessant ist auch die untergegangene Welt Kasskara an sich. Sie war nicht einfach so plötzlich weg, denn dafür gab es einen Grund. Dieser wird, mehr oder weniger direkt, in dem sündhaften und ungöttlichen Verhalten der Ur-Hopi verortet. Eine eindeutige Parallele zu weltweiten Mythologien dieser Art, die ich in „Rebellion der Astronautenwächter“ dokumentiert habe. Allerdings auch fraglos zum Mythos des versunkenen Atlantis, dessen Ende kam, als die Bewohner zu „maßlos“ wurden. Zumindest Laut Platon. Obwohl Blumrich selber Kasskara und Atlantis miteinander verbindet, passt das eigentlich nicht, da die „Mutterheimat“ der Hopi im Westen gelange habe. Ob im Meer, da widersprechen sich die Aussagen.

Sind biblische Einflüsse in die Hopi-Mythologie zu finden? Etwa in den Aussagen, dass sie bei ihren Wanderungen nachts einem Stern und am Tage einer Wolke folgten, wie es Waters in seinem Buch „Hopi“ dokumentiert? Erinnerungen an den Exodus aus dem zweiten Buch Moses werden hier wach. Oder anders: Beruhen ähnliche Motive in den Mythen nicht ganz einfach daher, da hier ähnliche Erinnerungen verarbeitet wurden? Immerhin sollten wir annehmen, dass die raumfahrenden Götter der Prä-Astronautik einst überall auf der Erde waren. Bei allen oder vielen Menschen, die dann auch ähnliches erlebt haben könnten.

Der untergegangene Kontinent Mu

Was nicht unerwähnt bei diesen Katsinas und der vernichteten Welt Kasskara bleiben darf, ist die Geologie.

Blumrich gibt Ausführungen von „Weißer Bär“ wieder, die davon sprechen, dass die Erde mehrfach einen „Polsprung“ erfuhr. Ein Thema, das seit Jahrzehnten bis heute diskutiert wird (mehr dazu auch HIER). Der Indianer traf dabei Aussagen, die Geologen fraglos ein müdes Lächeln auf das Gesicht zaubern würden. So sollen zum Beispiel Nord- und Südpol ihre „Plätze“ getauscht habe, da sich die Erde als Planet als Ganzes drehte. Also nicht die magnetischen Pole sich umkehrten, was ein gewaltiger Unterschied ist. Verschiedene Erdachsenverschiebungen in verschiedenen Welten oder Zeitaltern musste unsere Erde dabei schon überstehen. Und mit ihnen unsere Ahnen und die Ur-Hopi. Nicht immer „kippte“ der Planet dabei aber vollständig, sondern teilweise nur „halb“.

So haben dann auch die außerirdischen Katsinas eines Tages bemerkt, dass Amerika aus dem Meer gestiegen sei. Denn zuvor gab es das nicht, und Atlantis im (heutigen) Atlantik und Kasskara im (heutigen) Pazifik waren nur durch Wasser voneinander getrennt. Die Katsinas nutzen diese neu entstandenen Kontinente zur Umsiedlung der Hopi, wie es Blumrich nach „Weißer Bär“ dokumentiert hat. Von (vier) verschiedenen Zeitaltern, Welten oder vernichteten Vorzeiten sprechen allerdings auch andere Völker. Inklusive der Maya und Azteken.

Geologen werden diese Art von Behauptungen rund weg als Spinnerei bezeichnen! Millionen Jahre sind beispielsweise schon die Anden in Südamerika alt, die nach und nach durch die Plattentektonik in die Höhe wuchsen. Nicht mehr oder wenig plötzlich durch Weltkatastrophen. Was aber dennoch bis heute durchaus von einigen angenommen wird.

Heute sind die Hopi, ihre seltsamen „Astronauten-Puppen“ und die Geschichten von „Weißer Bär“ offenbar der Diskussion der Prä-Astronautik-Fans herausgefallen. Viele werden diese kaum mehr kennen. Der Mythos, dass im Pazifischen Ozean einst eine riesige Landmasse oder eben ein ganzer Kontinent versank, ist aber weiterhin sehr populär. Meist wird dieser Mu genannt. Diese Spekulation gab es schon lange vor den Erzählungen von „Weißer Bär“, wobei dazu vor allem James Churchward genannt werden muss. Er veröffentlichte 1926 sein Buch „The Lost Continent of Mu, the Motherland of Men“, dem vier Bücher zum Thema versunkener Kontinent Mu bis 1935 folgten. Ein Jahr später starb der Erfinder der Mu-Idee.

