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“Akte X” lässt grüßen: UFO-Fotos von Billy Meier bei Sotheby’s unter dem Hammer – mit sehr hohen Gewinnerwartungen!

UFO-Fotos von Billy Meier bei Sotheby's unter dem Hammer: mit sehr hohen Erwartungen! (Bilder: Sotherby's & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
UFO-Fotos von Billy Meier bei Sotheby’s unter dem Hammer: mit sehr hohen Erwartungen! (Bilder: Sotherby’s & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Seit Jahrzehnten werden nicht nur UFOs gesehen, sondern sie werden auch fotografiert. Einige der bekanntesten UFO-Fotos stammen dabei zweifellos aus dem Zeitalter vor der Digitalisierung und sind rein analoge Aufnahmen. Heute vielfach Klassiker der UFO-Forschung, auch wenn sie vielfach reine Fälschungen sind. Zu diesen Klassikern gehören auch die UFO-Fotos des Eduard “Billy” Meier aus der Schweiz. Der Gründer der UFO-Sekte FIGU lieferte über Jahrzehnte hinweg hunderte UFO-Fotos, da er angeblich mit Aliens von den Plejaden in Kontakt steht, die ihn immer wieder besuchten. Seine Fotos schafften es bis auf das legendäre Poster “I want to Believe” aus der TV-Serie “Akte X”. Und genau aus dieser UFO-Bilderreihe bietet jetzt das weltbekannte Auktionshaus Sotheby’s Originale zum Verkauf. Im Rahmen von zahlreichen historischen NASA-Fotos mit Meilensteinen der Raumfahrt und zu Höchstpreisen! Ob falsch oder echt – das weiß Sotheby’s dabei selber nicht. Was es damit auf sich hat und warum die Bilder von Billy Meier weit mehr kosten als die der NASA, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Billy Meier und die UFOs

Seit es das UFO-Phänomen gibt, gibt es auch UFO-Fotos. Bereits seit Jahrzehnten kursieren diverse Aufnahmen von UFOs oder vermeintlichen UFOs in der UFO-Forschung, die zum Teil heute echte „Klassiker“ sind. Dazu gehöre zweifellos die Fotos des Kontaktlers Eduard „Billy“ Meier aus der Schweiz. Dort gründete der die UFO-Sekte FIGU, die „Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschafter und Ufologiestudien“ bzw. heute auch schlicht „Freie Interessengemeinschaft Universell“.

Billy Meier, heute über 80 Jahre alt, behauptet, dass er „bereits seit seinem fünften Altersjahr persönliche und telepathische Kontakte mit zwei Außerirdischen“ habe. Ab Januar 1975 kamen weitere angebliche Aliens hinzu, von denen seine „Außerirdischen“ mit Namen Semajse und Ptaah in den folgenden Jahrzehnten in UFO-Kreisen durchaus bekannt wurden. Zumal Meier mit seinen Anhängern in der Schweiz das „Semjase-Silver-Star-Center“ als Hauptsitz der UFO-Sekte FIGU gründete.

Von diesem Zentrum aus verbreitete Billy Meier mit seinen Anhängern fortan eine gewaltige Anzahl von Botschaften und Mitteilungen dieser Aliens. Angeblich stammen sie von den Plejaden und würden Meier immer wieder in ihren UFOs besuchen. Vor allem mit dem Aufkommenden Internet in den 1990ger Jahren fanden diese Mitteilungen der angeblichen Außerirdischen über ihr auserwähltes Sprachrohr Billy Meier viel Aufmerksamkeit. Auch die zahlreichen UFO-Fotos von ihm, die er zum Teil schon in den 1970ger Jahren machte, aber fortan durch das Netz Verbreitung fanden.

Abenteuer mit Aliens

Für die meisten UFO-Forscher ist und war Meier mit seiner UFO-Sekte FIGU nichts weiter als ein Scharlatan. Seine angeblich „eigenen“ Erlebnisse in UFOs und mit seinen Aliens wurden vielfach eher belächelt als ernst genommen. Etwa Zeitreisen, Reisen ins All und zum Mond oder in geheimen riesigen UFO-Hangars unter der Cheops-Pyramide. Selbst bei Jesus Christus persönlich will er bei einer solchen Zeitreise getroffen haben, von dem er „wichtige Lehren empfangen durfte“, wie es in seiner Biografie noch heute zu lesen ist.

Die Fotos, die er bei seinen Abenteuern mit den Aliens gemacht haben will, zum Beispiel von lebenden Dinosauriern oder Alien-Frauen, sorgten dabei eher für Erheiterung bei vielen UFO-Forschern.

Zumal als sich seine Alien-Frauen als abfotografierte Tänzerinnen aus dem US-Fernsehen und Saurier als unscharf fotografierte Gemälde herausstellten. Der Fund von Mülltonnendeckel, die mehr als nur entfernt einem seiner fotografierten „UFO-Typen“ ähnelten, machte es nicht besser. Ebenso wenig als sein Sohn Methusalem in öffentlichen Briefen und Interviews seine Machenschaften und Fälschungen anprangerte. Seine Exfrau ebenso.

Trotzdem gehören die hunderte von UFO-Fotos von Billy Meier zu den Klassikern.

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Das legendäre Poster aus der TV-Serie „Akte X“ mit einem UFO am Himmel und der Aufschrift „I want to Believe“ ist zum Beispiel von ihm. Der Agent Fox Mulder der TV-Serie hatte dies in den ersten Staffeln in seinem FBI-Büro hängen und so wurde das Motiv zum Kult. UFO-Guru Meier passte dies damals jedoch ganz und gar nicht, da er auf sein Urheberrecht bestand. Deshalb wurde das Poster wieder entfernt und erst 2016 wieder – mit dem OK von Meier – in die Serie aufgenommen

Die komplexen Hintergründe zu Billy Meier haben meine Kollege Roland M. Horn und ich in unserem Buch „UFO-Sekten“ detailliert dargelegt.

UFO-Fotos unter dem Hammer

Auch wenn heute jeder UFO-Interessierte zumindest einige der über 500 UFO-Fotos von Meier zumindest am Sehen her aus dem Netz kennt, gibt es natürlich auch Originale davon. Und genau von diesen werden einige bei dem weltberühmten Auktionshaus Sotheby’s nun versteigert. Im Rahmen einer ganzen Serie von alten Fotos aus den 1960ger Jahren zum Thema Raumfahrt, Mond bzw. Mondlandungen und Weltraum.

Als sei das nicht erstaunlich genug, werden die drei Serien der Meier-Fotos dabei sogar sehr hoch gehandelt! Weit höher als beispielsweise Original-Fotos vom/am Mond.

So etwa gehen Startgebote der UFO-Fotos teilweise bei 3.000 Dollar los und es werden Verkaufspreise bis zu 9.000 Dollar pro Bilderserie vom Auktionshaus erwartet. Zum Vergleich: Einige Fotos des ersten Weltraumspazierganges der NASA 1965 von „Gemini IV“ starten ab 300 Dollar und sollen laut Sotherby’s bis 3.000 Dollar bringen. Andere frühe NASA-Fotos mit Meilensteinen der Raumfahrt starten schon ab 50 Dollar und sollen letztlich nur 1.200 Dollar einbringen. Zumindest nach den Schätzungen des Hauses …

Die von UFO-Fotos von Billy Meiner stammen aus den Jahren 1975 und 1976. Der „angebliche außerirdische Kontaktmann und Gründer der UFO-Religion“ FIGU, wie Sotheby’s schreibt, habe auch das berühmte „Akte X“-Bild mir um Angebot.

Die “Originale von Akte X”

In der Beschreibung heißt es dazu unter anderem:

Diese Bilder zeigen einen interstellaren Besuch eines Raumfahrzeugs vom Planeten Erra (…)

Die vorliegende Fotoserie gehört zu den bekanntesten und am besten dokumentierten Bildern von UFO-Phänomenen, die jemals aufgezeichnet wurden. Insbesondere eine der Fotografien im vorliegenden Los ist möglicherweise eines der berühmtesten und berüchtigtsten UFO-Bilder aller Zeiten (…)“

In den USA hat am 27. November selbst der Nachrichtensender Fox News von diesen Fotos berichtet. Fraglos steigerte das den Preis der UFO-Fotos (aber auch der dort angebotenen NASA-Fotos vom Mond usw.). Auch Fox News schreibt zu den „Akte X“-Bildern und der Beschriebung bei Sotheby’s:

Der Verkauf umfasst auch zwei Meier-Fotos, die im Serien-Trailer für den Neustart der Show 2016 verwendet wurden.

Das Bild wurde verwendet, um das berühmte ‚I want to Believe‘-Poster zu erstellen, das in den ersten drei Staffeln von ‚The X-Files‘ zu sehen war.“

UFOs, Ancient Aliens und Mystery sind in den USA derzeit überaus beliebt. Man kann schon von einem neuen Boom dieser Themen sprechen, wie in diesem Video HIER dargelegt. Da kommt der Verkauf der UFO-Fotos genau zur passenden Zeit. Da es sich um die „Original Akte X Fotos“ handelt, erklärt sich die extrem hohe Verkaufserwartung der Bilder zumindest etwas.

Wer also ein echter Fan mit genügend Kleingeld ist oder ein Weihnachtsgeschenk für einen solchen Fan sucht, kann noch bis zum 3. Dezember bieten …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Grenzwissenschaft Classics, Folge #23: “Einstein war außerirdischen Ursprungs!” Die angeblichen UFO-Kontakte des Billy Meier in der Schweiz +++ YouTube-Video +++

Grenzwissenschaft Classics, #23: Ein TV-Bericht über die angeblichen UFO-Kontakte des Gurus Billy Meier von 1994 (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Grenzwissenschaft Classics, #23: Ein TV-Bericht über die angeblichen UFO-Kontakte des Gurus Billy Meier von 1994 (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

In der Schweiz gibt es eine UFO-Gruppe, die sich „Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und UFOlogiestudien“ (kurz FIGU). Ein höchst zweifelhafte Gemeinschaft, die sich um den UFO-Guru – und Propheten Eduard Albert Meier bzw. „Billy Meier“ gegründet hat. Dieser Billy Meier behauptet schon jahrzehntelang, dass er in Kontakt mit Außerirdischen von den Plejaden steht, die ihn erstmals 1975 besucht haben sollen. Von diesem angeblichen Botschafter der Aliens und seiner FIGU handelt die 23. Folge der Reihe Grenzwissenschaft Classics Video auf meinem YouTube-Channel


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vielen sind dieser Billy Meier als „Botschafter der Außerirdischen“ und seine FIGU in der UFO-Forschung ein (meist unangenehmer) Begriff. Und genau um diese UFO-Sekte und ihren Guru Billy Meier geht es in der 23. Folge der Grenzwissenschaft Classics Videos von 1994.

Ebenfalls mit dabei ist Meiers rechte Hand Guido Moosbrugger, der unter anderem von den mehr als fragwürdigen „Beweisen“ für die UFO-Kontakte und Besuche der Aliens berichtet …

Viel Spaß mit der neuen Folge der beliebten GreWi Classics Videos.

Bleibt neugierig …

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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2012: Was sagt eigentlich die UFO-Sekte "FIGU" um Billy Meier dazu?

In dem Buch oben von 1999 haben Roland M. Horn und ich damals umfassend über die Sekte “FIGU” (Schweiz) und deren wirren Machenschaften berichtet.

Doch was sagt der Sekten-Chef Billy Meier (der angeblich in Kontzakt zu Aliens steht) zum Thema “2012” bzw. was sagen seine angeblichen “Alien-Freunde” von den Plejaden dazu? Das berichteten wir bereits 2010 in unserem Buch “Die Akte 2012“. Wir schrieben:

Der UFO-Fan Eduard Albert Billy Meier der UFO-Gruppe ,Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und Ufologiestudien’,(F.I.G.U.), Schweiz, behauptet ebenso, dass er Kontakt mit Aliens von dort hat. Und das seit 1942. Er ist überzeugt, dass nur er allein wirklichen Kontakt mit diesen Außerirdischen hat, mit denen er sehr oft spricht. Doch zu 2012 gibt Meier mit Berufung auf seine Außeririschen erstaunlicherweise in allen Dingen Entwarnung. So ist es etwa in dem Alien-Kontakt-Bericht Nr. 479 vom 5. September 2009 auf den Seiten figu.org zu entnehmen.

