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“Prä-Astronautik: Lenken Aliens seit Jahrtausenden die Welt?”: Fake-Jäger interviewen Erich von Däniken – und widerlegen Nicht-Gesagtes (+ Video)

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"Prä-Astronautik: Lenken Aliens seit Jahrtausenden die Welt?" - Fake-Jäger interviewen Erich von Däniken - und widerlegen Nicht-Gesagtes (Bilder: LAF & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
“Prä-Astronautik: Lenken Aliens seit Jahrtausenden die Welt?”: “Fake-Jäger” interviewen Erich von Däniken – und widerlegen Nicht-Gesagtes (Bilder: LAF & gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Wer sich mit Prä-Astronautik und antiken Göttern aus dem All beschäftigen will, kommt an Erich von Däniken nicht vorbei. Das sehen seien Fans ebenso, wie Kritiker und Skeptiker dieser Ideen, dass die “Götter” reale Wesen von den Sternen waren. Und natürlich sehen das auch all jene so, die dazu ein Interview oder irgendeine andere Art von Beitrag machen wollen. So auch die sogenannten “Fake Busters”, die von Däniken für einen Podcast zum Thema Außerirdische und Prä-Astronautik interviewt haben. Heraus kam ein erstaunliches Ergebnis! Denn die angeblichen Fake-Jäger “widerlegen” im Anschluss in ihrem Podcast Aussagen von Däniken, die er überhaupt nicht gemacht hat. Aussagen, die die “Fake Busters” verdrehten, um dann dazu die Meinung eines Experten einzuholen. Ein ganz erstaunlicher Podcast, den ich für Euch in diesem neuen Mystery-Review einmal genauer beleuchte.


Prä-Astronautik = Erich von Däniken

Es gibt Punkte und Tatsachen in der Welt der Prä-Astronautik, an die gibt es nicht das Geringste zu rütteln. Zum Beispiel besteht an folgenden Fakten kein Zweifel:

  • Es gibt keinen einzigen handfesten und wissenschaftlichen blitzsauberen Beweis, dass vor Jahrtausenden Außerirdische auf der Erde waren.
  • Jeder Autor und Forscher der Prä-Astronautik “kocht sein eigenes Süppchen” – so was wie ein einheitlicher Konsens existiert nicht.
  • Die prä-astronautische Community ist voll von wilden Spekulationen, Fakes und immer wieder werden aus Unwissenheit neue “Rätsel” erschaffen und verbreitet.
  • Niemand kommt beim Thema Astronauten aus dem Kosmos an dem Autoren Erich von Däniken vorbei.

Vor allem der letzte Punkt bietet damit eine gewaltige “Angriffsfläche” für Kritiker, Gegner und Skeptiker aller Art. Denn will man sich mit der Prä-Astronautik beschäftigen, so der einhellige Tenor, muss man sich mit den Ideen und Büchern von Erich von Däniken auseinandersetzten. Immerhin kam durch seine Bücher das Thema vor rund 50 Jahren erst richtig in Schwung. Alle anderen heutigen Forscher und Autoren folgen mit sehr weiten Abstand. Und von denen gibt es nicht wenige.

Wer im Rahmen eines Interviews über Prä-Astronautik berichten möchte, der wendet sich folglich an von Däniken. Und obwohl diese Interviews aufgrund häufig gleicher oder ähnlicher Fragen in den meisten Fällen damit auch wiederkehrende Antworten beinhalten, sind sie für viele interessant. Vor allem für den Laien oder Einsteiger in die Welt der Götter der Sterne. Selten sticht ein Interview dabei heraus, sofern man sie alle (wie ich) verfolgt.

Da vor allem im öffentlichen Bild und bei den Skeptikern Prä-Astronautik = Däniken ist, verfolge ich für Euch solche Interviews immer mit Spannung. So stieß ich am 22. September auf ein Interview mit Erich von Däniken, das unter anderem der österreichische “Kurier” online verbreitet. Ein Podcast zum Thema Prä-Astronautik der sogenannten “Fake Busters”, in dem ein Däniken-Interview integriert wurde.

“Ein Kritiker widerlegt die Thesen” von Erich von Däniken

Zu diesem Podcast heißt es einleitend unter anderem:

“(…) Ende der 60er (betrat) ein Mann die Bühne der Prä-Astronautik, der sofort zum Superstar dieser Parawissenschaft avancierte: Erich von Däniken. Der Autor argumentierte auf – angeblich – rein wissenschaftlicher und beweisfundierter Basis. (…) Spricht man über Prä-Astronautik, muss man mit Däniken sprechen, und das haben die Fake Busters getan. Wissenschaftsjournalist Florian Aigner liefert Gegenargumente.

Soweit, so richtig. Wäre da nicht die Falschaussage, dass von Däniken behauptet auf “rein wissenschaftlicher und beweisfundierter Basis” zu argumentieren. Eine reine Unterstellung der “Fake Busters”. Seit Jahrzehnten wird von Däniken nämlich nicht müde zu betonen, dass er populärwissenschaftliche Bücher schreibt. Bücher, die keine wissenschaftlichen Arbeiten sind. Das hat er nie – und hat es auch nie behauptet. Vielmehr hat er sogar immer wieder unterstrichen, dass seine Werke für den Laien sind. Anders hätten seine Bücher auch sicherlich nicht diesen Welterfolg gefeiert.

Er selber betonte noch dazu schon vor Jahrzehnten, dass er kein Wissenschaftler sei. Er sei ein “Sonntagsforscher”.

Bei “beweisfundiert” sieht es schon etwas anders aus. Denn in diesem Zusammenhang spricht von Däniken sehr gerne davon, dass “die Quellen stimmen”. Womit er vor allem diverse Zitate aus allen Schriften usw. meint. Einen “Beweis” für die einstige Anwesenheit von Aliens hat aber damit auch er – nicht. Wie alle Prä-Astronautiker steht auch von Däniken damit natürlich in der Beweispflicht.

“Ein Kritiker widerlegt die Thesen” von Erich von Däniken, ließt man in der Ankündigung des Podcast. “Bleibt skeptisch, aber hört uns gut zu”, mahnen die Fake-Jäger in ihrer Sendung. Und das sollte man in diesem Fall tatsächlich. Denn die trocken abgelesenen Fragen an Erich von Däniken beginnen direkt damit, was denn seiner Meinung nach das “stärkste Argument” sei, das für “einen frühen Besuch von Außerirdischen auf der Erde spricht”.

Eine Reise gen Himmel

Und jetzt wird es direkt sehr spannend. Hier führt von Däniken als Beispiel die “Apokalypse des Abraham” an und fasst diese Schrift unter anderem in seinen Worten zusammen. Im Video unten sowie in meinem Buch “Götter der Sterne” und in diesem Blog-Artikel HIER habe ich über diese Überlieferung sehr ausführlich berichtet.

Zusammengefasst: In dieser außerbiblischen Schrift wird beschrieben, wie ein Mensch (Abraham) von der Erde mit Gott bzw. seinen “Engeln” in den Himmel fliegt und so Erde verlässt (s. auch Video HIER). Mit diesen fremden Wesen oben angekommen, sieht er die Erde und die Sterne. Dabei befindet er sich in einem sich drehenden Ort, der anhand der Beschreibungen unschwer an eine rotierende Raumstation erinnert.

Eine Raumstation von Außerirdischen vor Jahrtausenden, wäre das in diesem Fall natürlich. Sofern man solche Ideen in Betracht ziehen möchte. Vielleicht sogar ein sich um die eigene Achse drehendes Generationenraumschiff der “Götter”. Rotieren deshalb, da so im Inneren eine “künstliche Schwerkraft” entsteht.

Genau das erzählt von Däniken unter Berufung auf diesen altjüdischen Text. Er spricht von einem “Mutterraumschiff”, in das dieser Mensch vor tausenden von Jahren gebracht wurde. Eine sehr spannende Schrift, die natürlich kein echter Beweis für Ancient Aliens ist. Nur ein Hinweis, wie ich es sehr gerne formuliere.

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In einem anderen Kontext spricht von Däniken weiter davon, dass wir vermutlich von diesen einstigen Astronautengöttern heute beobachtet werden. Sie seien wieder hier, so, wie sie es laut alten Mythen und Schriften einst gesagt haben sollen. Ich als Prä-Astronautiker und Autor denke zwar, dass sie nie weg waren, aber in diesem Fall denkt von Däniken an die “modernen” UFOs. Ein Thema, dem er sich früher kaum annahm, aber seit geraumer Zeit verstärkt zuwendet.

Jetzt kommen die “Fake Busters” mit ihrem zum Interview geladenen Experten Florian Aigner (Physiker und Wissenschaftspublizist an der Technischen Universität Wien) hinzu, um alles zu verdrehen. So können sie nämlich ihren Zuhörern aufzeigen, wie leicht sie von Dänikens Aussagen widerlegen können.

Ein UFO-Mutterschiff im Erdorbit?

Diese “Widerlegung” ist gelinde gesagt lächerlich! Denn die angeblichen Jäger von Fakes verbreiten diese selber, in dem sie nach dem Däniken-Interview Aussagen “widerlegen”, die er überhaupt nicht gemacht hat. Was allerdings seit Jahrzehnten von Prä-Astronautik- und auch UFO-Krikern immer wieder getan wird. Nicht nur bei von Däniken. Wobei es umgekehrt von Mystery-Jägern gegenüber der “etablierten Wissenschaft” teilweise nicht viel anders aussieht.

So stellen die “Fake Busters” ihrem Experten Florian Aigner gleich zu Beginn des Interviews eine Frage zu einer angeblichen Däniken-Aussage, die sie selber erfunden haben:

Herr von Däniken glaubt ja, wir werden beobachtet. Vermutlich von einem Mutterraumschiff. Warum hat dieses Schiff noch niemand entdeckt?

Unverkennbar haben die “Fake Busters” hier selber einen Fake in die Welt gesetzt.

Dass ein Mutterraumschiff von Aliens hier ist (im Erdorbit), hat weder Däniken noch sonst wer gesagt. Eine Lüge der “Fake Busters”. Von Däniken sprach von der “Apokalypse des Abraham”, was Jahrtausende her ist. Kein Wort davon, dass diese Raumstation oder das Mutterraumschiff hier ist und die Menschheit von dort beobachtet wird. Das steht auch in keinem seiner Bücher, noch in Büchern anderer Prä-Astronautiker. Zumindest keinem die ich kenne.

Wenn die “Fake Frager” also Aigner direkt mit einer solchen Aussagen konfrontieren, und ihn nach dem Wahrheitsgehalt dazu befragen, kann Aigner nicht anders antworten, als er es in dem Podcast tat. Denn er legt dar, dass ein solches Mutterschiff längst im Erdorbit auch mit unseren Technologien entdeckt worden wäre. “Detektiert”, wie es Aigner formuliert. Zweifellos sind seine Ausführungen dazu richtig. Widerlegt hat er durch diese ausgedachte Frage natürlich nichts. Wie auch, wenn diese mutmaßliche Raumstation vor Jahrtausenden hier war?

Aigner antwortet lediglich korrekt auf eine falsche Frage. Allerdings – dies der Vollständigkeit halber! – seit Jahrzehnten kursieren Spekulationen, dass sich Außerirdische irgendwo im Sonnensystem vor uns verbergen. Im Asteroidengürtel, auf/im Mars, in Monden des Mars, auf/in unserem Mond. Davon war im Interview jedoch keine Rede.

“Dunkle Mächte”?

Wissenschaftsjournalist Florian Aigner geht auch noch auf andere Fragen und Aussagen der “Fake Busters” ein. Etwa zu weltweiten Pyramiden. Seiner Meinung nach ist es nur logisch, dass sie überall auf dem Planeten stehen, da die Pyramide die einfachste Form darstelle, die hoch und zugleich stabil ist. Selbst kleine Kinder, so Aigner, würden mit Bauklötzen Pyramiden bauen, wenn sie den Auftrag bekämen, einen stabilen Turm zu errichten.

Keine neuen Aussagen zum “Pyramiden-Rätsel”. Sollte die Lösung so einfach sein? Schließlich geht er mit keinem einzigen Wort darauf ein, welchen Zweck diese Bauten dienten. Sie waren alle, mit Variationen, zu Ehren der Götter des Himmels oder des Jenseits im Kreise der “Götter”. Womit man sich wieder im Kreis dreht. Wer waren denn diese “Götter”? Die Form dieser Bauwerke ist da eher zweitrangig.

Fast schon dramatisch wird es, wenn die “Busters” danach fragen, ob es stimmt, dass sich etablierte Wissenschaftler nicht mit Aliens & Co. befassen wollen, weil sie sich nicht lächerlich machen möchten. Diese Frage bezog sich vor allem auf eine Aussage im Däniken-Interview zu einer Akte der CIA. In dieser wurde bereit vor Jahrzehnten tatsächlich klipp und klar festgeschrieben, dass solche Themen lächerlich gemacht werden sollen. Ob UFOs an sich, UFO-Gruppen und -Forscher oder Personen, die sich dafür interessieren. Eine Verschwörungstheorie ist das nicht, wie auch von Däniken betont, da die fragliche CIA-Dokumente heute freigegeben sind.

Aigner spricht hier von “absurden Vorstellungen”, dass irgendwelche “dunklen Mächte” oder eben die CIA die Wissenschaft in der Hand hat. “Vollkommen lächerlich” sei diese Behauptung. Eine Aussage die – wiedermal! – niemand traf. Weiter führt Aigner aus, dass es eben in der Wissenschaft keine Interesse an Däniken-Themen gibt, da es dafür keinerlei Anhaltspunkte gäbe. Wären sie da, würde sich auch die Wissenschaft damit befassen. Sie sind es aber nicht, so Aigner. Sonst wäre das “ein Ticket für Reichtum und Ruhm und einer glänzenden Karriere” in der Wissenschaft.

Nicht unbedingt. In welchem wissenschaftliche Betrieb sollte sich jemand diese Themen vornehmen, ohne das Gespött seiner Kollegen auf sich zu ziehen? Man denke an die Thesen über das interstellare Objekt “Oumuamua” von Prof. Abraham Loeb von der Harvard Universität und den Reaktionen seiner Astronomie-Kollegen (s. dazu Video HIER). Oder den Astronomen Dr. Carl Sagan, heute längst einen Legende, als dieser sich ernsthaft ab 1966 mit Außerirdischen auseinandersetzte (auch in der Vergangenheit – s. auch Video HIER) und das Video HIER).

