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Rätselhafte Bodenzeichnungen und Geoglyphen in Schottland: Ein „Nazca Europas“ und ein Rätsel der Archäologie? +++ YouTube-Video +++

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Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen in Schottland? Ein "Nazca Europas" ...? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)
Was bedeuten die Rätselhaften Bodenzeichnungen und Geoglyphen in Schottland? Ein „Nazca Europas“ …? (Bilder: Google Earth / Montage: Fischinger-Online)

Liegt im Nordosten von Schottland ein Rätsel der Archäologie verborgen, dass bisher mehr oder weniger übersehen wurde? Mysteriöse Spuren der Vergangenheit, die aussehen wie die weltberühmten Scharrbilder in der Ebene von Nazca in Peru, die ebenso bis heute ein Mysterium sind? Man könnte tatsächlich daran denken, wenn man sich die zahllosen geometrischen Figuren, Strukturen, Bilder, Kreisformen usw. aus der Luft ansieht, die dort in der Landschaft liegen. Was sich genau kaum beachtet in Schottland befindet, was für Hintergründe, Erklärungen, Deutungen und Spekulationen es dazu gibt, erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Kanal der Grenzwissenschaft & Mystery Files


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Ein „Nazca in Europa“? Ein Mekka für die Luftbildarchäologie und ein Rätsel der Archäologie? Oder nur Wikinger, Holzfäller mit Langeweile, mittelalterliche Bauern, „Barbaren-Stämme“ ?

Zumindest könnte man daran denken, wenn man sich die zahllosen geometrischen Spuren, Bilder, Kreisformen usw. auf der Luft ansieht, die hier in Schottland im Norden Großbritanniens in der Landschaft liegen. Zum Teil überaus sonderbare Bodenzeichnungen, auf die mich über meine Facebook-Seite mein Mystery-Freund André Tetsch vor geraumer Zeit hingewiesen hat.

All das ist sehr gut via Google Earth zu bestaunen (zum Beispiel bei 57°33’6.99″ N / 3°16’28.37″ W).

Aber was mögen alle diese Geoglyphen dort bedeuten? Wie alt sind diese und wer fertigte sie wann in der uralten Kulturlandschaft Schottlands an? Die Experten selber wissen zum Teil nichts von diesen Bildern in der Landschaft – und Anwohner haben teilweise sehr „sonderbare Erklärungen“ …

Was sich hier bisher recht unbemerkt in Schottland befindet und was für Hintergründe, Erklärungen, Deutungen und Spekulationen es dazu gibt, erfahrt Ihr in diesem Video!

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Neues aus der Archäologie der Steinzeit: Forscher lösen (ein) Rätsel von Stonehenge +++ Video +++

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VIDEO: Neues aus der Archäologie der Steinzeit: Forscher lösen (ein) Rätsel von Stonehenge (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)
VIDEO: Neues aus der Archäologie der Steinzeit: Forscher lösen (ein) Rätsel von Stonehenge (Bild: PixaBay/gemeinfrei / Bearbeitung: Fischinger-Online)

Das Rätsel von Stonehenge ist gelöst. So heißt es in verschiedenen Pressemeldungen, die über neue Entdeckungen zu diesem Steinzeiträtsel berichten. Blickt man allerdings hinter die Überschriften dieser Berichte, sieht es wieder etwas anders aus. Vielmehr wurde von Forschern nur ein Rätsel von Stonehenge gelöst, wie sie selber in ihrer Studie berichten. Was aber für die Archäologie dieser berühmten Megalithanlage nicht minder spannend ist, wie Ihr es in diesem YouTube-Video auf Fischinger-Online erfahrt.


Stonehenge: Rätsel gelöst – tatsächlich?

Wieder wurde „das Rätsel von Stonehenge gelöst“. Zumindest wenn wir verschiedenen Medienberichten über dieses Steinzeitmonument Glauben schenken wollen, die von neuen Entdeckungen aus der Archäologie berichten.

Denn zumindest nach diesen Meldungen sei das weltberühmte Monument aus der Steinzeit im Süden von England „entzaubert“ worden. Jene Megalithanlage aus der Steinzeit, mit deren ersten Bau bereits um ca. 3100 vor Christus begonnen wurde. Und die bis heute viele Menschen fasziniert. Kaum ein anderes Bauwerk aus der fernen Vergangenheit regt bis heute die Phantasie an. Vergleichbar höchstens mit den Pyramiden von Gizeh in Ägypten, dessen Errichtung erst nach der Grundsteinlegung von Stonehenge begann.

