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Erich von Däniken über Beweise für die Ancient Aliens, “Weltraumrassismus” und sein neues Buch 2020 (+Video)

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VIDEO: Erich von Däniken über Beweise für die Ancient Aliens, "Weltraumrassismus" und sein neues Buch (Bild: Screenshot YouTube / Erich von Däniken Official / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Erich von Däniken über Beweise für die Ancient Aliens, “Weltraumrassismus” und sein neues Buch 2020 (Bild: Screenshot YouTube / Erich von Däniken Official / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Erich von Däniken hat sich online wieder zu Wort gemeldet. Mit einem interessanten Video auf seinem offiziellen YouTube-Kanal, das ich Euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte. Zumal von Däniken darin nicht nur von seinen Beweisen für die die Ancient Aliens spricht, sondern auch erstmals umfangreich von seinem kommenden Buch, das noch in diesem Herbst erscheinen wird. Was der Altmeister der Prä-Astronautik noch berichtete und einige Hintergründe dazu, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Neues von Erich von Däniken

Anfang 2019 startete Erich von Däniken mit einem eigenen offiziellen Kanal auf YouTube, den ich in diesem Beitrag HIER bereits vorstellte. Seit dem füllt sich der Channel nach und nach mit Videos von und mit dem Altmeister der Prä-Astronautik.

Nicht nur Dokumentationen bzw. Ausschnitte aus TV-Sendungen, wie etwa aus “Ancient Aliens” des History Channel, gehen dort online. Ebenso erscheinen dort auch Videos, die von Däniken zwischen der Arbeit in seinem Büro aufnimmt. In diesen berichtet er über aktuelle Ereignisse, Projekte und Tätigkeiten, wie Ihr zum Beispiel in diesem Posting HIER sehen könnt. Und so erschien dort nach einigen Monaten der Stille am 30. Juli ein neues Video von ihm:

Erich von Däniken spricht in seinem neuesten Video über schlagkräftige Beweise für den Besuch von Außerirdischen in grauer Vorzeit. Er spricht über sein neustes Buch-Manuskript und die kommende Reise nach Malta.

So die knappe Videobeschreibung auf YouTube. Doch das Video beinhaltet weit mehr, als es diese wenigen Worte in der Beschreibung vermuten lassen.

Beweise für Götter aus dem All

Die Themen des Videos “Erich von Däniken über Beweise für die Paläo-SETI und seine neuesten Projekte”, das Ihr unten eingebunden findet, sind recht zahlreich. Denn, so von Däniken, er wird immer wieder nach Belegen für seine Idee, dass die Götter aus dem Kosmos reale Außerirdische waren, gefragt. So beschreibt er zum Beispiel die Geschichte um den Sirius und den Stamm der Dogon in Mali (Afrika).

Ein bei den “alten Hasen” der Prä-Astronautik sehr gut bekanntes Beispiel. In diesem geht es darum, dass der afrikanische Stamm der Dogon in ihren Mythologien bis heute davon sprechen, dass einst “Götter” vom Sirius kamen, die ihnen eine Art “geheimes Wissen” brachten. Dieses Wissen besteht aus astronomischen Kenntnissen vom Sirius-System, dass die Dogon eigentlich gar nicht wissen konnten. Denn es war in jener Zeit, als es von Ethnologen in Mali aufgezeichnet wurde, überhaupt noch nicht bekannt, wie es heißt.

Erst spätere und neue Forschungen in der Astronomie haben beispielsweise entdeckt, dass es einen weiteren Stern bei Sirius gibt. Man kann ihn mit bloßem Auge nicht sehen. Doch das Volk der Dogon habe dies bereits gewusst und in Mythen weitergegeben, so die Befürworter des Dogon-Rätsels. Was von Däniken nicht erwähnt, ist die Quelle dieses “Sirius-Mysterium”. Es ist das Buch “The Sirius Mystery” von Robert K. G. Temple aus dem Jahr 1976, das unter dem Titel “Das Sirius-Rätsel” bereits 1977 in deutsch erschien.

Bis heute einer der Klassiker der Prä-Astronautik (Artikel HIER), das seit dem für Kontroversen sorgt. Ein aktuelles Nachfolgebuch erschien 1998 von Temple, in dem er “neue wissenschaftliche Beweise für einen Alien-Kontakt vor 5.000 Jahren” präsentierte. Leider erschien dies bisher nicht in deutsch.

Von Stonehenge bis Polynesien

Erich von Däniken nennt noch weitere Beispiele für seine Beweise, dass die Götter aus dem All kamen. Etwa, das die Kreise von Stonehenge in England ein maßstabsgetreues Modell des inneren Sonnensystems darstellen. Da mit dem Bau des sogenannten “Stonehenge 1” (damals nur eine einfache Ringanlage ohne riesige Megalithen) bereits vor über 5.000 Jahren Jahren begonnen wurde, konnte eigentlich niemand den Aufbau des Sonnensystems kennen. Und warum sind zahlreiche Megalithanlagen der Steinzeit offenbar nach geometrischen und mathematischen Modellen erbaut worden? Über Kilometer hinweg!

Woher kam also dieses Wissen, fragt sich von Däniken nicht nur im unten stehenden Video.

Gleiches gilt für die sogenannten Cargo-Kulte, die auf diesem Blog bereits mehrfach Thema waren. Kulte, die aus der Konfrontation technisch entwickelter Menschen mit technologisch primitiven Völkern entstanden. Zum Beispiel im Zweiten Weltkrieg, als Soldaten der USA im Pazifik auf einsamen Inseln landeten, wobei diese mit ihren Flugzeugen von den Einheimischen staunend und argwöhnisch beobachtet wurden. Daraus entstanden teilweise solche Cargo-Kulte.

Hier nennt von Däniken das Beispiel eines solche Kultes auf der Insel Tanna, der in der Tat eine erstaunliche Ausprägung hat. Ein Kult, in dem die USA als “gelobtes Land” verehrt wird und eine Art Gottheit mit Namen “John” die Hauptrolle spielt. Mehr über diesen interessanten Kult erfahrt Ihr in diesem Gastartikel HIER, den der Kollege Walter-Jörg Langbein schrieb. Er war vor Ort im Pazifik um sich diesen Cargo-Kult selber anzusehen.

“Dank Corona”: Neues Däniken-Buch kommt früher

“Dank Corona” ist auch von Däniken derzeit an sein Büro gefesselt. Zahlreiche Vorträge und Reisen wurden abgesagt oder verschoben. So aber hatte der emsige Autor des Phantastischen mehr Zeit für sein neues Buch, das er erstmals in diesem Video konkret vorstellt. An dem Manuskript arbeitete er bereits etwas länger, doch durch “Homeoffice” konnte er es früher beenden und so wird es auch einige Wochen früher erscheinen.

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“Alles Evolution oder was? Argumente für ein radikales Umdenken”, so der Titel seines kommenden Buches, das Ende September oder Anfang Oktober 2020 erscheinen soll. Wie es der Titel unschwer verrät, widmet sich von Däniken in diesem Fragen und ungelösten Rätseln der Evolutionstheorie, wozu er auch einige spannende Beispiele nennt. Ist wirklich alles nur Evolution auf diesem Planeten, oder steckt mehr dahinter? Wenn ja, was?

“Weltraumrassismus”

Das neue Werk erscheint wieder im bekannten Kopp-Verlag. Für von Däniken die Gelegenheit einige Worte zum Verlag zu sagen, da dieser in seiner Gesamtheit so gerne in die rechte Ecke gestellt wird. Die beliebte Nazi-Keule hat den Kopp-Verlag schon lange pauschal getroffen, weshalb für angebliche “Kritiker” sogleich alle dort verlegten Autoren Nazis sind. Gern verwendete “Argumente” in der heutigen Zeit.

Natürlich trifft es dann auch von Däniken, als sicherlich der erfolgreichste Autor des Verlages. Er würde, so heißt es, unsere Ahnen schlicht für “dumm” halten, so dass Wesen aus dem All kommen mussten, die dann entsprechende Monumente usw. erbauten und Wissen brachten. Das sei angeblich “rassistisch”.

Man wirft ihm dabei “Weltraumrassismus” vor, da er in einigen Büchern behauptet (die teilweise erschienen, bevor es den Kopp-Verlag bzw. -Versandt überhaupt gab), dass Außerirdische Sex mit Menschentöchtern gehabt haben. Auch das ein beliebtes “Argumente” von “Kritikern”, die sich zum Teil dabei selber mit blödsinnigen Aussagen um Kopf und Kragen reden! Zurecht verweist von Däniken darauf, dass diese Aussagen nicht seine Erfindung sind, sondern in den alten heiligen Schriften halt tatsächlich stehen.

Detailliert wurden diese in “Rebellion der Astronautenwächter” von mir 2015 analysiert. Denn: Sie sind nun mal da – die alten Texte, die das behaupten.

Versunkene Zivilisationen

Erich von Däniken spricht am Ende eher knapp etwas Erstaunliches an.

Hier geht er auf eine versunkene Zivilisation bzw. versunkene Ruinen ein, die im Meer vor der Küste der Mittelmeerinsel Malta liegen. Hierzu gab es jüngst Tauchexpeditionen und nähere Untersuchungen, da diese Ruinen oder versunkenen Tempel 10.000 oder mehr Jahre alt sein sollen. Und sie liegen in einer Meerestiefe von um die 30 Meter. Damit wären diese Entdeckungen auf dem Meeresgrund, wie in diesem Beitrag HIER geschildert, eine Weltsensation.

Thorsten Morawietz, Taucher und Teilnehmer dieser Expeditionen, veröffentlichte erst kürzlich dazu sein Buch “Das versunkene Königreich“. Noch in diesem Jahr wird auch Erich von Däniken selber eine Leserreise auf die Insel Malta durchführen, die er im Weiteren beschreibt.

Interessant für viele aus der Community meines YouTube-Kanal der “Grenzwissenschaft und Mystery Files” dürfte auch die von Däniken beschriebene A.A.S. sein. Die “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI”, die eingefleischte Prä-Astronautiker und treue Leser dieses Blogs natürlich kennen. Dieser “Däniken-Verein” widmet sich vollständig der Prä-Astronautik und gibt dazu das Magazin “Sagenhafte Zeiten” heraus.

Da ich immer wieder von meiner YouTube-Community gefragt werde, wo man den Ansteker oder den Anhänger mit dem “Goldflieger” bekommen kann, den ich in meinem Videos trage: Diese bekommt man (ähnlich) bei der A.A.S. unter diesen Direktlink. auf der Seite SagenhafteZeiten.com. Viele werden diesen “Goldflieger” aus Kolumbien auch von Erich von Däniken selber  oder aus der TV-Serie “Ancient Aliens” kennen.

Für Kritiker ein Fisch, ein Krokodil, reine Phantasie, ein Vogel oder schlicht ein mythologisches Mischwesen. Im Sinne der Prä-Astronautik aber eine primitive Kopie eines Fluggerätes der Götter, das im Sinne der oben genannten Cargo-Kulte entstanden sein könnte.

Video von Erich von Däniken

Video vom 30. Juli 2020 von Erich von Däniken

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Edward Snowden: “Ich fand keine Beweise für Aliens!” – Aber für die Mondlandung +++ YouTube-Video +++

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VIDEO: Edward Snowden: "Ich fand keine Beweise für Außerirdische" in den Daten von CIA, NSA und Army (Bilder: PixaBay/gemeinfrei & Fischinger-Online)
VIDEO: Edward Snowden: “Ich fand keine Beweise für Außerirdische” in den Daten von CIA, NSA und Army (Bilder: PixaBay/gemeinfrei & Fischinger-Online)

Für die einen ist er ein Held – für die anderen ein Verräter: Edward Snowden. Als ehemalige Mitarbeiter von CIA und NSA wurde er 2013 zum Whistleblower, als er das gewaltige Ausmaß der Überwachungs- und Abhörprogramme der USA an die Öffentlichkeit brachte. Seit dem ist er nicht nur auf der Flucht vor den US-Behörden, sondern seit dem wird auch sehr spekuliert, ob Snowden vielleicht auch Geheiminformationen zu UFOs und Aliens einsehen konnten. Jetzt hat er sich auch dazu (und zu anderen “Verschwörungstheorien”) erstmals konkret in der Öffentlichkeit geäußert. Was er genau dazu sagte, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


Edward Snowden und die UFOs

Als ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter mit Zugang zu streng geheimen Daten und Dokumenten von CIA und NSA löste Edward Snowden bekanntlich eine weltweite Affäre aus.

Die Öffentlichkeit war geschockt, als durch die von Snowden verratenen Informationen herauskam, wie weit vor allem die USA weltweit abhört und überwacht.

Die sogenannte NSA-Affäre war geboren und der Whistleblower wurde gleichermaßen gefeiert wie gejagt …

Es liegt nahe zu vermuten, dass jemand wie Snowden auch geheime Informationen oder sogar Beweise für Außerirdische und UFOs einsehen konnte. Wie 2015 auf YouTube in diesen Videos HIER und HIER gezeigt legte man ihn auch diesbezüglich allerlei Aussagen in den Mund.

