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Mysteriöse “Kristall-Pyramide” im Bermuda-Dreieck gefunden? Die genauen Hintergründe der Pyramiden auf dem Meeresgrund +++ Artikel +++

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Spektakuläre Pyramiden im Bermuda-Dreieck entdeckt? (Bild: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
Spektakuläre Pyramiden im Bermuda-Dreieck entdeckt? (Bild: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Kürzlich hat angeblich eine Gruppe von Tauchern bzw. Forschern aus Frankreich und den USA eine mysteriöse Pyramide auf dem Grund des Bermuda-Dreiecks im Atlantischen Ozean entdeckt. In den Meldungen heißt es weiter, dass diese Pyramide “durchsichtig” erscheint oder sogar aus Glas/Kristall sein soll. Was steckt hinter dieser scheinbaren Sensation und wo kommt sie ursprünglich her? In diesem Artikel gehe ich den genauen Hintergründen und den ursprünglichen Berichten dieser immer wieder kursierenden Meldung nach und zeige, was davon eigentlich zum halten ist. Doch auch die Quellen und Herkunft dieser seltsamen Berichte sollen dargelegt werden, da diese nicht minder spannend sind …


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Update: 17. Jan. 2018

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Kristallpyramide entdeckt: Die Sensation

Eine spektakulär klingende Neuigkeit kursiert momentan im Internet, in der es unter anderem heißt:

“Wissenschaftler in der ganzen Welt waren erstaunt über diese Entdeckung. Allerdings gehen die Entdecker der Pyramide davon aus, dass ihre Kollegen sich zunächst recht skeptisch gegenüber dieser Entdeckung verhalten werden.”

Oder auch an anderer Stelle im Netz:

“Die Entdeckung hat die Wissenschaftler auf der ganzen Welt erschüttert. Fraglich jedoch, ob sie in die Region eilen, um das Wunderwerk zu untersuchen oder die Kristallpyramide geflissentlich ignorieren.”

Pyramiden im Bermuda-Dreieck. Meldung von 1977 (Bild: Archiv)
Pyramiden im Bermuda-Dreieck. Meldung von 1977 (Bild: Archiv)

Doch leider ist diese “Kristallpyramide” nichts als Unsinn, was im weiteren Verlauf noch mehr als deutlich wird.

Eigentlich sehr schade, denn auf derartige Funde des Unfassbaren warten Mystery-Jäger wie ich schon viele Jahrzehnte.

Die Pyramide im Bermuda-Dreieck …

Schon das angebliche “Foto” der Pyramide auf dem Grund des Atlantik im Bermuda-Dreick erscheint mehr als fragwürdig. Obwohl es sehr wohl möglich sein mag, dass es in der Karibik-Region (Bimini) Unterwasser-Bauten von Menschenhand gibt, ist diese News-Meldung einer “Pyramide aus Kristall” kaum wirklich ernst zu nehmen.

Auch ist die eigentliche Idee einer Unterwasser-Pyramide dort im Atlantik nicht neu. Schon der berühmte Mystery-Autor Charles Berlitz berichtete in den 1970er Jahren darüber. So zum Beispiel hat auch die “St. Petersburg Times” bereits am 6. April 1977 auf Seite 5a in einer kleiner Meldung über Berlitz seine Aussagen von einer Pyramide im Bermuda-Dreieck geschrieben (s. Bild).

Anlass dieser  Zeitungsmeldung war damals das ebenfalls 1977 erschienene Buch “Spurlos” von Berlitz, dem Nachfolgebuch seines Weltbestsellers “Das Bermuda-Dreieck“.

Wirklich beweisen konnte bis heute niemand, dass es riesige Pyramiden auf dem Grund der Karibik gibt. Sehr fraglich ist bei der derzeitigen und weit verbreiteten Internet-News auch, wer denn die oben zitierten “erschütterten” Wissenschaftler “der ganzen Welt” sein sollen.

Woher kommt die “Kristall-Pyramide” im Bermuda-Dreieck?

Sie kommt aus den USA.

Schon die legendäre Kult-(Lügen-)Zeitung “Weekly World News” aus den USA hat diese nun erneut aktuelle Ente vor über 25 Jahren mehr oder weniger in die Welt gesetzt. Die “Weekly World News” waren auch auf diesem BLOG immer mal wieder ein Thema, wie etwa in dieser “News-Zusammenfassung” der Zeitung hier. Die Zusammenfassung vermittelt sicher eine hervorragende Übersicht darüber, welche Mystery-Sensationen und mehr diese US-Print-(Satire-)Zeitung in der Vergangenheit bereits “enthüllte” …

So war es auch 1991:

"Kristall-Pyramide" im Bermuda-Dreieck: die Wurzel des Übels von 1991 (Bild: Archiv L. A. Fischinger)
“Kristall-Pyramide” im Bermuda-Dreieck: die Wurzel des Übels von 1991 (Bild: Archiv L. A. Fischinger)

Damals hat die “WWN” in ihrer Ausgabe vom 28. Mai 1991 die Meldung “Pyramids found in Devil´s Triangle” als Titelstory gebracht (s. Bild). Darin wird behauptet, dass ein gewisser “Dr. Verlag Meyer” unter anderem auch “Glas-Pyramiden im Bermuda-Dreieck” gefunden habe, die doppelt so hoch wie die Cheops-Pyramide in Ägypten seien.

Das wären fast 300 Meter für die “Glas-Pyramiden”! Eine echte Story für oder besser von dieser Zeitung, der jedoch eine echte Grundlage vollkommen fehlt.

Jahre zuvor hat Charles Berlitz selber aber nie von Pyramiden aus Glas oder Kristall gesprochen, so dass ihm sicher nicht diese vermeintliche Sensation anzulasten ist. Auch war seine Pyramide nur etwa 140 Meter groß, während die “WWN” sie gleich mehr als doppelt so groß machte.

Entsprechende Videos zum Thema der “neuen Entdeckung” dieses angeblichen “Dr. Meyer” sind inzwischen natürlich bei YouTube zu finden.

Freispruch für Charles Berlitz!

Charles Berlitz berichtete in seinem Buch “Spurlos – Neues aus dem Bermuda-Dreieck” von 1977 (auf dem ja die oben abgebildete Meldung der “St. Petersburg Times” beruhte) auch von einer Sonar-Aufnahme einer Pyramide im Bermuda-Dreieck. Diese sei von einem Kapitän mit Namen Don Henry während einer Fischfang-Expedition gemacht worden. Diese Aufnahme zeigt Berlitz auch im Bildteil seines Buches “Spurlos” und gab eine Höhe von 140 Metern an.

Ein Vergleich mit der 1991 in den “WWN” abgebildeten “Sonar-Aufnahme” der “Kristall-Pyramiden” zeigt hier eine gewisse Ähnlichkeit der Pyramiden-Spitzen. Diese sind bei beiden angeblichen Pyramiden auf dem Meeresgrund nicht tatsächlich spitz zulaufend, wie bei einer echten Pyramiden, sondern haben eine Art Türmchen oben auf.

Für Pyramiden, gleich ob flach oder spitz, eigentlich absolut untypisch. Auch Pyramiden in Mittelamerika, die oben eine Kammer, einen Tempel oder Plattform tragen/trugen, sehen anders aus.

Sieht man jedoch einmal genauer hin, erkennt man auch, dass ein Mitarbeiter der “WWN” diese angebliche Aufnahme wohl selber gemalt hat. Wie üblich in der Redaktion. Als Inspiration für den Maler könnte durchaus die Abbildung bei Berlitz 1977 gedient haben.

Dazu hier ein Bildvergleich – links Berlitz 1977 / rechts “WWN” 1991:

Pyramiden im Bermuda-Dreieck? Berlitz 1977 und die "Weekly World News"-Ente 1991 im Vergleich (Zum Vergrößern [klick] / Bild: Berlitz / WWN / Archiv L.A. Fischinger)
Pyramiden im Bermuda-Dreieck? Berlitz 1977 und die “Weekly World News”-Ente 1991 im Vergleich (Zum Vergrößern [klick] / Bild: Berlitz / WWN / Archiv Fischinger-Online)
Interessant ist er Umstand, dass die “WWN” aktuell ihre “Kristall-Pyramiden-Geschichte” aus dem Jahr 1991 scheinbar einfach neu verbreitet zu haben scheint. Diverse Videos und Artikel im Internet geben als Quelle des Bildmaterials nämlich genau diese Zeitung an. Wobei die kursierenden Bilder aber nicht mehr dem “Original-Sonar-Bild” der Zeitung von 1991 entsprechen.

Warum muss es denn unbedingt Kristall sein?

Während Charles Berlitz 1977 in seinem zweiten Bermuda-Dreieck-Buch “Spurlos” niemals von irgendwelchem Pyramiden aus Kristall oder Glas sprach, sah es bereits zwei, drei Jahre später etwas anders aus. Damals lief die US-TV-Serie “In search of…” mit keinem geringeren als Leonard Nimoy als Moderator. Vielen SF-Fans als “Mr. Spok” der Serie “Raumschiff Enterprise” bekannt.

In der 10. Folge TV-Reihe mit dem Titel “In search of…Atlantis” von 1979 und noch konkreter in der 22. Folge “In the search of…the Bimini-Wall” von 1980, kommt dann aber ein Dr. Ray Brown zu Wort. Dr. Brown berichtete nun in dieser Mystery-TV-Folge, dass er bei seiner persönlichen Suche nach Atlantis eben im Bereich von Bimini solche Kristall-Pyramiden gefunden haben will! Belege? – Keine.

Damit kann man diese Aussage im Fernsehen damals nur glauben, wie man auch nur an Gott glauben kann. Oder eben nicht. Untermauernde Fakten lieferte Dr. Brown zu keiner Zeit.

Mit dabei in dieser TV-Serie mit Leonard Nimoy zu Atlantis war übrigens auch Dr. David Zink, der schon 1978 mit seinem Buch “Von Atlantis zu den Sternen – Das Bimini-Rätsel” (Bild rechts Originalausgabe) ein ganzes Buch zum Bimini-Rätsel und die mutmaßlichen Bauten von Menschenhand dort veröffentlichte. Mit Sicherheit eines der ersten dieser Art.

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Atlantis und das Bimini-Rätsel: Schon 1978 Thema für ein ganzes Buch (Bild: Archiv L.A. Fischinger)
Atlantis und das Bimini-Rätsel: Schon 1978 Thema für ein ganzes Buch (Bild: Archiv L.A. Fischinger)

Nicht erst seit Charles Berlitz wird in der Region vor den Künsten der Bahamas nach einem “versunkenen Atlantis” gesucht. Und das ist bis heute so. Diese Ideen sind tatsächlich schon Jahrzehnten vor ihm ausgesprochen worden und auch schon vor Berlitz gab es Tauchexpeditionen in diesen Gewässern. Eine Reihe Autoren haben die dortigen Steinstrukturen immer wieder als mögliche Hinweise auf ein versunkenes Atlantis interpretiert, wie ich es 2009 in einem Buch zusammenfasste.

Ebenso ist allerdings ist, mit Blick auf die aktuell kursierenden Meldungen der Pyramiden aus Kristall, die Spekulation nicht neu, dass hier eine Art Energiequelle einer versunkenen Zivilisation versteckt liegen könnte. Eine Quelle, die sogar noch heute aktiv sei. Zumindest nach den sich derzeit im Internet verbreitenden Meldungen und Diskussionen, worin immer wieder eine Parallele gezogen wird, dass diese “Kristall-Bauten” und ihre “Kräfte” irgendwie mit dem angeblichen Verschwinden von Flugzeugen und Schiffen im Bermuda-Dreieck in Verbindung stehen.

Und diese uralte “Energiequelle” einer versunkenen Welt soll eben aus Kristall sein, wie es bereits im Jahr 1940 hieß. Also bereits vor 75 Jahren!

1940: Das Jahr, in dem der “Kristall” ins Bermuda-Dreieck kam

Mythos & Rätsel Cheops-Pyramide (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
Ägypten war nach Edgar Cayce eine Art “Kolonie” von Atlantis (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Vor über 70 Jahren hat der “schlafende Prophet” Edgar Cayce, der untrennbar mit dem Thema “Bimini-Ruinen” verbunden ist, unzählige Aussagen über Atlantis usw. getätigt. Bis auf den heutigen Tag werden diese Aussagen in der Grenzwissenschaft hitzig diskutiert.

Auch und vor allem deshalb, da Cayce davon sprach, dass exakt in dieser Meeresregion Spuren einer untergegangenen Kultur zu finden seinen, ist er bei diesem Thema nicht  wegzudenken.

Auch Charles Berlitz und zahlreiche weitere Mystery-Autoren zogen und ziehen immer wieder die vielfachen Aussagen des “schlafenden Propheten” bei ihren Arbeiten hinzu. Auch über geheime Kammern in den Pyramiden von Gizeh hat Cayce übrigens immer wieder gesprochen.

Diese Weissagungen, genannt “Readings”, sind es dabei auch, die von einem “Kristall von Atlantis” im Atlantik sprechen. In seinem “Reading” mit der Nummer 2072/10 vom 22. Juli 1940 sagte Cayce zum wundersamen Kristall zum Beispiel:

Es hatte die Form einer sechsseitigen Figur, in der das Licht als Kommunikationsmittel zwischen dem Unendlichen und dem Endlichen erschien. Es war das Mittel, durch das mit jenen Kräften kommuniziert werden konnte, von denen die Energien ausstrahlten, also dem Zentrum, von dem aus die Strahlenaktivität die verschiedenen Formen des Übergangs oder der Fortbewegung in jener Zeit lenkten.

Es war einem Kristall ähnlich, hatte aber eine etwas andere Form. Es sollte nicht mit einem einfachen Kristall verwechselt werden, denn es gab viele Generationen dazwischen. In der atlantischen Zeit lenkte man mit diesem Stein Flugzeuge oder sonstige Fortbewegungsmittel, man bewegte sich damit in der Luft, im Wasser oder unter dem Wasser fort.

Aber die Kraft, aus der diese Fahrzeuge gelenkt wurden, ruhte in dieser zentralen Kraftstation, dem Tuaoi-Stein, er war der Strahl, der die Fortbewegung ermöglichte.

Pyramide im Meer gefunden - neue Beweise für Atlantis? (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: Pyramide im Meer vor den Azoren gefunden? Beweise für Atlantis? (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger / gemeinfrei)

Im Anfang war dies die Quelle, aus der auch spiritueller und mentaler Kontakt herrührte.

Könnten solche und ähnliche Behauptungen des 1945 verstorbenen Cayce zu dem Mythos einer “Kristall-Pyramide im Bermuda-Dreieck” geführt haben? Bis sie über Dr. Ray Brown 1979/80, die “WWN”-Ausgabe von 1991 und nun aktuell das Internet ihren Weg in die Welt der Grenzwissenschaft und Mystery Files fand?

Ich denke ja, denn die ganze Sache der Pyramide aus Kristall im Atlantik ist sicherlich eine über 20 Jahre alte Zeitungsente.

Persönlich finde ich das Thema Bimini-Strukturen und/oder Pyramiden im Meer sehr spannend. Doch nun scheint es leider so, dass sich der Fake aus dem Internet-Vorzeitalter von 1991 unkontrolliert im Netz verbreitet.

Es bleibt abzuwarten, wie diese Meldung in einigen Jahren gehandelt wird, da sie mit Sicherheit – wie viele falsche und echte Meldungen – immer mal wieder die Runde machen wird.

Was von den den “Weekly World News”-Meldungen überhaupt zu halten ist, habe ich auch auf meinem YouTube-Kanal zum Beispiel in diesen Videos gezeigt:

  Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.

Mehr Videos zur Grenzwissenschaft [klick] hier.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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“Tatort”-Star Miroclav Nemec ist jetzt als Mystery-Jäger mit einer Doku-Reihe am TV: Hintergründe in diesem Mystery-Review

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Tatort-Star Miroclav Nemec jetzt als Mystery-Jäger mit eigener Doku-Reihe am TV (Bild: dmax.de)
“Tatort”-Star Miroclav Nemec jetzt als Mystery-Jäger mit eigener Doku-Reihe am TV (Bild: dmax.de)

Statt Mörder und Verbrecher im “Tatort” des Senders ARD jagt der Schauspieler Miroclav Nemec auf dem Sender DMAX aktuell ganz Anderem hinterher. Dort sieht man den beliebten “Tatort”-Star jetzt in der Sendereihe “Spurlos verschwunden”, in der er als Jäger des Phantastischen “ungelösten Mysterien” der Welt nachgeht. Wie kommt der TV-Kommissar zu diesem vollkommen anderen Fernsehformat, wie steht er dazu und welche Rätsel der Welt möchte der Sender DMAX in der Doku-Reihe genau lüften? All das udn die Hintergründe der TV-Reihe erfahrt Ihr in diesem Mystery-Review.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mystery-Kommissar Miroclav Nemec

TV-Reihen und Doku-Serien, die sich mit den Mysterien der Welt befassen, gibt es in Massen. Eine ganze Industrie des Phantastischen beliefert die TV-Zuschauer mit unzähligen Sendungen rund um die ungelösten Geheimnisse der Menschheit, die vor allem aus den USA in unsere Fernseher kommen. Von der Suche nach Riesen, Monstern, UFOs, Aliens und Ancient Aliens über die Rätsel Ägyptens und Atlantis bis zur Fahndung nach verborgenen Schätzen ist alle dabei.

Ein schier längst gesättigter Markt, wie man denken könnte.

Da mag es seltsam vorkommen, dass ein durch den “Tatort” der ARD bekannter Schauspieler wie Miroclav Nemec plötzlich auf dem doch eher kleinen TV-Sender DMAX mit eben einer solchen Doku-Serie startet. “Ungelöste Mysterien, die der Wissenschaft bis heute Rätsel aufgeben”, so der Fernsehsender, will der Schauspieler in der Reihe “Spurlos verschwunden – Ungelöste Mysterien mit Miroslav Nemec” nachgehen. Dazu heißt es:

Bei schwierigen Fällen läuft ‘Tatort’-Star Miroslav Nemec zu Hochform auf. Dann werden in der Krimiserie Spuren analysiert, Alibis überprüft und DNA-Abgleiche herangezogen. Um den Täter zu überführen, drehen die Kommissare jeden Stein um. Doch manche Rätsel der Menschheitsgeschichte lassen sich auch mit großem Aufwand und modernen Ermittlungsmethoden nur sehr schwer lösen.

Wenn Schiffe, Flugzeuge, Menschen und sogar Orte wie vom Erdboden verschluckt sind, tappen erfahrene Experten bei der Aufklärung im Dunkeln.

Warum verschwand der Malaysia-Airlines-Flug MH370 im März 2014 mit 227 Passagieren und zwölf Besatzungsmitgliedern an Bord plötzlich vom Radar? Wie lassen sich die Geheimnisse um das versunkene Inselreich Atlantis entschlüsseln und wo befand sich das sagenumwobene Goldland ‘Eldorado‘? In ‘Spurlos verschwunden’ präsentiert der renommierte Schauspieler ungelöste Mysterien, die der Wissenschaft bis heute Rätsel aufgeben.

Das klingt nicht nur nur nach einer “klassischen Doku-Reihe” zu den Rätseln der Welt, es ist auch eine.

Gestartet ist die die Serie bereits am 30. November mit einer Folge, die sich mit dem Verschwinden des Fluges MH370 2014 befasst. Darüber habe ich in diesem Video und einem weiteren Video bereits auf meinem Grenzwissenschafts-YouTube-Kanal berichtet. Schaut man sich die auch online zu findende Folge um den Flug MH370 an, sieht man schnell, das hier die Machart der zahlreichen Dokumentationen der USA offensichtlich Pate standen.

Nicht nur das.

Made in USA

Auch die Szenen und (englischen) Interviews und Statements stammen aus Übersee. Der deutsche Sprecher in Spurlos verschwunden” ist übrigens jene Stimme, die man aus der US-TV-Reihe “Ancient Aliens” rund um die Prä-Astronautik kennt. Miroclav Nemec übernimmt hierbei soviel wie ein Kommentator und Moderator in Zwischenszenen. Das kennt man aus vielen anderen TV-Formaten, die unter anderem auch DMAX selber im Programm hat.

Letztlich ist das alles auch kein Wunder, denn die DMAX-Sendung wurde in den USA eingekauft und der Original-Moderator durch unseren “Tatort”-Ermittler ersetzt.

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Eigentlich handelt es sich bei der Doku-Reihe nämlich um eine US-Serie des Senders Science Channel U.S., die dort erstmals am 28. August 2017 ausgestrahlt wurde. Eine Staffel mit 8 Folgen gibt es von dieser Serie, und der amerikanische Original-Sender ist der Medienmogul der Discovery Gruppe. Also genau einer jener Sender, von denen eine Vielzahl der in Deutschland zu sehenden Dokus stammt. Von UFOs bis zu Tieren.

Im Original ist der Moderator Terry O`Quinn. Ein bekannter Schauspieler, der durch zahlreiche Spielfilme und Serien berühmt wurde. Auch durch Mystery-TV-Serien wie “Roswell”, “Lost”, “Falling Skies” oder “Akte X“. Seinen Platz nahm in Deutschland eben Mircolav Nemec ein. Mehr steckt grundsätzlich nicht hinter der Aussage, dass Nemec nun im deutschen Fernsehen den Mysterien der Menschheit auf den Grund geht.

Vom “Tatort” zu Mystery

Welche Themen, außer den oben in der Beschreibung genannten, die Doku-Reihe von DMAX noch aufgreifen wird, ist damit klar. Folgen zu UFOs, Aliens, Rätsel der Vergangenheit bzw. Archäologie und ähnliche Bereiche wird man aber leider nicht finden. “Spurlos verschwunden” konzentriert sich offenkundig auf genau das, was der Titel sagt: Themen von rätselhaften Verschwinden. Fraglos gehören die “verschwundene Insel Atlantis” ebenso dazu, wie der verschollene Flug MH370 oder auch das Bermuda-Dreieck.

Auszusetzen gibt es daran nichts.

Miroclav Nemec und der Sender DMAX rührten natürlich vor dem Start der Serie die Werbetrommel. So gab Nemec unter anderem dazu ein Interview, das Ende November in verschiedenen Medien erschien. In diesem erklärte Nemec, den man ja eigentlich nur aus dem “Tatort” kennt, auch, was für ihn “die Faszination an solchen Storys” ausmacht. Memec dazu am 30. November:

Ich war schon als Kind von solchen Sachen fasziniert und bin hauptsächlich daran interessiert, sie aufzuklären. Der Mensch mag das Mystische, es regt die Fantasie an. Mir ist es daran gelegen, Dinge zu klären, damit ich weiß, was da passiert ist – zum Beispiel am Djatlow-Pass, ein Ereignis, das mich sehr beeindruckt hat.

Und weiter:

Ich glaube nicht daran, dass UFOs und Außerirdische gekommen sind. Es gibt ja immer sehr interessante Spekulationen, die ich schon von Erich von Däniken kenne, der die Theorie hatte, dass Außerirdische Bauwerke in Ägypten erschaffen haben.”

Nemec sieht derartige Themen des Unfassbaren offenkundig sehr nüchtern. Er möchte mir seiner Show verschiedene Erklärungen oder Deutungen der Themen dem Zuschauer vorstellen. Beispielsweise, dass Atlantis nur ein Traum und damit Phantasie war. Oder auch, dass das legendäre Bermuda-Dreieck durch “Magnetfelder oder Schwefel, der aufsteigt”, zu erklären sei. Letzteres kann zumindest ich nicht nachvollziehen.

