Suchergebnisse: Breakthrough Listen

Neue Ergebnisse bei der Suche nach den “Super-Aliens” vom Stern KIC 8462852: nichts zu hören – nichts zu sehen +++ YouTube-Video +++

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Neue Ergebnisse bei der Suche nach den "Super-Aliens" vom Stern KIC 8462852: nichts zu hören - nichts zu sehen (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei & Pixabay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
Neue Ergebnisse bei der Suche nach den “Super-Aliens” vom Stern KIC 8462852: nichts zu hören – nichts zu sehen (Bilder: WikiCommons/gemeinfrei & Pixabay/gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die Jagd nach der “außerirdischen Super-Zivilisation” am Stern KIC 846285, genannte “Tabbys Stern” – sie geht noch immer weiter! Wie mehrfach auf diesem Blog und in YouTube-Videos berichtet (s. HIER, HIER, HIER & HIER), spekulieren Astronomen und Laien seit rund drei Jahren über rätselhafte Lichtschwankungen, die an diesem Stern in 1.470 Lichtjahren Entfernung gemessen wurden. Nach einer Hypothese sollen diese unerklärlichen Lichtschwankungen durch eine “Mega-Struktur” verursacht werden, die Außerirdische um ihre Sonne errichtet haben. Doch gefunden wurden diese “Super-Aliens” dabei bisher nicht. Auch eine SETI-Suche nach ihnen fand nichts. Astronomen haben jetzt jedoch im Rahmen von “Breakthrough Listen” diesen Stern erneut nach Aliens abgesucht. Wie und warum und was den Stern so ungewöhnlich macht, erfahrt Ihr in diesem YouTube-Video mit den neuesten Ergebnissen.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das im März 2009 gestartete und schon jetzt legendäre Kepler Weltraumteleskop und war ein Glücksgriff für die Astronomie. Das Teleskop suchte hierbei aus dem Erdorbit heraus fast 200.000 Sterne im Sternbild Schwan nach neuen Exoplaneten ab. Tausende wurden so nachgewiesen! Ziel war es dabei vor allem auch einen bewohnbaren Planeten ähnlich unserer Erde aufzuspüren. Die legendäre “Erde 2.0“.

Gefunden hat das Teleskop diese “zweite Erde” allerdings nicht. Was Kepler aber entdeckte war eben dieser seltsame Stern KIC 846285 mit seinen seltsamen Eigenschaften. Das Licht dieser Sonne schwankt bis zu 22-mal mehr, als es ein “normaler Exoplanet” um ihn verursachen würde.

Warum? Ist eine künstliche Struktur der Grund, die von technologisch extrem weit entwickelten Außerirdischen um ihren Stern erbaut wurde?

Neue Ergebnisse der Untersuchungen des Sterns und der Jagd nach dieser Super-Zivilisation sind jüngst (vorab) veröffentlicht worden. Alles dazu erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Channel.

Bleibt neugierig …

YouTube-Video vom 7. Jan. 2019 auf Grenzwissenschaft & Mystery Files

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Lars A. Fischinger

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Neues Geld für SETI und die Suche nach ET: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause wieder nach Außerirdischen suchen?

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SETI: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause bald wieder nach Außerirdischen suchen? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)
SETI: Wird die NASA nach 25 Jahren Pause bald wieder nach Außerirdischen suchen? (Bilder: gemeinfrei / Montage: Fischinger-Online)

Die US-Weltraumbehörde NASA sucht seit 25 Jahren nicht mehr nach Außerirdischen? Das mag seltsam klingen, da die NASA in den Augen der meisten Menschen sicher die Institution ist, die nach anderen Zivilisationen im All sucht oder suchen sollte. Immerhin erfahren wir regelmäßig durch die Medien von diversen NASA-Missionen, die irgendwo im All nach Leben suchen oder in naher Zukunft suchen werden. Das ist zwar richtig, aber bereits 1993 hat sie NASA ihre Suche nach außerirdischen Zivilisationen in Form von SETI-Projekten (“Search for Extraterrestrial Intelligence”) eingestellt. Das könnte sich jetzt ändern, denn ein Gesetzentwurf im US-Kongress sieht vor, der NASA wieder Millionen an staatlichen Geldern für die Suche nach ET zur Verfügung zu stellen. Warum es zu diesem “Sinneswandel” kam, erfahrt Ihr hier.


