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Video: UFOs, Außerirdische und die Kirche: Falsches Schweigen im Vatikan? Denn SIE wurden von Gott nur für die Menschen erschaffen!

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Video: UFOs und der Vatikan - falsches Schweigen aus Rom? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Video: UFOs und der Vatikan – falsches Schweigen aus Rom? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Unlängst sind UFOs wieder im Mainstream angekommen. Vor allem durch die Bemühungen der USA das Phänomen der „Unbekannten Flugobjekte“ zu ergründen und deren Eingeständnis, dass man bisher nicht weiß, woher oder von wem sie kommen. Die katholische Kirche beziehungsweise der Vatikan schweigen indes zum diesem Thema. Für einen Theologen aus Mexiko ein Unding, da die Lehren der Kirche für ihre „Schäfchen“ möglicherweise eines Tages angepasst werden müssen. Auch wenn seiner Meinung nach Gott mögliche Aliens nur für uns Menschen erschaffen habe. Braucht es also eine Diskussion um „Theologie-Fiction“ im Vatikan?


Aliens, UFOs und die Kirche des Vatikan

Am 17. Mai 2022 fand vor dem Kongress der USA nach Jahrzehnten wieder eine Anhörung zum Thema UAPs (UFOs) statt. Erneut wurde klar: Es besteht kein Zweifel, dass das Phänomen real ist, worüber inzwischen längst auch Mainstreammedien berichten. Doch woher diese Unbekannten Flugobjekte stammen, dass können auch die Behörden und Militärs in den USA bisher nicht sagen.

Aber was sagt eigentlich die katholische Kirche oder der Vatikan zu alledem?

Genau das fragte sich beispielsweise der Theologe Professor Dr. Mario Arroyo. Ein Pater der Universität Panamericana in Mexiko-City, der zugleich für junge Christen einen Bog betreibt. Und sicher fragen sich das auch Katholiken beziehungsweise Christen rund um die Welt immer mal wieder.

Arroyo wiederum unterstreicht, dass der Vatikan eigentlich keine offizielle Meinung dazu habe. Das Phänomen werden nicht anerkannt – aber auch nicht verurteilt. Man warte erst mal ab, meint er in seinem Artikel „UFOs und die Kirche“. Doch das könnte falsch sein, denn eine verbindliche Stellungnahme und offizielle „Modifizierung“ und vor allem Debatte um Außerirdische seien notwendig. Vor allem aufgrund einer klaren Lehre des Christentum.

Außerirdische als Werk Gottes – für uns Menschen

Wie auf diesen Blog, in Mystery Files-Videos bei YouTube und in Büchern in den vergangenen Jahrzehnten vielfach von mir aufgezeigt wurde, steht die katholische Kirche der Frage nach Leben im All aufgeschlossen gegenüber. Dennoch gäbe es mit Sicherheit eine Vielzahl an theologischen Problemen. Vor allem bei intelligenten Aliens im Universum, der Frage nach Jesus Christus, der angeblichen Erbsünde, der „Seelen“ der Außerirdischen und vielem mehr.

Überaus spannenden Themen, über die man viel spekulieren und philosophieren kann!

Der Pater aus Mexiko wiederum unterstreicht beim Thema UAPs und außerirdischen Leben sogar gaaanz bescheiden: Gott habe sie „nur für uns gemacht“. Also bleibt wohl der Mensch der Mittelpunkt des gesamten Universums, wie Ihr in diesem Video vom 20. Mai 2022 erfahrt …

Bleibt neugierig …

Video

Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Weltweite Umfrage: Rund die Hälfte der Menschheit glaubt an Außerirdische und möchte Kontakt aufnehmen – das Nachsehen hat die Kirche

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Weltweite Umfrage: Rund die Hälfte der Menschheit glaubt an außerirdisches Leben (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Weltweite Umfrage: Rund die Hälfte der Menschheit glaubt an außerirdisches Leben (Bilder: PixaBay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Überzeugung, dass es im Universum anders Leben und außerirdische Zivilisationen gibt, hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Vor allem auch durch die Entdeckung Tausender Exoplaneten, von denen einige potentiell sogar bewohnbar sind. Der Glaube, das es Leben im All gibt, steigt von Umfrage zu Umfrage, die bisher auf nationalen Ebenen durchgeführt wurden. Doch auch eine internationale Befragung in 24 Ländern der Erde hat dies gezeigt. Nach dieser glauben fast 50 Prozent der Befragten weltweit an intelligente außerirdische Zivilisationen im All und viele von ihnen wünschen sich einen Kontakt mit diesen Aliens. Eine erstaunliche Erhebung aus dem Bereich der Naturwissenschaft und dem Glauben an Außerirdische. Parallel dazu nimmt aber deutlich erkennbar ein anderer Glaube ab. Nämlich die Gläubigen des Christentums. Alle Details und Hintergründe zu der internationalen Umfrage und dem Niedergang des Christentums erfahrt Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Leben im All und Außerirdische

Bis vor rund zwei Jahrzehnten musste man sich geradezu rechtfertigen wenn man sagte, dass man an Außerirdische glaubt. Das Thema Leben im All hatte in der breiten Öffentlichkeit eher den Hauch des Verrückten und war für viele Menschen „verrücktes Zeug“. Ein Gebiet, dass man lieber der Science-Fiction oder irgendwelchen „UFO-Spinnern“ überlies.

Dieses Bild zum Thema außerirdisches Leben hat sich in den letzten Jahren drastisch gewandelt. Zumindest für all jene, die sich dazu etwas mehr informiert und  gebildet haben. Und schon lange sind Außerirdische und Leben im All auch und vor allem für Astronomen kein Tabu mehr!

Verschiedene nationale Umfragen belegen außerdem, dass der Glaube an Leben außerhalb der Erde in den letzten Jahren immer weiter zugenommen hat. Je höher die Bildung, je eher glaubt man an fremdes Leben in den weiten des Alls. Vor allem die Fortschritte in der Astronomie wie die Entdeckung Tausender Exoplaneten führten zu diesem radikalen Wechsel der Ansichten über Aliens.

Dabei muss man aber drei Unterscheidungen klar unterstreichen:

  1. Der Glaube, dass es primitives Leben im All gibt. Etwa Mikroorganismen auf dem Mars oder in Lichtjahren Entfernung auf einem Exoplaneten. Zum Beispiel dem Planeten Proxima Centauri b im Sternsystem Alpha Centauri (s. a. HIER, HIER & die Videos HIER & HIER).
  2. Der Glaube, dass es im Universum technologische Alien-Zivilisationen gibt, die womöglich wesentlich fortgeschrittener sind als wir. Vielleicht sogar Millionen dieser außerirdischen Zivilisationen.
  3. Der Glaube, dass hinter dem UFO-Phänomen Außerirdische stecken.

Die unterschiedlichen Umfragen der letzten Jahre haben gezeigt, dass der Glaube an alle drei Punkte zugenommen hat. In abnehmender Reihenfolge zu dieser Auflistung allerdings.

Die Hälfte der Menschheit glaubt an Außerirdische

Was neben den zahlreichen nationalen Umfragen der Vergangenheit fehlte war eine weltweite Umfrage zu Leben im All. Diese wurde bereits 2017 veröffentlicht und fand zwischen Dezember 2015 und Februar 2016 in 24 Ländern in 15 Sprachen statt. Hierbei wurden insgesamt 26.492 Menschen befragt, die 62 Prozent der Weltbevölkerung sowie 80 Prozent der Weltwirtschaft widerspiegelten.

Und die Ergebnisse der „Glocalities“-Umfrage sind durchaus erstaunlich!

Demnach glauben 47 Prozent der befragten Person nicht nur an irgendwelches primitives Leben im All, sondern „an die Existenz intelligenter außerirdischer Zivilisationen im Universum“. Der Forschungsdirektor der Umfrage, Martijn Lampert, brachte dieses Ergebnis auf den Punkt:

Menschen, die an die Existenz intelligenter außerirdischer Zivilisationen glauben, sind keine marginale Minderheit, sondern bilden ein großes (47%) und eigenständiges Segment unkonventioneller und antiautoritärer Denker mit einer Leidenschaft für Wissenschaft, Technologie, Kultur, Politik und Kunst. Aufgrund ihrer Faszination für Wissenschaft, Kunst und das Leben im Universum charakterisieren wir sie mit dem Begriff Homo Universalis.

Hierbei glauben Russen, Mexikaner und Chinesen eher an die Existenz intelligenter außerirdischer Zivilisationen als Menschen in den USA. Ein weiteres erstaunliches Ergebnis, da die USA als das Land der Aliens und UFOs gilt. Am wenigsten wiederum glauben die Türken, Niederländer und Indonesier an die Existenz solcher Alien-Zivilisationen.

Der „Homo Universalis“

Mehr noch, denn von diesen 47 Prozent gaben wiederum 60 Prozent an, dass wir Menschen versuchen sollten Kontakt mit diesen Außerirdischen aufzunehmen. An „irgendeine Form von Leben auf anderen Planeten“ glauben sogar 61 Prozent der Umfrageteilnehmer. Also an Mikroorganismen oder andere Lebewesen, die wir im Allgemeinen als „primitiv“ ansehen.

Nur bescheidene 17 Prozent schlossen nach dieser Umfrage aus, dass es Leben außerhalb der Erde gibt. Dagegen glaubten 25 Prozent sogar, „dass die erste Form des Lebens auf der Erde von einem anderen Ort im Universum hierher gekommen ist“.

Daneben zeigte die Ergebung, dass jene Menschen, die „an die Existenz intelligenter außerirdischer Zivilisationen glauben“, fünf typisches „Werteprofile“ haben. Demnach sei der „Homo Universalis“:

  1. Sehr naturwissenschaftlich interessiert und glaubt an den technischen Fortschritt.
  2. Offen, tolerant, wertschätzend und antiautoritär eingestellt.
  3. Ein ganzheitliche Denker, der glaubt, dass alle Dinge und Phänomene miteinander verbunden sind.
  4. Überzeugt, dass unsere Träume und Vorstellungen die Realität schaffen, in der wir leben.
  5. Interessiert an Politik und für politische Transparenz.

Martijn Lampert ist nach der Umfrage überzeugt, dass sich genau diese Gruppe Menschen „mehr und mehr in die Debatte über die Zukunft der Menschheit und den Platz des Planeten Erde im Universum engagieren wird“. Nicht nur die Entdeckungen von Exoplaneten würde die hohe Prozentzahl jener Menschen erklären, die an außerirdische Zivilisationen glauben, so Lampert weiter. Auch der Erfolg von Science-Fiction-Filmen wie Avatar, Star Trek und vor allem STAR WARS hätten daran Anteil.

Der Wandel im Glauben …

„Glauben gehört in die Kirche!“ – Das ist ein allseits bekannter Spruch. Auch bei der Frage „glaubst Du an Außerirdische?“.