Wir wissen – nichts!

Nur weil irgendwelche Mysterien der Menschheit für uns heute nicht zu erklären sind, müssen sie nicht immer unerklärlich oder sogar übernatürlich sein. So die Meinung von Nemec zu seiner Sendung. Eine bodenständige Meinung, die ich so unterschreiben würde. Wie sicher die meisten Grenzwissenschaft und Mystery Files-Fans auch.

Bei all diesen Dingen gibt es aber auch Menschen, die uns erzählen, dass etwas Übernatürliches passiert ist oder es Außerirdische gibt. Aber das heißt ja nur, dass wir nicht wissen, was im Kosmos passiert. Wenn man an Zeitlöcher und schwarze Löcher denkt, dann wissen wir, dass wir nichts wissen.

So Nemec im Interview. Und da er seit Kindertagen “von solchen Sachen fasziniert” sei, ist auch die dieses TV-Format für ihn spannend. Zweifellos aber auch deshalb, da kein Schauspieler bis zum Sankt-Nimmleins-Tag beim “Tatort” bzw. der ARD und ZDF bleiben kann. Auch wenn es augenscheinlich grundsätzlich möglich ist …

Auf die Frage, ob diese Doku-Reihe eine “gelungene Abwechslung” oder vielleicht sogar ein Modell für die Zukunft für ihn sein könnte, antwortete Nenec:

Ich fand das super, es hat mir gut gefallen. Wir hatten ein großartiges Team und es war eine inspirierende Arbeit. Ich habe etwas gelernt, denn ich habe mich mit Dingen beschäftigt, mit denen ich das sonst nicht so ausführlich tun würde – weil ich natürlich auch Hintergrundinformationen haben möchte. Die Arbeit war sehr angenehm und jetzt bin ich gespannt, wie das Ergebnis geworden ist.

Das wird sich in der Tat zeigen. Denn “Spurlos verschwunden” ist eben nichts weiter als einer der ungezählten Doku-Importe aus Übersee. Da wird in Deutschland aber keinen Terry O`Quinn als Moderator haben, ist der Schauspieler Miroclav Nemec meiner Meinung eine gute Wahl. Oder welches TV-Gesicht sollte man sonst hier vor die Kamera stellen, ohne das die gesamte Sendung schon im Voraus zu einer Groteske wird?

Was denkt Ihr – oder wen hättet Ihr lieber als Moderator auf DMAX gesehen? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Atlantis +++ Start der neuen Blog-Serie +++

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Blog-Serie: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Atlantis" (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Atlantis” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss”, so der Titel dieser neuen Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. In Zukunft werdet Ihr in unregelmäßigen Abständen auf Fischinger-blog.de diese “10 Dinge-Reihe” zu den unterschiedlichsten Themen aus der Mystery-Welt und darüber hinaus finden. Kurzweilige und zusammenfassende Postings zum jeweiligen Thema, die sich an Laien und Neueinsteiger dieser Gebiete ebenso richten, wie an die Experten und Kenner. Auf eine Bewertung der individuellen “10 Dinge, die man wissen muss”, wird im jeweiligen Teil der Blog-Reihe ausdrücklich verzichtet.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über Atlantis wissen muss”!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

10 (erstaunliche) Dinge, die man über Atlantis wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Platon, ein Griechischer Philosoph, schrieb um das Jahr 360 vor Christus erstmals die Geschichte des versunkenen Reich Atlantis auf. Aber sie soll aber in Wahrheit aus Ägypten stammen.

Dort habe sie einige Jahrhunderte vor Platon der athenische Staatsmann und Lyriker Solon (ca. 640 v. Chr. – 560 v. Chr.) in der Stadt Sais von einem Priester erfahren. Dieser Priester der Göttin Neith, eine Muttergöttin und auch Schöpferin, habe die Atlantis-Geschichte aus „heiligen Texten“ vorgelesen. Schriften, die bisher in Ägypten nie gefunden wurden.

2.:

Im „Kritias“ schreibt Platon, dass in der Mitte der Insel Atlantis eine riesige Ebene gelegene habe. Diese sei 3.000 mal 2.000 „Stadien“ groß gewesen, was 540 mal 360 Kilometer betragen würde, da ein „Station“ bei den Griechen 180 Meter sind. Wären jedoch ägyptische „Stadien“ gemeint (= rund 211 Meter), wäre die Atlantis-Ebene sage und schreibe 633 mal 422 Kilometer groß gewesen.

Dort lag auch die Hauptstadt, die von ringförmigen Kanälen umgeben war, die bis zum Meer führten.

3.:

Nach den Schriften von Platon sei Atlantis etwa 9.600 vor Christus binnen 24 Stunden versunken. Eine Datierung, die bis heute für Streitigkeiten unter den Atlantis-Forschern sorgt, da Platon weiter schreibt, dass die Bewohner von Atlantis Krieg mit Athen führten: Athen und andere Städte Griechenland gab es vor rund 11.600 Jahren noch sehr lange nicht.

4.:

Fast alle Historiker sehen den Mythos von Atlantis als Erfindung Platons an. Eine solche Zivilisation habe es nach deren Meinung nie gegeben. Aber: Platon hat alle seine erfundenen Schriften immer ausdrücklich als „Mythos“ und damit erdacht ausgegeben. In den Atlantis-Schriften betont er hingegen immer wieder, dass diese Ereignisse „logos alēthēs“ (= „ein wahrer Bericht“) seien.
VIDEO: Liegt im Meer vor den Azoren eine Pyramide unter Wasser? Atlantis im Atlantik, die Pyramide auf dem Meeresgrund und andere Mysterien … (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / gemeinfrei)
VIDEO: Liegt im Meer vor den Azoren eine Pyramide unter Wasser? (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / gemeinfrei)

5.:

Nach der Entdeckung Amerikas bzw. der versunkenen Kultur der Maya in Mexiko kamen Ideen auf, dass diese Nachfahren der Atlanter waren. Überlebende, die sich nach Mittelamerika retten konnten, und so den dortigen „Primitiven“ die Kultur brachten. Tatsächlich aber fand diese Idee erst 1882 durch das Buch eines US-Kongressabgeordneten weltweite Beachtung.

Der 1901 verstorbene Ignatius Loyola Donnelly war es, der in seinem Bestseller „Atlantis, the Antediluvian World“ diese Thesen aufstellte. Atlantis sei versunken, die Azoren seien der Rest davon und weltweit haben die Flüchtlinge von Atlantis andere Völker „befruchtet“. Bis heute werden die Kernaussagen von Donnelly in der Atlantis-Forschung diskutiert.

6.:

Als einer der großen Mythen der Menschheit haben sich inzwischen zahllose Privatforscher und Autoren auf die Suche nach Atlantis gemacht. So existieren bis heute bereits über 100 Hypothesen, wo es einst gelegen haben soll oder könnte.

Diese Lokalisierungs-Hypothesen reichen von der Antarktis über Nigeria bis zum Nordpol. Und von Indonesien über Spanien und den Atlantischen Ozean bis Chile in Südamerika. Die meisten Menschen suchen die untergegangene Welt allerdings in Europa, dem Mittelmeerraum und im Atlantik.

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7.:

Es gibt bis heute Menschen, die behaupten sie stammen selber ursprünglich aus Atlantis. Ebenso solche, die angeben, dass sie Kontakt mit Atlantern haben. Solche angeblichen „Kontakte“ finden entweder über die „geistige Ebene“ statt oder aber ganz real und physisch, da die überlebenden Atlanter heute im Inneren der Erde wohnen sollen.

Einige halten sie auch für Außerirdische – und Atlantis sei eine irdische Kolonie dieser Aliens gewesen. Das sind moderne Formen der Esoterik und des Okkultismus, da bereits im 19. Jahrhundert Menschen von ähnlichen „Kontakten“ erzählten.

8.:

In dieser Zeit kam auch die antisemitische und rassistische „Völkische Bewegung“ auf. Im Zuge dieser Lehren von den „Übermenschen“ und Ariern wurde auch Atlantis vereinnahmt und als Urheimat der „arisch-germanischen Rasse“ angesehen.

So kam es auch, dass der Okkultismus-gläubige Heinrich Himmler in seiner Funktion als SS-Reichsführer 1938 und 1939 im Gebiet der Insel Helgoland nach Beweisen für Atlantis suchen ließ. Diese deutsche Insel (aber auch die Insel Sylt) galt als ein Rest des versunkenen Reiches der „Ur-Arier“ in Nordeuropa.

VIDEO: Haben James Cameron und ein TV-Team von National Geographic Atlantis entdeckt? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Haben James Cameron und ein TV-Team von National Geographic Atlantis entdeckt? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

9.:

Der deutsche Autor Johannes von Buttlar vermutete (wie andere auch), dass Atlantis und das Paradies bzw. der Garten Eden der Bibel in Zusammenhang stehen. Von Buttlar lokalisierte diese Welt auf einen anderen Planeten zwischen Mars und Jupiter. Heute existiert dieser nicht mehr und der dortige Asteroidengürtel seien die Reste dieses Atlantis-Paradieses.

Walter Cloos, ebenfalls ein deutscher Autor, siedelte diese versunkene Welt auf einen inzwischen nicht mehr vorhandenen Mond der Erde an. Der Autor Dieter Bremer aus Deutschland wiederum sieht in Atlantis eine Raumstation von frühen Außerirdischen, die auf die Erde stürzte.

10.:

Atlantis wird in Popkultur und Hollywood gerne als eine versunkene Stadt dargestellt, was aber nicht den Texten des Platons entspricht. Im „Kritias“ schreibt dieser, dass Atlantis größer als Asien und Libyen zusammen gewesen sein soll. Vor rund 2.400 Jahren galt Vorderasien, soweit man es kannte, als „Asien“ und ganz Nordafrika mit Ausnahme von Ägypten als „Libyen“.

Trotz dieser kleinen Abstriche wäre das Reich „vor den Säulen des Herkales“ (Meerenge von Gibraltar = Atlantik) damit riesig gewesen. Da eine so gewaltige Insel im Atlantik, wo sie laut Platon lag, kaum Platz hat, vermuten einige, dass hier Kolonialgebiete mitberechnet wurden.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Hinweise in alten Texten: Gab es schon vor Jahrtausenden Atombomben-Explosionen in Indien? +++Artikel+++

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Hinweise in alten Texten: Gab es schon vor Jahrtausenden Atombomben-Explosionen im Alten Indien? (Bilder: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Hinweise in alten Texten: Gab es schon vor Jahrtausenden Atombomben-Explosionen im Alten Indien? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Haben Außerirdische, die Astronautengötter der Vorzeit, vor Jahrtausenden auf unserem Planeten Kriege geführt? Die Mythologien der unterschiedlichsten Völker sagen zumindest eindeutig, dass die “Götter” es taten. Auseinandersetzungen, Kriege und Kämpfe waren in der “glückseligen Welt” der Götter scheinbar an der Tagesordnung, wie es die weltweiten Überlieferungen erzählen. Aber haben diese  Himmelswesen dabei auch mit modernen Waffen ihre Schlachten ausgefochten? Nutzten die mutmaßlichen Ancient Aliens Atombomben auf unserem Planeten? Ein Text aus den alten Schriften Indiens scheint das nahezulegen.  Was sich hinter diesem “Atombomben-Zitat” aus den heiligen Büchern des alten Indien verbirgt, berichte ich in diesem Artikel.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

„Götter sind auch nur Menschen“, pflege ich gerne zu sagen. Warum?

Weil wir in den Mythologien der Erde ein Flut von Überlieferungen haben, die die vermeintlichen „Götter“ als überaus menschlich zeigen. Da gibt es Intrigen, Kriege, Mord, Zwietracht und Verrat sowie ganze (Sex-)Rebellionen der Götterwesen gegen ihren Höchsten. Letzteres finden wir in der jüdischen Mythologie, dem Christentum und sogar weltweit überliefert.

Von Amerika bis nach Asien beweisen die Überlieferungen der Völker, dass deren Götterwelt alles andere als das viel gepriesene „Himmlische Reich des Friedens“ war.

Das sind zuerst einmal Fakten.

Kriege der Astronautengötter

Angebliche Mythen-Kenner sagen das alles sei eigentlich auch kein Wunder: Die Menschen haben zu allen Zeiten in allen Teilen der Welt ihre irdische Gesellschaft auf bzw. in den Himmel projiziert. Zornige Götterwesen, die sich bekämpfen etc., haben ihren Ursprung ganz einfach im menschlichen Geist. Damit wären klar: alles Phantasie unserer Ahnen. Keine Realität.

Anhänger der Prä-Astronautik schmunzeln über derartige Erklärungen. Sie sind nicht bereit, Götter-Mythen als pure Erfindungen anzusehen. „Die Götter waren Astronauten!“, titelt denn auch Erich von Däniken in einem Buch.

Haben Außerirdische auf dem Mars einen Atomkrieg geführt? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Haben Außerirdische auf dem Mars einen Atomkrieg geführt? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wenn es Kriege der Götter gab, so fragt man sich denn auch, was für Waffen diese eingesetzt haben mögen. Und so kommt man schnell nach Indien und deren umfangreichen Mythenschatz. Deren uralte Texte berichten (wie viele andere auch) von Kriegen am Himmel zwischen Göttern oder auch Dämonen. Selbst mit modernen Waffen, feurigen Geschossen und sogar „Laserstrahlen“ soll hier vor Jahrtausenden gekämpft worden sein.

Im Rahmen der Ancient Aliens-Idee werden diese Schriften aus dem fernen Indien immer wieder ins „moderne Licht“ gerückt. Was geschah hier vor Jahrtausenden am Himmel? Und…gibt es Hinweise auf Atomwaffen, die sich in diesen indischen Texten finden lassen?

So beispielsweise las ich in einem Prä-Astronautik-Buch von 2007:

An der Tatsache, dass im Mahabharata die Explosion einer Atombombe detailliert beschrieben wird, ist nach menschlichen Maßstäben nicht mehr zu rütteln.“

Stimmt das so?

Atomkrieg in der Steinzeit?

Seit Jahrzehnten kursiert ein scheinbar sensationeller Bericht aus Indien in der Literatur der Grenzwissenschaft, der nur staunen lässt! Lesen wir diese alte Überlieferung, so kann es eigentlich keinerlei Zweifel darüber geben, dass vor unbekannten Zeiten einmal Wesen aus dem Himmel atomare Waffen benutzt haben.

Ich selber zitierte schon in meinem ersten Buch 1996 diese indische Überlieferung mit den Worten:

„Das Feuer dieser Waffe (der Götter, LAF) zerstörte die Städte, indem es ein Licht verbreitete, das heller war als hun­derttausend Sonnen.

Dann erhob sich ein Wind, und das Feuer der furchtbaren Waffe verbrannte die Elefanten, die Sol­daten, die Kampfwagen und die Pferde ohne dass man es sehen konnte, denn es war unsichtbar. Die­ses Feuer bewirkte es auch, dass den Menschen die Haare und die Nä­gel an den Händen und Füßen ausfielen. Es bleichte das Gefieder der Vögel, färbte ihre ver­krampften Krallen rot.

Um diesen Feuer zu entfliehen, warfen sich die Soldaten in die Flüsse, um sich selbst darin zu wa­schen und alles, was sie berüh­ren mussten.“ (nach Robert Charroux)

VIDEO: “Die Wahrheit über Aliens”: Was passieren kann, wenn man die Astronautengötter vor lauter Alien-Beweisen nicht mehr sieht (Bildmontage: L. A. Fischinger)
VIDEO: “Die Wahrheit über Aliens”: Was passieren kann, wenn man die Astronautengötter vor lauter Alien-Beweisen nicht mehr sieht (Bildmontage: Fischinger-Online)

Ein erstaunlicher und rätselhafter Text aus den alten indischen Schriften. Zugleich aber auch dahingehend sehr sonderbar, da es seit Jahrzehnten offenkundig unterschiedliche Versionen dieses angeblichen Textes gibt. Fast alle Veröffentlichungen, die sich in den vergangenen 60 Jahren mit dem Thema Astronautengötter & Co. befassen, scheinen andere „Variationen“ dieser Überlieferungen zu haben. Auch wenn es ein oder derselbe Autor ist.

`Zum Beispiel zitierte bereits der Bestsellerautor Charles Berlitz 1973 in seinem Buch “Geheimnisse versunkener Welten” diesen Bericht mit den Worten:

„…einem einzigen Geschoss, das die Kraft des Universums in sich trug. Eine weißglühende Säule aus Rauch und Flammen, heller als zehntausend Sonnen, erhob sich in all ihrem Glanz … Es war eine unbekannte Waffe, ein eiserner Donnerkeil, ein gigantischer Todesbringer, der das ganze Volk der Vrischnis und der Andhakas zu Asche verbrannte … Die Körper waren so verbrannt, dass sie unkenntlich waren. Ihre Haare und Nägel fielen aus. Tongefäße zerbrachen ohne ersichtlichen Grund, und die Vögel waren weiß geworden. Nach ein paar Stunden waren alle Nahrungsmittel vergiftet.

Um diesem Feuer zu entgehen, warfen sich die Soldaten in die Flüsse und versuchten, sich und ihre Ausrüstung abzuwaschen …

Die 2003 verstorbene Mystery-Autor-Legende Berlitz gab 1973 in seinem weniger bekannten Buch an, er habe diese Überlieferungen im Mahābhārata und dem Ramanyana gefunden. Uralte indische Texte mit enormem Umfang.

So umfasst der indische Sanskrittext Mahābhārata etwa 106.000 Verse, die in 18 Büchern gegliedert sind. Meine englische Gesamtausgabe aus dem 19. Jahrhundert ist zum Beispiel fast 5.000 Textseiten lang. Vor allem in der Prä-Astronautik sorgen diese spannenden Texte für hitzige Diskussionen. Denn darin werden auch „fliegende Wagen“ der Götter beschrieben, die „Vimāna“ (Vimana) heißen.

Der Siegeszug der Kernwaffen der Vorzeit

Umfangreich hat der französische Kultautor Robert Charroux in seinem Buch „Phantastische Vergangenheit“ schon 1966 über „Atomkriege im alten Indien“ geschrieben. Jedoch eher von der Öffentlichkeit unbemerkt.

VIDEO & ARTIKEL: Ein Rentner spricht 1969 im britischen TV auf “Venusianisch” – und beherrscht dazu noch 16 weitere Alien-Sprachen (Bild: gemeinfrei/NASA/JPL / YouTube-Screenshot)
VIDEO & ARTIKEL: Ein Rentner spricht 1969 im TV auf “Venusianisch” – und beherrscht dazu noch 16 weitere Alien-Sprachen (Bild: gemeinfrei/NASA/JPL / YouTube-Screenshot)

Von Charroux fand das Kernwaffen-Thema kurz danach Einzug in Erich von Däniken seinem Weltbestseller „Erinnerungen an die Zukunft“ von 1968. Durch dieses weltweit erfolgreiche Buch über die Götter aus dem Weltall begann der Weg des Themas/Zitates in die phantastische Literatur über die Ancient Astronauts.

Der Franzose Charroux gibt wie meistens in seinen Büchern keine Quelle an, wo er den weiter oben zitierten Text in den altindischen Schriften gefunden haben will. Er spekulierte dazu allerdings 1966, dass die Texte „sich auf einen Atomkrieg beziehen, der sich 10.000 oder 20.000 Jahre früher abgespielt hat“. Einen Krieg, in dem Außerirdische gegen Menschen kämpften.

Letztlich hat US-Bestsellerautor Zecharia Sitchin den „Kriegen der Menschen und der Götter“ 1985 ein sehr umfangreiches Buch gewidmet. Auch Sitchin ist darin von atomaren Vernichtungen und Kriegen vor Jahrtausenden überzeugt. Seiner Meinung nach durch die Aliens mit Namen Anunnaki seines Planeten Nibiru …

UFOs von der Venus und die Kräfte des Kosmos

Die älteste Quelle der „Atombomben-Überlieferung“ stammt von George Adamski und seinem Co-Autoren Desmond Leslie aus dem Jahr 1953. Zumindest die älteste Quelle in der Mystery-Literatur, in denen der Text ziert wird, die mir bekannt ist. Adamski gehörte damals zu den sogenannten “Kontaktlern” im Bereich der UFO-Szene. Das waren Menschen, die vor allem in den 50er, 60er und 70er Jahren behaupteten, dass sie mit den Aliens aus den UFOs in direkten Kontakt stünden.

Eine sehr spezilelle UFO-Szene, die durchaus noch heute besteht.

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Damals, vor nun mehr knapp 65 Jahren, erschien das Buch „Flying Soucers have landed“ von Adamski und Leslie in London. Dieses UFO-Buch wurde vor allem ab 1957 durch die (zweite) deutsche Veröffentlichung „Fliegende Untertassen sind gelandet“ zu einem Klassiker. Bis heute. Leslie nimmt darin zahlreiche Themen der Prä-Astronautik vorweg, die teilweise bis heute noch diskutiert werden.

Adamski wiederum berichtet in diesem Buch über UFOs und deren Piloten von der Venus, mit denen er selber angeblich realen Kontakt habe. Ihr habt richtig gelesen: von der Venus…

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Leslie will mit einer Vielzahl von Zitaten beweisen, dass unsere Ahnen bereits über die Kräfte des Kosmos und deren Auswirkungen Kenntnis hatten. Anders als die späteren Autoren nennen Leslie und Adamski jedoch eine Quelle für ihre zahlreichen Zitate aus dem alten Indien.

Es handelt sich um die Übersetzung des Mahābhārata und den immer wieder in der Literatur erwähnten (Unter-)Texten wie „Drona Parva“, „Karna Parva“ usw. von Protap Chandra Roy. Erschienen ist sie 1889 in Kalkutta. Auch Erich von Däniken berief sich Jahrzehnte später (1977 und 2001) unter anderem auf diese englische Übersetzung. Auch Berlitz führt diese im Quellenverzeichnis.

Charroux als einer der Pioniere der Prä-Astronautik fügte seinen Büchern fast nie ein Quellenverzeichnis an. Allerdings erwähnte er in seinem Buch „Phantastische Vergangenheit“ von 1966 in einem vollkommen anderen Zusammenhang beiläufig das besagte Buch von Leslie und Adamski. Der Schluss liegt klar auf der Hand, dass Robert Charroux seine Zitate aus dem ihm offensichtlich bekannten Buch hat.

Alles nur erfunden?

Die beiden “Atombomben-Zitate” oben kursieren in vielen Büchern zur Grenzwissenschaft.

Jedoch wird oft (wenn überhaupt) eine andere Quelle der „Atombomben-Überlieferung“ angegeben. Den englischen Originaltext hatte dabei praktisch niemand benutzt, sondern es wurde via „Copy & Past“ der Mythos durch die Literatur übernommen. Auch von mir 1996 in einem meiner Bücher, wie oben erwähnt.

Ein Textvergleich mit den englischen Übersetzungen aus dem 19. Jahrhundert belegt allerdings, dass Leslie 1953 tatsächlich richtig aus den alten Texten zitiert hat. Doch der Zusammenhang der Verse wurde dabei in späteren Jahren missachtet, wie ein Blick in in sein Buch zeigt.