Jetzt erst hat sich Snowden jedoch in einem Buch und vor allem in einem späteren Interview konkret zu UFOs und Aliens geäußert. Ebenso zur angeblich nicht stattgefundenen Mondlandung der USA.

Alles dazu in diesem Video auf YouTube.

Bleibt neugierig …

Video vom 1. Nov. 2019 auf Fischiger-Online

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Lars A. Fischinger

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Frag den Lesch: “Ich hatte Außerirdische zu Besuch in meinem Garten – beweisen Sie, dass ich lüge!” Harald Lesch über Generationenraumschiffe der Aliens

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Frag den Lesch: "Ich hatte Außerirdische zu Besuch in meinem Garten" (Bild: Screenshot ZDF-Infothek / Bearbeitung & Montage: Fischinger-Online)
Frag den Lesch: “Ich hatte Außerirdische zu Besuch in meinem Garten” (Bild: Screenshot ZDF-Infothek / Bearbeitung & Montage: Fischinger-Online)

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender haben seit Jahren den Astrophysiker Prof. Harald Lesch unter Vertrag, der dort zahlreiche bekannte Wissenschaftssendungen moderiert und realisiert. Eine davon ist die beliebte TV-Reihe “Frag den Lesch”, in der dieser wissenschaftliche Fragen und Themen in knapp über zehn Minuten thematisiert und diskutiert. Fragen rund um das Thema “Außerirdische” kommen hierbei häufiger vor. Doch eine Folge von “Frag den Lesch”, die bereits vor sechs Jahren ausgestrahlt wurde, ist mir als Jäger des Phantastischen dabei bisher entgangen. Darin wurde gefragt, ob Lesch beweisen kann, “dass die Aussage, ein Alien sei im Vorgarten gelandet, nicht stimmt”. Eine spannende Frage, die Harald Lesch in seiner Sendung zu beantworten versuchte – und damit an dieser Stellte ein klarer Fall für ein neues Mystery-Review von mir.


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Außerirdische zu Besuch: Der Alien im Garten

Was wären die GEZ-Sender – allen voran natürlich das ZDF und die angegliederten Fernsehsender, ohne Harald Lesch als “TV-Wissenschaftler”? Als bekennender Lesch-Fan wäre es schlicht öde, da seine lockere und sympathische Art viele Menschen fraglos begeistern kann. Auch wenn man bei seinen Aussagen vorsichtig sein sollte, da sie auch mal vollkommen aus der Luft gegriffen (erfunden) sein können. Zumindest, wenn es sich außerhalb seines Fachgebietes bewegt.

Weltraum/Astronomie und damit auch Aliens und Leben im All sind häufige Themen des Astrophysikers Lesch in seinen verschiedenen Sendereihen. So auch in einer Folge von “Frag den Lesch”, die am 2. März 2015 erstmals ausgestrahlt wurde und die bis zum 1. März 2020 noch in der Mediathek des ZDF online zu sehen war. Dazu heiß es in der Kurzbeschreibung:

Außerirdische zu Besuch – Lüge, Wahrheit, Wirklichkeit: Kann Lesch beweisen, dass die Aussage, ein Alien sei im Vorgarten gelandet, nicht stimmt? Ein Fall für eine auf naturwissenschaftlicher Grundlage geführte Ermittlung.”

Grundlage der Alien-Ermittlungen in dieser Folge von Lesch war die Frage eines Zuschauers “Björn S.”. Dieser fragte bzw. schrieb:

“Hallo, Herr Lesch!

Gestern habe ich einen Außerirdischen in meinem Harten gesehen. Vor vielen Generationen ist ein ,Generationenraumschiff’ mit annähernd Lichtgeschwindigkeit von einem entfernten Planten losgeflogen. Die Nachkommen der ersten Besatzung sind jetzt auf der Erde gelandet.

Können Sie beweisen, dass ich lüge?

Kann er?

Herr Prof. Lesch, ermitteln Sie!

ARTIKEL: Dauerstreitthema Flüchtlingskrise: Aber bekommen eigentlich auch echte Aliens im Sinne von Außerirdischen bei uns Asyl? Interessante Spekulationen … (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: Dauerstreitthema Flüchtlingskrise: Aber bekommen eigentlich auch Aliens bei uns Asyl? Interessante Spekulationen … (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Auf den ersten Blick eine sehr spannende Frage an Harald Lesch. Ob sie nun von der Redaktion oder einem echten “Björn S.” stammt (oder überhaupt ernst gemeint ist) spielt dabei übrigens keine Rolle. Auf dem zweiten Blick ist die Frage allerdings ganz einfach dumm.

“Außergewöhnliche Behauptungen benötigen außergewöhnliche Beweise”, so oder so ähnlich sagen vor allem auch Kritiker der Grenzwissenschaft und UFO-Forschung immer wieder sehr gerne. So hat es sich auch bei dieser Alien-Frage an Lesch.

Nicht Lesch muss die reine Behauptung des “Björn S.” widerlegen, sondern dieser muss sie belegen. Jede x-beliebige Behauptung muss belegt oder untermauert werden, da eine reine Aussage gar nicht widerlegt werden kann. Man kann sie vielleicht glauben – wenn man mag -, aber dann kann man auch in die Kirche gehen.

Ich habe keinerlei Zweifel daran, dass der Wissenschaftler und einstige Däniken-Fan Harald Lesch das auch weiß. Und so geht es in dieser Folge von “Frag den Lesch” auch vielmehr um eine auf  “naturwissenschaftlicher Grundlage geführte Ermittlung”, die sich vor allem um das in der Frage genannte Generationenraumschiff bezieht. Einem Alien-Fahrzeug , dass “mit annähernd Lichtgeschwindigkeit” von einem fernen Planeten gekommen sein soll. Genau hier setzt Lesch mit seinen Ermittlungen an.

Die “absurdeste Vorstellung überhaupt”

In seiner gekonnten Art und Weise äußert Lesch in der Sendung seine Bedenken und vor allem seine Fakten, die für ihn als Astrophysiker gegen ein solches “mit annähernd Lichtgeschwindigkeit” fliegenden Generationenraumschiff sprechen. Vor allem argumentiert er, dass vollkommen unbekannt und unklar sei, mit welcher Art von Energiequelle ein solches Raumfahrzeug der Aliens sich so schnell durch das All bewegen soll. Es seien, so Lesch weiter, überhaupt keine geeigneten Energiequellen auch nur irgendwie in Aussicht, die man dafür nutzen könnte. Auch wenn er natürlich die Antimaterie nennt, die aber dennoch wohl unzureichend wäre.

Das ZDF und Harald Lesch “Aliens: Der erste Kontakt”- ein Mystery-Review der “Terra X”-Folge vom 9. 10. von Lars A. Fischinger (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger
Das ZDF und Harald Lesch “Aliens: Der erste Kontakt”- ein Mystery-Review der “Terra X”-Folge vom 9. 10. von Lars A. Fischinger (Bild: NASA/JPL / Montage: L. A. Fischinger)

Die Zeitverschiebung zwischen Startpunkt und dem mit fast Lichtgeschwindigkeit rasenden Raumschiff wird ebenfalls angeführt. Die Aliens müssen auch auf der Erde und vor allem in unserer Atmosphäre überleben können, so Lesch weiter. “Im Prinzip” könnte ein solches Generationen-UFO tatsächlich existieren, aber das wäre nach ihm dann “absolut haarsträubend” und die “absurdeste Vorstellung überhaupt”.

Der Grund sei eben, dass weder eine Energiequelle für den Antrieb, noch für die Versorgung der außerirdischen Insassen in dem Raumfahrzeug bekannt ist. Lesch dazu:

Für beide Energiequellen gibt es momentan überhaupt keine Anzeichen. (…) Für uns nicht. Und wahrscheinlich für die Außerirdischen auch nicht.

Die Gegenargumente für ein so schnelles Generationenraumschiff führt Harald Lesch sehr gut in der Sendung aus. Aber viele Punkte übersieht er, reißt sie nur an oder sie gehen in der kurzen Folge von knapp über 10 Minuten ganz einfach unter.

Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch

Harald Lesch ist natürlich auf die Aussage des “Björn S.” festgelegt, dass die Aliens mit fast Lichtgeschwindigkeit durch den Kosmos gereist seien. Wäre es so, “hätte es unglaubliche Konsequenzen”, da dies beweisen würde, dass unsere wissenschaftlichen Vorstellung von real nutzbaren Energiequellen schlicht und einfach falsch wären.

Das stimmt. Aber was in der “Frag den Lesch”-Folge untergeht, da es nur eher am Rande erwähnt wird, ist die Frage nach langsamen Generationenraumschiffen.

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Lesch spricht zwar solche knapp an und erwähnt, dass diese Art von Raumfahrzeugen einige Kilometer oder reinige Zehnkilometer riesig sein müssten, aber auch diese sind für ihn nicht denkbar. Für andere übrigens schon – und für Lesch war es auch mal denkbar, als er den Film “Independence Day” kommentierte.

VIDEO: Käme es es zu einem UFO-Absturz in Deutschland - das “Technische Hilfswerk” (THW) wäre vorbereitet! (Bild: L. A. Fischinger / THW / WikiCommons)
VIDEO: Käme es es zu einem UFO-Absturz in Deutschland – das “Technische Hilfswerk” (THW) wäre vorbereitet! (Bild: L. A. Fischinger / THW / WikiCommons)

Harald Lesch bezieht sich hier vor allem auf den Umstand, dass “der Außerirdische auch nur ein Mensch ist” und diese Aliens schlicht und einfach nicht über Generationen in solchen Raumschiffen überleben würden. Ganz genau gesagt, dass sie darin nicht überleben wollen. “Wir essen auch nicht alles”, so Lesch. Und so zweifelt er, dass Aliens wirklich über unbekannt lange Zeiträume in derartigen Weltraumarchen reisen.

Selbstverständlich kennt Lesch als Astrophysiker die theoretischen Überlegungen, wie wir Menschen ein solches Raumschiff bauen, bestücken, bebauen und betreiben könnten. Schon Jahrzehnte gibt es solche Überlegungen und Konzepte, die ausdrücklich Landwirtschaft etc. zur Ernährung der Insassen mit einschließen. Pure Science-Fiction, sicher, aber in Zukunft eben doch möglich.

Der Professor und Autor wendet vollkommen richtig ein, dass Maschinen/Roboter, die bekanntlich nicht essen, trinken, schlafen, mal maulig sind oder sich unwohl fühlen, die besseren Raumfahrer sind. Biologische Lebewesen würden deshalb kaum auf diese Art durch das Universum fliegen. Ausschließen kann er es nicht – wie auch? – aber Lesch vermutet, dass Aliens eher ihre DNA durch das Universum schicken würden. Auch das kann sein. Oder natürlich eine autonome KI, eine “Künstliche Intelligenz“, mit Robotern.

Der Außerirdische ist eben kein Mensch

Was Lesch aber eben nicht wissen kann ist, wie biologische Aliens sich ernähren, wie sie miteinander sozial interagieren, warum sie überhaupt ein Generationenraumschiff nutzen würden, wie sie sich sich Fortpflanzen, wie alt sie werden etc. etc. Der Außerirdische ist eben nicht “auch nur ein Mensch”, wie Lesch es nach seinem gleichnamigen Buch immer sagt. Es wäre “eine wahnsinnige Überraschung” und hätte “unglaubliche Konsequenzen”, wenn Aliens mit fast Lichtgeschwindigkeit reisen würden, da eben unsere Physik hier kapitulieren muss.

Aber sie müssen ja nicht. Die hypothetischen Außerirdischen könnten auch nur einen Bruchteil der Lichtgeschwindigkeit mit ihrem riesigen Raumfahrzeug nutzen, aber dennoch andere Planeten erreichen. Der Energieaufwand für so “langsame Fahrzeuge” im All ist natürlich ungleich geringer. Selbst die gesamte Galaxis hätten sie schon besiedeln können, bevor es unter Zivilisation überhaupt gab. Das zeigen entsprechende Berechnungen (s. a. Video HIER).

Die Angehörigen dieser außerirdischen Super-Zivilisation, die mit eine solchen Weltraumarche starteten, sterben vielleicht nach 100 oder 1000 Jahren oder sogar noch mehr Jahren in ihrem Raumschiff. Für sie eine Reise ohne Wiederkehr, die aber vielleicht so oder so nicht möglich war, da deren Heimatwelt unbewohnbar wurde. Doch wer mag sich ausmalen, welche Gründe diese Wesen für ihr Tun haben könnten?!