Liebe Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

SETI, NASA und ET

Die “Suche nach außerirdischer Intelligenz” mit Radioteleskopen und anderen modernen Technologien ist im Grunde genommen Jahrzehnte alt (s. a. HIER).

Jeder Weltraum- und Alien-Fan kennt diese Technologie, bei der Astronomen versuchen Signale aus dem All zu empfangen, die eindeutig von Außerirdischen stammen: Radiosignale, die irgendwelche Aliens absichtlich oder unabsichtlich in der Vergangenheit in das All geschickt haben, und die wir mit unseren Teleskopen auf der Erde registrieren können. Diese rasen mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum und könnten einen unumstößlichen Beweis für eine Alien-Zivilisation liefern.

Trotz einer bereits Jahrzehnte andauernden Suche nach diesen Signalen von ET fanden die Astronomen bis heute keinen Beweis für solche künstlichen Botschaften. Und das, obwohl auch unsere Erde unbeabsichtigt und absichtlich solche Radiosignale in das All abstrahlt. Theoretisch könnten diese irdischen “Funkfeuer” von Außerirdischen empfangen werden, die dann wiederum darauf antworten könnten.

Ein Problem ist hierbei natürlich, dass diese Aliens auch noch leben/existieren, sie eine entsprechende technologische Entwicklung beim Empfang haben  und auch “in unserer Nähe wohnen”. Würde beispielsweise eine bewusst an Außerirdische geschickte Nachricht (= “Active SETI“) von heute in 1.000 Jahren eine fremde Intelligenz in 1.000 Lichtjahren Entfernung erreichen – dauert deren Antwort erneut 1.000 Jahre, bis sie an der Erde ankommt.

Auch wenn sich Radiosignale mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum bewegen, würde der Weg zwischen unseren Nachbarsternsystem Alpha Centauri und uns immer noch rund 4,5 Jahre dauern. “Hallo, wie geht es Euch?” – “Danke, gut. Und Euch?” dieses theoretische Gespräch würde neun Jahre mit unseren kosmischen Nachbarn dauern.

Das kling nicht sehr ermutigend. Obwohl der Empfang eines eindeutigen Signals einer außerirdischen Zivilisation fraglos die größte Entwicklung der Menschheit wäre.

Trotzdem hat die NASA seit dem Jahr 1993 keine Gelder mehr für SETI-Projekte ausgegeben. Die Finanzmittel dafür wurden schlicht gestrichen. Das war natürlich lange nicht das Ende von SETI, das sich danach mehr und mehr in private Hände verlagert hat. Immerhin existiert auch das legendäre SETI Institut in den USA bis heute und weltweit suchen Radioastronomen nach diesem Heiligen Gral der Alien-Forschung, wie auf Grenzwissenschaft und Mystery Files immer wieder berichtet.

20 Millionen Dollar für die Alien-Suche?

Der US-Kongress, die Öffentlichkeit sowie Wissenschaftler sahen SETI immer mit gemischten Gefühlen. Warum Millionen für Alien-Projekte ausgeben, deren Erfolg ungewiss und deren Nutzen nicht erkennbar ist? Seit es SETI überhaupt gibt, fragen sich genau das viele Menschen. Und natürlich die Raumfahrtbehörde NASA bei der Festlegung ihrer Prioritäten.

Natürlich sucht die NASA nach Leben im All. Aber in unserem Vorgarten mit Raumsonden und Roboter-Rovern, was ebenso alles andere als günstige Projekte sind. Man denke hier nur an die zahllosen Missionen zum Mars sowie die dortigen Landungen, die in den letzten vier Jahrzehnten ausgesandt wurden.