 
Doch im “FIGU-Bulletin” Nr. 72 (Dezember 2010) hat sich die UFO-Sekte dazu erneut gemeldet. Meier fragte seinen Alien-Freund “Ptaah” bzg. der Sonnenaktivität. Die Antwort des “Aliens” findet Ihr ab Seite 3 hier (PDF)
Hier auch ein Video dazu:
Viel Spass.

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Ausstellung von UFO-Bildern aus Russland in Köln – für die Presse eine “Nerd-Kultur” eines Netzwerkes von Fälschern

Ausstellung von fragwürdigen UFO-Bildern aus der ehemaligen UdSSR in Köln
Ausstellung von fragwürdigen UFO-Bildern aus der ehemaligen UdSSR in Köln – Beispielbild der Ausstellung (Bild: Courtesy Delmes & Zander, Köln)

Derzeit ist in einer Kölner Kunstgalerie eine Ausstellung zum Thema UFOs zu sehen. Gezeigt werden rund 100 Fotos und Zeichnungen von UFOs aus den 1950er bis frühen 2000er Jahren, die alle aus Russland stammen sollen. Die Hintergründe und genaue Herkunft der Bilder der Ausstellung “Enemies and Friends: A Russian Collection of Paranormal Observations” sei unbekannt, heißt es dazu. Lediglich, dass sie in Russland gesammelt wurden und aus einer Privatsammlung stammen. Wahrscheinlich aus dem Bestand einer UFO-Forschungsgrupppe aus Sowjettagen. Und obwohl die genauen Hintergrunde zu den den einzelnen Motiven vollkommen unklar ist, hat jetzt sogar eine große deutsche Tageszeitung über die Ausstellung berichtet. Was von den Bildern zu halten ist, wie einmal mehr der Mainstream ohne jegliches Hintergrundwissen das Thema ins Lächerliche zieht, lest Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

UFO-Bilder als Kunst

Es mag befremdlich erscheinen, dass eine Kölner Galerie eine Ausstellung mit Fotos, Zeichnungen und anderen Bildern zu UFOs zeigt. Datiert seien die “Kunstwerke” von den 1950er bis 200er Jahre. Und doch kann man diese rund 100 in der Galerie “Delmes & Zander” präsentierten UFO-Bilder durchaus unter einem künstlerischen Aspekt betrachten. Denn viele der präsentierten Motive sind offenkundig Zeichnungen von UFO-Augenzeugen, die damit ihre Sichtung illustriert haben.

Das ist ein ganz normaler Vorgang bei einer UFO-Meldung bis auf den heutigen Tag. Jede UFO-Organisation hat auch heute noch entsprechende Meldebögen, in denen der Melder oder Zeuge sogar ausdrücklich darum gebeten wird seine Beobachtung in einer Skizze festzuhalten. Natürlich zusätzlich zu sämtlichen anderen Informationen zur Sichtung oder sogar Fotomaterial.

Dazu schriebt die Galerie “Delmes & Zander” in ihrem Begleittext zu ihrer am 25. Mai eröffneten Ausstellung in Köln unter anderem:

Delmes & Zander zeigt in der Ausstellung ENEMIES AND FRIENDS: A Russian Collection of Paranormal Observations Fotografien und Zeichnungen aus einer umfangreichen russischen Privatsammlung, die sich mit der Dokumentation und Darstellung paranormaler Phänomene befasst. Die rund 100 Fotografien, rückseitig datiert von den 1950er bis hin zu den frühen 2000er Jahren, lassen vermuten, dass die Sammlung über einen langen Zeitraum hinweg zusammengetragen wurde. Von beinahe perfekten fotografischen Inszenierungen bis hin zu Aufnahmen von außerirdischen Sichtungen, entnommen aus Publikationen oder aus dem Fernseher, ist die Sammlung historisch faszinierend und gleichzeitig visuell beeindruckend.

Herkunft? Unbekannt!

Über die Herkunft dieser Bilder hüllt sich die Galerie in Schweigen. Lediglich, dass sie scheinbar von der UFO-Organisation “Institut 22” der UdSSR stammen sollen, erfährt der Kunstliebhaber. Über die einzelnen UFO-Fälle, den exakten Hintergrund der Meldungen und Zeugen oder auch wie und ob davon irgendwas bewertet oder untersucht wurde, ist auch nichts zu erfahren. Allerdings bestünde …

… das Ziel des ‘Institute 22’ in der analytischen und wissenschaftlichen Erforschung des UFO-Phänomens und diente somit zur Klärung, ob die mysteriösen Objekte am Himmel eine Bedrohung der nationalen Sicherheit darstellen könnten. In den darauf folgenden Jahren und bis zum Ende der Sowjetzeit sammelte das ‘Institut 22’ Fotografien von UFO-Sichtungen, dokumentiert von Privatpersonen, getrieben von dem Glauben an das außerirdische Leben.

Ein “Netzwerk von Fälschern”

Demnach könnte man die ca. 100 Bilder und Fotos und ihre Motive einfach so hinnehmen, wie die die Galerie auch präsentiert: Als Kunst. Ohne genauen Hintergrund und weiterer Informationen sind sie schlicht “wertlos”. Zumindest für die UFO-Forschung, die sich hier lediglich einen Abriss auf 50 Jahren UFOs anschauen kann. Offensichtlich auch nicht nur aus der ehemaligen UdSSR, wie es das Titelbild der Ausstellung belegt. Denn dieses zeigt ein UFO aus der umfangreichen Foto-Sammlung des UFO-Gurus Billy Meier aus der Schweiz. Ein Mann, der angeblich direkten und engen Kontakt mit Aliens von den Plejaden pflegt …

Trotz der mangelnden Hintergründe zu den einzelnen Bildern, Fotos, Zeichnungen und Gemälden der Ausstellung, hat “Die Welt” am 18. Juni in einem Artikel alle Motive als Betrug bezeichnet. So schreibt “Die Welt”-Autorin in ihrem Artikel “Diese UFO-Bilder sind wahre Kunst” zum Beispiel pauschal:

Sie tauchen als Leuchtkörper in naiver Malerei auf. Es gibt verblüffend echt wirkende Fotos von nackten Aliens mit aufgeblähten Bäuchen auf dem Seziertisch. Aufnahmen von abstrakt-bunten Lichtphänomenen und mysteriösen Schatten, die sich ins häusliche Umfeld eingeschlichen haben. Es sind enorm erfinderische Bilder, bewusst manipuliert, aber mit Hingabe und Feingefühl komponiert. Fälschungen, deren Urheber zu einem Netzwerk gehören, das an außerirdisches Leben glaubt.

Hier wird also ohne irgendwelche weiteren Hintergrundinformationen direkt von einem ganzen Netzwerk von Fälschern gesprochen. Egal ob Fotos oder gemalte Bilder – alles sei Betrug. Und das, obwohl im “Welt”-Artikel selber klar darauf verwiesen wird, dass man eben nichts weiß: “Auch wer sie gemacht hat, weiß man nicht.”

Alles Fakes für UFO-Nerds …

Es geht aber noch dreister, indem es in dem Artikel heißt:

Warum schafft jemand künstliche Belege für etwas, von dem er weiß, dass es nicht existiert? Glaubt er selbst an das, was er fälscht? Welcher Wille steckt dahinter? Und wieso fasziniert einen bis heute, was dem Zeitalter von Raumfahrt, Atomkraft und Kaltem Krieg entsprungen ist und doch ganz offensichtlich als Humbug gilt?

Für die Autorin der “Welt” ist die Thematik nichts weiter als “Humbug”, den eifrige Fälscher mit neuem Material versorgen. Damals genauso wie heute:

Fakes – mal eindeutig zusammengeschustert, mal raffiniert gemacht, aber von höchstem visuellem Anspruch – werden von Eingeweihten für Eingeweihte produziert. Sie schüren Aberglauben und Verschwörungstheorien. Auch heute noch werden UFO-Bilder getauscht und gepostet. Auf Webseiten stehen Berichte, wer wann wo was gesehen hat.

Das Ganze hat etwas von einem geheimen Ritual, bei der die Faszination für das Unerklärliche alle vereint. Es erinnert an Folk Art, zu der jeder etwas beisteuern kann. Genau das ist interessant an UFOs: Sie sind Nerd-Kultur, aber gehören zum Mainstream.

Solche irreführenden Unterstellungen und Verallgemeinerungen der “Welt”-Autorin

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Das schweizer Tösstal in der Presse: Ein Sammelpunkt für UFO- und Jesus-Gläubige und Zentrum einer UFO-Sekte

Das schweizer Tösstal: Ein Sammelpunkt von UFO- und Jesus-Gläubigen aller Art und Unart (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Das schweizer Tösstal: Ein Sammelpunkt von UFO- und Jesus-Gläubigen (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Unzählige Menschen glauben an Jesus Christus und haben auf der ganzen Welt entsprechende “Hotspots” der Verehrung. Von Wallfahrtsorten bis hin zu spirituellen Glaubensgemeinschaften oder Orden, in denen man mehr oder weniger unter sich ist. Gleiches gilt aber auch für UFOs und Aliens, an die auch Millionen Menschen mehr oder weniger stark “glauben”. Auch wenn hierbei “Hotspots von Gläubigen” eher die Ausnahme sind, gibt es diese. Und einer davon ist das Tösstal, über das deshalb aktuell eine angesehene Zeitung aus der Schweiz berichtet hat. Das Tal in den schweizer Bergen hat sich zu einem Sammelpunkt zahlreicher Glaubensgemeinschaften entwickelt, “wo UFO-Gläubige und Jesus-Fans ihr Glück suchen”. Doch warum? Was in diesem als “Bibelgürtel Zürichs” bezeichneten Tösstal vor sich geht, und warum es seit Jahrzehnten direkten Einfluss auf die internationale UFO-Forschung hat, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Von Freikirchen und Bibelfundamentalisten

Religiöse Fundamentalisten und “freie Glaubensgemeinschaften” gibt es nicht nur im Islam, wobei deren Ruf in unserer westlichen Medienlandschaft bekanntlich kaum schlechter sein könnte. Auch im Christentum gibt es derartige Glaubensgemeinschaften, die bei uns allerdings eher selten in den Fokus der Öffentlichkeit gelangen.

Anders beispielsweise in den USA, wo quasi jeder Kurzentschlossene eine Freikirche oder Religion gründen oder sich zu einem “Priester” ernennen kann. Die USA – aber auch andere Länder der Erde – sind da eine Hochburg der religiösen Vielfalt wie auch Einfalt. In einigen Regionen von Amerika ist das stärker ausgeprägt, als in anderen. Weltweit finden sich derartige Hotspots von religiösen Sinnsuchenden und Gemeinschaften. Oftmals gemischt mit Bibelfundamentalisten, esoterischen oder okkulten Ansichten, fernöstlichen Weisheiten oder sogar dem Glauben an UFOs und außerirdische Heilspringer. Sprich: UFO-Sekten

Neben der Insel Teneriffa als eine Art spiritueller Ausstiegs-Ort gilt auch der “Bibelgürtel von Zürich” Tösstal in der Schweiz als ein solcher in Europa. “Zahlreiche Freikirchen haben sich dort angesiedelt – von exotisch bis fromm”, so die “Neue Zürcher Zeitung” in einem Artikel am 6. Juni 2018 über diesen “Bibelgürtel”. Darin machte sich die angesehene “NZZ” auf die “Spuren dreier Glaubensgemeinschaften” im Tösstal, von der eine ganz besonders heraus sticht: Die “Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und Ufologiestudien”, abgekürzt FIGU.

FIGU und der UFO-Guru Billy Meier

Der UFO-Verein FIGU wurde bereits 1975 von Eduard Albert Meier gegründet und hat seinen Sitz im sogenannten “Semjase-Silver-Star-Center” in Hinterschmidrüti. Dieser Meier, der in der UFO-Forschung als “Billy Meier” sehr weit bekannt ist, ist fraglos ein Phänomen. Seit Jahrzehnten behauptet er, dass er mit Aliens in Kontakt stünde, die von den Plejaden gekommen seien und dessen Botschafter er ist. Auch die “Basis” der Gruppe ist nach einem dieser Aliens bekannt: Nach der Außerirdischen “Semjase”

Grenzwissenschaft Classics, #23: Ein TV-Bericht über die angeblichen UFO-Kontakte des Gurus Billy Meier von 1934 (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO: Grenzwissenschaft Classics, #23: Ein TV-Bericht über die angeblichen UFO-Kontakte des Gurus Billy Meier von 1994 (Bilder: gemeinfrei / Montage Fischinger-Online)

Diese (und andere) Außerirdischen hätten den heute 81-jährigen im zarten Alter von fünf Jahren erstmals kontaktiert und bis heute pflegt er Kontakte zu diesen Aliens. Unzählige “Kontaktberichte” bzw. “FIGU-Bulletin” sind dazu erschienen, in denen diese Fremden aus dem All über ihren Kontakt Meier zahllose verschiedene Themen behandeln. Meier allein, das betont er immer wieder, sei der einzige Mensch, der wirklich Kontakt mit Außerirdischen habe. Alle anderen UFO-Gurus diverser UFO-Sekten seien seinen Worten nach ganz einfach Lügner und Schwindler!

