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Projekt “Abora IV”: Seefahrt und Handel im Altertum – Interview mit Dr. Dominique Görlitz +++ Video +++

VIDEO: Projekt "Abora IV": Seefahrt und Handel der Steinzeit - Interview mit Dr. Dominique Görlitz (Bild: Fischinger-Online)
VIDEO: Projekt “Abora IV”: Seefahrt und Handel der Steinzeit – Interview mit Dr. Dominique Görlitz (Bild: Fischinger-Online)

Über das Seefahrt-Experiment “Abora IV” von und mit Dr. Dominique Görlitz wurde auf Fischinger-Online bereits mehrfach berichtet. Jüngst hat der Experimental-Archäologe Görlitz diesen Versuch erfolgreich beendet. Ziel war es nachzuweisen, dass uralte Handeswege zwischen den Schwarzen Meer und Ägypten bereits im Altertum über das Meer möglich waren. Ein Handelsnetz von der Ostsee und Skandinavien bis Ägypten und nach Indien. Im Rahmen des Kongresses “Pioniere der Meere” im Galileo-Park Lennestadt traf ich kürzlich für Euch Dr. Görlitz zum Interview, in dem er über die Hintergründe von “Abora IV” berichtet. Ab sofort findet Ihr es auf meinem YouTube-Kanal online.


“Abora IV”: Seefahrt vor Jahrtausenden

Seefahrt im Altertum und sogar der Steinzeit ist ein faszinierendes Thema der Geschichte und Archäologie. Denn unsere “primitiven Vorfahren” hat offenkundig weit bessere nautische Kenntnisse und Fähigkeiten, als man es ihnen einst zutraute.

Das zeigen nicht nur immer neue Funde und Hinweise der Altertumsforschung, die riesige Handesnetze vor Jahrtausenden nachweisen konnten, sondern auch die Projekte “Abora” von Dr. Dominique Görlitz. Der “Steinzeitsegler”, wie ihn die Presse nannte.

Wie HIER berichtet konnte Görlitz kürzlich sein aktuelles Projekt “Abora IV” erfolgreich beenden. Ein Schifffahrt-Experiment mit einem Schilfboot vom Schwarzen Meer bis ins östliche Mittelmeer.

In diesem Interview mit Fischinger-Online berichtet der Experimental-Archäologe über die Hintergründe seines Seefahrt-Experiementes mit “Abora IV”. Ebenso darüber, was in Zukunft mit diesem Boot geschehen soll.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 23. Nov. 2019 auf Fischinger-Online

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Experimentelle Archäologie: Neuer Film über das erfolgreich beendete Seefahrt-Experiment “Abora IV” von und mit Dominique Görlitz online (+ Video)

Abora IV: Muss die Geschichte neu geschrieben werden? (Bild: YouTube-Screenshot eingeschenkt.tv)
Abora IV: Muss die Geschichte neu geschrieben werden? (Bild: YouTube-Screenshot eingeschenkt.tv)

Wie auf Fischinger-Online berichtet hat kürzlich der Experimentalarchäologe Dr. Dominique Görlitz erfolgreich sein Seefahrt-Experiment “Abora IV” beendet. Ziel war es nachzuweisen, dass Seehandel bereits in der Bronzezeit (oder sogar wesentlich früher) im östlichen Mittelmeer für unsere Ahnen technisch sehr wohl möglich war. Ein Handel zwischen dem Schwarzen Meer, der Ägäis und dem alten Ägypten über das Meer. Jetzt entstand daraus ein neuer Film rund um “Abora IV” und dem Seefahrthistoriker Görlitz, der heute erschienen ist. Hier erfahrt die Hintergründe.


“Abora IV”: Muss die Geschichte neu geschrieben werden?

Historiker und Archäologen wissen aufgrund von Ausgrabungen, dass bereits in der Steinzeit umfangreiche Handelswege und Netzwerke existierten. Der Austausch von Ideen, Waren, Techniken und wahrscheinlich auch religiösen Anschauungen war vor Jahrtausenden weit umfassender, als man es einst angenommen hatte. Auch und vor allem über weite Strecke hinweg. Hierbei herrscht jedoch die Meinung vor, dass dieser kulturelle Austausch (fast ausschließlich) über den Landweg erfolgte.

Genau das sehen einige alternative Historiker wie eben Dominique Görlitz anders. Sie gehen in ihren Überzeugungen sogar soweit, dass es Handel und Austausch auch über die Ozeane gegeben haben kann. Zum Beispiel sehr lange vor der Entdeckung Amerikas zwischen Europa und der “Neuen Welt”. Mit Nachbauten primitiver Boote hat auch Görlitz in verschiedenen Versuchen und Experimenten diese Möglichkeit aufgezeigt.

Bekannt sind dabei vor allem seine Schifffahrt-Experimente mit seiner “Abora-Klasse”. Der letzte Versuch dieser Art war mit dem Schilfboot “Abora IV“, das nach rund 3.000 Kilometern Fahrt kürzlich sicher ans Ziel kam. Ein Segelexperiment, dass von Varna am Schwarzen Meer durch den Bosporus, das Marmarameer, die Ägäis und das östliche Mittelmeer führte.

Auch dieses private Experiment von Dominique Görlitz und seiner Crew wurde mit der Kamera begleitet und dokumentiert. Daraus entstand der Film “Abora IV: Muss die Geschichte neu geschrieben werden?”, den Ihr unten angefügt findet.

Neuer Film über “Abora IV” online

Initiator und Leiter Görlitz schrieb am 2. November 2019 auf Facebook dazu:

Experimentelle Archäologie lebt von der audiovisuellen Dokumentation. Nur sie garantiert, dass Rekonstruktionen über technische Prozesse oder Werkzeuge auch von Wissenschaftlern und den Bürgern begutachtet werden können, um die technische Umsetzung nachvollziehen zu können.

So auch im Beispiel unserer ‘Abora IV-‘Expedition von Varna/Bulgarien nach Kaş in die Türkei.

Unser neuer TV-Partner Eingeschenkt TV Chemnitz hat deshalb große Arbeit geleistet, um gemeinsam mit unserem Kameramann Frank Stegmann den gesamten Bau und die gesamte Fahrt zu dokumentieren. Daraus entstand diese neue filmische Reportage, die die Fahrt von Çanakkale über Santorin bis nach Kleinasien spannenden Bildern zusammenfasst.

‘Abora’-Expeditionen und ‘Abora’-Dokumentationen sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Schon seit den ersten Projekten (‘DILMUN I’, 1990) achtete ich stets darauf, dass Fernsehsender und auch Filmteams mit am Start sind. So sind auch etliche Kameraleute, die beim Fernsehen arbeiten (verschiedene Sender), Vereinsmitglieder, um in ihrer Freizeit ihre Fähigkeiten für das Team und die audiovisuelle Dokumentation zur Verfügung zu stellen.

Höhepunkte der Arbeit unseres Teams waren Produktionen mit dem ZDF oder National Geographics, aber auch eigene Produktionen wie die ‘Abora’ Saga oder das ‘Cheops-Projekt‘ von Nuoviso TV.

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Der Film heute und dritter Teil (hier findet Ihr Teil 1 & Teil 2, Anm. LAF) aus der Eingeschenkt TV Sendereihe über ‘Abora’ beleuchtet den letzten und spannendsten Teil unserer Seereise. Eingeschenkt TV kommt aus Chemnitz. Es ist ein mehrköpfiges Team voller engagierter Leute aus dem Bereich Medien, Film, Publikation, Informatik und Journalismus. Sie produzieren für jedermann Interviews, Artikel, Presseanalysen, Dokumentationen.

Sie waren auch viel mit uns unterwegs, so auch in Beloslav, Varna, Çanakkale, Limnos und Santorin, um vor Ort über unser Projekt zu berichten.