Für die Hypothese einer unterfangenen Welt im Pazifik ist Churchward der vergessene Pionier überhaupt, der schon vor fast 100 Jahren dafür von der Fachwelt abgelehnt wurde.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Neue Datierungen zum Ende der Neandertaler schreiben die Geschichte um! +++ Video +++

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VIDEO: Neue Datierungen zum Ende der Neandertaler schreiben die Gesichtsbücher um! (Bilder: gemeinfrei & Fischinger-Online)
VIDEO: Neue Datierungen zum Ende der Neandertaler schreiben die Gesichtsbücher um! (Bilder: gemeinfrei & Fischinger-Online)

Über Jahrtausende lebte der Neandertaler gemeinsam mit uns, dem Homo Sapiens, zusammen in Europa und Asien. Dann verschwand unserer Verwandter aus der Geschichte. Warum das geschah, darüber streiten sich die Forscher bis heute. Recht einig war man sich aber, wann das in Notwest Europa geschah. Dies ließ sich anhand von Radiokarbondatierungen von Knochen unserer Vetter mehr oder weniger genau nachweisen. So dachte man zumindest bisher. Denn neue Alterbstimmungen werfen dieses Bild über den Haufen, wie Ihr in diesem Video erfahrt.


Das Rätsel der Neandertaler

Erstaunliche Neuigkeiten zum Neandertaler, unseren Verwandten der Eiszeit und Steinzeit! Lange schon ist bekannt, dass der Neandertaler tausende Jahre in Europa mit uns Menschen gemeinsam lebte. Die Vertreter des Homo Sapiens kamen hier an und trafen überall in Europa auf unseren Vetter.

Doch dann verschwand der Neandertaler von der Bühne der Geschichte: Er starb aus. Warum das geschah ist bis heute unklar. Als gesichert hingegen galt bisher, wann der Neandertaler ausgestorben ist. Das zeigten verschiedene Radiokarbondatierungen aus Nordwest Europa an Knochen unserer Verwandten.

Ganz sicher war man sich dann aber doch nicht, da diese Altersbestimmungen mittels C14 zum Teil erhebliche Unterschiede an den gleichen Kochen zeigten. Deshalb wurden jetzt Überreste der Neandertaler erneut mittels Radiokarbon datiert. Mit dem erstaunlichen Resultat, dass wir die Geschichte umschreiben müssen! Der Neandertaler starb nach dieser Studie wesentlich früher im Nordwesten von Europa aus, als bisher angenommen. Mehr dazu in diesem Video vom 12. März 2021.

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Sensationelle Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien +++ Video +++

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VIDEO: Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien (Bild: CNRS/Université de Bordeaux)
VIDEO: Kultstätten der Neandertaler und die vergessene Entdeckung der Altarstein Höhle in Rumänien (Bild: CNRS/Université de Bordeaux)

Wann bauten Menschen die ersten Kultstätten zu ehren einer überirdischen Macht? Ist die sensationelle Entdeckung von Göbekli Tepe bis bis zu 13.000 Jahren in Anatolien wirklich das älteste Bauwerk der Welt? Die Antworten erstaunen! Denn schon der Neandertaler baute und Rumänien und Frankreich (einfache) Kultstätten, die rund 165.000 Jahre(!) älter sind, als alles, was bisher bekannt war. Unglaubliche Funde, die die Geschichte neu schrieben, wir Ihr hier erfahrt.


Die Neandertaler: Sensationelle Entdeckungen

Wann wurde der Mensch intelligent und vor allem „spirituell“? Wo liegt der Ursprung der menschlichen Kulte und wie alt ist das Verlangen des Menschen Kultstätten zu errichten?
Diese Fragen beschäftigen Wissenschaftler seit Jahrzehnten. Und dabei datieren sie die Anfänge solcher Kulte oder sogar ganzer Kultbauten immer weiter in die Vergangenheit. Damit auch die Anfänge von dem, was man heute Religion nennen würde. Bekanntestes Beispiel ist hier sicher Göbekli Tepe in Anatolien.