Vor allem sind all jene Betrüger, die angeben, dass sie auch Kontakt mit Wesen von den Plejaden haben. Dass habe ein entsprechender Alien mit Namen “Ptaah” Billy Meier höchst selbst bei einem Gespräch darüber bestätigt. “Scharlatanerie und Mauschelei”, “Behauptungen und Machenschaften”, “irre Phantasie”, “Unsinn”, “Lüge” der auch “Faseleien” sei nach den Worten des Aliens “Ptaah” zu Meier alles, was andere Menschen über ihren Kontakt mit den Plejaden behaupten. Das gilt aktuell und auch in Zukunft, da ausschließlich er der auserwählte Kontaktler sei.

So bereits nachzulesen im “FIGU-Bulletin” Nr. 8 vom August 1996 von Billy Meier.

Der “alleinigen Propheten der Neuzeit”, wie seine Gläubigen den UFO-Meister nennen, handele mit seinen Alien-Kontakten und -Botschaften im Dienst der ganzen Menschheit. Das habe er quasi schon immer getan, da Meier bereits als Inkarnation der Propheten Mohammed  Elija, Jesaja, Jeremia, Immanuel und Henoch auf der Erde lebte und wirkte. Sogar Jesus Christus habe er bereits im Rahmen einer Zeitreise getroffen …

Die “NZZ” bei der FIGU

Billy Meier lebt heute im hohen Alter verständlicherweise eher zurück gezogen. Dennoch ist seine UFO-Sekte im “Semjase-Silver-Star-Center” in Hinterschmidrüti weiterhin aktiv. Mit all diesen Freikirchen und christlichen Sondergruppen im “Bibelgürtel Zürichs” hat seine Gruppe allerdings nichts zu tun.

Das stellte auch die “NZZ” fest, die im Tösstal zwei der dortigen Glaubensgemeinschaften plus die FIGU besuchte. “Eingeladen” wird man von der FIGU bereits im Vorfeld des “Semjase-Silver-Star-Center” auf einer Tafel mit  den Worten:

Neugierige Gaffer, Sektierer, Rassisten, Fremdenhasser sowie sonstige Irre und Anormale sind unerwünscht!

Ausnahmsweise verständlich, denn ein Stammsitz einer UFO-Gruppe mit einem Propheten der Aliens zieht mit Sicherheit genau solche Menschen an. Dazu weiter unten mehr.

VIDEO: Grenzwissenschaft CLASSICS #4: Alle 3 Monate kommen Aliens der Plejaden zur Erde! TV-Bericht 1991 (Bild: Fischinger-Online)
VIDEO: Grenzwissenschaft CLASSICS #4: Alle 3 Monate kommen Aliens der Plejaden zur Erde! TV-Bericht 1991 (Bild: Fischinger-Online)

Eingeladen waren aber Reporter der “NZZ”. Der Senior Christian Frehner der UFO-Sekte FIGU erklärte den Zeitungs-Reporter Florian Schoop und Jan Hudec bei ihrem Besuch die Welt der Gruppe und ihres Führers Meiers. Frehner erklärte dabei auch, wie sich die Außerirdischen dem Billy Meier zeigen bzw. wie sie ihn kontaktieren:

Sie materialisieren sich jeweils in seinem Büro, wie bei Star Trek.”

Solche und die unzähligen weiteren Aussagen des Billy Meier glauben rund 400 Mitglieder der UFO-Sekte bis heute. “Die FIGU ist mit Sicherheit die exotischste Glaubensgemeinschaft im Tösstal”, so in die “NZZ” in ihrem Artikel resümierend. Fraglos ist sie das nicht nur dort, sondern auch im Bereich der UFO-Sekten. Wenn man bei diesen UFO-Bereich überhaupt noch von “exotisch” und “weniger exotisch” sprechen kann und sollte.

Es ist zwar in der öffentlichen Wahrnehmung stillt um die Gruppe FIGU und ihrem UFO-Papst Billy Meier geworden, doch es gibt sie weiterhin. Praktisch unverändert wie eh und je, wie es der “NZZ”-Bericht und die darin enthalten Aussagen des Anhängers Frehner zeigen. Weiterhin ist ein sehr wichtiger Themenschwerpunkt zum Beispiel die Überbevölkerung der Erde, vor der die Aliens von den Sternen der Plejaden über ihren Auserwählten Billy Meier seit jeher warnen …

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Kritiker unerwünscht!?

Roland M. Horn und ich haben 1999 das Standartwerk “UFO-Sekten” veröffentlicht, dessen Buchtitel Programm war. Auch die FIGU um ihr UFO-Kontakler Meier kamen darin selbstverständlich überaus umfassend in einem eigenen Kapitel vor. Auch der Kritiker Kal K. Korff wird darin genannt, der Mitte der 1990er Jahre wohl der größte und bekannteste Zweifel an Meier, seinen Aliens und seiner FIGU war.

Es waren genau jene Jahre, in denen nicht nur das Thema UFOs an sich erneut boomte, sondern zugleich auch die damit verbundenen esoterischen Gruppen und “Gurus”. Eine mediale Hochzeit für Grenzwissenschaft jedweder Art, UFO-Forschung und der damit immer einhergehenden ufologischen Esoterik.

Korff veröffentlichte genau in diesen Boom-Jahren 1995 sein Buch “Spaceships of the Pleiades: The Billy Meier Story“, in dem, wie kaum anders zu erwarten, die Meier-UFO-Sekte und deren Gläubige mehr als schlecht weg kam. In deutsch erschien dieses Buch nicht, aber trotzdem holte die FIGU damals in einer “Online-Rezension” zum Gegenschlag aus.

Auf der damaligen Homepage der UFO-Sekte auf dem Sever alien.de befand sich ein Pro- und Kontra-Bereich mit Meinungen zur FIGU.

Die “Rezension” von Korffs Buch war jedoch mehr als Angriff auf Korffs Person zu verstehen und selbst das Äußere und die Schriftgröße der Danksagung des Buches wurde dort bemängelt Kal K. Korff selber wurde gleich zu Beginn des Online-Beitrages der FIGU als “dreckiger und feiger Lügner” und als Mensch mit “hinterlistigen und heimtückischen Charakter” betitelt (der bezogene Link war am 9. Juli 1998 dieser HIER)

Warum?

Unter falschen Namen

Kern des Gegenschlages der FIGU waren Aussagen Korff über Billy Meier und sein “Semjase-Silver-Star-Center”, das er unter falschen Namen für seien Recherchen besucht hat. Nicht also wie die Reporter der “NZZ” für ihren aktuellen Artikel.

Das passte der UFO-Gruppe im Nachhinein ganz und gar nicht, so dass die oben genannte Schildaufschrift der Gruppe verständlich wird. In unserem Buch “UFO-Sekten” schrieben Horn und ich dazu unter anderem:

Da die Autoren nicht wie Korff unter falschen Namen in diesem Esoterik-Center waren, können wir die Behauptungen der Sekten- und der Korff-Seite aber nicht beurteilen.

ARTIKEL: Die Sekte “Fiat Lux” und die kaum beachteten UFO- und Alien-Lehren der Führerin “Uriella” (Bild: YouTube-Screenshot/KEYSTONE Video / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Die UFO-Sekte “Fiat Lux” und die kaum beachteten UFO- und Alien-Lehren der Führerin “Uriella” (Bild: YouTube-Screenshot/KEYSTONE Video / Montage: Fischinger-Online)

Diesen Satz haben viele Meier-Fans und -Gläubige in unserem Buch wohl übersehen. Besser gesagt, es wurde nach erscheinen von “UFO-Sekten” versucht mir daraus einen “Strick zu drehen”. Warum nicht meinem Coautor und Kollegen Roland M. Horn (der übrigens den meisten Text des Meier-Kapitels schrieb, was der Leser natürlich nicht wissen kann), ist eine andere Frage.

So tauchte schnell eine Diskussion über Billy Meier, Lars A. Fischinger und “UFO-Sekten” der Anhänger auf. Grund war vor allem, dass ich nicht selber vor Ort im “Semjase-Silver-Star-Center” in der Schweiz im Zuge der Recherchen war. Eine Aussage, die stimmte. Nur war es so, dass ich vor Erscheinung des Buches versucht habe in Kontakt mit Billy Meier bzw. der FIGU zu treten, aber meine Anfragen gar nicht erst beantwortet wurden!

Diese Anfragen gingen zum einen an das “Semjase-Silver-Star-Center” in der Schweiz selber und zum anderen an den damaligen UFO-Forscher Michael Hesemann. Letzteren deshalb, da er in Kontakt mit Meier stand, ein Vorwort zu einem seiner Bücher verfasste und damals Chefredakteur eines UFO-Magazins war, das auch über Meier berichtete.

Von beiden Seiten erfolgte keine Antwort auf meine Faxe. Aber: Nachdem “UFO-Sekten” auf dem Markt war und die Meier-Gläubigen online hitzig ihre Unzufriedenheit darüber freien Lauf ließen hieß es im Netz: Ich können gerne mal vorbei kommen ….

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Grenzwissenschaft Classics Videos Folge #4: Alle drei Monate kommen außerirdische und liebevolle Wesen der Plejaden zur Erde um einen UFO-Guru in der Schweiz zu treffen! TV-Sendung von ca. 1991

Grenzwissenschaft CLASSICS #4: Alle 3 Monate kommen Aliens der Plejaden zur Erde! TV-Bericht 1991 (Bild: L.A. Fischinger)
Grenzwissenschaft CLASSICS #4: Alle 3 Monate kommen Aliens der Plejaden zur Erde! TV-Bericht 1991 (Bild: L.A. Fischinger)

Grenzwissenschaft Classics Videos – die retro Mystery-Serie: Teil #4. In der Vergangenheit boomte nicht nur das UFO-Themen in Talkshows und diversen Fernsehsendungen, sondern es boote auch das Thema zwielichtiger UFO-Sekten. Diese gab es schon seit den Anfängen des eigentlichen UFO-Phänomens, wie wir es kennen, aber es gibt sie noch immer. In diesem Teil der YouTube-Serie „Grenzwissenschaft Classics Videos“ geht es um eine derartige UFO-Gruppe aus der Schweiz.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die TV-Sendung stammt etwa aus dem Jahr 1991. Einer Zeit vor rund 25 Jahren, als alle Themen rund um Außerirdische, UFOs, Phantastisches boomten. In diesem Video geht um die UFO-Gruppe FIGU in der Schweiz, die rund um ihren Guru Billy Meier einen wahren Kult aufbaute. Gleichzeitig wird „erklärt“, warum angeblich Aliens von den Plejaden hierher kommen und wie in „Wahrheit“ Erdbeben entstehen …

Viel Spaß mit diesem Beitrag der Classics-Video-Reihe.

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(Bitte seht mir nach, dass in der Serie „Grenzwissenschaft Classics Videos“ teilweise die Filmqualität zum Beispiel aufgrund des Alters der VHS-Quellen nicht optimal sein kann. Danke.)

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Wikipedia, die Wiki-Autoren und die Grenzwissenschaft: Der ewige Streit um Meinungen, Wissen und Fakten +++Artikel+++

ARTIKEL: Wikipedia und die Grenzwissenschaft: der ewige Streit der "Systeme"
Wikipedia und die Grenzwissenschaft: der ewige Streit der “Systeme” (Bild: E. v. Däniken / WikiCommons/gemeinfrei / Archiv /Montage: Fischinger-Online)

Das berühmte Internet-Lexikon Wikipedia ist immer wieder ein Streitfall. Auch und vor allem in der Grenzwissenschaft und dem Mystery-Bereich. Hinter den Kulissen des Online-Lexikons geht es dabei – natürlich anonym! – hitzig bis geradezu grotesk vor. Was gehört wie und warum in das Online-Lexikon oder eben doch nicht? Welche Informationen und Quellen sind “gut” und welche “nicht gut”? Ein aufschlussreicher Einblick aus Jahren der Wikipedia-Beobachtung und darüber hinaus.