Außerirdisches Heimweh

Alien-Invasion: Wer bezahlt mir eigentlich meine Schäden, wenn Außerirdische die Erde angreifen oder mir ein UFO auf das Hausdach fällt? (Bild: gemeinfrei)
Alien-Invasion: Wer zahlt meine Schäden, wenn Aliens die Erde angreifen oder mir ein UFO auf das Hausdach fällt? (Bild: gemeinfrei)

Doch schon die nächste Generation, die in dem Generationenraumschiff geboren und aufgewachsen ist, kennt überhaupt nichts anders als ihre Weltraumarche. Allzu “menschliches Heimweh” ist für diese und alle folgenden Generationen ganz einfach fremd! Heimweh können sie nicht haben, das sie daheim sind. Besteht ein solches Alien-Fahrzeug die Reise, ohne dass zum Beispiel ein Loch in der Außenhülle alle tötet (was auch Lesch erwähnt), kommt es irgendwann am Zielort an. Ob es nun die Erde sein muss, steht auf einem anderen Blatt …

Da der Alien eben kein Mensch ist, wissen wir aber so oder so nicht im Geringsten, was diese Wesen dazu antreiben würde, ein Generationenraumschiff zu bauen. Auch wenn sie mit diesem mit nur wenigen Prozent der Lichtgeschwindigkeit durch den Kosmos zu tuckern. Unsere Vorstellungen von Intelligenzen im All sind ausnahmslos immer von uns Menschen hergeleitet. Wir haben schließlich auch keine andere Spezies zum Vergleich.

“Menschliche Schwächen” wie Neid, Hass, Missgunst, Liebe, Eifersucht, Gier, Religion usw., die der Bevölkerung einer Weltraumarche im Wege stehen könnten, müssen nicht auch Außerirdische erliegen sein.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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E-Mail der Götter? Die Suche nach einer Botschaft der Ancient Aliens: Wie ein eindeutigen Beweis aussieht und wo man ihn finden könnte: (M)ein 5-Punkte-Plan

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E-Mail der Götter? Wo ist die Botschaft der Außerirdischen? (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
E-Mail der Götter? Wo ist die Botschaft der Außerirdischen? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

(Update: 19. Mai 2018) Ein wichtiger und zugleich auch umstrittener Punkt bei der gesamten Thematik der “Außerirdische vor Jahrtausenden?” (Ancient Aliens) ist die Frage, ob die einstigen “Götter der Sterne” an uns technische Menschen von heute oder später nicht eine Nachricht ihrer erstmaligen Anwesenheit haben zukommen lassen (wollten)? Wenn tatsächlich Astronautengötter in der grauen Vorzeit hier auf der Erde waren, wie es eben die erfolgreiche US-TV-Serie Ancient Aliens sagt, haben sie dann nicht irgendetwas mit Absicht für uns hinterlassen? Haben sie nirgendwo eine Art “Zeitkapsel des kosmischen Wissens” verborgen, die uns heute den Beweis für die Realität der Prä-Astronautik liefern könnte? Und wie sollte diese E-Mail der Götter eigentlich aussehen? Dazu in diesem Beitrag einige Gedankenspiele und mein “5-Punkte-Plan”, um die Idee der Ancient Aliens definitiv zu beweisen …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Idee der Astronauten aus dem All – der Ancient Aliens –  setzt voraus, dass die außerirdischen Besucher, die vor Jahrtausenden auf der Erde weilten, wie wir Menschen eine physische und psychische Evolution durchlebten. Falls sie hier waren, waren sie auch uns Menschen von heute technisch überlegen, da sie offensichtlich die interstellare oder interdimensionale Raumfahrt beherrschten.

Ihre Evolution und Entwicklung muss folglich lange vor der des Menschen auf der 4,5 Milliarden Jahre alten Erde begonnen haben. Oder vollkommen anders. Ausschließen kann man diese Annahmen heute schon lange nicht mehr.

Botschaft der Götter

Diese Ancient Aliens müssen gewusst oder zumindest vermutet haben, dass auch hier auf der Erde wahrscheinlich irgendwann einmal eine technische Zivilisation existieren wird, die zwar nicht unbedingt der der Besucher entspricht, doch die zumindest den Stand erreicht, den wir eben heute haben. Sprich: dass sich diese noch primitive Menschheit eines Tages konkrete Gedanken über Leben im Kosmos und eben auch der Aliens machen wird. Eben, dass erst eine Zivilisation, ähnlich wie die unsere, in der Lage sein wird, rational in “kosmischen Maßstäben” zu denken.

Wir sind längst der Auffassung, dass außerirdisches Leben inkl. Zivilisationen möglich und sogar wahrscheinlich sind. Demzufolge wäre es für eine außerirdische Kultur, die uns Menschen schon vor Äonen besuchen konnte, absehbar gewesen, dass aus jenen Menschen oder Urmenschen, die sie hier antrafen, in nicht absehbarer aber dennoch möglicher Zukunft eine technische und sogar raumfahrende Zivilisation entsteht.

Da nun – nach der Prä-Astronautik-Idee – diese Fremden hier waren, ja, dass sie sogar hier als “Götter”, “Lehrmeister”, „Himmelsgeister“, “Kulturbringer” usw. betrachtet wurden, stellt sich die unausweichliche Frage: Haben diese einstigen Wesen nicht daran gedacht uns “moderne Zivilisierte” eine unmissverständliche Botschaft ihrer Anwesenheit oder sogar Herkunft zu übermitteln?

Ich selber spekuliere mal, dass wir dies selber machen würden, befänden wir uns eines sehr weit entfernten Tages mal in der Situation der vermeintlichen Götter der Vorzeit …

Ein Physiker behauptet: Wir werden niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich alle selber aus! Tatsächlich?(Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Ein Physiker behauptet: Wir werden niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: Fischinger-Online)

Die meisten Vertreter und Autoren der Prä-Astronautik (inkl. ich selber) sind der Meinung, dass es diese Raumfahrer der Vorzeit auch taten. Und zwar bewusst und vorsätzlich an eine moderne und technologische Menschheit der Zukunft gerichtet. Nicht zum Beispiel an einen mittelalterlichen Papst, einen Charles Darwin oder einfach an eine Menschheit adressiert, die mit dieser Information nichts anzufangen weiß. 

Hier also sind wir nun! Wir haben eine (ausreichend?) intelligente Zivilisation hervorgebracht – wo aber ist nun diese Botschaft der Ancient Aliens?

Eine außerirdische “Botschaft”, oder nennen wir es besser eine “zeitlich festgelegte Information an eine (un)bestimmte Zukunft“, muss meiner Meinung nach einige doch sehr hohe Ansprüche erfüllen. Wenn wir davon ausgehen, dass die Astronautengötter uns überhaupt etwas mitteilen wollten (es kann ja sein, dass sie es nicht wollten oder sie nie hier waren), sollte diese Mitteilung einige Grundaspekte erfüllen.

(M)ein “Fünf-Punkte-Plan”:

  1. Die Nachricht (belassen wir es bei dieser Bezeichnung!) muss vom Empfänger (wir?!) auch unmissverständlich als eine Nachricht Außerirdischer bzw. eben von Ancient Aliens erkannt werden können. Zweifel an dem, was man da “vor sich” hat, dürfen gar nicht erst entstehen.
  2. Die „E-Mail der Götter“ wäre an eine Kultur gerichtet, die bestimmte Fähigkeiten beherrschen muss, um Umfang, Auswirkung und Aussage dieser überhaupt zu verstehen. Sie dürfte also nicht im Mittelalter entdeckt werden, und dann aufgrund des Unverständnisses verloren gehen. Es muss also von den Besuchern vermieden werden, die Nachricht einer verständnislosen Epoche in die Hände fallen zu lassen.
  3. Die Nachricht muss wahrscheinlich enorme Zeiträume überdauern können. Sie darf weder durch Naturgewalten noch durch Menschenhand zerstört werden können und muss außerdem auch nach einer teilweisen Zerstörung ihren wahren Ursprung und ihre wahre Bedeutung erkennen lassen.
  4. Die Botschaft muss so positioniert bzw. verborgen werden, dass sie auch eines Tages tatsächlich gefunden wird; gleich wo auf der Erde in zum Beispiel 5.000 Jahren Menschen leben werden. Eine Botschaft mit den Worten „passt gut darauf auf und gebe es weiter“ einer frühen Kultur zu geben, deren Zukunft natürlich unsicher ist, wäre von den Ancient Aliens vollkommen sinnlos.
  5. Die Nachricht muss in einer “Sprache” oder einem “Code” verfasst sein, der die zur Zeit der “Absendung” herrschenden Sprachen usw. ignoriert. Sie muss von jeder intelligenten Kultur der Zukunft der Erde mit dem entsprechenden Stand der Wissenschaft verstanden wird.
ARTIKEL in 2 Teilen: "Auf den Spuren der Anunnaki", Teil #1: Von den göttlichen Ratsversammlungen in die Unterwelt – von Zecharia Sitchin in die Prä-Astronautik (Bild: Z. Sitchin / L.A. Fischinger)
ARTIKEL in 2 Teilen: “Auf den Spuren der Anunnaki”, Teil #1: Von den göttlichen Ratsversammlungen in die Unterwelt – von Zecharia Sitchin in die Prä-Astronautik (Bild: Z. Sitchin / L.A. Fischinger)

An diesem 5-Punkte-Plan wird deutlich, dass beispielsweise ein technisches Gerät, welches etwa einem sumerischen Hohenpriester vertrauensvoll in die Hand gedrückt wurde, diesen Anforderungen nicht entspricht. Auch ein irgendwo auf Erden vor sagen wir 10.000 Jahren vergrabendes UFO genügt den Ansprüchen einer sicheren “Zeitbotschaft” nicht wirklich.

Einige Autorenkollegen der prä-astronautischen Idee – ich eingeschlossen – sind jedoch auch der Meinung, dass die Besucher der Sterne auserwählten Menschen „Dinge“ zeigten und offenbarten, die sie der Nachwelt übermitteln sollen. Ich denke hier an heilige Schriften.

Diese Schriften und Texte könnten “Botschaften” an uns sein, erfüllen aber natürlich auch nicht die Voraussetzungen weiter oben. Bereits 1997/98 habe ich in meinem Buch „Götter der Sterne“ vielfach auf diese Überlieferungen verwiesen, dass eben gewisse Menschen von den „Himmlischen“ damit beauftragt wurden, Wissen und Weisheit der Götter weiterzugeben. Etwa der in der Szene der Prä-Astronautiker sehr bekannte Prophet Henoch, der im Auftrag des Herrn „göttliches Wissen“ in Büchern niederschrieb und zu dem ich damals unter anderem schrieb:

“(Als Henoch fertig geschrieben hatte), rief Gott Henoch zu sich, um ihn noch einmal den Wert dieser Geheimnisse und von nun an auch Henochs Person einzuschärfen (slawischer Henoch, 24,1-25,5). Die endgültige Bestätigung, dass Henoch einzig allein nur diese Bücher schreiben musste, finden wir im 33. Kapitel, das kaum treffender überschrieben werden konnte als ,Henochs Auftrag‘:

 ,Henoch! Ich habe dir alles gesagt, und du hast alles auf Erden gesehen, und alles hast du in diese Bücher geschrieben. Ich habe die Erschaffung von all dem ersonnen; ich schuf vom Höchsten bis zum Niedrigsten. Mein Ratgeber war dabei (…) Nimm dich zusammen, Henoch, und erkenne den, der mit dir spricht! Nimm die Bücher, die du geschrieben! Ich gebe dir die Engel Semiel und Rafuel und den, der dich zu mir gebracht. Seh auf die Erde hinab und sag deinen Söhnen alles, was ich dir erzählte, und alles was du gesehen vom unteren Himmel bis zu meinem Thron!, (slawischer Henoch, 33,3-6)

 Die Worte des Höchsten besagen klipp und klar, dass Henoch sich nicht auf der Erde befand, sondern darüber. Gleichzeitig sollte der Prophet aber auch den erkennen, der mit ihm sprach, so als wolle Gott dem Erdling über seine wahre Identität aufklären.

Nun bekam Henoch von Gott Engel eingeteilt, die ihn wieder zur Erde bringen sollten, und es wurde ihm geboten, alles, was er erlebte und erfahren hatte an seine Kinder weitergeben:

,Gib ihnen die Bücher mit deiner Handschrift und die Kinder sollen sie den Kindern geben, die Verwandten den Verwandten, das Geschlecht dem Geschlecht! Henoch! Sei der Mittler meines Heerführers Michael! Denn deine Handschrift und die deiner Väter Adam und Seth werden nicht vernichtet bis zum Ende der Zeiten.‘ (slawischer Henoch, 33,8-11)

UFOs in der Bibel? Die "fliegende Buchrolle" des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: UFOs in der Bibel? Die “fliegende Buchrolle” des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online )

(…)

Wie dem auch sei, nach der Begegnung mit diesem Engel war der Prophet wieder zu Hause bei seinen zwei Söhnen. Und so wie Gott es ihm aufgetragen hatte, berichtete er alles seinen Söhnen, damit sie es weitergeben und seine Bücher weite Verbreitung finden:

,Und die Bücher, die ich euch von Gott gab, verberget sie nicht! Sprechet davon zu allen, die es wünschen, dass sie dadurch des Herrn Werke kennen lernen!‘ (slawischer Henoch, 54,1)

Leider ist dieser Herzensauftrag, die Verbreitung seines Wissens, kläglich gescheitert.

Mehr dazu auch in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal.