Diese Reportage stellt nun die Grundlage für ein weiteres Filmprojekt dar, welches ich mit dem Berliner TV-Produzenten Theodor Baltz auf die Beine stellen werde. Das gesamte, während der Fahrt von verschiedenen Teams produzierte Filmmaterial wird dann in einer großen Dokumentation zusammengefasst, die noch viel tiefgründiger die Hintergründe und Ergebnisse beleuchten wird. Das wird aber noch ein paar Wochen brauchen.

Deshalb genießt dieses erste Zwischenprodukt, was wirklich Lust auf ‘meer’ macht!

Der Experimentalarchäologe Dominique Görlitz sieht auch in seine neuen Seefahrt-Expermiment einen Erfolg. Es zeige unter anderem auch auf, dass sehr wohl über den Seeweg Metalle wie vor allem Eisen aus der Region des Schwarzen Meer bis nach Ägypten gehandelt sein können. Eine These, an der Görlitz bereits seit Jahren arbeitet, wie er es unter anderem in diesem Interview-Video HIER auf meinem YouTube-Kanal ausgeführt hat.

Von Beginn an arbeitete die “Mission Abora IV” auch mit Wissenschaftler und Archäologen zusammen. Denn seit wann im alten Ägypten tatsächlich Eisen genutzt wurde, und wie es woher ins Land gekommen ist, ist in der Archäologie weiterhin umstritten.

Am 23. November 2019 findet dazu im Galileo-Park Lennestadt auch der Kongress “Pioniere der Meere” statt.

Das neue Video zu “Abora IV”

YouTube-Video vom 2. Nov. 2019

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Seefahrt in der Vorzeit – “ABORA IV” zurück in sicheren Hafen: Radiointerview mit dem Experimentalarchäologen Dominique Görlitz (+ Video)

Seefahrt in der Vorzeit - ABORA IV zurück in sicheren Hafen: Radiointerview mit dem Experimentalarchäologen Dominique Görlitz (Bild: D. Görlitz)
Seefahrt in der Vorzeit – “ABORA IV” zurück in sicheren Hafen: Radiointerview mit dem Experimentalarchäologen Dominique Görlitz (Bild: D. Görlitz)

Gab es bereits vor Jahrtausenden Hochseefahrt und damit auch Handel weit über die Meere hinweg? Darüber streiten sich die Experten bis heute. Einer der seit rund 30 Jahren diese Möglichkeit praktisch belegen will, ist der Experimentalarchäologe Dr. Dominique Görlitz. Ein “Seefahrthistoriker”, der mit Nachbauten altertümlicher Boote die Weltmeere befährt, um so die Möglichkeit eines internationalen Seehandels praktisch zu untermauern. Er und seine Crew haben jetzt mit dem Papyrus-Boot “Abora IV” erfolgreich ein weiteres Experiment nach rund einem Monat abgeschlossen. Damit wurde gezeigt, dass bereits im Altertum ein Seehandel zwischen dem Schwarzen Meer und Ägypten technisch tatsächlich möglich war. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Beitrag sowie in einem Radiointerview mit dem “Abora IV-Skipper” Görlitz.


Seefahrt in der Vorzeit

Archäologen und Historiker sind sich sicher, dass es bereits in der Steinzeit Seefahrt gab. Zahlreiche Funde und Hinweise sprechen dafür. Doch uneins ist man sich darüber, wie genau diese Seefahrt aussah und wie weit unsere Ahnen mit ihren Schiffen und Booten die Meere befuhren.

Gab es bereits vor Jahrtausenden Hochseefahrt und damit auch Handel weit über die Meere hinweg? Darüber streiten sich die Experten bis heute. Obwohl es auch dafür klare archäologische Hinweise gibt.

Einer der diese Möglichkeit praktisch belegen will, ist der Experimentalarchäologe Dr. Dominique Görlitz. Seit rund 30 Jahren führt Görlitz deshalb Versuche mit Booten bzw. Schiffen durch, mit denen er verschiedene Routen der Meere befährt. Sehr ähnlich wie es bereits der berühmte Thor Heyerdahl mit verschiedenen Bootstypten tat. In „Heyerdahls Fahrwasser“ versucht auch Görlitz durch praktische Experimente und Versuche zu beweisen, dass ein Hochseehandel und damit Schifffahrt in der Vorzeit sehr wohl möglich war.

Jetzt hat Görlitz ein weiteres Experiment dieser Art erfolgreich beenden können. Seine Fahrt mit der „Abora IV“, die ihn und sein Team aus dem Schwarzen Meer durch die Ägais bis an die Südwestküste der Türkei führte. Insgesamt eine Seereise von rund 1.800 Kilometern, die am 16. August in Varna startete. Das Ziel dieser Expedition war klar umrissen. Dazu heißt es auf der Webseite von “Abora” unter anderem:

Das Ziel der Reise besteht im Test der Hypothese, dass es einst uralte Handelsreise zwischen dem Schwarzen und Mittelmeer gab. Aus diesem Grund wollen wir auch nicht unendlich weit Segeln, sondern demonstrieren, dass eine Fahrt über das schwierige Schwarze und Marmarameer möglich war. Wie weit wir letztlich kommen ist deshalb nicht so wichtig. Vielmehr wollen wir ozeanographische Daten mit den archäologischen in Übereinstimmung bringen, damit wir die wenig erforschten Handelskontakte später besser rekonstruieren können.“

Die Zukunft von “Abora IV”

Nach rund einem Monat Fahrt und trotz schlechten Verhältnissen erreichte die „Abora IV“ mit ihrer Crew am 19. September sicher ihren Zielhafen Kas in der Türkei. Hier wurde das Papyrus-Boot inzwischen demontiert und an Land gebracht.

Es soll später in der antiken Stadt Patara im Rahmen einer Ausstellung den „letzten Hafen“ finden. In Zusammenarbeit mit dem Türkischen Ministerium für Altertümer, denn Patara war schon in der Bronzezeit ein wichtiges Handeszentrum im östlichen Mittelmeer. Nach Dominique Görlitz habe das Experiment „Abora IV“ klar aufgezeigt, dass sehr wohl ein Seehandel zwischen den Küsten des Schwarzen Meeres bis nach Ägypten möglich war. Und zwar zu einer Zeit, in der die meisten Geschichtsforscher unseren Ahnen eigentlich in dieser Region nur einen Handel über Land zugestehen.

Wie Görlitz in einem aktuellen Radiointerview mit dem MDR erklärte, sind rund um „Abora IV“ weitere Projekte geplant. So etwa in Zusammenarbeit mit internationalen Archäologen Ausstellungen in der berühmten “Kupferstadt” Stolberg im Erzgebirge. Sie sollen darlegen, dass bereits unsere Vorfahren in einer globalisierten Welt des Handels lebten. Auch und vor allem über die Meere hinweg.

Das Radiointerview mit Dr. Dominique Görlitz findet Ihr HIER online.

Video-Interview mit Dominik Görlitz

YouTube-Video vom 4. Mai 2016 auf Fischinger-Online

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“Die ABORA-Saga – Die wahre Geschichte und wie alles begann”: Kinoabend am 26. Oktober in Wiesbaden mit Dominique Görlitz

"Die ABORA-Saga - Die wahre Geschichte und wie alles begann": Kinoabend am 26. Oktober in Wiesbaden (Bild: D. Görlitz)
“Die ABORA-Saga – Die wahre Geschichte und wie alles begann”: Kinoabend am 26. Oktober in Wiesbaden (Bild: D. Görlitz)

“Die ABORA-Saga” – Dieser Film erzählt die Geschichte des Abenteurers und Experimentalarchäologen Dr. Dominique Görlitz, der schon als Kind die Vision hatte, mit einem Schilfboot die Ozeane zu befahren. Eine Vision, die niemand für möglich hielt. Angetrieben von Forschungsdrang, Neugierde und der Frage nach der Entdeckung der früheren Welt, begibt er sich auf eine Reise, die ihn Jahrtausende zurück in die Vergangenheit brachte. Immer auf den Spuren der ersten Seefahrer der Menschheit. Am 26. Oktober 2016 wird der Film “Die ABORA-Saga” von und mit Dominique Görlitz im großen Saal des Hilde-Müller-Haus in Wiesbaden zu sehen sein.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Dr. Dominique Görlitz zog in die Welt aus, um mit seinen Schilfbootexpeditionen das Vermächtnis des berühmten Forscher und Abenteurers Thor Heyerdahl zu erfüllen. Mit viel Unterstützung durch seinen Freunde hat er das Unmögliche geschafft: ABORA I startete 1999 im zentralen Mittelmeer von Sardinien mit Kurs in Richtung Kanaren. Mit der ABORA II gelang ihm zum ersten Mal in der Neuzeit eine Hin- und Rückreise mit einem Schilfboot. Von Alexandria aus überquerte die Mannschaft das Ostmittelmeer und kreuzte über 600 Kilometer von Zypern zurück zum Ausgangspunkt.