(Artikel vom 26. Oktober 2011 / grafisches Update & ergänzt: 9. Januar 2017)

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Viele Mystery-Fans, das zeigten die vergangenen Jahre mehr als deutlich, beklagen weiterhin Probleme oder Ärger mit Wikipedia bzw. dessen “freien Autoren” zu diversen Themen der Grenzwissenschaft und Mystery Files (aber auch Esoterik, & Co.). Deshalb scheint sich seit der Erstveröffentlichung dieses Artikels 2011 in dieser Hinsicht nicht viel geändert zu haben und so dieser Artikel noch immer up to date zu sein.

Die Geburt des größten Lexikons der Erde: Wikipedia

Es war ein langer und mühsamer Weg, den das heutige Wikipedia (allgemein “Wiki” genannt) gegangen ist: Bereits am 22. Oktober 1993 soll in der Newsgroup alt.internet.services von dem legendären Internetpionier Rick Gates (USA) die Wikipedia-Ur-Idee mit den Worten geboren worden sein:

Wow! Eine Internetenzyklopädie!

Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr war ich mir sicher, dass solch eine Quelle mit allgemeinem, enzyklopädischen Wissen für den Laien ein wichtiges Hilfsmittel für manche Arten der Forschung und für die Net.Bürgerschaft generell sein würde.

Ahh.. aber was ist mit den Mitarbeitern… wo wird man Autoren finden, welche die kurzen Artikel schreiben, die man benötigt? Nun, zuerst würde ich damit beginnen, einen Weg zu finden um mit extrem verschiedenen Leuten zu kommunizieren… darunter Sprachforscher, Molekularbiologen, Tierschützer ebenso wie Zymurgisten, Geografen und Chemikern. Ratet mal? 🙂 Das Internet stellt genau dieses Feld bereit! Darum dachte ich etwas mehr darüber nach…

…und kam zu dem Schluss, dass dies eine gute Idee ist![1]

Die Jagd nach den Fake News ist eröffnet: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch in der Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Die Jagd nach den Fake News ist eröffnet: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch in der Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger)

Es vergingen Jahre und die Idee wuchs. Wie die Seiten von Wikipedia selber verraten, sah man sich mit der Idee damals in direkter Konkurrenz zur weltberühmten „Encyclopædia Britannica“. Die galt es mit einem “Internet-Lexikon” zu toppen. Erst 2001 (15. Januar) wurde letztlich Wiki gestartet und ging “ans Netz”. Die offiziellen Statistiken von Wiki zeigen, dass ab etwa Herbst 2002 die Anzahl der Zugriffe, Artikel und Bearbeitungen stiegen bis diese um Ende 2004/Anfang 2005 geradezu explodierten.[2]

Wie ist der Erfolg von Wiki zu erklären?

Den Erfolg des Projektes erklärt die Enzyklopädie eigentlich auf seiner Hauptseite in knappen Worten den Leserinnen und Lesern selber:

Wikipedia ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie aus freien Inhalten in allen Sprachen der Welt. Jeder kann mit seinem Wissen beitragen. (…) Gute Autorinnen und Autoren sind stets willkommen.” (Fettschrift L.A.F.)

Und genau das ist das Problem. Das macht Wiki in der modernen Medienwelt und vor allem in den “neuen Wissenschaften” und der “Grenzwissenschaft” zu einem Gegenstand verschiedenster Kontroversen. Jedwede Autoren und ihr vermeintliches “Wissen” sind hier “stets willkommen”.

Doch wer oder was kontrolliert, ob das vermeintlich gesicherte Wissen der Gastautoren in Wiki auch nützlich, wahr, nachweisbar oder nicht sogar verfälscht ist? Wer kontrolliert und entscheidet im sehr oft anonymen Wikipedia-Dschungel, ob alternative Erklärungsmethoden zum Beispiel in der Archäologie angenommen und freigegeben – sprich: veröffentlicht – werden? Wer beurteilt wie die Quellen und was befugt denjenigen dazu?

Autoren und Journalisten der alternativen Weltsichten sollten bei Wiki mehr als vorsichtig sein. Doch auch “normale” Journalisten des Mainstream. So etwa schrieb “Spiegel Online” am 9. Februar 2009 in einem Artikel[3] über Karl-Theodor zu Guttenberg einfach – falsch! – bei Wikipedia ab und musste am 11. Februar 2009 diesen Fehler eingestehen.[4] Einer der zahllosen anonymen Autoren der Enzyklopädie hatte zu Guttenberg einfach den Vornamen “Wilhelm” zugefügt. Keiner prüfte das und “Spiegel online” sprach später von “Manipulation der Internet-Enzyklopädie” und “mangelnder Nachrecherche von Spiegel Online” und entschuldigte sich.[5]

“Manipulation der Internet-Enzyklopädie”? Wo fängt diese an?

„Der Desinformant“ Vortrag von Lars A. Fischinger: Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens & Co. Desinformationen verbreite.(Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger / US Government /
VIDEO/Vortrag: „Der Desinformant“: Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstream, Illuminaten, Aliens & Co. Desinformationen verbreite. (Bild: WikiCommons / L. A. Fischinger)

Dass man vorsichtig sein muss belegen die internen Wikipedia-Seiten “hinter den Kulissen”. Zu jedem Artikel gibt es einen Diskussionsbereich und den Bereich mit der “Versionsgeschichte” der einzelnen Artikel. Doch dort schaut kaum ein normaler User nach – denn hier tun sich teilweise enorme Abgründe auf.

Diese Tatsache gilt jedoch genauso (wie es schon ein flüchtiger Blick hinter die Kulissen zeigt) für zahllose andere Themen bei Wikipedia. Diese “Abgründe” im Sinne von Streitereien, Vorwürfen und sogar Hetze ziehen sich quer durch das Online-Lexikon und sind nicht auf Grenzwissenschaften & Co. beschränkt. Von Sport über Politik bis hin zu Medizin und prominenten Personen der Gegenwart ist nach zu sehen. Man kann hier beobachten, dass hinter den Kulissen von Wikipedia quasi eine eigene Welt aus unzähligen Diskussions-Foren besteht.

Beispiel: Das Thema der umstrittenen weil fragwürdigen “Steine von Ica”[6], Peru:

Bis Juli 2011 stand der entsprechende Wiki-Artikel ohne sachliche Quellenangaben im Lexikon und die Steine wurden allesamt als Schwindel bezeichnet. Es zeigte sich aber sehr schnell, dass die meisten Informationen über die Steine von einem umfangreichen Online-Artikel von mir selber abgeschrieben oder besser gesagt übernommen und dieser Artikel als (inzwischen) toter Weblink angeführt wurde.[7] Das heißt, dass ich selber die Quelle war, der entsprechende Link aber nicht mehr funktionierte. Und tote Links sind erst mal kein Problem. Könnte man meinen.

Als aber eine Userin im Juli 2011 dann den Artikel entsprechend aktualisierte und bearbeitete, wurde ich auf der Diskussionsseite als unseriös diffamiert und nicht als Quellenangabe akzeptiert.[8] Erst nach mehreren Protesten und der Forderung am 22. Juli 2011 nach Nennung von Quellen, wurden von dem anonymen Wiki-Autoren “Andreas” unterschiedliche Quellenangaben und Änderungen zu diesen “Steinen von Ica” freigegeben.

“Quellenangaben” – das Stichwort bei Wikipedia.

Was sind gute Quellen und was sind schlechte Quellen? Ein offenbar bis heute (Anm: 2016) anhaltender Streitpunkt des gesamten Lexikons.

VIDEO: Vorsicht vor falschen Sensationen! Auch in der Grenzwissenschaft ist Vorsicht geboten. (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Vorsicht vor falschen Sensationen! Auch in der Grenzwissenschaft ist Vorsicht geboten. (Bild: L. A. Fischinger)

Das Beispiel Erich von Däniken-Themen unter der Wiki-Eingabe “Prä-Astronautik” macht dies mehr als deutlich. Der fraglos umfangreiche Artikel ist (teilweise) ein Ärgernis für alle an den Themen von Erich von Däniken interessierten Menschen. Die unter dem Beitrag stehenden Literaturangaben[9] zum Beispiel beschränken sich praktisch ausnahmslos auf Anti-Bücher zu von Dänikens Aussagen und Ideen. Traurig wird es, wenn man sich den Absatz “Kritik der etablierten Natur- und Geisteswissenschaften”[10] im Artikel ansieht. Immerhin der längste Beitrag unter dem Stichwort “Prä-Astronautik”. Der Beitrag wartet mit vier oder fünf Seiten Kritik auf – und enthält nicht eine einzige Quellenangabe dazu. Gleiches gilt für den Absatz “Gegenstand und Vorgehensweise der Prä-Astronautik”. Und das, obwohl Wikipedia-Mitarbeiter immer laut nach Quellen schreien!

Als am 17. Mai 2011 ein nicht bei Wikipedia angemeldeter User diesen Umstand richtigerweise auf der Diskussionsseite kritisierte, bekam er am 20. Mai eine mehr bezeichnende Antwort eines Wiki-Mitarbeiters “Jonas kork”:

Ob der Abschnitt erst mal verschwindet/ausgelagert wird und je nach Quellnachweis wieder reinkommt, oder einfach erst mal stehen bleibt (ist ohnehin seit November drin), ist mir egal.[11]

Wikipedia-Autoren sind Quellennachweise “egal” – je nach Thema

Das Autorenprofil[12] des “Jonas kork” auf Wiki sagt da jedoch was ganz anderes. In diesem schreibt er nämlich stolz:

Die Artikel sollen ausschließlich bedeutsames Wissen aus belegten und zuverlässigen Quellen enthalten.”

Auch der Autor des Kritik-Abschnittes, ein User mit Namen “DagdaMor”, äußerte sich bei Wikipedia am 19. Mai 2011 zu dem Vorwurf.[13] Er habe schlicht “Zeitmangel” um Quellen zu nennen, “da die Recherche zu Aufwendig ist im Moment”. Allerhand.

Rätsel um das "Aluminium-Objekt von Aiud. (Bild: L. A. Fischinger)
Interview mit Lars A. Fischinger zum “Aluminium-Objekt von Aiud” (Bild: L. A. Fischinger / M. Hesemann)

Im Artikel “Prä-Astronautik” findet sich auch ein Abschnitt über den sonderbaren Aluminiumkeil von Aiud in Rumänien, über den ich in zwei Büchern (hier und hier) schon berichtet habe. Was immer das Objekt letzten Endes ist. Das Stück aus Aluminium wird bei Wiki jedoch als eines der Beispiele für das “Für und Wider” in Sachen Mystery vs. Wissenschaft angeführt.

“Seit wann sind Baggerzähne prä-astronautrisch” schimpft hier am 4. Februar 2009 ein User mit Namen “Stirni” auf der Diskussionsseite.[14] “Haus und Hof” verwettet er darauf, dass der Fund ein Baggerzahn und auch nicht aus Aluminium ist. Als die Userin “Henriette” auf die Arbeiten von Luc Bürgin und Michael Hesemann verwies, war es “Stirni” schlicht egal “wer was zu einem Baggerzahn sagt”. Eine Diskussion entbrannte und der Abschnitt über Aiud wurde vielfach hin und her umgeschrieben. Bis heute (4. Januar 2013 / Update: 15. März 2016) ist das so. Doch steht’s mit dem Hinweis, dass “die Wissenschaft” (wer?) das Objekt als “gefälscht” ansieht.

Erst als am 9. März der Wiki-Autor “Jonas kork” energisch nach einer Quelle fragte, die die Fälscher-These belege, wurde der Abschnitt sachlich umgeschrieben und freigegeben. Der Wunsch von “Jonas kork”, “wenn jemand geeignete Literatur auftreiben kann, um eine Widerlegungsargumentation zu dokumentieren, immer her damit”, wurde bis heute nicht erfüllt.[15]

“Raus mit Erich von Däniken!”

