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Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens der Klimawandel zum Verhängnis? Das “Fermi-Paradoxon” und der Nicht-Kontakt

Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens Klimawandel und Umweltzerstörung zum Verhängnis? (Bilder: NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)
Außerirdische Zivilisationen: Wurde den Aliens Klimawandel und Umweltzerstörung zum Verhängnis? (Bilder: NASA/JPL / Montage: Fischinger-Online)

Wenn unsere Milchstraße und das Universum von außerirdischen Zivilisationen zumindest nach einigen Berechnungen nur so wimmelt: Wo sind diese dann alle? Warum finden wir sie scheinbar nicht und warum empfängt SETI kein Signal von Außerirdischen? Dazu gibt es einen ganzen Katalog von Erklärungsversuchen. Eine “neue” These zu diesem “Fermi-Paradoxon” genannten Umstand des Nicht-Kontaktes mit Aliens bringt jetzt ein Astrophysiker in Spiel: Klimawandel und Umweltzerstörung auf ihren Planeten würden die Entwicklung der Außerirdischen bremsen oder sogar stoppen. Wie genau das der US-Wissenschaftler meint, welche weiteren Faktoren eine außerirdische Zivilisation bedrohen und ob das als Erklärung des “Fermi-Paradoxon” ausreicht, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Zivilisationen im All

Seit wenigen Jahrzehnten erst hat sich unter Astronomen und Weltraumforschern die Überzeugung durchgesetzt, dass es im Universum von Leben nur so wimmelt. Intelligentes Leben und außerirdische Zivilisationen ausdrücklich eingeschlossen.

Eine Tatsache, die in der breiten Bevölkerung allerdings noch lange nicht angekommen ist. Außerirdische sind für viele Menschen mangels Bildung und Interesse in diesem Bereich weiterhin ein Thema für “Verrückte”, “Freaks” oder “Spinner”. Vor allem auch aufgrund der allgemeinen und falschen Auffassung, dass das Thema Außerirdische dasselbe wie das Thema UFOs ist. Daran hat das Fernsehen und Hollywood eine erhebliche Mitschuld.

Allerdings haben auch all jene etablierten Wissenschaftler “schuld”, die von eben diesem Leben im All immer wieder sprechen. Seien es jetzt Mikroorganismen auf einem Mond oder dem Mars in unserem Sonnensystem, ferne und mutmaßliche bewohnbare Exoplaneten im All oder technologische Zivilisationen von Außerirdische: Nichts davon kann die Weltraumforschung bisher belegen.

Noch nicht. Denn sicher sind sind eigentlich alle, dass es “Sie” da draußen geben muss. Wir müssen sie nur finden (oder sie uns).

Aliens wie Sand am Meer – wo denn?

Wie viele Planeten und Monde in unserer Galaxis oder im gesamten Universum Leben beherbergen, kann niemand auch nur annähernd seriös sagen. Nichteinmal grob schätzen kann man die Anzahl belebter Welten im All. Und das wird auch in fernster Zukunft aller Wahrscheinlich nach immer so bleiben. Wir kennen nicht alle Monde und Planeten im Kosmos, auf denen Leben entstanden sein könnte. Wir werden sie in der Unendlichkeit des Alls niemals alle kennen können. Gleichzeitig können wir auch nicht alle Kandidaten vor Ort untersuchen, um etwa Mikroben oder Alien-Fische nachzuweisen.

Das Universum ist dafür ganz einfach zu groß.

Bei außerirdischen Zivilisationen ist es zwar nicht ganz so aussichtslos, aber dennoch vergeblich. Doch auch hier sprechen Optimisten von “Aliens wie Sand am Meer” im gesamten Kosmos. Und viele seien eben intelligent und haben eine technologische Zivilisation einwickelt. Einige dieser Spezies sind auf dem Stand von uns Menschen – andere vielleicht Millionen Jahre weiter entwickelt.

So nehmen gerne diverse Wissenschaftler die inzwischen schon sehr alte Drake-Gleichung aus den 1960er Jahren dafür vor. Eine Formel (mehr dazu auch HIER, HIER & HIER), mit der man theoretisch die Anzahl intelligenter Alien-Zivilisationen im All berechnen kann. Einige optimistische Ergebnisse dieser Berechnungen zeigen ein Universum, dass voller Zivilisationen ist.

Aber warum finden wir diese doch angeblich so zahllosen Außerirdischen einfach nicht? Obwohl wir beispielsweise seit rund einem halben Jahrhundert mit Radioteleskopen Signale von ihnen suchen schweigt der Kosmos!

Das “Fermi-Paradoxon”

Ein quasi überall bevölkertes Weltall, ohne, dass wir auf der Erde das mitbekommen? Warum?

Genau das fragte sich schon 1950 der berühmte Atomphysiker und Nobelpreisträger Enrico Fermi, nachdem zahlreiche Begriffe aus Wissenschaft und Forschung benannt sind. So auch das “Fermi-Paradoxon”, das eben genau das Problem des Nicht-Kontaktes mit anderen Zivilisationen beschriebt:

Fermi ging davon aus, dass es intelligentes außerirdisches Leben gibt, das technisch hochentwickelte Zivilisationen über Millionen von Jahren aufrecht erhalten kann. In dieser Zeitspanne sollte es mittels interstellarer und intergalaktischer Raumfahrt möglich sein, ganze Galaxien zu kolonisieren – und der Wahrscheinlichkeit nach sollte dies bereits geschehen sein. Dass dennoch die Suche nach den Spuren von Außerirdischen bisher erfolglos blieb, erschien ihm paradox und als Hinweis darauf, entweder die Annahmen oder die Beobachtungen zu hinterfragen.

Rund 70 Jahre ist dieses “Fermi-Paradoxon” nun bekannt und in der Diskussion. Und es ist und bleibt paradox. Obwohl selbstverständlich in der Astronomie und Alien-Forschung verschiedene Parameter angeführt wurden, warum wir bisher alleine bzw. noch nicht besucht worden sind. Man sollte aber dabei aber auch beachten, dass nicht nur keine Alien-Kollonisten zu uns kamen, sondern diese “Anderen” noch nicht mal irgendwas von sich hören ließen.

Das Problem des Nicht-Kontaktes

Beispiele:

  • Außerirdische betreiben ganz einfach keine oder räumlich nur sehr begrenze interstellare Raumfahrt. Aus technischen, wirtschaftlichen oder anderen Gründen – oder weil es für diese schlicht unnötig ist.
  • Alle außerirdischen Zivilisationen sind schon lange Vergangenheit. Es existieren keine mehr.
  • Die Menschheit ist vollkommen allein im All. Wir wären damit die erste “intelligente Spezies”.
  • Aliens leben von unserem Ort im Kosmos aus betrachtet alle zu weit weg. Sie haben uns als Ziel deshalb “nicht auf dem Schirm”.
  • Natürliche Katastrophen haben sie ausgelöscht.
  • Sie haben sich durch Kriege usw. selber ausgelöscht.
  • Die Planeten der Aliens haben eine derart starke Anziehungskraft (“Super-Erden”), dass sie keine Raumfahrt entwickelt haben. Kosten und Ressourcenverbrauch, um erstmal langsam mit Raumfahrt wie Satelliten usw. zu beginnen, sind viel zu hoch (s. a. Video HIER).
  • Alle außerirdischen Zivilisationen ignorieren uns Erdlinge aus mangelnden Interesse absichtlich.
  • Außerirdische haben uns noch gar nicht entdeckt, und wissen nichts von der Menschheit.
  • Sie waren schon längst hier.
  • Die “Anderen” sind schon längst hier.
  • Ab und zu kommen sie mal vorbei.
  • Außerirdische haben durch Weltraummüll eine “Barriere” um ihre Welt geschaffen, so dass sie auf ihrer Welt “gefangen” sind.
  • Alien-Zivilisationen wissen von uns, haben aber untereinander abgesprochen, dass sie uns in Ruhe lassen.
  • Wir erkennen sie gar nicht.
  • Keine außerirdische Zivilisation hat bisher den Sprung zu einer interstellaren Spezies geschafft.

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Wo die Wissenschaft nicht weiter weiß, beginnen die Spekulationen und Thesen. Die genannten Erklärungsversuche des “Fermi-Paradoxon” zeigen dies sehr eindringlich. Obwohl vieles davon nach Science Fiction klingt, ist es das nicht. Science Fiction wird schließlich immer von der nüchternen Wissenschaft beeinflusst. Dann verpackten Hollywood, Autoren & Co. es für den Konsumenten.

Science Fiction vs. Wissenschaft

In der TV-Serie “Raumschiff Enterprise” existiert beispielsweise eine “Oberste Direktive”. Damit ist in der Serie nichts weiter als eine Nichteinmischungsabsprache der handelnden Spezies gegenüber “primitiven Zivilisationen” gemeint. Etwa wenn diese noch nicht die Technologie der interstellaren Raumfahrt erfunden haben, lässt man sie bei “Star Trek” in Ruhe.