 Grabplatte von Palenque

Es ist aber sicher auch eindeutig, dass sich ein Forscher aus dem wissenschaftlichen Betrieb im Wust der Prä-Astronautik erst mal ein Thema herauspicken müsste. Wo soll derjenige anfangen und was ist tatsächlich mehr als nur ein Hinweis auf raumfahrende “Götter” im Altertum? Hier kann man Aigner sicher zustimmen.

In diesem Zusammenhang kommt ein immer wieder sehr gerne genanntes Beispiel ins Gespräch: Die Grabplatte von Palenque in Mexiko, über die auf Fischinger-Online bereits mehrfach berichtet wurde. Von Däniken nennt sie selbst als Beispiel in seinem Interview mit den “Fake Busters” als eines seiner Indizien. Deshalb nehmen die “Busters” sie im Anschluss im Podcast auch noch einmal auf. Um dieses Indiz des Herrn von Däniken zu “widerlegen”.

“Man sieht einen Menschen umgeben von Leitungen und Knöpfen”, so die “Fake Busters”. Zumindest könne man es “so interpretieren”. Für von Däniken ist diese Darstellung auf der wuchtigen Grabplatte bekanntlich ein Raumfahrer. Besser gesagt ein Mensch, den der Maya-Künstler in ein stilisiertes Fahrzeug der antiken Astronauten platzierte. Archäologen sehen hier eine Art symbolischer Reise des Verstorbenen in den Himmel, ins Jenseits, und seiner Wiedergeburt.

Die Deutungen im Sinne von Raumfahrt im Altertum ist für die “Fake Busters” kein Problem. Solche Ideen zur Grabplatte können sie schnell “widerlegen”:

Von wenigen Jahren fanden Archäologen dann aber ein Kanalsystem unter dem Grabstein. Bei den Leitungen (auf der Grabplatte, Anm. LAF) soll es sich um diese Kanäle handeln und um Wurzeln des Weltbaumes, die in der Maya-Mythologie in die Unterwelt reichen.

So könnte zumindest eine Thesen des Prä-Astronautikers widerlegt werden.

Gemeint ist damit die Entdeckung des Archäologen Arnoldo González Cruz und seinem Team 2015/2016. 2012 gab es mittels Bodenradar erste Hinweise auf diesen 60 Zentimeter kleinen Kanal, der unter der Grabkammer im “Tempel der Inschriften” her führt. Dort, wo sich tief im Inneren im Boden die Grabkammer mit der Platte befindet. Tatsächlich für Archäologen ein Hinweis auf ein Art “Verbindung zur Unterwelt”.

Aber kein “Kanalsystem”, das auf der berühmten Grabplatte abgebildet worden sein soll. Die Deutung, das auch der “Weltenbaum” der Maya mit auf der Platte abgebildet ist, ist dabei auch alles andere als neu. Als Symbol der Welt mit Unterwelt, Erde und Kosmos hat von Däniken selbst diesen in zahllosen seiner Bücher erwähnt …

Video zum Thema

Video vom 12. Juli 2012 auf Fischinger-Online

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Forscher fanden 139 neue Objekte am Rande des Sonnensystems: Aber noch immer keine Spur von Planet Neun (+ Videos)

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Forscher fanden 139 neue Objekte am Rande des Sonnensystems: Aber noch immer keine Spur von Planet Neun (Bilder: ESA & NASA / Montage: Fischinger-Online)
Forscher fanden 139 neue Objekte am Rande des Sonnensystems: Aber noch immer keine Spur von Planet Neun (Bilder: ESA & NASA / Montage: Fischinger-Online)

Forscher haben nach der Auswertung von Millionen “Punkten” am Himmel insgesamt 139 neue Objekte im Kuipergürtel gefunden. Sogenannte “Transneptunische Objekte“ (TNO), von denen der Zwergplanet Pluto sicher der bekannteste ist. Diese neuen “Planeten” in unserem Sonnensystem sind teilweise bis zu 90-mal weiter von der Sonne entfernt wie die Erde. Objekte in ewiger Dunkelheit und Kälte, von denen es zehntausende geben könnte. Doch was die Wissenschaftler nicht fanden, ist vielleicht noch interessanter: Sie fanden keine Spur von dem theoretisch angenommenen “Planet 9“. Einem bisher unbekannten Planeten unseres Sonnensystems, der seit Jahren für Diskussionen sorgt. Auch in der Grenzwissenschaft. Warum und was die Forscher  fanden, erfahrt Ihr hier.


“Transneptunische Objekte”: Das Sonnensystem wird voller

Der Mensch blickt schon immer zu den Sternen hinauf. Er sucht nach Neuem – und mach immer wieder neue Entdeckungen. Vor allem seit der Erfindung des Teleskopes bzw. Fernrohres wuchs unser Wissen über die Sterne und das Universum enorm. Und auch die Anzahl der Planeten in unserem Sonnensystem stieg stetig.

Bis zum Jahr 1930. Da gelang es dem Astronom Clyde Tombaugh am Lowell Observatorium in Flagstaff in den USA den bisher letzten Planeten in unserem Sonnensystem zu finden. Den Pluto, der Hinter dem Neptun im Kuipergürtel seine Bahnen zieht. Ein Objekt in fast 6 Millionen Kilometern (39,482 Astronomische Einheiten, AU) Entfernung der Sonne, das einen Durchmesser von nur 2.374 Kilometern hat. Zu wenig für die „Internationale Astronomische Union“, die den Planeten Pluto 2006 einer neuen Kategorie zuordnete, der so zu einem „Zwergplaneten“ wurde.

Einer der Gründe war unter anderem, dass die Forscher immer mehr kleine und kleinste „Planeten“ hinter Neptun im Kuipergürtel fanden. „Plutoide“ und „Plutonis“ werden diese heute genannt. Über 3.300 dieser „Transneptunischen Objekte“ (TNO) sind inzwischen bekannt. Wie viele es von diesen Objekten am Rande unseres Sonnensystems in Plutos „Nachbarschaft“ noch gibt, ist unbekannt. Es werden zehntausende sein, so die Astronomen, die mehr als 100 Kilometer Durchmesser haben. Auf diese ist längst eine regelrechte Jagd ausgebrochen (s. auch 1. Video unten).

Sie zu finden ist sehr schwierig. Ihre geringe Größe, die sehr geringe Helligkeit, die gewaltige Entfernung von der Sonne – teils rund doppelt so weit wie Pluto! – und auch die hunderte Jahre dauernde Umlaufbahn derartiger Objekte stellen die Forscher vor eine Herausforderung. Dennoch haben Astronomen im „The Astrophysical Journal“ vom 10. März 2020 bekannt gegeben, dass sie erneut 139 „Transneptunische Objekte“ entdeckt haben.

Milliarden Lichter am Himmel

Die Wissenschaftler um Pedro H. Bernardinelli von der Universität von  Pennsylvania nutzen dabei das System „Dark Energy Survey“, das seit 2013 den Himmel beobachtet. Allerdings hat das internationale Projekt vorrangig das Ziel, der geheimnisvollen „Dunklen Energie“ und der beschleunigten Ausdehnung des Kosmos auf die Spur zu kommen. Dazu wird vor allem am „Cerro Tololo Inter-American Observatory“ in Chile mit der „Dark Energy Camera“ im infraroten und optischen Bereich eine „Himmelsdurchmusterung“ durchgeführt.

Für die Jäger von Objekten hinter Neptun und Pluto im Kuipergürtel ist das ein Glücksfall. Denn diese die dabei gewonnenen Daten können auch für die Suche nach solchen fernen und fremden Welten genutzt werden. Dazu nahmen die Forscher um Bernardinelli zuerst 7 Milliarden(!) Lichtpunkte am Himmel, die die „Dark Energy Camera“ als Objekte erkannt hatte. Aus diesen filterten sie alle Objekte heraus, die sich als Sterne oder Galaxien identifizieren ließen.

So blieben „nur“ 22 Millionen Lichter am Himmel über, die mutmaßlich neue Objekte sein könnten.

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Nach weiteren Analysen der Daten, Vergleiche mit älteren Aufnahmen und einer Filterung der bekannten Objekte durch eine Software blieben 139 Objekte über, die bisher unbekannt waren. Alle innerhalb unseres eigenen Sonnensystems und zum Teil unglaubliche 90 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt. Das entspräche dem 90-fachen Abstand der Erde von unserem Stern und damit rund 13,5 Milliarden Kilometer.

Das Forscherteam ist aber überzeugt, dass sie noch weit mehr dieser Objekte in den bisherigen Daten von „Dark Energy Survey“ finden werden. Vielleicht 500 an der Zahl, weshalb sie die Suche fortsetzten wollen. Und auch für die Suche nach dem schon legendären „Planet 9“ könnte sich diese Technologie als Segen erweisen. Es ist jener hypothetische Planet, über den schon länger spekuliert wird. Angeblich von der Größe des Neptuns zieht er mutmaßlich irgendwo hinter Pluto seine Bahnen in ewiger Dunkelheit und Kälte.

Ob es ihn wirklich gibt, ist unklar. Auch wenn astronomische Daten und theoretische Berechnungen auf seine Existenz hinweisen, wie mehrfach auf diesem Blog und in Videos berichtet (s. a. unten). Gary M. Bernstein von der Universität von Pennsylvania und Mitautor der Studie dazu:

Es gibt viele Ideen über Riesenplaneten, die sich früher im Sonnensystem befanden und nicht mehr vorhanden sind, oder über Planeten, die weit entfernt und massiv sind, aber zu schwach, als dass wir sie noch bemerkt hätten. Das Erstellen des Katalogs macht Spaß. Wenn Sie dann diese Ressource erstellen, können sie vergleichen, was sie gefunden haben, mit dem, was jemand in der Theorie gesagt hat, dass sie finden sollten.“

“Planet 9”

Neue Hinweise auf diesen ominösen „Planet Nine“ fanden die Astronomen in den Daten allerdings nicht. Vor allem die Astronomen Mike Brown und Konstantin Batygin vom „California Institute of Technology“, machten diesen „Planet 9“ durch eine Veröffentlichung in „The Astronomical Journal“ am 20. Januar 2016 schlagartig weltberühmt. Seither streiten sich die Astronomen um diesen fremden Planeten. Zum Beispiel über die mögliche Umlaufbahn, die irgendwo zwischen 400 und 1.500 Astronomischen Einheiten bewegen soll. Das sind gigantische Distanzen, die mehrere Lichtjahre umfassen.

Meist wird jedoch angenommen, dass sich diese fremde Welt durchschnittlich ca. 700 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt bewegt.

Immer noch ein kaum fassbarer Abstand. Und obwohl dieser rein theoretisch angenommene „neunte Planet“ vor allem in Astronomen-Kreise für Debatten sorgt, hat auch die Grenzwissenschaft das Thema längst aufgriffen. Es heißt hierbei zum Teil nicht nur, das man diesen neuen Planeten „nachgewiesen“ habe. Vielfach wird dieser mit der (vollkommen falschen) Behauptungen in Zusammenhang gebracht, dass der Planet Nibiru damit „belegt“ sei.

Diesen Planeten dachte sich ein Prä-Astronautik-Autor in den 1970ger Jahren in den USA aus. Er soll vor hunderttausenden Jahren schon von Außerirdischen bewohnt gewesen sein, in einer Ellipse in ca. 3.600 Jahren um die Sonne kreisen und deren Bewohner seien die „Götter der Vorzeit“. Treue Leser dieses Blogs und meiner Veröffentlichungen kennen das Thema sicher sehr genau.

Nicht nur, dass, wie von mir vielfach aufgezeigt (z.B. HIER oder auch HIER & HIER), dieser bewohnte Nibiru Nonsens ist –  er entspricht auch nicht im Geringsten dem theoretischen „Planet 9“. Auch soll Nibiru nach seinem Erfinder während seines stark elliptischen Umlauf um die Sonne der erde recht nahe kommen. Etwa in dem Bereich des Mars oder des dahinter liegenden Asteroidengürtel. Einen derartiger Orbit haben weder “Planet 9” noch andere “Transneptunische Objekte“.

Die Suche geht also weiter …

Video-Auswahl zum Thema

YouTube-Video vom 22. Dez. 2018 auf Fischinger-Online

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Der Uranus als Auslöser der Sintflut? Warum der Planet gekippt ist und das Rätsel seines Mondes Miranda: Seltsames aus der Prä-Astronautik

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Der Uranus und sein Mond Miranda - zwei Sonderlinge in unserem Sonnensystem, die angeblich eine ganz besondere Geschichte haben [nicht maßstabsgetreu] (Bilder: gemeinfrei)
Der Uranus und sein Mond Miranda – zwei Sonderlinge in unserem Sonnensystem, die angeblich eine ganz besondere Geschichte haben [nicht maßstabsgetreu] (Bilder: gemeinfrei)

Alle Monde, Planeten und all die andere Himmelskörper im Sonnensystem sind einzigartig. Und jedes Objekt hat seine ganz eigenen Rätsel und Geheimnisse. Der Planet Uranus weit draußen im All bildetet da mit seinen seltsamen Monden und seiner um fast 100 Grad “gekippten” Achse keine Ausnahme. Irgendwas hat den Gasplaneten irgendwann gerammt, da sind sich Astronomen einig. Der Prä-Astronatik-Autor Zecharia Sitchin hatte zu diesem Rätsel des Uranus und auch dessen sonderbaren Mond Miranda eine ganz eigene Idee. Eine spektakulär klingende Behauptung, die nicht nur mit seinem Planeten Nibiru zu tun hat, sondern auch mit der irdischen Sintflut. Liest man aber genauer nach, zeigt sich, dass diese Spekulationen von Sitchin seine eigenen Behauptungen von einem bewohnten Nibiru vollkommen widersprechen. Warum erfahrt Ihr detailliert in diesem neuen Blog-Artikel.


Viel los im Sonnensystem

Offiziell hat unser Sonnensystem 8 Planeten, zu denen sich eine bisher unbekannte Anzahl von Zwergplaneten gesellen. Plutoiden nennt man einige dieser Objekte, und der Ex-Planet Pluto hinter dem Neptun ist da wohl der berühmteste.