Die privaten (SETI-)Projekte unter der Bezeichnung “Breakthrough” unter Federfügung des Milliardärs Juri Milner, Facebook-Boss Mark Zuckerberg oder auch dem Physiker Stephen Hawking sind heute die bekanntesten Forschungen nach ET. Etwa das SETI-Forschungsprojekt “Breakthrough Listen” oder auch das mehr als ehrgeizige “Breakthrough Starshot”, bei dem Kleinst-Raumsonden zu Alpha Centauri geschickt werden sollen. Erste Kosten allein dafür: 100 Millionen US-Dollar … (mehr in diesem Video HIER)

Da klingt es geradezu bescheiden, dass der US-Kongress darüber nachdenkt, der NASA 20 Millionen Dollar für neue SETI-Projekte zuzubilligen. Dem Texaner Lamar S. Smith, Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses des Repräsentantenhauses der USA, ist es zu verdanken, dass die US-Regierung über diese Finanzmittel für die Alien-Suche debattiert. Verteilt würde das Geld über zwei Jahre, so Jason Davis am 2. Oktober 2018 in einer Meldung der “Planetary Society”.

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Smith ist selber von SETI fasziniert. “Ich denke, ich habe im Laufe der Jahre jedes einzelne Buch zu diesem Thema gelesen”, zitiert ihn die “Planetary Society” aus einem Video von einem NASA-Workshop des”Lunar and Planetary Institute” in Houston, Texas. Da war es für Smith sicher eine Endtäuschung, dass auf die von ihm im Juni 2017 vorlegte Gesetzesvorlage für die Finanzmittel auf taube Ohren stieß. Der Ausschuss habe darauf “nicht reagiert”.

Linda Billings, SETI-Skeptikerin und Beraterin des NASA-Astrobiologie-Programms:

Von dort, wo ich gestanden habe, habe ich beobachtet, dass die SETI-Gemeinschaft die NASA unerbittlich gedrängt hat, wieder in das SETI-Spiel zurückzukehren, seit der Kongress das Programm abgesagt hat.

Vielleicht wird es die NASA ja. Zumindest hat der ebenfalls aus Texas stammende John Culberson einen weiteren Versuch unternommen, SETI-Gelder für die NASA von der US-Regierung zu bekommen. Zumindest diese neue Initiative ist vom Repräsentantenhaus abgesegnet worden.

Jetzt hat der US-Senat das letzte Wort …

Euer Jäger des Phantastischen

Lars A. Fischinger

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Fehlalarm bei SETI: Das mutmaßlich intelligente Signal von Außerirdischen ist “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs”

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Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist "wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs" (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)
Fehlalarm um das mutmaßlich intelligente SETI-Signal aus dem All: es ist “wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs” (Bild: Graeme L. White & Glen Cozens [James Cook University] / Bearbeitung: L. A. Fischinger)

Seit Tagen laufen die Diskussionen heißt: SETI-Forscher in Russland hatten mit dem Teleskop “RATAN 600” bereits vor über einem Jahr ein mutmaßlich intelligentes Signal aus dem All empfangen. Es kam aus der Region des unserer Sonne ähnelndem Sterns HD 164595 im Sternbild Herkules in 94,5 Lichtjahren Entfernung, wie ich in einem YouTube-Video berichtete. Schon von Anfang an gab es auch Zweifel an diesem Signal von angeblichen Außerirdischen, die es in den vergangenen Tagen durch andere Astronomen und andere Radioteleskope auszuräumen galt. Inzwischen macht sich in der Gemeinde der SETI-Forscher und natürlich der Mystery-Fans Ernüchterung breit, da das “potenziell intelligente Signal” nicht verifiziert werden konnte. Das, wie berichtet, war eine Voraussetzung beim SETI-Projekt. Die inzwischen erfolgten Auswertungen, Überprüfungen und Analysen des Signal lassen darauf schließen, “dass es wahrscheinlich terrestrischen Ursprungs ist”.

 

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Es wäre zu schön, um wahr zu sein. So dachten Alien-Fans und Astronomen, als die Meldung aufkam, dass russische SETI-Forscher ein Signal aus dem All empfangen haben, das von Außerirdischen stammen könnte.