Mit seinem bisher ehrgeizigsten Projekt, der ABORA III, trat er den Versuch an, den für unbefahrbar gehaltenen Nordatlantik mit einem Steinzeitsegler zu überqueren. Diese Expedition wurde zu einem der spannendsten Abenteuer seit Thor Heyerdahl den Atlantik überquerte. Die größte Herausforderung bestand nicht in der Überwindung der zahllosen Stürme, sondern dem Golfstrom mit seinen tückischen Wasserwirbeln in Richtung Europa zu folgen.

Dabei beleuchtet der Film die rätselhaften Tabak- und Kokain-Funde in ägyptischen Mumien ebenso wie das Vermächtnis prähistorischer Felsmalereien, die vermutlich hochseetüchtige und voll manövrierfähige Seefahrzeuge darstellen. Des Weiteren führt Sie der Film die erstaunlichen Navigationsmethoden vorzeitlicher Seefahrer, insbesondere in die Geheimnisse der Astronavigation, mit Hilfe der Sternbilder die Wege über die Ozeane auch ohne Kompass und GPS zu finden.

In der ABORA SAGA werden auch erstmals unveröffentlichte Aufnahmen von Dominique Görlitz und Thor Heyerdahl gezeigt. Auch der Sohn des berühmten Norwegers meldet sich zu Wort und fordert die ABORA Projektgruppe für die Fortsetzung der Hochseeexperimente auf.

Begleiten Sie in diesem 107 min. langen Film von Dr. Dominique Görlitz auf seinen Abenteuern, die Sie zu den Anfängen unserer Zivilisation führen wird.

(Text: Abora.eu)

"Die ABORA-Saga - Die wahre Geschichte und wie alles begann": Kinoabend am 26. Oktober in Wiesbaden (Bild: D. Görlitz)
Filmplakat: “Die ABORA-Saga” (Bild: D. Görlitz)

Termin:

26. Oktober 2016

Hilde-Müller-Haus

Walluferplatz 2

Großer Saal im 2. OG

65199 Wiesbaden

Eintritt: 12 Euro

 

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Cheops-Skandal: Die Beschädigung der Cheops-Pyramide durch zwei Deutsche Privatforscher, die Klage der Ägypter und die Hintergründe

Die Cheops-Pyramide sorgt weiter für Schlagzeilen (Bild: L. A. Fischinger)
Die Cheops-Pyramide sorgt weiter für Schlagzeilen (Bild: L. A. Fischinger)

Im Spätherbst 2013 sorgten die Deutschen Stefan Erdmann und Dr. Dominique Görlitz für einen Aufschrei in der Archäologie. Ihnen wurde und wird vorgeworfen, illegal in der Pyramide des Cheops in Ägypten Proben entnommen zu haben. Unter anderem von der wertvollen Namens-Kartusche des Pharao in einer der sogenannten “Entlastungskammmern” in der Cheops-Pyramide. Nun soll laut einem Bericht der “Wiener Zeitung” Anklage in Ägypten erhoben werden. Oder steckt sogar eine Manipulation der Ägypter selber dahinter? Details zu den Hintergründen um den “Cheops-Skandal” erfahrt Ihr hier.

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Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Ohne Zweifel ist der Namensschriftzug des Pharao Cheops, die sogenannte “Kartusche”, in einer der Entlastungskammern oberhalb der Königskammer in der Cheops-Pyramide in der Grenzwissenschaft ein bekanntes Thema. Der Grund ist vor allem der Prä-Astronautik-Autor Zecharia Sitchin gewesen, der schon im Jahr 1980/82 in seinem Buch “Stufen zum Kosmos” zu beweisen versuchte, dass diese Schrift gefälscht wurde. Damit wäre ein wichtiger Beweis der Ägyptologie für den Pharao Cheops als Bauherr der Großen Pyramide vor 4500 Jahren in Gizeh in Ägypten ein Fake! Auf diesen Webseiten habe ich das Thema immer mal wieder aufgegriffen.

Nun aber lösten die Grenzwissenschaftler Erdmann und Görlitz ab ca. Herbst 2013 einen weltweiten Skandal aus, über den vor allem natürlich auch die Presse in Deutschland berichtete. Die Kernaussage war:

Die beiden deutschen Hobbyforscher hielten sich mit einem Kamerateam zu Dreharbeiten für eine Dokumentation in der Pyramide des Cheops auf und haben dabei die Kartusche des Cheops absichtlich beschädigt. Mit Gewalt hätten sie, so weiter, Proben von der roten Schrift in der fünften Entlastungskammer genommen, um diese in Deutschland analysieren zu lassen. Es sollte so die Echtheit oder eben eine Fälschung dieser Inschrift untersucht werden. Eine Erlaubnis hatten Görlitz und Erdmann dafür nicht und sie hinterließen zerstörtes Weltkulturerbe.

Von Strafanzeigen, Diebstahl, Sachbeschädigung und einer entzünden Ägyptologin

Neu erschienen: "Das Cheops-Projekt" Cover (Bild: Kopp-Verlag)
Neu im August 215 erschienen: “Das Cheops-Projekt” Cover (Bild: Kopp-Verlag)

Die “Wiener Zeitung” hat am 14. August 2014 dazu einen sehr lesenswerten Artikel veröffentlicht, in dem die Autorin versucht die Hintergründe des Cheops-Skandals um die beiden Deutschen darzulegen. Vor allem auch deshalb, da Görlitz und Erdmann von Monica Hanna in Deutschland wegen dieser Aktion angezeigt wurde. Hanna wird zitiert:

Können Sie Proben von der Büste der Nofretete im Berliner Museum entnehmen? Können Sie das tun, ohne vom Fleck weg verhaftet zu werden? Dass Sie nur wenig entnommen haben, ist einfach eine dumme Entschuldigung! (…)

Man kann nicht Amateuren, wie diesen zwei Männern, die die Pyramide beprobt haben, erlauben zu kommen und Experimente zu machen! Sie arbeiten nicht einmal für eine richtige Universität, die eine Ägyptologie-Abteilung hat. Man kann nicht jeden, der eine verrückte Idee hat, machen lassen, was er will. Das ist Wissenschaft und kein Abenteuerroman!

Aufgrund dieser Aktion der beiden Privatforscher entwickelte sich im Herbst/Winter 2013 der Skandal, wie ich auf meinem Blog damals auch berichtete. Die “Wiener Zeitung” schreibt aktuell dazu:

Daraufhin wurden Görlitz, Erdmann, ihr Kameramann sowie ihre ägyptischen Begleiter in Ägypten angeklagt. Die Ägypter sitzen seitdem im Gefängnis, darunter die Inspektoren der Antikenverwaltung und der Reiseleiter, der die Privatgenehmigung organisiert hatte. Im September soll es zur Verhandlung kommen. In Deutschland könnte nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Chemnitz wegen Sachbeschädigung und wegen Diebstahls eine Strafzahlung in der Höhe von mehreren tausend Euro drohen.”