Schaut man sich aber mehr als die Überschriften diverser Berichte an (was heute nach meiner Erfahrung selten geworden ist!), ist es nicht so. Vielmehr wurde nur eines der Rätsel von Stonehenge gelöst. Was aber in der Archäologie nicht minder spannend ist, wie Ihr es in diesem YouTube-Video erfahrt.

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Video vom 31. Juli 2020 auf Fischinger-Online

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„Verbotene Archäologie“ in Japan: Erstaunliche megalithische Rätsel im Land der aufgehenden Sonne +++Video auf YouTube+++

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Japan hat noch viele Geheimnisse zu bieten (Bild: Büro E. v. Däniken / GoogleEarth / L.A. Fischinger)
Japan hat noch viele Geheimnisse zu bieten (Bild: Büro E. v. Däniken / GoogleEarth / L.A. Fischinger)

Weltweit finden sich überall monolithische Kuriosum oder sogar „Wunder“. Auf dem ganzen Planeten haben unsere Vorfahren uns heute sinnlos erscheinende Monolithen bearbeitet oder sogar gleich ganze Felsen. Diese „Verbotene Archäologie“ gehört zu einem festen Kern-Thema in der Grenzwissenschaft und ist immer wieder erstaunlich. So auch zum Beispiel in einer Region auf der Hauptinsel von Japan, über die es in diesem YouTube-Video geht.

 

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Vor Jahrtausenden haben auch die Ahnen der Japaner Monolithen und Felsen bearbeitet, die heute nicht wirklich gedeutet werden sollen. Auch das ferne Japan mit seiner, für viele „westliche Menschen“ noch heute  fremdartigen Kultur, stellt keine Ausnahme dar, wenn es um archäologische Erstaunlichkeiten geht. Viele Prä-Astronautik-Fans kennen von Japan die sonderbaren Dogu-Figuren, die meine Titelbilder in der Mitte zeigen. Viele Mystery-Interessierte aber sicherlich auch das „Monument von Yonaguni“ im äußersten Süden Japans.

Doch auch das Gebiet um den Ort Asuka ist ein Beispiel für eine dieser Arten der „Verbotenen Archäologie“, wie es das folgende Video zeigt.

Mehr in meinem neuen Video. Sehr gerne könnt Ihr es liken, verlinken, teilen etc. Danke!

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Video: Fast 2000 Jahre alt: Das Rätsel der römisch-germanischen Dodekaeder – wozu dienten sie wirklich?

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Video: 2000 Jahre alt: Das Rätsel der römisch-germanischen Dodekaeder - wozu dienten sie wirklich? (Bilder: gemeinfrei & Fischinger-Online)
Video: 2000 Jahre alt: Das Rätsel der römisch-germanischen Dodekaeder – wozu dienten sie wirklich? (Bilder: gemeinfrei & Fischinger-Online)

Sie sind ein Rätsel der Archäologie: Aus Metall vor fast 2000 Jahren hergestellte Dodekaeder mit Löchern und abstehenden „Kugeln“. Inzwischen sind fast 120 von diesen Objekten aus der germanisch-römischen Zeit Mitteleuropas bekannt. Doch wozu sie genau dienten, ist bis heute unbekannt. Trotz zahlreicher Interpretationen und Erklärungsversuche, wie Ihr in diesem Mystery Files-Video vom Januar 2021 erfahrt.


Rätsel der Archäologie: 2000 Jahre alt Dodekaeder

Die weltweiten Rätsel, ominösen Spuren und Mysterien der Vergangenheit und Archäologie sind immer wieder spannend. Vieles aus versunkenen Kulturen aus fernen Ländern wirft heute Fragen auf. Aber man muss nicht immer in die Ferne schweifen. Denn auch vor unserer Haustüre gibt es kuriose Funde der Geschichte.