In meinem Video auf meinem YouTube-Kanal, das ich Euch unten nochmal einbinde, legte ich auch meine Zweifel an diesem “Alien-Signal” dar. Hauptgrund war, dass das Signal bereits vor über einem Jahr empfangen wurde (15. Mai 2015) und offenbar die SETI-Gemeinde darüber nicht informiert wurde. Zur wissenschaftlichen Überprüfung ein Muss. Ebenso, dass beim Dreh meines Videos bereits erste Astronomen das Signal vom Stern HD 164595 mit ihren Satelliten-Anlagen nicht empfangen konnten. Das aber kennen wir bereits von dem legendären “WOW!-Signal” vom 15. August 1977. Auch das kam nie wieder …

Einmal und nie wieder

SETI und die Suche nach Leben im All war 2012 Thema bei "Wer wird Millionär?" - interessante Hintergründe zur Frage bei Günther Jauch hier
SETI und die Suche nach Leben im All war 2012 Thema bei “Wer wird Millionär?” – interessante Hintergründe zur Frage bei Günther Jauch in diesem Artikel (Bild: rtl-now.rtl.de)

Seit dem Empfang des Signals im Frühjahr 2015 kam es nicht wieder, obwohl die russischen SETI-Forscher der Stern HD 164595 insgesamt 39-mal gescannt haben! Auch gleiche es mehr einer natürlichen Emission einer Radioquelle im All. Vielleicht sogar einem versehentlich (mit-)gescannten Satelliten im Orbit. Eric Korpela (Universität von Kalifornien), der Leiter des SETI@home-Projekts, bei dem jeder Internet-Nutzer daheim seinen PC automatisch bei SETI mithelfen lassen kann, hat berechtige Zweifel. Denn die SETI@home-Software kennt solche Signale wie von RATAN 600 in Masse, wie er argumentierte:

Denn SETI@home hat Millionen potenzielle Signale mit ähnlichen Merkmalen gesehen, aber es braucht mehr als das, um einen guten Kandidaten auszumachen.

Es gibt dadurch nichts an diesem Signal, das es von einer vorübergehenden natürlichen Radioquelle wie einem stellaren Flare, einem aktiven Galaxienkern oder Ähnlichem abgrenzen kann.

Neben dem berühmten “Allen Telescope Array” in Kalifornien wurde auch das legendäre Greenbank Radioteleskop in West Virginia auf den Stern angesetzt. Keine der Anlagen konnte das Signal finden. Das Greenbank-Teleskop gehört auch zum “Breakthrough Listen Projekt“, welches intesiv die Suche nach Leben im All vorantreiben will. Selbst Mark Zuckerberg von Facebook und der weltbekannte Physiker Stephen Hawking gehören hier zum Team bzw. sind in dazugehörige Projekte involviert. Und so musste auch der Astronom Andrew Siemion von der Universitär von Kalifornien und Mitarbeiter am ehrgeizige “Breakthrough Listen Projekt” signiert feststellen:

Wenn das HD 164595-Signal wirklich von jenseits der Erde kommt, dann sollte es angesichts seiner Parameter häufiger auftreten.”Die Tatsache, dass das Signal in Durchmusterungen dieser Gegend nicht zu finden ist, spricht eher dafür, dass das RATAN-Signal auf Störinterferenzen im Instrument oder andere Artefakten der menschlichen Technologie zurückgeht.”

Auch die Astronomin Yulia Sotnikova vom Teleskop RATAN 600 stellte in einem offiziellen Update zum empfangen Signal fest:

“Nachträgliches Auswerten und Analysieren des Signals offenbarten, dass es am Wahrscheinlichsten terrestrischen Ursprungs ist. (…) Ich kann mit großer Sicherheit sagen, dass kein außerirdisches Signal detektiert worden ist.

Also heißt es: Weiter suchen!

Hier das Video zum Thema vom 30. August auf meinem YouTube-Channel:

 

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+++YouTube-Video+++ Mit Facebook-Geld ins All: Wissenschaftler wollen tausende Mini-Sonden zu anderen Sternen in der Galaxis schicken! Auch zu Alpha Centauri.