Die Zusammenfassung der Hintergründe um den Cheops-Skandal in der “Wiener Zeitung” ist erfrischend. Denn es wird von der Autorin des Artikels, Liza Ulitzka, die als freie Journalistin in Ägypten arbeitet, auch umfangreich erwähnt, was für Dominique Görlitz und Stefan Erdmann spricht. Beide streiten seit 2013 ab, dass sie die Kartusche in der Cheops-Pyramide bei ihrem Besuch im April 2013 zerstört bzw. beschädigt hätten. Auch sei die ganze Sache mit der Probe “spontan” gewesen. Vielmehr, so weiter, hätten sie auch nur Proben von daneben befindlichen Schriften/Zeichen genommen, nicht aber von der Königsinschrift selber. “Hatte er die echte Kartusche verfehlt”, fragt Ulizka dazu, “oder wollten sie vielleicht Referenzproben nehmen?”

Auch sind die Nachforschungen des bekannten Autoren Robert Bauval in der “Wiener Zeitung” geschildert worden, die Erdmann/Görlitz entlasten könnten. Bauval hatte aufgrund von Vorwürfen des ehemaligen Antikenverwalters Dr. Zahi Hawass, dass Bauval der Auftraggeber von Erdmann/Görlitz gewesen sei, selber Recherchen angestellt. (Anm.: 18. August 2015: Dazu habe ich einen umfassenden Artikel im November 2014 verfasst, der derzeit aber noch nicht beendet “auf Eis liegt”.)

Es heißt zu den Erkenntnissen von Bauval:

Bauval gelang es mit Hilfe von Fotos des amerikanischen Geologen Robert Schoch zu zeigen, dass die von den Inspektoren gefunden Meißelspuren bereits 2006 vorhanden waren.

Ebenso konnte Bauval anhand einer Folge der amerikanischen TV-Serie ,Chasing Mummies’ im History Channel feststellen, dass auch Zahi Hawass von den Meißelspuren gewusst haben musste. Denn in dieser Folge aus dem Jahr 2010 ist klar ersichtlich, wie Hawass vor der bereits beschädigten Cheops-Kartusche sitzt. Wenn es ihm nicht aufgefallen ist, wäre das für einen ausgewiesenen Ägyptologen und Pyramiden-Chef jedenfalls eine Schande. Und er wäre auf jeden Fall dafür zur Verantwortung zu ziehen, zumal die Beschädigung unter seiner “Regentschaft” passiert ist. Die spezielle Folge wurde inzwischen aus dem Internet genommen.

Die Rechercheergebnisse leitete Bauval an den damaligen Antikenminister Mohamed Ibrahim weiter, der 2014 eine neue Inspektion in Auftrag gab, mit der Anweisung, diese neuen Erkenntnisse zu berücksichtigen. Die Inspektion wurde jedoch aus ungeklärten Gründen gestoppt.”

Video: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)
VIDEO: Geheimkammern in Gizeh: Gibt es eine Verschwörung um die Cheops-Pyramide und unbekannte Kammern? (Bild: gemeinfrei / L.A. Fischinger)

Zu diesem Vorwurf der Anstiftung durch Bauval und der Unterstützung durch ihn bei der Aufklärung hatte Görlitz bereits im Dezember 2013 auf seiner Facebook-Seite Stellung genommen. So schrieb er unter anderem:

Der berühmte Ägyptologe und Buchautor Robert Bauval kontaktierte mich (Dr. Görlitz), während ich mich in der vergangenen Woche in den USA aufhielt. Er bot mir Unterstützung und faire Verhandlungen mit den ägyptischen Medien in Kairo an. Der ehemalige Ex-Minister für Altertumsgüter, Zahi Hawass, verbreitet Lügen über uns und unser ,Cheops-Projekt’ Er beschuldigte sogar Robert Bauval, dass er uns zu unserer Forschungen motiviert hätte!”

Der Cheops-Skandal – was stimmt hier nicht?

Bauval legte jedoch dar, dass in einer Dokumentation aus dem Jahre 2004 die fragliche Kartusche noch vollkommen unbeschädigt gewesen sei. Im Dezember 2006 waren dann Beschädigungen vorhanden, wie Bilder von Robert Schoch zeigen. Doch wer ist tatsächlich daran schuld? Hat ein anderer Hobbyforscher gegen ein kleines Bestechungsgeld von den Pyramiden-Wärtern Zugang zu den Entlastungskammern bekommen und dabei die Kartusche beschädigt? Liza Ulitza weist aber gleichzeitig auf den Umstand hin, dass Stefan Erdmann im fraglichen Zeitraum selber in Ägypten war. Weiter weist sie darauf hin, dass Erdmann dabei auch innerhalb und außerhalb der Cheops-Pyramide Proben genommen habe. Erdmann hingegen sagt, dass er bei diesen Probenahmen nicht in den Entlastungskammern gewesen sei und deshalb für die Beschädigung nicht verantwortlich gemacht werden könne.

Der Skandal 2013 fiel auch mit einer Veranstaltung im “Galileo-Park” in Lennestadt zusammen, in dem am 12. und 13. Oktober der Kongress “Kam Kolumbus 15.000 Jahre zu spät?” stattfand. Zu diesem Thema findet Ihr auch ein Video auf meinem YouTube-Kanal, in dem es um die Frage möglicher Kontakte über den Atlantik schon vor Jahrtausenden geht (s. a. dieses Video auf meinem Kanal dazu). Bei diesem Kongress ging es auch um die angekündigte Dokumentation “Das Cheops-Projekt” von Erdmann und Görlitz und natürlich um die Analysen von Proben der Cheops-Pyramide im “Fresenius Institut” in Dresden. Vor allem aber auch um die Frage “War Cheops tatsächlich der Erbauer der großen Pyramide?”, wie es auf der Internetseite von Görlitz erläutert wird.

“Wir sind niemals mit der Absicht dahin, irgendwas kaputt zu machen oder zu schänden, sondern es ging rein um seriöse, ideologiefreie Forschung, Punkt!”, so Dominique Görlitz zu der Aufregung um ihn, Erdmann und ihrem Kamerateam.

Neue Runde im Streitfall um die Große Pyramide und Dr. D. Görlitz & St. Erdmann: Eisen in der Cheops-Pyramide? (Bild: L.A. Fischinger)
Neue Runde im Streitfall um die Große Pyramide und Dr. D. Görlitz & St. Erdmann: Eisen in der Cheops-Pyramide? (Bild: L.A. Fischinger)

Ganz interessant ist aber auch, dass Stefan Erdmann in der früheren Dokumentation “Die Cheops-Lüge” mit dem Autoren Jan van Helsing unmissverständlich davon berichtet, in den Entlastungskammern Proben genommen zu haben. Dominique Görlitz hat mit diesem ersten Cheops-Film von Erdmann aber nichts zu tun. Erschienen ist die DVD “Die Cheops Lüge” im Jahr 2007 im und spielt in Deutschland und Ägypten im Jahr 2006. Zumindest wird zu Beginn des Filmes von Erdmann und van Helsing “Kairo, die Hauptstadt Ägyptens, 2006 nach Christus” eingeblendet. Auch sehen wir in der Dokumentation mehrfach die Probeentnahmen in und an der Pyramide des Cheops, die Erdmann auch keineswegs abstreitet. Die Analyseergebnisse dieser Pyramiden-Proben vom “Fresenius Institut” sind auch klar eines der Kernthemen in “Die Cheops-Lüge” von Regisseur Christoph Lehmann. Hinsichtlich der beschädigten Kartusche des Cheops ist das Ende des Dokumentar-Spielfilmes jedoch sehr interessant.