Vorstellbar, dass es so was im All wirklich gibt und wir deshalb vor dem “Fermi-Paradoxon” stehen. Genauso vorstellbar aber auch, dass sie schon vor zum Beispiel 14 Millionen Jahren hier waren. Oder uns in 10, 100 oder 10.000 Jahren erst entdeckten. Vielleicht sind alle Außerirdischen in der Galaxis bisher auch nur Steinzeitaliens oder Mikroben …

Alles Thesen. Alles nicht belegbar. Und doch alles durchaus vorstellbar. Inklusive der mit Sicherheit unbeliebtesten Erklärung, dass wir ganz allein sind. Betrachtet man die Diskussionen um außerirdische Zivilisationen und des Problems, dass wir sie bisher einfach nicht finden, sind einige Hypothesen dabei sehr beliebt. Zumindest in den letzten Jahren. Obwohl auch diese nach irdischen Science Fiction klingen, muss es nicht überall so sein.

Zum wäre da die Annahme, dass sie schon lange hier sind, hier waren oder immer mal wieder hier “vorbei schauen”. Verbunden wird dies gerne auch mit der Überlegung, dass sie sich ganz einfach nicht (direkt) einmischen wollen. Wir Menschen sind vielleicht auch sowas wie ein “komischer Zoo” im All: Hin und wieder interessant und unterhaltsam, letztlich aber doch bedeutungslos und langweilig (s. a. Interview mit Lars A. Fischinger HIER).

Eine andere beliebte Idee ist, dass Außerirdische ganz einfach zu weit weg und die Distanzen zwischen den Sternen auch für sie zu gigantisch sind. Vor allem Kritiker der Prä-Astronautik oder auch der UFOs im Sinne von Alien-Fahrzeugen führen das oft an.

Die dritte und überaus beliebte Erklärung des Nicht-Kontaktes ist, dass alle Alien-Zivilisationen inzwischen untergegangen sind. Wann genau ist dabei eher belanglos. Ob vor 1.000 Jahren die letzten Außerirdischen untergingen oder vor 5 Milliarden Jahren spielt dabei kein Rolle. Wir Menschen haben sie schicht und einfach zeitlich verpasst.

Der “Große Filter”

Theoretisch vorstellbar ist in der Unendlichkeit des Universums auch unendlich viel. Immerhin ist das All, soweit wir heute wissen, rund 14 Milliarden Jahre alt. Viel Zeit für viele Ereignisse und Dinge.

Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen betrachte sehr häufig die Entwicklung von solchen Zivilisationen an sich kritisch. Allen voran ist hier der Physiker Stephen Hawking sicher zu nennen. Sie gehen in ihren Thesen davon aus, dass eine außerirdische Spezies sich technologisch bis zu einer Art Scheidepunkt kontinuierlich weiter entwickelt. Irgendwann steht die technologische und parallel laufende biologische Evolution dieser Zivilisationen jedoch an einer Schelle.

Diese Entwicklungsschwelle gilt es zu überwinden, damit eine solche Spezies überhaupt weiter existieren kann. In der Diskussionen wird hier gerne das Risiko der Selbstvernichtung der Außerirdischen genannt. Durch Krieg, Atomaren Holocaust, Killerviren und zahlreiche andere (menschlich) denkbare Katastrophen. Natürlich auch durch verehrende Naturereignisse. Eine Spezies, die zwar einfache Raumfahrt betreibt, eben wie wir, kann beispielsweise einen Killer-Kometen oder riesigen Asteroiden auf Kollisionskurs nicht abwehren. Auch einem Gammestrahlenausbruch oder Supervulkanen wären diese Aliens schutzlos ausgeliefert.

Erst nachdem eine Spezies technologische all diese Hürden meistern und überwinden kann, ist ihre Überleben sicher. Hausgemachte und natürliche Untergänge müssen überwunden oder überwindbar sein. Wie soll eine Spezies den Schritt in den Kosmos schaffen, wenn sie plötzlich von einem Atomkrieg oder Killer-Asteroiden in die Steinzeit zurückgeworfen wird?

Vollkommen logische Überlegungen, die natürlich auch die Spezies Mensch betreffen.

Auch wenn Kriege aller Art gerade von uns Menschen der Erde überaus gerne geführt werden, kann das bei Aliens durchaus auch so sein. Falls nicht, bleiben die überall im Weltraum vorhandenen natürlichen Gefahren. Forscher sprechen hier auch von einem “Großen Filter” in der Entwicklung von Zivilisationen. Einige Spezies überleben die Kinderkrankheiten ihrer Zivilisation und werden von kosmischen Ereignissen verschont, andere nicht.

Klimawandel bei den Außerirdischen

Haben Außerirdische sich nicht alle selber umgebracht oder in die Steinzeit zurück katapultiert und wurden auch von natürlichen Weltuntergängen verschont, steht ihnen das All offen. So die einhellige Meinung unter den Astronomen. Würde eine technologisch fortschrittliche Spezies dann von einem Kometen oder Asteroiden in ihrer Existenz bedroht, würden diese Aliens es verhindern können.

Um so weiter der Fortschritt, um so mehr können sie sich wehren und dadurch immer weiter entwickeln. Eine Aufwärtsspirale, wenn man so will. Denken wir den Extremfall, dass deren Sonne untergeht und die Atmosphäre ihrer Welt deshalb verbrennt, finden diese Super-Aliens auch dafür eine Lösung.

Der Astrophysiker Adam Frank ist mit seinem Buch “The Light of the Stars” vom Juni 2018 bisher einer der letzten Forscher, die das Thema des “Großen Filters” genauer betrachtet haben. Er führte den Klimawandel als einen weiteren Aspekt an, der allerdings keinesfalls neu ist. Frank beruft sich ausdrücklich auf vorherige Pioniere der Alien-Forschung wie etwa Frank Drake oder Carl Sagen.

Populär brachte Frank vor allem den Klimawandel unserer Erde mit Blick au außerirdische Zivilisationen ins Spiel. Wie es sein Untertitel “Außerirdisch Welten und das Schicksal der Erde” schon verrät, zieht Frank eindeutige Verbindungen zur aktuellen Weltlage und potentiellen Alien-Welten. Denn auch ein Wandel das Klimas kann für die Entwicklung einer Zivilisation auf ihren Planeten ungeahnte und hinderliche Konsequenzen haben. Hier sei die Menschheit “kosmische Teenager”, so Frank.

Verwundern sollte das nicht. Ein Klimawandel, gleich ob von Menschenhand, Alienhand oder natürlich, kann für eine planetar gebundene Zivilisation das Aus bedeuten. Zumindest wird es für die betroffene Spezies weit Wichtigeres geben als groß angelegte Raumfahrt. Durchaus eine Aussage, die man schon heute bei Raumfahrt-Kritikern auf diesem Planeten antrifft.

Wer aber keine oder kaum Energien und Technologien in Raumfahrt & Co. investiert, wird im “Großen Filter” des Kosmos stecken bleiben. Ergebnis mit Blick auf das “Fermi-Paradoxon” wäre, dass diese Zivilisation vor uns verborgen bliebe. Zumindest bis diese vielleicht eines Tages ihren Klimawandel überwunden  oder sich nach einem Ende ihre “kosmischen Teenager-Zivilisation” neu entwickelt hat.

Sind das wirklich Erklärungen?

Jeder einzelne Punkt der Interpretationen des “Fermi-Paradoxon” ist nachvollziehbar und möglich. Und doch erklärt nicht einer davon das Problem des Nicht-Kontaktes und das Schweigen aus dem All wirklich zufriedenstellend.

Auch hier kommt wieder die gewaltige Größe des Weltraum ins Spiel. Niemand kann ernsthaft behaupten, dass alle angeblich so zahllosen außerirdischen Zivilisationen noch zu primitiv sind, sich vernichteten, uns nicht gefunden haben, die Erde ignorieren usw. Auch die Annahme, dass eine Kombination aus allen Punkten für das “Fermi-Paradoxon” verantwortlich ist, ist nicht unbedingt stichhaltig. Zumindest auf den ersten Blick.

Bei Milliarden und Abermilliarden Planeten im All sind die allermeisten unbewohnbare und lebensfeindliche Welten. Planeten deren Klima, Sonnenorbit und zahllose andere damit verbundene Faktoren die Entwicklung einer Zivilisation vollkommen unmöglich machen. Selbst der größte Alien-Fan kann diese Tatsache nicht ignorieren. Zum Glück bleiben aber immer noch genug Welten über, auf denen das sehr wohl möglich war oder ist.

Eine außerirdische Spezies um einen Stern in 10 Millionen oder sogar Milliarden Lichtjahren Entfernung ist für uns unfassbar. Allein den Stern dieser Aliens sehen wir so, wie er vor Millionen oder Milliarden Jahre einmal aussah. Da gab es diese Zivilisation vielleicht noch gar nicht bzw. nicht mehr. Wir haben aber auch Nachbarn im All, die nur einige dutzend oder ein paar hundert Lichtjahre von uns entfernt sind. Warum finden oder besser gesagt hören wir diese nicht?

Da SETI mit Teleskopen seit nunmehr über 50 Jahren das All nach Alien-Signalen vergeblich absucht, kann das nur Folgendes beuten.

Nachbarn im Kosmos und das “Fermi-Paradoxon”

Eine technologische Spezies in unserer Nachbarschaft kann zeitlich und räumlich nicht passend existieren. Wir müssten ihre Signale mit unseren irdischen Radioteleskiepen längst entdeckt haben.