In diesem Beispiel handelt sich um Objekte aus Metall (meist Bronze), die römisch-germanischen Ursprungs sind. Es sind rundliche Gebilde mit Löchern in allen Seiten, die die Form eines Dodekaeder haben. Also eines „12-Flächlers“. Dazu kommen sonderbare Kugeln oder Knöpfe an den Ecken der symmetrischen Fundstücke.

Mehr als ein Dutzend Interpretationen gibt es, warum diese Objekte im 1. bis 4. Jahrhundert angefertigt wurden. Die Funde selber stammen dabei vor allem aus Deutschland und Frankreich und sehen sich alle sehr ähnlich. Weisen dann aber wieder Unterschiede auf. Seltsam ist dabei vor allem, das die Löcher an den Seiten bei den einzelnen Stücken unterschiedliche Durchmesser haben.

Was waren diese antiken Relikte, von denen heute fast 120 Exemplare schon bekannt sind? Sie müssen also alltäglich gewesen sein – doch kein Chronist verlor jemals ein Wort über sie. Waren sie so normal, trivial und langweilig, dass sie keine Silbe wert waren?

Die Spekulationen, zu was unsere Ahnen diese Dodekaeder nutzen, sind dabei mehr als unterschiedlich, wie Ihr es in diesem Mystery Files-Video vom 28. Januar 2022 erfahrt. Sie reichen von Geräten, die beim Stricken von Handschuhen halfen, über Hilfsmittel für Astronomen oder Landvermesser, bis Kerzenständer und „magische Wahrsager-Objekte“.

Was meint Ihr?

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Video: Fremde Kultur vom Bada Valley: Das Megalithen Rätsel auf Sulawesi, das kaum einer kennt

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Video: Bada Valley - das megalithische Rätsel in Fernost, das kaum einer kennt (Bild: mybestplace.com)
Video: Bada Valley – das megalithische Rätsel in Fernost, das kaum einer kennt (Bild: mybestplace.com)

Auf der fernen Insel Sulawesi in Südost-Asien existierte von unbekannten Zeiten eine heute unbekannte Zivilisation. Von ihr blieben fast nur hunderte Megalithfiguren übrig, von denen nicht mal genau bekannt ist, wie alt sie eigentlich sind. Diese Megalithen und menschlichen Figuren stehen als stumme Zeugen einer längst versunkenen Vergangenheit im „Lindu National Park“ und geben den Archäologen noch viele Rätsel auf.


Rätsel der Archäologie auf Sulawesi

Versunkene Kulturen und Zivilisationen der Vorzeit kennt man heute viele. Vor allem die großen Völker der Welt, wie beispielsweise die Inka in Peru oder die Megalithkultur Europas. Doch auch auf der Insel Sulawesi nördlich von Australien finden sich Spuren einer bisher fremden Kultur, die erstaunen.

Diese Spuren sind Megalithe und megalithische Figuren, die sich im Bada Valley (auch Napu Valley) im „Lindu National Park“ in Zentral-Sulawesi finden. Bis zu 4,5 Meter riesige Figuren aus Granit, die vor unbekannten Zeiten ein ebenso unbekanntes Volk dort schuf. Und dies gleich zu hunderten. Wobei nichtmal das genaue Alter der Statuen dieser fremden und verschwundenen Megalithkultur heute bekannt ist. Denn die Schätzungen des Alters dieser Megalithe reichen von 5000 vor bis 1400 nach Christus.
Also von der Steinzeit bis ins Mittelalter.

Die Erforschung dieses Rätsel der Archäologie steckt demnach noch in den Kinderschuhen und ist ein Rennen gegen die Zeit. Denn dutzende Megalithfiguren sind bereits auf dem Schmerzmarkt in Übersee gelandet.

Viele Fragen werfen die Steine auf Sulawesi bisher noch auf. Steine, die auf der Insel übrigens nicht mal vorkommen und so eigenes von den unbekannten Erbauern über das Meer dorthin gebracht wurden. Spuren dieses Volkes fanden sich auch nicht in der Umgebung.
Eine Spur scheint aber fast 14.000 Kilometer Luftlinie Richtung Osten zu führen. Und zwar zur Osterinsel (Rapa Nui) und den mächtigen Moai dort.

Was diese Megalithstätte auf der Insel so beeindruckend macht und welche Fragen diese aufwirft, das erfahrt Ihr in diesem Mystery Files-Video vom Januar 2022.