Alle Planeten, Zwergplaneten, transneptunische Objekte (TNO) und auch Monde in unserem Sonnensystem sind dabei etwas besonders. Jeder Himmelskörper hat seine Besonderheiten, Rätsel und individuellen Eigenarten. Keiner ist wie der andere. Dazu kommen Millionen oder Milliarden Kometen und Asteroiden, so dass niemand sagen kann, wie viele Objekte letztlich in unserem System ihre Bahnen ziehen.

In die Mainstreammedien schaffen es dabei die allerwenigsten Himmelskörper. Hier liegt der Fokus auf Mars und Mond, da vor allem deren weitere und zukünftige Erforschung immer wieder für Schlagzeilen sorgt. Und natürlich auf Exoplaneten, die um ferne Sonnen ihre Bahnen ziehen.

Für Astronomen und Planetenforscher sind natürlich alle Planeten und Objekte im All spannend und interessant. So auch der Riesenplanet Uranus, der weit draußen hinter Saturn mit seinen berühmten Ringen seine Umlaufbahn hat.

Der seltsame Uranus

Uranus wurde erst 1781 entdeckt, ist rund 20-mal so weit von der Sonne entfernt wie unsere Erde und der drittgrößte Planet unseres Sonnensystems. Mit mehr als 51.000 Kilometern Durchmesser und der 14,5-fachen Erdmasse gehört er zu den Gasplaneten. Und mit fast minus 200 Grad Celsius und einer Jahreslänge von 84 Jahren ist er kein Planet, auf dem man leben möchte.

Doch obwohl er wie beispielsweise Jupiter zu den Gasplaneten gehört, tanzt Uranus doch aus der Reihe.

Uranus rotiert in etwas mehr als 17 Stunden um seine Achse, was erst mal nichts Ungewöhnliches ist. Ungewöhnlich ist aber die Rotationsachse des Planeten an sich, da diese um exakt 97,77 Grad gegen seine Umlaufbahn gekippt ist. Dadurch “rollt” der Planeten sprichwörtlich um die Sonne, was ihm die Spitznamen „Der rollende Planet“ einbrachte. Ein Umstand, der dafür sorgt, dass in einem Uranus-Jahr einmal die Nordhalbkugel und einmal die Südhalbkugel fast direkt in Richtung Sonne zeigen. Die andere Hälfte des Planeten liegt währenddessen in ewiger Nacht.

Mit etwas Phantasie kann man dies mit der Polarnacht auf der Erde vergleichen. Auch Polarlichter sind auf dieser fernen Welt zu sehen. Mit dem Unterschied, das auf Uranus eine Polarnacht bzw. ein Polartag rund 42 Jahre dauert …

Für Planetenforscher ist diese gewaltige Neigung der Achse faszinierend. Kein anderer Planet hat auch nur eine annähernd ähnliche Neigung der Rotationsachse, wie Uranus. Die Erde hat bekanntlich 23,44 Grad, Jupiter nur 3,13 Grad, Mars ähnlich wie die Erde 25,19 Grad und Merkur sogar nur winzige 0,01 Grad (eine Ausnahme ist die Venus).

Wie kommt oder besser kam es dazu?

Die Uranus-Katastrophe

Über die Ursache dieser exzentrischen Achse haben sich schon Generationen von Astronomen den Kopf zerbrochen. Verschiedene Theorien wurden entwickelt, wieder verworfen oder verfeinert. Die Grundidee ist dabei fast immer gleich geblieben. Irgendwas muss den Uranus in der Urzeit unseres Sonnensystems gerammt und dabei gekippt haben. Dies würde auch seine „wackeligen“ Ringe und seine seltsam „eiernden“ Monde erklären. Ebenso die Tatsache, dass das Magnetfeld des Uranus gleich vier Pole hat und der Planet in der Urzeit mit Jupiter die Plätze getauscht haben könnte.

Viele Rätsel für einen einzigen Planeten.

Neue Computersimulationen, die 2018 im „The Astrophysical Journal“ (Vol. 861, Nr. 1, 2. Juli 2018) veröffentlicht wurden, zeigen, dass eine Protoplanet vor Milliarden Jahren mit dem Urnaus kollidiert sein muss. Nach über 50 Simulationen sind die Forscher um Jacob Kegerreis von der Durham Universität in ihrer Studie überzeugt:

Am wahrscheinlichsten ist eine kataklysmische Kollision des jungen Uranus mit einem Objekt von der doppelten Masse der Erde oder sogar noch etwas größer. Diese kippte den Planeten auf die Seite.“

Bei dieser gigantischen Katastrophe wurden einige Monde des Uranus in ihre heutigen exzentrischen Bahnen gelenkt, andere wurden zerstört, einige bildeten sich aus den Trümmern neu und letztlich entstanden so auch die Ringe um den Planeten. In der Theorie, denn dabei war damals niemand.

Der Uranus-Mond Miranda und seine "Narben": Spuren einer Kollision mit Nibiru? (Bilder: NASA/gemeinfrei)
Der Uranus-Mond Miranda und seine “Narben”: Spuren einer Kollision mit Nibiru? (Bilder: NASA/gemeinfrei)

Nach den Simulationen der Wissenschaftler um Kegerreis soll dieses Ereignis vor ca. vier Milliarden Jahren stattgefunden haben. Im jungen Sonnensystem, in dem es noch nicht mal eine Erde gab, wie wir sie heute kennen.

Doch was wäre, wenn dieses Ereignis erst viel später stattgefunden hat? Sehr viel später in historischer Zeit, als es bereits den Menschen gab?

Das zumindest behauptet der Prä-Astronautiker Zecharia Sitchin in einem seiner Bücher. Es ist jener Autor, der die Idee des von Aliens namens Anunnaki bewohnten Planeten Nibiru erfunden hat. Jener Planet, der angeblich verborgen in unserem Sonnensystem existiert und etwa alle 3.600 Jahre in die „Nähe“ der Erde kommt.

Ein Thema, das auf diesem Blog und in dem Buch „Die Akte 2012“ vielfach und umfangreich diskutiert wurde (Link).

Der Planet Nibiru und die Sintflut

Und auch wenn Sitchin mit seinen wilden Spekulationen und Erfindungen der Prä-Astronautik mehr geschadet als genutzt hat, ist seine „Uranus-These“ interessant. Vor allem aus dem Grund, da sie belegt, dass seine Nibiru-Ideen mit den dortigen Außerirdischen reine Phantasie sind, wie es noch deutlich wird.

Sitchin selber, einmal knapp und kompakt zusammengefasst, sagt, dass sein Planet Nibiru mit den dort lebenden Außerirdischen in rund 3.600 Jahren einmal die Sonne umrundet. In einer starken Ellipse, vergleichbar mit Kometen, wobei die größte Sonnenannährung des Nibiru etwa im Bereich des Asteroidengürtels hinter dem Mars liegen würde.

Trotzdem ist Sitchin in seinen Büchern sicher, dass die Gravitation von Nibiru bei einer seiner Annäherungen an die Sonne vor etwa 13.000 Jahren die Sintflut auslöste. Da dieser Planet aber periodisch alle 3.600 Jahre „zu uns“ kommen soll, warum gab es dann nur einmal eine Sintflut? Warum nicht zum Beispiel auch um 556 vor Christus, wo nach Sitchin sein Planet auch hier gewesen sein soll? Oder um 4.000 vor Christus?

Während der letzten 120 SARs (die Umläufe des Nibiru, Anm. LAF) vor der Sintflut passierte Nibiru sein Perigäum, ohne eine solche Katastrophe zu verursachen. Dann plötzlich geschah etwas Ungewöhnliches, das Nibiru näher an die Erde heranführte.“

So Sitchin in seinem Buch „Apokalypse“ (2007). Und genau hier kommen nach den Spekulationen des Autors der Planet Uranus und auch sein rätselhafter Mond Miranda ins Spiel. Zu dem aber später mehr.

Abweichungen in seinen Berechnungen erklärt Sitchin damit, dass Nibiru bei seinem Lauf um die Sonne durchaus durch die Gravitation anderer Himmelskörper in seiner Bahn gestört werden kann. Der Umlauf des unbekannten Planeten von 3.600 Jahren sei „immer ein mathematischer Mittelwert“, schreibt Sitchin zum Beispiel in „Apokalypse“. Dieser Planet habe um 10.900 vor Christus die Sintflut auf der Erde eben genau deshalb ausgelöst, da seine Umlaufbahn zu diesem Zeitpunkt gestört worden sei.

Der Orbit des Nibiru führte unglücklicherweise bei genau diesem einen Umlauf viel zu nah an die Erde, so Sitchin weiter.

Crash mit Uranus!

Weiter spekuliert er, dass Nibiru dabei vielleicht mit dem Uranus zusammengestoßen ist. Das habe seinen Orbit dramatisch verändert und ablenkt, dass es letztlich zu dieser Katastrophe auf der Erde kam. Sitchin sieht darin eine Erklärung für die oben geschilderten sonderbaren Eigenschaften des Uranus. Es war nach ihm nur kein Protoplanet vor Milliarden von Jahren, sondern sein bewohnter Nibiru in historischer Zeit.

Das habe auch für Nibiru Folgen gehabt, so schreibt er weiter, denn sein Orbit verkürzte sich so auf „nur“ ca. 3.450 Jahre. Sitchin:

Wenn es das ist, was geschah, würde es das ,frühe’ Erscheinen Nibirus 556 v. Chr. erklären – und darauf schließen lassen, dass mit seiner Wiederkunft um das Jahr 2900 n. Chr. zu rechnen ist.“ (s. a. HIER)

Als Resultat nimmt Sitchin aber nicht nur an, dass Uranus „gekippt“ und die Umlaufbahn des Nibiru verkürzt wurde. Auch einige Monde des Uranus (und auch des Neptun), die ihren Planeten „rückwärts“ umkreisen, könnten so ihre seltsamen Bahnen bekommen haben. In der Astronomie nennt man diese Umlaufbahnen „retrograd“, und werden meist mit kosmischen Katastrophen vor Milliarden von Jahren erklärt.

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Der nur 472 Kilometer kleine Uranus-Mond Miranda ist dabei besonders interessant.

Seit 1986 die Sonde „Voyager 2“ den Mond fotografierte, weiß man, dass er riesige rätselhafte Kerben oder Furchen auf seiner Oberfläche hat. Inzwischen kennen wir dank der Bilder die vernarbte Oberfläche von Miranda recht gut. Deutlich sieht man auf dem Mond die extremen Rillen, Verwerfungen und ein ganzes Netz von Canyons und Klippen. Die als „Verona Rupes“ bezeichnete Anomalie auf Miranda ist sogar bis zu 20 Kilometer tief.

Kein Mond des Sonnensystems hat auch nur annähernd ähnlich bizarre Formationen und geologischen Strukturen, wie er.

Der rätselhafte Mond Miranda

Tatsächlich glaubten Astronomen, dass Miranda in unbekannter Zeit einmal von einem kosmischen Objekt zertrümmert wurde, sich dann aber wieder „zusammensetzte“.

Inzwischen wird jedoch davon ausgegangen, dass Wechselwirkungen mit den Uranus-Monden Umbriel und Ariel sowie den Planeten selber für Mirandas Aussehen und auch Orbit verantwortlich sind. Gezeitenkräfte heizten dabei Miranda auf, tektonische Verschiebungen waren die Folge und Wassereis drang aus dem Inneren über die Oberfläche. Der Mond selber besteht zu 80 Prozent aus Eis.

Natürlich war auch hier niemand dabei, und die Narben von Miranda sehen zweifellos wie „Streifschüsse“ aus. Das sieht auch Zecharia Sitchin in „Apokalypse“ so:

Könnte eine kosmische Kollision mit dem passierenden Nibiru und seinen Monden seine Narben und die Kippstellung des Uranus verursacht haben?

(…)

Es ist nicht undenkbar anzunehmen, dass auf jenem Umlauf, der zur Sintflut führte, Nibiru zunächst den driftenden Uranus passierte, wobei einer von Nibirus Monden Uranus streifte und in Schlingern brachte, was seine Seitenlage verursachte; es könnte sogar sein, dass eben jener Mond, der daraufhin von der Gravitation des Uranus ‚eingefangen‘ wurde, der rätselhafte Miranda ist.“

Zecharia Sitchin ist sich also selber nicht ganz sicher, was da genau geschehen ist. Entweder rammte Nibiru selber den Uranus … oder nur einer seiner Monde. Oder sogar das Objekt, das wir heute als Miranda kennen, stieß als ehemaliger Nibiru-Mond mit Uranus zusammen, „kippte“ ihn dabei um, und war von da an ein neuer Mond des Uranus.

Wie sein Planet daraufhin aber wieder einen stabilen Orbit einnehmen konnte – der eben keine Fluten mehr auslöste – verrät Sitchin nicht. Wobei man sich auch fragen muss, ob und wie ein Eismond von nur 472 Kilometer Durchmesser einen Gasplaneten mit 51.000 Kilometern Durchmesser um fast 100 Grad „umkippen“ kann. Immerhin gehen die Forscher heute durch ihre Computersimulationen davon aus, dass ein Objekt von rund der doppelten Erdgröße mit dem Uranus kollidierte.

Das entspräche einem Planeten mit rund 25.500 Kilometern Durchmesser, der damit recht genau halb so groß wie der Uranus selber gewesen sein muss. Nur ein solcher Riese wäre dazu in der Lage die Achse des Uranus entsprechend zu kippen. Miranda ist 54-mal kleiner …

Zum Glück nur eine Sintflut …

Angenommen, Sitchins Phantasien würden zutreffen, dann können wir Glück sprechen, dass es nur eine Sintflut gab. Immerhin kam es weder vor noch nach diesen verheerenden komischen Kollisionen dazu. Nur ein einziges Mal in der langen Historie des Nibiru und des Sonnensystems hatten wir auf der Erde und der Uranus das Pech. Oder wir (bzw. Sitchin) wissen von keiner anderen entsprechenden Katastrophe.

Von Glück können aber auch und vor allem die Bewohner des Nibiru selber sprechen. Immerhin haben sie auf ihren Planeten die Uranus-Katastrophe überlebt!