Hier heißt es:

Nach Abschluss der Dreharbeiten zu diesem Film, reiste Stefan Erdmann zwei weitere Male nach Kairo. Wenn die Große Pyramide tatsächlich als ,Wasserhebewerk’ eingesetzt wurde, dann muss das Wasser auch in den sogenannten ,Entlastungskammern’ oberhalb der Königskammer gewesen sein. Nun raten Sie mal, was Stefan dort entdeckt hat? Nilschlamm.

Streitfall Entlastungskammern und “Korruption, Lügen und Antisemitismus”

Die Aussage bzg. der “Wasserhebewerk”-Idee ist hier nicht von Bedeutung. Sie wird in der Erdmann-van-Helsing-Doku umfassend diskutiert, da die Proben eben auf fließendes Wasser in der Cheops-Pyramide hinweisen sollen und damit einen großen Teil des Filmes einnehmen. Spannend ist die Aussage und die eingeblendeten Bilder im Abspann, dass Erdmann eben doch in den Entlastungskammern war. Die Bilder zeigen (oder sollen zeigen), wie er Schmutz-Proben vom Boden der Kammern nimmt. Da der Film 2006 spielen und gedreht worden sein soll und 2007 veröffentlicht wurde, stellt sich die Frage, wann genau Stefan Erdmann in den Entlastungskammern diese Proben nahm. “Nach Abschluss der Dreharbeiten” sagt der Sprecher im Abspann – und irgendwann zwischen 2004 und Dezember 2006 wurde die Cheops-Kartusche nach den Recherchen von Robert Bauval beschädigt.

Dominique Görlitz wiederum ließ es sich nicht nehmen, in einem Video auf YouTube vom 6. Juli 2014 umfangreich und in aller Ruhe selber zu dem gesamten Cheops-Skandal Stellung zu nehmen. Auch Robert Bauval kommt darin zu Wort. Zu dem Video heißt es unter anderem zu den Hintergründen, dass zum Cheops-Skandal in Ägypten selber ein Netz aus Lügen gesponnen wird.

Video: Der Skandal um illegale Proben deutscher Forscher in der Cheops-Pyramide: erstes offizielles Statement von Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann
Das erste offizielle Statement von Dr. D. Görlitz und St. Erdmann vom Dezember 2013 (Bild: L.A. Fischinger)

Vielleicht alles nur ein Missverständnis? Nein!

Mittlerweile verdichten sich die Hinweise auf einen politischen Skandal in Ägypten, interne Rangkämpfe, Korruption, Lügen und Antisemitismus in dem der selbsternannte ,letzte Pharao’ und Ex-Antikenminister Zahi Hawass eine gewichtige Rolle zu spielen scheint. All diese innenpolitischen Querelen werden nun auf dem Rücken der beiden deutschen Forscher und ihren ägyptischen Begleitern ausgetragen. So brachte z.B. die Aussage von Hawass, dass die deutschen Forscher von reichen Juden bestochen wurden, um die Cheops Kartusche aus ,dem Stein zu meißeln’, um diese ,umzudatieren’ und damit letztendlich jüdischen Erbauern zuzuschreiben, dass Fass in Ägypten zum überlaufen.

Diese widersinnigen Verschwörungstheorien stammen übrigens von derselben Person, welche Einfluss auf die Untersuchungskommission und die ägyptische Presse ausübt. In vielen Fällen ist dies auch die Informationsbasis deutscher Medien. Mit diesem Interview räumt Dr. Dominique Görlitz mit den vielen Spekulationen und Lügen um den ,Cheops Skandal’ auf.”

“Reiche Juden”? Tatsächlich berichtet auch die Journalistin Liza Ulizka aus Ägypten in der “Wiener Zeitung” etwas in dieser Richtung, da Zahi Hawass ja Robert Bauval der Anstiftung beschuldigte:

Auch Zahi Hawass mischte sich in den Skandal ein, obwohl er seit zwei Jahren kein Amt mehr in der Antikenverwaltung innehat. Er beschuldigt den Buchautor Robert Bauval, die Deutschen beauftragt zu haben, weil der beweisen wolle, dass die Pyramiden vor 15.000 Jahren von Juden erbaut wurden. Bauval konnte allerdings glaubhaft machen, dass er mit den beiden Deutschen bisher nichts zu tun hatte. Er blieb an dem Fall aber dran, indem er versuchte, nach Kontaktaufnahme mit Dominique Görlitz dessen Unschuld zu beweisen. Bauval gelang es mit Hilfe von Fotos des amerikanischen Geologen Robert Schoch zu zeigen, dass die von den Inspektoren gefunden Meißelspuren bereits 2006 vorhanden waren.

Schon spannend – denn vor 15.000 Jahren gab es überhaupt keine Juden …

(Anm. 18. August 2015: Der umfangreiche und oben genannte Artikel vom November 2014 zum Thema “Cheops-Skandal” und “Kartusche des Cheops” liegt zwar noch auf Eis, wird aber zu gegebener Zeit noch veröffentlicht.)

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Artikel: Der Vatikan und die Außerirdischen – Die Haltung der katholischen Kirche zu der Frage “Leben im Universum?” und intelligenten Aliens

Der Vatikan, der Papst und die Außerirdischen – Die Haltung der katholischen Kirche zu der Frage Leben im Universum (Bild: L. A. Fischinger /NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Der Vatikan, der Papst und die Außerirdischen: Die Haltung der katholischen Kirche zu der Frage Leben im Universum (Bild: L. A. Fischinger /NASA / Montage: L. A. Fischinger)

In einem Interview mit dem vielsagenden Titel “Der Außerirdische ist mein Bruder” (“L’extraterrestre è mio fratello”) spricht Vatikan-Astronom Fundes auch über die Frage nach (intelligenten!) Leben im All und die Beziehung des katholischen Glaubens dazu. Er stellt darin eindeutig klar, dass der weit verbreitete Glaube an außerirdische Zivilisationen in keinerlei Widerspruch zum Glauben an Gott steht. Denn die Haltung des Vatikan bzw. der katholischen Kirche zu “Aliens & Co.” ist unlängst nicht mehr ablehnend. Zumindest gilt das für die Führer der Kirche. Mit Blick auf die Suche nach Leben auf dem Mars oder auch einer Erde 2.0 ist auch die Frage, wie genau die Kirche das alles sieht.

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Pioniere der Meere und Seefahrt im Altertum: Kurzinterview mit Lars A. Fischinger von Grenzwissenschaft und Mystery Files +++ Video +++

VIDEO: Pioniere der Meere und Seefahrt im Altertum: Kurzinterview mit Lars A. Fischinger (Bild: Screenshot NuoViso/YouTube)
VIDEO: Pioniere der Meere und Seefahrt im Altertum: Kurzinterview mit Lars A. Fischinger (Bild: Screenshot NuoViso/YouTube)

Am 23. Oktober fand im Galileo-Park Lennestadt der Kongress “Pioniere der Meere” statt, über den an dieser Stelle HIER berichtet wurde. Zu der Tagung geladen hatte der Experimental-Archäologe Dr. Dominique Görlitz, der kürzlich sein Seefahrt-Experiment “ABORA IV” erfolgreich abschließen konnte. Anwesend war auch ein Kamerateam von NuoViso.tv, die den Kongress filmten und dokumentierten. Im Zuge der Dreharbeiten fanden Frank Höfer von NuoViso und ich zwischendurch auch Gelegenheit für ein kleines Interview bzw. Statement zu der Tagung und den Themen Seefahrt in der Vorzeit und im Altertum. Dieses ist jetzt veröffentlicht, weshalb es an dieser Stelle vorgestellt werden soll. Denn Hochseefahrt gab es schon vor 130.000 Jahren – ganz offiziell, wie Ihr es in diesem Video erfahrt.


Lars A. Fischinger im Interview

Wie auf Fischinger-Online berichtet (s. HIER), fand kürzlich im Galileo-Park in Lennestadt der Kongress “Pioniere der Meere” von und mit Dr. Dominique Görlitz statt.