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Video: Ein katastrophaler Vulkanausbruch und der rätselhafte Untergang der Maya: Sie bauten eine Pyramide aus dessen Vulkanasche

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Video: Vulkanausbruch und der rätselhafte Untergang der Maya (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Video: Vulkanausbruch und der rätselhafte Untergang der Maya (Symbolbild / Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Das mehr oder weniger plötzliche Ende der Zivilisation der Maya in Mittelamerika gibt bis heute viele Rätsel auf. Dabei war man sich vielfach einig, dass auch ein verehrender Vulkanausbruch am Untergang der Kultur mit eine große Rolle spielte. Jetzt jedoch zeigten Ausgrabungen Maya-Stadt San Andrés in El Salvador, dass das Volk nach der Katastrophe alles andere als unterging. Trotzig bauten sie ihre Pyramiden aus der Asche und dem Gestein des Vulkans nach dem Ausbruch einfach wieder auf.


Das rätselhafte Ende der Maya

Die Zivilisation der Maya in Mittelamerika gibt der Archäologie noch immer viele Rätsel auf. Nicht nur ihre beeindruckenden Pyramiden und Städte im Dschungel, sondern vor allem auch ihr Untergang. Hier sei auch ein Vulkanausbruch Mitschuld gewesen, heißt es. Eine Pyramide der Maya zeigt nun: So einfach war es dann doch nicht.

Diese Pyramide steht in der ehemaligen Maya-Stadt San Andrés in El Salvador nahe des Vulkans Ilopango. Dieser brach mit einer gewaltigen Wucht vor rund 1.500 Jahren aus und soll dadurch mitverantwortlich am Untergang der Maya sein. Es war wohl der größte bekannte Vulkanausbruch der Menschheitsheilsgeschichte, der das Klima auf der gesamten Nordhalbkugel der Erde änderte. Es wurde sogar in Europa kälter.

Jetzt erschien eine Studie in dem Fachmagazin „Antiquity“ über die Ausgrabungen einer Pyramide in San Andrés, die zeigt, dass das lange nicht das Ende war. Vielmehr haben die Maya nahe des Vulkan trotzig nur kurz nach der Katastrophe das ausgeworfene Material genutzt, um dieses Monument zu errichten.

Frei nach dem Motto „Jetzt erst recht“, wie Ihr in diesem Mystery Files-Video vom Dezember 2021 erfahrt.

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Das mysteriöse „Band der Löcher“ in Peru: Es gibt seit Jahrhunderten Rätsel auf – Von Düngerlagern bis Binärcodes für die Götter aus dem All

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Das mysteriöse „Band der Löcher“ in Peru: Es gibt seit Jahrhunderten Rätsel auf (Bilder: GoogleEarth / American Museum of Natural History)
Das mysteriöse „Band der Löcher“ (eingefärbt) in Peru: Es gibt seit Jahrhunderten Rätsel auf (Bilder: Google Earth / American Museum of Natural History)

Wenn es um Mysterien und Rätsel der Vergangenheit in Südamerika geht, fällt den meisten Menschen umgehend die Ebene von Nazca in Peru ein. Ein Gebiet in den Anden mit zum Teil riesigen Linien, Figuren und geometrischen Formen, die inzwischen weltberühmt sind. Obwohl solche gewaltigen Scharrbilder (Geoglyphen) in vielen Teilen der Welt vorkommen und für Rätselraten sorgen, wird ein archäologisches Phänomen in Peru oftmals übersehen: Das „Band der Löcher“ in den peruanischen Bergen. Es sind tausende Löcher, die wie ein Lochstreifenband in die Erde gegraben wurden und deren Sinn und Zweck für einige Archäologen als geklärt gilt. Aber sind diese Erklärungen der Wissenschaft tatsächlich so sicher, wie vielfach behauptet wird?


Rätsel in Peru, Rätsel der Inka

Scharrbilder in der Erde existieren in ganz Peru, dem einstigen Reich der Inka, und weit darüber hinaus. Die Ebene von Nazca ist kein Einzelfall, aber mit Sicherheit die „Königin der Geoglyphen“. Sie faszinieren immer wieder  Menschen faszinierend. Auch und vor allem die Grenzwissenschaft und Prä-Astronautik kennt diese Bilder in der Wüste, die nun schon Jahrzehnte für zum Teil überaus kuriosen Spekulationen sorgten und sorgen.