Diese Umfrage von „Glocalities“ beweist aber einmal mehr auf Neue eine Verlagerung von „Glauben“. Immerhin haben wir (bisher!) keinen unumstößlichen Beweis für irgendeine Art und Form von Leben im All. Also glauben alle Befragten nur daran. Und das umso mehr, je mehr diese an den naturwissenschaftlichen interessiert sind.

Der Katholischen Kirche hingegen rennen die Gläubigen in Scharen davon. Nicht nur einige Schäfchen kehren der Kirche den Rücken, sondern ganze Herden verlasen das Haus Gottes oder schlicht das Christentum. Nicht nur Umfragen, die massive Zahl der Kirchenaustritte oder diverse Statistiken zeigen das (s. a. Blog-Artikel HIER), sondern allein schon die leeren Kirchen.

So besuchten im Jahr der Veröffentlichung der Umfrage (2017) rund 2,3 Millionen Menschen regelmäßig den katholischen Gottesdienst am Sonntag. Nur muss man sagen, denn 1950 waren es noch fast 12 Millionen sonntägliche Kirchgänger in Deutschland, wie es die Statistik zeigt. 167.500 Personen sind aus der Katholischen Kirche und ca. 200.000 aus der Evangelischen Kirche 2017 ausgetreten.

Ein eindeutiger Trend!

Der Glaube an Wissenschaft, Technik und Forschung und die damit einhergehende Überzeugung, dass wir nicht allein im Kosmos sind, nimmt den Kirchen die Gläubigen weg. Obwohl sich, wie in zahlreichen Beiträgen auf Grenzwissenschaft und Mystery Files gezeigt, Christentum oder der Glauben an außerirdische Zivilisationen nicht ausschließen.

Im Gegenteil, da selbst die Kirche und der Papst die mögliche Existenz von Aliens anerkennen.

Was denkst DU darüber? Diskutiere gerne bei Facebook mit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Der Astronom des Papstes würde auch Außerirdische taufen – doch nicht nur er. Aber warum sollte die Kirche das?

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Außerirdische taufen? Der Astronom des Papstes würde es tun - aber nicht nur er (Bilder & Montage: L. A. Fischinger)
Außerirdische taufen? Der Astronom des Papstes würde es tun – aber nicht nur er (Bilder & Montage: L. A. Fischinger)

Das Thema „Kirche und Außerirdische“ war in den letzten Jahren bereits häufiger auch Thema auf diesem Blog. Vor allem dahingehend, wie die Kirche heute zur Frage nach Intelligenzen im All steht. Jetzt hat der Jesuit Guy Consolmagno, der Direktor der Vatikanischen Sternwarte in Castel Gandolfo in Italien, in einem Interview gesagt, dass er intelligente Außerirdische auch christlich taufen würde. Der Astronom ist sicher, dass es Leben im All gibt. Doch mit der Aussage, dass er Aliens taufen würde, ist er im Vatikan lange nicht allein. Auch der Papst höchst selbst würde das tun. Nur gibt es bei den vatikanischen Aussagen zu Leben im All und der Taufe von Außerirdischen eklatante Probleme. Welche das warum sind, wieso Aliens keine Juden werden können und wie genau das mit der Taufe von ihnen gemeint ist, erfahrt Ihr erneut hier.


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Kürzlich berichtete ich über ein Interview des Radios „Deutschlandfunk“ mit dem Ex-Astronauten Ulrich Walter. Darin ging es um Leben und Zivilisationen im Universum, wobei Alien-Zivilisationen für Walter zumindest in unserer Milchstraße als mehr als unwahrscheinlich angesehen wurden.

Im Rahmen der Radio-Serie „Ferne Welten“ von „Deutschlandfunk“ wurde jetzt auch der Astronom Guy Consolmagno interviewt. Er ist der Leiter der Sternwarte des Vatikan, die südlich von Rom im Castel Gandolfo liegt. Eine Sternwarte, die nicht nur im Auftrag des Vatikan und des Papstes das All erforscht, sondern indirekt auch nach Leben darin sucht.

„Ich wäre sehr überrascht, wenn es kein außerirdisches Leben gäbe“

Heute wurde das Interview online veröffentlicht und sorgt dabei bei einigen Medien für erstaunen. Nicht nur, dass Guy Consolmagno sich überzeugt zeigt, dass es außerirdisches Leben geben muss, sondern auch, das solches Leben kein Widerspruch zu seinem Glauben an Gott sei. Eine Aussage, die aber lange nicht neu ist, wie auf diesem Blog immer wieder berichtet wurde.

So etwa sagte Consolmagno im Interview am 5. August zur Frage ob es außerirdisches Leben gibt:

„(…) Aber ich glaube, dass es möglich ist und deshalb forsche ich auch intensiv danach. Und als Direktor des vatikanischen Observatoriums unterstütze ich andere in unserem Observatorium, die auch danach forschen.

VIDEO: Der Vatikan und die Außerirdischen: brauchen wir (eines Tages) Weltraummissionare? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / NASA/JPL-Caltech)
VIDEO: Der Vatikan und die Außerirdischen: brauchen wir (eines Tages) Weltraummissionare? (Bild: L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / NASA/JPL-Caltech)

(…)

Ich wäre sehr überrascht, wenn es kein außerirdisches Leben gäbe, zumindest bakteriologisches Leben. Es gibt Hinweise auf bakteriologisches Leben auf dem Titan, dem größten Mond des Planeten Saturn. Und der Titan ist so kalt, dass wir uns dort keine Leben vorstellen könne, wie wir es kennen. Aber organische Verbindungen können seltsame und wunderbare Dinge schaffen und wer weiß, ob sie nicht Leben selbst in der Kälte des Titan erzeugen können.

„Würden Sie einen Außerirdischen taufen?“

Im Interview wurde Guy Consolmagno selbstverständlich auch nach dem christlichen Gott im Zusammenhang mit Außerirdischen gefragt. Ebenso aber auch danach, ob er als Katholik Aliens auch taufen würde. Dazu sagte der vatikanische Astronom:

Nur wenn Sie mich danach fragen würden. Aber diese Frage, danach, ob ich einen Außerirdischen taufen würde, die werde ich immer wieder gefragt und meine schnell dahingesagte Antwort lautete:

Nur wenn sie mich danach fragen würden. Aber in der Tat, das ist eine sehr wichtige Antwort. Denn wenn Sie jemanden taufen wollen, dann müssen sie ihn vor sich haben, sie müssen mit ihm kommunizieren können, sie müssen herausfinden, ob sie ihn verstehen können und ob er Sie verstehen kann. Das alles ist eine Kette von Voraussetzungen. Und wenn dieser Kette irgendwo unterbrochen ist, dann stellt sich diese Frage – ob ich ihn taufen würde.“

Dass Consolmagno als „Astronom des Papstes“ diese Frage immer wieder gestellt wurde, liegt nicht zuletzt auch an einem Buch von ihm selber. Denn diese dem Geistlichen immer wieder gestellte Frage wurde auch der Titel eines Buches von ihm und Paul Mueller: „Would You Baptize an Extraterrestrial?„, das unter dem deutschen Titel „Wo war Gott, als das Universum geschaffen wurde?“ 2016 erschien.

Aliens – auch der Papst würde sie taufen

Obwohl nach erscheinen des Interviews mit Consolmagno bei „Deutschlandfunk“ verschiedene Medien erstaunt darüber berichten, ist diese Aussage nicht neu. Die Presse hat beispielsweise auch nach erscheinen des oben genannten Buches von ihm und Paul Mueller im Sommer erstaunt über diese berichtet.

UMFRAGE: Mehr Deutsche glauben an Außerirdische als an das Jüngste Gericht und ewiges Leben. Über die Karteileichen der katholischen Kirche (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
UMFRAGE: Mehr Deutsche glauben an Außerirdische als an das Jüngste Gericht und ewiges Leben(Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Allerdings steht Guy Consolmagno hier in guter (neuer) Tradition zur katholischen Kirche. Auch Jose Gabriel Fundes, der frühere „Astronom des Papstes“ an der vatikanischen Sternwarte in Castel Gandolfo, sprach vor fast 10 Jahren in einem Interview umfassend über Leben und Intelligenzen im Kosmos und Gott. Dieses Interview erschien in der angesehenen Vatikan-Zeitung “L Osservatore romano” am 14. Mai 2008 und sorgt damals für viel Wirbel in den Medien.

Wirbel vor allem deshalb, da Fundes einige erstaunliche Aussagen über (intelligentes) Leben im All und die Beziehung des katholischen Glaubens dazu tätigte, die viele Menschen mehr als erstaunten.

Das Zitat “Der Außerirdische ist mein Bruder” (“L’extraterrestre è mio fratello”), so auch der Titel des Interviews, machte 2008 die mediale Runde. Und Funes stellte vor rd. 10 Jahren eindeutig klar, dass der weit verbreitete Glaube an außerirdische Zivilisationen in keinerlei Widerspruch zum Glauben an Gott stehe.

Und der Papst als „oberster Hüter des Glaubens“?

In der Frühmesse im Gästehaus “Santa Marta” im Vatikan am 12. Mai 2014 predigte Papst Franziskus über die katholische Kirche, die ihre Türen immer offen halte. Die Kirche verschließe niemanden die Tore, so der Papst damals. Und das gilt ausdrücklich auch für Außerirdische:

Das ist etwas, was unausdenkbar war. Wenn morgen eine Expedition von Marsmännchen käme, zum Beispiel – grün, mit langer Nase und großen Ohren, so wie Kinder sie malen – und eines von ihnen bittet um die Taufe, was würde dann passieren?

Papst Franziskus bezog sich hier auf die Apostelgeschichte im Neuen Testament. Darin heißt es ab Kapitel 11, ab Vers 1, dass dem Apostel Petrus Vorwürfe gemacht wurden, dass er zum Beispiel “zu unbeschnittenen Männern hineingegangen und (…) mit ihnen gegessen” habe. Ein Problem des aus dem Judentum beginnenden Christentums im 1. Jahrhundert: Dürfen auch unbeschnittene Männer getauft werden? Also auch „Heiden“ – Nicht-Juden – Christen werden?

Papst Franziskus dazu weiter:

„Wer bin ich denn, dass ich Hindernisse aufbauen dürfte? Ein schönes Wort für Bischöfe, Priester, auch für Christen im allgemeinen: Wer sind wir denn, dass wir Türen schließen dürften? In der alten Kirche gab es das Amt des Türöffners – der ließ die Leute eintreten. Aber ein Amt des Türschließers hat es in der Kirche nie gegeben!

Und da auch Aliens Nicht-Juden sind, können auch sie die Taufe empfangen. Eben wie die Nicht-Juden im 1. Jahrhundert bei den ersten Christen.

Außerirdische Juden und ein zweiter Jesus Christus?