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Mit Facebook Geld ins All: Wissenschaftler wollen tausende Mini-Sonden zu anderen Sternen schicken (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)
Mit Facebook Geld ins All: Wissenschaftler wollen tausende Mini-Sonden zu anderen Sternen schicken (Bild: NASA / Montage: L. A. Fischinger)

Stolz kann die Menschheit sagen, dass die 1977 gestartete Raumsonde „Voyager“ kürzlich unser Sonnensystem „verlassen“ hat. Und stolz kann die NASA sein, dass sie vor sage und schreibe schon vor fast einem halben Jahrhundert Menschen auf dem Mond brachte. Aber was ist das alles schon – wenn man sich der unsagbar gigantischen Distanzen im Universum vor Augen führt?! Bis wir, so wie es Hollywood uns vor macht, zu anderen Sternen reisen, werden Generationen vergehen. Doch nun wollen hochkarätige Wissenschaftler endlich den ersten kleinen interstellaren Stritt wagen: Sie wollen eine Armada von Mini-Sonden in das Universum senden. Unter anderem mit Geldern von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und unter anderem zu unserem Nachbarstern Alpha Centauri. Spannende Hintergrundinfos und sich die Forscher das vorstellen, erfahrt Ihr in diesem Video auf meinem YouTube-Channel.

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Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Das sind überaus spannende Pläne, die Wissenschaftler kürzlich in New York verkündet haben: Mini-Raumsonden sollen die Galaxis erforschen – sobald die Technik dafür gebaut worden ist. Ein Armee von Sonden soll mittels „Sonnensegeln“ und Lasern von der Erde zu anderen Sternen geschickt werden. Auch, da „nur“ 4,37 Lichtjahre von der Erde entfernt (immerhin rund 41 Billionen Kilometer), zu Alpha Centauri.

Das Projekt “Breakthrough Starshot“, bei dem unter anderem Stephen Hawking aber auch zahllose weitere Wissenschaftler mitwirken, soll der Menschheit zum ersten interstellaren Schritt verhelfen.

Ein überaus spannendes Projekt, das ohne Zweifel Weltraumfans wie Forscher die Herzen höher schlagen lässt! Das aber sicherlich angesichts der Kosten Kritiker auf den Plan rufen könnte.

In diesem Video, aufgenommen an Erich von Däniken seinem 81. Geburtstag am 14. April 2016, erfahrt Ihr alles Wissenswerkes und Hintergrundinfos zu diesem Schritt zu den Sternen …

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Wissenschaftler starten einen Aufruf an die Menschheit: Eine Million Dollar Preisgeld für die beste SETI-Nachricht an Außerirdische ausgeschrieben!

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Eine Millionen Dollar Preisgeld für die beste SETI-Nachricht an Außerirdische ausgeschrieben (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)
Eine Millionen Dollar Preisgeld für die beste SETI-Nachricht an Außerirdische ausgeschrieben (Bild: NASA / gemeinfrei / Montage: L. A. Fischinger)

In den unendlichen Weiten des Universums wird es sie schon geben, die Außerirdischen. Mehr als die Hälfte der Deutschen ist davon überzeugt und zahllose Astronomen schließen sich da schon lange an. Doch immer wieder wird auch darüber spekuliert, wie eine Nachricht der Menschheit an diese vermuteten intelligenten Aliens im All auszusehen habe. Eine SETI-Initiative hat nun ein Preisgeld von einer Million US-Dollar für denjenigen ausgeschrieben, der die beste “Botschaft an Außerirdische”  vorlegen kann.

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Erst vor einigen Tagen sorgte eine sonderbare Entdeckung des Weltraumteleskop “Kepler” für Spekulationen. Um den Stern KIC 8462852 in rund 1480 Lichtjahren Entfernungen scheint es diesen Spekulationen nach eine Struktur einer außerirdischen Super-Zivilisation zu geben. Details hatte ich auf YouTube in einem Video dazu berichtet.

Auch diskutieren immer mal wieder Experten, ob man überhaupt durch “Active SETI” Nachrichten an Aliens irgendwo da draußen so einfach blind senden solle. Oder umgekehrt, damit diese Fremden im Kosmos quasi direkt vollständig über die Menschheit informiert sind, ob man nicht einfach das gesamte Internet in das All senden könnte … kein Kommentar.

Vor kurzer Zeit machte auch wieder Stephen Hawking aufgrund seiner seine Ansichten zu intelligenten Aliens, SETI und Leben im Universum Schlagzeilen. Er warnte nicht nur vor möglichen aggressiven außerirdischen Eroberern, sondern befürwortet gleichzeitig auch die Suche nach anderen Zivilisationen im All. Aber im Zusammenhang mit dem SETI-Projekt “Breakthrough Listen”, über das Professor Hawking sprach, gibt es auch Planungen für das SETI-Projekt “Breakthrough Message”. Bei diesem in Planung befindlichen Projekt handelt es sich also um “Active SETI”. Hierbei soll eine Botschaft ausgearbeitet und entwickelt werden, die dann bewusst in das Universum gesendet wird – an irgendwo befindliche Aliens.