Nibiru kam laut Sitchin vor vier Milliarden Jahren von Außerhalb in unser Sonnensystem. Obwohl er in seinem ersten Buch „Der 12. Planet“ (1976/79) auch von 3,2 Milliarden Jahren schreibt, bleiben wir mal den vier Milliarden Jahren. (Der Vollständigkeit halber: Bei der Ankunft war Nibiru laut Sitchin noch der Planet “Tiamat”.)

Nach der Zerstörung und dem Chaos im Sonnensystem, das der „Neuankömmling“ Nibiru ausgelöst haben soll, nahm er letztlich seinen Platz ein. Seinen extrem elliptischen Orbit von 3.600 Jahren in dem er, mit den oben gezeigten „Abweichungen“, bis heute seine Bahnen zieht. Seine Umläufe führen ihn dabei laut Sitchin bis weit hinter den Neptun und den Zwergplaneten Pluto in den Kuipergürtel – und dann wieder bis in den Bereich des Asteroidengürtels zwischen Mars und Jupiter.

Der Nibiru würden folglich mindestens die Bahnen von Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto währen eines Nibiru-Jahres zweimal kreuzen (Hin- und Rückweg). Und auch wenn die genaue Masse und Größe von Nibiru nicht wirklich von Sitchin „ermittelt“ wurde, ist es nicht denkbar, dass es dabei nicht zu gravitativen Wechselwirkungen mit den anderen Planeten gekommen ist.

Nibiru wäre sicher längst mit einem anderen Planeten kollidiert oder aus dem Sonnensystem geschleudert worden. Schon lange vor dem Uranus-Sintflut-Ereignis in der langen Zeit seit der „Ankunft“ des Planeten. Dazu am Ende mehr.

Damals, vor 445.000 Jahren

Zuvor eine ganz einfache Rechnung zu diesen vier Milliarden Jahren: 4.000.000.000 Jahre : 3.600 Jahre (Nibiru-Umlauf) = 1.111.111 Nibiru-Umläufe quer durch das Sonnensystem um unseren Stern.

Das heißt im Klartext, dass Nibiru bereits millionenfach die Bahnen der anderen Planeten kreuzte. Auch wenn sein Orbit zu den anderen Planeten oder besser gesagt zur Ebene des Sonnensystems „geneigt“ sein sollte. Und das ohne irgendwelche Auswirkungen auf das Sonnensystem gehabt zu haben? Weiter bedeutet dies, dass Nibiru bereits über eine Millionen Mal seit seiner Ankunft in unserem System zur Erde gekommen sein muss. Auch das scheinbar problemlos …

Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)
Die Umlaufbahn des Nibiru wie sie sich Zecharia Sitchin 1976 ausdachte – für eine Großansicht anklicken (Bild: L. A. Fischinger aus dem Buch “Die Akte 2012“)

Sitchins Kernaussage in allen Büchern ist, dass auf seinem Nibiru Aliens leben. Diese von ihm Anunnaki genannten Wesen sind uns Menschen sehr ähnlich, allerdings technologisch weit voraus. Und das schon vor rund 445.000 Jahren, wie er schon 1979 bzw. 1976 in seinem Erstling „Der 12. Planet“ schrieb. Denn in jener fernen dunklen Epoche der Menschheit seien die Außerirdischen von Nibiru erstmals auf der Erde gelandet. Eine zweite Welle dieser Alien-Siedler kam dann etwa vor 400.000 Jahren hier an. Mehr als 100.000 Jahre leben und arbeiteten diese Anunnaki hier und schufen dann den Menschen als „Sklaven“, „Diener“ oder „Helfer“.

So weit, so seltsam.

Nach diesen Ideen entwickelten sich auf der Erde und Nibiru also zwei intelligente Spezies mehr oder weniger parallel. Die frühen primitiven Menschen schafften aber nicht den Sprung zu einer technologischen Zivilisation, wie die Nibiru-Bewohner. Sie waren fast eine halbe Millionen Jahre früher soweit und konnten sogar durch den Weltraum fliegen.

Zivilisierte dort – Primitive hier

Anzunehmen, dass Nibriu schon bewohnt war, als dieser vor Milliarden von Jahren aus den interstellaren Raum in unser Sonnensystem kam, ist natürlich unsinnig. Sitchin selber erklärt in seinen Büchern und vor allem bereits in „Der 12. Planet“ sehr detailliert und umfangreich, dass der „Eindringling“ für Katastrophen im Sonnensystem sorgte. Er kollidierte mit anderen Planeten und zertrümmerte sie teilweise, so dass irgendwelche Außerirdischen das nicht überlebt hätten!

Wie aber kann es sein, dass auf Nibiru mit seinem extremen Orbit daraufhin vor mindestens 445.000 eine raumfahrende Zivilisation entsteht, während die Menschheit auf der wesentlich besser geeigneten Erde noch auf Bäumen lebt? Um es überspitzt auszudrücken. Zumal man sich dabei immer die oben gezeigten millionenfache Sonnenumläufe des Nibiru vor Augen führen muss. Ein „ruhiger Planet“ zur Entwicklung von Leben und Zivilisation sieht ganz anders aus.

Auch die Aussage, dass es eben doch zu „Problemen“ auf Nibiru kam, hilft da auch nicht weiter. Sitchin behauptete in seinen Büchern nämlich, dass die Anunnaki zur Erde kamen, um Gold abzubauen. Sie benötigten es dringend zum Schutz für ihre Atmosphäre, da eben aufgrund des Orbits das Leben auf Nibiru bedroht gewesen sei.

Das Problem ist dabei, dass Sitchin diese Geschichte mit dem Gold frei erfunden hat. Er hat sich dabei nicht mal die Mühe gemacht diese Behauptung irgendwie zu untermauern, wie in diesem Artikel HIER belegt. Als zweites Problem kommt hinzu, dass die Anunnaki-Außerirdischen bereits eine technische Zivilisation hatten, als ihre Atmosphäre sich zu zersetzten begann, und sie genau deshalb unser Gold benötigten.

Schließlich flogen sie daraufhin durch das All zur Erde …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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10 (erstaunliche) Dinge, die man wissen muss – über: Atlantis +++ Start der neuen Blog-Serie +++

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Blog-Serie: "10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss - über Atlantis" (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Blog-Serie: “10 (erstaunliche) Dinge die man wissen muss – über Atlantis” (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

“10 (erstaunliche) Dinge, die man über wissen muss”, so der Titel dieser neuen Blog-Serie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files für Euch. In Zukunft werdet Ihr in unregelmäßigen Abständen auf Fischinger-blog.de diese “10 Dinge-Reihe” zu den unterschiedlichsten Themen aus der Mystery-Welt und darüber hinaus finden. Kurzweilige und zusammenfassende Postings zum jeweiligen Thema, die sich an Laien und Neueinsteiger dieser Gebiete ebenso richten, wie an die Experten und Kenner. Auf eine Bewertung der individuellen “10 Dinge, die man wissen muss”, wird im jeweiligen Teil der Blog-Reihe ausdrücklich verzichtet.

Hier also “10 (erstaunliche) Dinge, die man über Atlantis wissen muss”!


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

10 (erstaunliche) Dinge, die man über Atlantis wissen muss

Wissen zum Angeben, Mitreden, Auffrischen und Nachdenken!

1.:

Platon, ein Griechischer Philosoph, schrieb um das Jahr 360 vor Christus erstmals die Geschichte des versunkenen Reich Atlantis auf. Aber sie soll aber in Wahrheit aus Ägypten stammen.

Dort habe sie einige Jahrhunderte vor Platon der athenische Staatsmann und Lyriker Solon (ca. 640 v. Chr. – 560 v. Chr.) in der Stadt Sais von einem Priester erfahren. Dieser Priester der Göttin Neith, eine Muttergöttin und auch Schöpferin, habe die Atlantis-Geschichte aus „heiligen Texten“ vorgelesen. Schriften, die bisher in Ägypten nie gefunden wurden.

2.:

Im „Kritias“ schreibt Platon, dass in der Mitte der Insel Atlantis eine riesige Ebene gelegene habe. Diese sei 3.000 mal 2.000 „Stadien“ groß gewesen, was 540 mal 360 Kilometer betragen würde, da ein „Station“ bei den Griechen 180 Meter sind. Wären jedoch ägyptische „Stadien“ gemeint (= rund 211 Meter), wäre die Atlantis-Ebene sage und schreibe 633 mal 422 Kilometer groß gewesen.

Dort lag auch die Hauptstadt, die von ringförmigen Kanälen umgeben war, die bis zum Meer führten.

3.:

Nach den Schriften von Platon sei Atlantis etwa 9.600 vor Christus binnen 24 Stunden versunken. Eine Datierung, die bis heute für Streitigkeiten unter den Atlantis-Forschern sorgt, da Platon weiter schreibt, dass die Bewohner von Atlantis Krieg mit Athen führten: Athen und andere Städte Griechenland gab es vor rund 11.600 Jahren noch sehr lange nicht.

4.:

Fast alle Historiker sehen den Mythos von Atlantis als Erfindung Platons an. Eine solche Zivilisation habe es nach deren Meinung nie gegeben. Aber: Platon hat alle seine erfundenen Schriften immer ausdrücklich als „Mythos“ und damit erdacht ausgegeben. In den Atlantis-Schriften betont er hingegen immer wieder, dass diese Ereignisse „logos alēthēs“ (= „ein wahrer Bericht“) seien.
VIDEO: Liegt im Meer vor den Azoren eine Pyramide unter Wasser? Atlantis im Atlantik, die Pyramide auf dem Meeresgrund und andere Mysterien … (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / gemeinfrei)
VIDEO: Liegt im Meer vor den Azoren eine Pyramide unter Wasser? (Bild: Google Earth / Fischinger-Online / gemeinfrei)

5.:

Nach der Entdeckung Amerikas bzw. der versunkenen Kultur der Maya in Mexiko kamen Ideen auf, dass diese Nachfahren der Atlanter waren. Überlebende, die sich nach Mittelamerika retten konnten, und so den dortigen „Primitiven“ die Kultur brachten. Tatsächlich aber fand diese Idee erst 1882 durch das Buch eines US-Kongressabgeordneten weltweite Beachtung.

Der 1901 verstorbene Ignatius Loyola Donnelly war es, der in seinem Bestseller „Atlantis, the Antediluvian World“ diese Thesen aufstellte. Atlantis sei versunken, die Azoren seien der Rest davon und weltweit haben die Flüchtlinge von Atlantis andere Völker „befruchtet“. Bis heute werden die Kernaussagen von Donnelly in der Atlantis-Forschung diskutiert.

6.:

Als einer der großen Mythen der Menschheit haben sich inzwischen zahllose Privatforscher und Autoren auf die Suche nach Atlantis gemacht. So existieren bis heute bereits über 100 Hypothesen, wo es einst gelegen haben soll oder könnte.

Diese Lokalisierungs-Hypothesen reichen von der Antarktis über Nigeria bis zum Nordpol. Und von Indonesien über Spanien und den Atlantischen Ozean bis Chile in Südamerika. Die meisten Menschen suchen die untergegangene Welt allerdings in Europa, dem Mittelmeerraum und im Atlantik.

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7.:

Es gibt bis heute Menschen, die behaupten sie stammen selber ursprünglich aus Atlantis. Ebenso solche, die angeben, dass sie Kontakt mit Atlantern haben. Solche angeblichen „Kontakte“ finden entweder über die „geistige Ebene“ statt oder aber ganz real und physisch, da die überlebenden Atlanter heute im Inneren der Erde wohnen sollen.

Einige halten sie auch für Außerirdische – und Atlantis sei eine irdische Kolonie dieser Aliens gewesen. Das sind moderne Formen der Esoterik und des Okkultismus, da bereits im 19. Jahrhundert Menschen von ähnlichen „Kontakten“ erzählten.

8.:

In dieser Zeit kam auch die antisemitische und rassistische „Völkische Bewegung“ auf. Im Zuge dieser Lehren von den „Übermenschen“ und Ariern wurde auch Atlantis vereinnahmt und als Urheimat der „arisch-germanischen Rasse“ angesehen.

So kam es auch, dass der Okkultismus-gläubige Heinrich Himmler in seiner Funktion als SS-Reichsführer 1938 und 1939 im Gebiet der Insel Helgoland nach Beweisen für Atlantis suchen ließ. Diese deutsche Insel (aber auch die Insel Sylt) galt als ein Rest des versunkenen Reiches der „Ur-Arier“ in Nordeuropa.

VIDEO: Haben James Cameron und ein TV-Team von National Geographic Atlantis entdeckt? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
VIDEO: Haben James Cameron und ein TV-Team von National Geographic Atlantis entdeckt? (Bild: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

9.:

Der deutsche Autor Johannes von Buttlar vermutete (wie andere auch), dass Atlantis und das Paradies bzw. der Garten Eden der Bibel in Zusammenhang stehen. Von Buttlar lokalisierte diese Welt auf einen anderen Planeten zwischen Mars und Jupiter. Heute existiert dieser nicht mehr und der dortige Asteroidengürtel seien die Reste dieses Atlantis-Paradieses.

Walter Cloos, ebenfalls ein deutscher Autor, siedelte diese versunkene Welt auf einen inzwischen nicht mehr vorhandenen Mond der Erde an. Der Autor Dieter Bremer aus Deutschland wiederum sieht in Atlantis eine Raumstation von frühen Außerirdischen, die auf die Erde stürzte.

10.:

Atlantis wird in Popkultur und Hollywood gerne als eine versunkene Stadt dargestellt, was aber nicht den Texten des Platons entspricht. Im „Kritias“ schreibt dieser, dass Atlantis größer als Asien und Libyen zusammen gewesen sein soll. Vor rund 2.400 Jahren galt Vorderasien, soweit man es kannte, als „Asien“ und ganz Nordafrika mit Ausnahme von Ägypten als „Libyen“.