70 Jahre UFOs: Am 24. Juni 1947 wurden die Fliegenden Untertassen geboren (Bilder: gemeinfrei)
70 Jahre UFOs: Wie am 24. Juni 1947  die “Fliegenden Untertassen” geboren wurden (Bilder: gemeinfrei)

Bei einem genaueren Studium der ursprünglichen Übersetzungen von Roy und der Übersetzung von 1883 bis 1896 durch Kisari Mohan Ganguli (die mir vorliegt und die sich praktisch entsprechen) zeigt sich, dass die Aussagen der Zitate oben existieren. Die Aussagen aus den indischen Überlieferungen wurden grundsätzlich nicht einfach erfunden. Allerdings finden sie diese anderen Zusammenhängen und sogar anderen Büchern des Mahābhārata! Etwa aus den Büchern „Drona Parva“ (Buch XII) und „Mausala Parva“ (Buch XVI).

Das bedeutet, dass das Zitat über den Atomkrieg im alten Indien zusammengebaut wurde.

Auch Lutz Gentes, der 1996 eine Mammutarbeit vorlegte, in der er versuchte wissenschaftlich indische Texte modern zu analysieren, kennt keine Atombomben im alten Indien. Er ist auch der einzige Ancient-Aliens-Autor, der in seinem Buch “Die Wirklichkeit der Götter” möglichst genaue Quellen nennt.

Doch die umfassende Pro-Prä-Astronautik-Analyse von Gentes wurde nur wenig beachtet. Das liegt allerdings nicht zuletzt auch an dem großen Umfang und die Seltenheit des Buches sowie den schwierigen Texten darin. Allerdings merkte Gentes bereits 1995 in einer umfangreichen Analyse der alten Inder-Texte für die „Ancient Astronaut Society“ an:

Die von einigen Paläo-SETI-Autoren (…) aufgestellte Behauptung, im alten Indien seien Kernwaffen eingesetzt worden, hält (…) genauer Nachprüfung nicht stand.

Die alten Texte Indiens haben für die Forschung der Astronautengötter eine Vielzahl an spannenden Versen. Daran besteht kein Zweifel. Aber das legendäre Atombomben-Zitat existiert in dieser Form – nicht.

Was wusste Dr. Robert Oppenheimer, der Vater der Atombombe?

In diesem Zusammenhang kursiert ein weiteres Gerücht:

Lars A. Fischinger: "Verbotene Geschichte: Die großen Geheimnisse der Menschheit und was die Wissenschaft uns verschwiegen hat"
Mehr zum Thema in: Lars A. Fischinger: “Verbotene Geschichte”

Dr. Julius Robert Oppenheimer, der „Vater der Atombombe“ der USA, sagte zur Explosion der ersten Atombombe 1945 in New Mexiko:

Wenn das Licht von tausend Sonnen am Himmel plötzlich bräche hervor, zu gleicher Zeit – das wäre gleich dem Glanze dieses Herrlichen.“

Zu einem „Erschütterer der Welten“ sei er nun geworden und zitierte dabei uralte indische Schriften. Also, so fragen sich einige, war sich Dr. Oppenheimer bewusst, dass am 16. Juli 1945 lediglich die erste Atombombe der Neuzeit detonierte? Hinweise auf atomare Vernichtungen von Jahrtausenden, die er kannte? Oder doch nur eine „Fake-News“ der Mystery-Literatur?

Nein – Dr. Oppenheimer zitierte 1945 soweit richtig. Eine Suche in den alten Texten der Inder zeigt, dass er aus der „Bhagavad-Gῑtā“ zitiert. Darin heißt es:

Wenn hunderttausende von Sonnen gleichzeitig am Himmel aufstiegen, gliche ihr strahlender Glanz vielleicht dem Glanz der Höchsten Person in jener universalen Form.“ (11,12)

Aber: der Zusammenhang der Schrift zeigt, dass hier nichts von „Götterkriegen“ oder Waffen zu finden ist. Das Zitat von Dr. Oppenheimer hat ursprünglich nichts mit (Atom-)Waffen der Astronautengötter zu tun.

Auch das Gerücht von etwa 2000, dass in Indien eine Stadt gefunden wurde, die von auf einer Fläche von fünf Quadratkilometern von radioaktiver Asche bedeckt war, ist fraglich. Angeblich soll dort vor 8.000 bis 12.000 Jahren eine Atombombe detoniert sein und zahllose Menschen getötet haben.

Wissenschaftliche Fakten hierzu sind nicht aufzufinden.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

Interessantes zum Thema:


Weitere Literatur:

  • Berlitz, Charles: Geheimnisse versunkener Welten. Frankfurt a. M. 1973
  • Charroux, Robert: Phantastische Vergangenheit. Berlin 1966
  • Däniken, Erich von. Erinnerungen an die Zukunft. Düsseldorf 1968
  • Däniken, Erich von: Beweise. Düsseldorf 1977
  • Däniken, Erich von: Die Götter waren Astronauten! München 2001
  • Fischinger, Lars A.: Göttliche Zeiten. Münster 1996
  • Ganguli, Kisari Mohan: The Mahabharata of Krishna-Dwaipayana Vyasa. Calcutta 1883 bis 1896
  • Gentes, Lutz: Der Krieg gegen Dwârakâ: Beschreibung eines Luftangriffs im altindischen Mahâbhârata und Bhâgavata-Purâna. In: Scientific Ancient Skies, Band 2, Berlin 1995
  • Gentes, Lutz: Die Wirklichkeit der Götter. München und Essen 1996
  • Gentes, Lutz: Zur Frage der Tatsächlichkeit von Kontakten zu Außerirdischen in Altertum und Vorzeit: Ein neuer Weg zur Beweisführung anhand eines Vergleichsverfahrens zur Psychologie plötzlicher Kontakte sowie altindischer Schriften zur Luft- und Raumfahrt. Ergänzungsband zum Bericht über die Tagung der MUFON – Central European Section. München 1977
  • Jungk, Robert: Heller als tausend Sonnen. Bern und Stuttgart 1962
  • Leslie, Desmond & Adamski, George: Flying Soucers have landed. London 1953
  • A.: Atomexplosion vor 8000 Jahren? In: Sagenhafte Zeiten Nr. 2/2001
  • Roy, Biren: Mahābhārata. München 1995
  • Sitchin, Zecharia: Die Kriege der Menschen und der Götter. München 1991
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Erstunken und erlogen: Die 311 verrücktesten Meldungen und Berichte der Zeitung “Weekly World News” aus Grenzwissenschaft, Politik und Gesellschaft

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Völlig verrückte Mystery-News aus den USA (Bild: Archiv L.A. Fischinger / "WWN")
Völlig verrückte Mystery-News aus den USA (Bild: Archiv L.A. Fischinger / “WWN”)

Wusstet Ihr, dass die USA den Familien der beim UFO-Absturz von Roswell 1947 umgekommenen Aliens Entschädigungen gezahlt hat? Oder, dass beim Untergang der Titanic 300 Eskimos auf dem Eisberg standen und alles mit ansahen? Dass die US-Behörden drei Engel Gottes gefangen halten, Hillary Clinton einst eine Affäre mit eine Außerirdischen hatte und die Arche Noah von japanischen Fischern gesehen wurde? Nicht? Dann kennt Ihr nicht die Zeitung “Weekly World News”, die Woche für Woche solche und noch verstecktere Meldungen veröffentlichte. Eine Zeitung, die einst sogar im Hollywood-Film “Men in Black” als Informationsquelle der  MiB-Agenten diente. Für diesen Beitrag habe ich über 300 der “spektakulärsten Enthüllungen” aus dieser Zeitung für Euch einmal zusammengefasst. Viel Spaß …


(Posting vom 21. Februar 2012)

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

In meinem Archiv geht nichts verloren. Auch nicht unzählige Druckausgaben der Zeitung “Weekly World News” (WWN) aus den USA, deren “spektakuläre Meldungen” sich teilweise bis heute in der Grenzwissenschaft im Netz wieder spiegeln. Und das, obwohl die letzte Ausgabe der US-Zeitung am 27. August 2007 erschien.

Elvis lebt!

Auch wenn wenige der vor allem “neuen Mystery-Fans” die Zeitung WWN aus den USA kennen dürften, kennt die ganze Welt eine Meldung von 1988 daraus: “Elvis lebt!”

Damals berichtete die WWN, dass “eine Hausfrau den King im Supermarkt” in Kalamazoo, Michigan, gesehen habe und prägte damit den weltweit bekannte Spruch “Elvis lebt”. Daraus entwickelte sich die Legende, dass Elvis Presley seinen Tod in Wahrheit nur vorgetäuscht hat, um aus der Öffentlichkeit zu verschwinden. Die Ausgabe der Zeitung mit dieser Schlagzeile wurde 1988 1,2 Millionen mal verkauft und war der größte Erfolg der “Kult-Zeitung”. Zuletzt hatte die “Weekly World News” noch eine Auflage von rund 80.000 Exemplaren, was natürlich auch mit dem grenzenlosen Erfolg von Nachrichten im Internet zu erklären ist. Alle Printmedien haben Leserinnen und Leser an die ständig verfügbaren Nachrichten im Internet verloren.

Aber nicht nur “Elvis lebt”, sondern zumindest in meinem Archiv die Schlagzeilen, Meldungen und Berichte der WWN.

Ich habe es in der Zeitung gelesen …

Die USS Eldridge und das Philadelphia-Experiment - 60 Jahre danach (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Vor genau 60 Jahren „enthüllt“: Das Philadelphia-Experiment. Über einen fragwürdigen Mythos der Grenzwissenschaft (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Ihr werdet unten an der von mir mühevoll zusammengetragenen Auswahl an Meldungen und Schlagzeiten der “Weekly World News” schnell erkennen, was diese Zeitung für ein “Kaliber” war. Dennoch glaubten in den USA nicht wenige Bibelfundamentalisten und Verschwörungstheoretiker diesen Berichten, während andere sie klar als Satire wahrnahmen. Der Stil der Meldungen war dabei so angelegt, dass beide Leserkreise sie auf ihre jeweils eigene Art und Weise lesen konnten. Denn auch ein ganz ganz wenig Realität findet sich in den Ausgabe. Etwa reale Namen. Oder auch bis ins Unerkennbare verzerrte Real-Ereignisse, die mit Spinnereien vermischt wurden.

“Wir holen uns die brand-heißen News”, sagt in Etwa in dem Film “Men in Black” einer der Agenten zu seinem MiB-Lehrling, gespielt von Will Smith, und holt daraufhin am Kiosk Zeitung. Diese News war hierbei sinngemäß die Schlagzeile “Außerirdische haben die Haut meines Mannes geklaut”. Das es sich dabei (und in einer Szene am Ende des Film) um die WWN handelte und diese Zeitung mit derartigen Schlagzeiten in den USA tatsächlich existierte, wussten die Kinobesucher wohl nicht. Zumindest nicht bei uns in Deutschland.

Erstunken und erlogen

Was alles in den USA in der Zeitung WWN für unfassbare, verrückte und schlicht irre News, Meldungen und Beiträge gedruckt wurden, kann man kaum in Worte fassen. Dennoch habe ich es unten versucht und über 300 vermeintliche Sensationen aus den “Weekly World News” für Euch zusammengetragen. Ich bin sicher, dass für jeden Fan des Phantastischen etwas dabei sein wird.

Und wer es (verständlicherweise) nicht glauben kann, dass derart unfassbare Meldungen tatsächlich in dieser Zeitung veröffentlicht wurden, für den habe ich jede einzelne Quelle angeben. Ich weise aber scharf darauf hin, dass nicht eine dieser “News” ernst genommen werden soll und darf.

Sicherlich wird auch der größte Mystery-Fan hier seine “Lieblings-Sensation” finden … und die Sache mit Humor nehmen.

Mystery-Toon Nr. #8 - die Grenzwissenschaft auf die Schippe genommen: ... neulich kam es zu einer Begegnung der dritten Art! (Bild: H. Stehr / Deep-Xcursion.de)
(Bild: H. Stehr / Deep-Xcursion.de)

Sensationen und Top-Meldungen aus den “Weekly World News”