Wären diese Aliens 100 Jahre von uns weg und haben zu dieser Zeit oder auch davor Signale von ihrer Welt in das All abgestrahlt, müssten wir sie längst empfangen haben. Auch unsere irdischen Signale sind bereits Jahrzehnte weit in das all vorgedrungen. Bei einer außerirdischen Zivilisation wäre das nicht anders. Längst hätten wir von diesen kosmischen Nachbarn etwas gehört. Haben wir aber nicht.

Pessimisten und vor allem SETI-Kritiker argumentieren genau so. Demnach wären die Fremden im All einfach viel zu weit weg, als das wir sie finden. Im Prinzip würde das auch das “Fermi-Paradoxon” erklären. Allerdings nur bei oberflächlicher Betrachtung und damit letztlich auch wieder nicht.

Aliens, die nur 100 Jahre von uns weg sind, können sehr wohl unabsichtlich Signale ausgesendet haben, die auch die Erde erreichten. Wir haben sie ganz einfach nicht gehört. Vielleicht da wir auf einer anderen Frequenz gesucht haben. Auch möglich, dass wir überhaupt nicht im passenden Augenblick in deren Richtung lauschten. Immerhin hat SETI dank der rasenden Entwicklung der Technologie heute die Möglichkeit Millionen Frequenzen automatisiert gleichzeitig abzuhören. Das war natürlich nicht immer so.

Raum und Zeit

Bedenken muss man auch Folgendes: Wenn diese Zivilisation bereits seit 1.000 Jahren keine Radiosignale etc. mehr aussendet, da sie vollkommen anderen Technologien entwickelt haben, hören wir sie auch nicht mehr. Sie könnten in 100 Jahren Entfernung leben – uns technologische aber soweit voraus sein, dass wir absolut nichts mehr von ihren hören. Und ein Alien-Signal, dass vor Jahrhunderten unsere Erde erreichte, konnte natürlich auch niemand empfangen.

So kann es in der unmittelbaren Umgebung von uns zwar andere Zivilisationen geben, aber deren Technik können wir heute nicht mehr aufspüren. Existiert deren technologische Gesellschaft schon eine Millionen Jahre, da sie den “Großen Filter” lange überwunden haben, haben wir überhaupt keine Vorstellung mehr, was diese tun und was nicht. Es wäre vermessen anzunehmen, dass alle Alien-Nachbarn Radiosignale zeitlich und räumlich so sendeten, so dass wir sie in den letzten Jahrzehnten auch empfangen konnten.

Und vielleicht sind sie ja schon lange hier und mischen sich nur nicht ein.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Handbuch der NASA veröffentlicht: Die US-Weltraumbehörde will die Menschheit “auf den Kontakt mit außerirdischen Zivilisationen vorbereiten”

Die NASA hat ein eBook zur Frage des "Kontakt mit Aliens" veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)
Die NASA hat ein eBook zur Frage des “Kontakt mit Aliens” veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)

Seit rund 60 Jahren suchen Astronomen mit Hilfe von Radioteleskopen nach Signalen Außerirdischer. Gefunden haben sie bisher nichts, was eindeutig den Beweis für intelligente Aliens im Kosmos geliefert hat. Noch nicht?! Doch was geschieht bei einem Kontakt mit einer anderen Zivilisation im All und wie ist der Stand der Forschung? Nun hat die NASA ein 330 Seiten starkes “Handbuch” herausgegeben, dass sich mit diesen Themen und den Arbeiten von SETI (“Search for Extraterrestial Intelligence”) befasst. Laut Herausgeber des kostenlosen eBooks kann es die Menschheit auf diesen Tag des Kontakts “vorbereiten”.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich selber habe auch auf diesem BLOG in nicht sehr ferner Vergangenheit ebenfalls die Frage gestellt: “Was wird geschehen, wenn die Menschheit eindeutigen Kontakt mit einer anderen Intelligenz im Universum bekommt?” (hier, hier & hier).

Das fragen sich inzwischen nicht nur “verschrobene Mystery-Jäger” seit Jahrzehnten, sondern mehr und mehr auch Wissenschaftler, Soziologen, religiöse Institutionen, Astronomen und natürlich auch die NASA bzw. SETI-Forscher selber. Vorbereitet ist die Menschheit als Ganzes auf den Kontakt mit anderen Zivilisationen im Kosmos meiner Meinung nach noch lange nicht. Ganz zu schweigen davon, was sich daraus für Konsequenten für die Erdlinge ergeben oder ergeben könnten.

Nun hat die NASA das eBook “Archäologie, Anthropologie und interstellare Kommunikation” herausgebracht, das sich genau mit diesen und mehr Fragen umfassend auseinander setzt. Die Autoren des kostenlosen Buches präsentieren darin in 15 Kapiteln den Stand der SETI-Forschung, wie man mit intelligenten Aliens kommunizieren könnte und diskutieren auch die Frage “Was wäre – wenn?!”. Mit seinen Folgen für die Menschheit.

Herausgeber und Editor des eBook ist Douglas Vakoch, der nicht nur das legendäre “Project Ozma” von Professor Frank Drake vom 8. April 1960 als eigentlichen Beginn von SETI vorstellt, sondern auch die Entwicklung dieser Forschungen zusammenfasst. “Wann immer der Tag auch kommen mag”, so Vakoch, das NASA-eBook könnte zum Verständnis dieser neuen Dekade der Menschheit beitragen. Vakoch erwähnt aber auch, an wen sich diese Veröffentlichung richtet: An die etablierte Wissenschaft, die mit “enormen Herausforderungen konfrontiert sein wird” wenn SETI “ein informationsreiches Signal aus einer anderen Welt” nachweisen wird.

Warten wir also weiterhin ab … wenn die Außerirdischen nicht, wie Erich von Däniken jüngst in einem Interview spekulierte, selber in nicht allzu ferner Zukunft (wieder) hier auf der Erde landen werden.

Das kostenlose eBook könnt Ihr hier als PDF downloaden.

Ich danke Euch – Euer Jäger des Phantastischen
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SETI: Wo sind die außerirdischen Superzivilisationen im Kosmos?

SETI-Forscher auf der Suche nach neuen Strategien und Techniken.

Auf der vom SETI Institut ins Leben gerufenen SETICon II, die vom 22. bis 24. Juni im Hyatt Regency Hotel in Santa Clara (Kalifornien) abgehalten wird, trifft sich derweil die Crème de la Crème der US-SETI-Wissenschaftler (SETI=Suche nach außerirdischer Intelligenz). SETICon II versteht sich nicht als rein wissenschaftlich-technische Konferenz, sondern als “unique, entertaining and enlightening public event”, wie die Veranstalter betonen.

 
Drei Tage lang sollen Wissenschaftler, SF-Autoren, Künstler, Astronomen und Hobby-Astronomen sowie schlichtweg SETI-Fans oder Neugierige Ideen austauschen, diskutieren, feiern, lernen, sich unterhalten und hier und da über neue Konzepte und Ansätze nachdenken. Anlässlich dieser weltweit einzigartigen SETI-Veranstaltung thematisiert der folgende Beitrag einige Aspekte rund um und über SETI, von denen das Gros in Kalifornien zweifelsfrei zur Sprache kommen wird.

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Umfrage zu UFOs, Außerirdischen & Co.: Die Mehrheit der Amerikaner wollen die vollständige Freigabe von UFO-Akten, aber …

Umfrage: Die Mehrheit der Amerikaner wollen die vollständige Freigabe von UFO-Akten (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Umfrage: Die Mehrheit der Amerikaner wollen die vollständige Freigabe von UFO-Akten (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Für UFO-Forscher, Grenzwissenschaftler oder einfach UFO-Interessierten sind Umfragen zum Thema UFOs und Außerirdische durchaus sehr interessant. Vor allem dann, wenn die gewonnenen Ergebnisse das eine oder das andere an Interpretationen zulassen. Man sind die Daten sehr eindeutig, ein anders Mal lassen sie Spielraum für Interpretationen. Da unterscheiden sich “UFO-Umfragen” in nichts von allen anderen Erhebungen, Statistiken und Umfragen. Eine kürzlich in den USA und  Großbritannien durchgeführte Umfrage zu UFOs, Aliens, Verschwörungen und die Freigabe von bisher geheimen UFO-Akten erstaunt dann doch. Denn nur auf den ersten Blick sind die Ergebnis so eindeutig, wie Ihr es in diesem Beitrag lesen werdet.


Umfrage zur Freigabe von UFO-Akten

Statistiken und Umfragen sind eine trockene Angelegenheit. Und vielfach auch eine Sache der Auslegung und Interpretationen der gewonnenen Daten. Für viele Menschen sind sie einfach zu langweilig und sie betrachten diese eher skeptisch. „Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast!“ – ist dabei ein geflügelter Ausspruch.

Zumal häufig mit Argwohn und Misstrauen darauf geschaut wird, wer genau die jeweilige Umfrage wo und bei wem in Auftrag gegeben hat.

Bei Umfragen zu Themen wie außerirdisches Leben, UFOs, andere Zivilisationen im Kosmos, Verschwörungen oder UFO-Geheimhaltung sieht es teilweise ähnlich aus. Nicht so bei einer „UFO-Umfrage“, die kürzlich vom Marktforschungsinstitut „Piplsay“ in Zusammenarbeit mit „Market Cube“ durchgeführt wurde.