Die ganze Menschheit kann mitmachen!

Die NASA hat ein E-Book zur Frage des "Kontakt mit Aliens" veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)
Die NASA hat ein E-Book zur Frage des “Kontakt mit Aliens” veröffentlicht – aber wer liest das schon? (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)

Jeder Mensch des Planeten Erde, der glaubt, dass er (oder sie) eine perfekte digitale Nachricht schaffen kann, die diesen Außerirdischen zugeschickt werden müsse, kann bei “Breakthrough Message” mitmachen.

Die Botschaft soll kurz und bündig verfasst sein und natürlich in einer Form, die andere Intelligenzen auch verstehen und dekodieren können. Die Mathematik oder Physik könne hierbei helfen. Als Lohn winken eine Million US-Dollar!

Da aber kein Menschen der Erde weiß, ob die Nachricht auch irgendwo im All ankommt, plant “Breakthrough Message” diese Botschaft (erst mal) gar nicht abzusenden. Auch wissen man natürlich nicht, ob die Visitenkarte der Menschheit nicht sogar außerirdische Invasoren anlockt. Das wäre dann wohl das Ende der Menschheit. Vielmehr, so ist dem Projekt zu entnehmen, dient die Ausschreibung vor allem dazu, dass sich die Erdlinge mit dem Thema “Zivilisationen im All” und die Kommunikation mit diesen Aliens auseinandersetzten.

Und das ist meiner Meinung nach schon mehr als lange überfällig! Also, liebe Freundinnen und Freundes des Phantastischen, macht Euch mal Gedanken und viel Glück.

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Stephen Hawking fördert die Alien-Suche – und warnt (erneut) vor einer Eroberung der Erde durch bösartige Außerirdische. Da könne auch Gott nicht mehr helfen!

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Stephen Hawking sucht nach Aliens - und warnt vor einer Eroberung der Erde durch Außerirdische (Bild: NASA / L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)
Stephen Hawking sucht nach Aliens – und warnt vor einer Eroberung der Erde durch Außerirdische (Bild: NASA / L.A. Fischinger / WikiCommons/gemeinfrei / Montage: L.A. Fischinger)

Erneut schlägt der weltberühmte Physiker Stephen Hawking in einem Interview Alarm! Die Existenz von intelligenten Außerirdischen im Kosmos ist für Hawking sicher, und er selber fördert die Suche nach diesen Aliens. Gleichfalls sieht er die Zukunft der Spezies Mensch im All. Doch er gibt auch immer wieder zu bedenken, dass diese intelligenten Zivilisationen zum Teil auch eine Art “aggressive Eroberer” sein könnten. Ihr Ziel könnte dabei die Vernichtung oder Kolonisierung der Erde sein – für die Menschheit sähe die Zukunft dann überaus düster aus.

 

Von Lars A. Fischinger

Hallo, Ihr Lieben und Freundinnen & Freunde des Phantastischen!

Stephen Hawking ist unlängst in Sachen Physik und deren (bisherige) Grenzen und den Fragen zum Universum eine lebende Legende. In Büchern, Interviews und zahllosen TV-Dokumentationen mit seiner Beteiligung wird er nie müde zu betonen, wie unfassbar und faszinierend das Universum ist. Jedoch wird er in den vergangenen Jahren auch nicht müde zu betonen, dass es vielleicht besser sei, dass uns andere Zivilisationen im All niemals finden. So könnten, so der Professor, alles andere als nette, liebe Nachbarn im Weltraum und sogar auf die Vernichtung der Erde samt seiner Bewohner aus sein.

Gerne zieht Hawking dabei einen Vergleich zwischen der Eroberung Nordamerikas durch die Europäer und dem Schicksal der dortigen Ureinwohner (Indianer) durch diese “Landnahme”. Die Geschichte der Menschheit hat zahllose Beispiele zu bieten, die beweisen, dass die “zivilisierten” Völker beim ihrem Kontakt mit den “primitiven” Ureinwohnern diesen den Untergang brachten.