  • Bigfoot: Erneut wurde einer der zotteligen Zeitgenossen von der Polizei in den USA erschossen. (WWN. 2. März 04)
  • Ein riesiger Wal ist beim LKW-Transport explodiert und hat einen ganzen Straßenzug versaut (s. oben)
  • Archäologen sind fassungslos: eine ägyptische Mumie mit sechs Armen ist gefunden worden! (s. oben)
  • Das Ende ist nahe: Die NASA hat versehentlich einen tödlichen Alien-Virus von den Sternen zur Erde gebracht! (s. oben)
  • Herr der Ringe ist – real! Forscher fanden „Mittelerde“ in New Jersey (WWN, 24. Feb. 04)
  • Prinzessin Dina lebt – auch Fotos existieren (s. oben)
  • Saddam ist frei! Er ist wohlauf vom CIA in Argentinien gesehen worden! (s. oben)
  • Die NASA hat Alien-Schädel auf dem Mars gefunden! Ebenso verlassene Orte und Müllhalden. (WWN, 17. Feb. 04)
  • Überlebende der Titanic sind eingefroren in ihrem Ruderboot im Atlantik gefunden worden. (WWN, 3. Feb. 04)
  • Geeeenau: Unter dem Parkplatz der WWN-Redaktion ist ein Alien-Grab gefunden worden. (s. oben)
  • Ein Asteroid in Form eines Alienkopfes ist im All gefunden worden (s. oben)
  • Bizarr: Saddam Hussein hat in den USA im Lotto gewonnen. (WWN, 20. Jan. 04)
    (Schon wieder) Pyramiden im Bermuda-Dreieck gefunden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
    Mysteriöse „Kristall-Pyramide“ im Bermuda-Dreieck (mal wieder) gefunden? Eine Zeitungsente von 1991 macht die Runde (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
  • Jetzt mal woanders: im Irak ist die Arche Noah gefunden worden – 40 Fuß unter einem Palast von Saddam. (WWN, 6. Jan. 04)
  • Ein im Jahre 1536 abgestürztes UFO ist in Peru gefunden worden. (s. oben)
  • Die Polizei in Montana hat einen Bigfoot erschossen (WWN, 30. Dez. 04)
  • Der Papst hat seinen Amtskollegen aus dem All getroffen (s. oben)
  • Medizinische Sensation: Ein seit 1945 im Eis gefrorenes Mädchen lebt wieder! (WWN, 16. Dez, 03)
  • Erschreckend: Japan erschafft eine Armee von 100 Fuß großen Godzillas um die USA anzugreifen! (s. oben)
  • Gefunden: Bin Laden und Saddams Gay-Heimvideos sind entdeckt worden! (WWN, 9. Dez. 03)
  • Die NASA ist schockiert: auf dem Mond und den Mars stehen kitschige Gartenzwerge herum (s. oben)
  • Panik in der Welt: Belgien ist von einem Asteroiden zerstört worden! (s. oben)
  • Außerirdische haben dem Marsgesicht eine Schönheitsoperation verpasst… (WWN, 2. Dez. 03)
  • Nette Spende: die USA hat Kanada für ihre Schlittenhunde 3.000 Feuerwehrhydranten gespendet (WWN, 25. Nov 03)
  • Osama bin Laden hat nun geklonte Hitlers in seiner Armee! (WWN, 18. Nov. 03)
  • Saddam spielt mit Menschen ein lebendes Schach. (s. oben)
  • In Nord Korea ist die Arche Noah entdeckt worden. (WWN. 11. Nov. 03)
  • Unter dem Sand der Wüste Sahara ist Atlantis gefunden worden (s. oben)
  • Ein Fall für Greenpeace: Außerirdische Touristen müllen den Mond zu! (WWN. 4. Nov. 04)
  • Saddam und bin Laden wollen ein Kind: also haben sie einen rasierten Affen adoptiert (WWN, 4. Nov. 03)
  • Satte 25 Prozent aller Erdbewohner sind in Wahrheit – Aliens! (WWN, 28. Okt. 03)
  • Sensationeller Fang: ein Angler hat am Loch Ness ein Nessie-Baby gefangen!! (WWN, 21. Okt. 03)
  • Kopfjäger am Amazonas haben die Atombombe! Bush ist in Panik. (s. oben)
  • Bin Laden und Saddam Hussein sind schwul und haben geheiratet (WWN, 7. Okt. 03)
  • Unter dem Weißen Haus in Washington ist Öl gefunden worden (s. oben)
  • Saddam muss derzeit in Bagdad die Toiletten putzen. (WWN, 23. Sep. 03)
  • Bin Laden bekommt nun mit seiner Familie eine eigene TV-Show! (s. oben)
  • Der „Bad Boy“ (Bild oben links) fliegt das Space Shuttle (s. oben)
  • Die USA hat der Familie der in Roswell getöteten Aliens Millionen von Dollar Schadenersatz gezahlt (s. oben)
  • In Wahrheit sind fliegende Untertassen die Frisbees von Engeln! (s. oben)
  • Aliens kommen auf die Erde um hier zum Zahnarzt zu gehen! (WWN, 16. Sep. 03)
  • Elvis lebt: er wurde im Rollstuhl gesehen! (s. oben)
  • Mal wieder: Elvis lebt – gähn! (WWN, 27. Mai 03)
  • 1200 Jahre alter Wikinger ist in einem gefrorenen Eisblock gefunden worden – die Geschichte muss neue Geschrieben werden. (s. oben)
  • Das geheime Tagebuch von Saddam Hussein ist entdeckt! (s. oben)
  • Der Eingang zum Garten Eden wird vom US Militär bewacht – und sie fanden ein religiöses Sternentor („religious stargate“) (s. oben)
  • SARS ist in Wahrheit eine Massenvernichtungswaffe der Chinesen! (s. oben)
  • Ärzte haben einem Mann Computeranschlüsse (inkl. Drucker) ins Gehirn gepflanzt. Bequem im Nacken zu erreichen. (WWN, 22. April 03)
  • Endlich: Ein Psychiater behandelt nun unglückliche Geister („tereats unhappy Ghosts“). (s. oben)
  • Ein Schock für die freie Welt: Saddam baut eine Zeitmaschine! (s. oben)
  • Der „Bat Boy“, das Maskottchen der WWN (Bild oben links), der fast in jeder Nummer zu finden ist, kämpft im Irak. (s. oben)
  • Öl auf dem Mond gefunden (die USA freut sich). (WWN, 15. April 03)
  • Supertermiten essen alles, auch Metall. (s. oben)
  • Riesige, gigantische und unheimliche Erdwürmer terrorisieren ganz Nevada! (s. oben)
    ARTIKEL: UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
    ARTIKEL: UFOs: nichts weiter als Erscheinungen von Geistern oder böse Dämonen des Teufels? (Bild: Archiv L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
  • Außerirdische schicken ihre Sprösslinge auf amerikanische Universitäten. (s. oben)
  • Die USA will mit „Killer-Affen“ im Irak-Krieg antreten. (s. oben)
  • Ein 16 Jahre alter Junge hat bei einer Internetauktion für 250 Dollar eine Atomrakete gekauft. Sie liegt nun beim auf dem Dach, denn im Garten ist kein Platz. (s. oben)
  • In Tennessee nimmt die Bigfoot Population dramatisch zu und so sind sie jährlich zwischen Juni und September zum Abschuss freigegeben. (WWN, 25. März 03)
  • Ein acht Jahre alter Junge hat einen Fisch mit menschlichem Gesicht gefangen! (s. oben)
  • Bin Laden – der „Madman“ – hat von Nord Korea die Atombombe gekauft. (s. oben)
  • „Shocking discovery in the Middle East“: Die US-Armee hat die Arche Noah gefunden! (WWN, 18. März 03 – komisch: weiter unten steht, sie schippert vor Japan rum)
  • In einem Casino in Las Vegas soll Bin Laden als Elvis Double arbeiten. (s. oben)
  • Gegen Parkgebühren: ein Spray das Autos unsichtbar macht ist erfunden! (s. oben)
  • Der Schädel eines einäugigen Zyklopen ist gefunden worden. (WWN, 11. März 03)
  • Neue Modedrogen: Kids in den USA schnüffeln Kuhfladen. (s. oben)
  • Der mumifizierte Kopf von Adolf Hitler wurde von einer Frau bei einem Garagenverkauf in New Jersey erstanden. (s. oben. Und in Südamerika soll der Schrumpfkopf von Bin Laden aufgetaucht sein…)
  • Wissenschaftler haben den ersten Menschen geklont. Als Vorlage diente Bill Clinton! (WWN, 4. März 03)
  • „Top Scientists say“: unter Roswell in New Mexiko liegt eine riesige UFO-Basis! Und dort geht es zu wie im Taubenschlag. (s. oben)
  • Doch weiter: die Black Box des 1947 abgestürzten UFO von Roswell hat es ergeben: das UFO ist abgeschossen worden! (s. oben)
  • Oh man: Ein 12.000 Jahre altes Magazin mit 48 Seiten (wie die WWN!) aus Atlantis ist von Archäologen gefunden worden. (s. oben)
  • Die Aliens sind wieder auf der Erde: sie wollen ihren Planeten von den Menschen zurück! (WWN, 25. Feb. 03)
  • Das hat sich gelohnt: ein Zeitreisender aus dem Jahr 2256 hat aus 800 Dollar 350 Millionen in zwei Wochen gemacht. (s. oben)
  • Der Vatikan ist entsetzt: ein geheimes Video zeigt, dass im Irak Christen den Löwen vorgeworfen wurden! (WWN, 18. Feb. 03)
  • Der Mythos Jack the Ripper ist geklärt: Es war ein Alien sind sich Experten sicher. (s. oben)
  • Adolf Hitler hat einen geheimen Sohn (Eric von Reinhard Hitler, „Son of Führer“)! Und dieser hat sich nun schriftlich bei den WWN über die Berichterstattung um seinen Vater beschwert. (s. oben)
  • Neue Prophezeiungen in den Rollen von Qumran kennen Bin Laden, Saddam Hussein, Michael Jackson usw. (WWN, 11. Feb. 03)
  • WWN-Meinungsmacher Ed Anger fordert: „Let´s make Iraq our 51st State!“ (s. oben)
  • Bin Laden hat den teuflischen Plan die ganze USA zu kaufen. (s. oben)
  • Ein Entenjäger in Jackson County hat beim Jagen einen Engel des Himmels erschossen. (WWN, 4. Feb. 03)
  • Durch DNS-Test bewiesen: eine Frauenstatue aus Salz war einst wirklich ein Mensch. (s. oben)
  • „Bomb North Korea back into the stone age”, verlangt Ed Anger, der WWN-Meinungsmacher. (s. oben)
  • Weltexklusiv: ein 12 Jahre alter Junge hat eine Weltraumkatze fotografiert als die auf der Erde landete. (s. oben)
  • Eine Alien-Mumie aus dem alten Ägypten erstaunt die Wissenschaft! Der Grey ist wie eine ägyptische Mumie mumifiziert und stammt von 1880 v. Chr. (s. oben)
  • Ein Farmer hat Dank freundlicher Alien-Hilfe Riesen-Mais gezüchtet. (WWN, 28. Jan. 03)
  • Weltsensation ohne gleichen! Eine 3-000 Jahre alte Mumie hat ein gesundes Kind geboren! (s. oben)
  • Hussein hat eine Weltuntergangs Waffe („Doomsday Weapon“) – auszulösen mit einem einzigen Knopfdruck! (WWN, 21. Jan. 03)
  • Vor Kalifornien schwimmt ein japanisches U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg, das seit 1945 35 Schiffe versenkte! “He´s still fighting WW2, too!“ (s. oben)
  • Die Arche Noah wurde im Meer vor Japan von Fischern gesehen (WWN, 14. Jan. 03)
  • Eine kleine Spielfigur für Kinder in Form von Jesus Christus ist ein Wunder: sie kann übers Wasser laufen! (WWN, 7. Jan. 03)
  • Geheime Prophezeiungen von Adolf Hitler sind entdeckt worden! Euro, Mondlandung, Jennifer Lopez usw. hat Hitler gewusst! (s. oben)
  • Eine Frau mit einer Nah-Tod-Erfahrung plauderte mit dem leibhaftigen Satan. (s. oben)
  • Krähen haben einem schlafenden Mann Löcher in den Kopf gehackt und sein Gehirn gegessen. (s. oben)
  • Ein Deutscher Wissenschaftler will die fünf berühmtesten US-Präsidenten klonen. (s. oben)
  • Die Russen haben eine „Regenmaschine“ erfunden, die prächtig funktioniert! (WWN, 31. Dez, 02)
  • Monsterschnecken von drei Metern Größe bedrohen die Camper in Oregon! (s. oben)
  • In Roswell wurde ein Alien-Schädel des UFO-Absturz von 1947 gefunden! (WWN, 24. Dez. 02)
  • Bin Laden hat Amerika eine „christliche Botschaft“ geschickt. Passend: es war die Weihnachtsausgabe der WWN. (s. oben)
  • Überall auf der Welt retten die Geister der umgekommenen NY Feuerwehrmänner vom 11. September Menschenleben! (s. oben)
  • Mutierte Insekten terrorisieren den US-Bundesstaat Louisiana! (s. oben)
    VIDEO auf YouTube: Im Erdinneren existiert eine uralte Hoch-Zivilisation! Neue Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden oder nur eine Ente? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)
    VIDEO auf YouTube: Im Erdinneren existiert eine uralte Hoch-Zivilisation! Neue Enthüllungen von Whistleblower Edward Snowden oder nur eine Ente? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)
  • Die USA will den Irak mit einer Armee von Robotern angreifen. (s. oben)
  • Der Irak wiederum hat „Super-Soldaten“, die Tage ohne Essen und Schlaf auskommen können. (s. oben)
  • Erstaunlich: 58 Jahre später erst stütze eine Nazi-Rakete in London vom Himmel! (WWN, 17. Dez. 02)
  • Sensationeller NASA-Fotobericht: 20 Meilen unter der Erde ist eine unterirdische Zivilisation entdeckt worden. (s. oben)
  • Aliens haben sich mit dem Amis verbündet um Bin Laden zu vernichten! (WWN, 10. Dez. 02)
  • In einem Eisblock aus der Antarktis ist ein riesiges Seemonster (120 Fuß lang) eingefroren. (s. oben)
  • Geheime medizinische Aufzeichnungen von Hussein sind gefunden worden: er hat Alzheimer! (s. oben)
  • Saddam Hussein hat sich mit dem leibhaftigen Satan verbündet, um den Angriff der USA abzuwehren. Tja, in einer späteren Ausgabe kündigte Satan den Vertrag … die Folgen sind bekannt (WWN, 3. Dez. 02)
  • Unfassbar: die Area 51 ist nichts weiter als ein Nudistencamp für hohe Offiziere der Armee! (s. oben)
  • Aktueller denn je – Stichwort Donald Trump: Die USA hat von China für 100 Billionen Dollar die chinesische Mauer für ihre Grenzen abgekauft. (WWN, 26. Nov. 02)
  • Millionen Frösche haben ein schreiendes Baby in Australien angegriffen. (s. oben)
  • Ein elektrisch geladener Mann bietet seine Dienste als Batterie an; etwa zum Überbrücken des Autos. (s. oben)
  • Eine süße Babykatze ist vom Satan besessen! (WWN, 19. Nov. 02)
  • Ein riesiges Loch im Atlantik wird Florida verschlingen. (s. oben)
  • Sensation im Vatikan: drei neue Gebote Gottes sind gefunden worden! (WWN, 12. Nov. 02)
  • Freundliche Außerirdische (offenbar Demokraten) wollen die USA im Irak-Krieg unterstützen (s. oben)
  • Wissenschaftler haben einen Auswurfknopf („Eject Button“) für die menschliche Seele gefunden. (s. oben)
  • Das erste organische Auto fährt nun über die Erde. (s. oben)
  • Die heiligen Sandalen von Jesus Christus sind gefunden worden! (WWN, 5. Nov. 02)
  • Wissenschaftler planen einen Riesen-Airbag für die Erde zum Schutz vor Asteroiden. (s. oben)
  • Ein Angler fängt Fische mit der Musik des Rappers Eminem. (s. oben)
  • Endlich: Eine „Einstein-Pille“ macht Kinder zu Genies! (s. oben)
  • Eine Meerjungfrau hat sich den Schwanz abnehmen lassen und nun menschliche Beine. (WWN, 29. Okt. 02)
  • Blutsaugende Schmetterlinge attackieren Menschen in ganz Südamerika! (s. oben)
  • Tausende UFOs sind um die Erde versammelt: die Menschheit muss sich ändern – oder sterben! (s. oben)
  • Ein Leser der WWN hat auf seinem Surfbrett das Gesicht von Satan und Jesus Christus entdeckt! (s. oben)
    Lag Atlantis nauf dem Mars? (Bild: NASA / WikiCommons L.A. Fischinger)
    Fundstück in Netz: Atlantis lag auf dem Mars, die Mars-Anomalien und Pharao Tutanchamun starb bei einem Shuttle-Absturz der Ancient Aliens (Bild: NASA / WikiCommons L.A. Fischinger)
  • Saddam Hussein hat in den WWN „selber“ einen Gastartikel geschrieben. Titel: “Warum ich Amerika liebe!” (s. oben)
  • Im Lake Michigan wurde ein irakisches U-Boot gesichtet. (WWN, 22. Okt. 02)
  • In den Sümpfen Floridas treibt eine Kreatur sein Unwesen: Halb Mensch, halb Fisch (s. oben)
  • Atlantis versank im Meer, da seine Bewohner zu viel aßen und zu schwer für die Insel wurden. (s. oben)
  • Das Monster von Loch Ness ist erschossen worden! (WWN, 15. Okt. 02)
  • Laute Musik ist in Wahrheit Schuld am Ozonloch waren Forscher! (s. oben)
  • Igitt: Ein Mann in den USA fand beim Biss in sein Fisch-Sandwitsch eine tote Mini-Meerjungfrau. (WWN, 22. Okt. 01)
  • Der Schädel des biblischen Riesen Goliath wurde gefunden – und es hat sich herausgestellt, dass er mit einer 38ger erschossen wurde! (s. oben)
  • Auf einem „sensationellen“ NASA-Foto der Apollo 11 Mission liegen Bierdosen auf dem Mond herum. (s. oben)
  • Ein neuer Boom: in den USA sind die neuen Haustiere hand-große Elefanten. (WWN, 18. Dez. 01)
  • Das berühmte, in Stein gehauene Bildnis von Präsident A. Lincoln hat zu sprechen angefangen! (s. oben)
  • AUA! Ein Einhorn hat sein Horn einem Mann in den Allerwertesten gerammt – und dann ist es auch noch abgebrochen! (WWN, 25. Dez. 01)
  • Die NASA hat einen Alien, der 53 Jahre in der Area 51 war, wieder zurück in das All gebracht. (s. oben)
  • Unglaublich! Mondstaub lässt Männern mit Glatze neue Haar wachsen. Eine wahre Marktlücke … (WWN, 11. Dez. 01)
  • Das tat weh! Ein Jäger hat den Schwanz des leibhaftigen Satan in seiner Bärenfalle gefunden. (s. oben)
  • Hillary Clinton hatte in New York eine heiße Nacht mit einem Alien verbracht – und ihr Mann Bill Clinton regt sich natürlich tierisch auf! (WWN, 25. Sep. 02)
  • Das hätte ins Augen gehen können: ein 12 Jahre junger Knabe hat beim fröhlichen Angeln eine Wasserstoffbombe „gefangen“. (s. oben)
  • Moderner Spuk, oder wie?! Das Fernsehhaus der TV-Serie „Waltons“ ist bewohnt – von den Geistern der Schauspieler. (WWN, 11. Sep. 01)
  • Über ein halbes Jahrhundert wurde es vertuscht! Die Sensation: Die USA hat Japan mit Atombomben angegriffen um den dort wütenden Godzilla zu töten. (s. oben)
  • Das ist eine Titelstory! Präsident Bush wurde geklont!! (s. oben)
  • Titanic, mal wieder: Im Atlantik ist nach 89 Jahren ein Rettungsring der Titanic gefunden worden. Und: in ihm saßen die Skelette von zwei Besatzungsmitgliedern aneinander gekuschelt. (WWN, 21. Aug. 01, es ist die Titelstory mit einem unglaublichen „Foto“ J)
  • Treffer: In Russland wurde eine über einen Meter große Heuschrecke erschossen. Eine wahre Landplage dort. (s. oben)
  • Das fehlte noch: eine Alien hat einen Astronauten der NASA entführt und verlangt ein Shuttle für den Heimflug sowie eine Mio. Dollar in bar. (WWN, 22. Jan. 02)
  • Allergisch auf Betäubungsmittel, kein Problem: Ein Mediziner in den USA haut einfach seine Patienten KO – fertig. (WWN, 5. Feb. 02)
  • Das war zu viel: ein Frauchen hat ihre Katze zu viel zu Futtern gegeben – sie ist letztlich explodiert! (WWN, 26. März 02)
  • Die Pop-Sensation des Jahrhunderts!! Britney Spears ist in Wahrheit ein Alien; so UFO-Forscher der WWN. (WWN, 12. Feb.02)
  • Nur ein Jahr vor Christoph Kolumbus landeten die afrikanischen Pygmäen in Amerika. (WWN, 19. Feb. 02)
  • Spannung pur: ein findiger Geschäftsmann lässt in Texas den Yeti und die Bigfoot gegeneinander ringen! (s. oben)
  • Ein super geheimes Foto der NASA erbrachte den Beweis: das Marsgesicht leidet an Akne. (WWN, 1. Jan. 02)
  • Der legendäre „Seher“ Edgar Cayce ist wieder geboren. Und zwar als Fliege mit magischen Kräften. (WWN, 15. Jan. 02)
  • Was eine Sauerei: Die Kanäle auf dem Mars sind nach NASA-Forschungen voll mit alten Autoreifen und Chemiemüll! (WWN, 5. März 02)
  • Wie praktisch: ein wahrlich wunderbarer Mann kann sich im Handumdrehen auf Miniform verkleinern und wieder vergrößern. (WWN, 12. März 02)
    VIDEO auf YouTube: Von einem Bigfoot entführt und handzahme Affenmenschen – bizarre Geschichten um den Sasquatch (Bild: L. A. Fischinger)
    VIDEO auf YouTube: Von einem Bigfoot entführt und handzahme Affenmenschen – bizarre Geschichten um den Sasquatch (Bild: L. A. Fischinger)
  • O. J. Simpson hat den wahren Mörder von Nicole um die Ecke gebracht. (s. oben)
  • Ein seit 1939 in einem Eisblock eingefrorenes Mädchen wurde wieder aufgetaut und lebt natürlich wieder. (s. oben)
  • Die Meldung musste kommen: Das Attentat vom 11. September in NY wurde von dem Seher Nostradamus vorhergesagt! (WWN, 9. Okt. 01)
  • „Mutter Theresa“ war, so „beweisen“ es Berichte und Bilder, einst vom Satan besessen! (s. oben)
  • Unglaubliche Mutationen: Ein Delphin mit Menschenarmen und eine Fledermaus mit einem menschlichen Gesicht wurden gefunden!! (WWN; 18. Sep. 02)
  • Genau! Ein Gentechniker hat die Nase von Adolf Hitler geklont. (WWN, 20. Nov. 01)
  • In Boston wurde Graf Dracula verhaftet (s. oben)
  • Eine sieben Meter große Maus hat einen Wissenschaftler verspeist. (s. oben)
  • Mit einem Vakuum-Reiniger hat ein Mann sich versehentlich das Gehirn ausgesaugt. (s. oben)
  • Sensation! Ein Alien wurde einfach von einem Astronauten der NASA geschwängert. (s. oben)
  • Sechs Stunden lang lief ein Alien durch Los Angeles – und keiner hat ihn beachtet. (WWN, 13. Nov. 01)
  • In Ägypten wurden 3.500 Jahre alte Musiktexte gefunden – und zwar RAP! (WWN, 4. Dez. 01)
  • OH Wunder! Eine Dame wusch ahnungslos ihren Ford – und hatte plötzlich einen BMW auf der Auffahrt stehen. (s. oben, dass sollten wir mal probieren, vielleicht wird aus meinem dreckigen BMW ja ein Fort…)
  • Bizarre Möbel: ein „Künstler“ macht aus Leichen Möbel: Tische, Lampen, Garderoben… (WWN, 27. Nov. 01)
  • Das „Ungeheuer von Loch Ness“ und Champ, eine gleiche Kreatur aus einem See in den USA, haben sich verliebt. (s. oben)
  • Kalt ist es geworden: Wissenschaftler fanden heraus, dass die Hölle eiskalt und gefroren ist. (s. oben)
  • Ein Wesen, halb Mensch halb Saurier, sucht dringend eine Frau bevor er „explodiert“! (WWN, 30. Okt. 02)
  • Ein Mann kann auf seinen Zähnen wie auf einem Xylophon spielen – von Blues bis Klassik. (s. oben)
  • Nun sind wir sicher: für ca. 20 Dollar können wir einen „Anti-Christ-Detektor“ kaufen!! (WWN, 6. Nov. 2001)
  • Bei einem Sturz in einen Fluss wurde ein 13 Jahre alter Junge von einem mehrere Meter großen Flusskrebs gerettet! (s. oben)
  • Mal wieder: das Gesicht auf dem Mars sendet Radiosignale zur Erde. (s. oben)
  • Vampire aus dem All kommen auf die Erde um den Menschen das Blut auszusaugen! (WWN, 15. Feb. 00)
  • In Peru wurde ein friedlicher Bürgen von einer “Strahlenkanone” eines UFOs mitten ins Gesicht geschossen! (s. oben)
  • Ein Wissenschaftler hat den ersten Baum “erfunden”, der singen kann. (s. oben)
  • Das wahre Geheimnis: Hitler war ein Vampir! Er schlich nachts durch die Straßen, trank Blut und hatte gewaltige Zähne (WWN, 28. März 00, ach so: weiter unten ist zu lesen, dass er eine Frau war …)
  • Der erste Kopf eines Menschen ist erfolgreich transplantiert worden. (s. oben)
  • Im Deutschen Bremen lebt eine Frau, die echte Eier legt. (s. oben)
  • Angeblich biblische Prophezeiungen werden wahr: Auf dem Mond wurde Blut gefunden. (s. oben)
  • Aus einer 50.000 Jahre alte DNA wurde ein Steinzeitmensch geklont. Und vier Babys. (s. oben)
  • Vor 40.000 Jahren rauchten unsere Ahnen Hasch. (s. oben)
  • In den USA werden nun auch ganz kleine Abdrücke des Bigfoot gefunden! (WWN; 11. April 00)
  • Lee Harvey Oswald, der angeblich tote Mörder von US-Präsident JFK, lebt und fühlt sich in Russland pudelwohl. (WWN, 4. April 00)
    Eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin erzählt in der Mystery-Radio-Tratschbude „Coast to Coast“, dass sie 1979 „Menschen auf dem Mars“ gesehen habe (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)
    Eine angebliche Ex-NASA-Mitarbeiterin erzählt, dass sie 1979 „Menschen auf dem Mars“ gesehen habe (Bild: Carl Sagen am 26. 10. 1980 vor einem Modell des Viking-Landers / JPL / Bearbeitung L. A. Fischinger)
  • Computerhacker sind inzwischen in der Lage, auf Ihrem PC daheim eine Bombe zu machen! (s. oben)
  • Die Viking-Mission der NASA hat eine Alien-Basis auf dem Mars fotografiert und Warnende Signale übermittelt. (WWN, 29. Feb. 00)
  • Ein Delphin mit Menschenarmen ist geboren worden, er starb nach 20 Jahren. (s. oben)
  • Wieder Titanic: Der Eisberg der Katastrophe hat erneut ein (dänisches) Schiff versenkt!!! (s. oben)
  • Vorsicht: Ihr PC könnte von einem Dämon besessen sein. (s. oben)
  • Wieder sensationelle UFO-Welle im Heiligen Land (was für Bilder….). (WWN, 14. März 00)
  • In den USA breiten sich “Killer Bakterien” in Betten aus! (WWN, 7. März 00)
  • Pioniere aus dem Jahr 1851 gelangten durch einen Zeittunnel in die USA von 2000!! (s. Oben)
  • Im Jahr 1924 wurde ein Baby geboren, das auch heute noch ein Baby ist – “Fotos” beweisen das! (s. oben)
  • Ein im Jahr 1993 gefundenes Alien-Baby wollen die Eltern – natürlich auch nicht von dieser Welt – nun unbedingt zurück haben. (WWN, 22. Feb. 00)
  • Eine Ostsversetzung: Ein Mann plumpste in den Pool seines Hotel und kam acht Meilen weiter aus einem Brunnen gestiegen! (s. oben)
  • Der biblische Garten Erden wurde in Syrien entdeckt! In ihm: die Skelette von Adam und Eva in ihren Gräbern. (s. oben)
  • Die Bundeslade war in Wahrheit ein atomarer Reaktor von Aliens! (WWN, 8. Feb. 00, traurig, aber wahr: Die WWN schreibt in dicken Lettern über diesen Artikel, dass “UFO-Ermittler Erich von Däniken” dies sagt! Es soll in seinem Buch “Zeichen der Götter” stehen.)
  • Der “Tempel der kopflosen Jungfrauen” ist unter einer Maya-Pyramide gefunden worden. In ihm: 25.000 Skelette (s. oben)
  • Sensation: Auf dem Mond wurde ein Bomber aus dem 2. Weltkrieg gefunden. 11 Jahre studierten die Wissenschaftler das entsprechende Foto und sind ratlos. (WWN, 6. Juli 99)
  • Ein Pferd mit nur drei Beinen hat ein millionenschweres Rennen gewonnen. (s. oben)
  • Ein Mädchen, das im Bermuda-Dreieck geboren wurde, kann Gedanken lesen. (s. oben)
  • Der “Flug 19”, der im Bermuda-Dreieck 1945 angeblich verschwand, wurde beim Mars gesehen. (s. oben)
  • Ein UFO wurde in einem Eisberg gefunden. (s. oben)
  • Das Marsgesicht sendet Radiosignale zur Erde (s. oben)
  • Ein uraltes und natürlich echtes Foto von Jesus ist gefunden worden! (WWN, 9. Nov. 99)
  • Gott persönlich hat aus dem Himmel eine Warnung vor dem Y2K geschickt! (s. oben)
  • Wieder: Das Marsgesicht ist von Aliens geschaffen! (WWN, 1. Feb. 2000)
  • Wissenschaftler warnen: Hitler wird wiedergeboren werden! (s. oben – in WWN vom 23, Juli 98 lebte er noch, s. unten)
  • Der erste Alien hat eine Menschenfrau geheiratet! (Das Beweis-Bild in extrem schlecht…) (WWN, 19. Okt. 99)
  • JA! Atlantis ist im “Lake Erie” gefunden worden. (s. oben)
  • Wieder: Noahs Arche ist gefunden worden. Alter: 10.500 Jahre. (s. oben)
  • Bald ist die Erde futsch: Am 11. August 2000 verschluckt die ein schwarzes Loch! (WWN, 28. Dez. 99)
  • In einem brennenden Auto wurde der “Engel des Todes” fotografiert. (s. oben)
  • Die NASA hat Radiosignale empfangen, die aus dem Zentrum der Erde stammen. (s. oben)
  • Am 1. Januar 2000 wird die Erde stillstehen. (s. oben)
  • Die US-Armee hat Insekten zu Killern trainiert: sie sollen Feinde fressen. (s. oben)
  • Das Grab des biblisches Riesen Goliath ist gefunden worden! (s. oben)
  • Ein Werwolf hat 47 Menschen ermordet. (WWN, 7. Sep. 99)
  • Das Monster von Loch Ness ist gefangen worden – und bekam drei Monate später ein Baby. (s. oben)
  • Im Asche- und Gewitterwolken ist das Gesicht des Satans fotografiert worden. (s. oben)
  • Hitler war eine Frau. (s. oben)
  • Die Seele ist beim Verlassen des Körper fotografiert worden (s. oben)
  • Die erste Meerjungfrau ist Fischern ins Netz gegangen. (WWN, 5. Okt. 99)
  • Eine Familie in Idaho hat einen Bigfoot angefahren, der jetzt bei ihnen lebt. (s. oben)
  • Die Astronauten haben ein Grab mit einem Kreuz auf dem Mond gefunden. (WWN, 18. Jan. 00)
    Fundstück in Netz: Warum es keine Einhörner mehr gibt: Schlamperei bei der Arche Noah ist der Grund (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
    Fundstück in Netz: Warum es keine Einhörner mehr gibt: Schlamperei bei der Arche Noah ist der Grund (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
  • Aliens benutzen das TV zur Kontrolle der Gedanken des Menschen. (s. oben)
  • Vor 12.000 Jahre stürzte in China ein UFO ab – und die WWN beruft sich dabei sogar auf Hartwig Hausdorf sein Buch “Die weiße Pyramide”. (WWN, 16. Nov. 99)
  • Ein Nagel vom Kreuz Jesus ist gefunden! (WWN, 14. Sep. 99)
  • Mein Gott: Ein Alien hatte Sex mit dem Auspuff einer Harley in den USA. (Mir fehlen die Worte…) (s. oben)
  • Das Wasser, das man auf dem Mond gefunden haben will, ist Astronautenpipi … (WWN, 2. Nov. 99)
  • Der Garten Eden ist gefunden worden, im Irak, Hunderte Meter unter Wasser. (WWN, 21. Sep. 99)
  • Der “Gottesstab” des Moses ist gefunden worden. (s. oben)
  • Die letzte Familie der Neandertaler ist im Nordatlantik aufgetaucht! (s. oben)
  • NASA weiß: Die Sonde “Mars Observer” ist von Marschmenschen abgeschossen worden. (WWN, 7. Dez. 99)
  • Im Januar 2000 hätte die Erde durch eine Asteroiden zerstört werden sollen. (WWN, 26. Okt. 99)
  • Handschriften von Gott, Aliens, Dämonen und Engel sind aufgetaucht. (s. oben)
  • 12.600 Pfund schwerer Hai gefangen. (WWN, 13. Juli 99)
  • Die Armee des Satans wird die USA überfallen. (s. oben)
  • Außerirdischer Schädel neben einem Dinosaurier gefunden. (WWN, 14. Dez. 99)
  • Die Erde hat einen Ring wie der Saturn. (s. oben)
  • Hunderte von toten Ägyptern wurden gefunden, die beim biblischen Meerwunder umkamen. (s. oben)
  • US-Air Force warnt: Einer von fünf Außerirdischen fliegt unter Drogen sein UFO…… (WWN, 4. Jan. 00)
  • Passagierflugzeug begegnet Engel mit Flügeln im Himmel. (s. oben)
  • Das Gesicht des Teufels ist in einer riesigen Wolke über dem US-Kapitol fotografiert worden. (s. oben)
  • Der “Rote Baron” hat 1917 ein UFO abgeschossen – Foto abgedruckt. (WWN, 31. Aug. 99)
  • Eine Katze kann die Bibel lesen! (WWN, 28. Sep. 99)
  • Clinton weiß vom Ende der Welt. (s. oben)
  • Ein eine Millionen Jahre alter Alien-Schädel ist entdeckt worden. (WWN, 21. Dez. 99)
  • Der Mond schrumpft in sich zusammen! (s. oben)
  • Zahllose Engel wurden im Heiligen Land gesehen und fotografiert. (s. oben)
  • Engel haben einem einbeinigen Mann ein neues Bein verpasst! (s. oben)
  • Die NASA hat ein SOS-Signal aufgefangen, dass von einem vor 80.000 Jahren explodierten Planeten aus dem Andromeda-Nebel stammt! (WWN, 15. Sep. 98)
  • Unglaublich: In Ägypten wurde eine 4.400 Jahre als Reliefdarstellung gefunden, die als die erste Abbildung von Homosexualität betrachtet wird, denn das Motiv ist XY. (s. oben)
  • Das Geschäft mit dem Tod: Ein Geschäftsmann verkauft für 800 Dollar Stücke des originalen Eisberges, mit dem die Titanic kollidierte. (s. oben)
  • Ein Insider hat ausgepackt: Saddam Hussein fühlt sich so hässlich, dass er sich gerne als Frau schminkt. (WWN, 9. Feb. 99)
  • Ein Bild von Jesus wurde in den Niederlanden in einer alten Bibel gefunden. Nicht nur das: Es hat unglaubliche magische Wirkungen. (WWN, 27. Okt. 98)
  • Wieder Jesus: Ein 2000 Jahre alter Brief von Jesus persönlich ist aufgetaucht. (WWN, Winter Spezial 98)
  • Die Zehn Gebote sind im Original in Israel von Dr. Johanson gefunden worden. (s. oben)
    Exorzismus in Deutschland: Angebliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel endet tödlich! Und weshalb „STAR WARS“ direkt zum Satan führt … (Grafik: L. A. Fischinger)
    Exorzismus in Deutschland: Angebliche Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel endet tödlich! Und weshalb „STAR WARS“ direkt zum Satan führt … (Grafik: L. A. Fischinger)
  • Der Vatikan war es leid: 300 Priester machten sich auf, um im Bermuda-Dreieck den “Teufel auszutreiben“. (s. oben)
  • Experten sind sich einig: ein dreijähriges Mädchen steht unter dem Schutz Gottes, denn sie hat einen Heiligenschein, der auf Foto gebannt wurde. (s. oben)
  • In Junkyard ist ein abgestürztes UFO gefunden worden. Die Fotos sind “offensichtlich”. (WWN, 5. Jan. 99)
  • Ein neuer (1. Sep. 98) Brief von Elvis an seinen Fans sagt es deutlich: “Ich lebe noch”. (WWN, 22. Sep. 98)
  • Wissenschaftlern ist es gelungen ein Fisch zu züchten, der wie ein Vogel lustig zwitschert. (s. oben)
  • Es ist bewiesen: Napoleon, der große Feldherr, war halb Man und halb Frau. (s. oben)
  • Durch den Test einer winzigen Miniatombombe sind in China 90.000 Menschen umgekommen. (WWN, 29. Sep. 98)
  • Mal anders herum: Bei Paul Rantala wachsen die Haare in den Schädel hinein. (s. oben)
  • Vor Floridas Küste ist der “Fliegende Holländer” gesichtet worden, wobei es hunderte Zeugen gab. (WWN, 13. Okt. 98)
  • Sensationell: Es wurde in Sibirien nicht nur ein abgestürztes UFO gefunden, sondern auch 31 tote Aliens und seltsam “Kräfte” nachgewiesen. (WWN, 3. Nov. 98)
  • Eine Frau hat selbstlos ihre Seele den Satan gegeben, um ihre kleine Tochter zu retten. (WWN, 17. Nov. 98)
  • Experten sind sich einig: Ein kleiner Junge ist die Reinkarnation eines bösen Nazis. (WWN, 24. Nov. 98)
  • Historiker sind der Überzeugung, dass das erste Weihnachtsfest der Menschheit ein regelrechtes Besäufnis war. (s. oben)
  • 1932 wurde westlich von Casper, USA, die 14 inches kleine Mumie eines Aliens gefunden. (WWN, 8. Dez. 98)
  • Ein satanisches Computerspiel dient dem Teufel dazu, das Ende der Welt heraufzubeschwören. (s. oben)
  • Auf zum Klonen: Ein eingefrorener und intakter 50 Fuß riesiger Dinosaurier ist endlich gefunden worden. Natürlich ein T. Rex. (WWN, 15. Dez. 98)
  • Anthropologen sind der Meinung, dass der Neandertaler(!) im Jahr 3000 die Erde regieren will und wird (s. oben)
  • In Israel sagen unzählige Zeigen den “Stern Jesus” kommen. Kommt der Messias zurück? (WWN, 22. Dez. 98)
  • Wieder Saddam Hussein: Wie bekannt wurde, hat der Diktator 60 Kisten Viagra bestellt. (WWN, 20. Okt. 98)
  • Der US-Geheimdienst baut nun einen Jumbo mit einem Laser mit dem Ziel , UFOs abzuschießen. (s. oben)
  • Medizinisches Wunder: Eine Frau hat sich vom Sperma ihres im 2. Weltkrieg gefallenen Mannes schwängern lassen – im Alter von 78 Jahren. (s. oben)
  • Ein Dr. Saunsbury hat anhand von NASA-Fotos eine Armada von UFOs entdeckt, die die Erde überfallen wollen (s. oben)
  • Eine neunzehnjährige Frau hat 1997 einen Bigfoot geboren! (WWN, 21. April 98)
  • Im März 1998 wurde in Chile Adolf Hitler im Alter von 109 Jahre bei bester Gesundheit fotografiert. (s. oben / WWN, 23. Juni 98)
  • Satan naht: Die NASA hat das Gesicht des Teufels auf einem 20 Meilen riesigen Asteroiden fotografiert, der sich der Erde nährt! (s. oben)
  • In Paris haben Reporter exklusiv den ersten Alien interviewt. Das Interview erschien inklusive Fotos in WWN. (s. oben)
  • Vermutungen bestätigt: Der Kapitän der Titanic, E. J. Smith, war in Wirklichkeit eine Frau! (s. oben)
  • Sensation ohne gleichen: In Ulm ist es gelungen, einen seit 1845 eingefrorenen Mann zum Leben zu erwecken! Er dachte, J. K. Polk sei US-Präsident. (s. oben)
  • UFOlogen warnen, dass bösen Aliens das Christentum und den Glauben an Jesus nutzen, um die Erde zu überfallen. (WWN, 12, Jan. 99)
  • In Argentinien gelang es, ein uraltes Ei eines Sauriers zu neuem Leben zu erwecken. (WWN, 26. Jan. 99)
  • Die Ängste haben sich bestätigt: Computerviren könne auch Menschen infizieren! (s. oben)
  • Das Ende der Welt ist von Tausenden Wissenschaftlern und Mutter Theresa angekündigt worden! (s. oben / WWN, 4. Aug. 98)
  • Skandal: Ein Shuttle der NASA hat heimlich ein außerirdisches Objekt auf die Erde gebracht. (WWN, 30. Juni 98)
  • Laune der Natur: Wissenschaftler fanden Wale, die wie Siamesische Zwillinge verwachsen sind. (s. oben)
  • Menschen auf dem Mars: Die USA hat seit langem eine Basis auf dem Mars und verheimlicht alles! (WWN, 23 Juni 98)
  • Die dritte Botschaft von Fatimá ist enthüllt und besagt, dass Satan im Jahr 2000 die Erde regieren wird. (s. oben)
  • Ein 2000 Jahre altes Schriftstück beweist, dass Jesus in Japan geboren wurde. (s. oben)
  • Etwas unglaubliches hat sich im Nordantlantik ereignet, denn dort wurde der Eisberg, der der Titanic den Untergang brachte gefunden. Mit Besatzungsmitgliedern. (WWN, 19. Mai 98)
    YouTube-Video: Sechs Alien-Leichen sollen auf dem Mars gefunden worden sein - Eine Analyse der Beweise (Bild NASA / Montage: L. A. Fischinger)
    YouTube-Video: Sechs Alien-Leichen sollen auf dem Mars gefunden worden sein – Eine Analyse der Beweise (Bild NASA / Montage: L. A. Fischinger)
  • Ein tragischer Beweis ist erbracht worden: Das Monster von Loch Ness hat einen Menschen ermordet – es wurde dabei fotografiert. (WWN, 12. Mai 98)
  • Das FBI hat es geschafft, drei Engel Gottes aus dem Himmel zu fangen und hält sie nun auch gefangen! (WWN, 2. Juni 98)
  • Die NASA hat den Beweis, dass es auf dem Mars Aliens gibt. Und das neue Marsgesicht-Bild ist falsch! (s. oben)
  • Wie Wissenschaftler nachweisen konnten, kommen auch Tiere in den Himmel durch einen langen Tunnel einem Licht entgegen usw. (s. oben)
  • Der Historiker Dr. Babman fand heraus, dass es bei der Titanic-Katastrophe “externe” Zeugen gab: Auf dem todbringenden Eisberg standen 300 Eskimos herum – aber diese kamen auch um! (WWN, 26. Mai 98)
  • Ein unheimliches Geheimnis verbirgt die US-Regierung, denn nach neuen Erkenntnissen ist jeder fünfte Abgeordnete ein Handlanger des Satan. (WWN, 21. Juli 98)
  • Ein junger Texaner musste im Krankenhaus behandelt werden, nachdem er innerlich nach dem Verzehr extrem scharfen Chillis anfing zu brennen! (WWN, 28, Juli 98)
  • Am 16. November 1998 sollte die neue Sintflut beginnen, deshalb hat ein Man in Florida eine Arche gebaut. (s. oben)
  • Das erste Baby wurde auf der Raumstation Mir geboren! Leider starb es nach drei Tagen. (WWN, 14. Juli 98)
  • Der Irak hat das Wasser der USA vergiftet und Tausende Amerikaner starben daran, so das Pentagon. (s. oben)
  • China wollte oder hat einen Tunnel bis zu den USA gebuddelt um die USA zu überfallen (WWN, 18. Aug. 98)