Es müssten also neben diesen mutmaßlichen Informationen und Nachrichten für die Nachwelt mittels Propheten etc. auch eindeutige Quellen auffindbar sein, die den 5-Punkte-Plan erfüllen.

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Wie also kann man sich eine solche “Zeitkapsel” der Ancient Aliens theoretisch vorstellen?

Zum Beispiel durch gewaltige Monumentalbauten. Ja, meinetwegen durch Pyramiden.

Die rund 4.500 Jahre alte große Pyramide von Pharao Cheops von Gizeh in Ägypten wird dahingehend oft als eben eine solche Botschaft angesehen. Jedoch auch auf „codierte Mitteilungen“ aus Atlantis und anderen versunkenen Völkern, da in ihren Maßen und Proportionen mathematische und astronomische Botschaften verankert sein sollen, die nicht unbedingt mit Außerirdischen zu tun haben müssen.

In der Tat sind derartige Bauwerke auch nach einer weitflächigen Zerstörung durchaus zu rekonstruieren. Sie würden also durchaus dem Punkt entsprechen, dass auch nach einer teilweisen Zerstörung der Ursprung bzw. die Botschaft der Götter bzw. der Beweis für die Prä-Astronautik erkannt wird. Doch es ist dabei sicher wesentlich einfacher, ein weiteres völlig identisches Bauwerk an einem ganz anderen Ort zu erbauen. Somit würden wir zwei gleiche Bauten haben, einen zum Beispiel in Ägypten, einen beispielsweise in Australien.

Das wäre ein Signal, das hier etwas mehr als seltsam ist. Quasi der Fingerzeig der Götter … „Seltsam“ heißt aber dabei eben nicht gleich “außerirdisch”.

Um bei mysteriösen Pyramiden zu bleiben:

In der Cheops-Pyramide wurde ein ca. 30 Meter langer Hohlraum nachgewiesen (Bilder: L. A. Fischinger/S. Ampssler)
In der Cheops-Pyramide wurde ein ca. 30 Meter langer Hohlraum nachgewiesen (Bilder: L. A. Fischinger/S. Ampssler)

Oft – sehr oft – wird vermutet, im Inneren befinden sich versteckte Kammern mit eben jenen Botschaften an uns. Doch wirklich an – uns?! Würde vor 1.000 Jahren jemand auf die Idee gekommen sein, die Pyramide des Cheops zu zerlegen, Tunnel und Löcher überall hinein zu graben und sie praktisch damit völlig zu zerstören, wäre die hinterlegte Botschaft futsch. Diese Botschaft soll nämlich, so die Ideen weiter, aus Schriften und anderem vergänglichem “Zeugs” bestehen.

Meiner Meinung nach ist es tatsächlich nicht ausgeschlossen, dass innerhalb der Pyramiden (weltweit) noch Hohlräume und Kammern auf ihre Entdeckung warten, und diese dann auch wirklich etwas Seltsames und Spannendes enthalten. Um aber bei der Idee der Nachricht von realen Ancient Aliens zu bleiben, muss dieser mutmaßliche Inhalt aber eindeutig nicht von dieser Welt und völlig intakt erhalten sein.

Ein Zeichen einer außerirdischen Anwesenheit dürfte aber nicht innerhalb einer Pyramide zu finden sein. Jedenfalls nicht, wenn man von den Annahme ausgeht, dass diese die Mitteilung selber für die ferne Zukunft dort einbrachten. Sehr schnell, wenn diese zeitlich zu früh entdeckt wird, kann sie in der Versenkung der Geschichte verschwinden. Eine Nachricht dürfte also eben nicht verloren gehen oder beiseite geschafft werden können. Sie muss nach der Entdeckung überprüfbar bleiben, um den Punkten 2 und 3 gerecht zu werden.

Kein Außerirdischer der Welt hätte wissen können, ob das Bauwerk XY mit ihrer kosmischen Information nicht in XY Jahren vollkommen vernichtet ist. Samt Inhalt. Außer natürlich dann, wenn diese auch oder zugleich Zeitreisen wären. Dann jedoch hätten sie sich die Mühe einer Botschaft sparen können, da sie uns diese einfach hier und jetzt persönlich überbringen könnten …

Um als Astronautengötter sicher zu gehen, dass auch eine zu frühe Entdeckung durch puren Zufall ausgeschlossen ist, wäre es zum Beispiel eben eine Möglichkeit, dass man identische Riesenbauten über gewaltige Entfernungen hinweg errichtet. Diese sollten auch über Gebirge, Kontinente und Meere verteilt liegen. Solche Bauten bzw. deren Standorte könnte man so wählen, dass diese – auf eine Weltkarte übertragen – zum Beispiel den Satz des Pythagoras auf dem Globus zeigen. Man würde also die Gleichung “A2 + B2 = C2” erhalten, wenn man die Gebäude mit imaginären Linien miteinander verbindet.

VIDEO & ARTIKEL-SERIE: "Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien": Artikel-Reihe/Video von Lars A. Fischinger auf YouTube (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO & ARTIKEL-SERIE: “Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien”: Artikel-Reihe/Video von Lars A. Fischinger auf YouTube (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Eine solche Verbindung wird mit absoluter Sicherheit jemand einmal ziehen. Gerade weil diese Bauten identisch sind, wird zwangsläufig eine Beziehung untereinander vermutet werden (müssen!). Das die Erde eines Tages von den Menschen in ihrer Gänze vermessen und kartographiert wird – dies hätten die Botschafter der Sterne natürlich voraussetzen müssen und durchaus auch können.

Doch bei dem unbestreitbar vorhandenen „Pyramiden-Gürtel“ um unseren Planeten ist es anders – ganz anders! Die Bauten ähneln sich zwar grob, aber sie weisen mehr Unterschiede als Parallelen auf. Diese reichen vom Baustil und Aussehen bis hin zum Datum ihrer Errichtung. Ein Zusammenhang oder sogar Botschaft der Götter des Kosmos in diesen zu erkennen, halte ich für falsch. Auch wenn ich kulturelle Kontakte über den Atlantischen Ozean als daraus möglich ansehe. Das ist aber wieder etwas anderes und bedarf keiner Götter aus dem All.

Nun aber würde das Auffinden einer solchen Anordnung auf Erden auch keine klare Botschaft von Ancient Aliens sein. Es würde sich als Hinweis auf eine globale und fortschrittliche Gesellschaft wie eben etwa Atlantis präsentieren. Ein Hinweis auf den Besuch von außerhalb der Erde könnte man nur spekulativ vermuten, und erfüllt damit nicht mal den Punkt 1 unseres 5-Punkte-Plans. Doch eine solche Anordnung würde mit Sicherheit den Punkt 5 erfüllen, denn die Mathematik ist in jeder Sprache gleich.

Es bedarf also – wenn wir bei einer mathematischen Anordnung von Bauten bleiben wollen – weiterer Details, um die Anforderungen einer wahren Nachricht von Ancient Aliens zu erfüllen. Würde dieses Beispiel hier tatsächlich auf Erden gefunden werden, so könnte man ihre Existenz leicht den Bewohnern von Atlantis in die Schuhe schieben. Eine echte Botschaft von Außerirdischen muss indes vor allem den Punkt erfüllen, dass wir unzweideutig erkennen, dass der Absender eben außerirdisch ist.

Eine vergrabene Laserpistole mag diesen Zweck erfüllen, kann aber auch nicht mehr sagen, als dass Außerirdische hier waren. Oder: Die Laserpistole stammt aus einem Super-Atlantis.

Doch auch die (oft als Beispiel für einen Beweis genommene) Laserpistole kann zufällig gefunden werden – und so verloren gehen. Bestünde sie jedoch aus einem nicht irdischen Metall und damit kaum aus Super-Atlantis, sähe die Sache anders aus. Etwas anders aber auch nur.

Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist "wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs" (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs” (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Montage: Fischinger-Online)
Nun also hätten wir beispielsweise in einem sicheren Zeit-Safe in einem oder mehreren der am Pythagoras-Dreieck beteiligten Bauten ein außerirdisches Relikt gefunden. Wo und wie genau dieses gefunden würde, ist weitreichenden Spekulationen überlassen.

Die fremden Besucher würden den (zusätzlichen bzw. dazugehörigen) Hinweis auf etwas Kosmisches sicher so verbergen, dass man es erst mit einem gewissen Stand der Technik entdecken kann. Beispielsweise am Ende eines in den Fels geschnittenen, sehr, sehr kleinen Tunnels innerhalb oder unterhalb eines dieser mathematisch platzierten Gebäude. Etwa mit außerirdischen Gestein im Inneren verkleidet und nur mit modernster Technologie zu entdecken und zu finden. Wenn der Bau denn noch steht …

Botschaften der frühen Vergangenheit

Übrigens sind diese Ideen einer “geometrischen Botschaft” in einer anderen Hinsicht nicht neu.

So entwarf schon 1820 der Mathematiker Karl Gauss eine Methode, wie sich die Menschheit anderen intelligenten Wesen im All bemerkbar machen könnte. Er schlug vor in Sibirien ein riesiges und rechtwinkliges Dreieck aus Weizen anzulegen, an deren Seiten Pinienwälder gepflanzt werden sollten. Diese Wälder würden den Satz des Pythagoras darstellen, welcher von Außerirdischen dann klar als intelligentes Signal identifiziert werden könnte.

Klingt absurd, aber war es eigentlich gar nicht.

Da zu Lebzeiten von Gauss vermutet wurde, dass der Mars, die Venus und sogar der Mond von Wesen bewohnt sein könnten, war dieser Vorschlag zu seiner Zeit durchaus sinnvoll. Starke Teleskope der Marsmännchen oder des Mann im Mond würde diese Formation auf der Erde entdecken und als künstlich identifizieren. Damals fand sich jedoch kein Sponsor für diese Unternehmung – gespartes Geld, wie wir heute wissen.

Einen ähnlichen Vorschlag machte 1840 der Physiker Joseph von Littrow. Seine Idee bestand darin, in der Sahara Löcher von 20 Meilen Durchmesser zu graben, sie dann mit Kerosin zu füllen und anzuzünden. Somit sollten in unserem Sonnensystem brennende geometrische Figuren wortwörtlich wie ein Leuchtfeuer auf eine Intelligenz auf der Erde aufmerksam machen. Das waren quasi die Vorläufer unserer modernen und technischen SETI-Projekte – der Suche nach außerirdischer Intelligenz mit Radioteleskopen.

Wir haben eine Laser-Pistole der Astronautengötter gefunden! Und jetzt?

Die Mathematik verwies in dieser Spekulation auf die Bauwerke. Die Technik von heute öffnete den Weg zum Fundobjekt; gleich welcher Art es auch sein mag.

„Die Wahrheit über Aliens“: Was passieren kann, wenn man die Astronautengötter vor lauter Alien-Beweisen nicht mehr sieht ... (Bildmontage: L. A. Fischinger)
„Die Wahrheit über Aliens“: Was passieren kann, wenn man die Astronautengötter vor lauter Alien-Beweisen nicht mehr sieht … (Montage: Fischinger-Online)

Wenn nun dieser spezielle Fund keine Himmelskarte mit exakten Koordinaten der Heimat der Ancient Aliens ist, wären die Bauten selber erneut interessante “Objekt der Codierung”. Die Anordnung nach Pythagoras ist der erste Hinweis. Man kann sie als Zeichen zum nähren Untersuchen interpretieren. Eine Art Rufsignal in Stein.

Nun wiederum könnten die außerirdischen Absender der Nachricht in den Monumenten selber mathematische und/oder astronomische Beziehungen einbauen, die klar auch nach Jahrtausenden erkannt werden müssten. Sie könnten, und dies halte ich für das wahrscheinlichste, auf ihre Heimat hinweisen.

Und hier nähren wir uns einem ganz schwierigen Terrain:

Wie sollen die Außerirdischen in einem Bauwerk oder mehreren Monumenten einen Fingerzeit auf ihren Heimatstern einbauen, wenn die Empfänger (= wir) gar nicht wissen, wonach sie suchen sollen? Natürlich vorausgesetzt, diese Gebäude würden überhaupt noch existieren.

Man erkläre etwa einem nie gesehenen Außerirdischen per SETI-Technik, was links und was rechts ist – denn auch dies ist aussichtslos. Der eine nimmt die Maße der mutmaßlichen Bauwerke und rechnet herum, der andere rechnet herum und wieder andere rechnen wieder anders herum. Dabei kommen alle zu unterschiedlichen Resultaten. Einer erkennt eine Beziehung zum Mond, der andere zum Saturn, ein weiterer zum Alpha Centauri und noch einer meint, sie kamen vom Mars, der Venus und gleichzeitig auch von den Plejaden. Der ursprüngliche Zweck dieser angenommenen Nachricht wäre völlig verfehlt.

Mir fällt hierbei als erstes ein, dass man in diesen Monumenten eine Ausrichtung einbaut, die sehr starke Bezüge zu jenem Himmelsteil oder gar Stern(bild) zeigen. Beispielsweise Ausrichtungen verschiedener Gebäudeteile oder man erbaut nach dem gleichen Prinzip wie das Pythagoras-Dreieck das Sternbild auf Erden nach. Dazu würde es sich am besten eignen, wenn dies innerhalb der Pythagoras-Anordnung befindet. Damit wäre das schwierigste Problem geschafft.