Wenn Außerirdische zur Erde kommen, können diese zum Judentum konvertieren? Was Rabbiner zu Aliens und Leben im Universum sagen (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Können Außerirdische zum Judentum konvertieren? Was Rabbiner zu Aliens und Leben im Universum sagen (Bild: gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

Fremde Wesen aus dem All sind selbstverständlich keine Juden. Ebenso wenig wie sie irgendeiner anderer Religion der Erde angehören, die wir heute so zur Auswahl haben.

Zumal Außerirdische laut einer umfangreichen Analyse der jüdischen Texte durch den Rabbiner David Geballe in der „Jüdischen Allgemeinen“ sowieso keine Juden werden können. Selbst wenn diese es gerne möchten. In meinem Blog-Beitrag „Wenn Außerirdische zur Erde kommen – Was Rabbiner zu Aliens und Leben im Universum sagen“ habe ich diese Aussagen des Rabbiner vom 28. Juli 2016 damals einmal genauer dargelegt und hinterfragt.

Immerhin ist Geballe als Rabbiner in seiner Untersuchung zu Frage nach Intelligenzen im All sicher, dass es Aliens geben könnte. Es sei kein Widerspruch zum jüdischen Glauben. Diese Fremden könnten dabei sogar weit intelligenter als wir Menschen sein, unterstrich Geballe 2016 in seinen Ausführungen. Allerdings haben sie keinen freien Willen, da Gott sie für die Menschen erschaffen habe, so der Rabbiner weiter. Kein freier Wille – keine Konvertierung zum  Judentum …

Jose Gabriel Funes, der vatikanische Astronom, der das oben zitierte Interview „Der Außerirdische ist mein Bruder“ 2008 gab, legte am 31. Juli 2015 allerdings zu diesem Thema nach. Er erklärte damals, wie ich es HIER kritisch kommentierte, wie es eigentlich mit Aliens und Jesus Christus aussehen würde. Fundes:

Die Entdeckung außerirdischen Lebens heißt nicht, dass es auch einen außerirdischen Jesus gibt. Die Inkarnation von Gottes Sohn ist ein einmaliges Ereignis in der Geschichte der Menschheit, des Universums.”

Wie Ihr HIER von mir nachlesen könnt, ist das Ergebnis von Fundes Überlegungen geradezu erschreckend für uns als Menschheit. Um es milde zu sagen. Es würde nämlich nicht mehr und nicht weniger bedeuten, dass die Menschheit eine Art „Schrecken der Schöpfung“ im Kosmos sei. Und zwar nur wir Menschen, niemand anderes im Universum sonst. Nur die Menschheit musste folgerichtig durch Jesus Christus erlöst werden, da er nach dieser Aussage nur einmal in der Geschichte des Universums Inkarnierte. Als Mensch vor 2.000 Jahren.

Wieso dann allerdings Außerirdische die Taufe empfangen sollen, ist ein Rätsel. Die Taufe ist ja der erste Schritt zur Erlösung durch Jesus/Gottes Sohn im Christentum. So gelangt man letztlich zu ewigen Leben. Oder, wie Jesus es im Johannes-Evangelium Kapitel 14, Vers 6 sagte, „niemand kommt zum Vater denn durch mich“.

Und da er ja ausschließlich auf diesem Planten als Erlöser inkarniert sein soll, brauchen  Aliens keine Erlösung und damit keine Taufe, oder?

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Umfrage: Mehr Deutsche glauben an Außerirdische als an das Jüngste Gericht und ewiges Leben. Über die Karteileichen der katholischen Kirche

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Meinungsumfrage: Mehr Deutsche glauben an UFOs und Außerirdische als an das Jüngste Gericht. Ein Alarmzeichen für die Kirche? (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Die Deutsche glauben lieber an Aliens als an das Ende aller Tage! (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Nach einer repräsentativen Meinungsumfrage von „YouGov“ im September 2015 in Deutschland, den USA und Großbritannien 52 bis 56 Prozent der Befragten an außerirdisches Leben im Universum. Angesicht der gewaltigen Fortschritte bei der Suche nach Außerirdischen, ist das nicht weiter verwunderlich. Doch zeitgleich kritisierte die katholische Kirche bei der Bischofskonferenz in Fulda den „Mangel an christlichem Glauben in der Gesellschaft“, da deren Lehren „massenhaft angelehnt werden“. Auch und vor allem von den Christen selber, die es zumindest laut Aktenlage sind. Millionen kirchliche Karteileichen und Papier-Christen haben wir inzwischen in Deutschland, was die Kirche schon unlängst selber alamiert hat. Wie und warum, das lest Ihr hier.


Update 23. Dez. 2018

Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen

Aliens statt Jesus

Umfragen zu außerirdischen Leben, UFOs, Aberglauben oder auch Religionen sind für einen Mystery-Forscher sehr oft spannend, wie ich es an anderer Stelle bereits umfangreich zeigte. Auch die Thematik „Außerirdische vs. Kirche“ ist interessant, wie es auf diesem Blog bereits mehrfach Thema war.

Nun hat „YouGov“ im September 2015 eine Umfrage zu außerirdischen Leben publiziert, die zeigte, dass mehr als die Hälfte der Deutschen, US-Amerikaner und Briten an Aliens im Kosmos glauben. Dabei gehen aber die meisten Befragten (bis zu 59 %) davon aus, dass diese intelligenten Wesen zu weit weg seine, als dass diese hierher kommen. Auch haben wir laut dieser Umfrage einfach nicht die Technologie mit den „Anderen“ Kontakt aufzunehmen, wie bis zu 57 % glauben. Obwohl natürlich ein Kontakt mit Wesen von den Sternen schon morgen Realität sein kann. Auch physisch. Wir wissen es nur nicht.

22 % der Deutschen glauben übrigens, dass Außerirdische „die Erde kontaktiert oder besucht (haben), allerdings lange bevor es Menschen gab.“ Und nur 17 % der Deutschen glauben an eine Verschwörung der Regierung(en) zu diesem Thema. In den USA sind es 30 %.

Eigentlich hat die Kirche und der Vatikan mit intelligenten Außerirdische unlängst kein Problem mehr. Beispielsweise HIER, HIER, HIER & HIER sowie in diesem Video HIER habe ich das bereits darlegte. Auch wenn der Götterschock und eine Art „Kollaps der Religionen“ dennoch durchaus Realität werden kann!

Aber die katholische Kirche hat ein ganz anders Problem, wie es ziemlich zeitgleich zu der „YouGov“-Meinungsumfrage bei der deutschen Bischofskonferenz in Fulda erläutert wurde: Der Kirche laufen in Massen die Gläubigen weg. Oder besser gesagt: „Christen“ haben keine Lust mehr an die Glaubensvorgaben der Kirche aus Rom zu glauben.

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Kirche mehr als nur in Not

Der neue Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki bemängelte bei der herbstlichen Bischofskonferenz in Fulda den mangelhaften Glauben an die Lehren der Christenheit in der Gesellschaft. Die Lehren der Kirche haben sich, so Kardinal Woelki im Dom zu Fulda, unlängst in Wohlwollen aufgelöst. Die Christen glauben einfach nicht mehr an das, was die Kirche als Dogma lehrt.

Und Kardinal Woelki ist angesichts dieser Tatsache mehr als besorgt:

Dass nur ein Drittel der Deutschen an die Auferstehung Christi glaubt, müsste die Kirchen schon einigermaßen beunruhigen, wenn doch nach Aktenlage zwei Drittel Christen sind. (…)

Selbst unter den Gläubigen werden zentrale Inhalte der christlichen Botschaft massenhaft abgelehnt. 60 Prozent glauben nicht an ein ewiges Leben. Diese Form der Diaspora ist allerorten unsere pastorale Realität.“

Das sind nicht nur deutliche und klare Worte über den Zustand der Christen, sondern es dürften aus Sicht des Vatikan erschreckende Zustände sein! 60 Prozent – also fast Zweidrittel! – der „Gläubigen“ glauben nicht ans das ewige Leben. Das muss man sich vergegenwärtigen, denn das ewige Leben bzw. die Auferstehung Jesus Christus ist das Fundament des Christentum.

Was nun, Kirche? Ich persönlich bin schon seit Jahrzehnten fest davon überzeugt, dass der Mensch sich seit langer Zeit sehr oft ganz individuell seinen eigenen Glauben zurecht zimmert. Nicht nur, dass zum Beispiel in Lateinamerika christliche Lehren mit dem alten „Heidentum“ vermischt werden, sondern auch in den Industrienationen glauben sicher die meisten Menschen an „irgendwas“.

Millionen Karteileichen und Papier-Christen

„Gläubige“ bedienen sich einfach aus einem Fundus von spirituellen Vorstellungen und erfinden so ihren ganz eigenen Religions-Mix. Gleichgültig was der Papst im Rom, die Bibel, der Katechismus oder der lokale Dorfpriester sagen und lehren. Sofern man überhaupt davon Kenntnis hat. Christlich geboren, getauft usw. ist keine Garantie, dass man nicht (wie die meisten) als verstaubte Karteileiche der katholischen Kirche endet. Und von diesen gibt es folglich Millionen.

Diese Papier-Christen bleiben nämlich in der Kirche. Sie bleiben Mitglieder, zahlen ihre Kirchensteuer und sind damit laut Aktenlage Christen. Vielleicht picken sie sich einige schöne Bräuche des Christentums heraus, da sie ihnen gefallen. Etwa und vor allem Weihnachten oder diverse Oster-Traditionen. Mehr auch nicht.

Das weiß die Kirche mit Sicherheit auch selber. Zumal dann, wenn sie hierzulande in ihre leeren Kirchen schaut. Außer natürlich zu Weihnachten. Schließlich besucht man dann „als Christ“ die Kirche, da man das halt so macht. Die mit Papier-Christen überfüllten Kirchen zu den Weihnachtsfeiertagen oder Heilig Abend zeigen das jedes Jahr erneut. Eigentlich eine Beleidigung aller wirklich gläubigen Christen!

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Österreicher glauben nach einer aktuellen Umfrage eher an Außerirdische als an die Heiligen der Kirche

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Aliens sind laut Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Marketagent.com unter 500 Österreichern glaubhafter als Heilige. Die meisten Befragten glauben dabei an das Schicksal und Schutzengel. Aber auch an Zombies und Vampiren glauben nach dieser Umfrage einige Menschen.

Auf der Webseite von diePresse.com hieß es dazu am 6. Mai 2013 unter anderem:
 
Drei von vier Österreichern glauben an die Macht des Schicksals, zwei Drittel an Schutzengel. Gott und Jesus rangieren auf den Plätzen drei und vier. Das ergab zumindest eine Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Marketagent.com, das von 500 Personen im Alter von 14 bis 69 Jahren wissen wollte, was sie von übergeordneten Mächten und Übersinnlichem halten. Zwei von fünf Österreich hatten in ihrem Leben schon einmal ein übersinnliches Erlebnis (38 Prozent) – Frauen mit 45,7 Prozent deutlich häufiger als Männer mit 30,1 Prozent.