Unfassbar?

Dieser Abriss durch die Welt der spektakulären “Weekly World News” macht  deutlich, dass es immer Menschen gibt, die alles glauben wollen. Auch wenn die jeweiligen Artikel von mir oben eher als Stichpunkte wiedergegeben sind. Und obwohl natürlich in den USA sicher genügend Menschen die Zeitung als Satire ansahen (hoffentlich).

Dennoch waren ausnahmslos alle Artikel in jeder der ca. 45 Seiten umfassenden Ausgaben nach diesem Schema aufgebaut. Der Erfolg des Blattes lag aber auch darin, dass diese “spektakulären Enthüllungen” so gut wie immer mit Fotos illustriert wurden. Selbstverständlich meistens mit Fotomontagen, die vor allem auch durch den Abdruck in schwarz-weiß echt erschienen. Wenn man es denn gerne glauben wollte. Aber auch dadurch, dass reale Fotos einfach thematisch vollkommen andere Berichte illustrierten …

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Gigantische Pyramide, UFO oder Atlantis? Über die Entdeckung einer „perfekten Pyramide“ am Grund des Pazifik – und anderswo

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Angeblich gigantische Pyramide oder sogar ein UFO auf dem Grund des Pazifik entdeckt (Bild: Google Earth / Montage: L. A. Fischinger)
Angeblich gigantische Pyramide oder sogar ein UFO auf dem Grund des Pazifik entdeckt (Bild: Google Earth / Montage: L. A. Fischinger)

Erneut macht eine Meldung aus der Grenzwissenschaft Schlagzeilen in der Medienlandschaft und den Sozialen Netzwerken. Ein UFO-Forscher aus Argentinien habe mit dem Programm “Google Earth” eine gigantische “perfekte Pyramide” auf dem Meeresboden des Pazifik vor Mexiko gefunden. Ist es vielleicht sogar ein UFO, eine Alien-Basis oder Spuren von Atlantis? All diese Spekulationen werden gerade zu diesem weit über 10 Kilometer riesigen “Objekt” breitgetreten. Aber um was handelt es sich hier tatsächlich und ist dieser Fund so einzigartig?

 

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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich liebe “Google Earth“, denn es ist eine herrliche Software um sich gemütlich am PC die Welt oder auch nur sein heimatliches Umfeld anzusehen. Ebenso aber berichte ich auch immer wieder in YouTube-Videos und Postings von durchaus sehr spannenden und interessanten Entdeckungen mit dieser Software. Wobei sich dabei aber speziell die “sensationellen Funde” aus dem Bereich Grenzwissenschaft bei genauer Analyse eigentlich immer als Unfug oder Irrtum heraus stellen.

Auf diesem Blog findet Ihr dazu zahlreiche Beispiele.

Eine gigantische Pyramide auf dem Meeresboden – oder doch ein UFO?

Derzeit schildern verschiedene Medien, dass der UFO-Forscher Marcelo Irazusta aus Argentinien in Südamerika eine geradezu “perfekte Pyramide” auf dem Grund des Pazifischen Ozeans gefunden hat. Der Fund soll durch seine Ausmaße von rund 15 Kilometern Kantenlänge derart gewaltig sein, dass er nicht von Menschen geschaffen worden sein kann. Aber eben auch nicht von der Mutter Natur. Und so kursieren Ideen von einem UFO auf dem Meeresgrund, Spuren von Atlantis (das aber eigentlich – wenn – im Atlantik gelegen haben soll!) oder sogar einer UFO-Basis. Eine Alien-Basis, die übrigens nicht allzu weit vor der angeblichen UFO-Basis auf dem Meeresboden vor Los Angeles liegt, über die ich in diesem YouTube-Video berichtete.

Gigantische Pyramide oder UFO auf dem Grunde des Pazifik entdeckt - Bild 2 (Bild: Google Earth / Montage: L. A. Fischinger)
Gigantische Pyramide oder UFO auf dem Grunde des Pazifik entdeckt – Bild 2 [zur Großansicht anklicken] (Bild: Google Earth / Montage: L. A. Fischinger)
Die Entdeckung dieser angeblich künstlichen Struktur im Pazifik ist eigentlich nicht neu. Schon am 20. Juni 2016 wurde beispielsweise dazu ein Video auf YouTube hochgeladen, in dem dieses “Gebilde” als UFO bezeichnet wird. Die Struktur selber liegt ca. 1750 Kilometer von der Westküste Mexikos entfernt und in einer Tiefe von grob fünf Kilometern.

Die Vermessung des “Objektes” selber ist schwierig. Etwa 10 Kilometer Kantenlänge oder mehr könnte es haben. Die Bild-Montage links soll es verdeutlichen (zur Großansicht anklicken):

Marcelo Irazustahält hält das dreieckige Gebilde für ein außerirdisches Raumschiff oder eine UFO-Basis. Der UFO- und Mystery-Blogger Scott C. Warren, der die bekannte Seite ufosightingsdaily.com mit oftmals überaus fragwürdigen Inhalten betreibt, findet diese Entdeckung ebenso sensationell:

Auch wenn es kein im Ozean gelandetes UFO oder kein für Aliens gedachtes Objekt ist, handelt es sich hier zweifelsfrei um einen grandiosen Fund.

Die Fakten

Was ist von dieser Meldung und dem “Objekt” nun wirklich zu halten? Kurz: Nichts!

Wie an der Bildmontage oben zu sehen ist, wimmelt es in der Region von solchen “pyramidenförmigen Bergen” oder kegelförmigen Erhebungen. Diese finden sich weltweit und sind fast immer Vulkane. Unter den Koordinaten 12° 8’1.49″ N 119°35’26.39″ W könnt Ihr Euch selber davon überzeugen.

Die beiden hellen und mindestens 10 Kilometer langen Linien auf diesem Kegel sehen auch alles andere als nach einer “perfekten Pyramide” aus. Wenn solche “Striche” als Hinweis auf ein UFO, eine Alien-Basis oder eben eine Pyramide im Meer schon reichen, dann würde es auf der Erde nur so von ihnen wimmeln. Eine Weltreise via “Google Earth” zeigt dies deutlich.

Pyramiden à la Gizeh im Meer vor Südafrika …

Pyramiden im Meer vor Südafrika? (Bilder: Google Earth)
Pyramiden im Meer vor Südafrika? (Bilder: Google Earth)

Zu einem sehr ähnlichen Thema bekam ich erst vor wenigen Wochen eine E-Mail eines Mystery-Interessierten.

Drei Pyramiden, so schrieb er mir am 3. Juli 2016, habe er mittels “Google Earth” im Atlantischen Ozean auf dem Meeresboden gefunden. Mehr noch, denn diese drei vermeintlichen künstlichen Pyramiden seien identisch angeordnet wie die drei großen Pyramiden von Gizeh in Ägypten. “Eine klar deutlich erkennbare Pyramide” und zwei etwas davon entfernte seien hier in den Tiefen des Ozeans verborgen. Im Internet würden diese Pyramiden mit keinem Wort irgendwo erwähnt, schrieb der Interessierte weiter, und fügte als Anlage seiner E-Mail eine kleine Montage dieser “Bauten” an (siehe Bild).

Da keine Koordinaten genannt wurden, konnte ich aber nach einigem Suchen diese “Monumente” dennoch finden. Die Koordinaten der “Hauptpyramide” sind 36°10’21.71″ S 14°20’3.46″ E und sie liegt ca. 420 Kilometer vor Kapstadt in Südafrika. Ein Screenshot spare ich mir an dieser Stelle und belasse es bei den Koordinaten.

Doch auch hier im Südatlantik finden sich zahlreiche “Pyramiden” rund um die drei angeblich an Gizeh erinnernden Pyramiden auf dem Meeresboden. Auch die “deutlich erkennbare Pyramide” – in der Montage oben links und unten zu sehen – ist nur ein Berg, der längst bekannt ist. Im Katalog für Seeberge trägt er die Index-Nummer SMNT-362S-0143E, besitzt die militärischen Koordinaten 33HVV4010588116 und wird “Engelbrecht Seamount” genannt …

Die Suche geht also weiter!

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Lars A. Fischinger

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Vor genau 60 Jahren “enthüllt”: Das Philadelphia-Experiment der US-Marine 1943. Über einen fragwürdigen Mythos der Grenzwissenschaft (Artikel)

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Die USS Eldridge und das Philadelphia-Experiment - 60 Jahre danach (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Die “USS Eldridge” – Angeblich beim “Philadelphia-Experiment” 1943 teleportiert und unsichtbar geworden … (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Eines der größten Mythen der letzten Jahrzehnte ist das angebliche „Philadelphia-Experiment“ vom Oktober 1943. Eine angeblich hoch brisante Verschwörung der USA um den US-Zerstörer „USS Eldridge“, die auch außerhalb der grenzwissenschaftlichen Szene weithin bekannt ist. Seit genau 60 Jahren, seit 1956, geistert diese Geschichte bereits durch die einschlägige Literatur. Es heißt zu diesem Experiment, dass es der USA im 2. Weltkrieg gelungen sei ein ganzes Kriegsschiff samt Mannschaft unsichtbar zu machen oder sogar zu „teleporieren“. Nahrung bekommt diese Idee immer wieder dadurch, dass 1943 die Hochzeit des zweiten Weltkrieges war. Alle Kriegsführenden Nationen arbeiteten damals – meist im Geheimen – fieberhaft an der Entwicklung neuer Waffentechnologien und anderen kriegswichtigen Erfindungen. Ein Experiment, bei dem ein Schiff für den Feind unsichtbar gemacht werden könne, passt da hervorragend hinein. Blicken wir zum Jubiläum der “Enthüllung” einmal nüchtern auf die Geschichte zum Philadelphia-Experiment.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Fakten

Am 12. Januar 1956 bekam der Astronom, UFO-Forscher und UFO-Autor Marris Ketchum Jessup einen seltsamen Brief. Das ist erst mal für einen Mystery-Autoren nichts Ungewöhnliches. Doch dieser Brief bildete den Beginn einer Reihe von Schreiben eines ominösen Absenders, der Jessup darin unfassbare Ereignisse schilderte.

Der Absender war ein gewisser Carl Meredith Allen (auch Carlos Miguel Allende), der in diesem ersten und fünf weiteren, zusammenhanglosen und recht wirren Briefen dem Autoren Jessup eine seltsame Story erzählte. Allen berichtete, er sei 1943 als Matrose des Dampfers „S.S. Andrew Furuseth“, ein Schiff der Matson Lines Liberty, in der Marinewerft von Philadelphia, Pennsylvania, gewesen. In Sichtweite lag auch der US-Zerstörer „USS Eldridge“ vor Anker, und Allen wurde seinen Angaben nach Zeuge eines unheimlichen Versuches – die die „Eldrige“ ab da zu einer Legende machte.

Der Briefschreiber Carl Allen will im Oktober 1943 gesehen haben, wie die US-Marine ein Experiment durchführte, in dessen Verlauf der Zerstörer mit Hilfe eines starken Magnetfeldes unsichtbar gemacht und sogar ins hunderte Kilometer entfernte Norfolk in Virginia teleportiert wurde (bei einem 2. Versuch!). Einige Zeit später sei der Zerstörer dann wieder an seinem ursprünglichen Ankerplatz im Hafenbecken erschienen. Mit dabei war ein gewisser Dr. Franklin Reno gewesen, der angeblich der geistige Vater dieses sensationellen Experimentes war. Auch Albert Einstein und Erfinderlegende Nikola Tesla waren nach Allen an diesem geheimen Versuch der Superlative beteiligt. Ebenso spielen Außerirdische und ihre Technologie im Mythos um das Experiment eine Rolle. Es soll dabei damals gelungen sein, die einheitliche Feldtheorie Albert Einsteins für dieses Experiment zu nutzen.

Der Sinn dieses heute als „Philadelphia-Experimentes“ bekannten Versuches soll eigentlich ein recht profaner gewesen sein, so Allan. Die Marine der USA wollte 1943 erreichen, dass ihr Schiff für das feindliche Radar unsichtbar wird. Doch es wurde eben nicht nur für das Radar unsichtbar, sondern hatte sich während des Experimentes in seiner Materie aufgelöst. Und während sich das Schiffs dematerialesierte soll im Wasser 15 Minuten lang der Abdruck des Kiels im Wasser zu sehen gewesen sein. Der ganze Versuch der USA endete mit entsetzlichen Folgen für die Mannschaft an Bord. Wie es weiter hieß.

Der Boom von Verschwörungstheorien (Bild: gemeinfrei / WikiCommons / L. A. Fischinger/ US Government / P. Krassa)
Verschwörungstheorien und warum nichts ist, wie es scheint…oder doch? Ab wann ist man eigentlich ein „Verschwörungs-Theoretiker“? (Bild: gemeinfrei / WikiCommons / L. A. Fischinger/ US Government / P. Krassa)

Allen schrieb in seinen Briefen weiter, dass die Materialisierung des Schiffes im Hafen nicht wieder korrekt gelang. Die Materie des Schiffes vermischte sich mit jener der Besatzung. Einige Matrosen waren mit ihren Körpern mit dem Schiff geradezu „verschmolzen“. Andere Besatzungsmitglieder waren völlig Wahnsinnig geworden, wieder andere seien ganz im Nirgendwo verschwunden und einige Männer wären schlicht verbrannt. Noch Jahre später sollen Besatzungsmitglieder plötzlich einfach unsichtbar geworden sein und andere hätten später schwere Krankheiten erlitten.
Bei diesem Versuch sei Allan nicht persönlich Augenzeuge gewesen, sondern habe darüber in einem Zeitungsartikel aus dem Jahre 1956 aus Philadelphia gelesen. Der Name dieses ultrageheimen Experimentes war „Rainbow“ (Regenbogen) gewesen. Heute kennt es die Grenzwissenschaft als das „Philadelphia-Experiment“.