Trotz dieser kleinen Abstriche wäre das Reich „vor den Säulen des Herkales“ (Meerenge von Gibraltar = Atlantik) damit riesig gewesen. Da eine so gewaltige Insel im Atlantik, wo sie laut Platon lag, kaum Platz hat, vermuten einige, dass hier Kolonialgebiete mitberechnet wurden.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Die Superzivilisation um “Tabbys Stern” KIC 8462852 löst sich weiter in Staub auf: Neue Ergebnisse bei der Suche nach den Super-Aliens

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Die Alien-Superzivilisation des Sterns KIC 8462852 löst sie sich in Staub auf (Bild: NASA)
Die Alien-Superzivilisation des Sterns KIC 8462852 löst sie sich in Staub auf (Bild: NASA)

2015 machte eine spektakuläre Neuigkeit aus der Astronomie die Runde: Wissenschaftler haben mit dem Weltraumteleskop “Kepler” um den 1480 Lichtjahre entfernten Stern KIC 8462852 (“Tabbys Stern”) möglicherweise Hinweise auf eine “außerirdische Superzivilisation” gefunden. Grund für diese Vermutung waren unerklärliche Lichtschwankungen der Sonne. Sie ließen darauf schließen, dass irgendwas oder irgendwer eine Megastruktur um “Tabbys Stern” legte. Existiert hier ein hochentwickelte Alien-Zivilisation, wurde spekuliert. Nachdem SETI-Untersuchungen des Sterns erfolglos blieben, präsentieren nun die Astronomen eine neue Erklärung für die ungewöhnlichen Messwerte des Sterns: Eine Scheibe oder Wolke aus winzigen Staubpartikeln. Aber ob diese zutrifft, wissen sie auch nicht genau. In diesem Beitrag erfahrt Ihr alles rund um den seltsamen Stern und den neuen Ergebnissen zusammengefasst …


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Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Super-Aliens um “Tabbys Stern”

Eine fantasierende Spekulation der Kosmologie machte 2015 in aller Welt Schlagzeilen in der Presse:

Kann es sein, dass um den 1480 Lichtjahre von der Erde entfernten Stern KIC 8462852 eine uralte Zivilisation von Außerirdischen existiert? Und hat dieses Volk der “Super-Aliens” es technologisch soweit gebracht, dass sie in der Lage waren, um ihre gesamte Sonne eine künstliche Struktur zu schaffen? Ein Gebilde gigantischen Ausmaßes, dass von außerhalb deren Sonnensystems betrachtet ihre Sonne verdunkelt?

Genau diese Verdunkelungen bzw. Lichtschwankungen der fernen Sonne wurden vom Weltraumteleskop “Kepler” entdeckt. Sie waren aber nicht auf einen oder mehre Exoplaneten zurückzuführen und so kamen zahlreiche Spekulationen über die Ursache dieser ungewöhnlichen Messwerte aus.

Damals wurde vor allem in der Mainstream-Presse über eine Dyson-Sphäre” spekuliert, die dort von Außerirdischen errichtet worden sein könnte. Ein “Bauwerk” also, dass diese Aliens rund um ihre Sonne im All erschaffen haben. Eine Art Hohlkugel, die den Stern umgibt, mit der möglicherweise diese Wesen die Energie ihrer Sonne voll ausschöpfen können.

Ein solche “Dyson-Sphäre” war eine theoretische Überlegung des legendären Physikers und Mathematikers Freeman Dyson. Er schlug bereits am 3. Mai 1960 in dem angesehenen Wissenschaftsmagazin “Science” vor, dass bei der Suche nach Außerirdischen auch nach genau derartigen Megastrukturen um andere Sonnen gesucht werden solle. Theoretisch ist die Errichtung eines für uns unglaublichen Projektes tatsächlich möglich.

Möglich aber nur für enorm fortschrittliche Gesellschaften irgendwo im All. Gäbe es um “Tabbys Stern” eine solche Sphäre, wäre es sie sogar uralt. Mindestens rd. 1500 Jahre, da das Licht dieses Stern so lange benötigt, bis wir es auf der Erde sehen können. Wir sehen also die Vergangenheit des Stern KIC 8462852 und deshalb wurde 2015 oftmals der Begriff “Superzivilisation” in diesem Zusammenhang verwandt.

Am 16. Oktober 2015 stellte ich dazu ein YouTube-Video online, in dem ich diese Überlegungen und die Hintergründe genauer erkläre. Das Video habe ich unten erneut eingebunden.

Die “Super-Zivilisation” der Aliens schwieg

Natürlich war dieser Sterne aufgrund seiner seltsamen Lichtschwankungen auch ein exzellenter Kandidat, um ihn von der Erde aus nach künstlichen Radiosignalen (SETI) abzusuchen.

Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Die Suche nach Leben im All geht voran: Haben wir in nur 20 Jahren Kontakt mit Außerirdischen? (Bilder: gemeinfrei/NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Von Ende Oktober bis Ende November 2015 beobachteten deshalb das “Boquete Optical Seti” Observatorium (Panama) und das “Allen Telescope Array” in Kalifornien den rätselhaften Stern. Vergeblich – sie fanden und hörten nichts. Am 8. Dezember 2015 resümierten die Wissenschaftler Gerry Harp, Douglas Vakoch und Seth Shostak in ihrem Bericht ernüchternd, dass sie Suche vergeblich war.

Vakoch als SETI-Präsident schrieb darin:

Wir haben keinerlei Hinweise darauf gefunden, dass eine fortschrittliche Zivilisation absichtlich Laser-Signale in Richtung Erde sendet.

Die Hypothese einer gewaltigen, von Außerirdischen geschaffenen Struktur bricht in sich zusammen”, so Douglas Vakoch resümierend. Der SETI-Astronom Seth Shostak zeigte sich ebenso enttäuscht:

Die Geschichte der Astronomie lehrt, dass, immer wenn wir glaubten, ein Phänomen beobachtet zu haben, das auf die Aktivitäten von Außerirdischen hindeutet, wir damit falsch lagen.

Weitere Radioteleskop-Beobachtungen zwischen dem 8. Juli und 8. August 2017 durch zahlreiche Observatorien waren genauso erfolglos.

In einem Beitrag auf diesem Blog vom 27. Dezember 2015 zu den SETI-Untersuchungen des Stern KIC 8462852 blieb allerdings noch Hoffnung auf diese “Super-Aliens”: Vielleicht ist die Alien-Zivilisation längst untergegangen und wir können von ihnen heute gar nichts mehr empfangen. Nur noch ihre von “Kepler” gefundene gigantische Struktur um ihre Sonne zeugt von deren einstiger Existenz.

Neu veröffentlichte Untersuchungen zerschlagen scheinbar aber auch diese Spekulation.

Nichts als Staub um KIC 8462852?

Astronomen wären keine Astronomen, wenn sie nicht den Geheimnissen des Universums auf den Grund gehen würden. Davon hat der Kosmos bekanntlich nicht wenige und natürlich haben sie nur zum Teil mit der Suche nach Leben im All zu tun. So haben die Sternengucker auch bei KIC 8462852 ihre Untersuchungen und Theorien zur Ursache der Lichtschwankungen weitergeführt.

Doch nur weil die Suche nach außerirdischen Signalen mittels der Radioastronomie keinen Erfolg hatte, waren die Lichtschwankungen von KIC 8462852 damit noch nicht erklärt. Immerhin konnte das Teleskop “Kepler” Schwankungen von bis zu 22 Prozent in der Helligkeit des rätselhaften Sterns messen. Diese Schwankungen im Lichtspektrum eines Sterns sind enorm. Unser riesiger Planet Jupiter beispielsweise verdunkelt unsere eigene Sonne nur um rund 2 Prozent.

SETI und die Suche nach Leben im All: Neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)
SETI und die Suche nach Leben im All: Neue Wege bei der Suche nach Außerirdischen? (Bild: NASA/JPL-Caltech / Montage: L. A. Fischinger)

Was also geht hier in fast 1500 Lichtfahren Entfernung vor sich? Dazu legte Tabetha S. Boyajian von der Louisiana State University in Baton Rouge (USA) und ein Team von dutzenden weiteren Forschern am 3. Januar 2018 einen weiteren Untersuchungsbericht vor. Zu verdanken haben wir diese neuen Untersuchungen übrigens etwa 1700 Personen, die insgesamt über 100.000 US-Dollar dafür sammelten.

Spuren von Aliens fanden Boyajian und ihr Team nach eigenen Angaben nicht. Sie kommen in ihrer Veröffentlichung vielmehr zu dem Ergebnis, dass sehr feiner Staub die Sonne KIC 8462852 umkreist und für die ungewöhnlichen Lichtschwankungen verantwortlich sei. Winzige Partikel würden in einer Wolke, Scheibe oder wie eine Kugel die Sonne umgeben und das Licht von “Tabbys Stern” auf dem Weg zu uns schlucken.

Die angenommene Staubwolke unterscheidet sich in Aufbau und Art sehr von dem, was wir aus unserem Sonnensystem kennen. Wir haben beispielsweise den Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter oder den Kuipergürtel weit draußen hinter Neptun. Hier kreisen gewaltige Asteroiden und  Kometen, die teilweise hunderte Kilometer groß sind. Solche Scheiben oder Wolken mit derartigen Brocken um einen Stern erwärmen sich durch die Sonneneinstrahlung minimal, was aber dennoch messbar wäre. Eine derartige Strahlung im Infrarotbereich wurde bei KIC 8462852 aber nicht gefunden.

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Also, so Tabetha Boyajian, müssen die “Tabbys Stern” umrundenden Partikel im Durchschnitt unter einem Tausendstel eines Millimeters winzig sein. Diese würden die unterschiedlichen Farben des Lichtspektrums, auch aufgrund ihrer individuellen chemischen Eigenschaften, verschieden stark absorbieren. Die Wissenschaftler gehen aufgrund ihrer Messungen und Berechnungen davon aus, dass diese Sonne von Staub umrundet wird, der 0,04 bis 1 Mikrometer klein sind.

Ein Staubkörnchen Hoffnung?

Von Staub im uns bekannten Sinne…kann man hier kaum mehr sprechen. So sind die “großen Brocken” um KIC 8462852 mit der Größe von einem Mikrometer in einer geläufigen Angabe umgerechnet nur 0,001 Millimeter groß. Die Astronomin und Astrophysikerin Boyajian dazu:

Die neuen Daten zeigen, dass verschiedene Lichtfarben mit unterschiedlicher Intensität blockiert werden. Was immer zwischen uns und dem Stern vorbeizieht, ist darum nicht undurchsichtig, wie man es von einem Planeten oder einer außerirdischen Megastruktur erwarten würde.

SETI: Die Suche nach der (mutmaßlichen) “Superzivilisation” des Sterns KIC 8462852 – sie blieb ohne Erfolg (Bild: NASA/Ames/JPL-Caltech / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)
SETI: Die Suche nach der (mutmaßlichen) “Superzivilisation” des Sterns KIC 8462852 – sie blieb ohne Erfolg (Bild: NASA/Ames/JPL-Caltech / L. A. Fischinger / Montage: L. A. Fischinger)

Aktuell berichten verschiedene Online-Medien über diese neuen Erkenntnisse zu der vermeintlichen “Super-Zivilisation”. Die meisten Veröffentlichungen schreiben, dass die Spekulationen um außerirdisches Leben um “Tabbys Stern” nun endgültig widerlegt seien. Keine uralten Aliens, die hier in den Weiten des Alls ihre Spuren hinterlassen haben.

Oder doch?

Tabetha Boyajian verweist darauf, dass “ein Planet oder einer außerirdischen Megastruktur” das Lichtspektrum vollständig blockieren würden. Das kennen wir von einer Sonnenfinsternis oder einem Venus-Tansit in unserem Sonnensystem, wenn der Mond bzw. die Venus das Licht der Sonne blockieren. Unsere Sonne wird ganz bzw. teilweise pechschwarz. Auf diese Art finden Astronomen auch Exoplaneten. Ziehen diese vor ihrem Stern her, verdunkeln sie diesen geringfügig, was wir messen können.

Und so bleibt eine winzige Hoffnung für Spekulationen für alle, die um KIC 8462852 etwas Künstliches vermuten wollen. Die viel zitierte “Dyson-Sphäre” muss kein vollständig geschlossenes Gebilde um eine Sonne sein, die nach außen keinerlei Licht lässt. Bei dem mysteriösen Stern wäre das so oder so nicht der Fall, da “nur” 22 Prozent seines Lichtes verschluckt werden. Folglich kommen immerhin bis zu 78 Prozent bei uns an. Da ist kein Platz für eine hermetisch geschlossene Megastruktur von Aliens.

Vielleicht, so eine staubige Hoffnung, ist die Erklärung einer Wolke oder Scheibe von winzigen Partikeln also falsch. Immerhin schreiben auch Boyajian und ihre wissenschaftliche Kollegen, dass ihre Erklärung noch nicht klar zu belegen sei. Wir können von uns aus diesen Staub nicht sehen. Ebenso ist es weiterhin unbekannt, in welcher Form bzw. Anordnung genau diese staubigen Partikel um “Tabbys Stern” kreisen.

Ein Staubkörnchen Hoffnung, dass hier doch etwas von Aliens durch “Kepler” gefunden wurde – und nicht nur kosmischer Staub.

Man sollte sich aber fragen, was wohl wahrscheinlicher ist.

Video zum Thema:

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Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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NASA kündigt die Entdeckung “überraschender Aktivitäten” auf dem Jupiter-Mond Europa an: “Spoiler Alarm: Keine Aliens”

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Die NASA kündigt die Entdeckung "überraschender Aktivitäten" auf dem Jupiter-Mond Europa an - aber "keine Aliens" (Bild: NASA)
Die NASA kündigt die Entdeckung “überraschender Aktivitäten” auf dem Jupiter-Mond Europa an – aber “keine Aliens” (Bild: NASA)

Der riesige Gasplanet Jupiter, der sich hinter dem Mars und dem Asteroidengürtel befindet, besitzt fast 70 bisher bekannte Monde. Einer dieser Monde ist der Mond “Europa”, der schon seit Jahren für zahlreiche Spekulationen bei Astronomen, Exobiologen und Planetenforschern sorgt. Grund ist seine verhältnismäßig junge Eisoberfläche, die auf einen gewaltigen Ozean unter Europas dicken Eispanzer schließen lässt. Und in diesem, durch die Gravitation des gewaltigen Jupiter aktiven,  Ozean könnte es Vermutungen nach sogar primitives Leben geben. Die Ankündigung einer Pressekonferenz der NASA, auf der spannende neue Entdeckungen durch das Weltraumteleskop “Hubble” auf Europa verkündet werden sollen, lassen Weltraum- und Alien-Fans aufhorchen. Aber die NASA selber bremste unlängst die Spekulationen über außerirdisches Leben – und das vollkommen zurecht.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Der 1610 durch Galileo Galilei entdeckte Jupiter-Mond Europa besitzt nach aktuellen Erkenntnissen unter seiner mehrere Kilometer dicken Wassereiskruste einen gigantischen Ozean. Und dieser rund 100 Kilometer tiefe Ozean könnte dabei größere Wasservorkommen beinhalten, als auf unserer Erde zu finden sind. Das ist überaus erstaunlich, da der Mond Europa nur 3.121 Kilometer Durchmesser hat. Unser Planet hingegen hat etwa 12.742 Kilometer und auch unser Mond ist mit 3.476 Kilometern Durchmesser noch etwas größer als Europa.