 

      Es muss nicht alles so sein, es kann auch ganz anders sein. Manche Rätsel sind Scheinrätsel, manche werden zu welchen gemacht, manche aber widerstehen ziemlich hartnäckig allzu glatten Erklärungsversuchen.“
      (Walter-Jörg Langbein, 1993 in „Die großen Rätsel der letzten 2500 Jahre“)
      www.Youtube.com/FischingerOnlineDER MYSTERY-VIDEO-CHANNEL
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      Artikel: Der Vatikan und die Außerirdischen – Die Haltung der katholischen Kirche zu der Frage „Leben im Universum?“ und intelligenten Aliens

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      Der Vatikan, der Papst und die Außerirdischen – Die Haltung der katholischen Kirche zu der Frage Leben im Universum (Bild: L. A. Fischinger /NASA / Montage: L. A. Fischinger)
      Der Vatikan, der Papst und die Außerirdischen: Die Haltung der katholischen Kirche zu der Frage Leben im Universum (Bild: L. A. Fischinger /NASA / Montage: L. A. Fischinger)

      In einem Interview mit dem vielsagenden Titel „Der Außerirdische ist mein Bruder“ („L’extraterrestre è mio fratello“) spricht Vatikan-Astronom Fundes auch über die Frage nach (intelligenten!) Leben im All und die Beziehung des katholischen Glaubens dazu. Er stellt darin eindeutig klar, dass der weit verbreitete Glaube an außerirdische Zivilisationen in keinerlei Widerspruch zum Glauben an Gott steht. Denn die Haltung des Vatikan bzw. der katholischen Kirche zu „Aliens & Co.“ ist unlängst nicht mehr ablehnend. Zumindest gilt das für die Führer der Kirche. Mit Blick auf die Suche nach Leben auf dem Mars oder auch einer Erde 2.0 ist auch die Frage, wie genau die Kirche das alles sieht.

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      „UFOs über Österreich“: Unbekannte Flugobjekte und Außerirdische im österreichischen Mainstream – die Gratwanderung von UFOs im TV (+ Video)

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      "UFOs über Österreich" als Thema im österreichischen TV (Bilder: gemeinfrei & ORF / Bearbeitung: Fischinger-Online)
      „UFOs über Österreich“ als Thema im österreichischen TV (Bilder: gemeinfrei & ORF / Bearbeitung: Fischinger-Online)

      Das Thema UAPs beziehungsweise UFOs ist bekanntlich seit einigen Jahren wieder aktuell. Auch für die internationale Medienlandschaft, seit die US-Regierung bestätigte, dass UFOs ein reales Phänomen sind. Und so kommen auch im deutschen Sprachraum immer mal wieder entsprechende Berichte in den Mainstream. So wie aktuell in Österreich beim Sender ORF, die in einer Sendung der Frage nach „UFOs über Österreich“ nachgingen. Ein kleiner Ausflug in die Welt der UFO-Sendungen im Fernsehen zeigt die Gratwanderung bei solchen Themen.


      „Gibt es UFOs?“ ist die falsche Frage

      Dass es UFOs gibt, ist grundsätzlich seit tausenden von Jahren klar und steht außer Frage. Jedoch ist das „moderne“ Phänomen der UFOs beziehungsweise UAPs viele Jahrzehnte belächelt worden. Es galt als Thema für Spinner, Alien-Freaks und Science-Fiction-Freunde in der weitläufigen Presse. Damit wollte man meistens nicht zu viel zu tun zu haben. Auch wenn es in der Vergangenheit immer wieder TV-Dokumentationen rund um UFOs gab.

      Auch im deutschen Sprachraum gab es solche Sendungen schon früh in den Mainstreammedien. Doch da UFOs schon seit den 1950er Jahren als „Planetare Weltraumschiffe“ oder „Außerirdische Besucher“ auch in der Öffentlichkeit angesehen wurden, nahm man das Thema nicht immer allzu ernst. Kern bei grundsätzlich allen dieser Sendungen oder Presseberichten war fast immer die Frage „gibt es UFOs?“.

      Eine Fragestellung, die in der UFO-Forschung eigentlich schon immer vollkommen sinnlos war, da „seriöse“ wie „unseriöse“ UFO-Forscher nie abstritten, dass es dieses Phänomen gibt. Es wurden und werden nun mal unbekannte Objekte oder Erscheinungen am Himmel gesehen. Die Frage ist vielmehr, was diese im Einzelnen sind oder von vom sie kommen. Und so hat man gerne für die Öffentlichkeit das Phänomen lächerlich gemacht. Oder gewisse Wissenschaftler oder Regierungsbehörden stritten gleich ganz ab, dass es UFOs überhaupt gibt oder man sich da mit befasse.

      Obwohl es schon lange Ausnahmen wie etwa Frankreich oder Belgien gab. Doch erst seit die USA – hier vornehmlich das Pentagon – offiziell bestätigte, dass solche Beobachtungen vollkommen reale sind, dachten auch Print- und TV-Medien teilweise um. Nicht immer auch korrekt, wie Ihr beispielsweise HIER seht.

      Die Frage „gibt es es UFOs?“ wird so nach und nach von der Frage „woher kommen UFOs?“ abgelöst. Ein Paradigmenwechsel, der sicher in langsamen Schritten erfolgen wird. Ein Senator in den USA hofft sogar, dass UFOs Aliens sind und nicht etwa aus China stammen, wie HIER berichtet.

      „UFOs – und es gibt sie doch“

      Nicht minder lange wird es dauern, bis die öffentliche Gleichsetzung von UFO = Außerirdische aus den Köpfen verschwindet. Wenn sie es denn jemals wird. Denn auch wenn durchaus Wissenschaftler oder sogar die Geheimdienste der USA nicht ausschließen können (wie auch?), dass sich dahinter eine extraterrestrische Intelligenz verbirgt, bleibt vieles im Dunkeln. Und damit Spekulation.

      So sprechen beispielsweise die USA lieber von Drittstaaten wie China oder Russland als Ursprung der Unbekannten Phänomene im Luftraum. Ein Umstand, den viele für eine reine Vertuschung ansehen, da diese längst über die außerirdische Natur der Objekte im Bilde sein würden. Immerhin soll es ja bereits vorgekommen sein, dass Regierungen und ihre Vertreter schon mal die Unwahrheit sagten …

      TV-Dokumentationen zum UFO-Thema waren ausnahmslos immer umstritten. Allen Zuschauern kann man es nie recht machen. Hier nenne ich gerne das Beispiel der Doku „UFOs – und es gibt sie doch“ vom 24. Oktober 1994. Sie lief auf dem Sender ARD zur besten Sendezeit und mehr Mainstream geht damit kaum. Schon im Vorfeld verkündete die legendäre „BILD“ am 14. Oktober 1994 unter der Schlagzeile „TV will beweisen: Ufos gibt es doch“ diese Sendung an.

      Es folgte neben einem erstaunten Publikum auch ein Sturm der Entrüstung! Angesichts der überaus offenen ARD-Sendung fühlten sich vor allem einige Wissenschaftler „auf den Schlips getreten“ und waren geradezu sauer. Am 27. Oktober lud die ARD deshalb zur der Talk-Show „UFOs – gibt es sie wirklich?“ ein. Hier zeigte sich der ein oder andere „seriöse Wissenschaftler“ in keinem guten Licht.

      Übrigens war es die Hochzeit der unsäglichen Talk-Shows der privaten TV-Sender. Die es aber auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen in „abgespeckter Form“ damals gab. Und so lief rein zufällig am 25. Oktober, also nur einen Tag nach der UFO-Dokumentation, die Talk-Show „Fliege“ zum Thema Aliens und UFOs. Und zwar auch bei der ARD.

      „UFOs – Die Fakten“

      Erst am 12. April nahm sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen auf dem Sender ZDF in Deutschland wiedermal dem UFO-Thema an. Natürlich mit Professor Harald Lesch, der seit Jahren im Fernsehen als Experte zu praktisch jedem Thema vor der Kamera steht. Ob archäologische Funde in Mexiko, Biologie von Bäumen oder Schwarze Löcher: Er informiert die Zuschauer zu allem.

      „UFOs – Die Fakten“ hieß die Sendung, über die bereits HIER berichtet wurde. Sie sollte zwischen Phantastereien und Tatsachen rund um UFOs unterscheiden und darlegen, „was wir über UFOs und Außerirdische wissen“, so das ZDF. Und diese TV-UFO-Doku des ZDF bekam schon im Vorfeld teilweise enormen Gegenwind! Vor allem in Sozialen Medien waren zahlreiche Kommentare zu lesen, die die Sendung fast schon aus Prinzip ablehnten und als „Zeitverschwendung“ ansahen.

      Die Gründe waren, dass die Doku-Sendung auf dem GEZ-Sender ZDF erschien und vor allem die Person Lesch an sich. Nicht wenige un­flä­tige Worte fielen in diesem Kontext.

      Was also soll man tun, um das Thema in die Öffentlichkeit und damit in den Mainstream zu bringen? Immerhin wird unter UFO-Interessierten (mich eingeschlossen) und auch UFO-Forschern immer wieder darauf verwiesen, dass die Massenmedien das Thema endlich in die Bevölkerung tragen sollen. Denn entsprechenden UFO-Dokumentationen aus dem amerikanischen Raum, von denen in den letzten Jahren regelrechte Massen ins Fernsehen kamen, sind auch vielen nicht genehm.

      Warum das so ist, wurde bereits vor über 5 Jahren in diesem Beitrag HIER erläutert.

      „UFOs über Österreich“

      Und so geht der Zank um den „richtigen“ oder „falschen“ Weg einer UFO-Berichterstattung und -Dokumentationen seit mehr als einem halben Jahrhundert munter weiter. Den Mittelweg gibt es offenbar nicht. Zum Glück aber gibt es den Paradigmenwechsel bei diesem Thema, so dass immer mehr entsprechende Berichte veröffentlicht werden. Der TV-Konsument wird dabei in einigen Fällen sicher das für sich persönlich Interessante herausfiltern. Wenn es überhaupt interessiert.

      Auf den UFO-Zug aufgesprungen ist dann auch am 5. Mai der Sender ORF aus Österreich. Allerdings war die dortige Doku mit dem Titel „UFOs über Österreich“ längst keine Primäre. Auch in Österreich gab es in der Vergangenheit immer mal wieder entsprechenden Sendungen und natürlich auch Talk-Shows. So schreibt der Sender ORF zu dem Bericht:

      Eine Reportage über Menschen die UFOs beobachtet haben wollen und solche die vom Glauben abgerückt sind. Für die UFO-Gläubigen war es ein Paradigmen-Wechsel, als die US-Regierung im vergangenen Sommer in einem neun-seitigen Papier bestätigt hat, dass unerklärliche Flugphänomene in der Atmosphäre beobachtet werden.

      Irgendetwas scheint es also doch zu geben, was genau wird im Bericht aber nicht erwähnt. Worum es sich dabei handeln könnte, versucht Schauplatz-Reporter Alfred Schwarzenberger in der heimischen UFO-Szene zu ergründen.