Hollywood könnte es nicht besser!

Wahrlich eine unfassbare und spannenden Geschichte á la Hollywood. Tatsächlich wurde 1984 die Geschichte vom Philadelphia-Experiment verfilmt. Weitere Filme mit Bezug zu dieser Geschichte folgten. Der Autor Oliver Gerschitz schreibt in seinem hoch spekulativen Buch „Verschlusssache Philadelphia-Experiment“ sogar, dass die USA damals versuchte, den Kinofilm für die Kinos zu verbieten. Für den Autor ein Beweis, dass hier etwas verschleiert werden soll.

Der UFO-Autor Morris Jessup war zu seiner Zeit eine sehr umstrittene Person. Er schrieb eine Reihe von UFO-Büchern und erkundete die Ruinen der Maya und Inka, von denen er glaubte, das Aliens diese Kulturen beeinflussten. Er war also nicht nur ein UFO-Autor sondern gleichzeitig auch im Bereich der Ancient Aliens und Prä-Astronautik unterwegs. Doch bereits am 20. April 1959 nahm sein Leben ein jähes Ende: Jessup begann Selbstmord. Es heißt, er habe die Abgase seines Wagens in das Innere gelassen und sich vergiftet. Heute wird hier auch eine Verschwörung vermutet. Sogar die Männer in Schwarz (die legendären „Men in Black“), die angeblich UFO-Zeugen terrorisieren und einschüchtern, sollen hiermit in Verbindung stehen. Doch der Mythos vom Philadelphia Experiment war geboren und lebt bis heute weiter. Oftmals sogar hitzigere denn je diskutiert.

1979: Das Philadelphia-Experiment wird weltberühmt

Charles Berlitz, „Erfinder“ des Mythos um das Bermuda-Dreieck, und sein Coautor William L. Moore veröffentlichten 1979 ihr Sachbuch „Das Philadelphia Experiment“. Damit machten sie den angeblichen Vorfall von 1943 durch ihren Bestseller weltweit bekannt. Noch heute dient diese Veröffentlichung als die meist zitierte Quelle rund um das Experiment überhaupt.

(Schon wieder) Pyramiden im Bermuda-Dreieck gefunden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Pyramiden im Bermuda-Dreieck? Charles Berlitz machte auch dieses Thema berühmt. (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Berlitz und Moore sind in ihrem Buch sicher, dass es 1943 diesen Vorfall wirklich gab. Sie wollen auch den von Allen erwähnten Zeitungsartikel von 1956 gefunden haben, in dem das zweite Experiment erwähnt wurde. Doch Untersuchungen der Kopie des angeblichen Artikels ergaben: Es ist eine Fälschung. Der Schriftsatz und der Zeichenabstand entsprechen nicht den in dieser Zeit verwendeten Standards. Erst Jahrzehnte später wurde dieser genutzt.

Auch der ominöse Dr. Franklin Reno, angeblicher Projektleiter in Philadelphia, konnte niemals gefunden werden. Berlitz und Moore jedoch behaupten, sie kennen seine wahre Identität und Reno sei nur ein Pseudonym. Ihnen sei es einige Wochen vor seinem Ableben gelungen, ein Interview mit ihm zu führen, dürften aber trotz des Todes nicht seinen wahren Namen bekannt geben.

Auch die Behauptungen von Allen, er sei mit dem Schiff „Andrew Furuseth“ im Oktober 1943 zusammen mit der „Eldridge“ im Hafen von Philadelphia gewesen, stimmen nicht. Zu dieser Zeit war die „Eldridge“ im Hafen von Brooklyn und die „Furuseth“ im Dock von Newport News. Das Schiff von Allen lag dort vom 4. bis 25. Oktober und fuhr dann bis zum 17. Januar 1943 in Richtung Ran See. Damit können beide Schiffe niemals zusammen im Oktober 1943 im Hafen von Philadelphia gewesen sein.

Verschwörung der USA?

Es ist meiner Ansicht nach mehr als unwahrscheinlich, dass die USA ein derart sensationelles Experiment in einem Hafen am heiligten Tage vor einem großen zivilen Publikum durchführen ließ. Auch wenn man wohlwollend davon ausgeht, dass ein „beamen“ oder „dematerialisieren“ des Zerstörers eigentlich nicht der Zweck des Versuches war.

UFO-Entführungen, die Aliens und die Army: stecken die USA und geheime Experimente in Wahrheit dahinter?
VIDEO: UFO-Entführungen und Außerirdische: Selbst hier wird die US-Army verdächtigt damit was zu tun zu haben! (Bild: L. A. Fischinger)

Keiner der anderen Besatzungsmitglieder der „Furuseth“ hat auch etwas gesehen, nur Allen. Auch die Behauptung, dass die Mannschaftspapiere von Allens Schiff nicht auffindbar sind, ist falsch. Sie liegen im Bundesarchiv der USA. Unlängst hat auch das „Naval Historical Center“ die Logbücher der „USS Eldridge“ von Tag der Indienststellung am 27. Juli 1943 bis Ende 1943 veröffentlicht. Nach diesen Dokumenten war das Schiff zur fraglichen Zeit nie im Hafen von Philadelphia. Sogar die U.S. Navy hat im FAQ-Bereich ihrer Internetseiten das Thema „Philadelphia-Experiment“ aufgenommen und leugnet darin dessen Realität. Das muss aber angesichts der angeblichen Dimensionen des Experimentes nichts bedeuten!

Verschwörungstheoretiker lassen sich von solchen Fakten nicht abschrecken. Oliver Gerschitz beispielsweise konstruiert in seinem Buch über das Experiment eine seltsame Verschwörungstheorie, die auch mit Außerirdischen in Verbindung steht. Und wenn eine Institution oder auch Regierung etwas abstreitet, ist das Wasser auf den Mühlen der Verschwörung. Denn warum sollten sie es leugnen, wenn nicht doch etwas Wahres dahinter steckt? So die Argumente der Befürworter.

Doch schon der Volksmund weiß, dass hinter jedem Mythos und Märchen ein Funken Wahrheit steckt. So auch in diesem Fall? Ja – auch das seltsame Experiment könnte einen Funken Wahrheit beinhalten.

Der berühmte „Funke Wahrheit“?

Zum Experiment mit der „Eldridge“ heißt es in der Geschichte, dass hier 1943 mit sehr starken Magnetfeldern experimentiert wurde. Sie waren es, die für das Verschwinden des Schiffes vor den Augen der angeblichen Zeugen verantwortlich zu machen sind. Können also starke Magnetfelder tatsächlich ein mit Treibstoff und Munition 1260 Tonnen wiegendes Schiff „unsichtbar“ machen und sogar nach Norfolk teleportieren? Nein, das können noch so starke Magnetfelder nicht. Aber es wurden im Zuge des 2. Weltkrieges tatsächlich Experimente mit Magnetfeldern an Schiffen durchgeführt.

VIDEO: Neuschwabenland & Nazi-UFOs: Von der hohlen Erde, Nazi-Basen am Südpol, Raumfahrt unter Adolf Hitler & Reichsflugscheiben (WikiCommons / L. A. Fischinger)
VIDEO: Neuschwabenland & Nazi-UFOs: Selbst UFOs und Raumfahrt sollen die Nazis besessen haben – da bringt auch keine “Tarnvorrichtung” etwas … (WikiCommons / L. A. Fischinger)

Im Krieg griffen nazi-deutsche U-Boote die Schiffsrouten der USA (und anderer Länder) an, die in Richtung Großbritannien führten. Die Versorgung der mit Nazi-Deutschland im Krieg befindlichen Insel sollte massiv gestört werden. Die Minen und Torpedos der Deutschen waren damals unter anderem mit einem Magnetzünder ausgestattet, der auf Veränderungen des Erdmagnetfeldes durch das Eigenmagnetfeld der zu bekämpfenden Schiffe reagiert. Das heißt, dass die Torpedos nicht an der Bordwand eines Schiffes detonierten, sondern einige Meter darunter. Durch die entstehende „Blase“ aus Gas verloren die angegriffenen Schiffe an der entsprechenden Stelle an Auftrieb während es an Heck und Bug noch vom Wasser getragen wurde. Die grausige Konsequenz war, dass das Schiff an dieser Stelle zerbrach und sank.

Die Versuche, Schiffe nun mit Magnetfeldern gegen diese Waffen „unsichtbar“ zu machen, gab es tatsächlich. So sollten die Rümpfe der Schiffe entmagnetisiert werden und damit der Wirkungsweise dieser feindlichen Waffen entgegenwirken. Gegen „manuell“ abgefeuerte Torpedos mit einfachen Aufschlagzündern war aber auch diese Technik machtlos.

War es das, was der Zeuge Allen als „unsichtbar machen eines Schiffes“ gehört hatte? Formulierte er daraus seine scheinbar sensationelle Beobachtung, die zum Mythos des Philadelphia-Experimentes führte? War er folgerichtig nur Ohrenzeuge und nicht Augenzeuge solcher Versuche? Dabei ist es aber durchaus sonderbar, dass Allen als Matrose von derartigen Experimenten mit einer Tarntechnologie gehört haben soll. 1943 befanden sich auch die USA im Krieg. Jede Technologie, die einen strategischen Vorteil gegen Nazi-Deutschland und Japan brachte, war Top Secret. Auch die „Entmagnetisierung“ von Kriegs- und Handelsschiffen – so unscheinbar sie im Vergleich zum Philadelphia-Experiment auch klingen mag.

Seltsam ist auch, dass angeblich irgendwie Außerirdische mit ihren Technologien bei dem Experiment involviert gewesen sein sollen. Dabei heißt es, dass erst 1947 beim legendären UFO-Absturz von Roswell, New Mexiko, die USA erstmals mit außerirdischen Intelligenzen in Kontakt kam. Wobei selbstverständlich schon allein der Roswell-Zwischenfall mehr als umstritten ist.

Ein Mythos – aber …

Die Story vom bahnbrechenden Experiment der US-Marine von 1943 scheint damit nicht mehr als ein Mythos und eine schöne Geschichte zu sein. Und das sagen auch die Veteranen des „gebeamten Schiffes“ von 1943 selber.

Laut dem NASA-Chef gibt es Außerirdische und wir wir finden sie! Aber in der Area 51 gibt es nichts dergleichen (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / Archiv)
VIDEO: Laut dem NASA-Chef keine Aliens & UFOs in der Area 51. Lügt er…wie die Veteranen der “USS Eldrige”? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei / Archiv)

Bei einem Veteranentreffen Ende März 1999 im „Boardwalk Hotel“ in Atlantic City konnte sich keiner der dort anwesenden ehemaligen Besatzungsmitglieder daran erinnern, dass irgendwas Seltsames mit ihrem Schiff geschah. „Eine verrückte Schnapsidee“ seien die Spekulationen, so Veteran Ed Wise, die um die „Eldrige“ im Umlauf sind. Warum Sensationsautoren gerade ihr Schiff aussuchten, ist ihnen schleierhaft. Ex-Besatzungsmitglied Ray Perrino sagte belustigt:

Klar, wenn Leute mich danach fragen, sage ich natürlich, dass ich damals verschwunden bin. Aber nach einer Weile merken sie schon, dass ich sie bloß hoch nehme.“

Humor bewies auch Ex-Besatzungsmitglied Ed Tempany aus Carteret (New York), der sich mit den Worten „Beam me up, Scotty“ am 24. März 1999 vom Veteranentreffen der „Eldrige“ verabschiedete …
Dass die Veteranen der „Eldrige“ nichts von einem Experiment der ungewöhnlichen Art wissen wollen, könnte jedoch natürlich wieder einen Grund haben: Sie sind zum Schweigen verdonnert

Oder liegt es vielleicht daran, dass die Besatzung des Schiffes selbst beim besten Willen gar nichts darüber sagen könnte? So zumindest der weltweit bekannte UFO-Forscher Timothy Good in seinem Buch „Need to Know“. Good schreibt darin, dass ihm 2005 Bob Beckwith, ein pensionierter Nachrichtendienstler der US-Marine, berichtet habe, dass es in Wahrheit gar nicht die Eldridge war, die an diesem Experiment beteiligt war. Vielmehr sei es der Minenräumer „USS Martha´s Vineyard“ (IX-97) unter Führung von William W. Bayton gewesen. Ein ursprünglich 1911 als private Jacht gebautes Schiff mit nur 141 Tonnen Gewicht.

Das wiederum würde auf die ganze Story vom Philadelphia-Experiment ein neues Licht werfen. Und die Recherchen müssten neu beginnen …

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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Das Monument von Yonaguni: Interview mit einem Geologen zu “Japans Atlantis” und seinen Untersuchungen vor Ort

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Das Monument von Yonaguni - Interview mit einem Geologen zu Japans Atlantis (Bild: Google Maps/Panoramio/drhoneytongue)
Das Monument von Yonaguni – Interview mit einem Geologen zu Japans Atlantis (Bild: Google Maps/Panoramio/drhoneytongue / Bearbeitung: L.A. Fischinger)

Das sog. “Monument von Yonaguni” auf dem Meeresboden vor der gleichnamigen japanischen Insel im Ostchinesischen Meer sorgt seit seiner Entdeckung 1985 durch den Taucher Kihachiro Aratake immer wieder für hitzige Debatten. Geologen, Archäologen und Grenzwissenschaftler streiten sich bis heute über die wahre Natur und Herkunft der in bis zu 30 Metern Tiefe liegenden Gesteinsformationen. Einige halten es für 100 Prozent natürlich und andere sehen hier sogar die Reste eines versunkenen Reiches wie etwa Mu. Im Zuge meiner Recherchen zu einem Buch habe ich mit einem Geologen gesprochen, der bei mehrfachen Tauchgängen vor Ort das “Japanische Atlantis” selber untersuchte. Das bisher unveröffentlichte Interview stelle ich nun vollständig für alle Mystery-Interessierte hier online.

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Im März 2009 veröffentlichte ich mein Buch “Historia Mystica“. Im Rahmen meiner Arbeit und Recherchen zu diesem Buch beschloss ich, auch das Thema “Monument von Yonaguni” als Thema mit einzufügen. Eine angebliche Pyramide auf dem Meeresboden im Pazifik.

Was mag es mit der “Pyramide vor Japans Küste” auf sich haben? Ist die Struktur tatsächlich 10.000 Jahr oder mehr alt und von Menschen geschaffen? Oder ist es schlichtweg eine Laune der Natur? Interessanterweise gibt es heute – im Herbst 2015 – noch immer keine verbindliche und allgemein akzeptierte Antwort auf diese Fragen.

Damals wurde ich bei meiner Arbeit auch auf den Geologen Wolf Wichmann aufmerksam, der zusammen mit “Spiegel TV” in einer Dokumentationen über das “Japanische Atlantis” arbeitete. Der Geologe und  Wissenschaftsjournalist war überaus freundlich und hilfsbereit bei meinen Recherchen zu Yonaguni. In diesem Zusammengang entstand auch das folgende Interview. Wichmann selber hält die gesamte “Pyramide” für eine natürliche Formation im Meer, schließt aber nicht grundlegend aus, “dass da vielleicht irgendwann einmal jemand dran geschabt hat”.

Alles weitere erklärt der Geologe Wichmann in diesem Interview mit mir.

Interview:

Lars A. Fischinger: Wann hörten Sie erstmals von den angeblich künstlichen Strukturen von Yonaguni?

Wolf Wichmann: Das war im Sommer 1999, als mich ein befreundeter TV-Produzent anrief und mich auf die Struktur vor Yonaguni aufmerksam machte

(Schon wieder) Pyramiden im Bermuda-Dreieck gefunden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
ARTIKEL: (Schon wieder) Pyramiden im Bermuda-Dreieck gefunden? (Bild: gemeinfrei / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Er hatte vor einen Dokumentationsbeitrag für “Spiegel-TV/ ZDF” zu drehen und wollte einen fachlichen Kommentar von Seiten der Archäologie und/ oder der Geologie …

LAF: Wie kam es dazu, dass Sie selber vor Ort im Südchinesischen Meer die Strukturen erkundeten?

WW: Das entwickelte sich eigentlich als eine logische Fortsetzung auf die zu Frage 1 gegebene Antwort. Besagter Produzent hatte mich selber neugierig gemacht. Er bot mir daraufhin an, die Produktion als Fachberater zu begleiten und die Struktur aus Sicht der Geologie zu bewerten. Das habe ich dann auch getan.

Meine anschließenden Kommentare provozierten einiges an Widerspruch. Dies führte schließlich zur Einladung eines britischen Autors, nun seinerseits ihn zu begleiten um mich im Laufe einer eigenen TV-Produktion für “Channel 4/ Learning Channel” von der Richtigkeit seines Standpunktes überzeugen zu können – am besten vor laufender Kamera.

LAF: Was war Ihr erster Eindruck und woraus besteht die Struktur?

WW: Nachdem ich eingewilligt hatte, die deutsche Produktion als Fachberater zu unterstützen, begann ich mit den Recherchen im Internet. Die dort gezeigten Bilder waren außerordentlich beeindruckend und legten auf Anhieb den Schluss nahe, es handle sich um künstliche Strukturen, eben Ruinen oder Bauwerksreste.

Zu diesem Zeitpunkt war ich überzeugt davon, dass es sich bei den gezeigten Formen in der Tat um eine archäologische Sensation handeln könnte. Verwunderlich war nur, dass eine derartige Entdeckung, die ja schon 1985 gemacht und seither auch von Fachleuten begutachtet worden war, nicht schon in Europa und den USA Schlagzeilen gemacht hatte. In den Kommentaren im Internet wurden die Muster in Ausdehnung und Anlage mit den ägyptischen Pyramiden verglichen – das allein hätte mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt (Anm. LAF: Die “Kernstruktur” der “Unterwasserpyramide” ist etwa 150 x 200 Meter aber nur ca. 25 Meter hoch.).

Mehr noch hat mich damals schon verwundert, dass selbst in archäologischen Fachpublikationen kein Kommentar zu den “Ruinen” am Hiseki-Point zu finden war.

Pyramiden bei uns - sensationelle Entdeckungen in Deutschland? (Bild: L.A. Fischinger / GoogleEarth)
VIDEO: Pyramiden bei uns – sensationelle Entdeckungen in Deutschland? (Bild: L.A. Fischinger / GoogleEarth)

Zweifel am künstlichen Ursprung der Strukturen entstanden dann allerdings schon bei unserem ersten Schnorchelgang auf der Formation. Sie vertieften sich mit dem ersten richtigen Tauchgang.

Nachdem ich die Gesamtanlage der Formation auch unter Einbeziehung der Küste, des geologischen Gefüges und des geomorphologischen Formeninventars her beurteilen konnte, gab es an den grundsätzlich natürlichen Ursprung der Formen am Hiseki-Point aus meiner Sicht keinen Zweifel mehr.

LAF: Sie sehen in der fälschlich immer “Pyramide” genannten Struktur eine natürliche Formation. Was veranlasste Sie als Experten zu diesem Ergebnis und schließen Sie menschliche Bearbeitungen aus?

WW: Dazu möchte ich auf einige Aussagen verweisen, die ich bereits zu anderen Gelegenheiten gemacht habe. Zum Beispiel hier oder auch hier (Anm. LAF: Der 2. Link funktioniert nicht mehr. Siehe jedoch hier und alternativ diese Doku hier):

“Menschliche Aktivitäten zeigen sich vor allem in eindeutigen Spuren von Bearbeitung, in systematisch angelegten Straßen oder Kanälen oder überhaupt Dingen, die sich gegen die natürliche Vorgabe stellen, die aufgeschichtet oder nach einem deutlich erkennbaren System angelegt oder arrangiert worden sind. Auch wenn sie sich an die natürlichen Vorgaben anlehnen, so unterscheiden sie sich doch meist im Detail. Die Natur wird wohl kopiert und genutzt – aber doch den eigenen Bedürfnissen angepasst. Und die sind eben nicht genau gleich – daher gibt es eben auch nachweisbare Unterschiede oder wenigstens Abweichungen. Die Stufen, die an dem Monument gefunden werden, kann kein Mensch begehen. Mit einer Höhe zwischen einem und fünf Metern sind sie viel zu hoch. Das sind also keine begehbaren Treppen. Vielmehr entsprechen diese Stufen ganz genau der Abfolge der dortigen Sandsteinbänke und -schichten. Sie sind genau an den Schwachstellen heraus gebrochen. Auch die Löcher, die man dort findet und die menschlichen Ursprungs sein sollen, sind ganz eindeutig Strudellöcher, wie sie in schnell bewegtem Wasser entstehen. …”

“… Ich schließe nicht aus, dass da vielleicht irgendwann einmal jemand dran geschabt hat. Das ist aber ein Unterschied. Wenn es zu der Zeit, als der Felsklotz noch an Land lag, Jäger-und-Sammler-Kulturen in der Gegend gab, dann kann es natürlich sein, dass mal ein Mensch diese exponierte Fläche als Aussichtspunkt oder Wachpunkt benutzt hat und vielleicht auch mal einige Steine abgebrochen hat. Aber selbst dafür müssten noch eindeutige Belege gefunden und von Facharchäologen entsprechend begutachtet und kommentiert werden. So etwas ist meines Wissens noch nicht passiert. …”

Sensation in Äthiopien? Eine Stufenpyramide? (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger)
VIDEO: Sensation in Äthiopien? Eine Stufenpyramide … (Bild: GoogleEarth / L. A. Fischinger)

… Bitte entschuldigen Sie, dass ich hier auf andere Texte verweise, die Sie selbstverständlich nutzen können. Aber es ist schon sehr spät und ich muss noch einiges vorbereiten und morgen recht früh raus. Zu einem späteren Zeitpunkt gehe ich gern ausfü

LAF: Die doch recht exakten Winkel des Felsen werden immer wieder als Beweis für menschliche Arbeiten an diesem angeführt. Können solche auch natürlich entstehen?

WW: Ja, sicherlich. So bilden etwa die Schnittstellen von Sedimentschichten mit senkrecht hierzu verlaufenden Kuftsystemen oder Bruchstrukturen geradezu klassische Bedingungen für mehr oder weniger rechtwinklige Erosionsmuster bzw. Bruchstufen.

Auch innerhalb eines Felskörpers verlaufende unterschiedliche Kluftsysteme, die in einem Winkel zueinander stehen, führen bei der Verwitterung des Gesteinskörpers zu winkeligen Formen. Auch andere natürlich ablaufende Prozesse bilden charakteristische Winkelmuster, wie zum Beispiel die allseits bekannten säulig ausgebildeten Abkühlungsmuster im Basalt (= “Basaltsäulen”, “Säulenbasalt). Beeindruckende Landschaftsformen, wie ausgeprägte Basaltwände auf Island oder der berühmte “Giants Causway” in Nordirland, sind die besten Belege.

LAF: Wie alt schätzten Sie die Struktur bzw. seit wann liegt sie auf dem Meeresgrund?