Eine einfache Umfrage mit einfachen Antwortmöglichkeiten und wenig Detaildaten zu den Befragten. Zumindest den veröffentlichten Ergebnissen nach. Zehntausende Personen in den USA und einige tausend in Großbritannien wurden befragt, was sie über das UFO-Thema und die UFO-Geheimhaltung denken. Bekanntlich ist in den USA das Thema UFOs seit den Veröffentlichungen der US-Navy dazu wieder in aller Munde (Videos und Postings dazu HIER)

„Piplsay“ schreibt:

Aliens sind seit langem ein fester Bestandteil der amerikanischen Popkultur, weshalb die Entscheidung der britischen Regierung, ihre UFO-Dateien freizugeben, in Amerika wahrscheinlich viel Aufsehen erregen wird. Piplsay führte diese landesweite Studie durch, um sich eingehend mit diesem spannenden Thema zu befassen. Das US-Verteidigungsministerium kann sich sehr gut an diesem Bericht orientieren.

Die Entscheidung Großbritanniens, seine geheimen UFO-Akten zu veröffentlichen, wird unter UFO-Enthusiasten und Verschwörungstheoretikern in Amerika mit Sicherheit für Gesprächsstoff sorgen. Piplsay befragte 30.741 Amerikaner, um herauszufinden, wie aufgeregt sie über diese neuesten Nachrichten sind und was sie über all diese außerirdischen Verschwörungen denken. Wir haben auch 4.161 Menschen in Großbritannien befragt, um ihre Reaktionen zu erhalten.“

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Verwirrende Antworten

Die Resultate sind durchweg erstaunlich. Sofern man sie sich näher ansieht. Denn „Piplsay“ präsentiert als erstes Ergebnis noch vor irgendwelchen Details, dass „61 Prozent der Amerikaner wollen, das die US-Regierung ihre UFO-Akten freigeben.“

Eine klare Mehrheit und neben den Unentschlossenen sind nur 27 Prozent dagegen. Und obwohl 50 Prozent die Entscheidung zur Freigabe der UFO-Akten in Großbritannien mit Spannung erwarten, sagen immerhin 34 Prozent: „Nein, es schafft nur unnötigen Wahnsinn.“

34 Prozent ist beachtlich. Nicht minder beachtlich ist die Antwort der Amerikaner auf die Frage, was man „persönlich über UFOs denkt“. Nur 27 Prozent gaben an, dass sie „real sind“. Womit wahrscheinlich gemeint sein soll, dass UFOs ein außerirdisches Phänomen sind. Immerhin meinten genau ein Viertel der Befragten in den USA, dass sie „fehlgedeutete Objekte“ sind.

Das sind durchaus „verwirrende“ Antworten. Immerhin gab es solche und ähnliche Umfragen bereits in den USA und anderen Ländern der Welt, deren Ergebnisse zum Teil stark abweichen. Wie beispielsweise HIER und HIER berichtet. Es scheint deshalb auch widersprüchlich zu sein, da 58 Prozent der Befragten angaben, dass sie glauben, dass „die US-Regierung aktiv an außerirdischen Leben forscht“.

Was damit aber gemeint ist, bleibt „Piplsay“ schuldig. Schließlich forscht die USA – die NASA – nach außerirdischem Leben seit Jahrzehnten.

“Geheime Alien-Missionen”

Durch Raumsonden zu anderen Himmelskörpern wie dem Mars oder Raumfahrzeuge zu Mondes des Jupiter. Man denke nur an die aktuelle Mission „Mars 2020“, worüber in diesem Video HIER berichtet wurde. Das ist kein Geheimnis. Wenn dann aber 39 Prozent der Probanden angeben, dass sie die „Alien-Verschwörungstheorien“ um die Basis „Area 51“ nicht nur glauben, sondern auch meinen, dass die USA dort „geheime Alien-Missionen durchführt“, ist die Verwirrung komplett.

Immerhin waren sich 27 Prozent „nicht sicher“, was in der „Area 51“ in Nevada in Wahrheit vor sich geht.

Erwartungsgemäß fielen die Umfrageergebnisse unter den Briten etwas anders aus. Denn hier waren genau 60 Prozent erfreut darüber, dass das Vereinigte Königreich ihre UFO-Akten freigeben wird. Auch wenn nur 23 Prozent glauben, dass UFOs „real sind“. Bescheidene 7 Prozent der Befragten in Großbritannien halte UFOs übrigens für Fakes bzw. „Hoaxes“ (9 Prozent in den USA). Und obwohl nicht mal ein Viertel der Briten UFOs für „real“ (hier ist wohl wieder „außerirdisch“ gemeint) halten, wird der Verwirrung hier noch eins oben drauf gesetzt.

Auf die Frage „Glaubst du die Verschwörungstheorien, dass Außerirdische existieren und hier auf der Erde sind“ wurde geantwortet: 38 Prozent mit Nein, 35 Prozent mit Ja und 27 Prozent sind sich „nicht sicher“.

12 Prozent mehr glauben also an eine UFO-Verschwörung und die Präsenz von Aliens auf unseren Planeten, als dass UFO „real sind“ …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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SETI und die Suche nach Außerirdischen: “Breakthrough Listen” veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (+ Videos)

SETI und die Suche nach Außerirdischen: Breakthrough Listen veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (Bilder: gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)
SETI und die Suche nach Außerirdischen: Breakthrough Listen veröffentlicht die größte Menge SETI-Daten in der Geschichte (Bilder: gemeinfrei/Fischinger / Montage: Fischinger-Online)

Die Suche nach Leben im All – sie macht gigantische Fortschritte. Nicht nur bei der Suche nach bewohnbaren Exoplaneten (einer “Erde 2.0”) oder bei der Fahndung nach möglichem Leben in unserem eigenen Sonnensystem. Auch bei SETI, der Suche nach außerirdischer Intelligenz mittels Radioteleskopen und anderen Technologien. Wie berichtet, ist das ehrgeizigste SETI-Projekt derzeit die privat finanzierte Forschungsinitiative “Breakthrough Listen“. Ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, die systematisch das Universum nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen absuchen. Jetzt hat “Breakthrough Listen” ihre bisher gewonnenen Daten ihrer Suche nach den Außerirdischen öffentlich zugänglich gemacht. Und die Menge der Daten ist gigantisch!


Außerirdische und SETI

Seit Jahrzehnten sucht die Menschheit mit Radioteleskopen nach Signalen aus dem All, die von intelligenten Außerirdischen stammen. Diese Projekte unter dem Kürzel SETI (“Search for Extraterrestrial Intelligence”) gehen dabei von drei ganz einfachen Voraussetzungen aus:

  1. Es gab oder gibt technologische außerirdische Zivilisationen im Universum
  2. Diese Außerirdischen nutzten oder nutzten zumindest zeitweise Radiowellen
  3. Da Radiowellen sich mit Lichtgeschwindigkeit im All ausbreiten, könnte man diese auf der Erde mit Radioteleskopen empfangen

Über 50 Jahre horcht die Menschheit nun ins All und fand – nichts. Absolutes Schweigen im Universum. Kein Signal aus den Tiefen des Kosmos konnte je eindeutig einem intelligenten außerirdischem Absender zugeordnet werden. Doch vielleicht haben haben wir die Signale der Außerirdischen auch nur verpasst. Um 100, 1.000 oder 100.000 Jahre.

Es besteht unter SETI-Astronomen aber ungebremster Optimums, dass doch eines Tages ein derartiger Beweis für Intelligenzen im All empfangen wird. Man muss nur lange und intensiv genug danach suchen. Um so mehr Sterne und Funkfrequenzen man abhört, um so wahrscheinlicher wird es, dass der große Treffer dabei sein wird. Eine Mammutaufgabe angesichts der Größe des Kosmos und der Vielzahl an möglichen Frequenzen.

Hinzu kommt natürlich der Faktor Zeit. Das Signal muss (absichtlich oder unabsichtlich) in Richtung Erde geschickt worden sein, dass es genau jetzt bei der Menschheit ankommt. Eine außerirdische Zivilisation in 100 Lichtjahren Entfernung, die vor 10.000 Jahren Funksignale in das All und vor allem Richtung Erde abstrahlte, finden wird nicht. Deren Signal wäre vor 9.900 Jahre an unserem Planten angekommen …

“Breakthrough Listen”

Breakthrough Listen“, ins Leben gerufen von dem russische Milliardär Milner, soll diese Signale der Aliens finden. Mit mehreren Radioteleskopen sucht das Projekt den Himmel nach diesen ab. Geleitet von der Hoffnung, dass der große Treffer dabei ist, und wir den ersten Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation haben. Dieser “Kontakt” würde zwar recht einseitig ausfallen, da beispielsweise ein Absender in 1.000 Lichtjahren Entfernung unsere Antwort erst in 1.000 Jahren empfangen könnte, doch immer wüsste wir dann, dass wir nicht allein sind.

Die Initiative hat in den letzten vier Jahren bei ihrer intensiven Suche nach diesen Signalen gigantische Datenmengen angesammelt. Dank der fortgeschrittenen Technologie ist SETI heute nicht mehr mit entsprechenden Projekten zu vergleichen, die in den 1960ger oder auch 1990ger Jahren durchgeführt wurden. Die Automatisierung hat hier längst Einzug gehalten.