      Die Sendung enthielt für den Kenner keine Überraschungen. Es kamen diverse UFO-Zeugen aus Österreich zu Wort und die UFO-Videos der US-Navy wie auch der „UFO-Bericht des Pentagon“ wurden thematisiert. Selbst Filmausschnitte aus uralten Fernsehberichten zum Thema waren dabei. Etwa die Zeugenaussage eines Polizisten aus dem Jahr 1969.

      Ein kleiner Unterschied

      Derartige Zeugenaussagen und UFO-Fallbeispiele ermüden ohne Zweifel viele UFO-Forscher. Man könnte sie 24 Stunden am Tag durchgehend senden. UFO-Ermittler kennen sie zu abertausenden und es ist ihr Alltag genau solchen Berichten nachzugehen. Sofern sie denn bei einer entsprechenden UFO-Forschungsorganisation gemeldet werden.

      Und so kam auch der UFO-Forscher Mario Rank vielfach in der Sendung zu Wort. Er ist von dem österreichischen Zweig der „Deutschen Gesellschaft für UFO-Forschung“ (DEGUFO), die es bereits seit 1993 gibt. Ebenso ist er unter anderem Autor des Buches „UFOs über Österreich“. Rank stellt die Arbeit eines UFO-Forschers vor und zeigt damit den Zuschauern überzeugend, dass längst nicht alle UFO-Fans einen Aluhut tragen.

      Dennoch gab es in dieser Mainstream-UFO-Sendung vom ORF einen Unterschied zu vielen anderen. Denn ebenfalls mit dabei war der Autor Reinhard Habeck, der seit vielen Jahren Bücher über das Unfassbare und vor allem auch Prä-Astronautik schreibt. Die mutmaßlichen Außerirdischen in der Antike sind das Kernthema seiner zahlreichen Buchveröffentlichungen. Und so spricht Habeck beim ORF nicht über die klassischen UFOs der Neuzeit, sondern über mutmaßliche UFO-Darstellungen vor Jahrhunderten. Zu finden auf einem Wandbild in einer Kirche in Österreich.

      Dass der ORF in „UFOs über Österreich“ sogar den Sprung in die Prä-Astronautik wagt, hebt diese öffentlich-rechtliche Reportage von anderen dieser Art ab. Denn so umstritten und spekulativ die UFO-Thematik auch ist – die Idee der außerirdischen Raumfahrer im Altertum ist es noch mehr. Deshalb bin ich sicher, das auch die ORF-Sendung erneut von der Pro- und Contra-Seite so oder so gesehen wird. Wie es auch mit Sicherheit auch bei der nächsten Reportage der Fall sein wird.

      Video

      Die ORF-Sendung selber findet Ihr derzeit noch in der Mediathek HIER online.

      Ebenso ist sie auch auf YouTube hochgeladen worden:

      Bitte auf das „Play-Symbol“ klicken.

      Euer Jäger des Phantastischen

      Lars A. Fischinger

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      Die „Wahrheit über Außerirdische und UFOs“: Eine schrittweise Vorbereitung? Jahrzehnte alte Gedanken zu einem aktuellen Thema (+ Videos)

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      Werden wir auf die Wahrheit über Außerirdische schrittweise vorbereitet? Alte Gedanken zu einem aktuellen Thema (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
      Werden wir auf die Wahrheit über Außerirdische schrittweise vorbereitet? Alte Gedanken zu einem aktuellen Thema (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

      Seit wenigen Jahren herrscht in Wissenschaft und Politik (zumindest teilweise) eine bis dato ungeahnte Offenheit beim Thema UFOs/UAP und außerirdisches Leben. Ist all das Teil einer „Vorbereitung“, wie nicht wenige glauben? Eine Strategie, um die Öffentlichkeit schrittweise auf die „Wahrheit über UFOs und Außerirdische“ vorzubereiten? Diese Vermutung ist alles andere als neu, wie Ihr in diesem Beitrag erfahrt.


      UFO-Enthüllungen als Vorbereitung?

      Seit einiger Zeit ist in der Gemeinschaft all jener, die sich für UFOs (UAPs) und Außerirdische interessieren, eines klar zu bemerken: Viele vermuten, dass die Enthüllungen und die Offenheit der vergangenen Jahre gegenüber solchen Themen, nur einen Zweck dienen: Die Öffentlichkeit soll schrittweise durch Politik, Wissenschaft und Medien an die „Wahrheit über Außerirdische“ herangeführt werden. Diese besteht dann natürlich darin, dass man die Existenz von Wesen aus anderen Welten (in UFOs) zugibt und öffentlich bekannt gibt.

      Einer Art Agenda folgend würde die Menschheit demnach in kleinen Häppchen vorbereitet werden. Man will nicht mit der „Tür ins Haus platzen“, um keinen globalen Schock angesichts dieses ungeheuerlichen Ereignisses auszulösen. Einen „Götterschock“ nennt man dies zusammenfassend seit Jahrzehnten in der Prä-Astronautik gerne. Und auch ich selbst habe das in den vergangenen 30 Jahren in Büchern, Blog-Beiträgen, Videos, Artikeln und Vorträgen immer wieder thematisiert.

      Die Themen „Vorbereitung“, „UFOs“ und „was wäre wenn?“ faszinieren mich seit Jahrzehnten. Deshalb sei an dieser Stelle auf meine zahlreichen Beiträge auf diesem Blog und entsprechende Videos auf meinem YouTube-Kanal verwiesen.

      Inzwischen sprangen auch etablierte Forscher, etwa Soziologen, auf diesen Zug auf und haben entsprechende Bücher veröffentlicht. Obwohl angebliche Phantasten derartiges seit dutzenden von Jahren publizieren. Es gibt aber einen kleinen und weitreichenden Unterschied. Während die einen spekulieren, was geschehen würde, wenn „sie“ kommen, sind andere sicher, dass sie längst hier sind. Eine Annahme geht davon aus, dass die plötzlich hier sein werden. Eine andere, das sie schon vor tausenden von Jahren hier waren und jetzt wiederkehrten. Oder sogar nie fort waren, aber sich nun langsam „offenbaren“.

      Kaum ein Thema hat mehr Spekulations-Potential, als dieses! Das zeigt uns wunderbar schon allein die Unterhaltungsindustrie. Nicht nur die einschlägige UFO-Forschung.

      Die Aliens waren/sind hier?

      Tatsache bleibt in allen Fällen, dass die Menschheit als Ganzes betrachtet einen „Götterschock“ erleiden würde. Einige Völker, Kulturen, Menschen, Religionen oder ganze Nationen nehmen es dabei gelassener hin, als andere.

      Doch wie ist das eigentlich mit dieser Vorbereitung? Gibt es sie wirklich? Oder ist das alles nur eine Wunschvorstellung? Und wann ist diese eigentlich beendet, so dass die Verantwortlichen dahinter beschließen, heute ist es soweit? Wer sind diese Verantwortlichen dahinter überhaupt? Oder bestimmen die Außerirdischen von sich aus und eigenständig, wann sie sich der Welt offenbaren? Waren sie da, dann wieder weg, und nun erneut hier? Oder gibt es sie (hier) gar nicht?

      Solche und viele weitere Fragen kann niemand klar und deutlich beantworten. Was aber ein Blick in die Diskussionen im Internet, etwa in Sozialen Medien oder in Kommentaren bei YouTube, zeigt, ist, dass scheinbar viele aktuell eine solche Vorbereitung vermuten. Der Gedanke liegt auch durchaus nahe. Das Thema ist alles andere als neu, da eben schon vor vielen Jahrzehnten genau dasselbe vermutet wurde. Geschehen ist damals: Nichts!

      Dann verschwand diese Annahme etwas aus dem Fokus. Bis etwa Ende 2017, als in den USA die bis heute diskutierten und anhaltenden UFO-Enthüllungen in Bezug auf UAPs begannen. Und eine mehr oder weniger ungewohnte Offenheit von Seiten der offiziellen Stellen. Was es durchaus bereits in all den Jahren zuvor auch in anderen Ländern gab.

      Wann kommt der „Tag X“?

      Ob es wirklich Teil einer baldigen Offenlegung ist, bezweifle ich persönlich. Denn zu oft wurde derartiges vermutet und heraus kam dabei immer wenig bis nichts. Nie wurden echte Beweise hoch-offiziell präsentiert. Ein ehemaliger Verteidigungsminister, zum Beispiel, der frei heraus seine private Meinung erzählt, dass es Aliens in UFOs usw. hier auf Erden gibt, ist mit Sicherheit kein Beweis. Nur eine Aussage. Tag X lässt auf sich warten. Leider scheinbar noch lange.

      Im Sommer 1996 erschien mein 1. Sachbuch zu den Mysterien der Welt, dass Jahre später überarbeitet und erweitert neu aufgelegt wurde. Umfangreich spekulierte ich bereits damals, nachdem ich 1991 mit der Arbeit an dem Manuskript begann, dass wir vorbereitet werden. Und es weitreichende UFO-Vertuschungen gibt.

      Heute würde ich statt Vorbereitung eher sagen, dass sich die Thematik mehr und mehr ins Bewusstsein ihren Weg bahnt. Längst der UFO-Schmuddelecke entronnen, ist das Thema Außerirdische im Laufe der Jahre im Mainstream angekommen. Auch vor allem in der Wissenschaft. Eine gesteuerte Vorbereitung auf das „sie sind hier!“, bleibt fraglich.

      So schrieb ich einst dazu voller Optimismus und Eifer das Folgende, das hier auszugsweise wiedergeben möchte. Denn erstaunlich ist, dass vieles davon Jahrzehnte später wieder diskutiert wird. Es scheint sogar aktueller denn je zu sein.

      Werden wir auf Außerirdische vorbereitet?

      (…) Man stelle sich einmal vor, über dem Münchner Oktoberfest er­scheint eine deutlich Formation von UFOs. Tausende Besucher werden Zeugen dieses Ereignisses, und die ständig anwesende Presse filmt unter anderem das ganze Spektakel. (…)

      Die großen Sender auf der ganzen Welt zeigen diese Aufnahmen. Um den gesamten Erdball werden fortan Sendungen gebracht, in denen angesehene Personen völlig offen die Existenz von außerirdischen Leben – auch auf unserer Erde – bestätigen. Der erstaunte Zuschauer er­fährt, dass diese Wesen seit jeher unsere Erde besuchen, beobachten und ihre Evolution beeinflussen. Wo stünde da unsere allgemein gültige Weltanschauung?