Eine riesige Kultstätte, die über 10.000 Jahre alt ist. Von 13.000 Jahren wird hier sogar gerne gesprochen. Gebaut aus gewaltigen Megalithen, die in Steinkreisen errichtet wurde. Eine archäologische Sensation – aber keineswegs die älteste.

Ungleich ältere Kultstätten erbaute schon der Neandertaler. Sie sind aufgrund ihres Alters bei weitem spektakulärer als alle Monumente oder Megalithbauten, die spätere Zivilisationen erbauten. Von Göbekli Tepe über die Pyramiden in Ägypten bis Megalithanlagen aus der Steinzeit wie Stonehenge oder Carnac. Sie alle wurden im Vergleich zu den Kultbauten der Neandertaler ausnahmslos alle erst gestern gebaut! Auch wenn man diese natürlich nicht in ihrer Art und Weise direkt vergleichen kann und darf!

Die ältesten Kultstätten der Erde

Längst ist den Archäologen bekannt, dass vor über 40.000 Jahren unsere Ahnen schon wundervolle Kunstwerke an die Wände zahlreiche Höhlen malten. Galerien der Eiszeit, die vor allem vor 20.000 bis 30.000 Jahren entstanden und den Forschern bis heute Rätsel aufgeben. Irgendeine Art „Kult“ wird dahinter vermutet. Gerne in Form eines „Jagdzaubers“. Was man aber nie fand waren Bauwerke dieser „Höhlenmenschen“.

Das änderte sich durch einen Fund in Rumänien. Hier stieß man tief in einer Höhle auf eine primitive Kultstätte der Neandertaler, die aus bewusst platzierten Knochen bestand. Ein „spiritueller Ort“, der bis zu 85.000 Jahre alt ist! Als sei das nicht erstaunlich genug wurde kurz darauf in Südfrankreich ein weiterer Fund gemacht, über den ich bereits in einem Vortrag 2019 berichtete, den Ihr HIER findet.

Es ist die bisher älteste Kultstätte der Erde – errichtet von Neandertalern in Form von Steinkreise aus Tropfsteinen in einer tiefen, dunklen Höhle. Alter: rund 165.000 Jahre(!) älter als die Steinkreise von Göbekli Tepe. Sensationelle Funde, über die in der Öffentlichkeit praktisch nichts bekannt ist, wie Ihr in diesem Video vom 6. Oktober 2020 erfahrt.

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Video vom 6. Oktober 2020 auf Mystery Files

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Spektakuläre Entdeckung: Millionen Jahre alte Mammut-DNA! +++ Video +++

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Spektakuläre Entdeckung: Millionen Jahre alte Mammut-DNA (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Spektakuläre Entdeckung: Millionen Jahre alte Mammut-DNA (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Vor etwa 4.000 Jahren starb das letzte Mammut im Norden von Sibirien. Seit dem sind die Giganten der Eiszeit ausgestorben und zugleich ein Mythos. Auch Mammut-DNA ist schon länger bekannt, doch jetzt ist es erstmals Gen-Forschern gelungen, uralte DNA dieser Riesen der Eiszeit zu gewinnen. Diese ist zum Teil 1,64 Millionen Jahre alt! Die älteste DNA die Erde, wie die Forscher aus Stockholm in ihrer Studie in der renommierten Fachzeitschrift “Nature” berichtet. Alles weitere dazu in diesem YouTube-Video vom 18. Februar 2021.


Fast 2 Millionen Jahre alte DNA eines Mammut!

In der letzten Eiszeit liefen wunderbare Geschöpfe über unseren Planeten: Das Mammut (Mammuth). In großen Herden zogen diese gewaltigen Tiere durch die Gras- und Steppenlandschaft und wurde dabei oft dicht von unserem Vorfahren verfolgt, die Jagd auf die machten. Heute sind diese Riesen der Urzeit ausgestorben.