WW: Es gibt zuverlässige Untersuchungen über die Schwankungen des Meeresspiegels in dieser Region. Demnach hat es dort im Zeitraum zwischen 10.000 und 8.000 Jahren vor heute mehrfach Meeresvorstöße und- rückzüge gegeben. Daraus kann man ersehen, dass die Felsen in der Zeit vor oder während des letzten Meeresspiegelanstiegs geformt worden sind – und noch werden. Denn die Prozesse, die die Formationen Unterwasser gebildet haben, laufen weiterhin in Bereich der Steilküste ab.

Erich von Däniken bei den Pyramiden in Bosnien (Bild: L. A. Fischinger / Google Earth)
Erich von Däniken bei den “Pyramiden in Bosnien” (Bild: L. A. Fischinger / Google Earth)

Die Einzelformen und damit auch die gesamte Formation sind typisch für Kliffbildungen an Felsküsten mit hoher Brandungs- und Strömungsenergie. Mit Hilfe der Radiokarbonmethode kann man das Alter der organisch gebildeten Kalküberzüge der Felsen bestimmen. Diese sind rein marinen Ursprungs – also erst nach Überflutung der Felsen durch das Meer entstanden.

LAF: Sollte an dem Monument von Yonaguni in Zukunft weiter geforscht werden?

WW: Die Formation gehört zu den eindrucksvollsten “Landschaften”, die ich bisher Unterwasser gesehen habe. dabei finde ich es vollkommen gleichgültig, ob von Menschenhand gemacht oder von der Natur geschaffen. Für Forscher, die den Ehrgeiz haben, das eine oder das andere zu beweisen, bietet Yonaguni eine vorzügliche Wirkungsstätte.

Nach meiner Ansicht stellt diese Küste in ihrer Gesamtheit wie auch in der Sammlung ihrer Einzelformen ein geradezu perfektes Lehrbuch zur Erforschung und dem Verständnis küstenbildender Erosionsprozesse sowohl über- wie auch Unterwasser dar. Also: ja.

Für die Erforschung Hiseki-Points unter dem Aspekt, des Nachweises ob die Struktur künstlich ist oder rein geologisch / geomorphologisch entstanden ist, dürfte es allerdings die Frage stellen, wer ein erweitertes Forschungsprojekt finanzieren würde.

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Der Krater von Sibirien: Das Rätsel um das “Sommerloch” scheint gelöst

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Der rätselhafte Krater in Sibirien - das echte "Sommerloch 2014". Nun ist das Rätsel seiner Herkunft offenbar gelöst. (Bild: Bulka/YouTube)
Der rätselhafte Krater in Sibirien – das echte “Sommerloch 2014”. Nun ist das Rätsel seiner Herkunft offenbar gelöst. (Bild: Bulka/YouTube, Screenshot)

Seit einigen Wochen diskutieren Wissenschaftler und Mystery-Freunde über einen Krater im Permafrostboden im Norden von Sibirien. Das große Loch im Erdreich regte zu vielen Spekulationen an, die sogar ein UFO oder Außerirdische als Ursache für den Krater heranzogen. Russische Wissenschaftler haben nun jedoch die Lösung für das Phänomen gefunden, wie das Wissenschaftsmagazin “Nature” nun berichtet. Demnach sei eher der Klimawandel als irgendwelche Aliens oder “Geheimwaffen” schuld.

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Mitte Juli 2014 hatten wir es endlich: ein echtes und reales Sommerloch für dieses Jahr. Denn, so meiner festen Überzeugung nach, “Sommerlöcher” gibt es in der heutigen Medienlandschaft so oder so nicht, wie ich es bereits auf diesem Blog im Sommer 2012 darlegte. Auch wenn “Kritiker” der Mysterien der Welt irgendwelche im Sommer aufkommende Themen der Grenzwissenschaft oftmals mit dem “Sommerloch-Argument” beiseite fegen wollen.

Anders bei dem riesigen Krater im Norden von Russland. Am 10. Juli wurde ein Video bei YouTube online gestellt, das von einem Helikopter aus das fast senkrechte Erdloch in Sibirien filmte. Bereits über 9 Millionen Klicks hat der kurze Film dort bekommen. Am 15. Juli nahm nun auch die “The Siberian Times” das Thema des Kraters auf der Halbinsel Yamal (Jamal) auf und brachte den Stein ins rollen. Zahlreiche andere Online-Medien weltweit nahmen das Thema in der Folge auf und berichteten über das Erdloch “am Ende der Welt”. Ebenso die russischen Nachrichten am 16. Juli, da sich ein Team der “Russischen Akademie der Wissenschaft” vor Ort befand. Beweise “für die Ankunft eines UFOs” auf unserem Planeten wollten sie aber nicht suchen, auch wenn es im Internet hier und dort gefordert wurde, so die Forscher.

Weiss Whistleblower Edward Snowden tatsächlich von einer Hoch-Zivilisation im Inneren der Erde? (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)
VIDEO: Edward Snowden Fake: “Im Erdinneren gibt es eine Hoch-Zivilisation” (Bild: L.A. Fischinger / gemeinfrei/WikiCommons)

Das Wissenschaftsmagazin “Nature” hat nun am 31. Juli von den Ergebnissen der Expedition berichtet. Demnach scheint wohl der Klimawandel zumindest indirekt an dem riesigen Loch im Boden schuld zu sein. Nach den Untersuchungen der Wissenschaftler vor Ort haben diese am Grund des Kraters einen Methananteil von bis 9,6 Prozent in der dortigen Luft gemessen. Der Forscher Andrei Plekhanov vom “Wissenschaftlichen Zentrum für Arktische Studien” in Russland weißt weiter darauf hin, dass der normale Anteil von Methan in der Luft bei nur 0,000179 Prozent liegt.

Nach den Ergebnissen der Expedition scheinen die warmem Sommer der Jahre 2013 und 2012 die Ursache zu sein. Die ungewöhnlich hohen Temperaturen in diesen Sommermonaten hätten den Permafrostboden weit tiefer und länger aufgetaut, als er eigentlich im Sommer der Fall sei. In den Sommern der letzten beiden Jahre war die Temperatur um rund 5 Grad C° wärmer als sonst, so Andrei Plekhanov. So sei das Erdreich weit tiefer aufgetaut worden und habe eine Methangasblase freigesetzt, die den Krater und auch den Auswurf darum bildete. Der Geochemiker Hans-Wolfgang Hubberten vom Alfred-Wegener-Institut in Potsdam weißt in “Nature” darauf hin, dass in den vergangenen zwei Jahrzehnten die Temperatur des Permafrostbodens um 2 Grad C° angestiegen sei. Der Grund sei die globale Erwärmung.

Demnach ist das Rätsel des Kraters von Sibirien offensichtlich gelöst. Das Thema “Methanblasen” ist aber zumindest noch bei einem anderen Mysterium der Erde recht spannend: Dem Bermuda-Dreick im West-Atlantik. Es gibt Spekulationen, dass die Schiffe, die in dieser Region verschwinden sollen, Opfer von Methanhydrat wurden, dass sich vom Meeresboden löste. Dort ist es üblicherweise in fester Form vorhanden. Aber auch in sehr vielen anderen Teilen der Welt und eben nicht nur im Bermuda-Dreieck:

Bekannte und vermutete Lagerstätten von Methanhydrat. Nicht nur im Bermuda-Dreieck. (Bild: gemeinfrei)
Bekannte und vermutete Lagerstätten von Methanhydrat. Nicht nur im Bermuda-Dreieck. (Bild: gemeinfrei)

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Erich von Däniken im Interview: Eines Tages werden die Außerirdischen wiederkehren

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Erwartet eines Tages die Rückkehr der Astronautengötter: Erich von Däniken (Bild: S. Ampssler / L. A. Fischinger)
Erwartet eines Tages die Rückkehr der Astronautengötter: Erich von Däniken (Bild: S. Ampssler / L. A. Fischinger)

Der Bestsellerautor Erich von Däniken aus der Schweiz ist sicher, dass eines Tages die Außerirdische wieder zur Erde kommen werden. Sie verschwanden nicht vor Jahrtausenden, sondern versprachen ihr Wiederkommen. In einem Online-Interview schildert von Däniken die Welt der Prä-Astronautik, wovon er selber absolut nichts hält und was zukünftige Astronauten auf unserem Mond finden könnten.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

“Die Welt” veröffentlichte am 22. Mai 2014 ein umfangreiches Online-Interview mit dem legendären Prä-Astronautiker und “Vater der Ancient Aliens” Erich von Däniken (hier).

Anja Richter sprach mit dem Bestsellerautoren und Götter-Jäger von Däniken über die Wiederkehr der Astronauten aus dem All, den verpassten Weltuntergang 2012, die verschwundene und angeblich von Aliens entführten Maschine Flug MH370 von Malaysia Airlines (dazu Video hier), das Bermuda-Dreieck, die Kirche und die Außerirdischen (s. a. hier), Rätsel in Ägypten und Südamerika und mehr.

“Die Außerirdischen kommen in 20 Jahren wieder”, so ist das Interview überschrieben:

Die Welt: Der Flug MH370 ist seit dem 8. März dieses Jahres spurlos verschwunden. Als Erklärungsversuch waren sogar Aliens als potenzielle Entführer im Gespräch. Was glauben Sie?

Erich von Däniken: Jetzt muss ich wahnsinnig vorsichtig sein, sonst glauben die Menschen wirklich, der Däniken denkt, Außerirdische hätten das Flugzeug entführt. Denn das ist nicht meine Meinung.

Hier weiter zum ganzen Interview …

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E-Mail der Götter? Die Suche nach einer Botschaft der Ancient Aliens: Wie ein eindeutigen Beweis aussieht und wo man ihn finden könnte: (M)ein 5-Punkte-Plan

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E-Mail der Götter? Wo ist die Botschaft der Außerirdischen? (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
E-Mail der Götter? Wo ist die Botschaft der Außerirdischen? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

(Update: 19. Mai 2018) Ein wichtiger und zugleich auch umstrittener Punkt bei der gesamten Thematik der “Außerirdische vor Jahrtausenden?” (Ancient Aliens) ist die Frage, ob die einstigen “Götter der Sterne” an uns technische Menschen von heute oder später nicht eine Nachricht ihrer erstmaligen Anwesenheit haben zukommen lassen (wollten)? Wenn tatsächlich Astronautengötter in der grauen Vorzeit hier auf der Erde waren, wie es eben die erfolgreiche US-TV-Serie Ancient Aliens sagt, haben sie dann nicht irgendetwas mit Absicht für uns hinterlassen? Haben sie nirgendwo eine Art “Zeitkapsel des kosmischen Wissens” verborgen, die uns heute den Beweis für die Realität der Prä-Astronautik liefern könnte? Und wie sollte diese E-Mail der Götter eigentlich aussehen? Dazu in diesem Beitrag einige Gedankenspiele und mein “5-Punkte-Plan”, um die Idee der Ancient Aliens definitiv zu beweisen …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Idee der Astronauten aus dem All – der Ancient Aliens –  setzt voraus, dass die außerirdischen Besucher, die vor Jahrtausenden auf der Erde weilten, wie wir Menschen eine physische und psychische Evolution durchlebten. Falls sie hier waren, waren sie auch uns Menschen von heute technisch überlegen, da sie offensichtlich die interstellare oder interdimensionale Raumfahrt beherrschten.

Ihre Evolution und Entwicklung muss folglich lange vor der des Menschen auf der 4,5 Milliarden Jahre alten Erde begonnen haben. Oder vollkommen anders. Ausschließen kann man diese Annahmen heute schon lange nicht mehr.

Botschaft der Götter

Diese Ancient Aliens müssen gewusst oder zumindest vermutet haben, dass auch hier auf der Erde wahrscheinlich irgendwann einmal eine technische Zivilisation existieren wird, die zwar nicht unbedingt der der Besucher entspricht, doch die zumindest den Stand erreicht, den wir eben heute haben. Sprich: dass sich diese noch primitive Menschheit eines Tages konkrete Gedanken über Leben im Kosmos und eben auch der Aliens machen wird. Eben, dass erst eine Zivilisation, ähnlich wie die unsere, in der Lage sein wird, rational in “kosmischen Maßstäben” zu denken.

Wir sind längst der Auffassung, dass außerirdisches Leben inkl. Zivilisationen möglich und sogar wahrscheinlich sind. Demzufolge wäre es für eine außerirdische Kultur, die uns Menschen schon vor Äonen besuchen konnte, absehbar gewesen, dass aus jenen Menschen oder Urmenschen, die sie hier antrafen, in nicht absehbarer aber dennoch möglicher Zukunft eine technische und sogar raumfahrende Zivilisation entsteht.

Da nun – nach der Prä-Astronautik-Idee – diese Fremden hier waren, ja, dass sie sogar hier als “Götter”, “Lehrmeister”, „Himmelsgeister“, “Kulturbringer” usw. betrachtet wurden, stellt sich die unausweichliche Frage: Haben diese einstigen Wesen nicht daran gedacht uns “moderne Zivilisierte” eine unmissverständliche Botschaft ihrer Anwesenheit oder sogar Herkunft zu übermitteln?

Ich selber spekuliere mal, dass wir dies selber machen würden, befänden wir uns eines sehr weit entfernten Tages mal in der Situation der vermeintlichen Götter der Vorzeit …

Ein Physiker behauptet: Wir werden niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich alle selber aus! Tatsächlich?(Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Ein Physiker behauptet: Wir werden niemals Kontakt mit Aliens haben: Die Außerirdischen löschen sich alle selber aus! Tatsächlich? (Bild: L. A. Fischinger / NASA / Montage: Fischinger-Online)

Die meisten Vertreter und Autoren der Prä-Astronautik (inkl. ich selber) sind der Meinung, dass es diese Raumfahrer der Vorzeit auch taten. Und zwar bewusst und vorsätzlich an eine moderne und technologische Menschheit der Zukunft gerichtet. Nicht zum Beispiel an einen mittelalterlichen Papst, einen Charles Darwin oder einfach an eine Menschheit adressiert, die mit dieser Information nichts anzufangen weiß. 

Hier also sind wir nun! Wir haben eine (ausreichend?) intelligente Zivilisation hervorgebracht – wo aber ist nun diese Botschaft der Ancient Aliens?

Eine außerirdische “Botschaft”, oder nennen wir es besser eine “zeitlich festgelegte Information an eine (un)bestimmte Zukunft“, muss meiner Meinung nach einige doch sehr hohe Ansprüche erfüllen. Wenn wir davon ausgehen, dass die Astronautengötter uns überhaupt etwas mitteilen wollten (es kann ja sein, dass sie es nicht wollten oder sie nie hier waren), sollte diese Mitteilung einige Grundaspekte erfüllen.

(M)ein “Fünf-Punkte-Plan”:

  1. Die Nachricht (belassen wir es bei dieser Bezeichnung!) muss vom Empfänger (wir?!) auch unmissverständlich als eine Nachricht Außerirdischer bzw. eben von Ancient Aliens erkannt werden können. Zweifel an dem, was man da “vor sich” hat, dürfen gar nicht erst entstehen.
  2. Die „E-Mail der Götter“ wäre an eine Kultur gerichtet, die bestimmte Fähigkeiten beherrschen muss, um Umfang, Auswirkung und Aussage dieser überhaupt zu verstehen. Sie dürfte also nicht im Mittelalter entdeckt werden, und dann aufgrund des Unverständnisses verloren gehen. Es muss also von den Besuchern vermieden werden, die Nachricht einer verständnislosen Epoche in die Hände fallen zu lassen.
  3. Die Nachricht muss wahrscheinlich enorme Zeiträume überdauern können. Sie darf weder durch Naturgewalten noch durch Menschenhand zerstört werden können und muss außerdem auch nach einer teilweisen Zerstörung ihren wahren Ursprung und ihre wahre Bedeutung erkennen lassen.
  4. Die Botschaft muss so positioniert bzw. verborgen werden, dass sie auch eines Tages tatsächlich gefunden wird; gleich wo auf der Erde in zum Beispiel 5.000 Jahren Menschen leben werden. Eine Botschaft mit den Worten „passt gut darauf auf und gebe es weiter“ einer frühen Kultur zu geben, deren Zukunft natürlich unsicher ist, wäre von den Ancient Aliens vollkommen sinnlos.
  5. Die Nachricht muss in einer “Sprache” oder einem “Code” verfasst sein, der die zur Zeit der “Absendung” herrschenden Sprachen usw. ignoriert. Sie muss von jeder intelligenten Kultur der Zukunft der Erde mit dem entsprechenden Stand der Wissenschaft verstanden wird.
ARTIKEL in 2 Teilen: "Auf den Spuren der Anunnaki", Teil #1: Von den göttlichen Ratsversammlungen in die Unterwelt – von Zecharia Sitchin in die Prä-Astronautik (Bild: Z. Sitchin / L.A. Fischinger)
ARTIKEL in 2 Teilen: “Auf den Spuren der Anunnaki”, Teil #1: Von den göttlichen Ratsversammlungen in die Unterwelt – von Zecharia Sitchin in die Prä-Astronautik (Bild: Z. Sitchin / L.A. Fischinger)

An diesem 5-Punkte-Plan wird deutlich, dass beispielsweise ein technisches Gerät, welches etwa einem sumerischen Hohenpriester vertrauensvoll in die Hand gedrückt wurde, diesen Anforderungen nicht entspricht. Auch ein irgendwo auf Erden vor sagen wir 10.000 Jahren vergrabendes UFO genügt den Ansprüchen einer sicheren “Zeitbotschaft” nicht wirklich.

Einige Autorenkollegen der prä-astronautischen Idee – ich eingeschlossen – sind jedoch auch der Meinung, dass die Besucher der Sterne auserwählten Menschen „Dinge“ zeigten und offenbarten, die sie der Nachwelt übermitteln sollen. Ich denke hier an heilige Schriften.

Diese Schriften und Texte könnten “Botschaften” an uns sein, erfüllen aber natürlich auch nicht die Voraussetzungen weiter oben. Bereits 1997/98 habe ich in meinem Buch „Götter der Sterne“ vielfach auf diese Überlieferungen verwiesen, dass eben gewisse Menschen von den „Himmlischen“ damit beauftragt wurden, Wissen und Weisheit der Götter weiterzugeben. Etwa der in der Szene der Prä-Astronautiker sehr bekannte Prophet Henoch, der im Auftrag des Herrn „göttliches Wissen“ in Büchern niederschrieb und zu dem ich damals unter anderem schrieb:

“(Als Henoch fertig geschrieben hatte), rief Gott Henoch zu sich, um ihn noch einmal den Wert dieser Geheimnisse und von nun an auch Henochs Person einzuschärfen (slawischer Henoch, 24,1-25,5). Die endgültige Bestätigung, dass Henoch einzig allein nur diese Bücher schreiben musste, finden wir im 33. Kapitel, das kaum treffender überschrieben werden konnte als ,Henochs Auftrag‘:

 ,Henoch! Ich habe dir alles gesagt, und du hast alles auf Erden gesehen, und alles hast du in diese Bücher geschrieben. Ich habe die Erschaffung von all dem ersonnen; ich schuf vom Höchsten bis zum Niedrigsten. Mein Ratgeber war dabei (…) Nimm dich zusammen, Henoch, und erkenne den, der mit dir spricht! Nimm die Bücher, die du geschrieben! Ich gebe dir die Engel Semiel und Rafuel und den, der dich zu mir gebracht. Seh auf die Erde hinab und sag deinen Söhnen alles, was ich dir erzählte, und alles was du gesehen vom unteren Himmel bis zu meinem Thron!, (slawischer Henoch, 33,3-6)

 Die Worte des Höchsten besagen klipp und klar, dass Henoch sich nicht auf der Erde befand, sondern darüber. Gleichzeitig sollte der Prophet aber auch den erkennen, der mit ihm sprach, so als wolle Gott dem Erdling über seine wahre Identität aufklären.

Nun bekam Henoch von Gott Engel eingeteilt, die ihn wieder zur Erde bringen sollten, und es wurde ihm geboten, alles, was er erlebte und erfahren hatte an seine Kinder weitergeben:

,Gib ihnen die Bücher mit deiner Handschrift und die Kinder sollen sie den Kindern geben, die Verwandten den Verwandten, das Geschlecht dem Geschlecht! Henoch! Sei der Mittler meines Heerführers Michael! Denn deine Handschrift und die deiner Väter Adam und Seth werden nicht vernichtet bis zum Ende der Zeiten.‘ (slawischer Henoch, 33,8-11)

UFOs in der Bibel? Die "fliegende Buchrolle" des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: L. A. Fischinger / gemeinfrei)
VIDEO: UFOs in der Bibel? Die “fliegende Buchrolle” des Sacharja: Ein zylindrisches Flugobjekt der Astronautengötter? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online )

(…)

Wie dem auch sei, nach der Begegnung mit diesem Engel war der Prophet wieder zu Hause bei seinen zwei Söhnen. Und so wie Gott es ihm aufgetragen hatte, berichtete er alles seinen Söhnen, damit sie es weitergeben und seine Bücher weite Verbreitung finden:

,Und die Bücher, die ich euch von Gott gab, verberget sie nicht! Sprechet davon zu allen, die es wünschen, dass sie dadurch des Herrn Werke kennen lernen!‘ (slawischer Henoch, 54,1)

Leider ist dieser Herzensauftrag, die Verbreitung seines Wissens, kläglich gescheitert.

Mehr dazu auch in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal.

Es müssten also neben diesen mutmaßlichen Informationen und Nachrichten für die Nachwelt mittels Propheten etc. auch eindeutige Quellen auffindbar sein, die den 5-Punkte-Plan erfüllen.

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Wie also kann man sich eine solche “Zeitkapsel” der Ancient Aliens theoretisch vorstellen?

Zum Beispiel durch gewaltige Monumentalbauten. Ja, meinetwegen durch Pyramiden.

Die rund 4.500 Jahre alte große Pyramide von Pharao Cheops von Gizeh in Ägypten wird dahingehend oft als eben eine solche Botschaft angesehen. Jedoch auch auf „codierte Mitteilungen“ aus Atlantis und anderen versunkenen Völkern, da in ihren Maßen und Proportionen mathematische und astronomische Botschaften verankert sein sollen, die nicht unbedingt mit Außerirdischen zu tun haben müssen.

In der Tat sind derartige Bauwerke auch nach einer weitflächigen Zerstörung durchaus zu rekonstruieren. Sie würden also durchaus dem Punkt entsprechen, dass auch nach einer teilweisen Zerstörung der Ursprung bzw. die Botschaft der Götter bzw. der Beweis für die Prä-Astronautik erkannt wird. Doch es ist dabei sicher wesentlich einfacher, ein weiteres völlig identisches Bauwerk an einem ganz anderen Ort zu erbauen. Somit würden wir zwei gleiche Bauten haben, einen zum Beispiel in Ägypten, einen beispielsweise in Australien.

Das wäre ein Signal, das hier etwas mehr als seltsam ist. Quasi der Fingerzeig der Götter … „Seltsam“ heißt aber dabei eben nicht gleich “außerirdisch”.