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Und so hat “Breakthrough Listen” jetzt bekannt gegeben, dass sie die Öffentlichkeit bei der Auswertung der gewonnenen Datenmengen mit einbeziehen will. Nicht nur ein paar Astronomen und “Künstliche Intelligenz” (KI). Unglaubliche zwei Milliarden Megabyte (= zwei Petabyte) gilt es auszuwerten und nach künstlichen Signalen von Außerirdischen hin abzusuchen. Gleichzeitig muss diese Datenmenge auch von Störsignalen “gesäubert” werden. Also jene Daten, die nicht von Aliens stammen können, da sie beispielsweise von Satelliten und astrophysikalischen Phänomenen stammen (s. a. Video unten).

Damit sind die gewonnen Daten auch für die Astrophysik spannend, die darin beispielsweise natürliche Radioquellen nachweisen können. “Fast Radio Burst” zum Beispiel. Sich sehr schnell und periodisch wiederholende “Radioblitze”, die Astronomen noch immer vor ein Rätsel stellen. Über 70 solcher schnellen “Radioblitzen” haben die Forscher bereits gefunden. Systemadministrator Matt Lebfosky dazu:

Seit der ersten Veröffentlichung der Breakthrough Listen-Daten im vergangenen Juni haben wir die Menge der erfassten und öffentlich verfügbaren Daten verdoppelt”, sagte Matt Lebfosky, leitender Systemadministrator von Breakthrough Listen. “Wir sind begeistert von den vielen Anwendungsfällen für diese Informationen und hoffen, dass diese Datensätze letztendlich neue Erkenntnisse liefern – sei es ein Beweis für ein anderes intelligentes Leben im Universum oder noch unentdeckte natürliche astronomische Phänomene.

Der Großteil der Daten stammt von dem Parkes-Observatorium in Australien und dem Radioteleskop von Green-Bank in den USA, wie “Breakthrough Listen” dazu mitteilte. Sie umfassen ein Frenquenzbreite zwischen 1 und 12 Gigahertz.

Riesige Datenmengen aus dem All

Das Green-Bank-Observatorium ist hierbei so was wie eine Legende der SETI-Forschung. Dort fand 1961 der erste Konferenz zum Thema SETI und die Suche nach Leben im All der Geschichte statt. Auf dieser Tage entwickelte der Astronomen Frank Drake die nach ihm bekannte “Drake-Gleichung” oder “Drake-Formel”, mit der man theoretisch die Anzahl von außerirdischen Zivilisationen berechnen kann. Die Gleichung ist heute ebenso Legende, wie der SETI-Pionier Frank Drake selber (s. a. HIER, HIER & HIER).

“Das ist die größte Veröffentlichung von SETI-Daten in der Geschichte”, so Andrew Siemion von der Universität von Kalifornien und Chefwissenschaftler von “Breakthrough Listen”. Und auch Juli Milner ist begeistert:

Für die gesamte Menschheitsgeschichte hatten wir eine begrenzte Datenmenge, um nach Leben jenseits der Erde zu suchen. Daher konnten wir nur spekulieren. Jetzt, wo wir eine große Menge Daten erhalten, können wir echte Wissenschaft betreiben – und mit der Bereitstellung dieser Daten für die breite Öffentlichkeit auch jeder, der die Antwort auf diese tiefe Frage wissen möchte .

“SETI@home” von der Universität von Kalifornien in Berkeley kann ebenso zur Auswertung der Daten genutzt werden, so Siemion. Dazu bedarf es nur einen Computer mit Internetzugang, der irgendwo auf diesem Planeten steht. Da aber die gewonnenen Datenmassen so umfangreich sind, können diese nicht mehr so einfach online über das Internet an die Nutzer von “SETI@home” verschickt werden. Supercomputer rechnen diese erst herunter, ohne dass die Sensibilität im Signalspektrum verringert würde, wie die “Breakthrough Listen” mitteilte.

Seit der ersten Veröffentlichung der Breakthrough Listen-Daten im Juni letzten Jahres haben wir die Menge der erfassten und öffentlich zugänglichen Daten verdoppelt. Wir sind begeistert von den vielen Anwendungsfällen für diese Informationen und hoffen, dass diese Datensätze letztendlich neue Erkenntnisse liefern – sei es ein Beweis für ein anderes intelligentes Leben im Universum oder noch unentdeckte natürliche astronomische Phänomene.

 “Wir haben noch keine Außerirdischen gefunden, aber wir setzen dem Vorhandensein einer technologisch fähigen Spezies sehr strenge Grenzen, indem wir zum ersten Mal nach Daten zwischen 4 und 8 Gigahertz im Funkspektrum suchen”, so Siemion.

Ob sich jetzt darunter ein Signal von Aliens befindet – wird sich zeigen.

Videoauswahl zum  Thema

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Video vom 20. Juni 2019 auf Fischinger-Online

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Video vom 29. Jan. 2019 auf Fischinger-Online

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Leben im All? Ehemalige britische Astronautin: “Außerirdische existieren und sind vielleicht schon hier!”

Ehemalige Astronautin: "Außerirdische existieren und sind vielleicht schon hier" (Bild: PixaBay/gemeinfrei)
Ehemalige Astronautin: “Außerirdische existieren und sind vielleicht schon hier” (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Dass Leben im All oder Außerirdische existieren, davon sind in den letzten Jahrzehnten immer mehr Wissenschaftler überzeugt. Aufgrund der rasant ansteigenden Zahl von gefundenen Exoplaneten, von denen einige “erdähnlich” sind und sich in den bewohnbaren Zonen um ihre Sterne befinden, haben nur noch wenige Naturwissenschaftler Zweifel an Leben “da draußen”. So wie die ehemalige britische Astronautin Helen Sharman, die derzeit für Schlagzeilen sorgt. Sie glaub nicht nur an Außerirdische, sondern dass diese vielleicht schon hier sind. Wie sie das genau meint, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Leben im All

Außerirdische existieren, es gibt keinen Zweifel daran. Es gibt so viele Milliarden von Sternen da draußen im Universum, dass es alle möglichen Arten von Lebensformen geben muss.”

So die ehemalige Astronautin Dr. Helen Sharman in einem Interview mit der Zeitung “The Guardian“. Eine Aussage, die derzeit ür internationale Schlagzeilen sorgte.

Sharman ist in Großbritannien so etwas wie eine Legende. Sie bewarb sich 1989 nach einem Aufruf als erste Astronautin für das Vereinige Königreich und flog daraufhin im Mai 1991 mit sowjetischen Kosmonauten zur damaligen Raumstation MIR. Dabei wurde sie zu einem ersten Popstar der britischen Raumfahrt, da sie von der MIR aus auch eine Unterrichtsstunde gab, die von dort direkt in britische Klassenzimmer übertragen wurde.

Vor den Tagen des Internet und Twitter sorgte vor allem diese Übertragung in die Schulen damals für großes mediales Interesse. Nicht minder wie ihre Aussagen zu Außerirdischen, an deren Existenz sie keinen Zweifel hat.

Diese Aussage für sich allein genommen, ist wenig “spektakulär”. Angesichts der Tatsache, dass kaum ein Astronom oder schlicht Naturwissenschaftler heute an der Existenz von Leben im All zweifelt. Man darf in diesem Zusammenhang aber “Außerirdische” bzw. “Leben im All” nicht vorschnell mit “Aliens” und “außerirdischen Zivilisationen” in einen Topf werfen. Mit dem Thema UFOs schon gar nicht.

Vielleicht sind Außerirdische schon hier

Sharman glaubt nicht nur, das es im All Leben gibt, sondern spekuliert in ihrem Interview noch weiter. Die Wissenschaftlerin meint, dass dieses außerirdische Leben nicht zwangsläufig auf Kohlenstoff und Stickstoff basieren muss, wie das Leben auf unserem Heimatplaneten Erde. Auch andere Basisgrundstoffe seien denkbar.

Zum Beispiel Silicium, das bei diesen Überlegungen immer wieder angeführt wird. Da Silicium ähnliche Voraussetzungen und Eigenschaften wie Kohlenstoff erfülle, so die These, könne sich auch darauf Leben entwickeln. Eine Überlegung, über die schon länger diskutiert wird. Höre Lebensformen seien auf Basis von Silicium aber nicht denkbar, wie es heißt. Dafür seien Siliciumverbindungen zu unflexibel, fest und starr.

Die ehemalige Astronautin verblüfft in ihrem Interview auch mit der Aussage, das “es ist möglich” sein könnte, dass Außerirdische “schon hier sind und wir sie einfach nur nicht sehen können”. Eine Behauptung, die momentan in der Presse für viel Verwunderung sorgt. Doch auch diese Spekulation ist nicht unbedingt neu, wie in diesem Blog-Beitrag HIER berichtet.

Gemeint hat Sharman damit keine “klassischen Aliens”, die etwa in UFOs unsere Erde besuchen. Bei dieser Aussage bezieht sie sich auf die genannte Möglichkeit, dass Leben möglicherweise auch eine vollkommen andere Biologie haben kann, als die uns bekannte. Eben statt Kohlenstoff Silicium. Und dieses außerirdische Leben hier auf der Erde könnte – so zumindest einige Thesen – auch derart klein und bizarr sein, dass wir es schlicht nicht als Leben im eigentlich Sinn erkennen.