Der "Black Night Satellit": Umkreis die Erde seit Jahrtausenden ein Beweis für die Astronauten der Antike? (Bild: NASA's Goddard Space Flight Center, Greenbelt, Md. / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO & ARTKEL: Der “Black Night Satellit”: Umkreis die Erde seit Jahrtausenden ein Beweis für die Astronauten der Antike? (Bild: NASA’s Goddard Space Flight Center, Greenbelt, Md. /Montage: Fischinger-Online)

Da auch die Ancient Aliens auf ihrem Planeten mittels Wellen kommunizieren werden (Funkt etc.) wäre folglich ein aufgrund der Entfernung viele Jahre dauernder SETI-Lauschangriff auf dieses System nötig. Die Frequenz und Bandbreite, auf der man die Radioteleskope ausrichten muss, wären natürlich in den Maßen der Bauten zu finden. Sie könnten sich (einfach, und das ist wichtig) aus Längen, Breiten- und Höhenangaben ableiten lassen. Oder und vor allem durch einen binären Code.

Doch Stopp! Welches Maß ist das Maß der Dinge?

Der Meter, der Zoll oder eine der zahllosen Ellen der Antike?! Keines. Die Ableitung einer mutmaßlichen Frequenz, auf der man den Stern abhorchen soll, müsste sich mit jedem x-beliebigen Messsystem durchführen lassen. Entweder, die Erbauer dachten auch daran, die Maßeinheit irgendwie der Nachwelt zu übermitteln, oder sie müssten sich geometrischen (oder auch chemischen!) Beziehungsverhältnissen bedienen, die immer gleich sind.

Außerhalb der Erde suchen

Die Idee, Außerirdische bauen gewaltige Monumente in mathematischer Präzision, ist möglich. Sofern natürlich alle oben genannten Punkte, vor allem der Schutz vor Zerstörung und die sichere Ankunft an den richtigen Empfänger, erfüllt werden. Aber, das wissen wir alle, diese existieren nicht.

Doch lohnt es sich für Ancient Aliens überhaupt, auf einem fremden Planeten Kraftakte zu verrichten oder verrichten zu lassen, dessen Beständigkeit ohne jede Frage unsicher ist? Vielleicht, denn wir kennen ihr Ziele nicht.

Aber es ist weitaus geeigneter und weniger aufwendig, eine Nachricht über ihre einstige Anwesenheit der Nachwelt außerhalb der Erde zu hinterlassen. Dies könnte in Form von Satelliten sein, oder aber durch Bauten bzw. Artefakte auf dem Mond, im Asteroidengürtel oder besser noch dem Mars.

Haben Außerirdische auf dem Mars einen Atomkrieg geführt? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Haben Außerirdische auf dem Mars einen Atomkrieg geführt? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Oder auch an zahllosen verschiedenen Orten im Sonnensystem zugleich, wie es auch “Arch Mission” für das Wissen der Menschheit plant. Diese Organisation will in Archiven auf Mond, Mars und anderen Plätzen im Sonnensystem Archive mit allen Errungenschaften des Menschen verteilen. Ab 2020 soll es mit einer ersten Mond-Bibliothek starten, wie am 17. Mai 2018 in diesem Beitrag HIER berichtet.

So halte ich es für wesentlich geeigneter und sinnvoller, beispielsweise mehrere Sonden im Erdorbit oder um/auf dem Mond in Stellung zu bringen. Dort können sie hunderttausende Jahre verweilen, bis eine intelligente Menschheit mit ihrer entwickelten Raumfahrt sie findet.

Aber wie finden wir sie? Auch dieses Problem lässt sich raffiniert lösen und garantiert dabei, dass die Botschaft die Menschheit nur dann erreicht, wenn sie technologisch reif genug ist.

E-Mail der Götter verzweifelt gesucht!

Die mutmaßlichen Sonden der Ancient Aliens im All kreisen in unserem Gedankenspiel deaktiviert um die Erde oder befinden sich auf dem Mond (oder sonst wo). Von Zeit zu Zeit – alle 2.000, dann 1.000 dann 500 Jahre und später in noch kleineren Schritten, aktiviert sich die kosmische Botschaft von selbst und erwacht aus ihrem Winterschlaf. Sie sendet dann auf einer von allen kosmischen Einflüssen abgeschirmten oder zumindest einer sehr “sauberen” Frequenz ihr „Funkfeuer“. Besser und wahrscheinlich ist es jedoch, wenn sie nach der Aktivierung auf einer gewaltig großen Bandbreite an Frequenzen die E-Mail der Götter als Leuchtfeuer senden würde.

Eine derart verborgene Botschaft ist zu 100 Prozent in der Lage nicht etwa Karl dem Großen oder anderen Personen ohne entsprechendes Wissen um das Universum und die erforderlichen Technologien in die Hände zu fallen. Erhält die piepende Sonde von Ancient Aliens im All keine Antwort, schaltet sie sich wieder ab. Bis zum nächsten Erwachen und Senden.

Man könnte sogar soweit spekulieren, dass die Sonde oder die Sonden – mehrere sind sicherer – erst durch ganz bestimmte Radiostrahlen bzw. Frequenzen von der Erde aus aktiviert werden.

Das letzte Interview (1998) mit Josef F. Blumrich - dem Vater des Raumschiffs des Ezechiel: "Meine Ansicht ist unverändert." (Bild: J. F. Blumrich / Montage: L. A. Fischinger)
Das letzte Interview (1998) mit Josef F. Blumrich – dem Vater des Raumschiffs des Ezechiel: “Meine Ansicht ist unverändert.” (Bild: J. F. Blumrich / Montage: Fischinger-Online)

Diese immer von der Erde abstrahlenden Signale zeigen der intelligenten Technik der Vorzeit im All, dass die Menschen da unten eine technische Zivilisation besitzen und bereit für den Kontakt sind. Oder zumindest sein könnten. Dies würde aber bedeuten, dass die Systeme mehr Energie benötigen und auch anfälliger sind, als wenn die Sonden nur eine Uhr über die Jahrtausende laufen haben, die dann und wann den Satelliten aktiviert. Doch was wissen wir schon über die Technologie der Ancient Aliens …?!

Auch und natürlich auf dem Mars wäre eine solche Botschaftssonde hervorragend aufgehoben. Sie würde beispielsweise aktiv, wenn Radiosignale bzw. Funksignale (nicht von NASA-Sonden à la “Viking” & Co.) vom Mars zur Erde gefunkt werden. Und dies wäre bei der ersten Landung des Menschen auf dem Mars. Mit Sicherheit also dann, wenn die Menschheit unlängst eine Raumfahrer-Kultur hervorgebracht hat, die in der Lage sein wird, die eigentliche Botschaft zu verstehen.

Diese Sonde der gesuchten Ancient Aliens ist aber nicht unbedingt die eigentliche Botschaft der Götter. Sie ist das “Pythagoras-Dreieck” (nur besser) aus dem ersten Beispiel. Der Satellit bzw. sein Funkfeuer dient ausschließlich als Lockmittel und Hinweis im Sinne von „Hier, Erdlinge! Hier gibt es was Spannendes zu entdecken!“ …

Die wahre Botschaft schlummert beispielsweise in ihrem Inneren. Und hier hätten die mutmaßlichen Außerirdischen gewaltige Ideen einfließen lassen können. Die Botschaft müsste nicht verborgen sein, denn die Finder sind ja entsprechend fortgeschritten in Wissenschaft und Wissen. Binäre und genetische Codes, Bilder, astronomische und mathematische Darstellungen, einfache Piktogramme und unendliche Möglichkeiten mehr stehen zur Verfügung, um dem Menschen von heute (oder übermorgen) auf diese Weise eine Nachricht zukommen zu lassen.

Nano-Technologie im All

Doch auch hier haben wir durchaus das Problem, dass die E-Mail Gottes im Laufe der kosmischen Jahrtausende zerstört werden könnte. Auch wenn die Absender abertausende dieser technischen Hinweise im Sonnensystem im Mini- oder besser Nano-Format verteilt haben sollten.

Zuversicht bei der NASA: “In 20 Jahren finden wir außerirdisches Leben!” Voller Optimismus in die Zukunft (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Zuversicht bei der NASA: “In 20 Jahren finden wir außerirdisches Leben!” (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Nano-Technologie wäre sicherlich die beste und wirtschaftlichste Lösung, damit wenigstens einige der Sonden die Zeiten überstehen. Wir sehen schon heute, welche gewaltigen Fortschritte die Entwicklungen dieser Technologien in unserer Welt macht. Sie sind riesig…oder besser gesagt: winzig. Unlängst haben Kosmologen diese Techniken bei ihren Spekulationen und Hypothesen über die Zukunft der Raumfahrt und den Möglichkeiten von Außerirdischen mit einbezogen.

Warum sollten also Ancient Aliens vor Jahrtausenden nicht ungleich höher entwickelte Nano-Technologie genutzt haben? Es spricht nichts dagegen.

100prozentig sicher sein, dass diese technologische Nachrichten auf dem Mars, im Asteroidengürtel, einem Mond des Saturn oder sonst wo uns irgendwann auch unbeschadet und samt seinen enthaltenen Informationen erreicht, konnten auch die Götter aus dem All nicht. Wie soll man zum Beispiel den Einschlag eines Asteroiden oder eine Kollision mit diesem über undenkliche bzw. unbekannte Zeitepochen ausschließen? Oder haben die Fremden von den Sternen auch daran gedacht und „Abwehrsysteme“ installiert …? Oder Millionen von Nano-Sonden verteilt?

Spekulationen der Prä-Astronautik? Ohne Frage! Unhaltbare Ideen und Annahmen ohne realen Background? Nicht unbedingt!

VIDEO-Interview von Lars A. Fischinger mit Erich von Däniken (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO-Interview von Lars A. Fischinger mit Erich von Däniken (Bild: Fischinger-Online)

Wenn wir eine ernsthafte, eine handfeste und eindeutige Botschaft der Astronautengötter vor Jahrtausenden suchen, so doch wohl auf diesem oder ähnlichem Wege. Folglich am besten außerhalb der Erde. Falls nicht irgendwann ein SETI-Signal oder eine Ladung/Ankunft der Außerirdischen den Beweis erbringen wird, dass sie da waren. Und selbstverständlich unter den beiden Voraussetzungen, dass diese Außerirdischen auch hier waren und ganz bewusst der Menschheit der Zukunft dies auch mitteilen wollten.

Aber auch – natürlich! – vorausgesetzt, die wie auch immer gearteten „Mächtigen der Welt“ enthalten uns diese nicht vor …

Die Ancient Aliens kommen – und schockieren die Prä-Astronautiker und Erich von Däniken-Leser

Abschließend ein anderer Gedanke bei der Suche nach dem ultimativen Beweis für die Richtigkeit der Prä-Astronautik:

Vielleicht würden die “Mächtigen der Welt” den Beweis vertuschen, vielleicht haben sie ihn sogar schon oder vielleicht liegt dieser sogar in unserem genetischen Code. Wer weiß. Aber der Beweis 2.0 für die Existenz fremder Zivilisationen im Kosmos wäre fraglos ihre öffentliche, physische für alle sichtbare Ankunft auf unserem Planeten Erde.

Als Vorreiter der  Prä-Astronautik spricht Erich von Däniken hierbei gerne von einem “Götterschock“. Damit meint er, dass dieses Ereignis die Menschheit schockieren würden, da sie als Spezies darauf nicht vorbereitet ist. Eine Meinung die viele – wie auch ich – teilen, andere aber ablehnen.

Doch vielleicht verpassen die Außerirdischen ja den durchaus auf ihre Ankunft vorbereiteten Prä-Astronautikern der westlichen Welt einen Schock!? Nämlich dann, wenn wir die (hoffentlich friedlichen) Fremden aus dem Universum mit den Worten begrüßen:

“Willkommen auf der Erde, da seit ihr ja wieder!”

Und diese daraufhin antworten:

“Wieso … wieder?!” …

Mehr zum Thema auch in meinem Vortrag “Artefakte der Astronautengötter und die Suche nach dem ultimativen Beweis”, den ich 2014 beim One-Day-Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) gehalten haben.

Ihr finden diesen auf meinem YouTube-Kanal unter Fischinger-Online und hier:

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“Die Wahrheit über Aliens”: Was passieren kann, wenn man die Astronautengötter vor lauter Alien-Beweisen nicht mehr sieht (+++Video+++)

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Wenn man die Astronautengötter vor lauter Alien-Beweisen nicht mehr sieht (Bildmontage: L. A. Fischinger)
Wenn man die Astronautengötter vor lauter “Alien-Beweisen” nicht mehr sieht (Bildmontage: L. A. Fischinger)

Wenn man sich auf der ganzen Welt die “Götter der Sterne” herbei wünscht – sieht man ganz schnell die Astronautengötter vor lauter Aliens oder besser gesagt vor lauter “Beweisen” für die Prä-Astronautik nicht mehr. Das Ergebnis ist dabei sehr oft Unsinn, aus dem Zusammenhang gerissene Behauptungen, wilde Spekulationen oder auch schlichter Quatsch. Das beweist ein kurzes aber dennoch sehr aufschlussreiches Video vom Mai 2012 auf YouTube, das sich an “Däniken & Co.” wendet. Ich stelle Euch dieses Mystery-Video und seine Inhalte hier einmal genauer vor.