Leben auf Europa

Der gigantische Gasplanet Jupiter mit seinen fast 70 bekannten Monden liegt in den eisigen Tiefen unseres Sonnensystems. Flüssiges Wasser sollte man hier nicht erwarten. Bei dem Jupiter-Mond Europa ist es jedoch ein wenig anders. Die starken Anziehungskräfte des Jupiter “kneten” den kleinen Europa-Mond in seiner Umlaufbahn förmlich durch. Dadurch, so sind sich die meisten Astronomen sicher, erwärmt sich der Mond und kann so auch in diesen Bereichen des Alls flüssiges Wasser besitzen. Auch Vulkanismus ist nicht ausgeschlossen, der diesen außerirdischen Ozean erwärmt.

Erste Hinweise auf diesen Ozean ergaben sich durch Fotos der Oberflächliche von Europa. Sie erscheint mit ihren zahllosen Schluchten und Rillen und ohne Einschlagkrater nicht nur sehr jung, sondern auch aktiv zu sein. Eben durch diesen flüssigen Ozean tief unter dem Eispanzer. Astrobiologen spekulieren: wenn es flüssiges Wasser und Wärme- und Energiequellen wie Vulkane dort gibt, kann es dort auch Leben geben. Primitives Leben, zweifellos, aber immerhin außerirdisches Leben.

NASA: “Keine Aliens”

Am 20. September hat die NASA eine sehr knappe Pressemitteilung veröffentlicht, in der für den 26. September eine “Telekonferenz” angekündigt wird. “Neue Entdeckungen auf Fotos, die das Hubble Weltraumteleskop von Jupiters Eismond Europa aufgenommen” hat, werde darin angekündigt. Und weiter:

Astronomen werden neue Resultate einer einzigartigen Beobachtungskampagne des Jupiter-Mond Europa präsentieren, die überraschende Beweise für Aktivitäten sein könnten, die im Zusammenhang mit einem vorhandenen unterirdischen Ozean auf Europa stehen.”

Die NASA glaubt: in 10 bis 20 Jahren finden wir außerirdisches Leben (Bild: Mission zum Jupiter-Mond Europa / NASA)
Die NASA glaubt: in 10 bis 20 Jahren finden wir außerirdisches Leben (Bild: Mission zum Jupiter-Mond Europa / NASA)

Mehr gab die NASA eigentlich nicht bekannt.

Obwohl hier und dort im Internet sogleich von Leben im All bzw. auf Europa gesprochen wurde, gibt die Ankündigung der NASA eigentlich überhaupt keinen Anlass zu solchen Spekulationen. Zumal und vor allem, da eindeutig von Resultaten gesprochen wird, die eine Beobachtungskampagne des Mondes durch das Weltraumteleskop “Hubble” ergeben haben. Ergebnisse, die das Vorhandensein eines flüssigen Ozeans weiter untermauern. Das 1990 gestartete Teleskop “Hubble” in seiner Umlaufbahn um die Erde ist technisch überhaupt nicht in der Lage, in einem solchen Ozean auf dem Mond Europa Leben nachzuweisen.

“Neue Entdeckungen von Jupiters Mond Europa”, twitterte die NASA dann auch ergänzend am 21. September, um mit den Worten “Spoiler Alarm: KEINE Aliens” die Erwartungen der Fans zu zügeln …

 

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

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USA: Das Universum gehört uns! Die USA wollen die Hoheit über den Weltraum per Gesetz für sich beanspruchen …

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USA: Das Universum gehört uns! Die USA wollen die Hoheit über den Weltraum per Gesetz für sich beanspruchen … (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
USA: Das Universum gehört uns! Die USA wollen die Hoheit über den Weltraum per Gesetz für sich beanspruchen … (Bilder: NASA / gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die USA zettelt gerne Kriege und Konflikte an und ist quasi dauerhaft auf der Suche nach neuen (Geld-)Quellen für ihren Wohlstand. Nun aber scheint die USA ihre Rolle als “Weltmacht” wohl etwas zu ernst genommen zu haben: Laut Medienberichten und einem Bericht des US-Kongresses selbst will die USA den Weltraum praktisch per Gesetz zu deren Eigentum erklären. Der Kongress und der Senat haben bereits ihr OK gegeben …


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das Universum ist ohne Zweifel ein Raum voller Möglichkeiten und (natürlich!) auch Rohstoffe. Schon seit Jahrzehnten spekulieren Astronomen und andere Forscher beispielsweise über Bergbau auf dem Mond oder Rohstoffgewinnung im Asteroidengürtel hinter dem Mars. Ebenso auch über die Besiedlung des Mars und zahlreicher anderer Ideen mehr.

Auf dem Mond waren die Amerikaner bereits. Und sie kamen “in Frieden für die gesamte Menschheit”, wie es auf einer Plakette steht, die bei der ersten “Apollo”-Mond-Landung 1969 vor Ort gelassen wurde.

Wem gehört der Weltraum eigentlich?

Eigentlich, so wurde es bereits vor den ersten NASA-Landungen auf dem Mond von der UN beschlossen: Niemanden! Alles innerhalb des Universums gehört der gesamten Menschheit und niemand hat das Recht beispielsweise einfach einen Asteroiden sein “Privatbesitz” zu nennen.

Wem gehört eigentlich unser Mond? Zum Teil mir, oder? (Bild: gemeinfrei)
Wem gehört eigentlich unser Mond? Zum Teil mir, oder? (Bild: gemeinfrei)

Wobei mutmaßliche außerirdische Zivilisationen natürlich das wieder anders sehen könnten, da ein Beschluss der Vereinten Nationen natürlich die Nationen der Erde meint …

Bekannt sind vor allem für den Laien vielleicht die “Mondgrundstücke” oder Grundstücke auf dem Mars, die man im Internet kaufen kann. Man bekommt eine hübsche Urkunde und ggf. eine Karte vom Mond, wo die gekauften Ländereien liegen, und man ist nun angeblich Grundstückseigentümer auf dem Mond.

Auch wenn ich mir selber im Jahr 2000 solche Grundstücke auf dem Mond spaßeshalber kaufte – ist die USA nun scheinbar noch weiter gegangen.

Für die USA gehört das All ihnen …

Auf der Internetseite des US-Kongresses findet sich der Gesetzentwurf “U.S. Commercial Space Launch Competitiveness Act”. Damit beanspruchen die USA beispielsweise die Schürfrechte von Rohstoffen im All, die Vergabe von Schürflizenzen an Dritte oder auch die Besiedlung von anderen Welten für sich. NASA, Verteidigungsministerium und Verkehrsministerium sollen über solche Genehmigungen zu entscheiden haben.

Damit wäre die USA praktisch der “Verwalter des Kosmos”.

Senat, Kongress und US-Präsident Barak Obama haben den “SPACE Act of 2015” bereits abgesegnet. Ob sich eine derartige Anmaßung, so muss man es schon sagen, weltweit durchsetzen lässt, steht auf einem anderen Stern …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Das Rätsel der Cheops-Pyramide von Gizeh: Haben Außerirdische sie in Wahrheit gebaut?

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Das Rätsel der Cheops-Pyramide: Haben Aliens sie gebaut? (Bild: L. A. Fischinger)
Das Rätsel der Cheops-Pyramide: Haben Aliens sie gebaut? (Bild: L. A. Fischinger)

“Überirdische Perfektion: Wurde die Cheops-Pyramide von Aliens erbaut?” – das fragt heute die  “BILD”-Zeitung in einem Online-Artikel. Prä-Astronautiker horchen hier eventuell auf, Ägyptologen schlagen die Hände über den Kopf zusammen, “BILD”-Stammleser zucken nicht mal mit der Wimper und Fischinger-Online hat das ein oder andere dazu zu sagen …


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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Die Cheops-Pyramide und die “BILD”

Am 14. November 2015 nahm sich die “BILD” der Pyramide des Cheops an, und fragt sich unter anderem, ob “die alten Ägypter ihre Pyramiden wirklich ohne fremde Hilfe erbaut” haben. Immerhin, so die “BILD”, haben schon Historiker wie Herodot oder Ahmed-al Maqrizi sonderbare Geschichten über die Pyramiden niedergeschrieben.

So schreibt die Zeitung unter anderem weiter:

Bis heute gibt es nur Mutmaßungen darüber, wie die Ägypter die Steine an Ort und Stelle und vor allem so weit nach oben gebracht haben. Aber neben diesen rein praktischen Fragen, überrascht die Cheops-Pyramide auch noch mit zahlreichen mathematischen Rätseln.”

Mit diesen “mathematischen Rätseln” sind die in der Grenzwissenschaft hinlänglich bekannten Daten und Zahlen in/an der Cheops-Pyramide gemeint. Etwa die sehr exakte Ausrichtung und ihr Standort. Selbstverständlich wird auch Erich von Däniken erwähnt, da er 1989 in seinem Buch “Die Augen der Sphinx” spekulierte, “dass Außerirdische die Pyramide entweder erbaut haben oder zumindest dabei geholfen haben”, so die “BILD”. Ebenso findet Robert Bauval und seine “Orion-Thesen” natürlich Erwähnung. Aber auch nicht genannte “UFOlogen”, zu denen die Zeitung schreibt:

Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
VIDEO: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)

Andere Ufologen fanden weitere merkwürdige Übereinstimmungen zwischen den Maßen der Pyramide und unserem Weltall. Die Abstände zwischen den drei großen Kammern der Pyramide entsprechen z. B. den Abständen zwischen Erde, Mars und dem Asteroidenring Phaeton.”

“Andere UFOlogen” ist schon witzig, da weder von Däniken, noch Bauval oder der von der “BILD” ebenfalls erwähnte Autor Wayne Herschel UFO-Forscher sind oder waren.

Von Außerirdischen und Menschen

Den “Asteroidenring Phaeton” gibt es übrigens nicht – damit meint die Autorin des “BILDenden Artikel schlicht und einfach den Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter, der keinen wirklichen Namen hat. “Phaethon”, wie man es richtig schreibt, wird aber gerne ein angeblicher Planet genannt, der genau an dieser Stelle einmal existiert haben soll. Dazu empfehle ich Euch dieses Video mit Johannes von Buttlar aus meiner YouTube-Reihe “Grenzwissenschaft Classiscs Videos”. Oder auch diese UFO-Talkshow von 1992 meiner Classics-Video-Serie, bei der neben von Buttlar (und auch von Däniken) auch gleich eine ehemalige außerirdische Bewohnerin dieses “Phaethon” im Studio war …

Es scheint, als gäbe es unendlich viele Hinweise darauf, dass die Cheops-Pyramide nicht von Menschenhand erschaffen wurde – oder dass die Menschen zumindest tatkräftige Hilfe bekommen haben.

So die “BILD”-Autorin Ingrid Raagaard weiter. Dass aber Aliens die Cheops-Pyramide mit Sicherheit nicht selber erbaut haben, beweisen die unzähligen Spuren menschlicher Techniken an und um die Pyramide. Außerirdische werden hier wohl bessere Techniken als Meißel & Co. gehabt haben, um die Mehrzahl der Baublöcke auf dem Plateau von Gizeh zu brechen. Auch wenn es sogar Bücher über “Die Bauten der Außerirdischen in Ägypten” gibt.

Alien-Leichen im Alten Ägypten?

Aber der Beitrag in der “BILD” online schließt mit einem wundervollen Gerücht. So heißt es:

Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / L.A. Fischinger / YouTube Screenshot)
VIDEO: Fand der KGB 1961 eine Ancient Alien-Mumie in Gizeh? (Bild: Google Earth / L.A. Fischinger / YouTube Screenshot)

Zu den vielen konkreten und teilweise mathematisch begründeten Hinweisen gesellen sich auch immer wieder Gerüchte. So soll man in Ägypten in einem der Königsgräber auch die Mumie eines Außerirdischen gefunden haben. Der Alien soll 160 cm groß gewesen sein und einen Schädel mit sehr großen und dominanten Augenhöhlen haben. Auch in anderen Gräbern habe man Alien-Mumien gefunden.

Das alte Ägypten war offenbar bereits vor über 4000 Jahren ein beliebtes Reiseziel, damals – so scheint es – hauptsächlich für Außerirdische.

Wenigstens wird drauf verwiesen, dass es “Gerüchte” sind. Vielleicht meinte die Autorin ja die Story m den russischen Geheimdienst KGB. Denn dieser soll angeblich eine außerirdische Leiche oder Mumie in Ägypten gefunden und geborgen haben. Sogar ein nicht sonderlich deutlicher Video-Film über diese Bergung kursiert im Netz, den ich an anderer Stelle bereits in einem YouTube-Video diskutierte.