Thema Wünschen: scheinbar ist man bei Wikipedia bei strittigen Themen oft beim Wünschen. Unter dem Wikipedia-Stichwort “Nazca-Linien” stutzen wir Journalisten des Erstaunlichen immer wieder. Ein Blick auf die Einzelnachweise der Quellen des Artikels ist erschreckend.[16] Handelt es sich hierbei doch fast ausnahmslos um Veröffentlichungen zu Nazca aus den 80er Jahren (1980 – 1987). Der Absatz über die Thesen und Forschungen von Nazca erstaunt dann umso mehr. Namen wie Hoimar von Ditfurth oder August Steinmann mit seiner “Drachen-Startplatz-These”[17] begegnen uns dort. Wer und was fehlen (wie auch bei den Literaturangaben)? Erich von Däniken und die gesamten Ideen der Prä-Astronautik zu Nazca. Und das, obwohl in den Wikipedia-Artikel zu von Däniken (damals zumindest!) sowie zur Prä-Astronautik allgemein explizit Nazca genannt und verlinkt wird. In der englischsprachigen Wikipedia wurde von Däniken wenigstens unter “Alternative Theorien” in zwei Sätzen genannt.[18]

Ältere Versionen[19], etwa von 2005, enthielten zumindest knappe Hinweise auf die Ideen von Dänikens bzw. der Prä-Astronautik …die natürlich immer wieder entfernt wurden. Am 11. Februar 2009 versuchte der User “Daniel 1992” erneut in knappen Worten die Däniken-Ideen von einem Cargo-Kult usw. einzufügen. Doch schon am 13. April schrie der Wikipedia-Autor “Arpad99”: “Raus mit von Däniken” und löschte alles wieder. Gleiches wiederholte sich zum Beispiel am 23. April 2011, wo nach nur fünf Minuten(!) von Däniken mit den Worten “Märchenonkel, keine Theorie” von einem anderen User wieder getilgt wurde.[20]

VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein „zweites Nazca“ mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden (Bilder: Google Earth)
VIDEO: Sensationelle Entdeckungen in Kasachstan: Ein „zweites Nazca“ mit dutzenden Geoglyphen in Asien gefunden! (Bilder: Google Earth)

Ein Klick hinter den offiziellen Nazca-Artikel der Enzyklopädie in den Diskussionsbereich zeigt dann auch die sture Ablehnung des Autors “Arpad99”, als er 2009 das Thema “Däniken gehört nicht in den Artikel” eröffnete.[21] Er bescheinigt von Däniken zwar ein “genialer und talentierter Autor” zu sein (wie eigentlich alle seine Kritiker) – sieht aber in seinen Ideen “reine Fiktion”. Wer von Dänikens Thesen in den Nazca-Artikel bei Wikipedia schreibt, so schrieb er weiter, “könnte ebenso diejenigen von Uriella aufführen”.

Sekten-Kram?

Das ist schon starker Tobak, von Däniken seine Ideen mit der inzwischen verstorbenen UFO-Sekten-Chefin Uriella aus der Schweiz zu vergleichen. Finden mit Sicherheit viele seiner Fans.

Das fand auch zwei Jahre später ein anderer Wiki-Autor, der am 16. Juli 2011 überaus erbost schrieb:

Dieser Abschnitt ist fern der Realität. Uriella und Däniken zu vergleichen ist schon beleidigend! Seine Bücher als ,Fiktion’ zu bezeichnen BEWEIST Unwissen seiner Arbeit, Thesen und Ideen. Denn: vieles IST vorhanden, was er beschreibt (gleich was nun Wahrheit ist). Däniken sieht hier einen Cargo-Kult – KEINE Landebahnen von Aliens. Der User sollte sich bitte in Dänikens Nazca-Bücher (Däniken ist Ehrenbürger von Nazca) einlesen um sachlich zu argumentieren und kommentieren. Auch hat die ,Däniken-Stiftung’ wissenschaftliche Forschungen dort betrieben und die Ergebnisse auch veröffentlicht. Und das waren keine uriellaartigen Eso-Sing-Sangs. Des Weiteren würden die Maria Reiche-Biographen Schulze und Zetzsche in der Biographie ,Bilderbuch der Wüste’ (etwa Seite 155) von Däniken dahingehend, dass er es war, der ,wie ein Scheinwerfer”‘ die Welt auf die Ebene hinwies.”[22]

Geändert hat sich lange Zeit nichts und auch eine Antwort blieb aus. Dabei ist es bezeichnet, dass das genannte Buch von Schulze und Zetzsche, “Bilderbuch der Wüste” (Halle 2005), als Literaturangabe im Nazca-Artikel angeführt ist. Aber was schrieb schon 1968 Maria Reiche in ihrem Buch “Geheimnis der Wüste” zu den Linien?

Einige könnte man für Flugplätze halten.

Doch am 5. Februar 2012 kam das “Alien-Thema” von Nazca dann erneut auf und so wurde nach einer Diskussion im Frühjahr 2012 letztlich doch der Abschnitt “Parawissenschaftliche Spekulationen” eingefügt. (Der heute nicht mehr zu finden ist.)

UFO-Sekten und UFO-Forschung

Die Themen UFOs, UFO-Forschung, UFO-Forscher/-Autoren, UFO-Gruppen usw. ist, genau wie im realen Offline-Leben, auch in der Wikipedia heiß umstritten.

ARTIKEL: Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als „Ancient Aliens Sekte“ (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)
ARTIKEL: Es gibt viele Götter und Erich von Däniken ist ihr Prophet! Über die Absurdität von UFO-Sekten und den Vorwürfen gegen die Prä-Astronautik als „Ancient Aliens Sekte“ (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / NASA/JPL)

Ein UFO-Beispiel ist der sehr knappe Wikipedia-Eintrag unter “Ufoglaube” im Lexikon. ZUsammen mit meinem Kollegen Roland M. Horn habe ich 1999 dazu umfassende Standartwerk “UFO-Sekten” zum Thema veröffentlicht. Ich selber sehe den sehr kurzen Beitrag dazu im Wiki grundlegend als OK an. Aber: Das Thema ist nicht nur sehr komplex sondern auch ein Ärgernis für uns Journalisten des Unglaublichen. Immerhin ist es eine in der Grenzwissenschaft bekannte Tatsache, dass religiöser oder esoterisch-religiöser UFO-Glaube mit Themen wie Astronautengötter Erich von Däniken, UFOs und UFO-Forschung und sogar SETI sehr gerne in einen Mystery-Topf geworfen wird. Doch erfrischend da notwendig ist diesbezüglich diese klare Aussage im Artikel bei Wikipedia dazu:

Von religiösem Ufoglauben ist der grenzwissenschaftliche Forschungszweig der Ufologie zu unterscheiden.”

Erstellt wurde der durchaus wichtige Artikel schon im Jahr 2001. Ende Dezember 2003 jedoch bemühten sich einige Wiki-User um eine Entfernung des gesamten Eintrages.[23] Warum? Weil er “in seiner jetzigen Form nicht dem enzyklopädischen Anspruch der Wikipedia gerecht wird.”[24] Der Artikel blieb. Aber mager sind dabei die Literaturangaben, die freigegeben wurden. Es sind nur vier genannt (Update: auch noch am 15. März 2016).

Jedoch findet sich bereits ab dem Jahr 2007 auf der Diskussionsseite[25] wesentlich mehr Material. Verschiedene Wiki-Autoren und -Mitarbeiter streiten sich dort seit Jahren um Umfang und Inhalt des fraglichen Artikels. Am 7. Oktober 2009 endete der Streit dort ohne Ergebnis.

Interessant ist jedoch in meinen Augen die Aussage eines Autoren vom 10. März 2009.[26]:

Werde auch DU Fan von Grenzwissenschaft & Mystery Files!

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Ich habe auch nicht die Zeit und die Muße, den Müll ins deutsche zu übersetzten und mich mit dabei noch mit der Kritik der Billy-Meier Fraktion oder der Realianer-Fraktion oder anderen Fraktionen hier auseinanderzusetzen.”

Das heißt im Klartext: Wikipedia fürchtet die Kritik der genannten UFO-Sekten, wenn man diese dort behandelt bzw. genauer benennt. Obwohl Billy Meier der Gruppe “FIGU”, Schweiz, selber einen im Lexikon diskutierten und umstrittenen[27], [28] sowie nicht gerade kleinen Wikipedia-Eintrag hat.[29]

Pyramiden und Pyramidioten

Über Wikipedia streiten sich also bis heute die Geister. Auch und gerade in Detailfragen.

Beispielsweise teilte mit der Atlantis-Forscher und -Autor Peter Nowak mit, dass im Onlinelexikon im Artikel über die Cheops-Pyramide von Gizeh in Ägypten als schwerster Steinblock des Bauwerkes ein Gewicht von 7,5 Tonnen (ohne Quelle) angegeben ist. Mehrfache Versuche von Nowak selber diesen frappierenden Wiki-Irrtum zu korrigieren wurden entfernt und nicht freigegeben. Erst im März 2011 wurde korrekt “50 – 80 Tonnen” genannt.[30]

Bezeichnet ist hier auch der Abschnitt “Theorien zur Konstruktionsweise”.[31] Hier findet sich ausschließlich die Theorie einer “Inneren Rampe” des französischen Architekten Jean-Pierre Houdin vom Frühjahr 2007 kurz erwähnt. Diese wird mit den Worten sie ist “nicht nur interessant, sie ist schlüssig und revolutionär” des deutschen Ägyptologen und ehemaligen Direktors des “Deutschen Archäologischen Instituts” in Kairo, Rainer Stadelmann, von “Spiegel online” vom 2. April 2007 kommentiert wird. Weitere Thesen und Aussagen fanden sich nicht , was sich aber inzwischen grundlegend änderte.

"Das Cheops-Projekt", gewaltige Steine und die Frage nach dem "Eisen der Pharaonen" (Bild: L.A. Fischinger)
VIDEO: “Das Cheops-Projekt”, gewaltige Steine und die Frage nach dem “Eisen der Pharaonen” (Bild: L.A. Fischinger)

Die Diskussionsseite hinter der offiziellen Seite verrät auch hier wieder mehr. Hier streitet man sich nicht nur, ob man “Alternative Theorien”[32] einfügen soll, sondern auch ob “neue Erkenntnisse zum Bau”[33] überhaupt in das Lexikon gehören. Dabei ist man sich jedoch recht einig, dass es zu viele und zu oft neue Erkenntnisse zum Bau der Pyramide gibt. Lediglich die Idee von einer Innenrampe fand hier lange Zeit Gnade vor den Augen der Wikipedia-Gemeinschaft.

Hinter den Kulissen

Im Eintrag zur Pyramide des Pharao Cheops gab es in den vergangenen Jahren erstaunlich viele Änderungen und Updates. Für den Jäger des Phantastischen ist dabei besonders interessant, dass die Prä-Astronautik und Erich von Däniken in einem Unterkapitel eingefügt wurden. Ein Umstand, der, wie oben gesehen, beim Thema Scharrbilder von Nazca fehlt. In diesem werden diverse Spekulationen der Grenzwissenschaft im Sinne der Götter aus dem All umrissen und auch die Kritikpunkte der etablierten Wissenschaft gegen diese Überlegungen im Zusammenhang mit der Cheops-Pyramide angeführt. Ein recht langer Beitrag, der auf der Diskussionsseite des Eintrages am 22. Februar 2016 mit den Worten kommentiert wurde:

Muss das wirklich so breit ausgetreten werden? Wäre ich v.D., würde ich mich bedanken…

Interessant sind auch hier wieder die Fußnoten in Sachen “Prä-Astronautik und Große Pyramide”. Es handelt sich ausschließlich um das Buch “Erinnerungen an die Zukunft”, das von Däniken bekanntlich bereits 1968 veröffentlichte. Die einzelnen Kritikpunkte sind indes nicht durch Quellenangaben benannt. Lediglich das Buch “Geschäfte mit der Phantasie – Warum es keinen Raumflug vor Jahrtausenden geben konnte” von Pieter Coll wird als Beispiel genannt.

Und das erschien als Erstausgabe schon 1970!

Streit um Personen

Es ist bereits angeklungen, dass sich die Wikipedia-Gemeine sehr gerne und oft auch über einzelnen Personen zankt. Meistens irgendwelche Prominente aus diesem oder jenem Bereich des öffentlichen Interesses. Bei Erich von Däniken als bekanntesten Prä-Astronautiker beispielsweise wurde bei seinem Eintrag der Bereich “Hypothesen” am 24. März 2014 bemängelt, dass Quellen fehlen:

Dieser Abschnitt ist fast vollständig unbelegt und meiner Meinung nach zu überladen. Wer sich für die Details der Thesen interessiert, kann ja auf weiterführende Literatur / Weblinks verwiesen werden, aber in einem Biografieartikel leidet hier die Übersicht (…)”

Pressemitteilung & Video: Der "Cheops-Skandal" um Stefan Erdmann und Dominique Görlitz ist juristisch überaus fragwürdig (Bild: L. A. Fischinger / D. Görlitz)
Pressemitteilung & Video-Interview: Der “Cheops-Skandal” um Stefan Erdmann und Dominique Görlitz ist juristisch überaus fragwürdig (Bild: L. A. Fischinger / D. Görlitz)

Und welche Verweise und/oder Quellen finden wir im auf Belege bedachten Wikipedia dort? Nur eine Fußnote mit dem Hinweis auf den Buchklassiker “Da tat sich der Himmel auf. Die Raumschiffe des Propheten Ezechiel und ihre Bestätigung durch modernste Technik” von Josef F. Blumrich aus dem Jahre 1973.