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VIDEO: Suche nach Alien-Beweis: Sind oder waren Außerirdische schon hier? Harvard-Professor Avi Loeb ruft Forschungs-Projekt ins Leben

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VIDEO: Sind oder waren Außerirdische schon hier? Harvard-Professor Avi Loeb ruft Forschungs-Projekt ins Leben (Bilder: gemeinfrei & Harvard.eu/Loeb's photo collection / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Sind oder waren Außerirdische schon hier? Harvard-Professor Avi Loeb ruft Forschungs-Projekt ins Leben (Bilder: gemeinfrei & Harvard.eu/Loeb’s photo collection / Montage: Fischinger-Online)

Professor Avi Loeb von der Harvard Universität gibt nicht auf, wenn es um die Suche nach einem Beweis für Außerirdische geht. Nicht nur in Sachen Oumuamua sorgte der Wissenschaftler bekanntlich für mediales Interesse. auch dahingehend, dass er energisch seine Meinung vertritt, dass Belege für intelligentes Leben im All quasi vor unserer Haustür geben könnte. Aus diesem Grund hat Loeb nun mit anderen Forschern ein Projekt ins Leben gerufen, dass diesen Beweis erbringen soll. Inklusive der Untersuchung von UFOs und der Suche nach Alien-Technologie im Sonnensystem. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Video.


Die Suche nach DEM Beweis für Aliens (vor unserer Haustür)

Stecken hinter UAPs bzw. UFOs tatsächlich Außerirdische? Gibt es außerirdische Technologie in unserem Sonnensystem? Das will ein Forschungsprojekt des Astronomen Professor Avi Loeb der Harvard Universität nun endgültig klären.

Avi Loeb (Abraham Loeb) ist seit Jahren kein Unbekannter mehr. Als hochkarätiger Wissenschaftler an der Universität von Harvard war er es, der hinter dem fremden Objekt Oumuamua nicht nur einen natürlichen interstellaren Besucher vermutete. Er spekulierte darüber, dass der Eindringling in unsere Sonnensystem vielleicht von Aliens stammten könnte. Eine Technologie von Außerirdischen!

Damit löste er eine hitzige und oft erbittert geführte Debatte aus. Nicht nur über die wahre Natur von Oumuamua, sondern auch zum Thema Zivilisationen im Universum an sich. Auf diesem Blog und in Videos auf meinem YouTube-Kanal habe ich vielfach darüber berichtet.

Mit Blick auf das Thema der UAP in den USA, dem “UFO-Pentagon-Bericht” und will sich Loeb nun intensiv dem Thema Beweis für Außerirdische widmen. In einem groß angelegten wissenschaftlichen Projekt zusammen mit anderen namhaften Wissenschaftlern, deren Ergebnisse über jeden Zweifel erhaben sein sollen. In Anlehnung an die bahnbrechenden Entdeckungen von Galileo Galilei nennt es sich “The Galileo Project“.

Denn haben die Forscher Erfolg – wäre das für die Menschheit mindestens so einschneidend, wie Galileos Entdeckung, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Und nicht umgekehrt. Welche sicher sehr hoch gesteckten Zeile das Projekt auf der Suche nach dem Beweis für Aliens verfolgt, erfahrt Ihr in diesem Video vom 26. Juli 2021.

Bleibt neugierig …

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Beweise für König Salomon der Bibel in Süden von Spanien – nicht in Jerusalem? Ein Forscher glaubt sie zu haben! +++ Video +++

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VIDEO: Beweise für König Salomon der Bibel in Süden von Spanien? Ein Forscher glaubt sie zu haben! (Bild: gemeinfrei)
VIDEO: Beweise für König Salomon der Bibel in Süden von Spanien? Ein Forscher glaubt sie zu haben! (Bild: gemeinfrei)

König Salomon aus dem Alten Testament ist eine der berühmtesten Figuren der Bibel. Nicht aufgrund seiner sprichwörtlichen Weisheit, sondern auch aufgrund seines ihm nachgesagtem Reichtums. Und vor allem auch, da er vor rund 3.000 Jahren den ersten Tempel in Jerusalem für die Bundeslade auf dem Tempelberg gebaut haben soll. Wissenschaftlich belegt ist weder das eine, noch das andere. Ein britischer Forscher sieht das jetzt anders. Er glaubt, dass er Belege für die Existenz des mythischen Herrschers gefunden hat. Nicht in Jerusalem oder Israel, sondern im Süden von Spanien.


König Salomon, mythischer Herrscher von Jerusalem

In diesen Tagen ist unter anderem am Tempelberg in Jerusalem ein alter, tödlicher Konflikt entbrannt. Denn hier stand einst angeblich der Tempel des König Salomon der Bibel. Gab es dieses König tatsächlich? Ein britischer Forscher will dafür Beweise gefunden haben.

Laut dem Alten Testament der Bibel baute vor rund 3000 Jahren der mythische und legendäre König Salomon auf dem Tempelberg in Jerusalem seinen Tempel. Etwa dort, wo heute die #Klagemauer steht. Ein Rest eines späteren Tempelbau. Wie sein Vater König David, der die Bundeslade aus der Hand der Feine wieder zu seinem Volk brachte (und gegen den Riesen Goliath kämpfte), ist auch König Salomon historisch nicht belegt.

Seit Jahrhunderten sucht man nach wirklichen Fakten und Beweisen für Salomon und seinen Tempel. Seine Weisheit und auch sein Reichtum sind heute bekanntlich legendär. Wie auch die Quelle seiner Schätze wie unter anderem Silber und Gold. Mit Schiffen, so einige Aussagen der Bibel, habe er zahlreiche Kostbarkeiten ins Land geholt. Unter anderem in Zusammenarbeit mit einem ebenfalls rätselhaften König mit Namen Hiram.

Ein Name, der verschiedentlich im Alten Testament zu finden ist. Auch ein Baumeister des Jerusalemer Tempel trug diesen Namen. Umstrittene Ereignisse, Beschreibungen und Aussagen, wie die Bibelforschung selber eingesteht.

Der britische Forscher Dr. Sean Kingsley sieht das anders. Er will Belege für Salomons Quellen des Reichtums gefunden haben. Und das im Süden von Spanien, von wo der Herrscher mit Hilfe der Seefahrer und Händler der Phönizier die Waren importiert haben soll.

Eine mehr als gewagte These – um es vorsichtig zu formulieren. Zumindest nach dem, was Kingskley bisher dazu vorlegte. Denn ein Buch von ihm soll dazu folgen. In diesem Video vom 11. April 2021 wollen wir uns die Könige Salomon und Hiram und die Ideen von Kingsley einmal näher anschauen…

Bleibt neugierig …

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Das “Logbuch des Merer” auf dem Papyrus Jarf: Wirklich ein Beweis für den Bau der Cheops-Pyramide unter Pharao Cheops?

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Das "Logbuch des Merer" auf dem Papyrus Jarf: Wirklich ein Beweis für den Bau der Großen Pyramide unter Pharao Cheops? (Bilder: gemeinfrei & P. Tallet)
Das “Logbuch des Merer” auf dem Papyrus Jarf: Wirklich ein Beweis für den Bau der Großen Pyramide unter Pharao Cheops? (Bilder: gemeinfrei & P. Tallet)

Wie genau die Cheops-Pyramide gebaut wurde, ist bis heute ein Rätsel. So verwundert es auch nicht, dass gerade in “alternativen Geschichtskreisen” bezweifelt wird, dass es wirklich Pharao Cheops vor rund 4.600 Jahren war, der das Monument errichtete. Es gäbe nämlich, argumentierende diese, keine entsprechenden Aufzeichnen und Berichte aus der Zeit Cheops, die das belegen. Falsch sagen Kritiker und Ägyptologen. Sie verweisen auf einen erst 2013 gefundenen Papyrus aus den Tagen von Cheops, der dies belegen soll.  Ein “Logbuch” eines Arbeitertrupps, der Steine nach Gizeh zur Cheops-Pyramide lieferte. Außerhalb von Fachkreisen ist dieser Fund kaum bekannt – aber ist der Text darauf wirklich ein Beweis, wie Skeptiker der “alternativen Historiker” immer sagen? Grund genug, sich diesen Papyrus und dessen Hintergründe in diesem Blog-Artikel einmal genau anzusehen.


Cheops-Pyramide

Über keine Pyramide der Welt wird soviel geschrieben, geforscht und vor allem spekuliert wie über die Cheops-Pyramide von Gizeh. Die Große Pyramide, die auch immer wieder Thema in Beiträgen und Artikeln auf diesem Bog und in zahlreichen Videos auf meinem YouTube-Kanal ist, regt seit Jahrtausenden die Phantasie an. Ihre Größte und offensichtliche “Schlichtheit” scheinen wohl der Grund dafür zu sein.

Aber auch der Umstand, dass nach der “ersten Öffnung” der Pyramide durch die Araber im 9. Jahrhundert keine weiteren Funde in Form von Artefakten in ihr gemacht wurden. Mit Ausnahme der “Dixon-Relikte”, über die Ihr HIER mehr erfahrt, und die zum Teil älter als die Pyramide selber sind, wie in diesem Video HIER dargelegt. Denn während die Araber noch Gold, Statuen und sogar Mumien und viele andere Dinge laut arabischen Chronisten im Inneren der Cheops-Pyramide fanden, wartet man seit dem auf vergleichbare Funde vergeblich. In meiner Artikel-Reihe “Mythos Cheops-Pyramide” auf diesem Blog sind übrigens unter andrem alle diese Funde aufgelistet. Teil 1 findet Ihr HIER.

Obwohl die benachbarte Chephen-Pyramide vor Ort in Gizeh aufgrund ihres Standortes eigentlich mindestens ebenso groß wie die des Cheops erscheint, konzentrieren sich nahezu alle Spekulationen und auch Phantasien auf die Große Pyramide. Sie ist nur wenige Meter größer, aber im Inneren ungleich ausgefeilter und rätselhafter gebaut. So verwundert es nicht, dass die klassischen Erklärungen der Archäologie rund um die Pyramide des Cheops von “alternativen Historikern” meist abgelehnt werden. Diese vermuten weit mehr hinter dem Monument. Zum Beispiele, dass in dieser in noch verborgenen Geheimkammern spektakuläre Funden auf ihre Entdeckung warten.

Etwa jene mutmaßlichen Kammern oder Hohlräume, die erst vor wenigen Jahren oberhalb der “Großen Galerie” und nahe des Einganges gefunden wurden. Mehrfach wurde darüber HIER in Videos und Artikeln berichtet – nur ist es bisher still um diese geworden.

Atlanter bauten die Pyramide – oder Aliens

Eine Verschwörung? Denn genau das vermuten nicht wenige, die der anerkannten Deutung der Großen Pyramide mehr als skeptisch gegenüber stehen. Sie bezweifeln, dass die Cheops-Pyramide in der IV. Dynastie vor rund 4.600 Jahren von genau eben diesem Pharao erbaut wurde. Auch wenn die meisten Chronisten und Historiker mit Abstand ihn am Häufigsten als Baumeister nennen. Etwa das Werk “Hitat” oder der Grieche Herodot.

Vielmehr wird mehr hinter der Cheops-Pyramide vermutet, als es uns die Ägyptologen sagen. Viel mehr. Wenige behaupten sogar, dass antike Astronauten aus dem All, also Außerirdische, die Pyramiden bauten. Selbst mit frei erfundenen “alten Schriften” wird versucht, dies zu belegen. Andere sehen eher so was wie eine versunkene Ur-Kultur als Bauherren der Pyramide oder Pyramiden inklusive Sphinx. Während früher hier gerne das Stichwort “Atlantis” in diesem Kontext fiel, spricht man heute lieber von einer “Mutterkultur” oder ähnlichem. Gleichfalls sei die Pyramide damit auch sehr viel älter. Vielleicht sogar über 10.000 Jahre.

Fraglos spannende und faszinierende Spekulationen und Überlegungen. Wenig verwunderlich ist es da, dass die etablierte Archäologie von solchen Deutungen nichts wissen will. Es wären nicht mehr als wilde Phantastereien. So ist man sich einig.

Das gilt auch für die unzähligen “Erklärungen”, was genau die Cheops-Pyramide einst war oder wozu sie diente. Ein Grabmal des Pharao sagen bekanntlich die Archäologen. Archäologische Laien wollen davon nichts wissen! Sie haben immer wieder neue “Erklärungen”, die sich meistens alle widersprechen. Von eine Art “Signalstationen für Alien-Raumschiffe” bis zu “Wettermaschinen” oder “Wissensbunker” zum Schutz vor der Sintflut reichen diese Interpretationen. Denn, so wird auch argumentiert, die Alten Ägypter hätten ein solch gigantisches Monument nie bauen können. Angebliche gäbe es keine Beweise dafür, alles wäre zu perfekt (“millimetergenau”) und außerdem sei hier alles viel zu exakt, als das man dies mit einfachen Werkzeugen hätte schaffen können. Eher waren es Ancient Aliens als Pharaonen …

In diesem Video HIER gehe ich darauf ein. (Das Video ist nur für Kanalmitglieder und treue Fans auf Mystery Files!)