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Die Illuminaten und ihr teuflischer “Monster”-Plan: Sie wollen die Weltherrschaft – durch Energy-Drinks. (Und warum der ungarische Wein von geflohenen Aliens stammt und auch “Veltins” dahinter steckt …)

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Illuminaten wollen die Weltherrschaft durch Engergydrings. Doch auch in Ungarn stimmt was nicht ... (Bild: WikiCommons / gemeinfrei / L.A. Fischinger / YouTube-Sceenshot)
Illuminaten wollen die Weltherrschaft durch Engergydrinks. Doch auch in Ungarn stimmt was nicht … (Bild: WikiCommons / gemeinfrei / L.A. Fischinger / YouTube-Sceenshot)

Jeder, der sich mit der Grenzwissenschaft und vor allem Verschwörungen und angebliche Verschwörungen befasst, der kennt sie: Die Illuminaten! Angeblich geheime Machthaber hinter den Kulissen, die die Fäden der Welt in der Hand halten und praktisch überall dahinter stecken sollen. Vom 11. September bis zu Bemühungen die Weltbevölkerung zu dezimieren. Weniger Menschen – leichter herrschen. So lautete die Devise. Doch stecken die satanischen Illuminaten auch hinter dem Energy-Drink “Monster”, wie es im Netz kursiert? Und was haben der ungarische Wein, die Illuminaten und Außerirdische mit dem Pils “Veltins” zu tun? In welcher Verbindung stehen der Vatikan, das Geschlecht der Medici, der Planet Nibiru, die Sintflut und vieles mehr mit der Brauerei? Hier wird alles exklusiv aufgedeckt …

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Fischinger Online Mystery-Kanal bei YouTube abonnierenVon Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ich beteilige mich recht selten an (wilden) Verschwörungen und habe sie auch nicht oft auf diesen Seiten detailliert zum Thema. Gleichfalls betone ich in verschiedenen Videos auf meinem YouTube-Kanal des Unfassbaren immer wieder, dass es ohne Zweifel Verschwörungen gibt. Ebenso, dass der Begriff “Verschwörungstheoretiker” unlängst zu einer “Schlagt-ihn-tot-Keule” geworden ist, um damit alle Behauptungen abseits der Mainstream Community ad absurdum führen zu wollen.

Fußball WM 2014, der Gaucho-Dance & "Gauchogate" - ein Skandal?
Fußball WM 2014 und die “Nazi-Keule” / Video (Bild: L. A. Fischinger / FreeClipArt)

Folgerichtig ist auch diese Bezeichnung schon lange eine Art zweite “Nazi-Keule” geworden, mit der gerne und schnell der Stempel “Pfui-Thema” aufgedrückt wird. Natürlich auch nicht immer zu unrecht! Jedoch sind einige Themen der Verschwörungstheorien wirklich mehr als nur bizarr. So auch die Idee, dass das beliebte Energy-Getränk “MONSTER” in Wahrheit ein Teufelszeug ist, von den Illuminaten verbreitet wurde und wird und dessen Existenz dazu dient, die Menschheit auszurotten/zu dezimieren. Aus diesem Grund soll in diesem Posting darauf genauer eingegangen werden…um anschließend ein wesentlich weitreichendere “Verschwörung” aufzudecken!

Im Energy-Drink “Monster” steckt nicht nur der Teufel!

Einige Videos im Internet (vor allem dieses hier, mit über 8,5 Millionen Klicks in nur sechs Monaten) vertreten die Meinung, dass “Monster” ein echtes Monster sei. Der Verzehr des Energie-Getränkes mache nicht nur dumm, sondern diene vor allem den teuflischen Illuminaten als eine Art Waffe um die Menschheit zu dezimieren. Eine wesentlich kleinere Bevölkerung der Erde lässt sich im Sinne einer “Neuen Weltordnung” (NWO – “New World Order”) eben leichter beherrschen, kontrollieren und vielleicht sogar versklaven.

Auf den Dosen von “Monster” stehe deshalb die Zahl des Teufels, des Antichristen oder schlicht des Satans: Die “666”. Für jeden erkennbar, heißt es. Aber die Zahl 666 steht dort in hebräischen Zeichen ausgeschrieben (s. Titelbild) und so erkennt der ahnungslose Konsument nicht, was er da in Wahrheit trinkt: Ein Illuminaten-Gebräu! Ein “Beleg” sei zum Beispiel auch der immer wieder auch in den Medien aufkeimende Streit um Gesundheitsgefahren dieser süßen Getränke.

Diese “Nummer des Biest 666” stammt aus der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament. Auch bekannt als “Apokalypse des Johannes” und sie ist aufgrund ihrer vielfach rätselhaften Aussagen schon deshalb eine Fundus für Interpretationen. So lesen wir in in den Versen 13,16-18 in der Einheitsübersetzung:

666 - die biblische Zahl des Teufels in hebräischen Zeichen (Bild: L.A. Fischinger)
666 – die biblische Zahl des Teufels in hebräischen Zeichen (Bild: L.A. Fischinger)

Die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Sklaven, alle zwang es, auf ihrer rechten Hand oder ihrer Stirn ein Kennzeichen anzubringen. Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier braucht man Kenntnis. Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert des Tieres. Denn es ist die Zahl eines Menschennamens; seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.”

 Das klingt schon kryptisch und auch ein wenig gruselig. Auch wenn die Exegese teilweise annimmt, dass sich die 666 auf den römischen Kaiser und Christenverfolger Nero (Claudius Caesar Augustus Germanicus) bezieht, so sehen andere Auslegungen den leibhaftigen Satan aus der Hölle dahinter. Wobei dieser Teufel, Satan, Antichrist oder Luzifer eigentlich vollkommen jemand anderes war. Die Aussage “kaufen oder verkaufen” passt doch eigentlich schön zu einem Produkt wie “Monster”, das ja verkauft werden soll. Nur im Kontext gelesen heißt es, dass nur diejenigen “kaufen oder verkaufen” können, die dieses Zeichen der 666 auf der “rechten Hand oder ihrer Stirn” tragen.

"MONSTER" und die angebliche 666 - Illuminaten wollen die Weltherrschaft (Bild: Sceenshot von YouTube)
“MONSTER” und die angebliche 666: Illuminaten wollen die Weltherrschaft (Bild: Sceenshot von YouTube)

Achtete also beim kommenden Einkauf bitte einmal darauf, ob die Käufer/innen von “Monster” das Zeichen des Tieres an der Hand oder Stirn auch tatsächlich tragen …

Da aber das Logo von “Monster” ohne Zweifel der hebräischen 666 sehr ähnelt, folgern eben nun einige, dass die Marke irgendwie mit dem Teufel und irgendwie so oder so den Illuminaten zu tun haben muss. Warum sonst sollen die Dosen des Getränkes mit der Zahl des Teufels verziert sein? Und die Illuminaten haben ja angeblich eh überall ihre Finger im Spiel. Blöd nur, dass der Plan erkannt und bekannt wurde, dass “Monster” Teil dieser Lebensmittel-Gifte des Bösen ist. Obwohl die Grafiker von “Monster” ihre 666-Teufel-Botschaft ja so “geschickt” verborgen haben, in dem sie diese einfach in hebräischen Zeichen auf die Dosen drucken. Die natürlich kein einziger “Illuminaten-Teufel-Jäger” kennt und erkennt. Wenn es denn überhaupt die 666 sein soll. Zum Markennamen “Monster” würde es schon passen, was durchaus auch die Marketing-Strategen bei “Monster” erkannt haben könnten. Aber:

Die 666 von “Monster” – ein “M” wie Monster!

Warum einfach wenn es auch schwer geht? Ist das boshafte Logo der Dosen nicht einfach nur ein langweiliges “M”  für “Monster”? Es sieht eindeutig auch nach einem “m” aus.

Ich habe mir mal am 23. April 2015 die Mühe und den Spaß gemacht, die Zentrale von “Monster” schriftlich um eine Stellungnahme zu bitten, ob diese “666-Enthüllung” etc. bei ihnen bekannt ist. Und wenn ja, was die Geschäftsführung davon hält, dass ihre dunklen Pläne aufgedeckt wurden. Die Antwort am 28. April war eindeutig:

Das ist nicht wahr und eine bösartige Lüge, die im Internet zirkuliert, dass unsere Monster Energy-Dinks irgendwie mit ,Satan’ in Verbind stehen. Im Laufe der Jahre fielen viele andere namhafte Unternehmen und Marken – einschließlich Starbucks Coffee, Disney Entertainment und Texaco oil – ähnlichen Versionen von gewundenen ,Teufel Theorien’ zum Opfer, die immer wieder zeigten, wie absurd sie sind. Die Theorien über Monster Energy sind völlig lächerlich.

In unserem M-Klauen-Logo sind keine hebräischen Buchstaben oder Zahlen enthalten. Das Logo wurde als stilisierter englische Buchstabe ,M’ konzipiert, um den ersten Buchstaben im ,Monster’-Markennamen zu repräsentieren. Das gezackte Design soll veranschaulichen, wie das M-Logo die Metalldose aufreißt.”

Na ja: Natürlich sind solche Statements der Firma für echte “Gläubige” so oder so gelogen. Für mich ist jedoch diese monsterhafte “Verschwörung” absoluter Humbug.

Die “Veltins-Alien-Ungarn-Wein-Connection”

Im September 2012 habe ich aus Spaß mal spontan der Marke “KABA” eine Geheimbotschaft in ihren Produkten “nachgewiesen” (die dort noch online ist). Eine Verschwörung um ihr Kakao-Produkt, die ich bei Facebook anhand dessen Verpackung “beweisen” konnte. Darin ging es um die Erschaffung der Menschheit aus Frühmenschen durch Ancient Aliens. Sogar “Micky Maus” und die Illuminaten waren inklusive. Natürlich auch das nur als Jux.

Aber: Kürzlich konnte ich eine weitere Verschwörung ebenso spontan “aufdecken”, die weitreichende Konsequenzen für uns alle haben wird. Auf einem Bierdeckel der Pils-Marke “Veltins” ist sie für alle zu sehen. Eine Connection von Ancient Aliens mit dem heutigen Land Ungarn, dem Teufel, dem Planeten Mars, den Anunnaki usw. Hinter allem steckt heute verborgen die Biermarke “Veltins”. Ebenso (natürlich!) die Freimaurer.

Betrachtet man sich das Logo (das Wappen) des Hopfengetränkes einmal ganz genau und zerlegt es in seine einzelne “Aussagen”, sollte folgendes auffallen: Da ist eine geheime Botschaft an die Kunden versteckt. Zweifellos und einwandfrei zu erkennen…wenn man nur die Augen öffnet.

Und zwar fand ich folgende “geheimen Hinweise, Bedeutungen, Botschaften und Zeichen” im “Veltins”-Logo, die hier lediglich als Fantasie-Beispiele zeigen sollen, wie leicht man überall etwas “Verborgenes” im Sinne von “Verschwörung” finden kann. Egal wie absurd es ist! Wer lange genug sucht und Fantasie hat, der findet ausnahmslos überall eine mysteriöse Botschaft.

Ich kann das Logo aufgrund des Copyright hier leider nicht zeigen, wie ich zumindest meine. Aber unter diesem Wikipedia-Link ist es sehr gut zu erkennen. Meine analysierten “Veltins-Geheim-Fakten” zeigen, dass im Wappen der Brauerei Codes zu finden sind, dass ...

  • … es einst einen bewohnten Planeten zwischen Mars und Jupiter gab, der “Tiamat” hieß.
  • … dessen Bewohner vor der Zerstörung ihres Planeten auf die Erde kamen.
  • … diese Außerirdischen auch den Mars betraten.
  • … der Planet Nibiru und die Außerirdischen mit Namen Anunnaki der Geschäftsführung von “Veltins” wohl bekannt sind.
  • … die Zerstörung dieses Planeten die irdische Sintflut auslöste.
  • … diese Ancient Aliens Wein und Bier zur Erde brachten.
  • … die Fremden wohl zuerst im Gebiet es heutigen Ungarn landeten.
  • … Noah nach der Sintflut eine weltberühmten ungarischen Wein trank.
  • … astronomisches Wissen zu diesem ehemaligen Planeten im Pils-Logo verborgen sind.
  • … der (heutige) “Teufel” als Schlange, Gott aber auch Symbol des Bösen im Wappen involviert ist.
  • … die Cheops-Pyramide und der “Fälscher der Cheops-Kartusche” Howard Vyse mit “Veltins” im Zusammenhang stehen.
  • … der Vatikan offenkundig dazu gehört.
  • … gewisse Päpste und Herrscher mit im Boot sitzen oder zumindest saßen.
  • … die angesehene “Royal Astronomical Society” und ein von dieser hoch ausgezeichneter Astronom die Finger im Spiel hatten.
  • … Geheimbünde wie Illuminaten und Freimaurer hinter dem Pils stecken.
  • … der 11. September 2001 (9/11) damit in Verbindung zu bringen ist.
  • … das “Veltins”-Produkt “V+” als Teil der manipulativen Verschwörung auf dem Markt kam.
  • … die Zahl des Teufels 666 auch hier schockiert!
  • … Göttermythen folglich zum Teil die Wahrheit sagen.
  • … die kosmischen Wesen in Ungarn ihre bis heute Spuren in der dortigen Sprache hinterließen.
  • … das angebliche Gründungsjahr und der Gründervater der Brauerei bereits Teil der Verschwörung ist.
  • … das Jahr der Sintflut bzw. Zerstörung des “Tiamat” auf jeder Pils-Flasche der Marke steht.
  • … der wohl berühmteste Wein der Welt nicht nur aus Ungarn kommt, sondern mit zur Verschwörung gehört.