Im Rahmen der Tagung über die Anfänge der Seefahrt und des internationalen Handels im Altertum und der Steinzeit führte ich unter anderem ein Interview mit Görlitz. Ihr findet das Video HIER online.

Darin geht der Experimental-Archäologe näher auf die Hintergründe des Kongresses und vor allem sein Forschungsprojekt mit dem Schilfboot “ABORA IV” ein (s. a. HIER & HIER)

Auch dieser Kongress im Galileo-Park wurde von NuoViso gefilmt und dokumentiert. Für die News von NuoViso zu dem Kongress gab auch ich ein kurzes Interview zum Thema, das jetzt erschienen ist. Es findet sich am Ende des Video-Berichtes über die erfolgreiche und spannende Tagung, der hier eingebunden ist.

Es lohnt sich aber die gesamte Sendung anzuschauen. Sie beinhaltet neben Ausschnitten der Vorträge auch weitere Statements und Interviews.

Video-Interview mit Fischinger-Online

YouTube-Video von NuoViso.TV vom 29. Nov. 2019

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
Mehr Videos zur Grenzwissenschaft HIER

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“Pioniere der Meere”: Kongress über die frühen Anfänge der Seefahrt im November 2019 im Galileo-Park – Alle Infos hier

"Pioniere der Meere": Kongress über die frühen Anfänge der Seefahrt 2019 (Bilder: Silberfalke.media & Galileo-Park)
“Pioniere der Meere”: Kongress über die frühen Anfänge der Seefahrt 2019 (Bilder: Silberfalke.media & Galileo-Park)

Wann begannen die Menschen die Meere und Ozeane systematisch und geplant für die Seefahrt zu nutzen? Neue Forschungen und Expeditionen zeigen, dass dies viel früher geschah und auch viel intensiver war, als bisher von der etablierten Geschichtsschreibung vermutet wurde. Hierbei reichen die älteste Hinweise bis in die Epoche der letzten Eiszeit zurück. Mindestens. Pioniere der Meere, wie Thor Heyerdahl, aber auch Tim Severin und Dominique Görlitz zeigen, dass vorzeitliche Seefahrer zu fernen Ufern aufbrachen, um Völker und Länder miteinander zu verbinden. Aus diesem Grund veranstalten der Galileo-Park in Lennestadt und die ABORA-Projektgruppe am 23. November 2019 den Kongress “Pioniere der Meere”, auf dem die neustesten Ergebnisse aus der Entdeckergeschichte des Menschen  präsentiert werden sollen. In diesem Beitrag erfahrt Ihr dazu alle Details und weitere Tipps zur kommenden Veranstaltung auf den Spuren unserer unbekannten Vergangenheit.


Seefahrt in der Vorzeit

Jeder weiß, dass die ‘Anfänge der Zivilisation’ im Osten des Mittelmeers, im Vorderen Orient liegen. Aber nicht gleich von Beginn war das Meer dafür verantwortlich – Jahrtausende lang blieb es leer, öder als selbst die Wüste, ein Hindernis und nicht eine Verbindung zwischen den Menschen, obschon diese sehr früh an seinen Gestaden lebten…

Diese Worte des französischen Historikers Fernand Braudel drücken die Meinungen vieler Wissenschaftler über die frühe Seefahrt und deren Bedeutung für die Entstehungen der ältesten Hochkulturen aus: Der prähistorische Mensch war kein Seefahrer.

Er hatte Furcht, keine besonderen technischen Fertigkeiten und erst recht keine Erfahrung mit der Befahrung der Ozeane. Nach Ansicht vieler Wissenschaftler muss diese Menschenleere auf den Meeren über Zehntausende von Jahren angehalten haben, bis der Mensch mit dem Beginn unserer Zivilisation vor 5.000 Jahren plötzlich gelernt hatte, steuerbare Schiffe zu bauen, um die öde Wasserwüste erfolgreich zu überwinden.

Neue Forschungen und Expeditionen zeigen jedoch heute auf, dass die Seefahrt viel früher entstand und auch viel intensiver war. Älteste Hinweise stammen aus Nordspanien, welche bis vor die letzte Eiszeit zurückreichen. Außerdem belegen neue DNA-Sequenzierungen, dass im Zuge dieser maritimen Wanderungen auch domestizierte Pflanzen und Tiere verschleppt wurden. Aus diesem Grund veranstalten der Galileo-Park in Lennestadt und die ABORA-Projektgruppe den Mystery Kongress, um neuste Ergebnisse aus der Entdeckergeschichte des Menschen zu präsentieren.

Pioniere der Meere, wie Thor Heyerdahl, aber auch Tim Severin und Dominique Görlitz zeigen, dass vorzeitliche Seefahrer zu fernen Ufern aufbrachen, um Völker und Länder miteinander zu verbinden. Die Vorträge sollen dieses spannende Thema aufgreifen, um angesichts der anstehenden neuen Expedition ABORA IV über das Schwarze Meer das Abenteuer Seefahrt zu dokumentieren.

Programm am 23. November 2019

(Änderungen vorbehalten)

9:30 Uhr: Einlass in den Galileo-Park

10:00 Uhr: Dr. Dominique Görlitz, Experimentalarchäologe: Die Argonauten der Steinzeit (s. a. HIER)

11:00 Uhr: Prof. Dr. Frank Müller-Römer, Ägyptologe: Handelsschifffahrt in der Bronzezeit im Mittelalter

12:00 Uhr: Prof. Dr. Manfred Buchroithner, Kartographiehistoriker: Weltkarten aus der Antike?

12:45 – 14:00 Uhr: Mittagspause

14:00 Uhr: Andreas Otte, Privatforscher: Das Rätsel der südamerikanischen Chachapoya-Kultur – ihr Ursprung im antiken Spanien

15:00 Uhr: Prof. Dr. Havva İşkan, Archäologin: Über die Geschichte und Bedeutung des antiken Patara

16:00 – 17:00 Uhr: Pause

17:00 – 18:00 Uhr: Podiumsdiskussion mit den Referenten

Ab ca. 19:00 Uhr: Gemeinsames Zusammensein im Tagungshotel “Schweinsberg” (s. unten).

Details und Veranstaltungsort

Termin:

23. November 2019, 10 bis 18 Uhr

Veranstaltungsort:

GALILEO-PARK
Sauerland-Pyramiden 4-7
57368 Lennestadt-Meggen
Telefon: 02723-8080
Fax: 02723-808180
E-Mail: Info@Galileo-Park.de
Webseite: www.Galileo-Park.de

Der gesamte Park ist barrierefrei.

Weitere Info auch HIER.

Karten:

Tickets: 25 Euro – erhältlich im Online-Shop des Galileo-Park HIER.

Tipps:

Sofern Ihr in Lennestadt übernachten wollt, ist das “Hotel Schweinsberg” sehr zu empfehlen:

Hotel und Restaurant Schweinsberg
Fredeburger Straße 23
57368 Lennestadt–Langenei
Telefon 02723–80990
Telefax 02723– 809964
E-Mail: hotel.schweinsberg@t-online.de
Webseite: hotel-schweinsberg.de

Dort werden sich die meisten Kongressteilnehmer treffen und übernachten.

Derzeit befinden sich im Galileo-Park Ausstellungen rund um Themen wie 50 Jahre Mondlandung, Raumfahrt und Zukunft der Raumfahrt, Außerirdische und Leben im All sowie die Faszination Universum. Der Besuch der Ausstellungen und Attraktionen ist für die Kongressteilnehmer kostenlos.

Details zu den Ausstellungen erfahrt Ihr in diesem Beitrag HIER auf diesem Blog. Ebenso in diesem YouTube-Video HIER, das ich während eines Besuches der aktuellen Ausstellungen kürzlich für Euch gemacht habe. Auf diesem Blog und meinem YouTube-Channel findet Ihr zum Beispiel HIER und HIER weitere Artikel, Videos und Postings zum Thema.