Die Baupläne des Pharao

Archäologen scheren sich nicht um solchen Spekulationen. Und wenn, dann nur beiläufig und vor allem – ablehnend. Sie verweisen unter anderem auf eine gigantische Flut an Funden und Erkenntnissen zur Großen Pyramide, die in den letzten – sagen wir – 200 Jahren durch die Forschung erbracht wurde. Beispielsweise die Entdeckung der Steinbrüche in Gizeh inklusive der offensichtlich primitiven Technik des Steinabbau. Dazu auch die Funde von zahllosen Werkzeugen in diesen und natürlich die Ausgrabungen der Wohnstätten der einstigen Arbeiter. Einem ganzen Dorf unweit der Pyramiden. Vor Ort kann man dies alles mit eigenen Augen sehen.

Kritiker der etablieren Archäologie fragen oft, wo sind denn die Aufzeichnungen von damals? Die Papyri oder eben alten Schriften, die uns überliefern, wie die Pyramiden gebaut wurden? Schließlich, so heißt es weiter, haben die alten Ägypter nahezu alles aufgezeichnet und dokumentiert. Dass solche Dokumente oder sogar Baupläne nicht existieren, ist auch für die Ägyptologie mehr als bedauerlich. Ausnahmslos jeder Ägyptologe würde die Korken knallen lassen, sobald dem Sand Ägyptens solche Funde entrissen werden könnten. Darauf warten sie bis heute vergeblich.

Für die meisten Ägyptologen steht aber außer Frage, dass es Baupläne und zahlreiche weiteren Unterlagen für die Architekten gegeben haben muss. Eine ganze Bibliothek mit Plänen und Aufzeichnungen, die auch entsprechende Dokumente der III. und IV. Dynastie enthalten haben müssen. In einem späteren Blog-Artikel wird dieses Thema noch genauer ausgeführt.

Als Argument für das Fehlen solcher Beweise führen die Forscher gerne an, dass diese zwar existieren, aber eben noch nicht gefunden wurden. Oder, nicht unwahrscheinlich, diese im Laufe der Jahrtausende längst zerstört sind. Optimisten (oder Pessimisten, wie man es sehen mag) bemerken etwa, dass nur 1 Prozent der Schätze und Hinterlassenschaften Ägyptens bis heute erst entdeckt, erforscht und dokumentiert wurden. Wobei man sich hier nicht um ein paar wenige Prozent streiten sollte. Wo also sind die Baupläne des Pharao oder die Bücher der Pyramidenbauer, die es laut Legenden einst ebenso gegeben hat, wie in diesem Artikel HIER ausgeführt?

Sie könnten tatsächliches noch eines Tages gefunden werden. Zumindest teilweise. Ägyptologen oder Kritiker irgendwelcher alternativen Hypothesen haben hierzu aber ein Ass im Ärmel, wie sie glauben. Ein Papyrus aus der IV. Dynastie aus der Zeit des Pharao Cheops, der als eine Art Logbuch des Pyramidenbaus verstanden wird. Zumindest soll dieses einzigartige Dokument beweisen, wie die Pyramiden gebaut wurden. Vor allem aber, dass es Cheops war, der die Große Pyramide schuf.

Wadi al-Garf und “Papyrus Jarf A und B”

Das Dokument nennt sich “Papyrus Jarf A und B” und ist zweifellos ein unschätzbarer Fund aus der Zeit der großen Pyramiden. Die Fragmente dieser Papyri waren eine Sensation, als diese erst im Jahr 2013 entdeckt wurden, da sie die bisher ältesten beschriebenen Papyri überhaupt sind. Sie stammen aus der Zeit von Cheops und sind damit vor etwa 4.600 Jahren beschrieben worden. Ein unglaublicher Fund, der in einer künstlichen Höhle, einer Art “Galerie”, im Wadi al-Garf entdeckt wurde, und sich als Aufzeichnung eines Arbeitstrupps von Cheops herausstellte.

Wadi al-Garf wiederum wurde schon 1832 von Forschern entdeckt bzw. erstmals dokumentiert und beschrieben. Es liegt am Westufer des Roten Meer (Golf von Suez) im nördlichen Ägypten und ist eine uralte Hafenanlage. Intensive Forschungen und Ausgrabungen fanden hier damals nicht statt. So geriet die Stätte immer wieder aus dem Fokus, bis erst ab 2011 intensive Grabungen von französischen Archäologen begannen. Maßgeblich unter Leitung des Archäologen Pierre Tallet vom “Französischen Institut für Orientalische Archäologie”.

Die gesamte archäologische Stätte erwies sich als wahre Fundgrube. Nicht nur die Hafenanlage wurde dokumentiert, sondern auch zahlreiche große Verwaltungsgebäude und Wohnhäuser sowie zahllose Einzelfunde. Vermutet wird unter anderem, dass die ca. fünf Kilometer riesige Anlage für den Schiffsverkehr zur Sinai-Halbinsel diente, die an dieser Stelle nur knapp 50 Kilometer über den Golf von Suez entfernt ist.

Unter anderem fanden die Forscher eben diese “Galerien”, die aus langen Räumen in rechteckiger Form bestehen und bis zu 34 Meter in die Felsen geschlagen wurden. Knapp 30 dieser Räume sind bisher bekannt, die rund drei Meter hoch und 2,5 Meter breit angelegt wurden. Es waren scheinbar mühsam angelegte Lagerräume, die mit Steinplatten verschlossen wurden und eine Vielzahl an Funden für die Archäologen enthielten. Auch wenn längst nicht alle der Kammern oder “Galerien” bisher geöffnet und ausgegraben wurden. Das entdeckte Inventar an sich könnte man als typisch für Lagerhäuser in Häfen bezeichnen.

Viele Funde datieren den Hafen an den Anfang der IV. Dynastie. Selbst die Namen Cheops und die des Herrschers Snofru wurden auf Siegeln entdeckt. Snofru war der Vater und Vorregent des Cheops und ist laut Ägyptologie der Baumeister von gleich drei Pyramiden. Genau dort, in einer solchen “Galerie”, fand Pierre Tallet den sensationellen “Papyrus Jarf A und B” als bisher einziges Dokument, dass vom Bau der Cheops-Pyramide spricht. Wie behauptet wird.

Was sagt “Papyrus Jarf A und B” wirklich?

Ägyptologen feiern den Fund, und viele “Mystery-Kritiker” schließen sich dem Fest an. Aber ob das zurecht geschieht, steht eigentlich auf einem anderen Blatt oder Papyrus!

Das Dokument ist ein Teil des Schiffslogbuch einer Gruppe von Arbeitern unter ihrem “Inspektor” namens Merer. Ihre Aufgabe war es, Bausteine aus den Tura-Steinbrüchen südlich von Gizeh über den Nil zur Baustelle auf dem Gizeh-Plateau zu liefern. Dazu segelten sie immer hin und her und kamen so auf zwei bis drei Fahrten in einem Zeitraum von 10 Tagen. Eine mehr oder weniger eintönige und sich immer wiederholende Fahrt, wenn man es so sehen will. Unzählige solche Arbeitstrupps mit ihren Booten muss es einst gegeben haben, die Material von Tula herbeischafften. Nur den Trupp um Merer kennen wir dank dieses Fundes heute.

Der Papyrus bzw. das dort verzeichnete Logbuch ist streng gegliedert und schon fast monoton und langweilig. Es verzeichnet die Monate und Tage und notiert dabei, was genau an diesem oder jenem Tag geschah. Wo übernachtet wurde, wann in Tura geladen wurde oder was der Truppführer Merer machte. Eben ein Logbuch zur Dokumentation, das aus dem 26. Regierungsjahr von König Cheops stammt. Im “Jahr nach der 13. Volkszählung von Cheops”, wie es der Entdecker Pierre Tallet konkret benennt.

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In Gizeh selber wird auch eine Person genannt, die eine Art Hafenmeister von Cheops am Gizeh-Plateau selber war. Ein Mann mit Namen Anchhaf, der als hoher Beamter selber später in Gizeh bestattet wurde, und dessen Grab in Form einer Mastaba das größte private Grab auf dem Ostfriedhof dort ist. Weiter finden sich dort neben dem Gizeh-Hafen auch die Cheops-Pyramide (= “Achet-Chufu”, “Horizont des Cheops”) selber erwähnt, sowie eine “Kapelle” des Cheops, in der die Arbeiter bei ihren Fahrten einmal übernachteten.

Das klingt alles überaus plausibel: Eine Arbeitertruppe unter Leitung des Vorarbeiters Merer, die zwischen Gizeh und den Steinbrüchen mit ihrem Boot pendelte, um einen Stein nach den anderen zu liefern. Vor Ort wurde natürlich das Schiff beladen und die Arbeiter übernachteten bei ihren Reisen, um am anderen Morgen ihr Tagewerk weiter zu verrichten. Doch dann beginnen auch bei den Archäologen die ersten Spekulationen!

Im 26. Regierungsjahr des Cheops

Der Kalkstein aus Tura, der in diesem Logbuch erwähnt wird, diente wahrscheinlich für die Außenverkleidung der Cheops-Pyramide, vermutet die Archäologie. Wie man an der Spitze der Chephren-Pyramide noch heute sieht, waren die Pyramiden einst mit diesem Kaltstein verkleidet. Heute sind die Monumente durch Steinraub und den Zahn der Zeit kahl. In dem Papyrus steht die genaue Verwendung des gelieferten Steines allerdings an einer einzigen Stelle genannt.

Die Vermutung, die dienten der Verkleidung, liegt aber durchaus nahe. Der Papyrus stammt aus dem 26. Regierungsjahr des Cheops und damit wäre seine Pyramide zu dieser Zeit schon so gut wie fertig. Also lieferten seine Arbeit für den letzten Schliff zu dieser Zeit schon die Steine für die Außenverkleidung des Bauwerkes, die natürlich erst gegen Bauende angebracht wurde. Das wäre im Jahr 2594 vor Christus gewesen, wenn Cheops 2620 vor Christus den Thron bestieg. 14 Jahre vor seinem Tod, wobei so wirklich auf ein Jahr genau will sich kein Ägyptologe auf die Lebensdaten des Cheops festlegen. Mit den sicherlich notwendigen Jahren der Vorplanung des Bauwerkes wäre der Papyrus zeitlich sicher sehr gut in die von den Archäologen immer angeführten Daten und Bauzeiten in Einklang zu bringen.

Pierre Tallet als Entdecker dieser Dokumente veröffentlichte eine Übersetzung und Analyse des Textes in seiner Untersuchung “Les papyrus de la mer Rouge I. Le ‘journal de Merer’ (Papyrus Jarf A et B)” 2017 beim “Französischen Institut für Orientalische Archäologie”. “Sie liefern ein einzigartiges, wenn auch indirektes Zeugnis für die Konstruktion eines Außergewöhnlichen Denkmal”, so Tallet in seiner Publikation. Doch “leider werden die derzeit angewandten Bautechniken nicht erwähnt”, bedauert er weiter. Was aufgrund der Art dieses Fundes, eben ein Logbuch eines Arbeitertrupp unter ihrem Führer, auch nicht zu erwarten wäre, wie Tallet selber schreibt.

Bestimmt waren die abgebauten Steine, so Tallet weiter, für die “Baustelle der Pyramide, wo sie höchstwahrscheinlich, aber nicht ausschließlich, in der Außenverkleidung verwendet” wurden.

Bau oder Umbau?

Sehr weite Teile der Untersuchung des Textes nehmen bei Tallet verschiedene Berechnungen und Analysen des Kontextes ein. Also wie viel Mann dieser Trupp hatte (ca. 40), wie die Strecke genau aussah, welche Verbindungen die Hafenalgen hatten, wie große die Boote waren, was diese an Last tragen konnten oder auch wo sich weitere Steinbrüche finden. Hierbei stützt er sich auf vorangegangene Untersuchungen und Forschungen, wie etwa von den bekannten Ägyptologen Mark Lehner. Schließlich ist längst bekannt, dass am Rande des Gizeh-Plateaus eine Hafenanlage und Kanäle lagen.

Tallet ist sich sicher, dass Kalkstein aus Tura nur eine Quelle für die Steine war. Schon bei den Pyramiden des Snofu wären weitere Gesteinsarten anderer geologischer bzw. mineralischer Zusammensetzung nachweisbar. Für den Bau der Cheops-Pyramide ist grundsätzlich die immer wiederkehrende Aussage “segelt am Morgen in Richtung Achet-Chufu” spannend. Auch wenn heute viele Spuren der Hafenanlagen in Gizeh und der anderen im Text genannten Gebäude nicht oder kaum mehr vorhanden sind, belegt das “Logbuch” einen Steintransport per Schiff zur Cheops-Pyramide. Mutmaßlich für deren Außenverkleidung und auch andere Bauwerke auf dem Plateau, wie es der Archäologe Tallet selber ausführt.