      Die Stütze jeder irdischen Religion scheint zerschlagen! Wir Menschen stehen zwar weiter als Gipfel der irdischen Schöpfung da, aber bilden eigentlich nur das Tal der kosmischen Evolution. Die Weltkirchen registrieren die höchsten Austritte seit ihrer Gründung, die Menschen „sind von Gott verlassen“. „Heilige Kriege“ werden entfacht. Überall auf der Erde werden religiöse Gruppierun­gen versuchen ihre Stellung zu bewahren. Andere setzen vielleicht sogar alles daran, die ETs zu vernichten, und lehnen sich gegen die Weltre­gierungen (mit denen am ehesten ein direkter, öffentlicher Kon­takt eingegangen wird) auf.

      Es beginnt ein wildes Durcheinander auf unseren Planeten, viele Länder der Erde wollen sich die hochentwickelte Technologie der Außerirdischen aneignen. Wem es gelingen sollte, im Besitz dieser Techniken zu gelangen, der genießt unzweifelhaft eine dominierende Stellung in der Weltordnung. Jede Macht, die es versteht, mit derartig hochtechnologischen Gerätschaften umzugehen, ist zweifelsohne ein unbesiegbarer Gegner. Da stelle man sich einmal vor, dass terroristische Gruppierungen an solches Gerät gelangen. Somit ist es auch verständlich, dass abgestürzte UFOs unter allergrößter Geheimhal­tung in diversen Militärbasen verschwinden.

      UFO-Mythos und „UFO-Religionen“

      Wenn uns fremde Wesen aus dem All seit unendlich vielen Jahren besuchen, und auch direkten Kontakt mit den jeweiligen Kulturen aufnahmen, wann kommen sie zurück? Gibt es Hinweise auf eine bal­dige Wiederkehr, oder sind sie schon seit langem mitten unter uns? Werden wir durchgehend beobachtet, dann und wann kontaktiert, um „sicher“ aus den „kosmischen Flegeljahren“ geführt zu werden?

      Viele Menschen bezeichnen diejenigen, die von der Existenz von UFOs (sprich: Außerirdischen) überzeugt sind, als „Ersatzreligiöse“, Mitglieder irgendwelcher obskuren Sekten oder schlicht und ergreifend als Spinner. Solche Bemerkungen können kaum ernst genommen werden, denn wäre der UFO-Mythos tatsächlich eine „UFO-Religion“, dann haben deren Anhänger als einzige häufige Begegnungen mit ihrem „Gott“ (ihren „Göttern“) und könnten noch dazu ein riesiges Feld an „heiligen Artefakten« (UFO-Fotos eingeschlossen) vorweisen. Warum diese Skeptiker dann nicht zum „UFOismus“ übertreten, ist genauso schleierhaft, wie der Widerwillen vieler, sich mit dieser Thematik auseinander zu setzen.

      Natürlich, ich streite es nicht ab, gibt es endzeitvernatische Esoterikgruppierungen, die mit einer Rettung durch die kosmischen Brüder rechnen. Solche und ähnliche Sekten gehören nicht in den Bereich einer seriösen Erforschung des Phänomens! (…)

      Tatsächlich aber scheinen die ETs ihr „Come back“ vorzubereiten. Nach und nach, fast über-vorsichtig, werden wir Menschen auf ein Ereignis vorbereitet, das bald wieder ins Haus steht. Während einige Regierungen unlängst Bescheid zu wissen scheinen, dringt die Botschaft auch langsam in alle Bevölkerungsschichten.

      Mit der Tür ins Haus fallen?

      Kehren die Götter vergangener Kulturen zurück, wie sie es einst ankündigten? Steht die „back to earth-mission“ in den Startschuhen? Werden wir ständig und immer intensiver auf dieses Ereignis vorbereitet, um eine Art „Götterschock“ zu vermei­den?

      Im Rahmen der irdischen SETI-Programme wurde unlängst darüber diskutiert, wie man sich beim Empfang eindeutiger, intelligenter Signale aus den Tiefen des Alls verhalten solle. Nehmen wir an, es gelänge ein Signal zu orten, das sich bei späte­ren Analysen als kosmischer „Star Trek“-Film einer fremden Zivilisation präsentiert. Wie wird weiter verfahren?

      1. Alle Informationen werden umgehend durch die Medien veröffentlicht und durch entspre­chende Experten (wie Professor Frank Drake) bestätigt.
      2. Es wird geschwiegen. Nichts der sensationellen Entdeckungen darf in irgendeiner Form an die Öf­fentlichkeit geraten. Oder
      3. Nach und nach – häppchenweise – wird alles der Menschheit preisge­geben.

      Wie sollte vorgegangen werden? Würden tatsächlich sämtliche Information direkt veröffentlicht, hätte das ungeahnte Folgen! Wie reagieren Menschen, die sich als Mittelpunkt des Universums sehen, auf sol­che Nachrichten? Die Vergangenheit hat oft genug gezeigt, dass die Konfrontation mit einer höheren Technik, den kulturellen Untergang der rückständigen Zivilisation oder Kultur zur Folge haben kann.

      „Eine kulturelle Zeitbombe“

      Vom 4. bis 11. Oktober 1986 fand in Innsbruck ein Kongress der In­ternational Astronautical Federation statt, wobei eine Frage im Vordergrund stand: Wie muss weiter verfahren werden, wenn intelligente Signal aufge­fangen werden? Unter anderem war in jenen Tagen auch der italienische Soziologe Dr. Roberto Pinotti (vom Instituto Futuor in Florenz) zu Gast. Roberto Pi­notti erklärte damals:

      „(…) das (das) Verhalten der Massen nach einer zu­künftigen Kontaktaufnahme mit anderen Intelligenzen im Universum nicht nur eine Herausforderung für So­ziologen und Politiker der ganzen Welt, sondern auch eine kulturelle Zeitbombe (ist). Da die Nach­richt von einem solchen CETI (Contact with Extra­terrestrial Intelligence, Anm. LAF) zu einem ernsthaften so­zioanthropologischen Schock führen kann, ist eine gemeinsame und vorbestimmte weltweite Strategie notwendig, um Angst, Panik und Hysterie nach der Bekanntgabe eines Kontaktes zu verhindern.“

      Unsere Gesellschaft würde mit einem Male zweitrangig werden. Fragen nach dem Wie, Warum und Woher kämen auf, die irdischen Religionen würden plötzlich von einer viel bedeutenderen, einer kos­mischen, in Bedrängnis geraten. Ja vielleicht würde sich einer der Fremden sogar als Urahn Quetzalcoatls oder Enkis vorstellen. Wo stünde da unser Verständnis der Welt, wie wir sie kennen?

      Eine schrittweise UFO-Wahrheit

      Aber andersherum, nichts der neuen Erkenntnisse wird an die Bevölkerung freigegeben. Ein wahnwitzi­ger Gedanke! Da werden Millionen über Millionen von Geldern für SETI-Projekte ausgegeben, um im entscheidenden Augenblick alles für sich zu behalten. Welchen Sinn würde es dann überhaupt geben, SETI weiterhin zu betreiben? Wollen die Weltregierungen vorerst die Fremden studieren, ihre Sprachen, politischen Gliederungen oder Religionen, um sie dann besser zu verstehen? Kaum, denn schließlich haben „sie“ uns zuerst entdeckt. „Sie“ sind es auch, die den Zeitpunkt eines kulturellen Kontakts bestimmen. Die Fremden passen sich seit je her un­serer Entwicklung an, denn ihnen ist es ein leichtes, sich primitiveren technischen, politi­schen oder auch soziologischen Ständen anzupassen.

      Ist es da sinnvoll, die breite Masse schrittweise zu informieren? Etwa so als hätten die großen Entdeckungsfahrer ihre Technik Schritt für Schritt den erstaunten Eingeborenen präsentiert?

      Und tatsäch­lich, wir werden vorbereitet. Die letzten Jahre zeigen dies überdeutlich.

      Immer wieder gelangen spektakuläre Regierungsdokumente an die Öffent­lichkeit, die, zwar häufig stark zensiert, von UFOs und Außerirdischen zu berichten wissen. All dies auf höchsten Ebenen. Einwände gegen diese Dokumente existieren natürlich ebenfalls. Die Papiere sollen nichts als reine Fälschungen sein, so wollen es die skepti­schen Stimmen unsere Tage. Wer aber setzt sich hin und macht sich die Arbeit abertausende Seiten – mit richtigen Stempeln, Briefköpfen und Unterschriften – von staatlichen Akten zu fälschen? Welchen Sinn sollte das alles ergeben? Eine bewusste Irreführung seitens der Regierungen?

      Wenn derartige Dokumente in weit verbreiteten Zeitschriften (Spiegel, Stern, Science etc.) vorurteilslos veröffentlicht würden, hätten mit Si­cherheit weite Teile der Bevölkerung eine völlig andere Einstellung zu außerirdischen Leben.

      Die Vorbereitung ist im Gange!

      In unseren Tagen geschieht etwas sehr tiefgrei­fendes in unserer Welt. Die Rückkehr der einstigen Götter bahnt sich ihren Weg in die Allgemeinheit. Spielfilme und immer häufiger werdende Talkshows zu Themen wie dem UFO-Phänomen tragen einen Teil dazu bei, die Einstellung der Allgemeinheit zu beeinflussen. („Auch wenn der informative Wert solcher Sendungen stark anzuzweifeln ist“, ergänzte ich in der Neuauflage Jahre später. Ganz richtig, wie man in diesen Videos HIER sehen kann. Anm. 2021)

      (…)

      Die irdische Bevölke­rung wird ständig mit außerirdischen konfrontiert. Sei es durch das TV (z.B. die Serie „Akte X“, die in den USA und Deutschland ein Einschaltquotenknüller ist/war) oder irgendwelche Artikel in diversen Magazinen. Jährlich werden rund 100.000 „UFO“-Sichtungen gemeldet – Tendenz: steigend. Fernsehsendungen und Talkshows setzen sich immer häufiger mit dem UFO-Mythos auseinander, wobei man hier nur an die ARD-Sendung von Heinz Rohde, „UFOs – und es gibt sie doch“ (Erstsendung am 24. Oktober 1995), die unzählige Zuschauer vor den Bildschirm lockte, denken muss.

      Gerade in diesen Minuten, wo ich diese Zeilen schreibe, läuft wieder eine Nachmittagstalkshow zum Thema „Ich hatte Kontakt mit Außerirdische“ (RTL-TV, 25. September 1995) in der verschiedene Menschen (…) ihr „außerirdisches“ Erlebnis schildern. Aber kaum glaubhaft.

      UFOs: Die Zeit hat sich gewandelt

      Spätestens seit Erich von Dänikens Sendereihe „Auf den Spuren der All­mächtigen“ ist auch die Prä-Astronautik einer grö­ßeren Bevölkerung bekannt. Führende Wissenschaftler stehen der Möglichkeit von extraterrestrischen Intelligenzen immer öfter positiv gegenüber und be­kennen sich dazu (wie der Harvard-Professor Dr. John E. Mack), auch wenn sie verspottet werden. Akten, die sonst unter der größten Geheimhaltung standen, werden nach und nach freigegeben. Namhafte Militärs und auch Astronauten/Kosmonauten geben offen die Existenz von UFOs zu und berichten von ihren eigenen Erfahrungen mit dem Phänomen. So zum Beispiel der Astronaut Gordon Cooper, der vor laufender Kamera bestätigte, dass ein UFO auf einer Luftwaffenbasis der USA landete und vom Militär gefilmt wurde.