 

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Aus dem Tagebuch eines Grenzwissenschaftlers: Lars A. Fischinger im Interview (Video)

VIDEO: Aus dem Tagebuch eines Grenzwissenschaftlers: Im Gespräch mit Lars A. Fischinger (Bild: YouTube-Screenshot / NuoViso)
VIDEO: Aus dem Tagebuch eines Grenzwissenschaftlers: Im Gespräch mit Lars A. Fischinger (Bild: YouTube-Screenshot / NuoViso)

Lars A. Fischinger jagt seit über 30 Jahren das Unfassbare, Phantastische und die Rätsel der Welt. In dieser Zeit erschienen ca. 15 Bücher auf den Spuren der großen und kleinen Mysterien der Menschheit. Was ist das Geheimnis von Oak Island? Wurden die Steine für die Pyramiden gegossen? Was hat es mit dem unvollendeten Obelisken in Ägypten auf sich? Gibt es Parallelen zu dem unvollendeten Maoi auf den Osterinseln? Und was hat das alles mit UFOs zu tun? All diese Fragen besprechen Lars A. Fischinger und Frank Höfer in diesem spontanen Video-Talk von NuoViso.


Mysterien der Welt: Lars A. Fischinger im Interview

Am 23. November 2019 fand im Galileo-Park Lennestadt der Kongress “Pioniere der Meere” von und mit Dr. Dominique Görlitz statt (s. Video HIER). Vor Ort anwesend war auch ein Team von NuoViso.tv, das den Kongress filmten und dokumentierten.

Auch ich nahm an dem Kongress teil.

So nutzen Frank Höfer von NuoViso und ich spontan die Gelegenheit für ein Interview, dass ab sofort bei YouTube online zu sehen ist. Ein lockeres Gespräch “aus dem Tagebuch eines Grenzwissenschaftlers”. Oder, mit anderen Worten, “aus dem Nähkästchen eines Mystery-Jägers”. Denn ich in den Tagen dieses Interviews feierte ich meine ganz persönlichen “30 Jahre Grenzwissenschaft” …

Bleibt neugierig …

YouTube vom 5. Feb. 2020

Bitte auf das “Play-Symbol” klicken.
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Sieben Millionen Dollar von der NASA für die Suche nach außerirdischem Leben – vor unserer Haustür. Doch: Warum?

7 Millionen Dollar von der NASA für die Suche nach außerirdischem Leben (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)
Auch in unserem Sonnensystem kann es außerirdisches Leben geben, das die NASA finden will. Die Collage zeigt (nicht maßstabsgetreu) die Kandidaten-Beispiele Mars, Europa, Titan, Ganymed und Enceladus  (Bilder: NASA / Montage: Fischinger-Online)

Glauben wir den Beteuerungen von Astronomen und allgemein Weltraum-Forschern, wimmelt es in unserem Universum vom Leben und auch außerirdischen Zivilisationen. Wir müssen sie nur finden. Sofern nicht eines Tages Aliens vor unserer planetaren Tür stehen oder ein SETI-Projekt ein außerirdisches Signal einer andern Zivilisation empfängt, finden wir dieses Leben im All am Ehesten in unserem eigenen Sonnensystem. Denn auch direkt vor unserer Haustür könnte es vor Leben wimmeln, das sich auf verschiedenen Himmelskörpern bislang unseren Blicken entzogen hat. Ob auf dem Mars oder einem fernen Mond um Jupiter oder Saturn: Jetzt hat die NASA sieben Millionen Dollar freigeben um neue Technologien zu entwickeln, die diese außerirdischen Nachbarn finden können. Was die NASA und Wissenschaftler warum vorhaben, lest Ihr in diesem Beitrag.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Unser “bewohntes” Sonnensystem

Erzählt man einen Laien, dass es in unserem eigenen Sonnensystem, etwa auf dem Planeten Mars, außerirdisches Leben geben könnte (oder gab), wird er sich mit dem Zeigefinger lächelnd an den Kopf tippen. Legt man dann nach, und sagt, dass es vielleicht sogar auf 5, 6 oder mehr Himmelskörpern vor unserer Haustür diese Außerirdischen geben könnte, wird derjenige vielleicht schon seine Hand vor die Stirn legen. Wagt man es dann seinem Gegenüber auch noch zu sagen, dass möglicherweise sogar auf Kometen und Asteroiden Leben existiert, vernimmt man womöglich nur noch ein müdes Stöhnen … noch bevor man sich erklären kann.

Möchte man seinen Gesprächspartner loswerden, fügt man noch an, dass das Leben auf der Erde ursprünglich sogar durch Asteroiden und Kometen aus All hierher gekommen sein könnte.

Das macht nichts, denn in in dieser Hinsicht ist die Allgemeinbildung schlicht und einfach aus dem letzten Jahrtausend. Und zur Ehrenrettung muss man sagen, dass auch die Weltraum- und Planeten-Forschung einst genauso dachte. Doch diese machte Fortschritte und der wissenschaftliche Zweig der “Astrobiologie” ist längst eine ernste und angesehene Wissenschaft geworden.

Von “richtigen Aliens” vor unserer kosmischen Haustür, also jene (UFO-)Kreaturen, wie sie heute in aller Munde sind, spricht dabei natürlich niemand. Lediglich in den Köpfen der meisten Menschen herrscht das Bild von solchen Aliens vor, wenn sie irgendwie beiläufig etwas von Leben im All aufschnappen. Kein Wunder, dass sich dann der Laie an den Kopf tippt, wenn er etwas von fremden Leben in unserem Solarsystem vernimmt …

Ungeahnte Astrobiologie

Tatsächlich hat sich in den letzten Jahrzehnten eine ungeahnte Astrobiologie (auch Exobiologie) entwickelt, die sich mit Leben im All auseinander setzt. Man ist unlängst davon ab, nur auf Planeten wie die Erde (die wir erstmal finden müssen) die Entwicklung und Existenz von Leben anzunehmen. Selbst auf Monden, auf denen es flüssiges Methan regnet (Saturn-Mond Titan) oder die kilometerdick mit Eis bedeckt sind und deren Oberflächen-Höchsttemperatur -150 Grad Celsius beträgt (Jupiter-Mond Europa), könnte es Leben geben.

Vor wenigen Jahrzehnten war das in der Astrobiologie noch undenkbar.

Heute sieht das anders aus, da selbst auf unserem Planeten extreme Mikroorganismen – die sogenannten Extremophile – leben. Beispielsweise Organismen, die sich in Batteriesäure pudelwohl fühlen. Andere, die unter enormen Druck bei über 120 Grad Celsius leben und sich von hochgiftigen und stinkendem Schwefelwasserstoff ernähren. In giftigem Benzol oder im Kühlwasser von Atomreaktoren gedeihen wieder andere dieser extremophilen Organismen prächtig.

Aus Welten außerhalb der Erde übertragen heißt das für die Astrobiologie, dass das Leben immer seine Nischen findet. Folglich revidierte die Astronomie ihre Ansichten, wo und wie außerirdisches Leben zu finden sein könnte. Damit eben auch auf diversen Himmelskörpern innerhalb unseres eigenen Sonnensystems, auf denen solche primitiven und zugleich beeindruckenden Mikroorganismus durchaus leben könnten.

In einigen sehr wenigen Fällen könnten diese Außerirdischen sogar weit mehr als bakterielle Extremophile sein, so die Thesen der Astrobiologie. Vor allem auf dem Jupiter-Mond Europa, der unterhalb seines scheinbar undurchdringlichen Eispanzer von 15 bis 18 Kilometern Dicke einen Ozean aus flüssigem Wasser von rund 100 Kilometern besitzt.

Außerirdische Fische

Auch wenn die Berechnungen schwanken, ist man sich einig, dass die Gravitation des Riesenplaneten Jupiter auf Europa flüssiges Wasser existieren lässt. Das Zerren der Genzeiteinkräfte an dem kleinen Mond erwärmt sein Inneres und lässt so das Eis unter dem Panzer schmelzten. Vergleichbar damit, wenn man ein Stück Metall hin und her biegt, dass sich an der entsprechen Stelle erwärmt. Denkbar ist zudem, dass auch Vulkanismus oder heiße Quellen unter dem Eisschild für zusätzliche Wärme sorgen.