So erstaunliches es kling, hat es sie vor rund 4.000 Jahren noch im Norden von Sibirien gegeben. Es waren die letzten. Doch bis heute finden sich immer wieder im Permafrostboden der nördlichen Erdhalbkugel deren Überreste und Kadaver. Teilweise wurden sogar sehr gut erhaltene Mammut-Kadaver im “eigen Eis” gefunden. Mit Fortschreiten der Genforschung reizen solche Funde immer wieder zu Spekulationen: Können wir eines Tages ein Mammut klonen und können wir uralte DNA eines Mammut finden?

Tatsächlich ist solche Mammut-DNA schon lange bekannt. Doch jetzt ist es erstmals Forschern gelungen uralte DNA von Mammuts zu gewinnen. Diese ist teilweise 1,64 Millionen Jahre alt und damit die älteste DNA die Erde. So berichten es die beteiligten Forscher aus Stockholm in ihrer Studie am 17. Februar 2021 in der renommierten Fachzeitschrift “Nature”.

Alles weitere dazu in diesem YouTube-Video.

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YouTube-Video vom 18. Feb. 2021

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Schreiben sensationelle Funde in Mexiko die Geschichte um: Wurde Amerika bis zu 17.000 Jahre früher besiedelt? +++ Video +++

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VIDEO: Sensationelle Funde in Mexiko: Wurde Amerika bis zu 17.000 Jahre früher besiedelt?
VIDEO: Sensationelle Funde in Mexiko: Wurde Amerika bis zu 17.000 Jahre früher besiedelt? (Bilder: Nature/C. F. Ardelean / Montage: Fischinger-Online)

Als die Europäer vor 1.000 Jahren (Wikinger) und 1492 (Christoph Kolumbus) Amerika entdeckten, waren sie dort nicht allein. Der gesamte Doppelkontinent war bereits besiedelt und überall trafen die Eroberer auf unterschiedliche Kulturen. Doch woher kamen diese Menschen und wann betraten deren Ahnen erstmals Amerika? Hier setzte sich die Vorstellung fest, dass die ersten Menschen während der letzten Eiszeit aus Sibirien über die Beringstraße und Alaska einwanderten. Irgendwann vor 13.000 oder vielleicht sogar 18.000 Jahren. Jüngst veröffentlichte Untersuchungen werfen diese Thesen über den Haufen. Demnach könnten schon vor 33.000 Jahren die ersten Menschen Amerika erreicht haben. Dafür sollen archäologische Funde sprechen, die in Mexiko ausgegraben wurde. Muss die Geschichte vollkommen neu geschrieben werden?


Amerika schon vor 33.000 Jahren besiedelt?

Wann betraten Menschen zum ersten Mal amerikanischen Boden? Wann wurde Amerika wie besiedelt?

Scheinbar einfache Fragen, die aber seit Jahrzehnten für hitzige Kontroversen und Diskussionen sorgen. Nachdem in den USA die sogenannten Clovis-Kultur 1937 entdeckt wurde, war für viele Archäologen klar: Clovis waren vor rund 13.000 Jahren die ersten Amerikaner. Eingewandert in der Eiszeit über die trockene Beringstraße, die heute Alaska von Russland bzw. Sibirien (Asien) trennt. Von dort zogen sie durch das heutige Kanada, die USA, Mittelamerika immer weiter in den Süden. Bis sie letztlich ganz im Süden von Südamerika Feuerland erreichten.

Nach weiteren Funden wurde deutlich, so ganz stimmen die Datierungen nicht. Beispielsweise durch Funde menschlicher Spuren in Südamerika, die an die 18.000 Jahre alt sind. Und vielleicht kamen die ersten Amerikaner sogar über den Seeweg. Oder es gab verschiedene Wellen von Siedlern …

Jetzt jedoch sorgen zwei in “Nature” veröffentlichte Studien für Aufsehen unter den Experten. Sie verlegen die Besiedlung Amerikas weit in die Vergangenheit.

Demnach wurden im Hochland von Mexiko in einer Höhle Spuren – Steinwerkzeuge – ausgegraben, die zum Teil bis auf ein Alter von über 33.000 Jahren datiert wurden!

Tausende dieser Hinterlassenschaften brachten die Archäologen ans Licht. Für sie ein Beleg, dass hier bereits rund 17.000 Jahre vor der Colvis-Kultur von Nordamerika Menschen lebten.
Eine schon jetzt umstrittene Studie, da sie direkt nach der Veröffentlichung erste Kritiker auf den Plan rief. Alles sei falsch gedeutet worden, so einige Stimmen!