Diese teils Jahrzehnte alten Spekulationen wurden bereits umfangreich in diesem Buch HIER darlegt.

Weniger bekannt aber dennoch den meisten Mystery-Interessierten ein Begriff, ist der „Dreizack von Pisco“ an der Pazifikküste von Peru. Dieser liegt auf der Halbinsel Paracas, auf der einst die Kultur der Paracas beheimatet war. Ein Volk, dass fast 3.000 Jahre in die Vergangenheit reicht und das heute vor allem auch durch seine gruseligen Mumien bekannt ist. Überaus viele dieser Mumien sorgen in der Prä-Astronautik aufgrund der Tatsache, dass diese auffallende Schädeldeformationen aufweisen, immer wieder für Gesprächsstoff.

Der etwa 170 Meter lange „Candelabro de Paracas (= „Kerzenleuchter von Paracas“) wird jedoch jünger datiert, als die Zeichnungen auf der Nacza-Ebene und deren Umgebung. Dennoch kann man diese Geoglyphe durchaus als eines der bekanntesten Symbole für die archäologischen Rätsel Perus bzw. Südamerikas bezeichnen.

Genau das kann man von den ca. 48 Kilometer Luftlinie nordöstlich des „Kerzenleuchters“ gelegenen „Band der Löcher“ leider nicht sagen. Obwohl dieses „Band“ bis dato nicht minder spannend ist und noch immer zahllose Rätsel aufwirft.

Ein „Lochstreifenband“ ohne Sinn?

Dieses „Band der Löcher“ liegt scheinbar sinnlos in der Erde Perus im Tal von Pisco und kann am Besten aus der Luft in seiner Vollständigkeit bestaunt werden. Zum Beispiel bequem mit Google Earth unter den am Ende angefügten Koordinaten, da die Ausmaße der Löcher noch heute zu gewaltig sind. Immerhin, so die Schätzungen, besteht das Band aus bis zu 5.000 oder sogar 7.000 Löchern oder Gruben, die hier einst in die erde gebuddelt wurden

Das Band verläuft in Nord-Süd-Richtung (oder umgekehrt), ist ca. 1,5 Kilometer lang und ist durchschnittlich um die 20 Meter breit. Die schmalste Stelle der Lochstreifen misst aber immerhin noch 14 Meter. Jede der tausende von Gruben für sich betrachtet, ist vollkommen unspektakulär. Ein jedes der Löcher hat nur eine Tiefe von 50 bis 100 Zentimetern, ist nur einen Meter im Durchmesser und wurde einst durch Steine und Geröll an den Rändern „verstärkt“. Erst die Menge und Anordnung der Gruben in dem unwegsamen Gelände machen sie zu einem Rätsel der Archäologie.

Wie auch die Linien von Nazca wurde auch das Lochband im Pisco-Tal erst durch die moderne Fliegerei weithin bekannt. Der Pilot Robert Shippee war es, der 1933 in „National Geographic“ (Nr. 63) das erste weltweit bekannt gewordene Luftbild (von 1931) des Bandes in seinem Artikel „Air Adventures in Peru“ veröffentlichte. Seitdem wird um diese „seltsamen und geheimnisvolle Pockennarben“, wie Shippee sie nannte, gestritten.

Unbekannter Zweck

Deutungen der Löcher in Peru gibt beziehungsweise gab es von Laien wie Archäologen inzwischen einige. Sie reichen von Lagerstätten, Grabanlagen, Verteidigungsstellungen für Inka-Krieger, Gruben von Grabräubern, Probegrabungen nach Edelmetallen oder auch unbenutzte, also vorbereitete, Gräber. Richtig zufriedenstellend erklärt klingt das nicht. Gefunden wurde innerhalb dieser sonderbaren Löcher bisher auch nichts, was beispielsweise als Grab gedeutet werden könnte.