Interessant ist auch der sehr umfangreiche Lexikon-Eintrag zu Dominique Görlitz, seiner Reputation und dem auf diesem Blog oftmals thematisierten “Cheops-Skandal“. Im Eintrag “Beschädigungen in der Cheops-Pyramide” zeigt sich erneut auf der Diskussionsseite eine hitzige Debatte. Beispielsweise wird dort versucht Görlitz in die “rechte Ecke” zu rücken.

Persona non grata bei Wikipedia?

Hier muss man die Einträge des Wiki-Autoren Bernhard Beier von Atlantisforschung.de unterstreichen, der bemüht ist, die gesamte (irrwitzige) Angelegenheit sachlich zu belegen. Ein anderer Wiki-Autor verwies am 6. März 2016 (mit Quelle) auch auf den Umstand, dass die juristische Verurteilung von Görlitz im “Cheops-Skandal” an den Haaren herbei gezogen ist. Das entsprechende Gutachten eines ehemaligen vorsitzenden Richters am Oberlandesgericht wird zwar verlinkt aber im eigentlichen Wikipedia-Eintrag (bisher) nicht genannt. Obwohl Richter Wolf-Philipp Müller dazu unter anderem schreibt:

Angesichts des ehemaligen Aufschreis der Entrüstung möchte ich Sie ganz herzlich bitten, diese Meldung mit in Ihren Pressemitteilungen aufzunehmen, da sich mehr und mehr herausstellt, dass an den Vorwürfen letztlich nichts dran war.

Und noch deutlicher in dem Gutachten vom 22. Januar  2015 selber:

Die Aufhebung des ägyptischen Urteils gegen die Inspektoren vom 9. Mai 2015 hat ebenfalls eine große Relevanz auf für das Strafverfahren in Deutschland. Es beweist, dass an den Strafvorwürfen gegen Erdmann und Görlitz nichts dran war und ist.

(…)

M.E. hat sich der Angeklagte von dem Medienrummel und dem Druck aus Ägypten zu sehr beeindrucken lassen. Natürlich spielten auch die Kostenängste und die unabsehbare Langwierigkeit des Verfahrens (einer Hauptverhandlung) eine tragende Rolle bei seiner Entscheidung. Ein Schuldeingeständnis kann man aus dieser Beschränkung (und der damit verbundenen Selbstunterwerfung) auf Grund der Faktenlage nicht ableiten.”

Lars A. Fischinger im Interview mit Erich von Däniken 2015 (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO: Lars A. Fischinger im Interview mit Erich von Däniken 2015 (Bild: L. A. Fischinger)

“Jeder Idiot kann da schreiben was er will”

Solche Aussagen über eine Person gehören eigentlich eben aufgrund der medialen Brisanz in den entsprechenden Eintrag bei Wiki. Erst recht dann, wenn sie hinter den Kulissen explizit genannt und als Quelle verlinkt wurden.

“Jeder Idiot kann da schreiben was er will”, sagte Erich von Däniken mal zu mir als wir über Wikipedia sprachen. Ganz Unrecht hat er da nicht, wie es sich quasi jeden Tag zeigt. Also am Besten überhaupt nicht dort eingetragen sein, wenn man eine Person der Mystery-Szene ist?

Das dachte sich zumindest vor Jahren auch der Prä-Astronautik-Autor Erdogan Ercivan. Er versuchte mehrfach, dass sein Eintrag im Lexikon vollständig gelöscht wird. Vergeblich, da auch seine eigene Löschungen immer wieder Rückgängig gemacht wurden. Und so steht der recht umfangreiche Eintrag weiterhin ohne eine einzige Quellenangabe online. Obwohl auch hier wieder in den Diskussionen die Art und Qualität des Textes bemängelt wird. Zuletzt schon am 15. Mai 2013.

Wikipedia … ist trotzdem wichtig!

Der Blick hinter den Spiegel lohnt sich bei Wikipedia teilweise mehr als die eigentlichen Einträge. Zumal es dort auch zum Teil zahlreiche Archive vergangener Jahre der Diskussionen gibt. Diese offenbaren teilweise die Debatten bis fast zu den Anfängen von Wikipedia selber.

Beispielsweise beim natürlich sehr langen Eintrag des Senders “ZDF”, wo oft in Sachen “Staatsfernsehen” etc. bei den Bearbeitungen und Diskussionen die Fetzen fliegen. Nicht anders wird zum Beispiel bei Prominenz aus Show und Entertainment wie etwa bei Stefan Raab oder Til Schweiger gestritten was rein darf und was nicht …

Ich selber werde nie müde zu sagen und zu schreiben, dass Wikipedia wichtig und großartig ist! Erwähne ich jedoch das böse Wiki in einem meiner Videos auf meinem YouTube-Channel … ernte ich praktisch ohne Ausnahme “Hass-Kommentare” und Trollerei.

Dabei übersehen diese “Kritziker” bzw. Hater natürlich liebend gerne, dass ich immer wieder eben auf die Diskussionen hinter den eigentlichen Einträgen hinweise und vor allem auch darauf, dass genannte Fußnoten, Bücher oder Quellenangaben (wenn sie denn auch vorhanden sind) immer zu weiteren Informationen für die eigene Recherche führen.

Darum sollten Quellen immer beachtet und genutzt und von den Wiki-Autoren angegeben werden. Immerhin will es ein “Online-Lexikon” sein. Es Dabei ist es natürlich gleichgültig ob Pro-Mystery oder Kontra-Mystery oder ob Politik und Gesellschaft. Ob die “Macher hinter Wikipedia” diese nun als “sachlich”, “seriös”, “kompetent” oder “nützlich” ansehen steht – dahinter.

Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

Ursprünglich stammt dieser Artikel von meinem früheren Google-Blog.

Interessantes zum Thema:

 Fußnoten


[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Geschichte_der_Wikipedia#cite_ref-11
2] http://stats.wikimedia.org/DE/PlotsPngArticlesTotal.htm
[3] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,606315,00.html
[4] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,606912,00.html
[5] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,606315,00.html (unten die Anmerkung)
[6] http://de.wikipedia.org/wiki/Steine_von_Ica
[7] http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Steine_von_Ica&diff=89690023&oldid=89454979 (unten: “Bericht über die Steine von Ica”)
[8] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Steine_von_Ica#Quellen
[9] http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4-Astronautik#Literatur
[10] http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4-Astronautik#Kritik_der_etablierten_Natur-_und_Geisteswissenschaften
[11] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Pr%C3%A4-Astronautik#Wieso_kein_EINZIGER_Nachweis_im_kompletten_Abschnitt_.22Kritik.22
[12] http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Jonas_kork
[13] http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer_Diskussion%3ADagdaMor&action=historysubmit&diff=89026417&oldid=89016715
[14] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Pr%C3%A4-Astronautik#Aluminium-Objekt_von_Aiud
[15] Ende 2012 hat Lars A. Fischinger in Deutschland eine neue Material-Untersuchung des ohne Frage aus Aluminium bestehende Objekt von Aiud in Deutschland durchführen lassen. Diese bestätigen im Grunde die ersten zwei Analysen aus Rumänien, konnte die Legierung aber nicht identifizieren. Die Ergebnisse wurden in dem Magazin “Sagenhafte Zeiten” veröffentlicht.
[16] http://de.wikipedia.org/wiki/Nazca-Linien#Einzelnachweise
[17] Luc, sieh dazu auch: Jim Woodman: Nazca – mit dem Inka-Ballon zur Sonne. C. Bertelsmann, München, 1977
[18] http://en.wikipedia.org/wiki/Nazca_lines#Alternative_theories
[19] http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Nazca-Linien&limit=500&action=history
[20] ebenda
[21] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Nazca-Linien#D.C3.A4niken_geh.C3.B6rt_nicht_in_den_Artikel
[22] ebenda
[23] http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ufoglaube&limit=500&action=history
[24] http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ufoglaube&diff=458436&oldid=431796
[25] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Ufoglaube
[26] ebenda
[27] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Eduard_Albert_Meier
[28] http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Eduard_Albert_Meier&limit=500&action=history
[29] http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Albert_Meier
[30] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Cheops-Pyramide#FALSCHE_Daten
[31] http://de.wikipedia.org/wiki/Cheops-Pyramide#Theorien_zur_Konstruktionsweise
[32] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Cheops-Pyramide#Alternative_Theorien
[33] http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Cheops-Pyramide#neue_Erkenntnisse_zum_Bau.3F

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News zum YouTube-Video “Interview mit einem Alien”: Ein Urheber hat sich gemeldet – aber nicht die CIA! Über den Fake und “krimineller Energie”

Interessante Wendung zu meinem YouTube-Video "Interview mit einem Alien aus der Zukunft" (Bilder: Fischinger-Online / YouTube)
Interessante Wendung zu meinem YouTube-Video “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” (Bilder: Fischinger-Online / YouTube)

Dass sich die Welt und Themen der Grenzwissenschaft und Mystery Files schon seit Jahren einer Sintflut an Fakes, Betrug, Irrtümern und Schwindeleien gegenüber sieht, sollte kein Mysterium sein. Vieles entsteht aus Unwissenheit und völlig mangelhafter Recherche, wobei andere Dinge wieder mit Absicht gefälscht werden. So auch ein Video, dass angeblich ein Interview mit einem Außerirdischen zeigt, der im Rahmen des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Regierung 1964 vernommen wurde. Ein eindeutiger Fake, wie ich es für ein entsprechendes YouTube-Video 2016 detailliert recherchierte und darlegte. Jetzt aber gibt es zu diesem Schwindel Neuigkeiten von einem der “Urheber”, denen ich erneut genauer nachgegangen bin. Obwohl sich nicht CIA & Co. meldeten, so zeigte sich doch, mit welcher “kriminellen Energie” die Alien-Video-Hoaxer agiert haben, wie Ihr in diesem Posting erfahren werdet!


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Bereits am 3. August 2016 diskutierte ich auf meinem YouTube-Kanal rund um die Grenzwissenschaft und Mystery Files ein “unheimliches Alien-Videos”.

Darin ging es um ein Filmchen, in dem angeblich ein Außerirdischer von den USA interviewt wird. Ein fremdes Wesen, das sogar aus der Zukunft gekommen sein, wie es in dem entsprechenden Interview heißt.

Die ganze Sache war und ist natürlich “Top Secret” und sei angeblich irgendwie durch dunkle Kanäle in das Internet gelangt. Wie eigentlich alle derartigen “streng geheimen” Videos, die plötzlich im Netz auftauchen. In meinem YouTube-Video, das ich ich für Euch weiter unten erneut eingebunden habe, ging ich im Sommer 2016 diesem rätselhaften Film mit dem Alien-Interview einmal genauer nach.

Angeblich stamme die Aufzeichnung dieses Interviews mit dem dort zu sehenden Außerirdischen von dem US-Geheimdienst CIA. Mehr noch, denn wie behauptet wurde, “stammt das Video-Dokument von 1964 und wurde im Rahmen des bekannten UFO-Forschungsprojektes Blue Book der USA erstellt”.

Da dieses “Alien-Interview” 2016 innerhalb der Mystery-Szene weite Kreise im Netz zog, und ich damals zahlreiche Anfragen dazu von Euch bekam, nahm ich mich des Themas letztlich an.

Der Grund für meine Recherchen war auch, dass in dem Interview UFO-Papiere gezeigt wurden, die angeblich eben von diesem UFO-Forschungsprojekte “Blue Book” stammten. Gleich zu Beginn sollte diese UFO-Akte belegen, dass der danach zu sehende Außerirdische am 9. Juli 1964 im Rahmen von “Blue Book” interviewt bzw. verhört wurde.

Und dieses hoch-offizielle UFO-Projekt der US-Regierung gab es bekanntlich tatsächlich.

UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: Fischinger-Online)
UFO-Akten: Nun sind alle 129.491 Seiten des UFO-Forschungsprojekt “Blue Book” der US-Air Force online (Bild: gemeinfrei / Collage: Fischinger-Online)

Schon hatten also die Macher des “Alien-Interviews” das Interesse von UFO- und Alien-Interessierten durch dieses kleine Detail geweckt. Der Plan ging auch dadurch auf, da sich der Film international (ohne kritische Analyse) im Internet verbreitete und viele Klicks und Kommentare folgten.