Selbst höheres Leben, vergleichbar mit irdischen Fischen, wird auf Europa nicht unbedingt ausgeschlossen.

Leben könnte überall existieren und die Suche nach diesen Aliens vor unserer Haustür dauert nun schon Jahrzehnte. Die Thesen der Astrobiologie gehen heute sehr weit. Selbst die Idee, dass Kometen und Asteroiden in der ganzen Galaxis primitives Leben geradezu verteilen könnten (“Panspermie-Hypothese“), wird längst ernsthaft debattiert.

Noch wissen wir es nicht. Vielleicht erkennen wir außerirdisches Leben ganz einfach nicht (s. a. HIER & HIER). Doch genau für solche “Fälle” hat die NASA jetzt ein neues Sieben-Millionen-Dollar-Projekt in Auftrag gegeben: Das interdisziplinäre “Laboratory for Agnostic Biosignatures“, ein “Labor für agnostische Biosignaturen”.

Vorstoß ins Unbekannte

Das “Laboratory for Agnostic Biosignatures”(LAB) ist Teil des “Network für Life Detection” (NfoLD) – also einem wissenschaftlichen Netzwerk, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Leben im All zu identifizieren. Dazu heißt es unter anderem:

Neben LAB startet NfoLD, ein Forschungskoordinationsnetzwerk mit mehreren Institutionen, das sich auf die Entwicklung von Technologien und Techniken zur Erkennung von Leben in anderen Welten konzentriert.

Nach jahrzehntelanger Forschung, die unser Verständnis von der Bewohnbarkeit, den Grenzen des Lebens und bewohnbaren Umgebungen auf anderen Planeten und Monden unterstützt und erweitert, wird NfoLD die Grenzen der Forschung eröffnen, indem es die Lebenserkennungs-Community katalysiert und verbindet, um die Grundlagen für Studien zu schaffen, die die Suche nach außerirdischem Leben erlaubt, um in unerforschte Gebiete vorzustoßen.

Dr. Sarah Stewart Johnson vom LAB verweist mit Blick auf die neuen Entwicklungen und Entdeckungen in der Astrobiologie darauf, dass wir bei der Suche nach Leben im All unsere irdischen Vorstellungen schlicht über Bord werfen müssen:

Unser Ziel ist es, über das, was wir derzeit verstehen, hinauszugehen und Wege zu finden, um Lebensformen zu finden, die wir uns kaum vorstellen können.

Man müsse sich das Unvorstellbare vorstellen können, meint auch Dr. Heather V. Graham vom “Goddard Space Flight Center” der NASA zu den neuen Ansätzen.

“Unbeschreibliche Fremdartigkeit”

Im All und eben auch in unserem eigenen Sonnensystem, könnte das Leben ungeahnte Entwicklungen durchlaufen haben:

Wenn das Leben auf eine agnostische Art und Weise erfasst wird, werden keine besonderen Merkmale des irdischen Lebens verwendet.”

Graham verweist darauf, dass neue Indikatoren entwickelt werden müssen, die sich eben nicht an den Zeichen für Leben auf unserem Planeten richten. Zum Beispiel eine Häufig von chemischen Elementen auf einem anderen Himmelskörpern, die vielleicht auf das Vorhandensein von Leben zurückzuführen seine. Die Biochemie der Erde könne man nicht eins zu eins in All übertragen, so sind sich alle Experten des LAB einig.

Astrobiologin Sarah Stewart Johnson, unter anderem Assistents-Professor für Planeten-Wisssenschaft und Leiterin des “Johnson Biosignatures Lab” von der Universität Georgetown in Washington:

Die unbeschreibliche Fremdheit anderer Welten hat uns immer wieder beeindruckt. Die Suche nach außerirdischem Leben geht jedoch häufig auf Annahmen zurück, die auf Erfahrungen mit der Erfassung von Leben auf der Erde beruhen.

Um das zu tun, müssen wir weniger darüber nachdenken, ob das Leben zu unseren Vorstellungen über das Leben passt, und mehr darüber, wie der Unterschied zwischen dem, was wir sehen, und dem, was wir von einer abiotischen Umgebung erwarten können, quantifiziert wird.

Sieben Millionen Dollar für Alien-Bakterien

Die Untersuchung der chemischen Komplexität auf anderen Himmelskörpern wie Mars oder einem Eismond in unserem Sonnensystem, ist teilweise längst Routine. Zahlreiche Sonden der NASA & Co. machen dies seit Jahrzehnten. Und doch würden sie wortwörtlich immer nur an der Oberfläche kratzen, wenn es um die Suche nach fremden Organismen geht.

Hier bedarf es neuer Blick- und Zielrichtungen, die die NASA als Weltraumorganisation bei zukünftigen Missionen berücksichtigen muss. Aber auch bei der Analyse aktueller und vergangener Daten und Forschungsergebnisse diverser Weltraum-Missionen. Auch müssen organischer und anorganischer Bausteine und Substanzen in Asteroiden bzw. Meteoriten in dieser Hinsicht neu bewertet werden. Sie könnten die Entwicklung von zukünftigen Technologien und Methoden zur Erkennung von außerirdischem Leben voran bringen.

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Vorausgesetzt, dass alle irdischen Indikatoren außen vor bleiben, so die Astrobiologen. Die Seite “astrobiology.com” beschreibt das in einer Meldung vom 4. November 2018 so:

Die NASA hat Finanzmittel für ein neues interdisziplinäres Projekt namens Laboratory for Agnostic Biosignatures (LAB) vergeben. Der Zuspruch in Höhe von fast sieben Millionen US-Dollar wird für die Entwicklung neuer, nicht erdähnlicher Lebenserkennungsverfahren für den Einsatz auf dem Mars und auf den Eismonden von Jupiter und Saturn verwendet.

Sieben Millionen Dollar nur für die Entwicklung neuer Technologien und Methoden, um vielleicht auf dem Mars oder einem Mond irgendwelche Organismen zu finden (oder nicht)? Außerirdische Bakterien, die vielleicht seit Milliarden Jahren tot sind?

Geldverschwendung?

Für Kritiker der Verschwendung von Geldern in der Wissenschaft, von denen es bekanntlich nicht wenige gibt, ein gefundenes Fressen. Allerdings sind sieben Millionen Dollar keine wirkliche Summe für die Überstützung eines solches Vorhaben durch die NASA oder einer anderen Organisationen. Eher sogar sehr wenig im Vergleich zu all den Kosten und Ausgaben, die die Weltraumforschung, Raumfahrt und Wissenschaft allgemein hat.

Zumal die dann entwickelten Techniken für “nicht erdähnlicher Lebenserkennungsverfahren” erst noch zu ihren jeweiligen Einsatzorten im Sonnensystem gebracht werden müssen. Was natürlich ganz klassisch mit Raketen, Weltraumsonden und Landemodulen auf den Himmelskörpern erfolgen wird. Mit wesentlich hören und weiteren Kosten!

Buchstäblich Milliarden Gelder werden in den Himmel geblasen.

Ist die eventuelle Entdeckung von außerirdischen Mikroorganismen im All, die vielleicht (neben theoretischen Alien-Fischen) auf dem Mond Europa leben oder vielleicht mal vor Milliarden Jahren mal auf dem Mars, das wert, fragen Raumfahrt-Kritiker. Warum mit all diesem Geld nicht mal erst einmal auf unserem eigenen Planeten für Ordnung in Bezug auf das Leben sorgen, bevor man es zum Mond schießt? Kritiken, die nicht ganz zu unrecht immer wieder anklingen.

Was denkt Ihr darüber? Diskutiert gerne bei Facebook mit.

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