Eine Interpretation, die ganz aus dem Rahmen fällt, stammt aus der Prä-Astronautik. Schon in den 1990er Jahren wurde diese diskutiert. Demnach waren die Löcher eine Art Grundgerüst für Zeichen an die Götter des Himmels in Form eines Binärcode. Bekanntlich besteht dieser nur als Nullen und Einsen, die zum Beispiel für Aus oder Ein stehen. Damit lassen sich komplexe Informationen codieren. Nach dieser Deutung haben die Nutzer des Lochbandes in entsprechenden Gruben Feuer entzündet und andere leer und damit dunkel gelassen. Sie waren hiernach entweder Aus oder An und so haben man den Astronautengöttern in moderner Form Nachrichten zukommen lassen.

„Rationale Forscher“ sehen es ebenso rational. So schrieb schon der Archäologe John Hyslop 1984 in seinem Standartwerk „The Inka Road System“, dass diese Gruben für „die für die Lagerung verwendet wurden“. Dazu Hyslop weiter:

Wenngleich deren Rolle unbestimmt ist, ist eine Hypothese für die Forschung, dass sie für die Lagerung verwendet wurden. Sie befinden sich zwischen zwei wichtigen Inka-Stätten (Tambo Colorado und Lima la Vieja) und ganz in der Nähe der Stelle, wo die Inka-Küstenstraße die Straße zum Hochland kreuzt. Sie könnten einer der größeren Lagerstätten des Imperiums sein.

Also ist das 1,5 Kilometer lange Lochstreifenband ein Speicher oder eine Lagerstätte er alten Inka von Peru?

Ein Anruf beim Professor

Ich habe noch nie etwas ähnliches gesehen. Es ist wirklich einzigartig.“

Mit diesen Worten kommentierte der Archäologe Prof. Charles Stanish , ein Experte für Peru, Chile und Bolivien von der Universität Kalifornien in Los Angeles, das Gruben-Band in Peru. Das erstaunliche dabei ist, dass Stanish, obwohl er selber seit 30 Jahren in der Region arbeitet, von diesen Löchern bis 2014 noch nie gehört hatte. Nicht minder erstaunlich wie der Umstand, dass das Loch-Band keine 20 Kilometer von seinen eigenen Ausgrabungen im Chincha-Tal in Peru entfernt liegt.

Besonders kurios ist aber, wie der Archäologe auf dieses Band der Löcher überhaupt erst aufmerksam wurde. Nicht durch das Studium verstaubter Fachliteratur in Bibliotheken, sondern durch einen Zuschauer der US-Serie „Ancient Aliens“. Eine Prä-Astronautik-TV-Reihe, die sicher jeder Mystery-Fan kennt.

In dem Artikel „An Overlooked Inca Wonder“ von Eric A. Powell in dem Magazin „Archaeology“ vom 5. April 2016 heißt es dazu:

Vor zwei Jahren erhielt Stanish einen Anruf von einem Mann aus Pittsburgh, der gerade ein Programm sah, in dem behauptet wurde, dass Aliens eine große Rolle im Leben der frühen Menschen spielten. Er war daran interessiert, dass Stanish sicher einer bestimmten peruanische Stelle annahm, von der behauptet wurde, dass sie von Außerirdischen gemacht wurde. ‚Ich versuche immer nett zu den Leuten zu sein‘, sagt Stanish. ‚Aus welchem Grund sie sich auch immer für die alte Vergangenheit interessieren, ich teile ihnen mit, was die Archäologen über das Thema wissen.‘

In diesem Fall fragte der Mann Stanish, was er über die Idee denkt, dass Außerirdische die seltsam ausgerichteten Gruben bauten, die im Volksmund als Band der Löcher in Perus Pisco-Tal bekannt seien. Obwohl er mehr als 30 Jahren in der Gegend gearbeitet hat, hatte Stanish noch die von dieser Stelle gehört.“

Alles geklärt?

Die Neugier von Prof. Stanish an dieser archäologische Stätte war dank der Serie „Ancient Aliens“ geweckt, so dass er selbe vor Ort Nachforschungen anstellen wollten. Tatsächlich wurde er vor Ort nicht enttäuscht und bot später auch seine Erklärung oder besser Interpretation des Bandes der Löcher an.