Dennoch muss man auch als Archäologe zugeben, dass diese Dokument kein Beweis für den Bau der Großen Pyramide unter Cheops ist. Zumindest aus Sicht der Ägyptologie-Skeptiker ist das ganz sicher so. Es wird nicht gesagt, wofür die Steine eigentlich gedacht sind. Und vor allem, so werden mit Sicherheit viele einwenden, heißt das nicht, das dieser Papyrus nicht nur eine Renovierung oder Instandsetzung der ihm zugeschrieben Pyramide durch Cheops dokumentiert. Schon seit Jahrzehnten wird nämlich genau das behauptet: Cheops habe die Große Pyramide nur unter seiner Regierung wieder erneuert und restauriert. In Wahrheit stand sie schon tausende Jahre dort, bis er Pharao wurde.

Grundsätzlich widerlegt der “Papyrus Jarf A und B” diese Spekulation nicht. Es wäre zwar eine mehr als umständliche Art der Renovierung, dass hierzu extra Hafenanlagen und Kanäle gebaut (oder wieder herrichtet?) wurden, aber theoretisch ginge dieses Unternehmen. Böse Zungen könnten sogar in den Raum werfen, der Textfund ist eine Fälschung der Altertumsforscher … Dazu aber gleich mehr.

Nur eine Fälschung?

Ägyptologen werden solchen Spekulationen niemals folgen wollen. “Papyrus Jarf A und B” passt dafür fraglos zu gut in den Gesamtkontext des Pyramidenbaus der IV. Dynastie. Sie oder Kritiker der “alternativen Hypothesen” können aber auch nicht behaupten, dass der erhaltene Text den Bau der Cheops-Pyramide unter Cheops belegt.

Angenommen, der Herrscher habe tatsächlich sich die Mühe gemacht die Große Pyramide wieder neu zu verkleiden – dann würden wir auch exakt ein derartiges “Logbuch” seiner Arbeiter finden können, wie es beim fraglichen Papyrus der Fall ist. Der Inhalt – allein für sich betrachtet! – träfe in beiden Fällen zu. Dieser würde aber auch zeigen, dass Cheops als König damals schon der Großen Pyramide seinen Namen verlieh. Sie ist auf dem Papyrus natürlich nicht als “Cheops-Pyramide” oder “Pyramide des Khufu” bezeichnet, sondern mit dem alten ägyptischen Namen “Achet-Chufu”. Damit als “Horizont des Cheops”, womit der Text eindeutig zeigt, dass Cheops im 26. Jahre seiner Herrschaft die Große Gizeh-Pyramide quasi für sich beanspruchte. Wenn man im Hinterkopf an die Spekulation der Pyramiden-Restaurierung durch Cheops der Pyramide denkt.

Was wäre aber, wenn die Ägyptologen diesen Papyrus tatsächlich gefälscht haben? Eine Archäologie-Verschwörung wird ja schon seit Jahrzehnten überall vermutet, nicht nur bei den Pyramiden. Dass Artefakte oder archäologische Funde gefälscht wurden, ist aus der Vergangenheit hinlänglich belegt. Auch in diesem Fall?

Pierre Tallet als Archäologe, der diese Schriften fand und erforschte, entdeckte in den Lagern von Wadi al-Garf zahlreiche Objekte aus der Zeit des Cheops und seines Vaters. Zum Beispiel Vorratskrüge, Seile, Keramiken, Stoffe oder auch Hölzer und Ruder für die Boote. Daneben eine unermessliche Anzahl von Scherben, von denen einige Inschriften trugen. Nicht selten sogar die Namen der einzelnen Mannschaften und der Schiffe. Der Fundzusammenhang ist damit klar und der Hafen sehr gut zeitlich einzuordnen. Alles ergibt ein rundes Ganzes, wie man so schön sagt.

Jetzt wiederum wäre es einem Ägyptologen sicher ein leichtes ein Dokument wie “Papyrus Jarf A und B” zu faken, geschickt zu platzieren und dann rein “zufällig” bei den Grabungen zu entdecken. “Seht her, was ich da habe, hier steht die Cheops-Pyramide genannt”, gäbe es dann zu verkünden. Schnell wäre nach einer genaueren Analyse und Übersetzung der Fragmente klar, womit man es hier zu tun hat. Ein Jahrtausendfund für die Ägyptologie. Im Speziellen für die Erforschung der Cheops-Pyramide.

Ein unspektakuläres “Logbuch”

Tallet hat im Anhang seiner Untersuchung des “Papyrus Jarf A und B” diesen auch in Übersetzungen wiedergegeben. Jeder kann sie damit nachlesen, wird aber schnell feststellen, dass das “Logbuch” für den Laien sehr langweilig ist. Es sind eben lediglich bürokratische Aufzeichnungen, die wohl der Dokumentation der geleisteten Arbeiten dienten. Heute würde man dazu  Tätigkeitsnachweis oder “Stempelkarte” sagen.

Nicht nur, dass Angaben darüber fehlen, wo die Steine genau verbaut worden sind, sondern nicht mal ihre Größe wird erwähnt. Zumindest nicht in den erhalten Teilen des Papyrus. Sollte man, wenn man ernsthaft einen Betrug unterstellen möchte, nicht annehmen, dass ein solches Dokument etwas detaillierter gefälscht würde? Etwa im Sinne einer Erwähnung wie: “Wir schleppten die Steine für die Verkleidung der Pyramide unseres Königs Cheops am Morgen auf das Schiff und fuhren los.”? Oder irgendeine andere Art der konkreten Erwähnung des Pyramidenbaus des Pharao Cheops, die sich direkt auf die Arbeit der Bootsmannschaft bezog?

Hier muss sicher ein mutmaßlicher Faker abwägen, um nicht bei seinem Betrug zu übertreiben. In Fachkreisen wurde der Fund so oder so in Windeseile bekannt. Für Laien ist er zu unspektakulär, als das man damit Weltruhm erlangen könnte. Sicher denken die meisten auch nach 100 Jahren hier noch an das Grab des Tutanchamun, wenn es um Schätze und Entdeckungen der Pharaonen geht. In der archäologischen Community wiederum ist Tallet damit berühmt geworden. Auch ohne öffentlichkeitswirksame Sensationen. Zweifel an der Echtheit hat niemand.

Auch ich persönlich bezweifle nicht, dass “Papyrus Jarf A und B” authentisch ist und von “Achet-Chufu”, also der Cheops-Pyramide, spricht. Nur lässt er genug Spielraum ihn in dem Sinne umzudeuten, dass hier lediglich die Renovierung der Pyramide durch Cheops beschrieben wurde. Oder sogar andere Bauarbeiten auf dem Gizeh-Plateau unweit der Pyramide, da die Nutzung der gelieferten Steine nicht überliefert ist. Ebenso hätte ihre Bestimmung irgendein Bauwerk dort sein können, nachdem Cheops die Große Pyramide für sich vereinnahmte und umbaute. Reine Spekulationen, die sich aber aus dem Dokument herleiten lassen, wenn man ihn als angeblichen “Beweis” für sich betrachtet …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Grenzwissenschaft Classics, Folge 50: Beweise für Reinkarnation? Gibt es die Wiedergeburt doch? +++ Video +++

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VIDEO: Grenzwissenschaft Classics, Folge 50: Beweise für Reinkarnation? Gibt es die Wiedergeburt doch? Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
Grenzwissenschaft Classics, Folge 50: Beweise für Reinkarnation? Gibt es die Wiedergeburt doch? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Gibt es Belege für die Reinkarnation, die Wiedergeburt des Menschen? Viele Menschen und Religionen glauben daran, dass der Mensch immer wieder neu geboren wird. Eine andere Form des Leben nach dem Tod im Jenseits, wenn man so will. In der Folge 50 der “Grenzwissenschaft Classics Videos” aus dem Jahr 2002 wird genau dieser Frage nachgegangen. Nicht in irgendwelchen dunklen “Esoterik-Welten”, sondern bei Kindern, die in sehr jungen Jahren plötzlich anfangen von einem früheren Leben zu erzählen. Eine Dokumentation, die um Sachlichkeit und Neutralität bemüht ist, wie Ihr hier sehen werdet.


Reinkarnation und Wiedergeburt: kommen wir mehrmals auf die Welt?

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Oder gibt es eine Wiedergeburt hier auf Eden? Also die Reinkarnation? Sind wir also grundsätzlich unsterblich?

Irgendwann stellt sich ausnahmslos jeder Mensch in seinem Leben solche und ähnliche Fragen. Die persönlichen Antworten mögen unterschiedlich ausfallen, doch spannend sind diese in jedem Fall. Und dies eigentlich seit tausenden von Jahren. Denn die Sterblichkeit des Menschen ist das Fundament jeder Religion der Erde. Ob in Vergangenheit oder Gegenwart. Ohne die Angst vor dem Tod – keine Religionen.

Doch nicht nur Religionen und Kulte sind auf Sinnsuche oder sorgen sich um das “Seelenheil” ihrer Anhänger. Verschiedene Forscher sind seit Jahrzehnten bemüht Beweise für ein Leben nach dem Tod oder die Wiedergeburt zu bringen. So wie in dieser Folge Nr. 50 der “Grenzwissenschaft Classics“, die sich auf die Spuren der Reinkarnation begibt. Nicht in irgendwelchen dunklen “Esoterik-Welten”, sondern bei Kindern, die in sehr jungen Jahren plötzlich anfangen von einem früheren Leben zu erzählen. Sie seien schon mal auf dieser Welt gewesen, so die Kleinen, und erinnern sich dabei an die einen oder anderen Details.

Überaus spannend, wie Ihr es hier sehen werdet. Denn diese Sendung von 2002 ist sichtlich bemüht sachlich über das Thema Wiedergeburt und Reinkarnation zu berichten!

Damit Euch viel Spaß mit Teil Nr. 50 der „Grenzwissenschaft und Mystery Files Classic Videos“.

Bleibt neugierig …

Mystery Files Video auf Fischinger-Online

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Lars A. Fischinger

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Grenzwissenschaft Classics, Folge 48: Auf den Spuren von Moses: Forscher suchen Beweise für die Bibel und den Exodus +++ Video +++

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Grenzwissenschaft Classics, Folge 48: Auf den Spuren von Moses: Forscher suchen Beweise für die Bibel (Bilder: Pixabay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Grenzwissenschaft Classics, Folge 48: Auf den Spuren von Moses: Forscher suchen Beweise für die Bibel (Bilder: Pixabay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Gibt es Beweise für die Existenz von Moses aus dem Alten Testament der Bibel? Wo sind die Belege, dass es einst, wie es das 2. Buch Moses sagt, einen Exodus der Israeliten (Hebräer) aus Ägypten gab? Seit Jahrhunderten wird nach unumstößlichen Beweisen gesucht, die die Existenz der Person Moses und vor allem auch den Exodus ins “Gelobte Land” beweisen. Von Bibelforschern ebenso wie von Abenteurern und Archäologen. Diese Grenzwissenschaft Classics Folge Nr. 48 aus dem Jahr 2000 geht diesen Fragen nach. Eine spannende Folge zu einem der spannendsten und faszinierenden Themen aus der gesamten Bibel!


Moses und der Exodus aus dem Alten Testament – ein zeitloser Mythos!

Gibt es Beweise für die Existenz von Moses aus dem Alten Testament der Bibel? Wo sind die Belege, dass es einst, wie es das 2. Buch Moses sagt, einen Exodus der Israeliten (Hebräer) aus Ägypten gab?

Für viele Bibelforscher, Historiker, Theologen und Archäologen ist der Exodus um die Figur Moses aus dem Buch Exodus reine Phantasie. Sie glauben nicht, dass es einen derartigen Auszug aus Ägypten eines ganzen Volkes vor tausenden von Jahren wirklich gab. Es fehlen die handfesten Fakten und greifbaren Funde, die diese biblische Geschichte untermauern, so argumentiere diese. Vielmehr sei die faszinierende Story eher als eine Art “Gleichnis” zu interpretieren. Als eine erfundene Historie des Hauses Israel, mit denen sie sich selber quasi eine fundamentale Geschichten gaben.

Wieder andere nehmen den biblischen Bericht wörtlich und glauben, dass es genauso war, wie es darin überliefert ist.

Dennoch wird seit Jahrhunderten nach unumstößlichen Beweisen gesucht, die die Existenz der Person Moses und vor allem auch den Exodus ins “Gelobte Land” beweisen. Von Bibelforschern ebenso wie von Abenteurern und Archäologen. Hin und wieder wurde in sensationell aufgemachten Meldungen behauptet, dass diese auch gefunden wurden. Wissenschaftlich belegt oder anerkannt ist davon nichts.

Diese Grenzwissenschaft Classics Folge Nr. 48 aus dem Jahr 2000 geht diesen Fragen nach. Eine spannende Folge zu einem der spannendsten und faszinierenden Themen aus der gesamten Bibel!

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