Das könnte nach Meinung von Stephen Hawking auch der Menschheit blühen, wenn eines Tages Außerirdische unseren Planten entdecken und für ihre Zwecke als lohnenswert erachten. Diese aggressiven Aliens könnte die Erde erobern wollen. Oder sogar die gesamte Menschheit versklaven.

Aktiv SETI - Sollten wir wirklich versuchen Kontakt mit Aliens aufnehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
Sollten wir wirklich Kontakt mit Aliens aufnehmen? (Bild: L.A. Fischinger / Archiv / NASA/JPL [Hubble])
Alles Spekulationen, eine Frage, die der “Kult-Professor” Hawking nun erneut in einem Interview mit der spanischen Zeitung “El País” anstellte. So sagte er zur Frage nach den Aliens:

Wenn Aliens uns besuchen, könnte das wie bei der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus enden: Den Ureinwohnern erging es nicht gut. Die Außerirdischen könnten Nomaden sein und versuchen, alle Planeten, die sie erreichen können, zu erobern und zu kolonialisieren. Für mein mathematisches Gehirn reichen die Zahlen bereits als Begründung aus, um über Aliens nachzudenken. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, herauszufinden, was Außerirdische tatsächlich sind.”

Da kann auch Gott nicht mehr helfen …

Das Überleben der Menschheit hänge auch untrennbar mit dem Kosmos zusammen, so Hawking. Nicht unbedingt durch eine hypothetische Invasion von wilden Außerirdischen, sondern auch angesichts der Lage der Erde. Nicht unbedingt hier und jetzt sondern vielleicht erst in vielen Jahren, wie ich es ebenso sehe. Auf die Frage “Was denken Sie, was unser Schicksal als Spezies sein wird?” antwortete Hawking in deutlichen Worten:

Ich glaube, dass das Überleben der menschlichen Rasse von ihrer Fähigkeit abhängt, eine neue Heimat zu finden. Denn das Risiko, dass eine Katastrophe unseren Planeten zerstören wird, steigt stetig.

Auch ein Gott und Religion sei nach Hawking keine Lösung für die Zukunft und Rettung unserer Spezies:

Die Gesetze der Wissenschaft reichen aus, um den Ursprung des Universums zu erklären. Dazu muss ich keinen Gott heraufbeschwören.“

Trotz der “Schwarzmalerei, die Hawking immer wieder in Interviews in Bezug auf eine “Eroberung der Erde durch Aliens” betreibt, ist er selber an dem Projekt “Breakthrough Listen” beteiligt. Einem SETI-Projekt, dass intelligente Signale von Außerirdischen mittels Radioteleskopen sucht. Im Gegensatz zu “Active SETI”, bei dem Menschen von der Erde bewusst´t Botschaften an andere Zivilisationen senden. “Breakthrough Listen” wird derzeit privat vom russischen Milliardär Juri Milner mit über 100 Millionen Dollar finanziert.

Die NASA hat ein eBook zur Frage des "Kontakt mit Aliens" veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)
Die NASA hat ein eBook zur Frage des “Kontakt mit Aliens” veröffentlicht (Bild: NASA / L. A. Fischinger/ SETI@home)

Falls dieses Projekt zur “Suche nach außerirdischer Intelligenz” (= SETI) tatsächlich Erfolg haben sollte, ist das aber noch keine Gefahr für die Erde. Denn, das muss man sich immer wieder vor Augen halten, der Empfang eines Radioteleskop-Nachweises für andere Intelligenzen im All bedeutet noch lange nicht, dass

a) diese Aliens überhaupt noch existieren

b) diese Aliens von uns wissen

c) diese Aliens auf dem Weg zur Erde sind

d) diese Aliens aggressiv sind

e) diese Aliens überhaupt das Signal absichtlich ans uns sendeten

f) diese Aliens eine angenommene Antwort von uns jemals empfangen

g) diese Aliens überhaupt zu uns kommen können

Hier noch ein ein Video-Beispiel zum Thema auf meinem YouTube-Channel:

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