Zehn Arbeiter, so rechnete es Charles Stanish durch, hätten das gesamte „Band“ mit allen Gruben in 300 Tagen bauen können. 100 Arbeiter in nur einem Monat. Angesicht der Art und Weise, wie diese doch recht niedrigen und kleinen Löcher in die Erde gegraben wurden, ist das grundsätzlich keine Meisterleistung. Heraus kam bei den Untersuchungen auch, dass die Gruben innerhalb des „Band der Löcher“ an einigen Stellen in gesonderten Gruppen angeordnet zu sein schienen.

Der Archäologe fand bei seinen Untersuchungen vor Ort auch Reste einer Straße des Volkes der Inka sowie einige Ruinen von „Colas“. Dies wiederum waren Lagerhäuser der Inka, in dessen Umfeld Stanish auch Töpfereien von ihnen fand. Ausgehend von diesen Befunden vermutete Stanish, dass das Lochband aus dem 15. Jahrhundert stammen könnte, als das Imperium der Inka das Volk der dortigen Chincha unterwarf.

Das Inkareich war in Südamerika bekannt dafür, dass sie zahlreiche andere Völker und Stämme eroberten und sich ihrem eigenen Reich einverleibten. So vermutete Stanish, dass „die Löcher einmal verwendet wurden, um etwas zu speichern, aber genau das und warum war noch nicht klar“, so Eric A. Powell in seinem Artikel 2016. Erst ein Vortrag des Archäologen Gary Urton von der Harvard Universität schien Stanish weiter zu helfen.

Steuergesetze der Inka

In diesem Vortrag berichtete Urton von schachbrettartigen Rechtecken in Inkawasi, in denen Bauern Tribute für die noch immer rätselhaften Inka abliefern mussten. Tatsächlich hatten Urton und seine Kollegen in diesen als „Khipus“ bekannten Strukturen die Reste von landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Nüssen gefunden. Mit Hilfe solcher „Schachbretter“ konnte dann ein Steuereintreiber oder  Buchhalter die genaue Menge der Tribute bestimmen, die ein Bauer, eine Sippe oder oder Familie entrichtet hatte.

Das "Loch-Band" zieht sich rund 1,5 Kilometer durch Peru (Bild: Google Earth)
Das „Loch-Band“ (gelbe Linie) zieht sich rund 1,5 Kilometer durch Peru (Bild: Google Earth)

Charles Stanish zu den Vermutungen von Urton:

Sie hatten eine wirklich gute Erklärung dafür, wie diese Quadrate verwendet wurden, um Tribute zu messen. Es erschien mir wahrscheinlich, dass die Löcher am Monte Sierpe auch dafür verwendet worden sein könnten, um Tribut zu messen.“

Die Abgabe von Steuern in Form von Naturalien an die Herrscherkasten der Inka war für alle eroberten Völker zwingend. Eigentlich nicht anders wie 1.500 Jahre führer bei den Römern oder bei „modernen Expansions-Imperien“.

Obwohl die Idee der „Mess-Löcher für Tributzahlungen“ inzwischen als Erklärung des Löcher-Bandes vielfach akzeptiert wird, ist das keineswegs gesichert. Selbst Charles Stanish betont, dass das bisher nur eine Spekulation ist, die erst noch belegt werden muss. Erst Pollen oder Kieselsäure von pflanzlichen Materialien innerhalb diesen Löchern könnten das beweisen, so der Archäologe. „Es ist spekulativ“ – aber es könnte der Anfang eines „ganz neuen Verständnisses der Buchhaltung der Inka sein“.

Obwohl das Imperium der Inka in den Anden-Gebieten Südamerikas im 15. und 16. Jahrhundert gewaltige Ausmaße und zehntausende Kilometer befestigter Straßen hatte, ist die Verwaltung des Reiches tatsächlich bis heute rätselhaft. Und so spekuliert Stanish weiter, dass vielleicht sogar zahlreiche andere Inka-Stätten vielleicht neu gedeutet werden müssten. „Wenn ich Recht habe“, somder Forscher, „müssen wir über viele Stätten, die bisher als rein rituell angesehen wurden, anders denken.“

Düngerlager

Die südamerikanischen Inka hatten keine Schrift und konnte folglich, soweit wir wissen, auch nicht schreiben. Alles, was wir heute beispielsweise schriftlich über die Mythologie, das Leben und die Religion der „Könige der Sonne“ haben, ist von den spanischen Eroberern aufgezeichnet worden. Es fehlt also (bisher) der Beweis, dass das spektakuläre Lochstreifenband einst tatsächlich als ein Hilfsmittel zur Mengenbestimmung von Abgaben an die Inka diente.