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Studie: Außerirdische lassen sich Zeit bei der Besiedelung der Galaxis – Waren aber vielleicht schon hier +++ YouTube-Video +++

VIDEO: Außerirdische lassen sich Zeit bei der Besiedelung der Galaxis - Waren aber vielleicht schon hier (Bild: PixaBay/gemeinfrei)
VIDEO: Außerirdische lassen sich Zeit bei der Besiedelung der Galaxis – Waren aber vielleicht schon hier (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Wenn unsere Galaxis oder der Kosmos an sich voller anderer Zivilisationen ist, wo sind dann alle diese Spezies? Eine Frage zum Thema Außerirdische, die sich Astronomen seit Jahrzehnten stellen. Immerhin zeigen einige Berechnungen, dass allein in unserer Milchstraße Milliarden bewohnbare Planeten existieren. Weshalb wir sie dann nicht überall im Kosmos finden, bezeichnen Wissenschaftler unter anderem als “Fermi-Paradoxon“. Eine neue Studie versucht dies nun mit neuen Ansätzen zu erklären. Zwar könnte die Galaxis und auch die Erde längst von diesen Außerirdischen besucht worden sein, doch nach den Autoren der Untersuchung lassen sich diese dabei sehr viel Zeit. Wo sind sie also? Was genau die Forscher vermuten, und warum auch diese Studie letztlich reine Spekulation ist, erkläre ich in diesem YouTube-Video.


Erneut wurde ein sehr interessante Studie zum Thema Außerirdische bzw. intelligentes Leben im All veröffentlicht.

Im „Astronomical Journal“ gehen Forscher um Jonathan Caroll-Nellenback der Frage nach, warum wir noch keine außerirdische technologische Zivilisation gefunden haben. Wenn es in der Galaxis so viele Zivilisationen gibt oder geben kann, müssten sie praktisch überall sein.

Das bekannte „Fermi-Paradoxon“ nach dem Physiker Enrico Fermi – mehr dazu auf meinem Blog HIER.

Nach dieser Veröffentlichung könnten allerdings die Außerirdischen schon lange hier gewesen sein. Vielleicht sogar die ganze Milchstraße bereits besucht haben. Und so stellen die Autoren der Studie dazu einige bemerkenswerte Spekulationen und Hypothesen auf, die allerdings viele weitere Fragen nach sich ziehen.

In diesem YouTube-Video auf Fischinger-Online erfahrt Ihr dazu alle Details zu diesen – sagen wir mal – eher „ungewöhnlich erscheinenden Lösungsansätzen“.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 14. Sep. 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Neue SETI-Studie: Sind Außerirdische “spirituelle Wesen” – oder haben sie eine “aggressiv-räuberischen Haltung”? (plus Video)

Neue SETI-Studie: Sind Außerirdische "spirituelle Wesen"? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Neue SETI-Studie: Sind Außerirdische “spirituelle Wesen”? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Studien und Untersuchungen über Leben im All, Außerirdische oder die Suche nach Alien-Zivilisationen gibt es sehr zahlreich. Auch und vor allem rund um den Bereich SETI, der “Suche nach außerirdischer Intelligenz”. Jetzt haben (katholische) Astronomen und Forscher um den “Vatikan-Astronomen” José G. Fundes von der katholischen Universität Córdoba in Argentinien erneut eine entsprechende Studie veröffentlicht. Darin gehen sie im Zuge der Suche nach Leben im All der Frage nach, ob auch Außerirdische “spirituell” seinen. Da jeden Tag mit einem Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation zu rechnen  ist, wäre dies eine fundamentale Frage, so die Forscher. Alles zu dieser neuen und sehr ungewöhnlichen Studie erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Außerirdische Spiritualität im Kosmos

Astronomen, SETI-Forscher und andere Naturwissenschaftler aber auch Geisteswissenschaftler oder Soziologen haben in den letzten Jahrzehnten eine Fülle an Studien rund um diverse “Alien-Themen” veröffentlicht. Derartige Veröffentlichen eichen von der Frage, ob es überhaupt intelligentes Leben im All gibt, bis zu Frage, wie die Menschheit an sich auf einen möglichen Kontakt mit ihnen regiert.

Naturgemäß sind ausnahmslos alle diese Studien und Untersuchungen rein theoretischer Natur.

Nicht anders der am 28. Juni 2019 im Journal “Thology and Science” (vol. 17, 2019) veröffentlichte Artikel “Searching for Spiritual Signatures in SETI Research” von José G. Funes und seinen Koautoren. Darin gehen die Autoren vor allem der frage nach “ob wir in einem spirituell freundlichen Universum” leben:

Die Suche nach außerirdischer Intelligenz (SETI) geht davon aus, dass wir in einem intelligenzfreundlichen Universum leben. Aber leben wir in einem spirituell freundlichen Universum? Wir beziehen die spirituelle Suche in einen neuen multidisziplinären Ansatz für SETI ein. In einem Gedankenexperiment betrachten wir zwei Arten von fremden Zivilisationen, indem wir einen spirituellen Faktor in die Drake-Gleichung aufnehmen. Unter Verwendung der Analogie planetarischer Biomarker und des von Teilhard de Chardin eingeführten Konzepts der Noosphäre schlagen wir zwei spirituelle Marker vor, die die Anwesenheit einer Noosphäre in einem Exoplaneten nachweisen könnten.

Das klingt auf den ersten Blick “esoterisch” oder “religiös”. Zumal vor allem der Astronom José G. Fundes auch in den Mainstreammedien kein Unbekannter mehr ist. Er ist eine Art “Chef-Astronomen des Papst”, auf dem auch auf diesem Blog mehrfach berichtet wurde. Fundes ist nicht nur überzeugter Katholik und steht im Dienst des Vatikan, sondern er glaubt auch an die Möglichkeit von intelligenten Zivilisationen im All (s. a. HIER).

Es ist jener “Astronom des Papstes”, der 2017 Schlagzeilen machte, da er auch Außerirdische taufen würde, wie in diesem Blog-Artikel HIER berichtet.

Liebe Aliens, böse Aliens

Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass sich Astronomen wie Fundes auch über die “Spiritualität von Aliens” Gedanken machen. Eine durchaus philosophisches Thema, weshalb auch Mariano Asla einer der Mitautoren der Studie ist. Asla ist Philosoph an der der Südlichen Universität Chile. Aus diesem Grund haben die Forscher in Argentinien das Projekt “OTHER” gegründet (“Otros mundos, Tierra, Humanidad, and Espacio Remoto”).

Grundlage der Überlegungen von Fundes und seinen Mitautoren ist das spirituell-philosophe Konzept des französischen Geistlichen und Philosophen Pierre Teilhard de Chardin. Er entwarf nicht nur das Konzept des “Noosphere” als eine “Sphäre des menschlichen Geistes und Verstandes”, sondern versuchte auch als einer der ersten Naturwissenschaft, Evolution und Bibel in Einklang zu bringen. Sein Ergebnis was das Buch “Der Mensch im Kosmos” von 1955, das als sein Hauptwerk gilt.

Die Forscher der aktuellen Studie gehen davon aus, dass intelligente und spirituelle Außerirdische verschiedene Erkennungsmerkmale haben müssen, an denen wir sie erkennen. Insgesamt zählen sie 13 Punkte bzw. “Merkmale” dazu auf.

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Zum Beispiel “sollten sie die Fähigkeit haben, Warum-Fragen zu stellen und über die unmittelbare Wahrnehmung der Realität hinaus zu denken”. Außerdem sollten sie ihre Toten bestatten, die Zukunft planen können, soziale Gesellschaften besitzen, Musik und Künste aller Art pflegen oder auch eine Moral und Ethik haben. Ebenso sollten sie sich ihrer Herkunft bewusst sein (wo immer sie auch liegen mag) und einen freien Willen besitzen.

Die Fähigkeit, persönliche Beziehungen untereinander aufzubauen, sowie ein Sinn für spirituell-religiöse Gemeinschaften, der zu einem Bewusstsein für übergreifende kulturelle Formen führen kann.

Das heißt also, dass Fundes und seine Koautoren davon ausgehen, dass “spirituelle Aliens” eine Form der Religion haben müssen oder sollten. Denn, so die Studie weiter, nur spirituelle Außerirdische sind für uns keine Gefahr. Wesen im Kosmos ohne diese und andere “Geistesempfindungen” sind nach ihren Überlegungen wären ganz einfach “aggressiv”.

Außerirdische mit einer “aggressiv-räuberischen Haltung”

Die Autoren der philospophischen SETI-Studie teilen außerirdische Zivilisationen in zwei Grundklassen ein. “Gute Zivilisationen” zeichnen sich beispielsweise wie folgt aus:

Respekt für andere aufstrebende Zivilisationen, Offenheit für andere Ideen oder Organisationen, Bereitschaft kosmische Vision und spirituelle Erfahrung zu teilen.

(…) Dieses Merkmal impliziert die Achtung der Rechte des Einzelnen und der Minderheiten sowie die Verantwortung für die natürlichen Ressourcen auf ihrem Planeten. Sie haben den Wunsch nach anderen Zivilisationen zu suchen, um ihr spirituelles Verständnis zu vertiefen und ihre Erfahrung des Heiligen und ihre spirituell-religiöse kosmische Vision zu kommunizieren.