Alle Details zu dieser spannenden Untersuchung und Ausgrabung erfahrt Ihr in diesem Video auf YouTube.

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Video vom 23. Juli 2020 auf Fischinger-Online

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Neandertaler: Ein Supercomputer hat jetzt ihr Aussterben simuliert – Hauptschuld an ihrem Verschwinden trägt wohl der Homo sapiens

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Der rätselhafte Neandertaler: Ein Supercomputer hat jetzt ihr Aussterben simuliert - Hauptschuld an ihrem Verschwinden trägt wohl der Homo sapiens (Bilder: A. Timmermann & PixaBay / Montage: Fischinger-Online)
Der rätselhafte Neandertaler: Ein Supercomputer hat jetzt ihr Aussterben simuliert – Hauptschuld an ihrem Verschwinden trägt wohl der Homo sapiens (Bilder: A. Timmermann & PixaBay / Montage: Fischinger-Online)

Warum starb vor rund 40.000 Jahren der Neandertaler so plötzlich aus? Was waren die genaue Ursachen, dass unser Vetter von der Erde verschwand, nachdem er hunderttausende Jahre allen Widrigkeiten trotzen konnte? Darüber zerbrechen sich Anthropologen seit Jahrzehnte den Kopf. Die Ankunft des modernen Menschen (Homo sapiens) in Eurasien und damit in die Gebiete des Neandertalers steht hier als Ursache schon lange in Verdacht. Diese Vermutung scheinen jetzt Simulationen mit dem Supercomputer “Aleph” zu untermauern, wie Wissenschaftler bekannt gaben. Eine umfangreiche Untersuchung, die aber weiterhin fragen offen lässt, wie Ihr hier erfahrt.


Der rätselhafte Neandertaler

Heute lebt auf diesem Planeten nur eine „Spezies Mensch“: Der Homo sapiens, wir „modernen Menschen“. Sieht man einmal von den Überlegungen aus der Kryptozoologie ab, dass es sich bei „Affenmenschen“ wie Yeti oder Bigfoot um bisher unentdeckte Vetter von und Menschen handelt.

Wir waren aber nicht immer allein auf der Erde. Zahlreiche Menschenarten und „Urmenschen“ lebten bereits auf unserer Welt. Ausgestorbene Cousins und Brüder, von denen zweifellos der Neandertaler die berühmteste Spezies ist.

Diese Verwandte starben erst vor wenigen zehntausend Jahren aus, als der moderne Mensch sich bereits aufmachte, die Welt zu besiedeln. So traf Neandertaler und moderner Mensch an vielen Orten in Europa und dem Nahen Osten auch aufeinander. Sie lebten fortan in einer Koexistenz, nachdem zehntausende von Jahren der Neandertaler diese Gebiet zuvor für sich allein hatte.

Dann verschwand unser Vetter aus der Geschichte. Seine Spezies starb vor rund 40.000 Jahren aus, nachdem er mindestens 300.000 Jahre lang in Europa, Asien und dem Nahen Osten lebte. Warum ist bis heute ein Rätsel der Geschichte, über das seit vielen Jahren diskutiert wird.

Während der Neandertaler in Eurasien den widrigsten klimatischen Bedingungen wie Eiszeiten trotzen konnte, verlief sein Untergang relativ schnell. Ein einschneidendes Ereignis muss deren Ende eingeläutet haben, darin sind sich die Forscher sicher. Vor allem wird hier die Ankunft des modernen Menschen in Europa und anderen Gebieten angeführt, die damit das Ende der Neandertaler einläuteten. Ob durch Vertreibung, Urzeit-Kriege, eingeschleppte Krankheiten, Kampf um die Ressourcen oder andere Faktoren, ist ungewiss.

Ausgerottet durch den modernen Menschen

Sicher hingegen ist, dass auch der heutige Mensch noch Neandertaler-Gene in sich trägt. Es kam also auch zu Vermischungen der Populationen, die zum Beispiel in Europa sehr gut nachzuweisen sind. Doch auch das kann nicht das endgültige Ende der Neandertaler verursacht haben. Auch ein Klimawandel kann nicht dafür verantwortlich gemacht werden. Schließlich habe unser Verwandter in den hunderttausenden Jahren zuvor weitaus dramatischere Klimawandel mühelos überlebt. Er passte sich an und sicherte so das Überleben seiner Spezies.