UFO-Faker und Alien-Witzbolde

Wie im unten eingebundenen YouTube-Film von mir deutlich wird, habe ich das “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” detailliert behandelt. Das Ergebnis meiner Vergleiche und Recherchen zeigte klar, dass es ein Fake von Alien-Witzbolden war. Es war kein super geheimes Interview mit einem Außerirdischen, der von der US-Regierung einem dunklen Raum (in Englisch) interviewt wurde.

Weiter ergaben die Recherchen auch, woher dieser Film eigentlich stammt – und das dieser ganz einfach von vorne bis hinten ein Schwindel ist.

Schon als der Film 2016 viral ging, sagten zum Glück fast alle Mystery-Fans, dass es ein Fake sei. Vor allem auch in den Sozialen Netzwerken und hier vor allem bei Facebook. Aber wirklich belegen konnte ausnahmslos niemand in den Kommentaren, dass das Video gefälscht wurde. Aussagen in Sinne von “das sieht man doch sofort” sind grundsätzlich erst mal kein Beweis für einen Fake.

Aber umgekehrt wären es auch kein Beleg für ein echtes Alien-Video, nur weil man “es doch sieht”. Nachdem ich in meinem YouTube-Video diesen kleinen Alien-Film mit dem Interview detailliert durchleuchtet hatte, folgten in der dortigen Community zahlreiche Kommentare. Die allermeisten Feedbacks waren eben im nichtssagenden Sinne von “sieht man doch sofort, dass es ein Fake ist”.

VIDEO: Pssst …! Angebliche Top Secret UFO-Akten des KGB über Aliens und deren Raumschiffe entdeckt und – veröffentlicht! (Bild: Marie L. Sievers / WikiCommons)
VIDEO: Pssst …! Angebliche Top Secret UFO-Akten des KGB über Aliens und deren Raumschiffe entdeckt und – veröffentlicht! (Bild: Marie L. Sievers / WikiCommons)

Viele Kommentaren lobten dabei auch die Mühe, die ich mir machte, um Genaues zu die Alien-Filmchen herauszufinden. Schließlich kann jeder schnell “Fälschung!” rufen und es als Computeranimation bezeichnen. Auch ich habe es allerdings von vornherein als Hoax angesehen.

Es gab aber noch eine dritte Gruppe von Meinungen. Und zwar jene, die weiterhin glaubten, dass dieses “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” möglicherweise doch echt sein könnte. Nach diesen wäre es also möglich, dass hier ein echtes Wesen zu sehen ist, das nicht von unserer Welt stammte, als es 1964 vor die Kamera gebeten wurde …

Copyright by CIA and Government of the United States?

Grundsätzlich ist es so oder so immer fraglich, wenn auf YouTube oder anderen Stellen im Netz streng geheime Fotos oder Videos auftauchen, die irgendwie von einer Regierung stammen sollen. Seien es nun Top Secret-Filme der NASA oder US-Regierung oder UFO-Dokumente, die angeblich ultra geheim sein sollen.

Warum aber stehen sie dann teilweise über Jahre hinweg online und sind damit für jeden zu sehen?

Das fragen sich nicht nur Kritiker der Grenzwissenschaft, sondern auch viele Pro-Mystery-Fans. Zumal vielfach dieses vorgebliche Top Secret-Material gerade auf YouTube unbehelligt zu finden ist. Diese Video-Plattform gehört zum Imperium von Google – und Google wird nicht umsonst als “Datenkranke” bezeichnet. Auch die USA (CIA, NSA & Co.) hat Zugriff auf das Google-Imperium.

VIDEO: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis? (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)
VIDEO: Mysteriöse UFO-Fotos aufgetaucht! UFO-Alarm auf einem U-Boot der US-Navy 1971 unweit der Arktis? (Bild: L.A. Fischinger / US Navy/gemeinfrei/unbekannt)

Spätestens seit den ganzen Enthüllungen in Sachen Spionage, Abhörsandale, Edward Snowden oder der massenhafte Überwachung des Internet, sollte jedem klar sein, dass echtes brisantes Geheimmaterial niemals dauerhaft über YouTube verbreitet werden kann!

Jetzt habe ich es mir aber im August 2016 erlaubt, dass fragwürdige Alien-Interview in voller Länge in meiner entsprechenden Analyse bei YouTube einzubinden. Mein Video geht exakt 18 Minuten und das Interview mit dem Außerirdischen darin allerdings nur rund 4,5 Minuten.

Seit dem Upload am 3. August 2016 habe ich bis dato 204.765 Aufrufe und weit über 700 Kommentare dazu erhalten – doch die US-Regierung, das CIA oder wer auch immer schwieg. Man ließ mich also weiterhin das “streng geheime Video” innerhalb meines Filmes verbreiten.

Bis jetzt!

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Am 22. Januar bekam ich eine E-Mail von YouTube, dass jemand genau auf einen Teil dieser Sequenz mit dem Alien einen Urheberanspruch erhebt. Doch es war nicht die CIA, die Angst um irgendwelche Geheimnisse aus ihrem UFO-Projekt “Blue Book” hatte, sondern es war u. a. zu lesen:

Hallo Grenzwissenschaft und Mystery Files,

ein Urheberrechtsinhaber hat mit Content ID einen Anspruch auf Inhalte in deinem Video erhoben.

(…)

Videotitel: Interview mit einem ALIEN aus der Zukunft: Gruseliges Top Secret Video von Project Blue Book 1964″

Das ist durchaus kein ungewöhnliches Vorgehen seitens YouTube bzw. von Urhebern und auch vollkommen OK. Allerdings ist der Urheber ein User mit Namen “TuneCore” der im Auftrag von “Zenyth the Architect” handelt. Bei YouTube selber sieht das dann so aus, wenn ich mir im Dashboard meines Channel die Details dazu ansehe:

In deinem Video wurden urheberrechtlich geschützte Inhalte gefunden. Der Anspruchsteller lässt die Verwendung seiner Inhalte in deinem YouTube-Video zu. Es könnten allerdings Werbeanzeigen eingeblendet werden.

Urheber-Details zu meinem YouTube-Video "Interview mit einem Alien aus der Zukunft" (Ausschnitt)
Urheber-Details zu meinem YouTube-Video “Interview mit einem Alien aus der Zukunft” [anklicken zur Großansicht] (Ausschnitt)

Hier wurde also bei diesem Fake-Alien Anspruch auf eine Tonaufnahme mit dem Titel “Offset Spacial Divergence” von einem Auftraggeber namens “Zenyth the Architect” erhoben. Ich kenne dieses Problem auch aus anderen Videos von mir, weshalb ich weiß, dass man den fraglichen Bereich mit dem Ton oder Sound auch automatisch entfernen lassen könnte.

In diesem Fall ist es exakt der Timecode 3:12 bis 4:41 meines Videos, in dem sich der Anfang des vermeintlichen “Alien-Interview” befindet. Der Anspruchssteller, der nun deshalb in meinem Video werben darf, ist auch nicht der Geheimdienst CIA sonder eben “Zenyth the Architect“. Diese Produktion sitzt in Kanada und produziert “Space-Sounds”, wenn man es so nennen möchte. Sie selber sagen zum Teil “Astral Hippie” dazu und haben sogar eine eigene Sound-Cloud mir ihren und anderen Werken.

+++Video+++ “Der Desinformant” – Vortrag von Lars A. Fischinger: Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan, Freimauer, Satan, Mainstreammedien, Illuminaten, Aliens & Co. Desinformationen verbreite.
VIDEO: Vortrag von Lars A. Fischinger: “Der Desinformant” Warum ich angeblich im Auftrag von CIA, Vatikan … etc. Desinformationen verbreite (Bild: Fischinger-Online)

Recherchiert man in der Musik-Cloud von “Zenyth the Architect” findet man schnell auch den fraglichen Teil mit dem Alien-Interview. Also das Gespräch an sich zwischen “Alien” und “US-Agent”. Wobei dieser Sound dort über drei Minuten und zehn Sekunden geht. Nach dem “Interview” folgt eben “Space-Sound”, der von den Video-Hoaxern natürlich herausgeschnitten wurde …

Diskrepanzen und kriminelle Energie!

Vielleicht mag es dem ein oder anderen an diesem Fake bereits aufgefallen sein:

Der Film mit dem Alien geht in meinem YouTube-Video von ca. 3:10 bis 7:45, also rund 4 Minuten und 35 Sekunden. Anspruch erhebt “Zenyth the Architect” aber nur für etwa die ersten eineinhalb Minuten des Gesprächs. Wie kann das sein, wenn doch der “Alien” über 4,5 Minuten sein Interview gibt? Die Antwort zeigt wieder, welche Mühe sich die Video-Fälscher mit ihrem “Interview mit einem Außerirdischen” gegeben haben.

Der fragliche Sound, zu dem Anspruch gestellt wurde, heißt ganz genau genommen “Offset Spacial Divergence (Space Pilot II)” und ist damit offensichtlich ein zweiter Teil. Tatsächlich hat ein anderer Sound-Architekt bereits zuvor einen Teil 1 produziert, der inzwischen ebenso in der fragliche Cloud zu finden ist. Dieser geht rund 4,5 Minuten und gehört erstaunlicherweise nicht “Zenyth the Architect”.

Erstaunlich ist es deshalb, das sich in diesem Teil 1 der Rest des Alien-Interviews findet, den die Video-Fälscher von dort heraus geschnitten haben. Auch wenn es der erste Teil ist, handelt sich dabei um das Ende des Gespräches in dem fraglichen “Alien-Interview” und ist sicherlich auch eher produziert worden. Die Animationsfirma des Interview-Videos hat folglich schon regelrechte kriminelle Energie in diese Produktion gesteckt:

Neben der Erschaffung des Alien-Filmes an sich mussten die Hoaxer eine UFO-Akte von “Blue Book” für die Einleitung des Filmes fälschen. Letzteres kann natürlich jeder Laie.

VIDEO: Die Fake-News Jagd: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch zur Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger mit Nutzung der offiziellen Icons / WikiCommons/gemeinfrei)
VIDEO: Die Fake-News Jagd: Facebook, Politik & Medien gegen Falschmeldungen. Auch zur Grenzwissenschaft? (Bild: L. A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei)

Nachdem das Video dann aber fertig geschnitten war, brauchten die Macher noch die richtige Tonkulisse für das Gespräch zwischen “US-Agent” und “Außerirdischen”. Dieses Gespräch schnitten sie aus zwei unterschiedlichen Musik-Titeln heraus, die von zwei ebenso unterschiedlichen Sound-Künstlern bzw. Musikern angefertigt wurden. Auch wenn beide die Stimmen von Mensch und Alien auf die selbe Art verzerrten.

Dann nahmen die Interview-Produzenten diese Sequenzen und schnitten sie inkl. “dramatischer Pausen” zu einem in sich stimmigen und flüssigen Interview zusammen und legten es über ihr Alien-Video. Natürlich zeitlich exakt auf ihren Film abgestimmt. Gut möglich ist jedoch auch, dass das Bildmaterial der zuvor zusammengebastelten Tonspur angepasst wurde.

Wie es auch immer genau im Detail geschah, so zeigt dieses Beispiel doch eines überaus deutlich: Video-Fälscher scheinen zu viel Zeit zu haben und stecken offenkundig nicht wenig Energie und Überlegungen in ihre Hoax hinein.

Als begeisterter Mystery-Jäger habe ich dies in diesem Posting zwar auch getan, doch aus anderen Beweggründen. Die detailreichen Ausführen in diesem Post sollen zeigen, was sich hinter so machen Mysterium alles verbergen kann, wenn man es nicht einfach mit einem “man sieht doch, dass es Fake ist” beiseite schiebt.