Dazu kommt, das die verschieden Gruppen auf deren Planeten ihre Differenzen überwinden können um so auf planetarer Ebene “Vereinbarungen zu treffen”. Bis hierher sind das alles Aussagen, die jeder nachvollziehen kann, und die spätestens seit der TV-Serie “Raumschiff Enterprise” jeder Weltraum- und Alien-Fan kennt. Hier nur ergänzt durch die Spekulation, dass Außerirdische nach anderem Leben suchen, um “ihre spirituell-religiöse kosmische Vision zu kommunizieren”.

Deutlich zeigt sich spätestens hier der religiöse Hintergrund der Autoren um José Fundes!

Außerirdische Wesen ohne solche – rein irdischen – ethisch-religiösen Prinzipien haben laut der Veröffentlichung eine “ggressiv-räuberischen Haltung”. Und damit sind sie auch eine potentielle Gefahr für uns Menschen, wenn wir sie nicht rechtzeitig anhand der fehlen “spirituellen Biomarker” erkennen. Ihre Merkmale umreißen die Autoren folgendermapßen:

Das Streben nach Überleben um jeden Preis, auch wenn es erforderlich ist, eine andere Art zu erobern oder zu versklaven.

Der Mangel an Respekt für individuelle und Gruppenfreiheiten und die Tendenz zu diktatorischen Regierungsformen. Die Entwicklung eines absoluten Egos – im Gegensatz zum Altruismus – und Chauvinismus – im Gegensatz zur Offenheit für Vielfalt -, das das System der Bedeutungen und Werte bestimmt. Diese Merkmale könnten von der Angst zum Anderssein getrieben sein und sich in religiösen Fundamentalismus niederschlagen.

Einem solchen Volk von Aliens wollen wir nicht begegnen …

“Kosmische Demut” als Fazit?

José Fundes & Co. betonen, dass ihre Überlegungen von ein irdischen Vorstellungen geprägt seien. Aber sie könnten “dem SETI-Forscher bei der Suche nach spirituellen Biomarkern zugute kommen”, so ihr Fazit. Weiter schreiben sie:

Wir wissen nicht sicher, ob wir jemals Kontakt mit einem spirituellen ET aufnehmen werden. Trotzdem treibt uns die SETI-Suche dazu, das Universum und uns selbst besser zu verstehen. In diesem Bestreben müssen wir unsere geozentrische und anthropozentrische Mentalität beiseite legen, um ein umfassenderes kosmisches Weltbild zu erreichen. Grundsätzlich müssen wir eine kosmisch-demütige Haltung entwickeln.

Wenn wir feststellen, dass andere Erden gemeinsam sind und einige von ihnen Lebenszeichen aufweisen, werden wir endlich die kopernikanische Revolution vollende.

In diesem Zusammenhang sprechen sie von der “kosmischen Demut”, die es angesichts des Universums zu lernen gilt. Ob das irgendein Astronomen der Welt noch lernen muss, ist allerdings stark zu bezweifeln. Ebenso ist es doch sehr zweifelhaft, dass diese Ausführungen SETI-Forschern dabei helfen “spirituelle Biomarker” zu finden. SETI sucht nach Signalen von Außerirdischen und macht da keinerlei Unterschied bei irgendwas. Nichtmal dabei, ob Aliens diese Signale absichtlich an andere Wesen im All ausgesendet haben, oder ob es nur “Signal-Müll” ihrer Welt ist.

So ist auch diese Aussage in der sicher interessanten Ausarbeitung eher Wunschdenken:

Mit Analogien aus der terrestrischen menschlichen Spiritualität soll dieses Modell Astrobiologen helfen, spirituelle Signaturen an Orten außerhalb der Erde zu finden.

Angenommen diese “spirituellen Signaturen” eines endlich gefundenen Signals sind darin nicht zu finden – sollen die Astronomen dann lieber weiter suchen?

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Video zum Thema auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

YouTube-Video vom 28. Januar 2015 bei Fischinger-Online

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Experten planen Grundregeln: Wie soll die Menschheit auf den ersten Kontakt mit Außerirdischen vorbereitet werden?

Experten planen Grundregeln: Wie soll die Menschheit auf den ersten Kontakt mit Außerirdischen vorbereitet werden?
Experten planen Grundregeln: Wie soll die Menschheit auf den ersten Kontakt mit Außerirdischen vorbereitet werden? (Bild: PixaBay/gemeinfrei)

Der erste offizielle Kontakt mit Außerirdischen ist seit jeher ein spannendes Thema. Für Science-Fiction-Fans ebenso wie für Hollywood, Phantasten aber auch Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen. “Regelwerke”, wie man die Menschheit über den ersten Kontakt informieren sollte oder könnte, gibt es durchaus. Ob aber solche theoretischen Überlegungen realistisch sind, steht auf einem ganz anderen Blatt. Deshalb wollen Forscher des britischen “SETI-Forschungsnetzwerks” (UKSRN) jetzt durch eine groß angelegte Erhebung herausfinden, wie die Öffentlichkeit einen Kontakt mit Aliens sieht. Eine fraglos sinnvolle Erhebung, die trotz aller Überlegungen, Antworten und Pläne aber sehr viele Fragen offen lässt. Was die Forscher derzeit planen und warum es letztlich doch sinnlos ist, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der Kontakt mit Außerirdischen

Viele UFO-Forscher und -Interessierte sowie Prä-Astronautiker oder allgemein Mystery-Fans sind so oder so überzeugt, dass Außerirdische bereits auf unserem Planeten sind. Einige sprechen immer wieder gerne davon, dass dies unlängst “bewiesen” sei. Man müsse nur “die Augen aufmachen” oder die “Beweise” prüfen.

Diese Menschen muss niemand auf einen Kontakt mit Aliens vorbereiten. Personen, die – wie ich – von der Prä-Astronautik etc. überzeugt sind, sind in ihrem Inneren schon lange auf den Tag X des offiziellen Kontakts/Beweises vorbereitet. Dabei ist es relativ gleichgültig, ob die Außerirdischen physisch hier an der Erde ankommen, oder Astronomen nur ein entsprechendes Signal aus dem All auffangen.

Vorbereitet sind “wir” innerhalb der grenzwissenschaftlichen Community schon lange. Zumindest glauben wir, das wir es sind.

Anders die breite Öffentlichkeit, die alles andere als vorbereitet ist. Ein Thema und Szenario, das auf Grenzwissenschaft und Mystery Files immer wieder diskutiert wurde. Gerne sprechen einige hierbei von einem “Götterschock“. Eine Art Synonym für die Tatsache, dass die Bevölkerung auf die Nachricht eines Kontakte mit einer außerirdischen Zivilisation “schockiert” reagieren würde. Wobei anderen Menschen diese Nachricht wiederum vollkommen egal sein dürfte und sie nicht interessieren wird.

Es ist schwer abzuschätzen, wie Menschen und die Menschheit reagiert. Meiner Meinung nach ist es sogar unmöglich! Zu viele Faktoren, Voraussetzungen und Begleitumstände spielen hierbei eine Rolle.

Man kann die Menschheit nicht vorbereiten!

Der Kontakt mit Außerirdischen geht der gesamten Menschheit etwas an. Von irgendwelchen Bankern in den Industrienationen, über den UFO-Interessierten in Bolivien, bis zum Buschmann in Westafrika. Vom einsam lebenden Insulanern im Indischen Ozean bis zum Großmütterchen in in einem Dorf nahe dem russischen Tomsk. Vom Alien-Freak in den USA bis zum religiösen Fanatiker in Australien.

Wie soll man bei dieser Vielfalt unserer Menschheit eine Art von “einheitlichen Regelwerk” erstellen, welches vorgibt, wie man über ersten Kontakt zu informieren habe? Zumal schon allein die Bevölkerung eines x-beliebigen Staates in zahlreiche und zum Teil vollkommen verschiedene Gruppen unterteilt werden kann. Und innerhalb dieser Gemeinschaften “tickt” wieder jeder Mensch anders, was natürlich auch beim Alien-Thema gilt.

Die Liste der Voraussetzungen, wie man individuell auf den ersten Kontakt reagiert, ist sicherlich endlos. Einige Beispiele sollen das deutlich machen:

  • Wo und in welcher Gesellschaft leben diese Menschen?
  • Befassen sie sich mit dem Thema Leben im All oder Aliens?
  • Glauben sie so oder so an Außerirdische oder sogar UFOs als “Alien-Phänomen”?
  • Haben sie überhaupt schon mal was von Leben im All gehört?
  • Sind sie religiös – wenn ja: wie und wie stark?
  • Welche Weltanschauungen haben sie?
  • Sind sie naturwissenschaftlich interessiert?
  • Welche Regierung bzw. Politik herrscht in ihrem Land?
  • Leben sie einfach und bescheiden “am Ende der Welt” oder “durchorganisiert” mit dem Smartphone und Massenmedien in den Industrieländern?
  • Welche “menschlichen Werte” erhielten sie während ihrer Erziehung vermittelt?
  • Welchen Bildungsgrad haben sie?

Dazu kommt die Art des ersten Kontakte an sich.