Um bei mysteriösen Pyramiden zu bleiben:

In der Cheops-Pyramide wurde ein ca. 30 Meter langer Hohlraum nachgewiesen (Bilder: L. A. Fischinger/S. Ampssler)
In der Cheops-Pyramide wurde ein ca. 30 Meter langer Hohlraum nachgewiesen (Bilder: L. A. Fischinger/S. Ampssler)

Oft – sehr oft – wird vermutet, im Inneren befinden sich versteckte Kammern mit eben jenen Botschaften an uns. Doch wirklich an – uns?! Würde vor 1.000 Jahren jemand auf die Idee gekommen sein, die Pyramide des Cheops zu zerlegen, Tunnel und Löcher überall hinein zu graben und sie praktisch damit völlig zu zerstören, wäre die hinterlegte Botschaft futsch. Diese Botschaft soll nämlich, so die Ideen weiter, aus Schriften und anderem vergänglichem “Zeugs” bestehen.

Meiner Meinung nach ist es tatsächlich nicht ausgeschlossen, dass innerhalb der Pyramiden (weltweit) noch Hohlräume und Kammern auf ihre Entdeckung warten, und diese dann auch wirklich etwas Seltsames und Spannendes enthalten. Um aber bei der Idee der Nachricht von realen Ancient Aliens zu bleiben, muss dieser mutmaßliche Inhalt aber eindeutig nicht von dieser Welt und völlig intakt erhalten sein.

Ein Zeichen einer außerirdischen Anwesenheit dürfte aber nicht innerhalb einer Pyramide zu finden sein. Jedenfalls nicht, wenn man von den Annahme ausgeht, dass diese die Mitteilung selber für die ferne Zukunft dort einbrachten. Sehr schnell, wenn diese zeitlich zu früh entdeckt wird, kann sie in der Versenkung der Geschichte verschwinden. Eine Nachricht dürfte also eben nicht verloren gehen oder beiseite geschafft werden können. Sie muss nach der Entdeckung überprüfbar bleiben, um den Punkten 2 und 3 gerecht zu werden.

Kein Außerirdischer der Welt hätte wissen können, ob das Bauwerk XY mit ihrer kosmischen Information nicht in XY Jahren vollkommen vernichtet ist. Samt Inhalt. Außer natürlich dann, wenn diese auch oder zugleich Zeitreisen wären. Dann jedoch hätten sie sich die Mühe einer Botschaft sparen können, da sie uns diese einfach hier und jetzt persönlich überbringen könnten …

Um als Astronautengötter sicher zu gehen, dass auch eine zu frühe Entdeckung durch puren Zufall ausgeschlossen ist, wäre es zum Beispiel eben eine Möglichkeit, dass man identische Riesenbauten über gewaltige Entfernungen hinweg errichtet. Diese sollten auch über Gebirge, Kontinente und Meere verteilt liegen. Solche Bauten bzw. deren Standorte könnte man so wählen, dass diese – auf eine Weltkarte übertragen – zum Beispiel den Satz des Pythagoras auf dem Globus zeigen. Man würde also die Gleichung “A2 + B2 = C2” erhalten, wenn man die Gebäude mit imaginären Linien miteinander verbindet.

VIDEO & ARTIKEL-SERIE: "Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien": Artikel-Reihe/Video von Lars A. Fischinger auf YouTube (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
VIDEO & ARTIKEL-SERIE: “Die Cheops-Pyramide: Mumien Grabräuber und Mysterien”: Artikel-Reihe/Video von Lars A. Fischinger auf YouTube (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Eine solche Verbindung wird mit absoluter Sicherheit jemand einmal ziehen. Gerade weil diese Bauten identisch sind, wird zwangsläufig eine Beziehung untereinander vermutet werden (müssen!). Das die Erde eines Tages von den Menschen in ihrer Gänze vermessen und kartographiert wird – dies hätten die Botschafter der Sterne natürlich voraussetzen müssen und durchaus auch können.

Doch bei dem unbestreitbar vorhandenen „Pyramiden-Gürtel“ um unseren Planeten ist es anders – ganz anders! Die Bauten ähneln sich zwar grob, aber sie weisen mehr Unterschiede als Parallelen auf. Diese reichen vom Baustil und Aussehen bis hin zum Datum ihrer Errichtung. Ein Zusammenhang oder sogar Botschaft der Götter des Kosmos in diesen zu erkennen, halte ich für falsch. Auch wenn ich kulturelle Kontakte über den Atlantischen Ozean als daraus möglich ansehe. Das ist aber wieder etwas anderes und bedarf keiner Götter aus dem All.

Nun aber würde das Auffinden einer solchen Anordnung auf Erden auch keine klare Botschaft von Ancient Aliens sein. Es würde sich als Hinweis auf eine globale und fortschrittliche Gesellschaft wie eben etwa Atlantis präsentieren. Ein Hinweis auf den Besuch von außerhalb der Erde könnte man nur spekulativ vermuten, und erfüllt damit nicht mal den Punkt 1 unseres 5-Punkte-Plans. Doch eine solche Anordnung würde mit Sicherheit den Punkt 5 erfüllen, denn die Mathematik ist in jeder Sprache gleich.

Es bedarf also – wenn wir bei einer mathematischen Anordnung von Bauten bleiben wollen – weiterer Details, um die Anforderungen einer wahren Nachricht von Ancient Aliens zu erfüllen. Würde dieses Beispiel hier tatsächlich auf Erden gefunden werden, so könnte man ihre Existenz leicht den Bewohnern von Atlantis in die Schuhe schieben. Eine echte Botschaft von Außerirdischen muss indes vor allem den Punkt erfüllen, dass wir unzweideutig erkennen, dass der Absender eben außerirdisch ist.

Eine vergrabene Laserpistole mag diesen Zweck erfüllen, kann aber auch nicht mehr sagen, als dass Außerirdische hier waren. Oder: Die Laserpistole stammt aus einem Super-Atlantis.

Doch auch die (oft als Beispiel für einen Beweis genommene) Laserpistole kann zufällig gefunden werden – und so verloren gehen. Bestünde sie jedoch aus einem nicht irdischen Metall und damit kaum aus Super-Atlantis, sähe die Sache anders aus. Etwas anders aber auch nur.

Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist "wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs" (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs” (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Montage: Fischinger-Online)
Nun also hätten wir beispielsweise in einem sicheren Zeit-Safe in einem oder mehreren der am Pythagoras-Dreieck beteiligten Bauten ein außerirdisches Relikt gefunden. Wo und wie genau dieses gefunden würde, ist weitreichenden Spekulationen überlassen.

Die fremden Besucher würden den (zusätzlichen bzw. dazugehörigen) Hinweis auf etwas Kosmisches sicher so verbergen, dass man es erst mit einem gewissen Stand der Technik entdecken kann. Beispielsweise am Ende eines in den Fels geschnittenen, sehr, sehr kleinen Tunnels innerhalb oder unterhalb eines dieser mathematisch platzierten Gebäude. Etwa mit außerirdischen Gestein im Inneren verkleidet und nur mit modernster Technologie zu entdecken und zu finden. Wenn der Bau denn noch steht …

Botschaften der frühen Vergangenheit

Übrigens sind diese Ideen einer “geometrischen Botschaft” in einer anderen Hinsicht nicht neu.

So entwarf schon 1820 der Mathematiker Karl Gauss eine Methode, wie sich die Menschheit anderen intelligenten Wesen im All bemerkbar machen könnte. Er schlug vor in Sibirien ein riesiges und rechtwinkliges Dreieck aus Weizen anzulegen, an deren Seiten Pinienwälder gepflanzt werden sollten. Diese Wälder würden den Satz des Pythagoras darstellen, welcher von Außerirdischen dann klar als intelligentes Signal identifiziert werden könnte.

Klingt absurd, aber war es eigentlich gar nicht.

Da zu Lebzeiten von Gauss vermutet wurde, dass der Mars, die Venus und sogar der Mond von Wesen bewohnt sein könnten, war dieser Vorschlag zu seiner Zeit durchaus sinnvoll. Starke Teleskope der Marsmännchen oder des Mann im Mond würde diese Formation auf der Erde entdecken und als künstlich identifizieren. Damals fand sich jedoch kein Sponsor für diese Unternehmung – gespartes Geld, wie wir heute wissen.

Einen ähnlichen Vorschlag machte 1840 der Physiker Joseph von Littrow. Seine Idee bestand darin, in der Sahara Löcher von 20 Meilen Durchmesser zu graben, sie dann mit Kerosin zu füllen und anzuzünden. Somit sollten in unserem Sonnensystem brennende geometrische Figuren wortwörtlich wie ein Leuchtfeuer auf eine Intelligenz auf der Erde aufmerksam machen. Das waren quasi die Vorläufer unserer modernen und technischen SETI-Projekte – der Suche nach außerirdischer Intelligenz mit Radioteleskopen.

Wir haben eine Laser-Pistole der Astronautengötter gefunden! Und jetzt?

Die Mathematik verwies in dieser Spekulation auf die Bauwerke. Die Technik von heute öffnete den Weg zum Fundobjekt; gleich welcher Art es auch sein mag.

„Die Wahrheit über Aliens“: Was passieren kann, wenn man die Astronautengötter vor lauter Alien-Beweisen nicht mehr sieht ... (Bildmontage: L. A. Fischinger)
„Die Wahrheit über Aliens“: Was passieren kann, wenn man die Astronautengötter vor lauter Alien-Beweisen nicht mehr sieht … (Montage: Fischinger-Online)

Wenn nun dieser spezielle Fund keine Himmelskarte mit exakten Koordinaten der Heimat der Ancient Aliens ist, wären die Bauten selber erneut interessante “Objekt der Codierung”. Die Anordnung nach Pythagoras ist der erste Hinweis. Man kann sie als Zeichen zum nähren Untersuchen interpretieren. Eine Art Rufsignal in Stein.

Nun wiederum könnten die außerirdischen Absender der Nachricht in den Monumenten selber mathematische und/oder astronomische Beziehungen einbauen, die klar auch nach Jahrtausenden erkannt werden müssten. Sie könnten, und dies halte ich für das wahrscheinlichste, auf ihre Heimat hinweisen.

Und hier nähren wir uns einem ganz schwierigen Terrain:

Wie sollen die Außerirdischen in einem Bauwerk oder mehreren Monumenten einen Fingerzeit auf ihren Heimatstern einbauen, wenn die Empfänger (= wir) gar nicht wissen, wonach sie suchen sollen? Natürlich vorausgesetzt, diese Gebäude würden überhaupt noch existieren.

Man erkläre etwa einem nie gesehenen Außerirdischen per SETI-Technik, was links und was rechts ist – denn auch dies ist aussichtslos. Der eine nimmt die Maße der mutmaßlichen Bauwerke und rechnet herum, der andere rechnet herum und wieder andere rechnen wieder anders herum. Dabei kommen alle zu unterschiedlichen Resultaten. Einer erkennt eine Beziehung zum Mond, der andere zum Saturn, ein weiterer zum Alpha Centauri und noch einer meint, sie kamen vom Mars, der Venus und gleichzeitig auch von den Plejaden. Der ursprüngliche Zweck dieser angenommenen Nachricht wäre völlig verfehlt.

Mir fällt hierbei als erstes ein, dass man in diesen Monumenten eine Ausrichtung einbaut, die sehr starke Bezüge zu jenem Himmelsteil oder gar Stern(bild) zeigen. Beispielsweise Ausrichtungen verschiedener Gebäudeteile oder man erbaut nach dem gleichen Prinzip wie das Pythagoras-Dreieck das Sternbild auf Erden nach. Dazu würde es sich am besten eignen, wenn dies innerhalb der Pythagoras-Anordnung befindet. Damit wäre das schwierigste Problem geschafft.

Der "Black Night Satellit": Umkreis die Erde seit Jahrtausenden ein Beweis für die Astronauten der Antike? (Bild: NASA's Goddard Space Flight Center, Greenbelt, Md. / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
VIDEO & ARTKEL: Der “Black Night Satellit”: Umkreis die Erde seit Jahrtausenden ein Beweis für die Astronauten der Antike? (Bild: NASA’s Goddard Space Flight Center, Greenbelt, Md. /Montage: Fischinger-Online)

Da auch die Ancient Aliens auf ihrem Planeten mittels Wellen kommunizieren werden (Funkt etc.) wäre folglich ein aufgrund der Entfernung viele Jahre dauernder SETI-Lauschangriff auf dieses System nötig. Die Frequenz und Bandbreite, auf der man die Radioteleskope ausrichten muss, wären natürlich in den Maßen der Bauten zu finden. Sie könnten sich (einfach, und das ist wichtig) aus Längen, Breiten- und Höhenangaben ableiten lassen. Oder und vor allem durch einen binären Code.

Doch Stopp! Welches Maß ist das Maß der Dinge?

Der Meter, der Zoll oder eine der zahllosen Ellen der Antike?! Keines. Die Ableitung einer mutmaßlichen Frequenz, auf der man den Stern abhorchen soll, müsste sich mit jedem x-beliebigen Messsystem durchführen lassen. Entweder, die Erbauer dachten auch daran, die Maßeinheit irgendwie der Nachwelt zu übermitteln, oder sie müssten sich geometrischen (oder auch chemischen!) Beziehungsverhältnissen bedienen, die immer gleich sind.

Außerhalb der Erde suchen

Die Idee, Außerirdische bauen gewaltige Monumente in mathematischer Präzision, ist möglich. Sofern natürlich alle oben genannten Punkte, vor allem der Schutz vor Zerstörung und die sichere Ankunft an den richtigen Empfänger, erfüllt werden. Aber, das wissen wir alle, diese existieren nicht.

Doch lohnt es sich für Ancient Aliens überhaupt, auf einem fremden Planeten Kraftakte zu verrichten oder verrichten zu lassen, dessen Beständigkeit ohne jede Frage unsicher ist? Vielleicht, denn wir kennen ihr Ziele nicht.

Aber es ist weitaus geeigneter und weniger aufwendig, eine Nachricht über ihre einstige Anwesenheit der Nachwelt außerhalb der Erde zu hinterlassen. Dies könnte in Form von Satelliten sein, oder aber durch Bauten bzw. Artefakte auf dem Mond, im Asteroidengürtel oder besser noch dem Mars.

Haben Außerirdische auf dem Mars einen Atomkrieg geführt? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Haben Außerirdische auf dem Mars einen Atomkrieg geführt? (Bilder: NASA & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Oder auch an zahllosen verschiedenen Orten im Sonnensystem zugleich, wie es auch “Arch Mission” für das Wissen der Menschheit plant. Diese Organisation will in Archiven auf Mond, Mars und anderen Plätzen im Sonnensystem Archive mit allen Errungenschaften des Menschen verteilen. Ab 2020 soll es mit einer ersten Mond-Bibliothek starten, wie am 17. Mai 2018 in diesem Beitrag HIER berichtet.

So halte ich es für wesentlich geeigneter und sinnvoller, beispielsweise mehrere Sonden im Erdorbit oder um/auf dem Mond in Stellung zu bringen. Dort können sie hunderttausende Jahre verweilen, bis eine intelligente Menschheit mit ihrer entwickelten Raumfahrt sie findet.

Aber wie finden wir sie? Auch dieses Problem lässt sich raffiniert lösen und garantiert dabei, dass die Botschaft die Menschheit nur dann erreicht, wenn sie technologisch reif genug ist.

E-Mail der Götter verzweifelt gesucht!

Die mutmaßlichen Sonden der Ancient Aliens im All kreisen in unserem Gedankenspiel deaktiviert um die Erde oder befinden sich auf dem Mond (oder sonst wo). Von Zeit zu Zeit – alle 2.000, dann 1.000 dann 500 Jahre und später in noch kleineren Schritten, aktiviert sich die kosmische Botschaft von selbst und erwacht aus ihrem Winterschlaf. Sie sendet dann auf einer von allen kosmischen Einflüssen abgeschirmten oder zumindest einer sehr “sauberen” Frequenz ihr „Funkfeuer“. Besser und wahrscheinlich ist es jedoch, wenn sie nach der Aktivierung auf einer gewaltig großen Bandbreite an Frequenzen die E-Mail der Götter als Leuchtfeuer senden würde.

Eine derart verborgene Botschaft ist zu 100 Prozent in der Lage nicht etwa Karl dem Großen oder anderen Personen ohne entsprechendes Wissen um das Universum und die erforderlichen Technologien in die Hände zu fallen. Erhält die piepende Sonde von Ancient Aliens im All keine Antwort, schaltet sie sich wieder ab. Bis zum nächsten Erwachen und Senden.

Man könnte sogar soweit spekulieren, dass die Sonde oder die Sonden – mehrere sind sicherer – erst durch ganz bestimmte Radiostrahlen bzw. Frequenzen von der Erde aus aktiviert werden.

Das letzte Interview (1998) mit Josef F. Blumrich - dem Vater des Raumschiffs des Ezechiel: "Meine Ansicht ist unverändert." (Bild: J. F. Blumrich / Montage: L. A. Fischinger)
Das letzte Interview (1998) mit Josef F. Blumrich – dem Vater des Raumschiffs des Ezechiel: “Meine Ansicht ist unverändert.” (Bild: J. F. Blumrich / Montage: Fischinger-Online)

Diese immer von der Erde abstrahlenden Signale zeigen der intelligenten Technik der Vorzeit im All, dass die Menschen da unten eine technische Zivilisation besitzen und bereit für den Kontakt sind. Oder zumindest sein könnten. Dies würde aber bedeuten, dass die Systeme mehr Energie benötigen und auch anfälliger sind, als wenn die Sonden nur eine Uhr über die Jahrtausende laufen haben, die dann und wann den Satelliten aktiviert. Doch was wissen wir schon über die Technologie der Ancient Aliens …?!

Auch und natürlich auf dem Mars wäre eine solche Botschaftssonde hervorragend aufgehoben. Sie würde beispielsweise aktiv, wenn Radiosignale bzw. Funksignale (nicht von NASA-Sonden à la “Viking” & Co.) vom Mars zur Erde gefunkt werden. Und dies wäre bei der ersten Landung des Menschen auf dem Mars. Mit Sicherheit also dann, wenn die Menschheit unlängst eine Raumfahrer-Kultur hervorgebracht hat, die in der Lage sein wird, die eigentliche Botschaft zu verstehen.

Diese Sonde der gesuchten Ancient Aliens ist aber nicht unbedingt die eigentliche Botschaft der Götter. Sie ist das “Pythagoras-Dreieck” (nur besser) aus dem ersten Beispiel. Der Satellit bzw. sein Funkfeuer dient ausschließlich als Lockmittel und Hinweis im Sinne von „Hier, Erdlinge! Hier gibt es was Spannendes zu entdecken!“ …

Die wahre Botschaft schlummert beispielsweise in ihrem Inneren. Und hier hätten die mutmaßlichen Außerirdischen gewaltige Ideen einfließen lassen können. Die Botschaft müsste nicht verborgen sein, denn die Finder sind ja entsprechend fortgeschritten in Wissenschaft und Wissen. Binäre und genetische Codes, Bilder, astronomische und mathematische Darstellungen, einfache Piktogramme und unendliche Möglichkeiten mehr stehen zur Verfügung, um dem Menschen von heute (oder übermorgen) auf diese Weise eine Nachricht zukommen zu lassen.

Nano-Technologie im All

Doch auch hier haben wir durchaus das Problem, dass die E-Mail Gottes im Laufe der kosmischen Jahrtausende zerstört werden könnte. Auch wenn die Absender abertausende dieser technischen Hinweise im Sonnensystem im Mini- oder besser Nano-Format verteilt haben sollten.

Zuversicht bei der NASA: “In 20 Jahren finden wir außerirdisches Leben!” Voller Optimismus in die Zukunft (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Zuversicht bei der NASA: “In 20 Jahren finden wir außerirdisches Leben!” (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Nano-Technologie wäre sicherlich die beste und wirtschaftlichste Lösung, damit wenigstens einige der Sonden die Zeiten überstehen. Wir sehen schon heute, welche gewaltigen Fortschritte die Entwicklungen dieser Technologien in unserer Welt macht. Sie sind riesig…oder besser gesagt: winzig. Unlängst haben Kosmologen diese Techniken bei ihren Spekulationen und Hypothesen über die Zukunft der Raumfahrt und den Möglichkeiten von Außerirdischen mit einbezogen.

Warum sollten also Ancient Aliens vor Jahrtausenden nicht ungleich höher entwickelte Nano-Technologie genutzt haben? Es spricht nichts dagegen.

100prozentig sicher sein, dass diese technologische Nachrichten auf dem Mars, im Asteroidengürtel, einem Mond des Saturn oder sonst wo uns irgendwann auch unbeschadet und samt seinen enthaltenen Informationen erreicht, konnten auch die Götter aus dem All nicht. Wie soll man zum Beispiel den Einschlag eines Asteroiden oder eine Kollision mit diesem über undenkliche bzw. unbekannte Zeitepochen ausschließen? Oder haben die Fremden von den Sternen auch daran gedacht und „Abwehrsysteme“ installiert …? Oder Millionen von Nano-Sonden verteilt?

Spekulationen der Prä-Astronautik? Ohne Frage! Unhaltbare Ideen und Annahmen ohne realen Background? Nicht unbedingt!

VIDEO-Interview von Lars A. Fischinger mit Erich von Däniken (Bild: L. A. Fischinger)
VIDEO-Interview von Lars A. Fischinger mit Erich von Däniken (Bild: Fischinger-Online)

Wenn wir eine ernsthafte, eine handfeste und eindeutige Botschaft der Astronautengötter vor Jahrtausenden suchen, so doch wohl auf diesem oder ähnlichem Wege. Folglich am besten außerhalb der Erde. Falls nicht irgendwann ein SETI-Signal oder eine Ladung/Ankunft der Außerirdischen den Beweis erbringen wird, dass sie da waren. Und selbstverständlich unter den beiden Voraussetzungen, dass diese Außerirdischen auch hier waren und ganz bewusst der Menschheit der Zukunft dies auch mitteilen wollten.

Aber auch – natürlich! – vorausgesetzt, die wie auch immer gearteten „Mächtigen der Welt“ enthalten uns diese nicht vor …

Die Ancient Aliens kommen – und schockieren die Prä-Astronautiker und Erich von Däniken-Leser

Abschließend ein anderer Gedanke bei der Suche nach dem ultimativen Beweis für die Richtigkeit der Prä-Astronautik:

Vielleicht würden die “Mächtigen der Welt” den Beweis vertuschen, vielleicht haben sie ihn sogar schon oder vielleicht liegt dieser sogar in unserem genetischen Code. Wer weiß. Aber der Beweis 2.0 für die Existenz fremder Zivilisationen im Kosmos wäre fraglos ihre öffentliche, physische für alle sichtbare Ankunft auf unserem Planeten Erde.

Als Vorreiter der  Prä-Astronautik spricht Erich von Däniken hierbei gerne von einem “Götterschock“. Damit meint er, dass dieses Ereignis die Menschheit schockieren würden, da sie als Spezies darauf nicht vorbereitet ist. Eine Meinung die viele – wie auch ich – teilen, andere aber ablehnen.

Doch vielleicht verpassen die Außerirdischen ja den durchaus auf ihre Ankunft vorbereiteten Prä-Astronautikern der westlichen Welt einen Schock!? Nämlich dann, wenn wir die (hoffentlich friedlichen) Fremden aus dem Universum mit den Worten begrüßen:

“Willkommen auf der Erde, da seit ihr ja wieder!”

Und diese daraufhin antworten:

“Wieso … wieder?!” …

Mehr zum Thema auch in meinem Vortrag “Artefakte der Astronautengötter und die Suche nach dem ultimativen Beweis”, den ich 2014 beim One-Day-Meeting der “Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI” (A.A.S.) gehalten haben.

Ihr finden diesen auf meinem YouTube-Kanal unter Fischinger-Online und hier:

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Euer Jäger des Phantastischen
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