Als gesichert gilt jedoch, dass ein Wandel des Klimas, die Ankunft des Homo sapiens in Eurasien und das Ende der Neandertaler zeitlich zu dicht beieinander lagen, als dass dies nur Zufall sein kann. Dieser relativ zügige Zusammenbruch der weit verstreuten Neandertaler-Populationen ist eines der großen Mysterien der Anthropologie. Es muss, so ist sich die Wissenschaft einig, einen Hauptauslöser gegeben haben.

Obwohl der moderne Mensch als dieser Hauptfaktor für den Untergang angesehen wird, fehlt dafür weiterhin der Beweis. Siedlungs- und Wanderungsbewegungen der beiden Menschenarten, Klimaänderungen, vorhandenen Nahrungsgrundlagen, Temperaturschwankungen, die Vermischung beider Arten und andere Parameter müssen hier berücksichtigt werden. Darauf ergibt sich ein überaus komplexes Modell einer Zeit vor ca. 40.000 Jahren.

Axel Timmermann, der Direktor des „IBS Center for Climate Physics“ an der Pusan National Universität in Südkorea hat nun erstmals genau ein solches Modell vorlegt. Mit Hilfe des Supercomputers „Aleph“.

Timmermann fütterte den Supercomputer dazu mit zehntausenden Zeilen EDV-Code und ließ das Superhirn so eine Simulation berechnen. Gletscherbewegungen der Eiszeit, Kreuzungen der Spezies, Vegetation, Temperatur, genetische Daten und archäologische Funde wurden dazu herangezogen. Im Ergebnis zeigte sich, dass der Homo sapiens am Aussterben der Neandertaler die Hauptschuld trägt. Timmermann:

Die neuen Simulationen im Computermodell zeigen deutlich, dass dieses Ereignis die erste größere Ausrottung war, die durch unsere eigene Spezies verursacht wurde“.

Neandertaler vs. Homo sapiens

Dennoch seien Details weiter unklar, wie der Forscher betont. Zum Beispiel, ob der Homo sapiens im Vergleich einfach besser jagen konnte, ein stärkeres Immunsystem hatte oder vielleicht sogar einfach nur fruchtbarer als der Neandertaler war. Auch wollen Timmermann und sein Team nach dieser ersten Simulation weitere Untersuchungen dieser Art durchführen, die zusätzliche Faktoren berücksichtigen sollen. Etwa detaillierte Klimamodelle und die sogenannte Megafaune der damaligen Zeit.

Doch an ein zufälliges Aussterben unserer Verwandten glaubt der Wissenschaftler nicht:

Dies ist das erste Mal, dass wir die Hauptfaktoren quantifizieren können, die zum Aussterben der Neandertaler führten. Im Computermodell kann ich verschiedene Prozesse an- und ausschalten, zum Beispiel abrupte Klimaveränderungen, Kreuzungen oder Konkurrenz.

Die Neandertaler lebten in den letzten 300.000 Jahren in Eurasien und erlebten und passten sich an abrupte Klimaveränderungen an, die noch dramatischer waren als die, die während der Zeit des Verschwindens der Neandertaler auftraten. Es ist kein Zufall, dass die Neandertaler genau zu der Zeit verschwanden, als der Homo sapiens begann, sich in Europa auszubreiten.

Die neuen Simulationen im Computermodell zeigen deutlich, dass dieses Ereignis die erste größere Ausrottung war, die durch unsere eigene Spezies verursacht wurde.“

Eine lang gehegte Vermutung wurde hier durch den Supercomputer „Aleph“ mathematisch untermauert. Die Studien von Axel Timmermann und seinen Kollegen bestätigen damit in der Theorie zweifellos nur das, was seit Jahrzehnten angenommen wurde. Sie belegen diese allerdings nicht.

Fraglich auch, ob die angekündigten weiteren Simulationen mit zusätzlichen Parametern diese Beweise liefern können. Immerhin können wir keine Neandertaler mehr fragen, was und wie damals wirklich geschah.

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