Ein ankommende Flotte von fremden Raumschiffen im Erdorbit, landende UFOs in aller Welt oder der Empfang eines eindeutigen Signals von Aliens mittels SETI werden unterschiedliche Reaktionen der einzelnen Menschen nach sich ziehen. Ein Angriff von Außerirdischen auf die Erde und uns Menschen sowieso. Wobei man bei einer plötzlichen Alien-Invasion oder unvorhergesehen überall sichtbar ankommenden außerirdischen Raumschiffen so oder so alle Vorbereitungspläne wegwerfen kann.

Trotz dieser, und sicher zahlloser weiterer Bedenken oder Einwände, feilen Wissenschaftler immer wieder gerne an diversen Plänen und Regeln für den “Ernstfall”. Verkehrt ist das sicher nicht. Es ist nur überaus fragwürdig, wie die Menschen am Ende reagieren werden.

Wissenschaftler suchen nach Plänen

Auch wenn jüngst eine weltweite Umfrage ergeben hat, dass rund die Hälfte der Menschheit an intelligente außerirdische Zivilisationen glaubt. Was auch wieder fraglich ist, wie in diesem Beitrag HIER zu lesen ist.

Mitglieder des SETI-Netzwerkes von Großbritannien wollen es jetzt erneut angehen. In der “wohl größte Erhebung zur Einstellung der Öffentlichkeit gegenüber dem Kontakt mit Außerirdischen”, wie es beispielsweise “The Guardian” am 1. Juli schrieb. Die gewonnen Ergebnisse sollen helfen einheitliche Bestimmungen zu entwerfen.

Weiter heiß es:

Die gesammelten Ansichten werden ihnen dabei helfen, Pläne für ein internationales Protokoll zu entwickeln, das die Grundregeln dafür festlegt, wie Organisationen Nachrichten über erkannte Signale austauschen sollen. Welchen Sinn kann man aus ihnen ziehen? Und wie, wenn überhaupt, die Menschen antworten könnten.

Ein physischer Kontakt wird bei dieser Erhebung aber wohl ausgeschlossen. Es geht den Experten offenbar lediglich um den Empfang einer Nachricht aus dem All. So zitiert “The Guardian” Martin Dominik, Astronom an der Universität von St. Andrews, mit den Worten:

Im Völkerrecht ist absolut kein Verfahren festgelegt, wie auf ein Signal einer fremden Zivilisation reagiert werden soll. Wir wollen die Ansichten der Menschen hören. Die Folgen betreffen mehr Menschen als nur Wissenschaftler.

Dass erst kürzlich, wie in diesem Video HIER auf Grenzwissenschaft und Mystery Files berichtet, dass SETI-Projekt “Breakthrough Listen” keine Spur von fremden Signalen im All gefunden hat, kommentiert der Astronom mit den Worten:

Wenn es Dutzende von Billionen anderer Zivilisationen wie unserer gegeben hätte, die gleichmäßig in der Milchstraße verteilt sind, hätte das Projekt nichts gehört.

Damit teilt Dominik die Ansicht der Wissenschaftler von “Breakthrough Listen”, die bekanntlich von der “Suche nach der Nadel im Heuhaufen” sprechen.

Angst vor Alien-Fake-News in Sozialen Netzwerken

Auch wenn das Völkerrecht “absolut kein Verfahren” kennt, “wie auf ein Signal einer fremden Zivilisation reagiert werden soll”, zerbrechen sich SETI-Forscher darüber schon seit Jahrzehnten den Kopf. Immerhin besteht theoretisch die Möglichkeit, dass schon heute ein Signal empfangen wird. Was man dann der Bevölkerung sagt, und wie man zuvor das Signal als von Aliens stammend verifiziert, darüber dachte man schon vor 50 Jahren nach.

Dr. John Elliott, Nachrichtentechniker an der Leeds Beckett University, gab dem “Guardian” gegenüber an, dass “jedes echte Alien-Signal sofort bekannt geben” würde. Damit möchte man auch Fake-News in unserer digitalen Welt zuvorkommen:

Aber in einer Ära der sozialen Medien würde dies eine Flut gefälschter Nachrichten und Verschwörungstheorien auslösen, die die Menschen über die Wahrheit völlig verwirrt.

Dr. John Elliott weiter:

Es wird einige Zeit dauern, bis wir das Signal verstanden haben. Und wenn sich diese Arbeit in die Länge zieht und wir nichts Neues sagen können, wird das Informationsvakuum mit Spekulationen gefüllt. Vermutungen und Gerüchte werden die Oberhand gewinnen.”

Das diese Bedenken nicht aus der Luft gegriffen sind, weiß jeder der im Netz unterwegs ist. Gerade und vor allem auch was Mutmaßungen über Aliens & Co. angeht. Irgendwelche Regelungen und Vorkehrungen, die SETI-Astronomen vor Jahrzehnten ersonnen haben, greifen in dieser Hinsicht schon lange nicht mehr. Deshalb soll die Umfrage “Wissenschaftlern dabei helfen, herauszufinden, wie sie am besten zuverlässige Informationen liefern können”. Allerdings auch, wie die Menschheit als Ganzes darauf reagieren soll oder würde …

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Gerade der letzte Punkt bietet jedoch enormes Potential für Konflikte. Kaum vorstellbar, dass Milliarden Menschen geschlossen damit einverstanden sind, wenn wir den Außerirdischen antworten. Ganz zu schweigen von der Frage wer oder welche Gruppe diese Antwort entwirft und was diese beinhalten soll.

Im Namen der Menschheit

Martin Dominik sagt vollkommen treffend:

Es ist sinnvoll, einen rechtsverbindlichen Rahmen zu schaffen, der im Völkerrecht verankert ist. Ich bin völlig zufrieden damit, das Ganze über die Ebene von Wissenschaftlern zu heben. Wenn es öffentliche Konsequenzen gibt, wenn Nachrichten beantwortet und versendet werden, ist dies eine politische Entscheidung und keine Entscheidung, die von Wissenschaftlern getroffen werden muss.

Angenommen die Vereinten Nationen erarbeiten eine Strategie für den ersten Kontakt mit Aliens. Ein Papier, in dem auch klar geregelt wird, was wir diesen Außerirdischen antworten werden (oder eben nicht). Dann haben wir “im Völkerrecht” zwar ein Verfahren festgelegt, was aber längst nicht bedeutet, dass bei einem derart gravierenden Schritt alle damit einverstanden sind.

Hier wird sich die ein oder andere Gruppe übergangen fühlen, da deren gewünschte Botschaft an ET unberücksichtigt blieb. Eine andere Gruppe oder ein anders Land ist prinzipiell erst gar nicht damit einverstanden, dass wir überhaupt antworten. Wieder andere Menschen interessiert es einfach erst gar nicht, während andere lieber selber Antworten an die Außerirdischen senden wollen. So ist es auch fraglich, ob und in wieweit die Resultate der Umfrage des britischen SETI-Forschungsnetzwerks nützlich sein werden.

Jede Gruppe, jede Gesellschaft, jeden Menschen, jede Religion, jede Regierung werden sie wohl kaum befragen.

“Im Namen der Menschheit” wird man ganz einfach nicht reagieren können. Auch wenn es vermutlich dem Großteil unserer Spezies ganz einfach egal sein wird. Nur sollten sich Wissenschaft und Politik sowie auch die Bevölkerungen und Religionen weltweit und überall immer wieder darüber Gedanken machen. Der einfachste Weg wäre wohl der, dass die Außerirdischen einfach herkommen und landen. Zumindest für all jene, die Regeln für eine entsprechende öffentliche Informationspolitik erarbeiten wollen. Überhaupt nichts tun, ist aber auch der falsche Weg.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

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“Breakthrough Listen”, SETI und die Suche nach Außerirdischen: sie blieb (bisher) erfolglos +++ YouTube-Video +++

VIDEO: "Breakthrough Listen" und die Suche nach Aliens: sie blieb (bisher) erfolglos
VIDEO: “Breakthrough Listen” und die Suche nach Aliens: sie blieb (bisher) erfolglos (Bilder: NASA & Pixabay / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Drei Jahre lang hat das SETI-Projekt von Breakthrough Listen über 1300 Sterne in bis zu 160 Lichtjahren Entfernung nach Signalen von Außerirdischen abgesucht – vergeblich. Gefunden haben die Forscher keine Hinweise auf Signale, die von außerirdischen Zivilisationen stammen könnten. Doch die Astronomen bleiben optimistisch, wie sie in ihrem kürzlich veröffentlichten Zwischenberichte schreiben. „Die Nadel im Heuhaufen“ werden sie eines Tages finden … Alle Details zu dem SETI-Projekt von Breakthrough Listen und ihrem Zwischenergebnis erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video.


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Zehn Jahre lang will Breakthrough Listen Millionen von Sterne und Kanäle gleichzeitig belauschen. Der Fortschritt in der Technologie macht das möglich. Ob sie so aber wirklich den Beweis für technologische Außerirdische erbringen können, wissen auch die Wissenschaftler nicht.

Alle Details zu dem SETI-Projekt von Breakthrough Listen und ihrem Zwischenergebnis erfahrt Ihr in diesem Video.

Bleibt neugierig …

Video vom 20. Juni 2019 auf Grenzwissenschaft und Mystery Files

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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