“Jäger des Phantastischen” sind schon ein sonderbarer Schlag Mensch, wenn man sich auch für nachgewiesene Fakes interessiert. Es ist jedoch Teil der Faszination Mystery, und einer der Gründe, warum ich im kommenden Jahr eigentlich schon 30 Jahre Grenzwissenschaft-Begeisterung feiern kann …

Hier meine Analyse des “Alien-Interview” vom Sommer 2016 bei YouTube:

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

+++ Postet mir Eure Fragen, Anregungen, Kommentare & Meinungen dazu bei YouTube. / Abo & Daumen hoch nicht vergessen … +++

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema “UFO” und “Alien” auch bei amazon.de:

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+++ Artikel +++ Die Sekte “Fiat Lux”, die kaum beachteten UFO- und Alien-Lehren der Führerin “Uriella” und was aus aus ihr wird …

Die Sekte Fiat Lux - die kaum beachteten UFO-Lehren der Uriella (Bild: YouTube-Screenshot/KEYSTONE Video / Montage: L. A. Fischinger)
Die Sekte Fiat Lux – die kaum beachteten UFO-Lehren der Uriella (Bild: YouTube-Screenshot/KEYSTONE Video / Montage: L. A. Fischinger)

1999 veröffentlichte ich nach langen und intensiven Recherchen zusammen mit Roland M. Horn das  umfangreiche Buch “UFO-Sekten“. Teil dieser Arbeit ist auch der “Orden Fiat Lux” aus der Schweiz, der bisher in der Öffentlichkeit nicht richtig interpretiert wurde. Bis heute steht der “Orden” in einschlägigen Sekten-Lexikons und Online-Quellen als “Neuoffenbarungs-Sekte” gelistet, was zwar zutreffend aber nicht vollständig ist. Vollkommen ignoriert werden scheinbar bis heute die intensiven und pseudo-religiösen UFO-Lehren von Fiat Lux. Diese Gruppe gehört damit offensichtlich auch zu den UFO-Sekten – und übernahm dabei sogar in weiten Teilen den Glauben einer anderen Alien-Sekte. Warum das so ist und welchen UFO-Glauben die Sekten-Führer propagieren, fasst dieser Artikel zusammen.

+++ Artikel +++ Die Sekte “Fiat Lux”, die kaum beachteten UFO- und Alien-Lehren der Führerin “Uriella” und was aus aus ihr wird … weiterlesen

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Die DEGUFO e.V. stellt sich vor

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DEGUFO e. V.
Deutschsprachige Gesellschaft für UFO Forschung
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Die Deutschsprachige Gesellschaft für UFO Forschung Degufo e. V.
wurde am 05.06.1993 gegründet, um eine Organisation zu schaffen, die
dem UFO-Thema den Stellenwert ermöglicht, den es in Ländern
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einem beliebigen Ort gemachten Beobachtungen einer unbekannten und
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Der Begriff des UFOs im engeren Sinne:
Was nach genauer und sorgfältiger Prüfung durch geschultes,
fachkundiges Personal unter Berücksichtigung aller Fakten und
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Sind dies nicht alles Hirngespinste abgedrehter und ausgeflippter
Egozentriker und Weltverbesserer?
Wenn wir nicht davon überzeugt wären, dass es UFOs im engeren Sinne
gibt, würde es die Degufo nicht geben!
Der Begriff UFO bedeutet ja zuerst nichts anderes als dass es sich dabei
um ein beobachtetes Phänomen handelt, dass in die uns bekannten,
herkömmlichen Raster nicht hinein passt. Also kein Flugzeug, kein
Zeppelin, kein Wetterballon, kein Ultraleichtflieger, kein erklärbares
Naturschauspiel, kein Meteorit, etc.
UFOs demonstrieren erstaunliche Eigenschaften z. B. enorme
Geschwindigkeiten, abrupte Richtungs- und Höhenänderungen,
Verschwinden innerhalb von Sekundenbruchteilen, um dann in kürzester
Zeit an einem anderen Ort wieder aufzutauchen.
UFOs wurden fotografiert, gefilmt, auf Radarschirmen festgehalten. Also
kurz und knapp: Es gibt UFOs – nur wir wissen nicht, was sie sind,
woher sie kommen, welche Intention sie haben.
Es gibt noch eine Fülle anderer Aspekte, die das UFO Thema so
faszinierend erscheinen lassen und die man nicht ignorieren darf, wenn
man wirklich ernsthaft – ohne Scheuklappen und Vorurteile – an dieses
Thema herangehen möchte. Und darum bemühen wir uns tagtäglich. Wir
nehmen jeden Bericht der an uns herangetreten wird ernst. Wir
unterstellen nicht von vornherein, dass der- oder diejenige, die an uns
herantreten, ein Lügner, Spinner, psychisch krank oder sonst verwirrt ist.
Wir garantieren jedem absolute Anonymität. Und wir versuchen, eine
mögliche Erklärung für das jeweilige Phänomen zu geben, soweit dies
möglich ist.
Natürlich versuchen wir zu allererst einmal, alle „natürlich erklärbaren“
Varianten abzuklopfen. Und wenn wir – nach gründlicher Recherche und
Analyse – festgestellt haben, dass es sich nicht um z. B. einen
Hubschrauber, ein Flugzeug, die Venus, einen Zeppelin oder ein
anderes erklärbares Phänomen handelt, erst dann wird die Sichtung
entsprechend eingestuft. Der Sichtungszeuge wird immer auf dem
Laufenden gehalten. Ebenso werden die Fälle und Erklärungen in die
UFO-Datenbank im Internet eingetragen, über die auch jeder
Sichtungszeuge seine Sichtung melden und der jeweiligen UFO
Forschungsgruppe zuordnen lassen kann. (www.ufo-datenbank.de)
Aber es gibt eben auch Fälle, die nicht auf „natürliche Art und Weise“ zu
erklären sind, für die wir auch keine befriedigende Erklärung haben, die
wir aber deshalb nicht einfach unter den Tisch fallen lassen.
Wirkliche Wissenschaft bedeutet eben nicht an diesem Punkt halt zu
machen, sondern vorurteilsfrei und trotzdem sachlich und kritisch an den
jeweiligen Fall heranzugehen und dabei bewusst auf eigene
Interpretationen zu verzichten. Fakten und Informationen, soweit sie
verfügbar sind zu sammeln, ohne zugleich immer eine Schublade bereit
zu haben, in die man das jeweilige Phänomen einzuordnen hat.
Wir sind gegenüber Aspekten zu einem „höheren Bewusstsein“ und
Kontaktlern offen, aber kritisch eingestellt und bemühen uns auch hier
aufklärend, wenn notwendig auch im Sinne von entlarvend tätig zu
werden.
Eine wichtige Diskussions- und Informationsplattform ist – neben den
persönlichen Kontakten und unserer Homepage und dem
Erfahrungsaustausch untereinander – unsere viermal jährlich
erscheinende Zeitschrift „Deguforum“. Der größte Teil der Artikel
entstammt der Feder unserer Mitglieder. Hierauf sind wir besonders
stolz. Denn dies zeigt, dass ein lebendiger und aktiver Dialog stattfindet,
der die Degufo auszeichnet. Aber auch namhafte Autoren wie Luc
Bürgin, Ernst Meckelburg, Armin Risi, Jaques Vallee und Prof. Walter
von Lucadou gehören, um nur einige Namen zu nennen, zu den Autoren
des Deguforum.
Facetten der UFO Thematik
Historische UFOs
Seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte beobachteten unsere
Vorfahren den Himmel und seine Erscheinungen. Viele derartige
Darstellungen sind uns überliefert.
Ebenso war es schon immer ein Menschheitstraum, fliegen zu können.
Doch spätestens seit der griechischen Sage von Ikarus wissen wir von
den damit verbundenen tödlichen Gefahren. Dennoch spornte Mut und
Forschergeist die Flugpioniere immer wieder zu neuen Versuchen an. So
erreichte der Mensch nach nicht einmal 70 Jahren seit den ersten
Motorflügen bereits den Mond.
Lassen sich erste „UFO-Wellen“ 1896/97 in den USA vielleicht noch als
Vorläufer der beginnenden Zeppelin-Ära erklären, so stehen wir doch
fassungslos vor den biblischen Berichten eines Hesekiel! Sein Flugobjekt
und die Rekonstruktion durch den Ex-NASA Ingenieur Josef Blumrich
und die dazu passende, vom deutschen Ingenieur Hans Harald Beier
unabhängig wiederentdeckte Bodenanlage (Tempel Salomon) werfen
noch heute viele Fragen auf, die vor allem Erich von Däniken, aber auch
viele andere Forscher publik gemacht haben.
Der Mythos von den „fliegenden Untertassen“
Sie Sichtung von Kenneth Arnold am 24.06.1947 bescherte uns diesen
Mythos als eine Schöpfung der US-Presse. Da scheinbar herkömmliche
Erklärungen ausgeschlossen waren, inklusive einer als eine deutsche
Geheimwaffe des Dritten Reiches, blieb als UFO-Herkunftsort nur noch
der Weltraum. Niemand vermochte bisher einen Beweis dafür oder
dagegen zu erbringen, dennoch fasziniert uns diese
Erklärungsmöglichkeit bis heute, ungeachtet der uns bekannten
interstellaren Entfernungen. Weiterhin halten sich hartnäckig Gerüchte
von Abstürzen solcher Objekte und der Verschwörung der US-Regierung
und der NASA mit deren Besatzungen. Seit 1970 klagen US Gruppen
zum Teil erfolgreich auf die Herausgabe von geheimen Dokumenten. Bis
zum heutigen Tage spiegelt sich dieser Glaubenskrieg und die Vielfalt
der verschiedenen Meinungen in der überaus zahlreichen Literatur zum
Thema wieder.

Vom Kontaktler zum Entführten
Bald fanden sich Menschen, die quasi als Mittler zu den UFOs auftraten
und sich selbst zum Sprachrohr der Außerirdischen machten, so z. B.
George Adamski als Bindeglied zu den „Venusiern“. Ebenso schnell
uferte diese Bewegung aus und alsbald waren alle Planeten unseres
Sonnensystems von menschenähnlichen Wesen bevölkert. Die „großen
Brüder“ kontakten noch heute „Billy“ Meier in der Schweiz im
malerischen Örtchen Hinterschmidrüti. Seit dem 19.09.1961 bekam
diese Art der Beziehung aber eine neue Dimension: Nun waren
Menschen plötzlich Opfer einer schmerzhaften medizinischen
Untersuchung, was vielen Untersuchten zunächst gar nicht bewusst
geworden war. Erst im Laufe der Zeit und/oder nach
Hypnoserückführungen konnten sie ihre zum Teil erschreckenden
Erlebnisse schildern. Zwar ist nach wie vor sehr strittig, ob diese
Erlebnisse etwas mit Außerirdischen zu tun haben, unstrittig sind aber
die festgestellten posttraumatischen Schockreaktionen.
Die neuesten Sichtungsmeldungen
Seit der Wiedervereinigung in Deutschland ist auch eine Verlagerung der
Aktivitäten der UFOs nach Mitteleuropa feststellbar.
Beherrschten 1988/89 noch Puerto Rico und Gulf Breeze (Florida)
vornehmlich die Schlagzeilen der UFO Presse, so sind seit November 89
über 18 Monate lang die belgischen Dreiecke und im August 1990 die
Lichtbälle über Greifswald in Deutschland darin bestimmend. Hinzu
kommt ein Wust an bekanntwerdenden sowjetischen Materialien von
ganz unterschiedlicher Güte. 2008 überschwemmte eine Welle an
Miniaturheißluftballonen und deren Sichtungen die UFO Gruppen in
Deutschland. Tausende dieser sog. MHBs wurden gemeldet und in
dieser Flut gingen die wenigen UFO Sichtungen, die nicht von diesem
Urheber ausgelöst wurden, fast unter.
Geheimnisvolle Spuren im Korn

Die achtziger Jahre brachten eine wachsende Zahl an Kreisformationen
auf den südenglischen Feldern in die Schlagzeilen. Obwohl mindestens
seit Mitte der sechziger Jahre in australischem Sumpfgras bereits
bekannt, stürzten sich Anfangs die Medien und Fangemeinden auf das
„neue“ Rätsel.
Lösungsvorschläge wurden ebenso schnell geboren wie wieder
verworfen, nur die Kreise blieben. Zwar konnte bisher keine direkte
Verbindung zu den UFOs nachgewiesen werden, aber ein Auftreten
beider Phänomene in gleichen Regionen ist feststellbar. Dann
„exportierten“ sich die Kreise in andere Länder und in Sand, Stein und
Schnee und ab 1990 traten richtiggehende Bodenkunstwerke in das
Rampenlicht einer erstaunten Öffentlichkeit (sogenannte Piktogramme).
Nachdem eine Vielzahl als Fälschung entlarvt wurde, ist die Kornkreis-
Szene heute stark verunsichert. Fest steht definitiv nur eins: trotz aller
Anforderungen und einer unübersehbaren Zahl an Fälschungen sowie
der nachfolgenden Ächtung des Themas durch die getäuschten Medien
bleibt auch dieses Phänomen immanent und ist im Kern nach wie vor
ungelöst!

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