      Besonders interessant ist auch, dass der erfolgreichste Filmproduzent aller Zeiten, Steven Spielberg, für den 2. Juli 1997 (zum 50. Jahrestag) ein Tatsachenspielfilm über den UFO-Absturz bei Roswell mit samt der darauf folgenden Intrige durch die Regierung der USA plant. Selbst originale Filmdokumente über UFOs sollen in diesem Spielfilm mit eingebaut werden.

      In unseren Tagen kann jeder feststellen, dass sich die USA und die ehemalige Sowjetunion schon lange darauf geeinigt haben, ihre Weltraumprojekte durch intensive Zusammenarbeit in die Tat umzusetzen. Hier sei auf die Andockmanöver von US-Raumfähren mit der MIR-Station hingewiesen. Dies war vor einigen Jahren, zur Zeit des „Kalten Krieges“, noch völlig undenkbar. Das große gemeinsame Ziel der beiden Mächte ist eine ständig bemannte Raumstation (Alpha) und ein bemannter Flug zum roten Bruder Mars. Schon lange sind sich die obersten Regierungsorgane darüber einig, dass die Zukunft der Menschheit nur durch Kooperation aller führenden Staaten der Welt gesichert werden kann.

      „…von einer Macht im Weltraum, von einem anderen Planeten…“

      Auch zu Zeiten des US-Präsidenten Ronald Reagan (der 1974 selber ein UFO gesehen haben will), wurde immer offener über eine mögliche Konfrontation mit außerirdischen Intelligenzen gesprochen. So zum Beispiel stellte Reagan im Mai 1988 bei einem Treffen des Nationalen Strategieforums in Chicago die Frage:

      Was würde wohl geschehen, wenn wir alle auf der Erde erfahren sollten, saß wir von außen bedroht werden, von einer Macht im Weltraum, von einem anderen Planeten?

      Reagan war sich sehr wohl bewusst, dass Ost und West endlich aufhören müssen, ihre raumfahrttechnischen Erfahrungen voreinander zu verbergen. Auf der Hauptversammlung der UNO am 21. September 1987, sprach er ausdrücklich davon, wie wichtig es sei, dem gegenseitigen Misstrauen endlich ein Ende zu bereiten:

      Wenn wir von einem momentanen Antagonismus besessen sind, vergessen wir oft, wie vieles die Mitglieder der Menschheit vereint. Vielleicht bedarf es einer allgemeinen Gefahr von außen, um diese Gemeinsamkeit zu erkennen. Ich denke manchmal, wie schnell unsere Differenzen verschwinden würden, wenn wir einer Drohung von Fremden, die außerhalb unserer Welt leben, gegenüber stünden.“

      Und genau in den Zeiten der schleppenden Bekannt­gabe von offiziellen UFO-Wissen aus den höchsten Kreisen und der Einsicht, dass wir  möglicherweise nicht alleine im All (Sonnensystem) sind, erscheinen sonder­bare Zeichen in den Getreidefeldern der Erde. Auch wenn die Zeitungen anscheinend dieses Phänomen vergessen haben.

      Kontakt „in nicht allzu ferner Zukunft“

      Laut einer Umfrage von 1993 glauben 87(!) Prozent der Deutschen an übersinnliche Phänomene (Fliegende Un­tertassen eingeschlossen) und eine Allenbach-Umfrage hat ergeben, dass 40 Prozent der Deutschen an außerirdisches Leben glauben – die Menschheit ist im Wandel. (…) In den nächsten Jahren wird einiges geschehen. Immer deutlicher wird, dass es tatsächlich Außerirdische gibt, die unsere Erde immer wieder besuchen. Seit Beginn der 90er Jahre häufen sich die UFO-Sichtungen derart, dass es in nicht allzu ferner Zukunft mit Sicherheit zu einem öffentlichen Kontakt kommen wird.

      Ein Grund zur Panik á la „Krieg der Welten“, wie es selbsternannte Endzeitpropheten gerne hät­ten, ist dabei überhaupt nicht zu befürchten. Die Außerirdischen haben uns immer begleitet, von den Anfängen der Welt bis heute. Sie studieren uns, vor allem seitdem wir in das Atomzeitalter eingetaucht sind, und damit begannen, diese Macht zu nutzen (auch im Schlechten). Tatsächlich künden die UFO-Beobachtungen über Atomwaffenarsenalen (bei denen sogar der sieben-stelligen Auslösecode zurückgesetzt worden sein soll), von einem steigenden Interesse unserer Ahnen an uns Primitiven. Und was sie einst unseren Vor­fahren versprachen, dass sie eines fernen Tages wie­der zu Erde kommen würden, rückt in greifbare Nähe.

      Außerirdische: Voller Optimismus in die Zukunft?

      Diese Zeilen schrieb ich als junger Autor ab 1991 und veröffentlichte sie in meinem ersten Buch 1996 (nur die Zwischenüberschriften sind neu). Sie strotzen augenscheinlich nur so vor Optimismus, dass es „bald“ soweit sein wird. Wir warten noch immer. Womit der ersehnte Tag wohl noch immer in der Ferne liegt, sofern er denn jemals kommt.

      Damals habe ich in diesen Kapiteln auch die Kornkreise im Sinne eines Teils der Vorbereitung interpretiert. Sie waren in jenen Jahren allgegenwärtig. An dieser Stelle habe ich diese Ausführungen bzw. Seiten nicht zitiert. Damals jedoch war diese Deutung der Kunstwerke in Feldern sehr typisch für die UFO-Gemeinschaft. Als Botschaften aus dem Kosmos.

      Pessimistisch betrachtet hat sich seit diesen Zeilen in all den Jahren nichts geändert. Außer, dass man nicht mehr mit TV-Talkshows über UFOs konfrontiert wird. Heute gibt es hier ganz andere Fernsehformate und auch weit mehr entsprechenden Dokumentationen. Vor allem auch solche, in denen sich „nüchterne Wissenschaftler“ mit Aliens, außerirdischen Zivilisationen und mehr auseinander setzen. In einer einstmals undenkbaren Offenheit.

      Inwieweit dies einer stillen Vorbereitung in Sachen UFOs dient, muss jeder für sich entscheiden. Was aber wohl eindeutig ist, ist, dass der Zeitgeist sich stark gewandelt hat. Und zwar in Richtung der Phantasten!

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      Christliche Ängste: Hinter Außerirdischen und UFOs stecken Dämonen – vielleicht in Kooperation mit „in die Wissenschaft des Dämons eingeweihte Menschen“

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      Dämonen stecken hinter dem UFO-Phänomen - und vielleicht "in die Wissenschaft des Dämons eingeweihte Menschen" (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
      Dämonen stecken hinter dem UFO-Phänomen – und vielleicht „in die Wissenschaft des Dämons eingeweihte Menschen“ (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

      Da bekanntlich seit geraumer Zeit das UFO-Thema wieder für mediale Aufmerksamkeit sorgt, horcht nicht nur die UFO-Forschung auf. Auch gewisse christliche Kreise blicken erneut auf das Thema UFOs und Aliens. Doch mit großer Sorge, denn für diese „wahren Christen“ sind UFOs, Aliens und Außerirdische nichts weiter als Dämonen des Satans! Und selbst der Vatikan habe hier seine Finger im Spiel, wie Ihr in diesem Beitrag erfahrt.


      UFOs, Aliens und der Satan mit seinen Dämonen

      Die theologische Spekulation, dass hinter dem UFO-Phänomen, Aliens und Außerirdische in Wahrheit Dämonen stecken, ist alles andere als neu. Schon lange vermuten einige christliche Gruppierungen oder Gläubige das. Satan habe bei den „neuzeitlichen UFOs“ seine Finger im Spiel, so die Ansicht jener, die von sich behaupten, wahre Christen zu sein. Jene Kreaturen, die in der UFO-Szene gerne als Aliens angesehen werden, allen voran die „Kleinen Grauen“, sind dabei natürlich auch keine Außerirdischen. Sie sind nichts weiter als die Handlanger des Satan, so deren Überzeugung.

      In den vergangenen Jahren wurde das Thema auch auf diesem Blog immer mal wieder aufgriffen.

      Kernaussage ist bei den entsprechen Publikationen dieser „wahre Christen“ dabei immer, dass der Teufel mit dem Phänomen der UFOs und seiner Dämonenhelfer in Alien-Form in die Menschheit verführen will. Und manipulieren. Durch „falsche Wunder“ (eben UFO-  und Alien-Erscheiunungen). Es wäre ein Mittel um die Menschheit vom wahren Glauben an Gott abzubringen und sie auf die Seite des Satan zu ziehen. Menschen, die sich ernsthaft mit dem UFO-Phänomen befassen oder sogar dazu veröffentlichen, sind in den Augen dieser „wahren Christen“ längst dem Satan verfallen und seine Diener.

      Ein Behauptung, die auch ich selber in den vergangen Jahren immer wieder hören musste. Etwa durch meine Mystery-Videos auf meinem YouTube-Kanal. Gerne fabulieren hier „Kritiker“ von solchen satanischen und okkulten „Glauben“.

      „UFOs und Außerirdische sind Erscheinungen der Dämonen“

      Solche „wahren Christen“ sehen die neue Popularität der UFOs mit großem Unbehagen. Sie haben schlicht Angst, dass der Satan mit seinen UFO-Alien-Dämonen mehr und mehr die Welt manipuliert und auf seine Seite zieht. Nahezu überall sieht man das mehr oder weniger verborgene Wirken des Bösen. Was natürlich längst nicht alle Menschen befürchten, die sich als Christen bezeichnen.

      Eine christlich-spirituelle Internetseite, die „Weltgeschehen aus katholischer Sicht“ zeigen will, ist für diesen Dämonen-UFO-Alien-Glauben sehr beispielhaft. Denn hier erschien am 21. Juli 2021 der Artikel „Außerirdische sind Erscheinungen der Dämonen“, deren Titel Programm ist. „Die ungläubige Welt ist jedoch nicht in der Lage den Satz zu akzeptieren“, heißt es dort bereits einleitend: „UFOs und Außerirdische sind Erscheinungen der Dämonen“. Dies würde auch bei der aktuellen Debatte zu dem Thema, die vor allem in der USA geführt wird, vollkommen ignoriert. So eine eher indirekte Aussage in dem Beitrag.