Zum Beispiel hat Jean-Pierre Protzen, ein Kenner der Architektur der Inka an der Universität von Kalifornien, so seine eigenen Theorien zu dem Gruben-Band. Vielleicht waren es auch Lagerstätten für Guano, also Dünger für die Landwirtschaft, so Protzen. In den oft kargen Gegenden der Anden-Region ist Dünger zweifellos überaus wichtig, „aber wir wissen noch nicht viel darüber“.

Vorteilhaft an diesen Thesen zum Lochband von Peru ist, dass sie sich verhältnismäßig leicht überprüfen lassen. Laboratorien können von Archäologen genommene Proben aus den Gruben mir recht wenig Aufwand auf Pollen, Sporen, Pflanzen- und Samenreste oder Guano-Spuren untersuchen. Auch Prof. Charles Stanish hofft, dass zukünftige Forscher genau das machen werden.

  • Googel Earth-Koordinaten des „Bandes der Löcher“ zum Beispiel: 13°42’28.96″S 75°52’30.56″W

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(Dieser Beitrag erschien bereits 2017 ähnlich auf diesem Blog)

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VIDEO: Rätsel in der Schweiz: „Von sagenhaften Erdmannlihöhlen zu realen Erdställen“ – Vortrag von Dr. Helen Wider

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Vortrag/Video vom 30. Oktober 2021 von Dr. Helen Wider: "Von sagenhaften Erdmannlihöhlen zu realen Erdställen" (Bilder: H. Wider / Montage: Fischinger-Online)
Vortrag/Video vom 30. Oktober 2021 von Dr. Helen Wider: „Von sagenhaften Erdmannlihöhlen zu realen Erdställen“ (Bilder: H. Wider / Montage: Fischinger-Online)

Unterirdische Erdställe im Raum Österreich nun im süddeutschen Raum geben seit vielen Jahren den Archäologen Rätsel auf. Und inzwischen sind zahllose dieser unterirdischen Stollen, Tunnel, Grotten und Kammern heute der Forschung bekannt. Ständig kommen neue hinzu. Doch es gibt diese Höhlen auch in der Schweiz, wie Dr. Helen Wider es in diesem Vortrag vom 30. Oktober 2021 berichtet. Sie sind dabei nicht weniger ein Mysterium der Archäologie, wie jene in anderen Teilen Mitteleuropas.


Erdställe in der Schweiz

Was ist das Geheimnis der Erdställe, stammen diese Unterwelten wirklich aus dem Mittelalter? Oder reicht deren Erbauung bis weit in die frühe Steinzeit zurück, wie es auch Sagen und Legenden vermuten lassen? Gibt es solche unterirdischen Bauwerke nur in Österreich und Süddeutschland?

Unzählige dieser unterirdischen Stollen, Tunnel, Grotten und Kammern sind heute der Forschung bekannt. Sie finden sich vor allem im Süden von Deutschland und in Österreich und sorgen seit Jahrzehnten für Rätselraten unter Forschern wie Laien. Denn auch die Archäologie kann bisher nicht verbindlich erklären, zu welchem Zweck diese unterirdischen Anlagen geschaffen wurden.

Es gibt solche unerklärlichen Bauwerke jedoch auch in der Schweiz, die heute in der Forschung eher unbekannt sind. Genau über diese Funde berichtete Dr. Helen Wider in ihrem Vortrag vom 30. Oktober 2021.

Wie auf diesem Blog berichtet, fand da das Jahrestreffen der „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.) am 30. Oktober 2021 in Legden im Münsterland statt. Eine Veranstaltung mit zahlreichen Vorträgen, in denen sich die Referenten mit den großen Rätseln der Welt und den Universum sowie der Idee der Götter aus dem Weltraum beschäftigten. Vor Ort habe ich für Euch alle Vorträge gefilmt.

So unter anderem diesen Vortrag „Von sagenhaften Erdmannlihöhlen zu realen Erdställen“ von Dr. Helen Wider.

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Video/Vortrag vom 30. Oktober 2021 auf Mystery Files

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