… und vieles mehr ist dem Gersten-Unternehmen bekannt. Nur darf es natürlich niemand wissen …

Die erste Spur auf dem Weg zur Enthüllung ist unübersehbar: In dem Wappen sind die Farben rot, weiß und grün deutlicher Mittelpunkt des Gesamtbildes. Das ist die Nationalflagge des Landes Ungarn. Schon das ist seltsam, da “Veltins” laut Wikipedia ursprünglich aus Meschede-Grevenstein im Sauerland und somit nicht Ungarn in Südost-Europa kommt. Warum dann diese Flagge als offenkundiger Eye-Catcher im Zentrum des Logos? Das weckt Interesse nach mehr “Untersuchungen” …

“Veltins” will die Weltherrschaft: Die einzelnen “Enthüllungen” im Zusammenhang mit dem Logo der Marke:

  • In dem Wappen findet sich in der Farbe Grün der ungarischen Nationalflagge ein Stern. Ein deutlicher Hinweis auf den Kosmos, das All, die Sterne, den Himmel …
  • Der Stern stand schon in der frühen Keilschrift der ersten Zivilisationen als Zeichen für “Himmel”, “Oben”, “Gott” und als Zeichen des Gottes “An”. Das behaltet bitte im Hinterkopf.
  • Die Logo-Krone als Symbol des königlichen Ursprungs hat fünf “Zacken” bzw. “Blätter”, die aus fünf Punkten “wachsen”. Das bedeutet:
  • In Verbindung mit dem genannten Stern als Symbol für das All weist dies auf den 5. Planeten hin. Auch die “Punkte” sind hierbei ggf. in Wahrheit Planeten-Symbole. Aber sie deuten nicht auf den 5. Planeten von heute (das wäre Jupiter).
    Asteroidengürtel und der vernichtete Planet Tiamat (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / bearbeitet von L.A. Fischinger)
    Asteroidengürtel und der vernichtete Planet Tiamat [Zur Großansicht anklicken]. (Bild: WikiCommons/gemeinfrei / bearbeitet von L.A. Fischinger)
  • Babylonische Mythologie sagt, dass das Königtum vom Himmel – von den “Göttern” – zu Erde kam.
  • Wie gerne spekuliert wird, gab es nämlich zwischen Mars und Jupiter (heute der Asteroidengürtel) einst einen Planeten mit dem Namen “Tiamat”. Das wäre dieser 5. Planet von der Sonne aus.
  • Die fünf “Zacken” der Krone sind Blätter. Blätter sind biologisches “Leben”/”Lebenssymbole”. Denn nach Spekulationen um diesen heute verschwundenen Planeten soll dieser einst bewohnt gewesen sein. Bis zu seiner Vernichtung. Das wussten also die Ungarn bzw. wusste/weiß “Veltins” …
  • Die außerirdischen Bewohner des zerstörten Planeten flohen vor ihrem Untergang auf die Erde.
  • Die Erde ist der 3. Planet von der Sonne. Und was sehen wird? In der Farbe Weiß der ungarischen Flagge im Wappen finden sich im Sinne eines Eye-Catchers drei Kelche. Drei Kelche = 3. Planet = Erde. Das ist wohl kaum ein Zufall.
  • Diese Kelche sehen aus wie Weinkelche und nicht wie Bierkelche oder Gläser. Seltsam für eine Brauerei. Sehr seltsam. Tatsächlich aber ist Wein aus Ungarn bekannt und wird dort viel angebaut. Und ungarisch heißt Wein “Bor”…mit drei Buchstaben! Genau wie das dortige Wort für Bier mit drei Buchstaben: “Sör”. Und “Sör” spricht man “Schör” aus – fünf Buchstaben = “Tiamat”

Aber diese Belege für ein Geheimwissen sind lange nicht alle, die “Veltins” versteckt hat:

  • Der Name “Veltins” hat sieben Buchstaben. Von außerhalb unseres Sonnensystems kommende Aliens sahen vor der Vernichtung von “Tiamat” die Erde als 7. Planeten: Neptun – Uranus – Saturn – Jupiter – “Tiamat” – Mars – Erde
  • Der Gründervater und Namensgeber war Clemens Veltins, dessen Vorname ebenso sieben Buchstaben hat. (Wir treffen gleich auf noch einen “Clemens”)
  • Die Logo-Krone zeigt wie ein Morsecode abwechselnd Punkte und Striche. Insgesamt sind es sieben, wobei bekanntlich die Zahl 7 seit jeher als “heilige” oder “mythische Zahl” gilt.
  • Ungarn ist nur die heutige und allgemeine Bezeichnung für das Land. Einst trug es die Bezeichnung “Magyeri”, was ebenfalls sieben Buchstaben hat. Erst später wandelte es sich in den auch bekannten Ländernamen “Magyar”.
  • Die Ungarn selber nennen ihr Land auch “Magyarország”, was grob in seinem Ursprung soviel wie “Menschen-Land” bedeutet (“Ungarn-Land”). Aber: wieso Menschen – wer sollte denn bitteschön sonst dort siedeln?
  • Die Aussage ist eindeutig: Alien-Wesen vom “Tiamat” landeten im heutigen Ungarn.
  • Aus Ungarn stammt der weltbekannte Edel-Süßwein “Tokajer”. Anzahl der Buchstaben sind auch hier sieben. Doch zu diesem Wein nachher mehr Enthüllungen.
  • “Magyarország” hat 12 Buchstaben. Das deutet frappierend auf enormes Astronomiewissen hin, da es inklusive Sonne, Mond und “Tiamat” auch den angeblichen von Außerirdischen bewohnten Planeten “Nibiru” geben soll. Das sind dann 12 Himmelskörper, die man aber mit dem bloßem Auge nicht alle sehen kann.
  • Direkt unter der Krone im Logo von “Veltins” ist eine weitere Botschaft der Götter. Dort findet sich eine Pyramide als Dreieck und links und rechts über dieser Elemente, die an die “Flügelsonne” der Ägypten und alten Völker aus Mesopotamien erinnern. Ein Symbol der Götter und in der Grenzwissenschaft unlängst auch für die Astronautengötter.
  • Auch auf dem Mars soll es Aliens gegeben haben (Bild: L. A. Fischinger / NASA/JPL)
    VIDEO: Auch auf dem Mars soll es Aliens gegeben haben. (Bild: L. A. Fischinger / NASA/JPL)

    Die Pyramidenspitze zeigt natürlich nach oben auf die Krone. Doch warum ist die Krone innen rot? Ein Hinweis auf den “Roten Planeten”, den Mars, auf dem es bekanntlich ebenfalls Pyramiden geben soll und der sogar nach einigen Autoren als Zwischenstation der Aliens auf dem Weg zu Erde diente?!

  • Auch der Stern im unteren grünen Feld der ungarischen Nationalflagge weist auf dem Mars als 4. Planeten von der Sonne, da dieser Stern von vier Punkten (= Planeten) umgeben ist.
  • Ganz unten im Wappen ist eindeutig ein Engel mit Flügeln zu sehen. Engel, Söhne Gottes, Wächter des Himmels…das sind keine anderen als die außerirdischen Götter von den Sternen.
  • Nehmen wir nur die nach oben offene hufeinsenförmige Umrandung des Wappens und blenden alle andere Elemente des Wappens aus – wir sehen Hörner. Hörner des Teufels geschmückt mit einer königlichen Krone. Gruselig.
  • In jedem Horn finden sich 13 Kreise oder Punkte. Die Unglückszahl!
  • Das obere gebogene Ende jedes der Hörner ähnelt jeweils einer Schlange mit Kopf. Die Schlange ist ebenfalls oft das Symbol des Bösen, des Satans oder einfach des Teufels.
  • Neun “Halbkreise” befinden sich jeweils links und rechts wellenförmig am Außenrand des Logos. Diese neun Halbkreise einer Seite plus die drei vollkommen rätselhaften Weinkelche im Inneren sind 11. Also 9/11 … der 11. September (20001).
  • Die Firma “Veltins” brachte passend im Attentat-Jahr 2001 ihr Pils-Mix-Getränk-Produkt “V+” auf dem Markt. Zielgruppe der Produktgruppe sind ganz klar die jungen Menschen, die auch so mit dem Geheimwissen in Berührung kommen.
  • “V+” bedeutet ja schlicht “Veltins plus Beimischung” wie etwa Cola. Aber es gibt auch die Beimischung “Energy”, was wohl Bände spricht …

Das alles klingt mehr als erstaunlich? Richtig. Denn diese Verschwörung konnte nicht ewig im Verborgenen bleiben. Doch es gibt noch mehr glasklare Fakten, die beweisen, dass die Marke “Veltins”, das Land Ungarn, der Vatikan, der ungarische Wein, die Ancient Aliens und der Teufel hinter allem stecken:

  • “Veltins” wirbt damit, dass es deren Pils seit dem Jahre 1824 durch Clemens Veltins gibt. Stimmt das? Kaum oder besser auch, denn rückwärts geschrieben ergibt dieses Jahr es die Zahl 4281. Und “4281 Pounds” ist ein erst 1985 entdeckter Hauptasteroid im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Damit also ein Rest des vernichteten Planeten “Tiamat”, den die böse Wissenschaft bis heute leugnet!
  • Die Entdeckung des “Tiamat”-Planeten-Stücks “4281 Pounds” im Jahr 1985 wurde mit Absicht in dieses Jahr datiert, wenn man auch hier den “Rückwerts-Code” nutzt:
  • 5891 – 4281 = 1610. 1610? In diesem Jahr wurde Gräfin Elisabeth Báthory verhaftet. Die weltberühmte “Blutgräfin” und Massermörderin von angeblich 650 Mädchen. Sie war Ungarin und wurde von König Mathias II. eingesperrt. Dem König von – Ungarn.
  • 1610 wurde der berühmte König Heinrich IV. von Frankreich ermordet. Die Regentschaft übernahm keine geringere als Maria de’ Medici aus dem mehr als nur mächtigen und legendären Herrschergeschlecht der Medici.
  • Aus dem Hause der Medici entstammen eine Reihe Päpste. Offenbar ist also auch der Vatikan involviert, was auch dieser Umstand beweist:
  • Medici-Papst und somit Maria-Verwandter Clemens VII. nahm zufällig nicht nur “Clemens” als Papstnamen an, sondern er annullierte auch eine Ehe von König Heinrich IV. Wen heiratete der Monarch dann? Richtig: Maria de’ Medici.
  • Marias Mutter war Erzherzogin Johanna von Österreich. Teil der damaligen Herrschergebiete um Österreich war unter anderem kein anderes Land als Ungarn.
  • 1610 entdeckte kein geringerer als Galileo Galilei die ersten vier Jupiter-Monde und damit seinen ersten astronomischen Beleg, dass die Erde nicht der Mittelpunkt von allem ist.
  • Seltsam auch: Im Geburtsjahr 1824 von “Veltins” hatte der in der Grenzwissenschaft sehr bekannte Richard William Howard Vyse das königlichen Ehrenamt des “High Sheriff” inne. Vyse ist kein anderer als jener Brite, der in der Cheops-Pyramide die Kartusche des Pharao gefälscht habe, nachdem er 1835 erstmals nach Ägypten ging. Auch das  spricht Bände.
  • “Zufällig” bekam 1824 auch der Astronom Johann Franz Encke die höchste Auszeichnung der “Royal Astronomical Society”. Einer seiner Forschungsschwerpunkte – Asteroiden.
  • Die große Flut (Bild: WikiCommons)
    Die große Flut, ausgelöst durch die Vernichtung des Planeten “Tiamat” – “Veltins” bestätigt sie! (Bild: WikiCommons)

    Purer “Zufall” ist wohl auch kaum der Umstand, dass die Erde (wohlwollend ausgelegt) 4281 vor Christus erschaffen worden sein soll. Oder, dass die Sintflut in dieser Epoche stattgefunden hat. Als Folge des Untergangs des bewohnten Planeten “Tiamat”?

  • Tiamat ist auch ein Name einer ursprünglichen babylonischen Göttin, dessen Name sich vom akkadischen Wort für “Meer”(als Salzwasser / tâmtum) herleitet. Also die “Tiamat”-Sintflut.
  • Der Stern im Logo, der auch für den Gott An stehen kann, ist hier auch ein Beleg. Ein Sohn von An war Ea/Enki, der der Herrscher des Süßwasserozeans war. Wieder: Wasser! Er gilt sogar als Schöpfer der Menschheit und warnte nach dem Epos des Gilgamesch dem Noah dieses Textes vor der kommenden Sintflut. Dieser baute daraufhin ein Arche.
  • Ganz nebenbei hatte die Göttin Tiamat auch einen Ehemann. Es war der Gott Abzu und dieser steht für die unterirdischen Südwasserozeane (Grundwasser). Die, so die Bibel, ebenfalls bei der Sintflut ausbrachen und das Land überschwemmten.
  • Noah baute laut Bibel nach der “Tiamat”-Sintflut Wein an und trank davon mehr als einen Kelch zu viel. Wein? “Tiamat” war zerstört, die Bewohner geflohen, drei (= Erde) Weinkelche innerhalb der ungarischen Flagge im Wappen, Noah betrank sich nach der Flut mit Wein und die deutliche Verbindung zum Weinland Ungarn – was wollt Ihr mehr an Beweisen?
  • Trank Noah den süßen Wein Tokajer aus Ungarn, der ursprünglich und heute aus den Tokajer-Gebirge stammt? Ja! Ungarisch heißt der edle Süßwein auch “Tokaji Aszú”. Aszú klingt nicht nur dem Süßwasserozean Abzu sehr ähnlich, sondern diese Weinbezeichnung bedeutet auf Deutsch schlicht “Tokajer Ausbruch“.
  • Natürlich wird auch “Veltins” aus Grundwasser gebraut.
  • Wein galt schon in den frühesten Kulturen als “göttlich” und diente bei Zeremonien und Opferungen. Bier auch, das schon die Sumerer kannten, und das Teil der “Bezahlung” der Arbeiter an den ägyptischen Pyramiden war.
  • An – der “Stern”/”Himmel” – hatte eine Frau mit Namen Ki (= Erde). Deren Sohn Ea/Enki war in den alten Texten auch der Chef der Anunnaki.
  • Im Wappen der Brauerei “Veltins” ist eindeutig ein Pentagram zu finden. Es schließt an seinen Eckpunkten den Kopf des “Engels”, die oberen Kreise im linken und rechten Horn des Teufels und – durch die waagrechte Linie zwischen dem ungarischen Grün und Weiß bestimmt – zwei weitere Punkte der satanischen Hörner ein. Und damit umspannt es klar die drei Weinkelche und den Stern als Symbol des Kosmos, der Sonne, des Himmels und des Gottes An.
  • Zwischen den Pentagram-Spitzen sind links und rechts nun einige Kreise durch die Linien/Spitzen getrennt. Erneut ein Hinweis auf die Cosmic Connection, da es im oberen Bereich sieben (Erde von außerhalb des Sonnensystems) und im unteren Bereich vier (der Mars von der Sonne) Kreise sind.
  • Die vier Kreise des Mars links und rechts, plus je zwei Punkte (für jede Seite des Logos) des Mars-Hinweises neben dem Stern sind jeweils links und rechts sechs. Da innerhalb des Pentagram neben dem Stern mit seinen vier Begleitern die drei Weinkelche fraglos deutlich betont werden (zur Erinnerung: Das Wort für Wein hat im Ungarischen wie das Wort für Bier drei Buchstaben) rechnen wir: dreimal die Zahl 6 = 666
  • Das Pentagram gilt auch als Zeichen der Freimaurer oder natürlich der Illuminaten. Als Beispiel sei nur kurz das Stichwort “George Washington” genannt. Freimaurer, erster Präsident der USA und Namensgeber der US-Hauptstadt.

Der Kreis schließt sich … 😉

Ich danke Euch, Euer Jäger des Phantastischen

Fischinger-Online

(Geschäfts-eMail: FischingerOnline@gmail.com)

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