      Allerdings wird in dem Artikel die falsche Behauptung verbreitet, dass „viele“ glauben, „dass außerirdische Aliens kommen werden, um die Menschheit vor einer bevorstehenden Katastrophe zu ‚retten'“. Angeblich sei das ein „verbreiteter Glaube“ heißt es dann zu dieser Falschaussage weiter. Auch wenn hier konkret UFO-Sekten genannt werden, auf die das in der Tat zutraf und noch immer zutrifft. Allerdings würden das auch „Anhänger von UFOs“ glauben, wie behauptet wird. Wer diese „Anhänger“ sind, wird ebenso verschwiegen, wie ein Beleg für diese absurden Behauptung.

      Doch dann diese vollkommen der Phantasie entsprungenen Behauptung des Artikels:

      Die Leute, die sich mit nicht identifizierten Flugobjekten beschäftigen, wenn auch nur aus vorübergehendem Interesse, enden oft dann auch bei okkulten Praktiken.

      Eingriffe des Satan

      Hier wird tatsächlich die Aussage erfunden, dass UFO-Interessierte selbst nach kurzzeitigen Beschäftigung mit dem Thema „oft“ bei irgendwelchen „okkulten Praktiken“ enden. Folglich scheinbar als Ergebnis der Manipulation des Satan. Was natürlich Unsinn ist, wie wohl 99,9 Prozent der Interessierten bestätigen werden! Noch dazu ist es eine boshafte Unterstellung, die all jene diskreditiert, die sich mit dem Thema beschäftigen. Auf welche Art auch immer.

      Es werden aber in dem Artikel auch Beispiele von UFOs und Aliens aus der Vergangenheit angeführt. „Um die These des dämonischen Ursprungs zu untermauern“, wie es heißt.

      Der wäre etwa Joseph Smith, der Gründer der Mormonen in den USA. Dieser hatte, wie in diesem Blog-Artikel HIER ausführlich berichtet, seltsame Erscheinungen von fremden Wesen. Sie trugen ihn mehr oder weniger auf eine neue Religion zu gründen, was in den Augen vieler Christen in der christlichen Sekte der Mormonen endete. Schon im 19. Jahrhundert warf man Smith und seinen Anhängern solch ein Sektentum vor. Von Aliens, die dem Religionsgründer erschienen sein sollen, sprach damals natürlich noch niemand.

      Andere dort genannt Beispiele sind an dieser Stelle weniger interessant. Es sind mehr oder weniger „klassische“ Kontakte mit angeblichen Außerirdischen, die für die Betroffenen alles andere als „positiv“ verlaufen sein sollen. Interessant mag das erwähnte Beispiel von Aleister Crowley sein. Einem regelrechten Hardcore-Okkultisten, der bis zum seinem Tode 1947 behauptete Kontakt mit fremden Wesen zu haben. „Lam“ wurde dieses Wesen oder diese außerirdische Rasse genannt, und ein gemaltes Bild von diesem „Lam“ erinnert durchaus an die „Kleinen Grauen“ unserer Tage.

      Satans neuer „Stern von Bethlehem“

      Sehr interessant ist dort das genannte Beispiel einer Erscheinung im 16. Jahrhundert, die über dem Schiff des spanischen Entdeckers Juan de Guyalva (Juan de Grijalva) beobachtet wurde. Grijalva ist bis heute eine Legende der Entdeckungs- und Eroberungsgeschichte Mittelamerikas. Er war es, der am 19. Juni 1518 als erster (dokumentierter) europäischer Seefahrer das Reich der Azteken im heutigen Mexiko betrat. Die Folgen sind bekannt: Die Spanier fielen in das Reich ein und vernichtete das mächtige Imperium innerhalb kürzester Zeit (mehr HIER).

      Unter Berufung auf das bereits 1969 erschienende Buch „Soucoupes volantes et civilisations d’outre-espace“ von Guy Tarade heißt es in dem Artikel weiter:

      „(…) ein Objekt in Form eines Sterns überflog sein Schiff, entfernte sich sodann unter Aussendung von Feuern und blieb über einem Dorf der Provinz Yucatán stehen. Drei Stunden lang warf dieses Objekt Lichtstrahlen auf die Erde und verschwand anschließend.

      Diese Himmelserscheinung sei „gewissermaßen die Umkehrung des Sterns von Bethlehem“ im damaligen Zeitalter der Entdeckungen gewesen. Die satanische Manifestation habe damals den Europäern „den neuen Tempel der Menschheit, die Pyramiden von Yucatán, die Wiege der alten und neuen Götter“ gezeigt. Solche „christlichen“ Aussagen bedeuten, dass der Teufel den Europäern damals den Weg zu ihrem neuen, antichristlichen Glauben wies. Wie der Stern von Bethlehem durch Gott angeblich laut Bibel den Weg zum Jesus-Kind.

      Ob sich diese Erscheinung tatsächlich so zu trug, ist zumindest mir unbekannt. Dass das spanischen Eroberer die Pyramiden und Tempel der „Heiden“ in Mexiko bzw. Mittelamerika aber alles andere als verehrten und achteten, zeigt die Geschichtsschreibung. Sie überzogen die Region mit Gewalt und Zerstörung und vernichteten alles „heidnische“, was ihnen begegnete …

      Als der Papst mit Aliens sprach …

      Auch wenn der „christliche Artikel“ sich vor allem auf sogenannte UFO-Kontaktler und ähnliche Person aus der UFO-Geschichte beruft, geht es in ihm letztlich auch um den Vatikan. Längst sei der Vatikan von dämonischen und dunklen Mächten unterwandert, heißt es darin. Hier herrsche der Satan, nicht mehr das echte Christentum, so eine Grundsatzbehauptung in dem Artikel. Die ebenfalls alles andere als neu ist.

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      Angefangen habe das im Juli 1961 als Papst Johannes XXIII. auf Außerirdische traf, die mit einem UFO in der päpstlichen Urlaubsresidenz Castel Gandolfo landeten! Das belege ein Dokument von Msgr. Loris Capovilla, der damals Privatsekretär von Johannes XXIII. war. „Ein seltsames Wesen“ sie dieser Alien gewesen, das einem Menschen ähnelte. „Außer, dass es von einem goldenen Licht umgeben war und große, längliche Ohren hatte.“ Mit diesem Außerirdischen habe sich der Papst 20 Minuten unterhalten, wie es in der argentinischen Zeitung „Diario Popular“ vom 27. April 2014 hieß.

      Nicht nur, dass der Papst angeblich ein Freimaurer war und von seinen Logenbrüdern geschickt in das Amt des Stellvertreters Christi gehoben wurde. Sei dem soll auch der Vatikan zusammen mit der NASA im Geheimen nach Außerirdischen forschen. „An einem sehr geheimen Ort in einer Art verstecktem Forschungszentrum“ arbeiten sie gemeinsam daran, diese Wesen und ihre UFOs zu verfolgen.

      Dass dann auch noch Gabriel Funes, der Leiter der vatikanischen Sternwarte, vor wenigen Jahren öffentlich bekannt gab, dass Außerirdische unsere Brüder seien, sei ein weitere Beweis für Satans Unterwanderung. Mehr dazu in diesen Beiträgen HIER.

      Hierzu würde nach diesen theologischen Spekulationen auch passen, dass bei Weltjugendtag 2013 ein „Altar in Form einer ‚Fliegenden Untertasse'“ geplant war. Inklusive zwei angeblicher Hörner im hinteren Bereich direkt hinter dem Altartisch. Zum Entsetzen einiger Katholiken/Christen fehlte am geplanten Kreuz des Campus Fidei sogar „die Figur unseres Erlösers“. Genutzt wurde die Bühne und der Altar 2013 dann aber doch nicht, da zuvor ein Unwetter den Platz unbenutzbar machte. Ein Wunder und Zeichen Gottes …

      „Außerirdische sind der Teufel“

      Die Dämonen passen sich unserem Zeitgeist an, wird ebenso behauptet. Früher waren es beispielsweise Drachen, heute im Zeitalter der Technologie UFOs. Eine Überlegung, die auch UFO-Forscher schon vor Jahrzehnten veröffentlichten. Jedoch ohne Dämonen, sondern vielmehr mit einer außerirdischen Intelligenz, die sich bei ihrer Erscheinung anpasst. grundsätzlich aber wären das alles Scheinwunder des Teufels und seiner Gesellen, wie es die „wahren Christen“ behaupten:

      Sind für den Vatikan die Außerirdischen ihre Brüder, wie Gabriel Funes formulierte, so sind sie für Katholiken dämonische Erscheinungen. (…) Das UFO-Phänomen hat zum Urheber den Dämon (…)

      Wir Katholiken glauben deshalb, dass diese Außerirdischen Teufel sind. Sie bereiten vielleicht einen riesigen Bluff für die Menschen vor, damit ihr Fürst Satan von möglichst vielen Menschen angebetet wird. Solche Außerirdische sind außerdem leicht als Produkt des satanischen Weltplans zu identifizieren.

      Jetzt ist die Stunde des Dämons.“

      So die warnenden Worte der „echten Katholiken“. „Durch Scheinwunder wird sich die Religion des Dämons in den Geist der Menschen einschleichen“, heißt es mahnend. Darum werde die Zukunft noch „eine Unmenge von verblüffenden Scheinwundern für uns“ bereithalten. Satan und das Okkulte sind folglich weltweit auf dem Vormarsch und das UFO-Phänomen vernebelt nur unsere Sinne für den wahren Glauben an Jesus und Gott.

      Menschen im Dienst der UFO-Dämonen

      Und so verwundert es nicht, dass es laut diesem „frommen Artikel“ vielleicht sogar für einige Menschen bereits zu spät ist. Sie könnten längst mit diesen Dämonen zusammenarbeiten:

      Hinsichtlich der in unseren Tagen vollbrachten Scheinwunder wie den UFOs kann man sich mit Recht fragen, ob sie nicht am Ende das Werk auch von Menschen sind, die durch den Dämon selbst in die Wissenschaft des Dämons eingeweiht worden sind. Außerdem könnten die Dämonen auf den Dienst bestimmter Menschen zurückgreifen, um ihre Scheinwunder zu vollbringen. Man denke nur an die Magier des Pharaos zur Zeit von Moses.

      Wir können deshalb eine direkte Intervention bestimmter Menschen in die Erzeugung des UFO-Phänomens nicht von vorne herein ausschließen.

      Obwohl diese erstaunliche Behauptung eher schwammig formuliert wurde, erkennt man klar dessen Aussage. Demnach arbeiten Menschen mit Satans Dämonen zusammen und unterstützen diese bei der Erschaffung von Scheinwundern. Mehr noch, denn angeblich könnten sogar Menschen, die von Dämonen entsprechend geschult wurden, hinter UFOs stecken.

      Mir ist nicht ganz klar, wie das in der Realität aussehen soll. Wie sollen „in die Wissenschaft des Dämons“ bewanderte Menschen für das UFO-Phänomen verantwortlich sein? Etwa durch absichtliche Fälschungen von Fotos und Videos? Oder eben jene, die angeblich Kontakt mit Aliens haben und deren „Botschaften“ verbreiten – wie diverse UFO-Sekten?

      Euer Jäger des Phantastischen

      Lars A. Fischinger

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